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Montag, 28. Oktober 2013

Montagsfrage #19

Guten Abend ihr lieben!


Hier ist einiges passiert in letzter Zeit, so das ich weniger aktiv sein konnte auf meinem Blog. Ich habe auch weniger gelesen, was ich ab jetzt wieder ändern möchte. ;)
Ich habe eine neue Arbeitsstelle angetreten, die toll ist, aber die auch viel Kraft raubt. Naja, zumindest für mich ist es so, denn ich war 10 Jahre daheim, und habe jetzt gleich 2 Jobs. 
Morgen werde ich beim Arzt wieder etwas Zeit zum lesen haben, so hoffe ich und das bringt mich auf die aktuelle Montagsfrage.

 

Zu welcher Tageszeit liest du am liebsten?


Hmm, eigentlich kann ich zu jeder Tageszeit lesen. Aber am liebsten lese ich doch abends im Bett, obwohl es jetzt im Herbst/Winter nichts schönes gibt, als den Ofen an zu haben und davor mit einem schönen Buch zu sitzen und zu lesen. Das gibt dann manches mal schonmal schwere Augen ;)

Du willst auch mit machen? Dann klick auf den Banner oben und du kommst auf die Seite mit der Montagsfrage. Du kannst sie natürlich auch hier beantworten.

Ich wünsche euch einen wunderbaren Montagabend und eine schöne Woche.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Rezi: JoJo Moyes - Eine handvoll Worte

Klappentext:

Du sollst wissen, dass du mein Herz in deinen Händen hältst. 1960. Jennifer Stirling müsste eigentlich glücklich sein: Sie führt ein sorgloses Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes. Doch ihr Herz gehört einem anderen – und er bittet sie, alles für ihn aufzugeben. 2003. Ellie Haworth hat ihren Traumjob gefunden: Sie ist Journalistin bei einer der führenden Zeitungen Londons. Eigentlich müsste sie glücklich sein. Doch der Mann, den sie liebt, gehört einer anderen...

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Erschienen im Rowohlt Verlag ~*~ 14,99 €
Klappenbroschur ~*~ 592 Seiten
978-3-499-26776-5 
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Inhalt:

Jennifer Stirling ist die Frau eines angesehenen Managers in London. Doch wirklich glücklich scheint sie nicht zu sein. Das findet sie heraus, als sie nach einem schweren Unfall im Krankenhaus liegt und sich nicht mehr erinnert, wer sie ist und was passiert ist.
Nach und nach kommen die Erinnerungen wieder, doch eine Erinnerung bleibt aus. Wer ist B. der diese zärtlichen Briefe geschrieben hat? Briefe voll warmer Worte.
Ebenso ergeht es Ellie im Jahre 2003. Eigentlich sollte sie glücklich sein, denn sie liebt einen Mann, doch der Haken daran ist, dass dieser Mann verheiratet ist.
Als sie Briefe im Archiv der Zeitung findet, bei der sie arbeitet, geht ihr das Herz auf und sie versucht, die Frau zu finden, an die sie gerichtet sind. Lebt sie überhaupt noch? Nebenbei denkt sie immer mehr darüber nach, ob ihre Beziehung noch das richtige ist, denn es gibt da jemanden, der ihr die Augen geöffnet hat.

Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr einfach zu verstehen. Die Geschichte an sich, die die Autorin damit erzählen wollte, war toll. Allerdings fehlte mir in der ersten Hälfte des Buches ein wenig die Spannung, das gewisse Etwas. Irgendwas fehlte.  Sie hätte wesentlich mehr aus der Geschichte, dem Thema machen können.

Die Charaktere waren in meinen Augen ganz gut ausgearbeitet. Man versetzte sich in die Lage von Jennifer, der Frau des angesehenen Managers. War sie anfangs noch recht schwach dargestellt, änderte sich das im Laufe des Buches. 
Das gleiche Gefühl hatte ich bei Ellie, der Frau aus dem Jahre 2003.

Vergleichen wollte ich es auch nicht mit dem anderen Buch von JoJo Moyes - Ein ganzes halbes Jahr, denn da muss ich sagen, ist das Buch bei weitem nicht heran gekommen. Aber dennoch muss ich sagen, auch "Eine handvoll Worte" wird mir in Erinnerung bleiben, denn die Liebesbriefe in dem Buch waren einfach traumhaft schön.
Mein Fazit:
Man sollte es tunlichst unterlassen, dieses Buch mit dem Vorgänger zu vergleichen, denn eigentlich ist dieses Buch das erste Werk der Autoin JoJo Moyes gewesen. Dennoch hat mich das Buch enttäuscht und meine Wertung kommt nicht über 3 Sterne hinaus.

Dienstag, 15. Oktober 2013

[Lesung] Jürgen Kehrer - Münsterland ist abgebrannt am 13.10.2013

Ich durfte mal wieder einer Lesung beiwohnen, wo ich mich sehr gefreut habe, Karten zu bekommen.
Ich sah es durch puren Zufall bei unserem Bäcker, dass Jürgen Kehrer nach Ascheberg ins Bürgerforum kommt und aus seinem Roman "Münsterland ist abgebrannt" liest.
Mein Mann begleitete mich und er war restlos begeistert. Er ist ja keine Leseratte, aber er meinte, die Lesung habe ihm sehr sehr viel spass gemacht und das will was heißen.






Leider ist das Bild nicht ganz so toll geworden, aber ich denke, man kann den Autor erkennen. 

Ich muss sagen, das Ambiente hat mir weniger gefallen. Ich fand es im Bürgerforum ziemlich steril. Gut, das man nicht viel machen kann, ist klar, aber ich hätte mir da irgendwas einfallen lassen und dafür gesorgt, dass der Autor einen Sitzplatz bekommt und das Mikro nicht die ganze Zeit in den Händen halten muss.
Beginn der Lesung war 17 Uhr und viele Leute waren leider nicht da. Ich glaube, es waren gerade mal 30. Schade eigentlich, denn es hat wirklich sehr viel spass gemacht.

Mit dem Buch "Münsterland ist abgebrannt" fängt er eine kleine neue Reihe an. Bastian Matt ist der Ermittler in der Serie. Eigentlich arbeitet er bei einem K11, das heißt, das die dort erstmal alle Fälle bekommen, wenn nachts etwas passiert. Am nächsten Tag werden dann die meisten Fälle alle weitergeleitet an die entsprechenden Abteilungen. 
Dann taucht da Yasi Ana auf, und zwischen ihr und Bastian knistert es.  Doch es kommt alles nicht so wie es kommen soll.
Der Mord, der passiert, sieht nach einem Selbstmord aus, doch weil Bastian Matt etwas findet, wird weiter ermittelt, obwohl man die Akten schon schließen wollte.

Jürgen Kehrer hat in diesem Buch wieder einen witzigen Schreibstil verwendet, den man schon von den Wilsberg-Romanen her kennt. Zwischendrin unterbricht er und erklärt diverse Sachen.
Zum Beispiel, dass er für Wilsberg nie wirklich Recherche Arbeit betrieben hat, also nicht so intensiv. Diesmal hat er ein kleines Praktikum bei der Polizei gemacht, um mehr über die Polizeiarbeit zu erfahren, denn in Wilsberg kommt die Polizei eigentlich gar nicht zum Einsatz, denn der Privatdetektiv macht das alles allein.
Diese kleinen Szenen zwischendurch fand ich richtig toll. Dann ist er in seinem Buch wieder weiter gesprungen, zu einer nächsten Szene und hat danach wieder unterbrochen. Ich muss sagen, das mich das überhaupt nicht gestört hat, es hat höchstens noch mehr Lust darauf gemacht, das Buch zu lesen.

Toll fand ich dann zum Schluss, das er eine Kurzgeschichte aus dem Leben von Wilsberg gelesen hat. Diese Geschichte heißt "Nie wieder Wilsberg" und basiert auf realen Füßen.
Der Privatdetektiv Georg Wilsberg sinniert über sein Leben und das er ja eigentlich echt Pech hat. Er hat seinen Namen an die Fernsehagentur verkauft, dass die den Namen nutzen können für die Fernsehproduktion. Doch wenn er seinen Namen bei den Bekanntschaften erwähnt, wird er milde belächelt oder sogar ausgelacht. 
Dann taucht eine Wenke Tydmers auf, die man eventuell aus den Romanen von Sandra Lüpkes her kennt. 

Auch dieser Roman ist spannend geschrieben, denn Wilsberg muss seinen Schauspieler suchen, denn in Münster am Aasee wird ein neuer Wilsberg-Film gezeigt. Alle wollen den Schauspieler sehen, doch der will gar nicht. Doch wohin verschwindet er?

Jürgen Kehrer erzählte an dieser Stelle noch, dass er in seinen Wilsberg-Romanen seine Figuren weiter entwickelt hat und dass das die Fernsehleute eigentlich gar nicht gern sehen. Die wollen immer, dass Sachen passieren, wie unglücklich verliebt, etc. deswegen hatte Jürgen Kehrer auch 2007 erstmal sein letztes Wilsberg-Buch geschrieben, außer eben die Kurzgeschichten.
Aber er sagte auch, dass er es schade findet, dass die Fernsehleute die Entwicklung aus seinen Romanen nicht umsetzen. Was natürlich immer wieder vorkommt, es werden Figuren im Film erfunden, die es in den Büchern nicht gibt oder eben umgekehrt.

Jetzt am Mittwoch erscheint ein neuer Wilsberg im Fernsehen, wo der Autor das Drehbuch zu geschrieben hat. Entweder kann man den Film auf ZDF neo schauen oder aber am Samstag bei ZDF, jeweils um 20.15 Uhr. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf den Film.

Was mir aber ganz besonders in Erinnerung bleiben wird, der Autor hat mich vom letzten Jahr wieder erkannt. Da war ich echt sprachlos. Ich bat ihn um eine Signatur und er frug mich, ob ich einen Wunsch hätte. Ich verneinte und er meinte "Wie schon wieder nicht?" und blickte mich dabei an. Ich war echt baff. 



Und ein letztes Foto, wo er auch in die Kamera schaut:



Vielen vielen Dank Herr Kehrer, für die tolle Lesung, sie hat mir sehr viel spass gemacht und ich freue mich, Sie bald wieder zu sehen.

Samstag, 12. Oktober 2013

Rezi: Lars Kepler - Der Hypnotiseur

Klappentext:

Vor den Toren Stockholms wird an einem Sportplatz die Leiche eines brutal ermordeten Mannes entdeckt. Kurz darauf werden Frau und Tochter ebenso bestialisch getötet aufgefunden. Offenbar wollte der Täter die ganze Familie auslöschen. Doch der Sohn überlebt schwer verletzt. Als Kriminalkommissar Joona Linna erfährt, dass es ein weiteres Familienmitglied gibt, eine Schwester, wird ihm klar, dass er sie vor dem Mörder finden muss.





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Erschienen im Bastei-Lübbe-Verlag ~*~ 656 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,99 €
ISBN: 978-3-404-16343-4
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Inhalt:

Eine mit zahlreichen Messerstichen übersäte Leiche wird gefunden, doch das ist noch nicht alles. Sie ist bestialisch zugerichtet, zerstückelt.
Joona Linna mischt sich in die Ermittlungen ein und erfährt so, dass die Familie des Familienvaters ebenfalls ermordet wurde, bis auf den Sohn.
Dieser wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.
Joona setzt sich mit dem Hypnotiseur Eric Maria Bark in Verbindung und veranlasst, dass der Junge hypnotisiert wird. Während dieser Hypnose, so Eric Maria Bark, kann der Patient nicht lügen und so kommt heraus, dass der Junge der Mörder ist. Doch Joona glaubt nicht wirklich daran.
Er macht sich auf die Suche nach der Schwester, denn der Junge verschwindet aus dem Krankenhaus. Die Schwester schwebt in Gefahr und so wird sie in einer geheimen Wohnung untergebracht.
Wer ist nun der Mörder? Wer hat die Familie so bestialisch zugerichtet?
Als die Medien davon erfahren, dass sich der Hypnotiseur in den Fall eingemischt hat, geht die Presse auf ihn los. Kurze Zeit später wird sein Sohn entführt, der schwer krank ist. Es beginnt eine Suche auf Leben und Tod....

Dieses Buch ist der Anfang einer Reihe rund um den Kriminalkommissar Joona Linna. Er ermittelt mit seinen eigenen Methoden und setzt diese ebenfalls sehr erfolgreich durch. Ebenfalls sucht er immer wieder die Bestätigung, dass er Recht hatte.
Allerdings, so muss ich gestehen, habe ich mir vom ersten Band viel mehr erhofft, denn die Figuren sind grau in grau, wenig ausgemalt, wenig charakterlich dargestellt. Vielleicht war es deshalb so, weil es einfach zuviele Hauptfiguren in diesem Thriller vorhanden waren.
Diverse Handlungsstränge konnte ich absolut nicht nachvollziehen, so dass ich die eine oder andere Szene nochmal durchgelesen habe, um eventuell dahinter zukommen, was das Autoren-Duo damit meinte. Ebenso waren ein paar unlogische Szenen in dem Buch enthalten - jeder, der das Buch gelesen hat, wird eventuell wissen, was ich meine,
Der Thriller startete echt super spannend. Ich wollte wissen, wie es weiter geht, wer der Mörder sein könnte, ob es wirklich derjenige war, der zu Anfang erwähnt wurde. Doch leider ließ die Spannungskurve nach geraumer Zeit deutlich nach. 
Mir persönlich war der zähe und langatmige Rückblick in die Welt des Hypnotiseurs zu lang. Er wollte nicht enden.

Ich hatte ja schon ein Buch von Lars Kepler gelesen, nämlich Flammenkinder. Und ich dachte mir, jetzt möchte ich die Geschichte rund um Joona Linna mal von Anfang an lesen.
Ich muss gestehen, ich habe vorher gar nicht gewusst, dass es sich hier um ein Autoren-Duo handelt, auch wenn das jetzt unlogisch klingen mag. Normal fällt es auch nicht wirklich auf, wenn 2 Autoren an einem Buch arbeiten.  Ich habe mir auch keinerlei Rezensionen vorher zu dem Buch durchgelesen.

Mein Fazit:

Ich habe mir wesentlich mehr von dem Buch versprochen, als ich im Nachhinein bekommen habe. Es war zwar gut, aber dennoch irgendwie nicht gut genug, als das es mich vom Hocker gehauen hätte. Wahrscheinlich hat es deshalb so lange gedauert, bis ich es durch hatte. Ich vergebe dem Buch .
2,5 Sterne

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Rezi: Kate Lord Brown - Das Haus der Tänzerin

Klappentext:

Die alte Villa in den Hügeln von Valencia ist für Emma der perfekte Rückzugsort: Der verwilderte Garten duftet nach Orangenblüten, die Leute im Dorf sind hilfsbereit und schon bald eröffnet die gelernte Parfümeurin einen Blumenladen. Doch warum vermachte ihre verstorbene Mutter ihr dieses Anwesen? Immer mehr fühlt sich Emma von der geheimnisvollen Vergangenheit des Hauses angezogen. Und dann entdeckt sie ein zugemauertes Zimmer....

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Erschienen im Piper-Verlag ~*~ 528 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,99 €
ISBN: 978-3-492-30232-6
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Inhalt:

Emma kehrt nach einer langen Reise nach London zurück. Sie war auf einer langen Reise, um zum einen ihren Ex-Freund zu vergessen und zum anderen diverse Geschäftstermine mit Partnern wahr zu nehmen.
Doch schon bald findet sie heraus, das sie schwanger ist. Joe, der Vater ihres Kindes, und sie hatten einen schwachen Moment.
Als sie ihm die frohe Botschaft übermitteln will, hat er nicht wirklich Zeit, denn er muss zu einem Geschäftstermin ins World Trade Center, am 11. September 2001.

Emma zieht sich nach Spanien zurück. Ihre Mutter vermachte ihr eine alte Villa in den Hügeln von Valencia. Doch warum vermachte ihre Mutter ihr diese Villa? Was steckt dahinter?

In der Vergangenheit geht es um die Geschichte von Freya, Charles und Rose. Die Vergangenheit spielt ab dem Jahr 1936, im spanischen Krieg.

Die Geschichte an sich ist nicht schlecht, doch finde ich, werden von der Autorin zu wenig Emotionen übertragen. Diese haben mir gefehlt und ich muss ehrlich zugeben, dass ich vieles, was im spanischen Krieg geschehen ist, quer gelesen habe. Das war aber meist nur im ersten Teil. Je weiter die Geschichte in der Vergangenheit vorrückte, desto toller wurde die Geschichte, aber es reichte einfach nicht, das sie mich vom Hocker gerissen hatte.
Ich konnte keine "Beziehung" zu den einzelnen Charakteren aufbauen und das fand ich sehr schade. Auch konnte man sehr früh absehen, was am Ende passieren wird.
Was mich auch total störte, der Buchtitel passte überhaupt nicht zu der Geschichte, die erzählt wurde. Der englische Titel hätte besser gepasst, wenn der ins Deutsche übersetzt worden wäre.

Fazit:

Es ist schwer, dieses Buch zu bewerten, aber mich hat das Buch überhaupt nicht so doll angesprochen. Deswegen kann ich der gesamten Geschichte nicht mehr als 2 Sterne geben. Ich habe definitiv mehr erwartet.