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Freitag, 17. November 2017

Freitags-Füller #448

Guten Morgen zusammen!


Der Kaffee dampft vor sich hin, die Stulle ist verspeist, gleich geht´s auf zur Arbeit. Heute ist mal wieder langer Freitag für mich. Aber auch den kriege ich rum.

Ich bin froh, wenn Wochenende ist und ich mich vor meinem Ofen setzen kann. Ich kann da gut und gerne mit einem Buch vorsitzen und dann mal gepflegt wegschlafen. Ist euch das auch schonmal passiert?

Nun möchte ich aber schnell noch vor der Arbeit den Freitags-Füller von Barbara für euch einstellen. Meine Antworten sind in fett markiert und unterstrichen. Macht doch einfach mal mit.



1.  Der Geruch von Frühling ist mir fast der liebste Geruch, aber auch wenn mein Sohn sein Deo angelegt hat, es riecht so gut.
2.  Unser Flur wird renoviert, aber bitte erst im nächsten Jahr.
3.  Nein, wir werden nicht noch vor Weihnachtn damit anfangen!
4.   Dass meine Familie gesund ist, dafür bin ich dankbar .
5.  Gestern Abend bin ich mal wieder über mein Hörbuch eingeschlafen. Volle 20 Minuten hat mich die Stimme des Erzählers schlafen lassen. Deswegen darf ich die Hörbücher auch nur beim Autofahren hören, denn ich muss jedesmal um die 20 Minuten oder halbe Stunde wieder zurück springen, auch wenn es noch so spannend ist.
6.  Viele Leute belügen sich selbst und meinen, sie würden damit richtig liegen, aber das ist völlig lächerlich.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend, morgen habe ich zuviel geplant, Männe Friseur, dann in die Kreis-Hauptstadt zur Berufsmesse für unseren Junior und dann noch Reifen wechseln, und Sonntag möchte ich einfach nur relaxen und nix machen!


So ihr lieben, das war mal wieder der Freitags-Füller von Barbara. Ich würde mich freuen, wenn ihr mitmacht. Postet dann einfach euren Link unten in den Kommis.

Viele Grüße und ein tolles Wochenende wünsche ich euch!


Jenny

Montag, 13. November 2017

Rezi: Heike Wanner - Das Leben ist kein Punschkonzert

Drei Schwestern, Kartoffelpuffer im Advent und jede Menge Sternschnuppenwünsche

Die selbstsichere Carolin hat Karriere gemacht, aber Pech in der Liebe. Die durchorganisierte Dreifach-Mutter Melanie wünscht sich ihr eigenes Leben zurück. Und Julia, die jüngste der drei Schwestern, weiß mit Anfang zwanzig immer noch nicht so recht, wohin sie im Leben will. Fürs erste betreibt sie den alten Kartoffelpufferstand der Familie und tingelt damit von Markt zu Markt. Doch so richtig gut läuft das Geschäft nur im Winter. Und ausgerechnet kurz vor Beginn der Weihnachtssaison kommt es zur Katastrophe: Julia rutscht auf dem Glatteis aus und bricht sich das Handgelenk. Einen verzweifelten Hilferuf später finden sich ihre beiden älteren Schwestern im Imbisswagen auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt wieder, um Julias Jahresumsatz zu retten. Familie verpflichtet eben. Doch zwischen Pufferteig und Punschtopf fliegen bald schon die Fetzen ..



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Veröffentlicht im ullstein Verlag (13.10.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 304 Seiten
TB: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3548289687
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Eine Geschichte dreier Schwestern, die es alle nicht leicht haben.

Ich muss sagen, der Klappentext hat mich von Anfang an begeistert. Eine Geschichte, die aus dem wahren Leben gegriffen ist, denn auch im wahren Leben gibt es Situationen, in denen man froh ist, wenn man sich auf seine Familie verlassen kann.

Die drei Schwestern, Caro, Melly und Julia, haben mir sehr gut gefallen. Die Autorin Heike Wanner hat sie sehr lebhaft beschrieben und sie wirkten authentisch. Ich war von Anfang an mit drin in der Geschichte und durfte erleben, wie jede der Schwestern an ihren Aufgaben wächst. Aber nicht nur die drei Schwestern wurden sehr authentisch beschrieben, auch die Nebenrollen waren klasse integriert und das macht, meiner Meinung nach, einen großen Teil eines Buches aus. Was bringt es mir, wenn die Geschichte toll ist, ich aber zu den Figuren keinerlei Beziehung aufbauen kann?

Auch wenn noch keine Adventszeit ist, so fand ich die Umgebung, die Heike Wanner hier ausgewählt hat, einfach klasse. Wiesbaden und der Sternschnuppenmarkt. Sie hat alles so lebendig beschrieben, das ich manchmal meinte, wirklich die Kartoffelpuffer riechen zu können oder gar den Glühwein oder viele Gerüche mehr. 
Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, doch das mach die ganze Geschichte gerade so charmant.

Ganz klasse fand ich, dass ich am Ende diverse Rezepte finden konnte. Karoffelpufferrezept, oder gar das Rezept vom Punsch. Ganz große Klasse!


Definitiv eine richtig tolle Geschichte zu Weihnachten, mit einem passenden Titel, denn so ist es eben. Das Leben ist halt kein Punschkonzert. 5 Sterne für eine tolle Geschichte, mit tollen Figuren, einer Umgebung, die ich gern zur Advents- und Weihnachtsmarktzeit einmal besuchen möchte.

Vielen Dank an "netGallery" sowie dem Ullstein-Verlag, dass ich dieses Buch lesen durfte.


Weitere Bücher der Autorin:

  • Du + ich = Liebe
  • O du fröhliche Weibernacht
  • Liebe in Sommergrün
  • Weibersommer
  • Eine Handvoll Sommerglück
  • Frauenzimmer frei
  • Rosen, Tulpen, Nelken
  • Für immer und eh nicht
  • Der Tod des Traumprinzen
  • Mein Teilzeit-Tagebuch

Freitag, 10. November 2017

Freitags-Füller #447

Guten Morgen zusammen!


Freitag mal wieder. Mei, wie die Zeit vergeht, oder? Ich bin schon fleißig am basteln für Weihnachten. Und Ideen für die Deko habe ich auch schon, wenn da nur nicht immer das liebe Geld wäre. Kennt ihr, oder?

Naja, aber jetzt heißt es gleich für mich erstmal arbeiten gehen und heute abend wirds ein wenig stressig. Umziehen, ab ins Auto werfen und ca. eine Stunde fahren, bis wir da sind. Mein Mann hat eine Jubiläumsfeier der Firma. Na dann, auf in den Freitag.

Den starte ich aber heute mal wieder mit dem Freitags-Füller von Barbara.





Und hier ist der Lückentext. Macht doch einfach mal mit.


1.  Im November freue ich mich am meisten auf meine Leseabende auf der Couch bei Kerzenschein und einem warmen Ofen.
2.  Heute Abend ist die Jubiläumsfeier meines Mannes und ich bin Hundemüde, weil ich wenig geschlafen habe.
3. Es ist genau hier, in dem Haus, in dem ich mich am wohlsten fühle.
4. Das Meer beruhigt mich.
5. Wasser ist einfach mein Element und möchte am liebsten jeden Urlaub am Wasser/Meer verbringen.
6.  Mein Sohn konnte meine Großmutter leider nicht mehr kennen lernen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Feier und danach auf mein Bett, morgen habe ich den Einkauf geplant, sowie diverse Projekte zu beendenund Sonntag möchte ich langsam mit der Deko anfangen!


In diesem Sinne wünsche ich euch ein tolles Wochenende, auch wenn das Wetter eher schmuddelig wird. Werft euch auf die Couch mit einem guten Buch, oder einem tollen Film, einem schönen Glas Wein. Genießt die freie Zeit, wenn ihr nicht arbeiten müsst.

Winke und bis bald

Jenny

Donnerstag, 9. November 2017

Rezi: Annette Haaland - Weihnachten auf Schwedisch

Es ist Advent - eigentlich eine besinnliche Zeit der Einkehr, doch im schwedischen Städtchen Enskede rumort es. Pastorin Viveka weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht: Die Hundertjahrfeier des Ortes steht bevor, Vivekas Mann ist notorisch abwesend und lässt sie mit ihren vier Kindern allein, und zu allem Überfluss geschieht auch noch ein Mord. Notgedrungen übernimmt Viveka nicht nur die Beerdigung, sondern auch die Aufklärung der Todesumstände. Zwischen Senioren-Weihnachtsfeier, Luciafest und Plätzchenbacken muss Pastorin Viveka nun herausfinden, welches ihrer Schäfchen der Wolf im Schafspelz ist  ...






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Veröffentlicht im ullstein Verlag (13.10.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 304 Seiten
TB: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3548290164
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Das Cover sah total toll aus, der Klappentext versprach einen tollen gemütlichen Krimi - Cosy-Krimi. 
Das war es dann aber leider auch schon. Ich hatte mir wahrscheinlich zu viel davon versprochen, denn ich mag das Land Schweden sehr gern und dachte, das Buch hätte ein wenig von der Atmosphäre eingefangen, gerade zur Weihnachtszeit. Leider weit verfehlt.

Ich mag ja eigentlich kurze Kapitel, aber diese hier waren zu kurz. Sie gingen schon über ein paar Seiten, aber ich konnte in dieser kurzen Zeit leider überhaupt keine Beziehung zu Viveka, der Pastorin, aufbauen, geschweige denn zu den anderen Protagonisten. 
Viveka wirkte auf mich gehetzt, so dass ich bei lesen selber manchmal das Gefühl hatte, gestresst zu sein. Irgendwie übertrug sich das auf mich. 

Ich hatte auch irgendwie das Gefühl, dass ich etwas verpasst hätte, als ich die Geschichte las. Später fand ich dann heraus, dass dies bereits das zweite Buch rund um Viveka und der Stadt Enskede ist. Dies konnte ich aber nirgendwo lesen, als ich das E-Book bekam.

Auch konnte ich keine weihnachtliche Stimmung erfassen. Vielleicht ganz zum Schluss, als es geschneit hatte und doch wurde diese Stimmung wieder zunichte gemacht, als Viveka wieder gehetzt durch die Straßen lief. Schade eigentlich.

Das nächste, was mich doch arg gestört hatte, waren die vielen Personen, die in dem Buch mitspielten und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie kaum etwas mit dem Buch wirklich richtig zu tun haben. So, als ob sie mal erwähnt werden mussten.
Die Autorin hätte der Hauptfigur wesentlich mehr Tiefe verleihen müssen. Ich schreibe ja gerne von schwarz und weiß, wenn mir die Figuren zu eindimensional waren. Und dies war hier definitiv der Fall.

Andere Sachen wiederum, die mit der Geschichte, bzw. dem Mordfall zu tun hatten, wirkten auf mich, als würden sie nicht wirklich richtig zusammen passen. Durch das ganze Hin und Her war es wahrscheinlich zu sehr verwirrend. Es war für mich definitiv kein Lesevergnügen.



 Leider versprach der Klappentext und auch das Cover mehr, als es gehalten hat. Ich bin schwer enttäuscht. 1 Stern für Weihnachten auf Schwedisch.

Montag, 6. November 2017

[Aktion] Montagsfrage

Guten Morgen zusammen!


Ich bin gerade auf die Montagsfrage gestoßen und fand das Thema eigentlich sehr interessant.


http://buch-fresserchen.blogspot.de/2017/11/montagsfrage-wie-wichtig-sind-rezensionen.html


Die Frage lautet wie folgt:


Wie wichtig ist es dir, gelesene Bücher zu rezensieren? Versuchst du alle zu rezensieren oder nur bestimmte?

 

Ich versuche eigentlich, zu jedem Buch eine Rezension zu schreiben. Die Bücher, die ich bekomme, sei es von Verlagen, Autoren, etc. werden definitiv rezensiert. Die Bücher, die ich mir selber kaufe, werden nicht immer bewertet. Ich versuche es aber meist immer.

Notizen zu den Büchern mache ich mir nicht. Meist bleibt das im Kopf, was mir wichtig erscheint.

Ich finde allerdings, wenn man sich beim Lesen und Rezensieren unter Druck setzen muss, damit etwas auf dem Blog erscheint, ist es unsinnig, denn Lesen sollte Spaß machen und wir betreiben es alle als ein Hobby. Und genau das sollte es auch bleiben, ein Hobby.

Wie ist es denn bei euch? Rezensiert ihr alle Bücher, die ihr bekommt, bzw. euch kauft?  


Donnerstag, 2. November 2017

Rezi: Isabelle Broom - Wintersterne

Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.










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Veröffentlicht im Heyne Verlag (09.10.2017)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 448 Seiten
TB: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3-453-35910-9
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Ich habe mich, so glaube ich, die ersten 100-200 Seiten gefragt, was ich da lese. Ob es sich vielleicht um einen Reiseführer für die Stadt Prag handelt, denn es wurde durchaus sehr viel die Stadt beschrieben. Die 5 Hauptpersonen spielten nach meinem Gefühl eher eine Nebenrolle.
Später wurde es dann besser, das Gefühl eines Reiseführers wurde besser und ich konnte besseren Bezug zu den einzelnen Personen aufbauen.

Da wäre Megan, die eine sehr schwere Zeit hinter sich hat und an sich selber zweifelt, dank ihres ExFreundes.  Doch sie reist mit ihrem besten Freund nach Prag um zu fotografieren. Sie will ihre eigene Foto-Ausstellung vorbereiten, doch hat sie durchaus Versagensängste. 
Hope ist mit ihrem neuen Freund Charlie nach Prag gereist. Doch auch an ihr nagen Zweifel, so hat sie sich doch mit ihrer Tochter gestritten, sehr heftig sogar.
Und dann ist da noch Sophie. Eine ruhige, eher unscheinbare Person, die allein durch Prag schweift und darauf wartet, das ihr Freund nach kommt.
Alle drei lernen sich erst an der Hotelbar kennen und verbringen den einen oder anderen Abend zusammen. 

Nachdem die Anfangsschwierigkeiten weg waren, konnte ich, wie ich oben schon schrieb, Bezug zu den Personen aufbauen. Ich mochte alle drei Frauen auf ihre Art und Weise gern. Jede ein anderer, sicherlich auch schwieriger Charakter. Und doch hat die Geschichte mich nachdenklich gestimmt. 
Es war das erste Buch seit langen, welches ich beendet habe, bei dem ich nicht sofort das Buch zugeschlagen und ein neues angefangen habe. 

Ich möchte nicht weiter ausholen, was dieses Buch und seine Geschichte angeht. Ich kann nur sagen, lest es, es lohnt sich. Ich habe mittlerweile ein Reiseziel mehr auf meiner Liste, welche Städte ich gern mal besuchen möchte.


Eine klare Leseempfehlung, um in weihnachtliche Stimmung zu kommen. Eine Stadt, die ihren Charme hat und den die Autorin sehr gut rübergebracht hat. Trotz der Anfangsschwierigkeiten gebe ich dem Buch 5 Sterne!!!!


Weitere Bücher der Autorin:

- Olivensommer


Mittwoch, 1. November 2017

Rezi: Debbie Johnson - Weihnachten mit dir

So herzerwärmend wie eine Tasse heiße Schokolade

Becca Fletcher hat Weihnachten schon immer gehasst und sie hat gute Gründe dafür. Trotzdem hat sie es nicht geschafft, ihrer persönlichen Weihnachts-Hölle zu entkommen und ist auf dem Weg zum Comfort Food Café, um dort die Feiertage mit ihrer Schwester Laura und deren Familie zu verbringen. Beccas ahnt nicht, dass Weihnachtswunder tatsächlich geschehen – wenn sie es nur zulassen kann …









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Veröffentlicht im Heyne Verlag (09.10.2017)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 272 Seiten
TB: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3-453-58060-2
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Endlich lernen wir mal Becca kennen. Sie ist die jüngere Schwester von Laura, die die Hauptperson in "Frühstück mit Meerblick" war. 
Becca hat sich jedoch immer als schwarzes Schaf der Familie gefühlt, denn sie mochte Weihnachten nie wirklich, nachdem sie einmal ein falsches Geschenk von ihren Eltern bekommen hat. Sehnlichst hatte sie sich etwas von den Ninja Turtles gewünscht und doch etwas ungeliebtes bekommen. Seither war es mit Weihnachten vorbei. 

Becca ist in meinen Augen eine interessante Persönlichkeit, doch konnte die Autorin mich überhaupt nicht von ihr überzeugen. Sie hätte ihr noch mehr Leben einhauchen müssen. 
Ich empfand dieses Buch als einfach nur herunter geschrieben. Die Atmosphäre, die ich von dem ersten Roman her gewohnt war, tauchte nicht auf. Auch wenn die ganzen Charaktere aus "Frühstück mit Meerblick" auftauchten, war es nicht das gleiche. Klar, es drehte sich jetzt alles um Becca, aber es kam bei mir beim lesen keinerlei weihnachtliche Stimmung auf. Die habe ich sehr vermisst.




Kann man lesen, muss man aber nicht. Mir hat so einiges gefehlt, was ich total schade finde. Ich denke, die Autorin hätte hier wesentlich mehr herausholen können. Gut gemeinte 3 Sterne für "Weihnachten mit dir".


Weitere Bücher von Debbie Johnson:

- Frühstück mit Meerblick
- Weihnachten mit dir
- Weihnachtspunsch und Rentierpulli


Freitag, 27. Oktober 2017

Freitags-Füller #445

Hallo zusammen!




Heute mal etwas später als gewohnt den Freitags-Füller.
Ich habe heute morgen die Zeit mit der Familie genossen und in Ruhe gefrühstückt und bin dann zur Arbeit. Jetzt gerade ist Mittagspause, aber ich muss gleich wieder los.

Hier also der Lückentext von Barbara. Macht doch einfach mal mit.

1. Auch du je, jetzt wird es wirklich richtig herbstlich *bibber*.
2. Der ein oder andere Politiker ist völlig ohne Niveau. Ich schiele da besonders mal in Richtung USA.
3. Halloween wird bei uns dieses Jahr nicht gefeiert.
4.  Nächstes Jahr nach Schweden zu fahren ist vielleicht doch möglich.
5. Aufpassen, es werden die Uhren umgestellt am Wochenende. Auch eine absolut sinnlose Erfindung.
6.  Es gibt nur noch für den Junior Weihnachtsgeschenke. Für den Rest der Familie haben wir das schon lange abgeschafft, diese ewige Schenkerei.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend, morgen habe ich einen Einkaufsbummel bei Ikea geplant, sowie in einem Baumarkt geplant,und Sonntag möchte ich einfach nur genießen!

So ihr lieben, das war es schon wieder, aber ich denke, ihr werdet bald wieder etwas von mir hören.

Habt ein schönes Wochenende! Vielleicht hinterlasst ihr mir ja mal eine Nachricht mit euren Büchern, die ihr gerade so lest!

 

Freitag, 20. Oktober 2017

Freitags-Füller #444

Guten Morgen zusammen!


Es ist trüb draußen, irgendwie mag ich noch so gar nicht die dunkle Jahreszeit haben. Es gab so wenig Sommer, wie ich finde. Jetzt steht der November vor der Tür und alles wird dunkel und nass... ach ja, schon wieder meckern auf hohem Niveau, ich weiß. Aber ganz ehrlich, den einzigen Vorteil, den ich sehe, ist der, dass ich dann abends bei Kerzenlicht lesen kann, den Kaminofen an habe und so. Aber mehr auch nicht.

Ich habe hier für euch wieder den Lückentext von Barbara. Macht doch einfach mal mit.


1.  Die Nachrichten sind nicht immer gut, die gezeigt werden.
2.  Dicke Socken helfen bei mir nicht gegen kalte Füße. Wenn ich kalte Füße habe, muss ich sie waschen und in frische Socken stecken, dann ist alles wieder gut, denn in dicken Socken kriege ich besonders schnell Schwitzfüße.
3.  Herbstferien sind jetzt gut für uns in NRW, bzw. für die Schüler. Ich werde aber nicht wegfahren können, da ich arbeiten muss :(
4. Fensterputzen müsste ich mal wieder.
5. Mal so ganz unter uns gesagt, wer würde jetzt nicht gern im sonnigen Süden sein und dem Schmuddelwetter hier in Deutschland entfliehen..
6.  Noch etwas über 2 Monate und dann ist das Jahr auch geschafft. Echt wahnsinn, wie die Zeit verfliegt, wie schnelllebig alles geworden ist :(
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend, morgen habe ich eigentlich nach der Arbeit nichts mehr geplant, denn danach werde ich wohl kaputt sein, denn wir haben ein Dorffest hier, und Sonntag möchte ich einen Spielenachmittag mit der Familie machen oder aber einen Bastelnachmittag!


So ihr lieben, ich wünsche euch ein tolles Wochenende, lasst euch nicht Laune nicht von dem Wetter vermiesen, es kommen auch wieder bessere Tage. 


Samstag, 14. Oktober 2017

Rezi: Brigitte Riebe - Marlenes Geheimnis

Drei Frauen, drei Generationen und ein Geflecht aus Lügen

Marlene hat die Vertreibung aus der Heimat nach dem Krieg längst hinter sich gelassen. Vor mehr als siebzig Jahren begann sie mit ihrer Mutter Eva am Bodensee ein neues Leben. Eine florierende Schnapsbrennerei, die die Früchte der Region verarbeitet, ist ihr ganzer Stolz. Erst als ihre Nichte Nane kurz nach Evas Beerdigung die Aufzeichnungen der Großmutter liest, bricht die Vergangenheit ohne Vorwarnung herein. Und ein lang gehütetes Geheimnis kommt zutage …







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Veröffentlicht im Diana Verlag (16.06.2017)
als gebundenes Buch gelesen ~*~ 400 Seiten
geb. Buch 19,99 € ~*~ E-Book 15,99 €
ISBN: 978-3-453-29205-5
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Mein erstes Buch der Autorin Brigitte Riebe und ich muss sagen, der Schreibstil von ihr hat mir sehr gut gefallen. 

Die Geschichte, die sie aufgeschrieben hat, hat mich in vielen Teilen sehr mitgenommen. Auch wenn ich es jetzt gelesen habe, wie es eventuell in den Auffanglagern zugegangen ist, so kann ich es mir immer noch nicht vorstellen, wie es ist. Die Menschen, die da früher lebten, haben echt einiges durchmachen müssen und ich finde, die Autorin hat das, aber auch die Gefühle sehr gut rüber gebracht. Sie hat es verstanden, mich als Leserin abzuholen, mich mit den Gefühlen zu konfrontieren, mir die Lage klar darzustellen. Und das hat mir sehr gut gefallen.

Die Charaktere, die sie geschaffen hat, waren für ich sehr authentisch und echt. Brigitte Riebe hat ihnen Leben eingehaucht, was so toll fand. Nane hat mich beeindruckt, denn sie hat es in ihrem bisherigen jungen Leben nicht wirklich sehr einfach gehabt und muss ein paar Entscheidungen treffen um sich selber nicht zu verlieren. Nane erhält ja von Eva nach ihrem Tod ein Päckchen, in der ihre Geschichte enthalten ist. So erfuhr ich, wie die Familie Auberlin zusammen hängt und was damals so alles passiert ist.


Die Geschichte rund um Eva, Marlene und Nane hat mich wirklich sehr mitgenommen. Es ist eine so tolle Geschichte, dass ich eigentlich traurig war, als sie zu Ende ging. Als alles aufgeklärt war. 5 Sterne für Brigitte Riebe und "Marlenes Geheimis".


Hier eine kleine Auswahl an weiteren Büchern der Autorin:

- Die Pestmagd
- Die Versuchung der Pestmagd
- Die geheime Braut
- Die Sieben Monde des Jakobus


Die Autorenseite


Freitag, 13. Oktober 2017

Rezi: Sam Bourne - Der Präsident

Stell dir vor, der mächtigste Mann der Welt wäre ein gefährlicher Egomane ...

Als die Bürger der USA einen unberechenbaren Demagogen zum Präsidenten wählen, hält die Welt den Atem an. Kaum jemand weiß: Bereits kurz nach Amtsantritt ordnet der Präsident fast einen Atomschlag an, nachdem ein Wortgefecht mit dem Machthaber von Nordkorea aus dem Ruder läuft. Eins ist den Mitwissern klar: Jemand muss etwas unternehmen, oder die Welt steht kurz vor einem dritten Weltkrieg. Ein Attentat scheint der einzige Ausweg ...

Ein hochrasanter Verschwörungsthriller mit aktuellem Bezug zur politischen Lage in Amerika


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Veröffentlicht im Bastei-Lübbe Verlag (21.07.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 480 Seiten
Taschenbuch 10,00 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3404176588
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Ich habe mich irgendwie von dem Hype rund um dieses Buch anstecken lassen. Viele waren begeistert auf den ersten Seiten. Und auch ich war begeistert. Der Präsident, der irgendwie daran gehindert wird, den 3. Weltkrieg heraufzubeschwören, dessen Finger schon über dem Roten Knopf geschwebt hatte. 
Dann kam das große ABER!
Der Präsident spielt im ganzen Buch eigentlich nur eine Nebenrolle. Hauptperson ist Maggie Costello, der auffällt, dass etwas nicht stimmt. Denn es gab einen Toten und im Laufe des Buches werden es immer mehr, und man rätselt, wie das zusammen hängt. Maggie Costello deckt es auf. Und dann immer wieder viel zu lange Dialoge, die sich hinziehen wie Kaugummi. Manchmal auch total unlogisch. Mir ist es passiert, das ich eine Szene neu lesen musste, weil ich zum Schluss nicht mehr wusste, wer jetzt was gesagt hat. Das war aber nicht nur einmal, das ist gleich mehrfach passiert und da vergeht einem wirklich die Lust am Weiterlesen.

Ich muss sagen, ich habe mir einfach viel mehr von diesem Buch versprochen, als es im Enteffekt gehalten hat.
Anfangs dachte man an das aktuelle Weltgeschehen und wie nah das Buch ja eigentlich an der Realität dran ist. Die Fäden der ganzen Handlungen sind sehr gut zusammen geführt worden und doch war es für mich ein gewöhnlicher Roman, ohne große Spannung, ohne große Überraschungen.

Der Original-Titel lautet "The plot to kill the Präsident" hat definitiv mehr mit dem Buch gemeinsam, als der deutsche Titel, denn der lässt den Leser ziemlich in der Luft schweben. Der Klappentext verspricht viel mehr und am Ende wird der Leser eventuell enttäuscht zurück gelassen, weil er mehr erwartet hatte. So war es bei mir. 

 
Ich habe mir mehr von dem Buch versprochen und bin doch arg enttäuscht, wie schnell ich von dem Buch enttäuscht war. Ich würde ja eigentlich einen Stern geben wollen, aber dafür war es in gewisserweise eine gute Handlung, wenn auch nicht vernünftig ausgeführt. Daher 2 Sterne von mir.

Freitags-Füller #443

Guten Morgen zusammen!


Irgendwie weiß man bei dem Wetter gar nicht so recht, was man anziehen soll, oder? Auf den Zwiebel-Look stehe ich nicht so wirklich, weil ich dann immer schnell schwitze. Aber ohne dem ist auch doof. Ich hasse in der Hinsicht diese dämlichen Übergangszeiten.

Nun wird aber nicht rumgemeckert, heute ist das Wetter mal schön. Und es ist mal wieder Zeit für den Freitags-Füller von Barbara.
Macht doch einfach mal mit. Ich würde mich freuen.



1.  Mein altes Ich ... ich bin froh, es abgelegt zu haben, mein neues Ich ist nicht perfekt, aber ich bin zufrieden.
2. In meinem Job musste ich lernen, Verantwortung übernehmen. Durchaus ein komisches Gefühl, wenn man das vorher nie wirklich musste.
3. Ja nun, ich sollte nicht hier am Rechner sitzen, weil der Haushalt schreit.
4. Ich will warme Temperaturen jetzt sofort .
5. Der große Unterschied ist manchmal gar nicht so groß, wie wir immer alle denken.
6.  Meine Familie macht mich glücklich. Aber auch das lesen von Büchern, das hören von Musik. Einfache Dinge eben.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Leseabend auf der Couch, morgen habe ich nach der Arbeit den Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich eventuell ein paar Freunde hier haben und einfach mal wieder dummes Zeugs labern!


Für mich heißt es jetzt ein wenig den Haushalt schmeißen und dann eine Runde entspannt auf der Couch lesen, es sei denn, es wird erst heute Abend was, aber wir werden sehen!

Euch allen ein tolles Wochenende!!!!

Freitag, 6. Oktober 2017

Freitags-Füller #442

Guten Morgen zusammen!


Ich hoffe, ihr habt alle einigermaßen unbeschadet den Sturm überstanden? Hier bei uns ist Gott sei Dank nicht wirklich etwas passiert. Der Wind war zwar auch etwas heftiger, aber nicht so schlimm wie im Norden und Osten von Deutschland.



Nun habe ich noch schnell den Freitags-Füller von Barbara für euch. Macht doch einfach mit.

Hier nun die Lücken nebst meinen Ergänzungen:

1. Nichts und niemand bekommt mich dazu Fisch zu essen. Ich hasse Fisch!
2. Der Sturm von gestern erinnert mich daran, dass es jetzt Herbst ist. Aber auch die fallenden Blätter. Alles wird nun wieder karg und trist....
3. Ich kann einfach nicht ohne meine Bücher leben. Nicht das ihr jetzt denkt, meine Familie wäre mir nicht wichtig.
4. Schwedisch sprechen lernen und selber etwas Schreiben sind zwei Sachen, die ich ausprobieren möchte.
5. Wenn das Leben dir Zitronen gibt, dann beiß hinein.
6.  Mein fast 6wöchiger Urlaub in Canada ist eine meiner schönsten Kindheitserinnerungen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend und auf meine Couch, morgen habe ich eigentlich noch nichts geplant, außer dem Einkauf, und Sonntag möchte ich Zeit mit der Familie verbringen!


So ihr lieben, ich muss jetzt auch gleich los zur Arbeit. Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende. Genießt es, wenn ihr könnt.

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Rezi: Manuela Obermeier - Tiefe Schuld

Im Wald wird eine halb entkleidete Frauenleiche gefunden, deren Verletzungen auf jahrelange Misshandlungen hindeuten. Kommissarin Toni Stieglitz nimmt sich des Falles an – mit bitterem Beigeschmack: Ihr eigener Exfreund war gewalttätig, böse Erinnerungen werden wach. Der Ehemann der Toten wird sofort ins Visier genommen. Doch verdächtigt Toni den Partner des Opfers bloß aufgrund ihrer eigenen Vergangenheit, und ist der Fall in Wahrheit viel komplizierter? Rechtsmediziner Dr. Mulder könnte Klarheit für Toni schaffen, sowohl beruflich als auch privat …







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Veröffentlicht im Ullstein Verlag (16.06.2017)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 400 Seiten
Klappbroschur 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3548288635
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Toni hat es in den vergangenen Jahren nicht wirklich leicht gehabt. Ihr gewalttätiger Ex-Freund macht ihr nach wie vor das Leben zur Hölle. Das einzige, was sie einigermaßen aufrecht hält, ist ihre Arbeit.
Doch die Frauenleiche, die im Wald gefunden wurde, und deren Verletzungen sie sieht, lässt sie schnell glaube, dass der Mann der Toten der Täter ist. Für Toni deutet alles darauf hin. Doch ist dem wirklich so oder verrennt sie sich, wegen ihrer eigenen Vergangenheit?

Die Autorin hat in diesem Buch eigentlich genau da weiter gemacht, wo sie im ersten Band aufgehört hat. Die privaten Probleme der Hauptprotagonistin Toni standen Anfangs absolut im Vordergrund, wodurch sich für mich die ersten 150 Seiten ziemlich zäh dahin zogen. Ich hatte schon im ersten Band geschrieben, dass ich es nicht mag, dass die privaten Probleme sich so dermaßen in den Vordergrund drücken und schieben, dass für den eigentlichen Fall kein Platz mehr ist. Nach den ca. 150 Seiten wurde es besser, aber nicht viel. 
Die Alleingänge der Hauptprotagonistin waren auch dieses Mal wieder ein wenig daneben, manchmal sogar nervig. Ich glaube, im realen Leben kann man sich Alleingänge nicht erlauben. Toni wurde in diesem Buch auch wieder dafür gerügt, aber scheinbar hat sie nichts dadurch gelernt. Sie gibt sich zwar reumütig, aber das war nicht glaubhaft für mich.

Leider war auch ab einer bestimmten Stelle für mich klar, wer der Mörder oder die Mörderin sein musste und ich hatte am Ende Recht behalten. Schade eigentlich, denn ich möchte eigentlich das ganze Buch über rätseln, wer der Mörder ist und was seine Beweggründe waren.




Leider war für mich keine Besserung im zweiten Band zu merken. Toni hat sich nicht wirklich weiter entwickelt, nach wie vor wirkte sie auf mich eintönig. Schade, aber mehr als 3 Sterne sind nicht drin.


Die Reihe um Toni-Stieglitz:

- Tiefe Schuld


Freitag, 29. September 2017

Freitags-Füller #441

Guten Morgen meine Lieben!


Zwei wirklich heftige Wochen liegen hinter mir. Ich hoffe, das jetzt langsam Ruhe einkehrt. Zwischendrin war mein Mann noch krank, da ging nix mehr. Und jetzt, wo langsam Ruhe einkehrt, fange ich an, etwas verschnupft zu sein. Ist doch typisch oder?

Aber ich will nicht klagen, denn davon wird es auch nicht besser.

Es ist mal wieder Zeit für den Freitags-Füller von Barbara.

Macht doch einfach mit. Den Lückentext findet ihr bei Barbara auf der Seite.

 
1.  Ich bin stolz auf meine Familie.
2. Meine Couch oben ist definitiv nicht der richtige Platz für ruhige Leseabende oder zum Fußball schauen. Ich muss unbedingt eine neue haben, weil die aktuelle so alt und so unbequem ist.
3.  Um den Hals lege ich bei diesem Wetter immer gerne einen Loop. Der hält den Hals schön warm.
4. Viele Menschen machen zuviel Drama um eine kleine Sache.
5.  Gestern abend war ich froh, als ich lesen konnte. Blöder Tag.
6.  Astern sind für mich schöne Herbstblumen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend , morgen habe ich wie immer den Wochenendeinkauf geplant, und Sonntag möchte ich im Kreise meiner Familie genießen!


So ihr lieben, das war es erstmal wieder von mir. Ich versuche jetzt wieder öfter online zu sein, bzw. öfter mich hier wieder zu melden. 

Habt ein tolles Wochenende.

Donnerstag, 21. September 2017

Rezi: Emma Garnier - GrandHotel Angst

Italien, März 1899. Die junge Nell reist mit ihrem Mann Oliver an die ligurische Küste, um in Bordighera ihre Flitterwochen zu verbringen. Das Paar logiert im luxuriösen Grandhotel Angst. Nell ist von dem großartigen Gebäude, dem exotischen Hotelpark und dem Blick aufs funkelnde Meer fasziniert. Doch zu ihrer Überraschung kennt Oliver nicht nur bereits das Personal und einige Gäste, sie scheinen auch Geheimnisse zu teilen. Als ein Hotelgast überraschend verstirbt, beginnt Nell, nachzuforschen. Und stößt auf eine Geschichte von Schuld und Verrat – und auf eine unheimliche Legende, die sie in ihren Bann zieht. Bis sie plötzlich selbst im Verdacht steht, ein Verbrechen begangen zu haben ...





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Veröffentlicht im Penguin Verlag (14.08.2017)
als Klappbroschur gelesen ~*~ 259 Seiten
Klappbroschur 13,00 € ~*~ E-Book 9,99 €
ISBN: 978-3-328-10088-1
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Die Umgebung war klasse, das Bild des Hotels war toll. Allerdings muss ich sagen, das ich etwas mehr erwartet habe.
Der Titel ist sehr verheißungsvoll und doch hat mir der nötige Nervenkitzel gefehlt, den ich bei dem Titel im Kopf hatte. 
Die Spannung lässt anfangs sehr zu wünschen übrig. Erst im letzten Drittel passiert wirklich etwas und es wird spannend. Aber in den ersten zwei Drittel des Buches hat mich die Autorin nicht überzeugen können.

Die Charaktere hatten auch ihre Schwächen. Nell wirkte anfangs sehr jung und naiv. Eigentlich genau so, wie ich mir eine Frau so um 1899 vorgestellt hätte.
Und dann hatte ich während des Lesens das Gefühl, eine andere Frau vor Augen zu haben, die auf einmal sehr erwachsen wirkte, älter als sie eigentlich ist. Eine Frau, die entdeckt hat, das sie einen eigenen Kopf hat, den sie benutzen kann, was sie vorher gern ihrem Mann überlassen hat. Das wirkte auf mich doch sehr an den Haaren herbei gezogen. Klar, man wächst an den Aufgaben, die das Leben einem stellt, aber es war definitiv unglaubwürdig für mich.

Die Autorin hat während des Buches immer in den Tagen umhergeswitcht. Soweit, so gut, allerdings ging es mir am Ende doch einfach zu schnell. Sie hat die Geschichte zu schnell aufgelöst. Ich hätte mir da sehr gewünscht, wenn sie ein wenig mehr gemacht hätte, die Geschichte, die Geschehnisse weiter ausgeführt hätte. Denn die Geschichte an sich ist super, aber halt nicht bis aufs letzte ausgereizt.


Bei diesem Buch war definitiv Luft nach oben. Eigentlich schade, denn wie ich oben schon erwähnt habe, bietet der Titel des Buches sehr viel Potenzial. 3 Sterne für "Grandhotel Angst" von Emma Garnier.

Freitag, 15. September 2017

Freitags-Füller #438



Einen schönen Guten Morgen zusammen!


Es ist Freitag und das heißt, es ist wieder Zeit für den Freitags-Füller von Barbara. Habe ja jetzt einiges Zeit ausgesetzt, aber nun greife ich wieder an. Macht doch auch einfach mal mit. Bei Barbara findet ihr den Lückentext. Ihr könnt ihn auch gerne in meinen Kommentaren ausfüllen.

1. Die letzte erfreuliche Postsendung war eine Büchersendung, die ist allerdings schon etwas länger her.
2. In dieser Woche war ich dankbar für .
3. Grünkohleintopf ist das köstlichste, was es gibt. Aber es gibt noch viel mehr Gerichte, bei denen ich nicht nein sagen würde.
4. Musik inspiriert mich. Mit Musik geht alles einfacher.
5. Ich bin momentan am glücklichsten, wenn ich mit einem Buch auf der Couch sitzen darf, bei einem gemütlichen Feuer im Ofen oder Kerzenschein.
6. Und alle Wege die wir gehen müssen, sind nicht immer leicht, sind manchmal sehr steinig. Und doch ergeben sie immer einen Sinn.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Sohn, der von der Abschlussfahrt aus Berlin wieder kommt, morgen habe ich den Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich einfach auf mich zukommen lassen!


Da Barbara derzeit noch in New York verweilt, und dies ein alter Freitags-Füller ist, dachte ich mir, ich mach ihn trotzdem!

Ich wünsche euch allen einen tollen Freitag, ein tolles Wochenende!

Viele Grüße


Donnerstag, 14. September 2017

[Aktion] Top Ten Thursday - #330

Guten Morgen zusammen!


Lange habe ich jetzt ausgesetzt, ich war zwischendurch im Urlaub und dann arbeiten und so weiter, so das ich nicht wirklich dazu kam, mich mit den Themen des TTT auseinander zu setzen, obwohl die Themen ja doch klasse waren, wie ich nachgelesen habe. Zu dem einen oder anderen wäre mir sicherlich etwas eingefallen. Aber die Zeit.... *seufz*

Das heutige Thema von Steffis Bücherbloggeria zum Thema Top Ten Thursday lautet:


 


 So, da will ich dann mal anfangen:

 

Auf 10 Bücher komme ich nicht, ich habe aber auch nur auf die Schnelle mein Regal durchforstet.

Dann will ich mal erzählen, warum ich diese Bücher nicht lesen oder nicht weiterlesen möchte:

1. Stephen King - ES: Definitiv stehe ich nicht auf Horror. Ich lese Thriller, gern auch blutig, aber Horror ist so gar nicht meines. Ich habe bei dem Filmausschnitt schon das gruseln bekommen, die Bücher sind sicherlich noch schlimmer, weil da die Fantasie noch mehr mitspielt, als beim Film. Dieses Buch soll stellvertretend für alle Bücher des Autors gelten.

2. Veronica Roth - Die Bestimmung: Mein Sohn hat diese Bücher gelesen und mit jedem Buch wurde es langweiliger und zäher für ihn. Mich konnte der Klappentext schon nicht überzeugen, so das ich diese Bücher sicherlich nicht lesen werde.

3. Christopher Paolini - Eragon: Ich habe Band 1-3 gelesen, wobei ich sagen muss, dass ich mich durch Band 3 durchgequält habe. Band 4 steht der Vollständigkeit wegen im Regal, aber ich denke nicht, dass ich es lesen werde. 

4. Colleen McCullogh - Land der Dornen: Es gab eine Neuauflage dieses Buches, doch nach knapp 100 Seiten habe ich es beiseite gelegt, denn ich kam mit den Charakteren überhaupt nicht klar. Die Geschichte wäre sicherlich interessant gewesen, aber ich mag mich nicht quälen.


So, endlich habe ich es geschafft, wieder einmal mitzumachen.

Habt einen schönen Donnerstag!


Dienstag, 12. September 2017

Rezi: Georgette Heyer - Schritte im Dunkeln

Die Geschwister Peter, Celia und Margaret erben das ehemalige Klostergebäude Priory. Angeblich soll es in dem alten Gemäuer spuken, aber die jungen Leute glauben nicht an Geister und beschließen, in das herrliche Landhaus zu ziehen. Schon in der ersten dort verbrachten Nacht bestätigen sich allerdings die Gerüchte - ein furchterregendes, durchdringendes Stöhnen reißt alle aus dem Schlaf. Gemeinsam versuchen sie, der wahren Ursache für den Spuk auf den Grund zu gehen. Was zunächst als ein unterhaltsames Spiel beginnt, wird bald bitterer Ernst, denn es geschieht ein Mord ...








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Veröffentlicht beTHRILLED by Bastei Entertainment (11.07.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 259 Seiten
 ~*~ E-Book 6,99 €
ASIN: B06XRH97PN
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Die Umgebung der Geschichte ist sehr interessant. Die Autorin hat es damals sehr gut verstanden, ihn richtig zu beschreiben, so dass ich dieses Haus direkt vor Augen hatte. Ein Haus, in denen ich auch gerne gewandelt wäre.

Die Geschichte an sich hat einen durchgehenden leichten Spannungsbogen. Allerdings störte mich doch ein wenig, dass die Autorin für mein Gefühl einfach nicht aus dem "Knick" kam, bzw. die Story nicht wirklich weiter ging. Natürlich darf man von einem Krimi, der damals in den 1930er Jahren veröffentlicht wurde, nicht so viel erwarten, wie man es von den heutigen Krimis gewohnt ist. Es wurde viel debattiert, viel gerätselt und doch wenig getan, zumindest hatte ich so das Gefühl.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, und wie es zur damaligen Zeit so üblich war, die Männer kümmerten sich um alles, während die Frauen daheim blieben. Ich will die Frauen im Buch nicht als dumm bezeichnen, aber ich merkte schon den Unterschied von damals zu heute. Aber, und das finde ich wichtig zu erwähnen, dass dieser Unterschied gar nicht schlimm ist. 
Georgette Heyer hat die Geschichte damals mit ein bisschen englischen Humor gespickt.

Fakt ist aber auch, man muss den englischen Humor mögen oder nicht, ein Zwischending gibt es nicht. 

Ich würde sagen, die Geschichte zu lesen, lohnt sich, aber man sollte nicht mit zu großen Erwartungen an das Buch heran gehen.



Ich habe durchaus Schwierigkeiten jetzt gehabt, das Buch zu bewerten. Die Geschichte habe ich Revue passieren lassen, denn es ist schon etwas her, als ich sie ausgelesen habe. Es hat mir definitiv etwas gefehlt, als das ich sagen würde, das Buch hätte volle Punktzahl verdient. 3 Sterne vergebe ich dem Buch "Schritte im Dunkeln".


Weitere Bücher der Autorin:


Superintendent Hannasyde:

  • Der Tote am Pranger
  • Vorsicht Gift!
  • ... und sie fanden einen Toten
  • Ein Mord mit stumpfer Waffe

Inspector Hemingway:

  • Mord ohne Mörder
  • Mord vor dem Dinner
  • Mord beim Bridge
  • Der Mörder von nebenan


- Schritte im Dunkeln
- Warum den Butler erschießen?
- Der Tip des Toten
- Der Trumpf des Toten

Mittwoch, 30. August 2017

Rezi: Debbie Johnson - Frühstück mit Meerblick

Wenn dir ein Café nicht nur Kaffee und Kuchen serviert – sondern eine zweite Chance
Zwei Jahre nach dem Tod ihres geliebten Mannes weiß Laura Walker, dass es nun an der Zeit für einen Neuanfang ist. Deshalb entschließt sie sich, mit ihren beiden Kindern für den Sommer von Manchester nach Dorset zu ziehen, um dort in einem Café auszuhelfen. Das malerisch gelegene Comfort Food Café und die warmherzigen Menschen, denen Laura dort tagtäglich begegnet, geben ihr die Chance, neue Freunde zu finden und zu lernen, wieder sie selbst zu sein. Und dann ist da auch noch Tierarzt Matt, der immer im passenden Moment zur Stelle zu sein scheint …

Klappentext und Bild by Heyne.de





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Veröffentlicht im Heyne-Verlag (11.10.2016)
als TB gelesen ~*~ 432 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3-453-42106-6
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Alleinerziehende Mutter zu sein ist sehr schwer. Gerade dann, wenn der Ehepartner urplötzlich verstirbt, wie in dem Fall von Laura.
Dass sie in manchen Dingen verpeilt ist oder gar überdreht, kann man nachvollziehen, aber ich fand, dass der Charakter Laura manchmal zu sehr verpeilt war und zu überdreht, dass es schon unglaubwürdig rüber kam. In manchen Situationen hat mich das sehr gestört und es war nervig. In anderen Situationen fand ich sie sehr souverän, z.B. als sie einer alten Dame einfach nur zugehört und ihr etwas zu Essen gegeben hat, etc. Das fand ich widerum total toll, wie sie da reagiert hat.

Die Gegend, in die es Laura verschlägt, einem Küstenstädtchen, muss einfach traumhaft sein, so habe ich es mir zumindest vorgestellt. Die Autorin hat es da definitiv verstanden, mich mitzunehmen, auf eine Reise, die ich vielleicht auch mal Live erleben möchte.

Die Kinder Nate und Lizzie blühen in dem Küstenstädtchen richtig auf. Beide Kinder haben mich an meine Kindheit erinnert, in der ich nur draußen war, mit Freunden gespielt, etc. 
Sämtliche Bewohner des Städtchens Dorset sind einfach genial.  Ich mochte den Charakter von Cherie gleich total. Sie war glaubwürdig gezeichnet, aber auch die anderen gefielen mir sehr.




Von mir gibt es ganz klar eine Leseempfehlung, auch wenn Laura für mich manchmal unglaubwürdig rüber kam. Trotzdem kann ich es empfehlen, denn die Botschaft in dem Buch ist einfach wunderbar. Legt dir das Leben noch soviele Steine in den Weg, so schau immer nach vorn und nicht zurück, denn es gibt im Leben immer eine zweite Chance!!! 5 Sterne von mir!!!!


Montag, 28. August 2017

Rezi: Derek Meister - Blutebbe

Auf einem Geisterschiff im Watt werden die Leichen zweier Frauen gefunden. Sie sind grausam zugerichtet, wie Fische aufgehängt und ausgenommen worden. Ihre Lungen fehlen, und der Mörder hat eine seltsame Rune hinterlassen. Ein Ritualmord? Die Ermittlungen führen Knut und Helen zu einem weiteren Todesfall, der bereits Jahrzehnte zurückliegt. Treibt ihr Täter seitdem unbemerkt an der Küste sein Unwesen? Bevor Knut und Helen die schaurige Wahrheit herausfinden können, werden sie selbst zu Gejagten ...

Der dritte Teil der Thrillerserie um das Ermittlerteam Henning und Jansen.

Cover & Klappentext by blantvalet-Verlag





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Veröffentlicht im blanvalet-Verlag (19.06.2017)
als TB gelesen ~*~ 400 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3-7341-0478-7
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Zu Anfang passiert der Mord und recht schnell ist klar, wer der Mörder ist. Es zwei Erzählstränge, einmal erleben wir den Mörder und dann widerum die Ermittlungsarbeiten von Helen und Knut. Ich hätte mir gewünscht, etwas mehr über den Mörder zu lesen, noch mehr seine Gefühlswelt erleben zu dürfen, doch fand ich es manchmal doch sehr dürftig.

Die Story kam mir so ziemlich langatmig vor und sämtliche Figuren wirkten für mich total eindimensional. Ich konnte weder zu den Figuren noch zu der Geschichte eine Verbindung aufbauen.
Mag vielleicht daran liegen, dass ich die ersten beiden Bände nicht gelesen habe, und mir daher diverse Details über Helen und Knut entgangen sind, aber eigentlich dürfte das keine Rolle spielen.

Die Umgebung der Nordsee wurde sehr toll geschildert, aber das allein reicht nicht aus. Auch die Mordszene, die der Autor hier sehr detailreich beschreibt, war gut, aber das alles reichte leider nicht aus, um mich an das Buch zu fesseln, so das ich doch sehr lang gebraucht habe, um das Buch zu  beenden. Eigentlich sehr schade.


Derek Meister konnte mich mit "Blutebbe" leider so gar nicht fesseln, so dass ich nur 2,5 Sterne geben kann. 


Die Henning & Jansen-Reihe:

  • Der Jungfrauenmacher
  • Die Sandwitwe
  • Blutebbe

Freitag, 4. August 2017

Freitags-Füller #433

Guten Morgen zusammen!


Freitag - mal wieder *lach* 
Eine arbeitsreiche Woche liegt fast hinter mir. Heute muss ich nochmal ran, dann ist Wochenende. Nächste Woche geht´s dann weiter.

Aber, wie immer am Freitag, ist es Zeit für den 

wie immer, von Barbara vorbereitet. 


1.  Wie kann ich für mich meinen Arbeitsplatz noch besser machen? Das ist so eine Frage, die ich mir immer wieder stelle. Oder wie kann ich selber effizienter arbeiten?
2.  Ich liebe Blumen, aber mein Mann braucht mir nicht ständig welche mitzubringen. Ab und an mal ist völlig in Ordnung und das meine ich ehrlich! Meine liebsten Blumen sind Rosen.
3.  Meine Haare  sind mein ganzer Stolz. Da darf kein anderer dran, außer meine Friseurin und ich selber natürlich.
4.  Konsequent sein und es klappt fast alles was man sich vorgenommen hat.
5.  Meine liebsten Früchte sind jetzt Äpfel, Kirschen, Erdbeeren.
6.  Ausreichend Schlaf? was war das nochmal ?
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend, morgen habe ich den Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich mal wieder eine schöne Ecke besuchen zum spazieren gehen!


So ihr lieben, ich muss nun gleich zur Arbeit und ich wünsche euch ein tolles Wochenende. Ich hoffe, das ich dieses Wochenende auch noch ein wenig lesen kann.

Winke....

 

Donnerstag, 3. August 2017

Rezi: Lee Child - Der letzte Befehl

Ein knallharter Soldat, ein illegaler Befehl, eine folgenschwere Entscheidung.

Der Einsatzbefehl für den Militärpolizisten Jack Reacher ist eindeutig: Er soll verdeckt und ohne offizielle Unterstützung den Mord an einer jungen Frau aufklären – und anschließend, falls nötig, seine Ergebnisse vertuschen! Denn der Hauptverdächtige ist ein hoch dekorierter Offizier, der gerade von einer geheimen Mission zurückgekehrt ist, und – schlimmer noch – der Sohn eines Senators. Reacher soll niemanden auf die Zehen treten und verhindern, dass die Presse den Fall aufbauscht. Doch was er entdeckt, lässt ihn an der Rechtmäßigkeit seines Auftrags zweifeln – und macht aus Reacher einen Mann, den man fürchten muss.




(Cover by blanvalet)

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Veröffentlicht im blanvalet-Verlag (17.07.2017)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3734104497
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Es hatte etwas länger bei mir gedauert, bis ich begriffen hatte, dass das Buch schon in der richtigen Reihenfolge erschienen ist, nämlich als Band 16 der Jack-Reacher-Reihe, aber irgendwie hätte ich es auch gut und gerne so ziemlich an den Anfang setzen können.
Fakt ist aber, dass ich in diesem Buch so einiges über Jack Reacher erfahren habe, nämlich wie es dazu kam, dass er aus der Army ausschied.

In diesem Buch geht es nicht so rasant zu, wie man es von Lee Child gewohnt ist. Es ging eher gemächlich zu und an manchen Stellen fragte ich mich, wann es denn weiter gehen würde, denn irgendwie hatte ich das Gefühl, nicht nur Reacher tritt auf der Stelle, sondern auch ich als Leser. Irgendwie wollten die Seitenzahlen nicht vergehen.
Dann widerum gab es viele Seiten, die sich so schnell lasen, das ich dachte, wow, das war jetzt echt viel und das war gut.

Ich habe Jack Reacher nun schon in einigen Büchern kennen gelernt und ich finde diese Figur einfach nur klasse. Es macht Spaß, ihn zu begleiten und diverse Situationen mit ihm zu erleben und durchzustehen.
Seine Gedankengänge sind für mich nicht immer so nachvollziehbar, liegt aber vielleicht daran, dass er ein Mitglied der Army war. An andere Sachen habe ich mich gewöhnt, wie z.B. die Sache mit seiner inneren Uhr, dass er eigentlich fast immer weiß, wie spät es ist.  

Der Schreibstil ist wie immer sehr leicht zu lesen und somit hatte ich keine Probleme, allem zu folgen. Bis auf die Stellen, die ich oben schon beschrieben habe. 

Jack Reacher ist und bleibt für mich ein Unikat in Sachen Ermittler, etc. Er bleibt sich selbst treu und das zeichnet ihn für mich aus. Er verstellt sich nicht im Laufe der Bücher und das macht ihn glaubhaft.




Endlich weiß ich als Leserin, wie es vor dem Vagabundenleben des Jack Reacher ausgesehen hat. Wie er gelebt hat, wie er aus der Army ausgeschieden ist. Es wurde vorher immer nur angedeutet, aber nie wirklich näher erörtert. Dennoch konnte mich das Buch nicht so sehr vom Hocker reißen, als das ich volle Punktzahl geben könnte. Ich vergebe hiermit 4 Sterne für "Der letzte Befehl" von Lee Child.

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Bloggerportal, sowie beim blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar. Vielen Dank, dass ich es lesen und rezensieren durfte!


Die Reihenfolge der Jack-Reacher-Reihe:

  • Größenwahn
  • Ausgeliefert
  • Sein wahres Gesicht
  • Zeit der Rache
  • In letzter Sekunde
  • Tödliche Absicht
  • Der Janusmann
  • Die Abschussliste
  • Sniper
  • Way Out
  • Trouble
  • Outlaw
  • Underground
  • 61 Stunden
  • Wespennest
  • Der Anhalter
  • Die Gejagten
  • Der letzte Befehl


Etwas über den Autor:

Lee Child ist das Pseudonym des in den Midlands - England - geborenen Jim Grant. Er studierte Jura und war über 20 Jahre beim Fernsehen beschäftigt. Irgendwann kehrte er dem Fernsehen den Rücken und fing an zu Schreiben. In Interviews gibt er immer wieder zu, dass ihn die kommerzielle Gründe zum Schreiben brachten.
Schon in der Schule lernte er, seine Texte kurz und knapp zu verfassen. Auch als er fürs Fernsehen arbeitete, musste er präzise schreiben, schnell auf den Punkt kommen, damit die Zuschauer die Pointe verstanden. Das habe seinen Schreibstil geprägt, den die Leser aus den Jack-Reacher-Romanen kennen.
Zwei seiner Bücher wurden bisher verfilmt. Jack Reacher wird in den Filmen von Tom Cruise verkörpert. Die erste Verfilmung basiert auf das Buch "Sniper", welcher im Jahr 2012 erschien. Im Herbst 2016 kam der zweite Film in die Kinos, basierend auf dem Buch "Die Gejagten".