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Mittwoch, 28. März 2012

Rezi: Christopher Paolini - Eragon - Die Weisheit des Feuers

Klappentext:

Die Schlacht auf den Brennenden Steppen haben die Varden gewonnen. Aber dieser Sieg hätte Eragon und seinen Drachen Saphira fast das Leben gekostet. Doch lange ausruhen ist nicht, denn es lauern neue Gefahren. Eragon hat versprochen, die verschleppte Katrina aus dem finsteren Helgrind zu  befreien.
Doch auch an anderen Stellen wird Eragons Hilfe gebraucht...

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Erschienen im cbj-Verlag ~*~ 864 Seiten
Gebundene Ausgabe ~*~ 24,95 €
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Inhalt:

Ich hatte mich eigenltich darauf gefreut, den dritten Band von Eragon zu lesen. Die ersten beiden Bände fand ich schon toll, wenn auch lang, aber toll.
Nun hatte ich das Buch aber schon seit Erscheinen im Regal stehen und ich habe es in einem Forum als Leserunde mitgelesen.
Die Geschichte war an vielen Punkten einfach viel zu lang, um mal langsam anzufangen. Viele Szenen hätten einfach eingekürzt werden können. Ich hatte das Gefühl, das der Autor eine bestimmte Seitenzahl einfach vollmachen wollte, koste es was es wolle. Leider ist das voll nach hinten los gegangen, denn die Geschichte hat sehr darunter gelitten.
Vieles hat mich als Leser nicht wirklich interessiert, bzw. mitgerissen. Das war leider über die Hälfte des Buches so. Sehr schade drum.
Es war vieles, was in meinen Augen völlig unlogisch war.
Eragon reist von den Varden zu den Zwergen, dort kommt es fast zum Krieg unter den Clans. Unter anderem wird Eragon auch noch Opfer eines Mordanschlags.
Kaum ist der neue König gekürt, macht Eragon sich auf den Weg zu den Elfen. Eigentlich wollte er sich dort nicht lange aufhalten, aber nachdem Saphira gut 3 Tage fast ohne Unterbrechung geflogen ist mit ihm auf dem Rücken, etc. landen sie bei Oromis und Glaedr und sind eigentlich totmüde. Selbst als Leser ist man schon arg müde und dann erzählt Oromis noch Seitenweise, wer Eragons Vater ist, etc. und warum nichts gesagt werden durfte.
Das nächste ist, das andere Figuren, die eigentlich für mich nur eine Nebenrolle gespielt haben, mehr in den Vordergrund rücken und Eragon verdrängen. Roran, zum Beispiel, ist eine solche Figur. Aber da fragte ich mich immer wieder während des Lesens, was ist aus Roran geworden, der noch in Band 2 es gehasst hat, zu töten? Jetzt zog er von einer Schlacht in die nächste. Er kam gerade aus einer Schlacht, wurde ausgepeitscht und darf gleich in die nächste ziehen.

Ich mache es mal an dem jungen Alter und der Unerfahrenheit des Autors fest, dass dieser Fantasy-Roman sich soooo in die Länge gezogen hat. Mir graut es schon vor Band 4, denn ich frage mich, schafft es Eragon wirklich? Ist er wirklich schon bereit für Gabaltorix?
Christopher Paolini hat in meinen Augen hier sehr geschwächelt. Eigentlich schade drum, denn die Lektoren, Manager, etc. hätten ihm besser zur Seite stehen sollen um diversen Dingen einhalt zu gebieten.

Mein Fazit:

Mein Fazit fällt hier leider schlecht aus. 2,5 Sterne gebe ich diesem Buch.

Sonntag, 18. März 2012

Rezi: Ursula Poznanski - Fünf

Klappentext:

Eine Frauenleiche wird auf einer Kuhweide gefunden. Die Hände auf dem Rücken zusammen gebunden. Die Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger entdecken aber noch etwas an der Frauenleiche: Eine Zahlenkombination ist in den Fußsohlen der Frau eintätowiert. Was hat das zu bedeuten?
Sie finden heraus, das es sich um Koordinaten handelt, die man fürs Geocaching gebraucht. Sie geben die Daten in ihr GPS-Gerät ein. Doch vor Ort erwartet sie ein grausiger Fund.
Der Fall erscheint für Beatrice unlösbar...

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Erschienen im Wunderlich-Verlag ~*~ 384 Seiten
                                           Gebundene Ausgabe ~*~ 14,95 €
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Inhalt:

Mit Fünf hat die Autorin ihren ersten "Erwachsenen-Thriller" geschrieben. Es ist ihr gelungen, authentische Figuren zu erschaffen, in deren Welt man sich ,als Leser, hinein versetzen kann. Beatrice ist neben Florin die Hauptfigur in dem Thriller. Ihre Vergangenheit war nicht so toll, sie ist geschieden, hat zwei Kinder, ihr Ex-Mann terrorisiert sie mit Anrufen, egal zu welcher Uhrzeit.
Ihre Vergangenheit rückt in diesem Buch aber nicht in den Vordergrund, wie es leicht passieren kann. Ihre Probleme sind alles winzige Nebenhandlungen, was ich persönlich sehr gut fand.
Ich war begeistert, wie detailreich die Autorin die Umgebung geschildert hat, die Funde der Caches und das sie eine Figur erschaffen hat, die den Leser und natürlich auch Bea und ihren Partner aufklärt, wie Geocaching funktioniert. Es war mal was anderes zu lesen und fand es sehr gut gelungen.
Die Autorin schreibt, das man sich jederzeit, wenn man in Salzburg und Umgebung ist, sich die GPS-Daten genauer ansehen kann, sollte man über ein solches Gerät verfügen.
Allerdings muss ich sagen, das mir am Ende noch der gewisse Kick gefehlt hat, um zu sagen, ich gebe dem Buch die volle Punktzahl.
Vom Täter erfährt man als Leser, was genau passiert ist und wieso. Etwas viel und doch etwas zu wenig. Ich hatte den Eindruck, die Autorin wollte schnell fertig werden.

Mein Fazit:

Alles in allem gebe ich dem Buch 4 Sterne und ich halte es definitiv für empfehlens- und lesenswert.

Dienstag, 6. März 2012

Rezi: Trudi Canavan - Die Rebellin - Die Gilde der schwarzen Magier

Klappentext:

Sonea lebt auf den Straßen der Stadt Imardin. Als sie eines Tages aus Zorn über die arrogante Gilde der Magier einen als unverwundbar geltenden Zauberer verletzt, werden die Meister der magischen Künste auf sie aufmerksam. Sie versuchen, das Mädchen zu finden, bevor ihre unkontrollierten Talente zur Gefahr werden - für die Gilde, die Stadt und für Sonea selbst.

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Erschienen im blanvalet-Verlag ~*~ 542 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,95 €
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Inhalt:

Die Suche nach Sonea ist in meinen Augen ziemlich lang geworden. Knapp 300 Seiten für die Flucht, Suche, etc. zu verwenden, lässt das Buch etwas langatmig werden, zumindest auf den ersten 300 Seiten.
Aber nachdem die Suche dann beendet ist, legt die Autorin richtig los und man fiebert mit der Hauptfigur so richtig mit, ebenso mit den anderen Protagonisten, die ebenfalls in dem Buch erwähnt werden und immer mal einzeln wieder vorkommen.
Ich las das Buch jetzt zum zweiten Mal und ich muss sagen, ich bin nach wie vor begeistert von der Autorin sowie von der Geschichte rund um Sonea.
Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen. Und verliert nicht den Mut oder gar die Lust am Lesen.
Ich werde auch die nachfolgenden Bücher lesen, die da wären "Die Novizin - Die Gilde der schwarzen Magier Teil 2" sowie "Die Meisterin - Die Gilde der schwarzen Magier Teil 3". 

Mein Fazit:

Durch die etwas zu lange Flucht ziehe ich dem Buch einen halben Stern ab, so das ich bei einer Bewertung von 4 1/2 Sternen lande.

Meine Geburtstagsgeschenke

Im letzten Monat hatte ich Geburtstag und wir feierten am vergangenen Samstag meinen Geburtstag mit der Familie und Freunde nach, denn auf meinem Geburtstag war ich nicht da :)

Ich bekam Gutscheine für Bücher und ebenfalls ein Buch geschenkt.

Geschenkt bekam ich "Christopher Paolini - Eragon 4"
Die Gutscheine löste ich für folgende Bücher ein:

Markus Heitz - Kinder des Judas
Arthur Conan Doyle - Die Abenteuer des Sherlock Holmes
Ursula Poznanski - Fünf


Ich freue mich schon sehr darauf, die Bücher zu lesen. Die letzten zwei sind auf jeden Fall Leserunden und Eragon 4 wird wohl auch eine Leserunde werden.