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Mittwoch, 18. November 2015

Rezi: Poznanski & Strobel - Fremd

Klappentext:

Stell dir vor, du bist allein zu Haus. Plötzlich steht ein Mann vor dir. Er behauptet, dein Lebensgefährte zu sein. Aber du hast keine Ahnung, wer er ist. Und nichts in deinem Zuhause deutet darauf hin, dass jemand bei dir wohnt. Er redet auf dich ein, dass du doch bitte zur Vernunft kommen sollst. Du hast Angst. Und du verspürst diesen unwiderstehlichen Drang, dich zu wehren. Ein Messer zu nehmen. Bist du verrückt geworden?
Stell dir vor, du kommst nach Hause, und deine Frau erkennt dich nicht. Sie hält dich für einen Einbrecher. Schlimmer noch, für einen Vergewaltiger. Dabei willst du sie doch nur beschützen. Aber sie wehrt sich, sie verbarrikadiert sich. Behauptet, dich niemals zuvor gesehen zu haben. Sie hält dich offensichtlich für verrückt. Bist du es womöglich?
Eine Frau. Ein Mann. Je mehr sie die Situation zu verstehen versuchen, desto verwirrender wird sie. Bald müssen sie erkennen, dass sie in Gefahr sind. In tödlicher Gefahr. Und es gibt nur eine Rettung: Sie müssen einander vertrauen...

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Erschienen im Wunderlich-Verlag
Broschierte Ausgabe ~*~ 400 Seiten
Preis: 16,95 € ~*~ Thriller
ISBN: 978-3805250849
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Inhalt:

Joanna ist allein daheim, und bemerkt, während sie sich im Bad aufhält, dass draußen ein Licht angeht, welches normal nicht angehen sollte. Ein ungutes Gefühl beschleicht sie, und doch verdrängt sie es nach einiger Zeit wieder, da sie keine Geräusche eines möglichen Einbruchs hört.
Als sie dann nach unten geht, steht ihr ein fremder Mann gegenüber. Der behauptet auch noch, er sei ihr Verlobter und würde hier mit ihr seit einem halben Jahr wohnen.
Er nennt sich Erik, doch in Joannas Augen ist kein Wiedererkennen. Für sie ist er ein Einbrecher, den sie anfleht, ihr nichts zu tun und das wenige, was sie habe, mitzunehmen.
Für Erik geht eine Welt unter, als er merkt, dass seine Verlobte ihn für einen Vergewaltiger hält und sie sich in der Abstellkammer einschließt.
Doch dabei soll es nicht bleiben, es passieren noch weitere Dinge, die sie beide in Gefahr bringt. Doch was oder gar wer steckt dahinter?
Beiden ist irgendwann klar, sie müssen einander vertrauen....

Wow, ich muss sagen, dieses Buch hat mich sehr mitgenommen. Ich war von Anfang an "drin" in dieser Geschichte. Zeitweilen wusste ich nicht, wem ich trauen sollte und wem nicht. War es vielleicht alles von Joanna geplant? 

Der Erzählstil hat mir keinerlei Probleme bereitet. Nach jedem Kapitel erzählte eine andere Person, mal war es Erik´s Sicht der Dinge und dann wechselte es zu Joanna. Ich fand es sehr gut, denn so bekam ich als Leserin mehr das Gefühl zu wissen, wie es in den beiden Köpfen aussieht.
Am Anfang störte mich etwas die ständigen Wiederholungen, die es seitens der beiden Autoren gab, doch nach ein paar Kapiteln war das vorbei. 

Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen. Dort ist das Gesicht einer Frau zu sehen. In roter Schrift "Fremd"... Auf der Rückseite ist ein Mann abgebildet, der Frau abgewandt.

Anfangs hatte ich schon diverse Gedanken mir über das Buch gemacht. Ich bin da wirklich mit gemischten Gefühlen ran gegangen, denn so etwas in der Art hatte ich schonmal gelesen. Doch zum Glück entwickelte sich die Story als ganz anders und war an Spannung nicht zu übertreffen.

Joanna und Erik als Charaktere waren sehr gut heraus gearbeitet. Das hat mir etwas bei den Nebendarstellern wie Nadine oder Ela gefehlt. Ich konnte die beiden nicht richtig greifen. 

Mein Fazit:

Ein gelungener Thriller der beiden Autoren. Und ehrlich gesagt, ich würde mich freuen, wenn die beiden sich noch einmal zusammen setzen würden, um nochmal an einer Story zu arbeiten.
Ich gebe den beiden und der Story natürlich 5 Sterne!!!! Dieses Buch hat mich mitgerissen und die Story hat mich voll überzeugt.

Mittwoch, 11. November 2015

Rezi: Gabriele Ennemann - Thalam - Die Hüter der Erde

Klappentext:

Nie im Leben hätte der 15-jährige Gidion gedacht, dass er einmal ein richtiger Held sein würde. Doch als er bei einem seiner heimlichen nächtlichen Ausflüge beobachtet, wie feindliche Jäger an der Küste Thalams landen, überstürzen sich die Ereignisse. Gidion erfährt, dass er zu den Avantgarde gehört: vier Auserwählte, die sich den dunklen Mächten stellen. Auf ihrer abenteuerlichen Reise in die unbekannte Unten-Welt treffen sie geheimnisvolle Wesen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind. Schließlich kommt es zum entscheidenden Kampf ... 






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Erschienen im Riverfield-Verlag
gebundenes Buch ~*~336 Seiten
Preis: 19,90 € ~*~ ab 10 Jahren
ISBN: 978-3-9524523-2-5
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Inhalt:

Gidion fühlte sich schon immer sehr am Wasser wohl. Dort fühlte er sich zu Hause. So auch in der Nacht, als er beobachtete, wie feindliche Jäger vom Meer herüber kamen und im Gepäck die Lebensachse mit sich führten.
Ihm war sofort bewusst, dass es sich hierbei um die Lebensachse handelte, denn sie leuchtete. Und ohne die Lebensachse kann die Welt nicht überdauern. 
Wieder bei seinem Vater angekommen, erzählt dieser ihm eine Geschichte über Thalam, beantwortet viele Fragen Gidions. Am nächsten Tag dann machen sie sich zum Schloss des Königs von Thalam auf. Dort erfährt er, dass er zu den vier Avantgarde gehört. 
Die abenteuerliche Reise beginnt mit seinen Freunden in der Unten-Welt. Geheimnisvolle Wesen lauern dort auf die 4 Abenteurer, aber auch Wesen, die ihnen nichts gutes wollen.

Mir kamen die vier Hauptfiguren rund um Gidion ziemlich schwarz-weiß vor. Ich hätte mir etwas mehr von den Charakteren erwartet. Auch habe ich nicht erwartet, dass drei der vier der Avantgarde, sich so schnell ihrem Schicksal hingeben und damit klar kommen. Ich habe da definitiv etwas anderes erwartet. Ein 15jähriger reagiert doch irgendwie anders, wenn er erfährt, das er nun zum Helden mutieren soll.

Die Gegenspieler, trotz das sie eigentlich böse waren, gefielen mir sehr gut. Es kam immer wieder zu Differenzen, jeder verfolgte sein eigenes Ziel, brauchte aber den anderen, um an dieses Ziel heran zu kommen. Witzige Nebenfiguren traten ebenfalls in den Vordergrund. Das alles lies die 4 eigentlichen Helden etwas in den Hintergrund treten, dadurch dass sie ziemlich farblos in meinen Augen waren.

Das Cover des Buches gefiel mir auf den ersten Blick. Es strahlte etwas mystisches und geheimnisvolles aus. Dunkel gestaltet und doch interessant.  Das Cover stellt ein wenig die Geschichte da und das gefällt mir sehr gut.

Mein Fazit:

Ein gelungenes Debüt, jedoch konnte es mich nicht so richtig überzeugen. Ich habe etwas mehr erwartet, teilweise war mir etwas zu viel Tempo in einigen Szenen, in denen ich mir eher etwas langsameres vorgestellt hätte. Ich mag dazu nicht ins Detail gehen, denn dann müsste ich spoilern.
Ich kann mir vorstellen, dass Kinder dieses Buch gern lesen, denn der Schreibstil ist sehr einfach gehalten.
Mehr Farbe in die Hauptcharaktere, etwas weniger Tempo an manchen Stellen und es hätte mich überzeugt. So leider nur 3 Sterne.

Ich möchte mich an dieser Stelle recht herzlich beim Riverfield-Verlag bedanken, dass ich dieses Buch rezensieren durfte.

Rezi: Alexander Hartung - Bis alle Schuld beglichen

Klappentext:

An einem Sonntagmorgen werden Jan Tommen und seine Freundin Betty von Jans Kollegen der Berliner Mordkommission aus dem Bett geklingelt. Er steht unter dringendem Tatverdacht, die Beweislage ist eindeutig: Sein Auto wurde am Tatort gesehen, die Tatwaffe ist mit seinen Fingerabdrücken übersät und seine DNA wurde am Opfer gefunden. Bei dem Toten handelt es sich um Richter Georg Holoch, der Jan vor Jahren wegen Körperverletzung im Dienst verurteilte. Damit gibt es auch ein Motiv
Jan hat keinerlei Erinnerung an den Vorabend. Dem erfahrenen Mordermittler bleibt nichts anderes übrig, als aus der Untersuchungshaft zu fliehen und abzutauchen. Er muss auf eigene Faust nach dem wahren Täter suchen. Der befreundete Geldeintreiber Chandu, die Forensikerin Zoe und der spätpubertierende Computer-Freak Max helfen ihm dabei.
Der Mörder hat gerade erst damit begonnen, seine schrecklichen Pläne in die Tat umzusetzen…

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Amazon Publishing (Mai 2014)
Als E-Book gelesen ~*~ 288 Seiten
Taschenbuch ~*~ 9,99 €
ISBN: 978-1477824658
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Inhalt:

Jan Tommen, eigentlich Kriminalkommissar, wird an einem Sonntagmorgen aus dem Bett geklingelt. Vor der Tür stehen seine Kollegen vom Präsidium. Er ist dringend tatverdächtig, und so wie es aussieht, besteht auch überhaupt kein Zweifel, dass Jan der Mörder ist. Doch Jan widerum kann sich überhaupt an nichts erinnern. Seine letzte Erinnerung ist vom Freitag abend, danach einen totalen Filmriss.
Als Jan in Untersuchungshaft soll, kann er fliehen und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Und wieder taucht ein Toter auf, bei dem er wieder seine DNA hinterlassen haben soll.

Dieser Thriller spielt in Berlin und ich muss sagen, der Autor legt ein beachtliches Tempo vor. Dies schadet aber überhaupt nicht der Story. Die Story ist einfach nur spannend, mitreißend. Es passiert auf wenigen Seiten soviel, dass es einem vorkommt, man hätte schon viel mehr Seiten gelesen. Und doch bleibt es spannend. Es flaut auch nicht ab, wie es schonmal vorkommt.

Der Hauptprotagonist Jan Tommen kommt allerdings in der Geschichte ein wenig farblos rüber. Einerseits will er Rambo sein, denn so wird er schonmal gern beschrieben, als Möchte-Gern-Rambo, andererseits kommt er als totales Weichei rüber. Er ist in vielen Szenen sehr sentimental. Einerseits macht es ihn irgendwie attraktiv als Figur, andererseits nervt es an vielen Stellen aber auch ziemlich.

Die anderen Charaktere bekommen hier schon etwas mehr Farbe ab. Mehr zumindest als Jan Tommen. Da ist ein großer Afrikaner, ein ehemaliger Türsteher, der im Berliner Untergrund tätig war und immernoch Kontakte dahin pflegt.
Die Gerichtsmedizinerin Zoe kommt als ziemlich skurril rüber. Zeigt keine Gefühle, scheint dauernd schlecht gelaunt zu sein und steckt sich bei jeder Gelegenheit eine Kippe an.
Und dann ist da noch der Nerd und Computer-Freak Max. Hier bedient sich der Autor bei dem Klischee, dass eigentlich fast jeder von einem Computer-Freak hat: Max ist unordentlich, ungepflegt, aber das totale Genie, wenn es darum geht, Server und Computer zu hacken.

Ein paar Rechtschreibfehler haben sich in den Text auch noch eingeschlichen, wo ich definitiv nochmal jemanden bitten würde, drüber zu schauen. An manchen Stellen etwas verwirrend, so dass man einen Satz nochmal lesen muss, um zu verstehen, was gemeint ist.

In anderen Bewertungen wurde mal geschrieben, das keine Spannung aufkam. Dies muss ich für mich revidieren, denn ich fand mich sehr gut unterhalten, auch wenn die Schreibweise recht einfach gehalten ist. Ich fand die Story sehr ansprechend, schnell, humorvoll und spannend.

Mein Fazit:

Der Autor hätte hier ein wenig mehr Leben und Farbe in die Protagonisten bringen können, so dass die Figuren noch authentischer rüber gekommen wären.
Leider kann ich nicht die volle Punktzahl geben. 4 Sterne für einen spannenden Thriller.

Mittwoch, 4. November 2015

Nominiere deine Lieblingsbücher auf Lovelybooks

Es ist wieder soweit. 

Wie jedes Jahr könnt ihr auch dieses Jahr wieder bei Lovelybooks eure Lieblingsbücher aus dem Jahr 2015 nominieren. Noch bis zum 12.11.2015 könnt ihr abstimmen!

Am 26.11.2015 wird dann das Ergebnis vorliegen.

Das ist aber noch nicht alles. Zu Gewinnen gibt es auch etwas. Ja was denn? Natürlich ein großes Bücherpaket, bzw. gleich 5 Bücherpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen. Riesen Sache oder? Na dann klickt einfach unten auf den Banner, meldet euch bei Lovelybooks an, nominiert eure Lieblingsbücher und dann, solltet ihr einen Blog haben, oder über die Social Media vertreten sein, könnt ihr euch für die Bücherpakete bewerben.

http://www.lovelybooks.de/leserpreis/


Alle weiteren Infos findet ihr auf Lovelybooks.de

Viel spass und Viel Glück!!!