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Mittwoch, 14. Februar 2018

Rezi: Jeffrey Archer - Spiel der Zeit (Clifton-Saga 1)

England um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen. Um den Tod von Harrys Vater, der angeblich im Krieg gefallen ist, rankt sich ein Geheimnis. Harrys Leben nimmt eine Wendung, als er das Stipendium für eine Eliteschule erhält. Er tritt ein in die Welt der Reichen und lernt Giles Barrington sowie dessen Schwester Emma kennen, Erben einer Schifffahrts- Dynastie. Harry verliebt sich in Emma, ohne zu ahnen, dass die Schicksale ihrer Familien auf tragische Weise miteinander verknüpft sind ...
Quelle Bild und Text: Heyne-Verlag







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Veröffentlicht im Heyne-Verlag (15.07.2015)
als TB gelesen ~*~ 560 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3453471344
Original-Titel: Only Time will Tell (The Clifton Chronicles 1)
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Lange bin ich um diese Bücher herum geschlichen und ich muss sagen, ich frage mich, warum nur so lange?
Der Schreibstil hat mir von der ersten Seite an schon sehr zugesagt. Leichter und einfacher Stil, macht das ganze total angenehm zu lesen.

Die Charaktere Harry, Maisie sowie anderen Personen, sind wunderbar heraus gearbeitet worden. Sie entwickeln sich sehr glaubhaft. Gerade an Harry erkennt man eine tolle Entwicklung. Man lernt ihn ja so zu sagen von der Geburt an kennen.
Der Autor hat hier total glaubhaft geschildert, wie schwer sich Harry in der Schule gibt, und das er ja eigentlich ganz andere Dinge im Kopf hat. 
Ich habe Harry aufwachsen sehen und ihn auf seine Schule begleitet, zu den Personen, die er gerne mag. Auch auf die nächste Schule, als er ein Stipendium erhielt. 
Es war eine tolle erste Reise mit Harry und seinen Freunden. Und das schlimme ist, der Autor versteht auf jeden Fall sein Handwerk, denn er hat dieses Buch mit einem Cliffhanger beendet. 

Ich habe mir schon das zweite Buch besorgt und fange es bald an zu lesen.


Mehr Lob kann ich eigentlich gar nicht aussprechen, bzw. schreiben. Denn dieses Buch hat alles beinhaltet, was in meinen Augen ein gutes Buch ausmacht: interessante Charaktere, eine gute und durchdachte Geschichte, einen tollen Schreibstil, Spannungsbogen. Das alles trifft hier zu und deshalb 5 Sterne!


Die Bücher der Clifton-Saga:


  • Spiel der Zeit
  • Das Vermächtnis des Vaters
  • Erbe und Schicksal
  • Im Schatten unserer Wünsche
  • Die Wege der Macht
  • Möge die Stunde kommen
  • Winter eines Lebens

Die Kain und Abel-Serie:

  • Kain und Abel 1
  • Abels Tochter (erscheint am 12.03.2018)
  • Kains Erbe (erscheint am 14.05.2018)

Donnerstag, 25. Januar 2018

Rezi: Consuelo Saah Baehr - Schwestern des Schicksals

New York an der Schwelle zum 20. Jahrhundert: Auf Faith Celeste Simpson, Tochter eines Finanzgenies, wartet ein goldenes Leben. Nur eins fehlt der jungen Millionenerbin auf dem schlossähnlichen Anwesen vor den Toren New Yorks: die Liebe ihrer Eltern.
Keine fünfzig Kilometer entfernt, im Elend von Lower Manhattan, erblickt Hope Lee das Licht der Welt. Früh lernt sie, für sich allein zu kämpfen. Nach einem schweren Schicksalsschlag findet sie sich überraschend in Faiths privilegierter Welt wieder. Dass deren Vater ausgerechnet Hope als Protegé erwählt und sie und Faith sich in denselben Mann verlieben, bedroht ihre ungewöhnliche Freundschaft.
Im Schatten des ersten Weltkriegs und eines drohenden Börsencrashs müssen die beiden jungen Frauen erkennen, dass vieles käuflich ist – aber nicht ihr Glück.
Quelle Text und Bild: Amazon


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Veröffentlicht im Tinte & Feder-Verlag (12.12.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 382 Seiten
TB-Ausgabe: 9,99 € ~*~ E-Book: 4,99 €
ISBN: 978-1503937413
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Ich muss sagen, der Anfang dieses Buches war durchaus verwirrend. Ich musste richtig aufpassen, bei welcher Familie ich gerade leserisch war.
Nach einiger Zeit legte sich aber das wirrwarr und ich war in der Geschichte "drin". Ich mochte Hope direkt von Anfang an. Sie war ein Mädchen, welches sich durchs Leben beißen musste und nicht alles hinterher geworfen bekam. Sie war mir sofort sympatisch. Sie zeigte Biss, ohne dabei verbissen zu wirken, weil sie für jeden Penny kämpfen musste.

Faith hingegen, eigentlich als Kind mit sehr reichen Eltern aufgewachsen, hatte durchaus auch ein schweres Leben, weil ihr Vater sie nicht wahrnahm, sie keine Liebe von ihren Eltern bekam. Sie wirkte auf mich sehr unzufrieden mit sich selbst. Sie überlegte selten, was ihre Handlungen eventuell mit sich ziehen könnten. Das störte mich sehr an dieser Figur, machte sie für mich sehr unsympathisch. Und doch war es genau richtig, wie die Autorin diese Figur gestaltet hat, denn sonst wäre es sicherlich kein Buch zum nachdenken gewesen.
Asa, der Vater von Faith, war mir auch sehr sympathisch und das, obwohl er seine leibliche Tochter vernachlässigte und Hope ihr vorzog.

Das waren so die drei Hauptfiguren, die mir sehr im Kopf geblieben sind. Die anderen waren eher Nebenfiguren, auch wenn sie einen großen Platz im Buch eingeräumt bekamen.

Ich finde, die Geschichte regt zum denken an. Denn es ist auch heute noch so, dass einige Kinder und Leute von Hause aus reich geboren werden und eigentlich um nichts kämpfen müssen, es sei denn, sie wollen es. Und dann gibt es die Kinder und Leute, die in ärmlichen Verhältnissen geboren werden, so wie Hope, die dann um jeden Penny, um jeden Cent kämpfen müssen. Umso mehr freut man sich mit ihnen, wenn sie etwas aus eigener Kraft erreicht haben. Ich finde, hier hat die Autorin sehr gut recherchiert, wie es zur damaligen Zeit im 20. Jahrhundert gewesen ist, wie sich die Leute gefühlt haben. Sie hat die Gefühle der Menschen sehr gut rüber gebracht. 



Puuuh, ich habe schon ewig nicht mehr so lange gebraucht, um eine Rezension zu verfassen, denn das Buch spiegelte widersprüchliche Gefühle in mir. Die gingen von "Oje, was ist das für ein Buch", bis hin "Super, sie hat es den Leuten aber gezeigt." Auch am Ende habe ich lange überlegt, was ich dazu schreiben könnte. Und je mehr ich überlegte, desto besser fand ich das Buch. Ich gebe dem Buch gerne 5 Sterne, denn die hat es sich verdient.


Ich möchte mich noch herzlich bei dem Tinte & Feder-Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken, sowie bei NetGalley.

Dienstag, 26. Dezember 2017

Rezi: Ulrike Renk - Die Jahre der Schwalben

Verlorene Heimat – eine starke junge Frau zwischen Liebe und Verlust.

Kurz nach ihrer Hochzeit erfährt Frederike, dass ihr Mann eine schwere Krankheit hat. Er geht in ein Sanatorium, und Frederike hofft auf seine Genesung. Doch als er stirbt, steht Frederike vor den Trümmern ihres Lebens. Allein und ohne eigenes Vermögen muss sie das Gut mit der großen Trakehnerzucht bewirtschaften. Jahre der Verzweiflung und Einsamkeit folgen, bis sie Gebhard von Mansfeld kennenlernt. Ganz langsam gelingt es ihr, wieder an das Glück zu glauben. Doch dann kommt Hitler an die Macht, und plötzlich weiß Frederike nicht, ob sie und ihre Liebsten noch sicher sind.

Die große emotionale Familiensaga aus Ostpreußen, die auf wahren Begebenheiten beruht. 
Quelle Text und Bild: Aufbau-Verlag


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Veröffentlicht im Aufbau-Taschenbuch-Verlag (09.10.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 560 Seiten
TB-Ausgabe: 12,99 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3746633510
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Dies ist ein Buch, welches um die Zeit des zweiten Weltkrieges spielt, bzw. am Ende des Buches mitten drin ist.

Es war mir Anfangs nicht klar, dass es sich bei diesem Buch um eine Fortsetzung handelte. Ich bin also in dieses Buch hinein, ohne Vorkenntnisse. Eigentlich nicht weiter schlimm.
An einigen Stellen wollte ich definitiv immer weiter lesen, weil ich wissen wollte, wie Frederike ihre Probleme nun wieder löst, wie sie mit allem fertig wird, etc.

Und doch hat mir etwas gefehlt. Die Charaktere waren für mich nicht ausgefeilt genug. Sie waren für mich an manchen Stellen doch sehr oberflächlich. Dabei hätte ich gerade von den Hauptcharakteren doch mehr Tiefe gewünscht. Mehr Farbe als nur schwarz-weiß. Manche Charaktere widerum haben mir sehr gefallen, allerdings waren das eher die Charaktere der Angestellten, denn die haben mit ihrem Dialekt geredet, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Das fand ich toll und ich musste auch das eine oder andere mal echt schmunzeln. Denn sie wirkten natürlich und nicht aufgesetzt oder gestellt. Sie wirkten herzlich auf mich.

Die letzten 100- 150 Seiten waren für mich dann eher weniger ein Lesegenuss. Für mich war das eher eine Aneinanderreihung vieler geschichtlicher Daten und Fakten, nur noch ab und an war etwas über die Güter der Familie zu lesen. Es wäre sicherlich besser gewesen, nur hin und wieder ein paar Fakten einzustreuen, als alles so geballt runterzuschreiben. Es tut mir leid, dass ich das so sehe, aber die letzten Seiten fand ich echt anstrengend und es hat doch länger gedauert, sie zu lesen, als ich es gewohnt bin.

Vielleicht habe ich einen Fehler gemacht, in dem ich nicht das vorherige Buch gelesen habe, doch das habe ich erst nachher erfahren. Es wird viel Bezug auf das erste Buch genommen, so scheint es mir, denn viele Andeutungen versteht man dann als Leser nicht unbedingt.


Die Geschichte ist eigentlich toll, denn, wie man im Nachwort lesen kann, beruht sie auf einer wahren Geschichte. Die Autorin nimmt da noch einmal zu ihren Inhalten Stellung und zeigt auf was wahr und was Fiktion ist. Das fand ich sehr gut. Dennoch haben mich so einige Dinge gestört, die mir das Lesevergnügen genommen haben. Daher vergebe ich dem Buch 3,5 Sterne.


"Die Ostpreußen-Saga" der Reihe nach:

  • Das Lied der Störche
  • Die Jahre der Schwalben
  • Die Zeit der Kraniche
  • Das Fest der kleinen Wunder (abgeschlossene Wintergeschichte -nur als E-Book)

Die Australien-Saga:

  • Die Australierin - Von Hamburg nach Sydney
  • Die australischen Schwestern
  • Das Versprechen der australischen Schwestern 

Weitere historische Bücher der Autorin:

  • Die Frau des Seidenwebers
  • Die Heilerin
  • Die Seidenmagd 

Krimis der Autorin:

  • Seidenstadt-Leichen
  • Seidenstadtmorde - Tatort Niederrhein
  • Killer, Küche, Knast
  • Tödliches Dinner
  • Seidenstadt-Sumpf
  • Seidenstadt-Schweigen
Echo des Todes - Eifelkrimi

Das Miezhaus


Samstag, 14. Oktober 2017

Rezi: Brigitte Riebe - Marlenes Geheimnis

Drei Frauen, drei Generationen und ein Geflecht aus Lügen

Marlene hat die Vertreibung aus der Heimat nach dem Krieg längst hinter sich gelassen. Vor mehr als siebzig Jahren begann sie mit ihrer Mutter Eva am Bodensee ein neues Leben. Eine florierende Schnapsbrennerei, die die Früchte der Region verarbeitet, ist ihr ganzer Stolz. Erst als ihre Nichte Nane kurz nach Evas Beerdigung die Aufzeichnungen der Großmutter liest, bricht die Vergangenheit ohne Vorwarnung herein. Und ein lang gehütetes Geheimnis kommt zutage …
Quelle Text und Bild: Diana-Verlag







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Veröffentlicht im Diana Verlag (16.06.2017)
als gebundenes Buch gelesen ~*~ 400 Seiten
geb. Buch 19,99 € ~*~ E-Book 15,99 €
ISBN: 978-3-453-29205-5
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Mein erstes Buch der Autorin Brigitte Riebe und ich muss sagen, der Schreibstil von ihr hat mir sehr gut gefallen. 

Die Geschichte, die sie aufgeschrieben hat, hat mich in vielen Teilen sehr mitgenommen. Auch wenn ich es jetzt gelesen habe, wie es eventuell in den Auffanglagern zugegangen ist, so kann ich es mir immer noch nicht vorstellen, wie es ist. Die Menschen, die da früher lebten, haben echt einiges durchmachen müssen und ich finde, die Autorin hat das, aber auch die Gefühle sehr gut rüber gebracht. Sie hat es verstanden, mich als Leserin abzuholen, mich mit den Gefühlen zu konfrontieren, mir die Lage klar darzustellen. Und das hat mir sehr gut gefallen.

Die Charaktere, die sie geschaffen hat, waren für ich sehr authentisch und echt. Brigitte Riebe hat ihnen Leben eingehaucht, was so toll fand. Nane hat mich beeindruckt, denn sie hat es in ihrem bisherigen jungen Leben nicht wirklich sehr einfach gehabt und muss ein paar Entscheidungen treffen um sich selber nicht zu verlieren. Nane erhält ja von Eva nach ihrem Tod ein Päckchen, in der ihre Geschichte enthalten ist. So erfuhr ich, wie die Familie Auberlin zusammen hängt und was damals so alles passiert ist.


Die Geschichte rund um Eva, Marlene und Nane hat mich wirklich sehr mitgenommen. Es ist eine so tolle Geschichte, dass ich eigentlich traurig war, als sie zu Ende ging. Als alles aufgeklärt war. 5 Sterne für Brigitte Riebe und "Marlenes Geheimis".


Hier eine kleine Auswahl an weiteren Büchern der Autorin:

- Die Pestmagd
- Die Versuchung der Pestmagd
- Die geheime Braut
- Die Sieben Monde des Jakobus


Die Autorenseite


Dienstag, 23. Mai 2017

Rezi: Ellin Carsta - Die heimliche Heilerin und die Toten

Klappentext:

Köln 1402: Eines Abends klopft es an der Tür des Stadthauses der Familie Goldmann. Es ist ein Bote des Erzbischofs mit einer dringenden Anweisung: Madlen, die »heimliche Heilerin«, muss zu einer Frau kommen, die in den Wehen liegt. Die Umstände sind dabei höchst merkwürdig: Madlen soll sich die Augen verbinden, damit sie nicht weiß, in welchem Haus die Geburt stattfindet, und wird außerdem dazu verpflichtet, absolutes Stillschweigen zu bewahren.
Ihr gelingt es, das Kind unversehrt auf die Welt zu bringen, doch nach dem ersten Schrei des kleinen Mädchens stürzen ohne Vorwarnung Wachmänner herein und entreißen Madlen das Neugeborene.
Hat wirklich der Erzbischof den Auftrag hierzu gegeben? Madlen bleibt keine Zeit zum Nachdenken. Die Männer kommen zurück und sie realisiert, dass nicht nur das Leben des Säuglings, sondern auch das der Mutter und ihr eigenes ernsthaft in Gefahr sind.

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Veröffentlicht im Tinte & Feder-Verlag (07.03.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 350 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 4,99 € 
ISBN: 978-1477824436
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Inhalt:

Es ist bereits Teil drei rund um Madlen und der Familie Goldmann. Madlen lebt in Köln mit ihrer Familie, ihr Mann immer noch der Advocatus des Erzbischofs.
Als Madlen und ihr Mann eines Abends von einem Boten des Erzbischofs zu einer werdenden Mutter gerufen werden, ahnen die beiden nicht, worauf das ganze hinaus laufen wird.
Denn eigentlich hatte Madlen ihrem Mann zuliebe das Heilen aufgegeben. Doch da ihre Kinder aus dem Haus sind, hat sie keine Aufgabe mehr, die sie so richtig ausfüllt. Ich finde, die Autorin brachte genau dieses Gefühl sehr gut rüber.

Wie auch in den zwei vorherigen Bänden hat Madlen mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen, die manchmal sehr aussichtslos erscheinen.  Gehe ich jetzt näher darauf ein, müsste ich zuviel verraten. Ich finde, Madlen hat eine große Entwicklung seit Band 1 durch gemacht. Sie ist ein Charakter, der einem ans Herz wachsen kann.
Aber auch andere Charaktere haben eine große Entwicklung durch gemacht. Widerum andere lernt man kennen.

Den Schauplatz hat die Autorin hier sehr gut dargestellt. Erst beim Lesen wird man sich bewusst, wie die Leute damals gelebt haben und wie sie gereist sind, das es noch keine Autos gab, sondern nur
Pferde. Wie gefährlich eine solche Reise werden konnte.

Der Schreibstil war wie gewohnt sehr leicht und flüssig zu lesen.

Mein Fazit:

Ich habe mich sehr gefreut, als Band drei dieser Reihe heraus kam. Für mich persönlich ist dieses Band neben dem Ersten mit das stärkste, denn Band zwei hat mir persönlich nicht so sehr gefallen. Dementsprechend 5 Sterne für "Die heimliche Heilerin und die Toten".


Die Bücher der Autorin unter ihrem Pseudonym Ellin Carsta:

Die "Heimliche Heilerin"-Reihe:

  • Die heimliche Heilerin
  • Die heimliche Heilerin und der Medicus
  • Die heimliche Heilerin und die Toten

- Die unbeugsame Händlerstochter

- Rebengold

Ellin Carsta ist vielen Lesern eher bekannt als Petra Mattfeldt. Unter diesem Namen hat sie schon einige Krimis/Thriller veröffentlicht, aber auch Jugendbücher.

Ein weiteres Pseudonym ist "Caren Benedikt".

- Die Kerzenzieherin

- Die Duftnäherin
- Die Rache der Duftnäherin

- Die Feinde der Tuchhändlerin


Mittwoch, 19. April 2017

Rezi: Sabrina Qunaj - Die Tochter des letzten Königs

Klappentext:

Sie ist vom Blute der alten Könige, und sie ist der Schlüssel zur Macht.

Wales 1093: Als die Normannen in ihre Heimat einfallen, gerät die junge Fürstentochter Nesta in Gefangenschaft. Ihr königliches Blut macht sie zu einer wertvollen Geisel, und so bringt man sie an den Englischen Hof. Ihre unvergleichliche Schönheit bleibt auch Henry, dem zukünftigen König von England, nicht verborgen. Doch Nesta ist der Schlüssel zur Macht in Wales und wird schließlich gegen ihren Willen an den dortigen Kommandanten, einen Feind aus ihrer Kindheit, verheiratet. Was als Zwang beginnt, entwickelt sich langsam zu einer großen Liebe. Aber auch die walisischen Rebellen haben nicht vergessen, wer Nesta ist ...

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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (19.05.2014)
als TB gelesen ~*~ 704 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3442479887
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Inhalt:

Ich habe Nesta als eine freiheitsliebende, starke Frau kennen gelernt. Eine Frau, die an den Schicksalsschlägen ihrer Kindheit gewachsen ist. So musste sie miterleben, wie ihr Bruder fliehen musste, ihrem jüngeren Bruder die Hand abgehackt und die Mutter vergewaltigt wurde. 
Sie ist ein interessanter Charakter, den ich eigentlich direkt von Beginn an mochte. Klar hatte ich auch einige Stellen, wo ich Nesta am liebsten geschüttelt und angeschrien hätte, sie möge doch endlich mal nachdenken, aber es war jetzt nicht so, dass es nervte. Sie ist ein interessanter Charakter, den die Autorin Sabrina Qunaj sehr gut herausgearbeitet hat.
Aber nicht nur Nesta ist eine tolle Figur. Eigentlich allen Figuren wurde Leben eingehaucht. Sie kamen authentisch rüber, was ich gerade in historischen Romane doch sehr bevorzuge. 

Super fand ich ebenfalls zu Anfang, dass die Autorin einen kleinen Einblick in die walisische Sprache gewährt hat, damit einem das Lesen leichter fiel. Das eine oder andere Wort konnte ich so ableiten, bzw. in meinem Kopf richtig aussprechen. Dementsprechend empfand ich den Schreibstil der Autorin als sehr angenehm.

Ich hätte am Ende des Buches nicht gedacht, dass es sich bei Nesta um eine historische Persönlichkeit handelt, doch direkt am Anfang war der Stammbaum angegeben und fast hinter jedem Namen war ein Sternchen, welches die historische Persönlichkeit signalisieren sollte. 
Im Nachwort ging die Autorin sehr auf die Figur Nesta ein, und auch diverse andere Dinge hat sie da sehr gut erklärt. Es lohnt sich definitiv, dieses zu lesen.

Mein Fazit:

Keine langen Stellen, keine langweiligen Passagen. Ein wirklich toller historischer Roman, den ich innerhalb von 3 Tagen durch hatte. Das ganze Buch hat mich begeistert, so dass ich 5 Sterne geben möchte. Gerne auch mehr.


Die Geraldine-Reihe von Sabrina Qunaj:

- Die Tochter des letzten Königs
- Das Blut der Rebellin
- Der Ritter der Könige

Die Elvion-Reihe:

- Elfenmagie
- Elfenkrieg
- Elfenmeer
- Elfenmeer - Der Korallenfürst 


Weitere Bücher:

- Sternensommer
- Teufelsherz
- Teufelstod
- Von einem anderen Stern


Samstag, 28. März 2015

Rezi: Diana Gabaldon - Feuer und Stein

Klappentext:

Man schreibt das Jahr 1945. Claire Beauchamp Randall, die bis vor kurzem als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in den schottischen Highlands. Als sie bei einem Spaziergang nichtsahnend einen magischen Steinkreis berührt, verliert sie das Bewusstsein – und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr 1743...

Quelle: amazon.de






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Erschienen im Blanvalet-Verlag
Taschenbuch: 8,00 €
Seiten: 800 Seiten
ISBN: 978-3-442-36105-2
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Inhalt:

Claire lebt mit ihrem Mann Frank im Jahr 1945. Sie verbringen gerade ihre Flitterwochen in den Highlands. Als Claire zu einem Spaziergang aufbricht, kehrt sie nicht mehr zurück, denn als sie einen der Steine im Steinkreis berührt, wird sie ohnmächtig und erwacht im Jahr 1743. Fast wird sie in die Hände der englischen Soldaten, doch wird sie im letzten Moment von den Schotten gerettet und trifft dort zum ersten Mal auf Jamie. Dieser ist verwundet und Claire eilt ihm zur Hilfe und verartztet ihn, was ihr ziemlich merkwürdige Blicke zukommen lässt.
Mehr als einmal rettet Jamie Claire das Leben und umgekehrt verarztet Claire Jamie immer wieder. Und so kommt es, dass sie gezwungen werden, zu heiraten, damit Claire Schottin wird, denn so können die Engländer nicht ihre Herausgabe fordern. Doch es gibt immer wieder Hindernisse, die die beiden überwinden müssen.

Die Charaktere Jamie und Frank können unterschiedlicher nicht sein. Ist Frank eher der ruhige Typ, so ist Jamie ein richtiger Rebell und ziehrt sich nicht davor, in die Schlacht zu ziehen.

Ich habe dieses Buch vor Jahren schonmal gelesen, aber ehrlich gesagt, kann ich mittlerweile den Hype um diese Bücher gar nicht mehr verstehen.
Beim zweiten Lesen des Buches kamen mir die ersten 100 Seiten soooo langatmig vor, das ich beinahe abgebrochen hätte. Ich habe durchgehalten und musste das eine oder andere Mal die Zähne zusammen beißen und weiter lesen. Von den 800 Seiten hätte die Autorin gut und gerne 300 Seiten weglassen können, denn dann wäre auch das wichtigste in der Geschichte erzählt gewesen.

Es spielt sich leider immer nach dem gleichen Schema ab: Jamie wird verletzt, Claire heilt ihn. Jamie wird entführt, Claire setzt alles dran, ihn da heraus zu holen und umgekehrt. Irgendwie passiert nicht wirklich was spannendes, wo man sagen kann, hey, es lohnt sich wirklich, dieses Buch zu lesen. Ich weiß nicht, was ich vor Jahren an diesem Buch gefunden habe, aber jetzt sage ich, es gibt weit bessere historische Romane, als die Highland-Saga von Diana Gabaldon.

Ich konnte manche Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen und wahrscheinlich habe ich deshalb sage und schreibe 1 1/2 Monate gebraucht, um dieses Buch auszulesen. Auch fehlte mir der Tiefgang in manchen Charakteren. Man wollte sie näher kennen lernen, aber es wurde nur an der Oberfläche gekratzt und mehr passierte nicht.
Diese ganzen blutigen Schlachten oder diverse Folterhandlungen, die detailgenau beschrieben wurden, da habe ich quer gelesen, weil es mir zu heftig war. Ich glaube, da spielte mein Kopfkino verrückt.

Mein Fazit:

Mein Fazit fällt dementsprechend ganz anders aus als damals. Damals hätte ich 5 Sterne gegeben, wenn ich da schon einen Buchblog besessen hätte. Heute sind es nur magere 2 Sterne!

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Rezi: Oliver Pötzsch - Die Ludwigverschwörung

Klappentext:

Steven Lukas, ein Antiquar aus München, findet in seinen Regalen ein ihm unbekanntes altes Buch. Schon bald merkt er, dass es sich dabei um das Tagebuch eines engen Vertrauten von Ludwig II. handelt, den Assistenten des königlichen Leibarztes Max Schleiß von Loewenfeld. Das über hundert Jahre alte Buch ist in einer geheimen Kurzschrift verfasst, die Lukas nur Stück für Stück entziffern kann. Der ungeheuerliche Fund könnte die wahren Umstände des Todes von Ludwig II. verraten! Doch offenbar haben verschiedene Parteien ein Interesse daran, die Veröffentlichung des Tagebuchs zu verhindern. Und ein Fanatiker geht dabei über Leichen. Gemeinsam mit der Kunstdetektivin Sara Lengfeld gelingt es Lukas, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen – eine Rätselreise, die die beiden zu sämtlichen Schlössern des Märchenkönigs führt.


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Erschienen im ullstein-Verlag ~*~ 9,95 €
Taschenbuchausgabe ~*~ 576 Seiten
ISBN: 978-3548282909
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Inhalt:

Ein ihm unbekannter Mann taucht in seinem Antiquariat in München auf. Steven Lukas, der Inhaber, unterhält sich kurz mit ihm, bevor dieser ihm eine Literatur heraussucht.
Doch der unbekannte Mann ist nicht mehr da, als Steven wieder kommt.
In seinen Regalen findet er ein ihm unbekanntes Kästchen, das ihm einerseits bekannt vorkommt und andererseits will er es aber auch wieder los werden, denn es dringen Unbekannte in seinen Laden ein und verwüsten diesen. Eine Leiche taucht auf, leider die von dem unbekannten Mann.
In dem Kästchen taucht ein altes, verschlüsseltes Tagebuch auf, welches mit Geheimnissen und Rätseln gespickt ist.
Gemeinsam mit Sara Lengfeld, der Kunstdetektivin, begibt sich Steven auf die Suche nach dem Geheimnis hinter dem Tagebuch. Dabei geraten sie in äußerster Gefahr, denn wie es scheint, haben nicht nur Steven und Sara Interesse an dem Tagebuch....

Überrascht war ich, als ich das Buch anfing zu lesen. Ich hatte gedacht, es spielt zu der Zeit König Ludwig II. doch weit gefehlt. Ich als Leserin fand mich am Anfang in der Gegenwart wieder, im Oktober 2010. Im Laufe des Buches wurde immer mehr von dem Tagebuch entschlüsselt und die Geschichte spielte dann im Jahre 1884.

Ich muss sagen, das mir das Buch sehr gefallen hat, zumal es super spannend anfing, als der für Steven Lukas unbekannte Mann in seinem Antiquariat auftauchte. Der Autor hat hier eine sehr gute Spannung eingebracht. 
Die Charaktere waren gut ausgearbeitet, wie ich fand. Obwohl ich sagen muss, das ich mir einen Antiquar sicherlich nicht unbedingt in Tweed und Co. vorstellen würde.

Ansprechend fand ich, dass ganz vorn im Buch eine Karte gedruckt wurde, wo die Standorte der einzelnen Schlösser markiert waren.
Danach fand ich dann Grundrisse der Schlösser. So hatte ich im Laufe des Buches dann eine Ahnung, wo genau sich die Personen gerade aufhielten. Tolle Idee.

Nun will ich nicht nur loben, sondern auch etwas Kritik anbringen. Ich fand die "Schnitzeljagd" wie ich sie mal nennen will, spannend, aber auch ein wenig in die Länge gezogen. Es passte zwar alles super zusammen, die Story war sehr gut ausgearbeitet und recherchiert, aber dennoch fand ich es ein wenig lang.

Mein Fazit:

Tolles Buch, tolle Story rund um den Märchenkönig. Dennoch etwas zu lang in meinen Augen. 4 Sterne!

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Rezi: Charlotte Thomas - Die Madonna von Murano

Klappentext:

Venedig im Jahre 1475: Die Stadt feiert Karneval. In den verwinkelten Gassen der Serenissima versucht eine junge Frau verzweifelt, ihren Verfolgern zu entkommen. Sie ist hochschwanger, und sie weiß, die drei maskierten Männer wollen ihren Tod. Die Häscher holen sie ein, doch bevor sie stirbt, bringt sie das Kind zur Welt ... So beginnt das Leben von Sanchia, Ziehtochter des Glasmachers, die schon in ihrer frühen Jugend von der gefährlichen Vergangenheit ihrer Mutter eingeholt wird. Als sie Jahre später mit Lorenzo, dem wohlhabenden Spross eines Patriziers, eine verbotene Affäre beginnt, spitzen sich die Ereignisse auf dramatische Weise zu ... 





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Erschienen im Bastei Lübbe Verlag ~*~ 1036 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,99 €
ISBN: 978-3404159345
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Inhalt:

Es beginnt in dem Jahr 1475 vor der wunderschönen Kulisse Venedigs. Eine junge Frau jagt hochschwanger durch die Gassen von Venedig um ihrem Peiniger zu entkommen. In den Armen des Glasmachers und seinem Lehrling wird ihre Tochter Sanchia geboren, doch die Mutter selber überlebt nicht, denn sie hat zuviel Blut verloren.
Sanchia wächst behütet bei dem Glasmacher und seiner Frau auf, doch schon bald merkt sie, das nicht alles so toll ist, wie es scheint.
Nach dem dramatischen Tod des Glasmachers und seiner Frau kommt Sanchia in ein Kloster, wo sich die Nonnen rührend um sie kümmern. Sie spricht allerdings wenig bis gar nicht und doch findet sie eine beste Freundin im Kloster. Beide gehen durch dick und dünn, bis Lorenzo auftaucht.

Der historische Roman begann der historische Roman ganz viel versprechend. Ich als Leserin durfte miterleben, wie Sanchia aufwuchs und ihr schweres Schicksal aufnimmt. Doch die Spannung, die es in den ersten Kapiteln gab, lies doch sehr schnell nach. Das Leben im Kloster war für Sanchia auch nicht immer leicht, denn da ist ein gewisser Bruder Ambrosio, ein wirklich dunkler Geselle, der mir im Laufe des Buches immer wieder begegnete.
Und doch hatte ich das Gefühl, ich komme einfach in der Geschichte nicht voran. Ich las es als E-Book und irgendwie wurde die Prozentzahl einfach nicht mehr.
Die Geschichte wurde mit diversen Szenen, die ab und an doch sehr skuril wirkten, künstlich in die Länge gezogen. Ich erinnere mich da an die Geburt eines Kindes, die ich als Leserin miterleben durfte, die doch viele Seiten des Buches in Anspruch nahmen. Oder aber auch verschiedenste Gewaltakte, Bettgeschichten, etc. die das Buch in die Länge zogen. 
Ich habe schon ziemlich früh daran gedacht, das Buch abzubrechen, habe aber immer wieder gedacht, was passiert weiter mit Sanchia? Ganz ehrlich, man braucht echtes Durchhaltevermögen, wenn man dieses Buch bis zum Ende lesen will. Über 1000 Seiten, die man sicherlich auf 500-600 Seiten hätte kürzen können.
Der Titel des Buches ist mir auch rätselhaft erschienen, auch wenn Sanchia im Laufe des Buches immer mal wieder Madonna genannt wird.
Das Potenzial der Geschichte wurde nicht vernünftig ausgenutzt, sondern künstlich in die Länge gezogen.

Mein Fazit:

Definitiv war ich sehr enttäuscht von Charlotte Thomas und diesem Buch. Ich habe von der Autorin schon "Der König der Komödianten" gelesen und muss sagen, das mir das Buch damals tausendmal besser gefallen hatte, als dieses. So leid es mir tut, aber ich kann diesem Buch NUR schlappe 2 Sterne vergeben, und das auch nur, weil der Anfang vielversprechend und stark war.

Donnerstag, 11. September 2014

Rezi: Rebecca Gablé - Das Lächeln der Fortuna

Klappentext:

England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...

Quelle: amazon.de

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Erschienen bei Bastei-Lübbe ~*~ 9,99 €
Taschenbuchausgabe ~*~ 1.196 Seiten
ISBN: 978-3-404-13917-0
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Inhalt:

Der junge Robin ist enttäuscht, als er erfährt, dass sein Vater sich umgebracht hat, nachdem er wegen Hochverrats angeklagt wurde. Robin verfügt über keine Besitztümer mehr, da es angeklagten Menschen nicht zusteht, etwas zu besitzen. Der Sohn des neuen Earl of Waringham - Robins ehemalige Heimat - schikaniert Robin wo er nur kann und keiner gebietete ihm Einhalt. Im laufe der Jahre wächst die Feindschaft zwischen den Beiden ins unermessliche. 
Doch Robin wäre kein Waringham, wenn er nicht seinen Weg gehen würde und dieser führt ihn an der Seite des Duke of Lancaster zu Aufständen, Feldzügen und auch zu schönen Frauen.
Nicht länger gehört er zu den Besitzlosen Menschen in England. Doch strebt er nach wie vor an, Waringham zurück zu erobern, koste es was es wolle.

Ich habe viel gelesen über Rebecca Gablé und als ich dann die Bücher in den Händen hielt, fand ich die Cover wunderschön. Ich habe fast direkt mit Band 1 um Robin of Waringham angefangen und war in einer Welt gefangen, in der Hass, Intrigen und Geld regiert. 
Ich war erst skeptisch, ob diese historischen Romane wirklich etwas für mich sind, doch die Autorin hat es geschafft, mich in ihrer Geschichte zu fesseln. Robin of Waringham ist eine erfundene Figur, und doch so sympatisch, das ich mit ihm mitlitt und mich mit freute, als ihm etwas gelungen war.
Die Autorin hat sämtlichen Figuren ein Eigenleben verschafft, so dass ich im Laufe des Buches festgestellt habe, wie sich jeder Charakter weiter entwickelt hatte, sei es diejenigen, die ich total in mein Herz geschlossen hatte, oder aber auch diejenigen, die ich nicht mochte. Auch die Schauplätze, an denen die Geschichte spielte, waren wunderbar beschrieben. Ich konnte mir die Umgebung sehr gut vorstellen.
 
Definitiv ist es aber kein Buch, welches man einfach so nebenbei lesen kann bzw. sollte. Der Leser sollte dieser Geschichte schon seine vollste Aufmerksamkeit entgegen bringen, denn sonst läuft man Gefahr, das man etwas verpasst.

Mein Fazit:

Ganz klare 5 Sterne für die Geschichte, für die Charaktere, für alles einfach. Es war stimmig, es passte einfach alles zusammen. Und es war in meinen Augen noch nichtmal langatmig, auch wenn 1.200 Seiten sicherlich kein Pappenstiel sind. Lesen lohnt sich!!!!

Dienstag, 1. Juli 2014

Rezi: Charlotte Thomas - Der König der Komödianten

Klappentext:

Veneto, 1594: Sie sind ein bunt zusammengewürfelter Haufen - eine hinreißende Hauptdarstellerin, ein waffenstarrender Zwerg, ein schlitzohriger Intendant und dessen bockige Enkelin. Mitten hinein in dieses schillernde Ensemble gerät dervöllig unerfahrene, achtzehnjährige Marco. Begeistert von der faszinierenden Welt des Theaters zieht er mit der Truppe nach Venedig, wo es bald um Sein oder Nichtsein geht: Nur ein neues Stück kann das Ensemble noch retten. Langsamentwickelt sich Marco vom einfachen Kulissenschieber zum Autor seines eigenen Stücks - doch bis er dieses auf die Bühne bringen kann, muss er noch viel lernen. Über das Schreiben. Über die Liebe. Und vor allem über das Leben selbst. 

Quelle: amazon.de


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Erschienen bei Bastei-Lübbe ~*~ 9,99 €
Taschenbuchausgabe ~*~ 704 Seiten
ISBN: 978-3-404-16594-0
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Inhalt:

Marco´s Wunsch ist es, nach Venedig zu kommen, doch sein Onkel gewährt ihm diesen Wunsch nicht. Als Marco dann 17 ist und ihn wieder danach fragt, meint sein Onkel, dass es nun doch an der Zeit ist, diese Stadt kennen zu lernen. Doch leider soll es zu diesem Ausflug nicht mehr kommen, denn sein Onkel stirbt. Anschließend tauchen zwei Leute auf, die die Vormundschaft für Marco haben und über sein Geld verwalten sollen, bis er die Großjährigkeit erreicht hat, das ist im Alter von 25.
Marco kommt in ein Kloster, doch lang hält er es dort nicht aus und flieht. 
Er trifft dabei auf eine Theatergruppe, bei denen er anheuert als Kulissenschieber, doch schon sehr bald entdeckt er seine Fähigkeit zu Schreiben. Er ahnt nicht, wieviel Wahrheit hinter dieser Geschichte stecken könnte, die er niederschreibt.

Ich mache normal eigentlich auch einen großen Bogen um historische Romane, da sie ja doch viel mit Schlachten zu tun haben, Krankheiten, etc.
Doch dieses Buch wurde mir empfohlen und so dachte ich, ich lese es einfach mal, bei Nichtgefallen, kann ich es ja immer noch beiseite legen.
Doch soweit kam es gar nicht, denn ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich mochte die Art, wie Marco in dem Buch beschrieben wurde. Typisch junger Mann eben, der viel Frauen im Kopf hatte, aber auch sehr naiv seiner Wege ging, da er doch sehr behütet aufgewachsen war.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, so hat sie mir doch eine bunte Welt vor Augen geführt. Die Charaktere wurden realistisch dargestellt, so das ich sie mir total gut vorstellen konnte. Ich hatte Gesichter zu den einzelnen Figuren und keine schwarz-weiß Gestalten. Das finde ich in Büchern immer sehr wichtig. Die Figuren bleiben einem so eher in Erinnerung.
Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, ist, dass das Buch auf Dauer doch etwas langatmig wurde. Manche Situationen, in die Marco immer wieder hineingeriet, hätten weg bleiben können, auch wenn sie zum Aufbau der Geschichte dienten. 

Sollte es also jemanden geben, der auch eine Abneigung gegen historische Romane hat, so sollte er sich dieses Buch zu Gemüte führen.

Mein Fazit:

Ich habe es nicht bereut, dieses Buch zu lesen, auch wenn es manchmal doch arg langatmig war. Und doch machte der Witz dies fast wieder wett, so das ich dem Buch gerne 4 Sterne gebe!

Montag, 16. Dezember 2013

Neue Serie von Iny Lorentz

Guten Abend ihr lieben!


Gerade eben habe ich gelesen, dass Iny Lorentz mit einer weiteren Geschichte in Serie geht. 
Viele kennen Iny Lorentz und die Geschichte rund um "Die Wanderhure" auch verfilmt worden mit Alexandra Neldel.

Ich selber bin noch nicht in den Genuss gekommen, die Bücher des Autoren-Paares zu lesen.

Doch ich bin neugierig geworden, aber schon seit längerem. Und es bietet sich jetzt diesmal an, denn ab dem 20.12. kann man sich den zwanzigseitigen Prolog kostenlos herunter laden. Ach ja, um welche Geschichte geht es? Es heißt "Die Wanderapothekerin". 

Vom 31.01. - 18.02.2014 kann man für jeweils 2,49 € die Folgen herunterladen, da das Autorenpaar das Medium E-Book testen will.

Und wo könnt ihr den Prolog herunter laden? Überall dort, wo es E-Books gibt, aber vor allem bei www.droemer-knaur.de

Na, das ist doch interessant, oder? Ich werds auf jeden Fall testen und werde berichten.

Einen schönen Abend euch!

Eure Lady

Freitag, 15. November 2013

Rezi: Sina Beerwald - Die Goldschmiedin

Klappentext:

"Eine mutige Frau, ein finsterer Gegenspieler, ein Wettlauf gegen die Zeit."

Augsburg im Jahre 1742: Zur Krönung Kaiser Karls VII. soll der berühmte Goldschmied Drentwett binnen kürzester Frist die Hauskrone erschaffen. Doch eine heimtückische Krankheit raubt ihm sein Augenlicht. Die junge Magd Juliane ist seine einzige Rettung. Im Verborgenen lehrt er sie die Kunst des Goldschmiedens. Aber schon bald bekommt sie die Drohungen eines unbekannten Widersachers zu spüren.





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Erschienen im Heyne-Verlag ~*~ 8,95 €
Taschenbuchausgabe ~*~ 464 Seiten
ISBN: 978-3-453-26542-4
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Inhalt:

Juliane ist eine Magd bei Drentwett. Er ist Goldschmied in Augsburg. Als ihn eine wichtige Nachricht erreicht, dass er innerhalb von 19 Tagen die Hauskrone erschaffen soll, geht ein Traum für ihn in Erfüllung, wäre da nicht die Krankheit an der er leidet. Er verliert immer mehr sein Augenlicht. Sieht nur noch einen schwarzen Punkt vor sich, aus den Augenwinkeln kann er noch Schemen erkennen.
Juliane ist seine einzige Hoffnung, die Krone, und somit seinen Traum, wahr werden zu lassen. Doch im 18. Jahrhundert ist es den Frauen verboten, Männerarbeit zu erlernen. Und so ist Juliane gezwungen, im verborgenen zu arbeiten. Doch wer ist der Widersacher, der es auf sie abgesehen hat?

Eines meiner ersten historischen Romane, muss ich gestehen. Ich hatte mal einen historischen Roman, mit dem ich aber nicht viel anfangen konnte. Hier war jetzt das komplette Gegenteil. Dieser Roman hat mir sehr gefallen. Ein junges Mädchen, was um seine Träume kämpft und es doch nicht leicht hat.
Aber dennoch fehlte mir irgendetwas an dem Roman. Kaiser Karl VII., die Krönung, das alles wurde nur etwas angekratzt, wo ich mir vielleicht gewünscht hätte, das da ein wenig weiter ausgeholt werden würde.

Besonders toll fand ich die Erklärungen, die sich am Ende des Buches fanden. Die Benutzung des Blutsteines, etc. dadurch war man nochmal in der Geschichte drin und sah Juliane mit dem Blutstein arbeiten und wusste nun, wofür es war, bzw. warum genau dieser Stein dafür richtig ist.


Mein Fazit:

Ein toller historischer Roman, auf jeden Fall gedacht zum Einstieg. Ich werde definitiv noch einen weiteren von Sina Beerwald lesen. Ich gebe hier gerne 4 Sterne.