Freitag, 7. Dezember 2018

Freitags-Füller #501

Guten Morgen ihr Lieben!


Das zweite Adventswochenende steht vor der Tür, doch das Wetter will hier bei uns im Westen nicht wirklich mitspielen. Gerade jetzt fürs WE ist Regen und Sturm angesagt. Yeah. Dabei hatte ich eigentlich vor, mit meinen Mädels auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, ich glaube, das verbringen wir dann doch eher bei meiner Arbeitskollegin in der Gartenhütte *lach*

Ich habe hier zwar schon alles weihnachtlich geschmückt, aber mir fehlt jetzt noch die Kälte draußen um so richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen. Und Glühwein. Ich mag den nicht trinken, wenn es draußen Plusgrade hat....

Aber genug erzählt, es ist wieder Zeit für den Freitags-Füller von Barbara.

Sie hat sich wieder interessante Lücken für uns ausgedacht. Wenn ihr mitmachen wollt, folgt einfach dem Link oben oder kopiert euch die nicht fettgeschriebenen Passagen und füllt den Rest einfach so aus.

1.  Im Allgemeinen war es ein tolles Jahr. Okay, der extrem heiße Sommer war schon echt heftig, aber ich muss sagen, ich habe dadurch meinen bisher schönsten Urlaub mit der Familie verbracht. All unsere Urlaube waren toll, bis auf einen, den wir abgebrochen hatten, weil es richtig schlechtes Wetter gab. Kann auch einfach sein, dass nur ich dieses Gefühl so habe, weil es mir gesundheitlich fast gut geht. Klar hatte ich in den vergangenen Wochen durchaus sehr viele Schwierigkeiten, aber im allgemeinen geht es mir wieder so gut, das kenne ich so gar nicht mehr von mir. War ich doch immer müde und hatte zu nichts Bock. Tja, was die Schilddrüse alles so mit einem anstellen kann.....
2.  Es gibt keine Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr. Sohnemann hat ein neues Zimmer erhalten, das wir ihm als Weihnachtsgeschenk zugedacht haben. Er war damit auch einverstanden. Trotzdem erhält er noch eine Kleinigkeit zum Auspacken. Mein Mann und ich schenken uns eh nichts. Wir haben uns in diesem Jahr mit einem renovierten Flur beschenkt. Neue Türen, neue Farbe, einen Spiegel, etc. War auch alles teuer genug. Reicht dann auch.
3. Bei diesem Wetter brauche ich jeden Tag irgendwie immer länger um aus dem Bett zu kommen.
4.  Weißwurst und Kartoffelsalat, das erinnert mich sehr an Weihnachten in meiner Kindheit. Kartoffelsalat liebe ich nach wie vor, aber mit Weißwurst kann man mich jagen.
5.   Mein Auto hat schon eine Menge Urlaube mit uns verbracht, denn er muss unseren Wohnwagen ziehen. Liebevoll wird er Schmäxi genannt.
6. Manchmal fahre ich echt zu schnell ! Aber ich glaube, auch da bin ich schon ruhiger geworden.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend auf der Couch, morgen habe ich nach der Arbeit geplant, dass die Montage der Plissee´s endlich über die Bühne geht, ich erwarte da die Monteure, abends bin ich mit den Mädels verabredet  und Sonntag möchte ich den Geburtstag von lieben Freunden genießen!

Also, wie ihr seht, ist mein Wochenende diesmal echt vollgestopft.  Eigentlich ist das ja so gar nicht mein Ding, ständig unterwegs zu sein. Gerade dann, wenn der Mann auch eine volle Woche hatte, was die Arbeit angeht. Alle zwei Wochen arbeitet er auch Samstags. Da versucht man schon die wenige gemeinsame Zeit zusammen zu genießen. Aber okay, das kommt ja nicht oft vor.

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein tolles WE. Genießt es, wenn ihr könnt, ich werde es auf jeden Fall. 

Eure Jenny

Dienstag, 4. Dezember 2018

Rezi: Debbie Macomber - Leise rieselt das Glück

Merry hat keine Zeit für die Liebe, schon gar nicht so kurz vor Weihnachten. Sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihre Mutter und ihren Bruder, backt Plätzchen, dekoriert das Haus, und auch in ihrem Job geht es – dank ihres Chefs – drunter und drüber. Da will ihre Familie ihr etwas Gutes tun und meldet Merrry heimlich auf einer Online-Dating-Plattform an, mit einem Foto ihres Golden Retrievers als Profilbild. Und tatsächlich: Sie bekommt eine Nachricht von einem Mann, und auch sein Bild zeigt einen Hund! Es entwickelt sich ein intensiver Chat, und sie kommen sich näher, doch irgendwann steht ein erstes Treffen an – und dieses wirft Merry völlig aus der Bahn … 
Quelle Text und Bild: blanvalet-Verlag





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Veröffentlicht im blanvalet-Verlag (01.10.2018)
als TB gelesen  ~*~ 256 Seiten
TB: 8,99 € ~*~ E-Book: 6,99 €
ISBN: 978-3734106521
Original-Titel: Merry and Bright
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Merry, eine Person, die mir im Laufe des Buches durchaus ans Herz gewachsen ist,  hat ein schweres Los. Ihre Mutter krank, der Vater beruflich sehr viel unterwegs und einen Bruder, der am Downsyndrom leidet. Doch sie nimmt ihr Schicksal an, denn mit 24 hat sie noch sehr viele Pläne. Sie arbeitet mit einem Zeitarbeitsvertrag, um sich die Gebühren für die Uni zusammen zu sparen. Dieses Jahr ist bald vorbei, doch wirklich Spaß bringt ihr der Job nicht. Ständig muss sie Überstunden machen. Auch in der Vorweihnachtszeit ist es so und ihr Chef ist nicht gerade das, was man einen Musterchef nennt. Er hält sich an alle jemals festgehaltenen Regeln und gibt eventuell neue Regeln heraus. 
Ihr einziger Lichtblick ist, wenn sie nach Hause kommt und ihre Familie um sich hat. 
Ihr Bruder und ihre Mutter hatten die Idee, Merry bei einer Online-Dating-Plattform anzumelden, ohne Merry vorher darüber zu informieren. Als Profilbild hat sie einen Hund, den Familienhund, und prompt meldet sich jemand bei ihr. Jay. Die beiden unterhalten sich stundenlang und genießen es auch, miteinander zu schreiben.
Doch als Merry heraus findet, wer Jay ist, bricht sie den Kontakt zu ihm ab.

Ich mag die Bücher von Debbie Macomber sehr gern. Auch dieses Buch reiht sich darin ein. Es ist zwar kurzweilig, aber dennoch eine schöne Geschichte, die man zwischendurch gut lesen kann.  Ich hätte mir vielleicht gewünscht, noch etwas mehr in die Charaktere hinein blicken zu dürfen. Sie sind gut ausgearbeitet, aber manchmal fehlte mir noch etwas. Ich wünsche mir gerne Figuren, die einem lange im Gedächtnis bleiben. Da bin ich ehrlich, ist mir weder Merry noch Jason lange im Gedächtnis geblieben, sondern es war Merrys Bruder Patrick. Er ist ein liebevoller Junge, auch wenn es für mich als "gesunder" Leser manchmal völlig naiv rüber kam, wie er sich verhalten hat. Dieser Charakter hat mir gerade deswegen wirklich sehr gut gefallen.

Was mir an diesem Buch sehr gefallen hat, die Autorin hat hier Humor eingebaut und nicht alles so ernst beschrieben. Auch wenn die Familie gebeutelt durch Krankheit und Behinderung ist, so hat sie Spaß am Leben und das fand ich richtig klasse.

Was ich schade fand, dass die Geschichte an sich zwar gut erzählt ist, aber doch vorhersehbar ist. Am Ende gab es die eine oder andere Länge in dem Buch, bin aber froh, dass es nicht zu eine ewigen Hin und Her kam, wie man es in anderen Geschichten immer mal wieder lesen darf. Dennoch war ich mit dem Buch schnell durch, denn der Schreibstil war einfach und die Geschichte sehr seicht. Vielleicht auch ein wenig kitschig, weil ein Mädchen, aus nicht so reichen Verhältnissen trifft auf einen Mann, der sehr reich ist. Hatten wir alles schon und doch sage ich: es hat sich gelohnt!


Das Buch verfügt über fast 260 Seiten, so dass man nicht viel drumherum machen kann. Trotzdem hat es der Geschichte keinen Abbruch getan. Manchmal sind die Geschichten mit weniger Seitenzahlen besser, als die mit mehr Seiten. Ein tolles Buch, welches einen in Weihnachtsstimmung bringen kann. 4 Sterne für "Leise rieselt das Glück" von Debbie Macomber.

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem blanvalet-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine ehrliche Meinung.


Weitere Bücher der Autorin:


Die Rose-Harbor-Inn-Reihe:
  • Winterglück
  • Frühlingsnächte
  • Sommersterne
  • Kurzgeschichte "Wolkenküsse" - Mark erzählt
  • Herbstleuchten
  • Rosenstunden

Die Blossom-Street-Reihe:

  • Das Muster der Liebe
  • Die Maschen des Schicksals
  • Der Garten des Lebens
  • Die Farben der Herzen 

Sonntag, 25. November 2018

Rezi: Kate Morton - Die Tochter des Uhrmachers

Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt …

Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben?
Quelle Bild und Klappentext: Diana-Verlag 


 


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Veröffentlicht im Diana-Verlag (08.10.2018)
als geb. Ausgabe gelesen  ~*~ 608 Seiten
geb. Ausgabe: 22,00 € ~*~ E-Book: 14,99 €
ISBN: 978-3-453-29138-6
Original-Titel: The Clockmaker's Daughter
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Elodie ist Archivarin und entdeckt eine wunderschöne Ledertasche, die gut verarbeitet wurde. Darin befinden sich ein Foto und die Zeichnung eines Hauses, welches sie aus ihrer Kindheit zu kennen glaubt. Auf dem Foto ist eine wunderschöne Frau abgebildet. Doch wer ist sie? Es scheint sich alles um den talentierten Maler Edward Radcliffe zu drehen. Dieser lädt im Sommer 1862 seine Künstlerfreunde und seine Muse in sein Landhaus an der Themse ein. Doch bleibt nicht alles so friedlich, wie es sich alle gewünscht haben, denn eine Frau verschwindet spurlos und eine andere stirbt. Wo ist die verschwunde Frau hin? Und was ist mit dem blauen Stein, der von jedem gesucht wird?

Kate Morton hat hier sehr viele Figuren in die Geschichte eingewoben. Zuviele Figuren meines Erachtens, denn alle wirken sehr blass, haben in meinen Augen kaum wirklich eine Charaktertiefe, was ich sehr schade fand. Einige Figuren weniger, die anderen besser ausgearbeitet und alles wäre schön gewesen.

Es waren mir auch zuviele Handlungsstränge. Manche Handlungen haben mich gar nicht wirklich interessiert, weil sie für mich irgendwie unwichtig waren oder sie nicht interessant genug gestaltet wurden. 
Ich hatte zwischendrin immer wieder das Gefühl, dass ich eher der Handlung aus der Vergangenheit folgen wollte, als der Gegenwart. Dann war es wieder umgekehrt. Sehr verwirrend war für mich auch die Gestaltung der Kapitel. Man musste schon aufpassen, welche Zahlenformen zu welchem Erzählstrang gehörten. Da gibt es die römischen Zahlen und die arabischen. 
Dies Buch ist definitiv keines, was man mit viel Unterbrechungen lesen sollte. Ich hatte das Problem, dass ich manchmal zurück blättern musste, um zu sehen, in welchem Jahr ich mich befinde. Manchmal schon sehr verwirrend.

Dann hatte das Buch für mich kein vernünftiges Ende. Es endete irgendwie mittendrin. Es ging um die Hochzeit von Elodie in der Gegenwart. Ich hatte immer mehr das Gefühl, dass sie den Menschen nicht heiraten möchte. Doch auch dies war irgendwie bis zum Ende nicht aufgelöst worden. Ist das Buch hier womöglich gekürzt worden? Wäre ja völlig unsinnig, aber ein solches Ende ist es ebenfalls.



Ich kenne definitiv bessere Bücher von Kate Morton. Der Schreibstil war zwar gut, aber es waren mir zuviele Figuren, zuviele Handlungsstränge, als das ich es entspannt hätte lesen können. Schade eigentlich, denn das Cover und auch der Titel des Buches versprechen eine ganze Menge mehr. Manchmal ist weniger einfach definitiv mehr. 3 Sterne für Kate Morton´s - Die Tochter des Uhrmachers.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Diana-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine ehrliche Meinung!

Freitag, 23. November 2018

Freitags-Füller #499

Guten Morgen ihr Lieben!


Irgendwie überschlägt sich gerade alles hier und mir bleibt kaum Zeit um etwas Luft zu holen. Dabei fängt doch bald die Adventszeit an und ich liebe diese Zeit. Naja, ich hoffe, dass es sich bald wieder beruhigen wird.

Heute habe ich frei und somit kann ich die Zeit für diverse Vorbereitungen nutzen und für den Haushalt... *das bisschen Haushalt.... *träller** kennt ihr, oder? 

Aber bevor ich mich daran stürze, bringe ich euch erstmal den Freitags-Füller von Barbara vorbei.
Sie hat sich, wie immer, tolle Gedanken gemacht, um uns einen tollen Lückentext zu präsentieren. Macht doch einfach mal mit.




1.  Drei Dinge, die ich am Advent liebe: Kerzenschein, Plätzchenduft, und der ganze Lichterglanz.
2.  An manchen Abenden liege ich platt auf der Couch. Dann war der Arbeitstag einfach richtig anstrengend.
3.  Es war eine sehr ereignisreiche und erkenntnisreiche Woche für mich. Ich bin froh, das mein Gefühl mich nicht betrogen hat!
4.  Ich bin schon fertig mit dekorieren, es fehlt nur noch ein Leuchtstern in der Küche.
5.  Gott sei Dank ist Wochenende.
6.  Weihnachten werde ich perfekt vorbereiten und dann läuft doch etwas schief. Aber so what? Ich ärgere mich nicht darüber, denn die gemeinsame Zeit, die wir mit der ganzen Familie verbringen, ist mir viel wichtiger, als mich über eine Kleinigkeit zu ärgern.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meine Familie, morgen habe ich wie immer den Einkauf geplant und Abends sind wir auf einen Geburtstag eingeladen, und Sonntag möchte ich die Zeit mit der Familie genießen!


So ihr Lieben, das war es mal wieder mit dem Freitags-Füller. Aber ich verspreche euch, dass noch wieder zwei Rezi´s online kommen, sobald ich sie fertig geklöppelt habe. 

Ich wünsche euch ein tolles, ruhiges Wochenende.

LG


Jenny

Mittwoch, 14. November 2018

Rezi: Wendy K. Harris - Das Lied der Insel

Drei Frauen verschiedener Generationen, durch das Schicksal miteinander verbunden … Die alte Fran hat einst das Glück kennengelernt, doch mittlerweile ist alles, was ihr geblieben ist, ihre abgelegene Farm – und der Wunsch, einen Menschen zu finden, der ihr Wärme und Hoffnung geben kann. Rachel hingegen hat auf die große Liebe gesetzt und alles verloren: ihren Lebensmut, ihr Selbstbewusstsein, ihr Café. Doch dann kommt Clare, fast noch ein Kind, an einem eisig kalten Wintertag auf der Isle of Wight an – erschöpft, verzweifelt und mit einem Geheimnis im Herzen, das auch die Leben der anderen Frauen für immer verändern wird.






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Veröffentlicht bei dotbooks - E-Book-Verlag (August 2018)
als E-Book gelesen ~*~ 448 Seiten
Book: 5,99 €
ISBN: 9783961482535
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Rachel war mit Sandro zusammen. Ihre große Liebe, wie sie dachte, doch dieser hat sie sehr schwer enttäuscht und sitzen gelassen. Sitzen gelassen auf einem komplett umgestalteten Café, was zu "Sandros italienisches Restaurant" umgetauft werden sollte. Mit einer Speisekarte, die utopische Gerichte aufwies. Doch von heute auf Morgen ist Sandro verschwunden. 
Eine dubiose Gestalt taucht bei Rachel auf und versucht sie einzuschüchtern. Dieser Mensch möchte etwas über Sandro heraus finden, doch auch Rachel kann ihm nicht helfen. Äußerlich gibt sie sich stark, doch innerlich ist sie zerrissen und unglücklich.

Und dann ist da Clare. Ein minderjähriges Mädchen, welches ein schreckliches Geheimnis mit sich trägt, auf der Suche nach Rose, der Tochter von Jill. Doch Rose ist nicht da und so ist Clare komplett allein. Sie findet Unterschlupf bei den Leuten, die am Garten des ehemaligen Hotels arbeiten. Doch erst als Rose auf der Insel erscheint, öffnet sich das Mädchen und erzählt ihre Geschichte. Eine Geschichte, die ans Herz geht und man sich fragt, warum das ganze?
Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, denn dann müsste ich spoilern. Lest das Buch einfach selber und macht euch ein Bild.

Auch in Teil 3 der "Isle-of-Wight" Reihe hatte ich wieder das Gefühl, dass mir Clare nicht wirklich ans Herz wachsen kann. Sie war bis zum Ende des Buches eine Fremde, trotz ihrer rührenden Geschichte. Aber sie war für mich komplett unnahbar. Auch Rachel bekam ich in diesem Teil nicht wirklich komplett zu fassen. Sie entglitt mir immer wieder. Total schade, denn Rachel war eine Person, die ich im letzten Teil sehr mochte.
Mir ist eher Fran ans Herz gewachsen, oder Ted. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin mehr Zeit in diese beiden Charaktere investiert hatte, als in den anderen. 
Auch zog sich die Geschichte dieses Mal wieder um einiges in die Länge.


Zusammenfassend will gesagt sein, dass es ein toller Abschluss dieser Reihe war, ich die Personen aber dennoch nicht wirklich zu fassen bekam. Sie waren mir zum Teil viel zu oberflächlich ausgearbeitet. Auch die Story dehnte sich an manchen Stellen zu sehr in die Länge, was meinen Lesegenuss trübte.
3 Sterne für "Das Lied der Insel". Schade, aber es waren einfach zuviele Faktoren, die mir nicht gefallen haben. 

Ich danke dem dotbooks-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung!

Rezi: Wendy K. Harris - Das Flüstern der Insel

Ein einziger Tag reißt Sophie den Boden unter den Füßen weg: Erst stirbt ihre Mutter, nur wenige Stunden später verlässt ihr Ehemann sie für eine Jüngere. In ihrem bisherigen Leben völlig verloren, bricht sie alle Brücken hinter sich ab und zieht zu ihrer besten Freundin auf die Isle of Wight. Erst als sie einen Job in einem kleinen Café an der malerischen Promenade von Ventnor annimmt, kehren Freude und Hoffnung zurück. Hier trifft sie Nick – einen Mann voller Schmerz und Geheimnisse. Nach und nach öffnet sich Sophie ihm und träumt davon, an seiner Seite endlich wieder nach vorn zu blicken. Doch Nicks Vergangenheit wirft lange Schatten … 






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Veröffentlicht bei dotbooks - E-Book-Verlag (Februar 2018)
als E-Book gelesen ~*~ 410 Seiten
Book: 5,99 €
ISBN: 9783961482061
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Sophie verschlägt es auf die Isle of Wight, nachdem ihre Mutter gestorben ist. Von ihrem Ehemann wurde sie auch noch am gleichen Tag verlassen, denn er hatte sich eine jüngere Frau ausgesucht. Sophie kündigt ihren Job Hals über Kopf und zieht zu ihrer besten Freundin auf die Isle of Wight, doch selbst bei Jill läuft nicht alles so harmonisch, wie sie es gewohnt war. Was steckt dahinter? Sophie will doch eigentlich nur ihre Ruhe haben und ihr Leben wieder in den Griff bekommen. In einem kleinen Café nimmt sie einen Job an und lernt dort Nick kennen. Nick, der sehr verschlossen ist, sich die Haare immer abrasiert und niemanden wirklich an sich heran lässt. Doch nicht nur Sophie hat ihre Vergangenheit, die sie wieder einholt, sondern auch Nick.

Dies ist der zweite Teil der Isle-of-Wight-Reihe von Wendy K. Harris. Mit ihrem Schreibstil hat sie mich wieder mit auf die Insel genommen. Dort traf ich alte Bekannte wieder, wie Jane und Rachel, Neptun und Marguerite und viele andere. Aber es tauchen auch neue Personen auf, wie jetzt Sophie oder Nick. 
Beide haben ihr Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen, der eine mehr, der andere vielleicht etwas weniger. Beide lecken ihre Wunden und vertrauen sich Gegenseitig nach und nach an. Doch gibt es zwischen den beiden immer wieder Missverständnisse, die sie wieder Abstand von einander nehmen lassen. 
Dann taucht der Exmann von Sophie auf der Insel auf und umgarnt sie wieder auf die Weise, wie sie ihn damals kennen gelernt hat. Nick zieht sich immer mehr zurück.
Ich habe am Ende des Buches gemerkt, dass mir Sophie und Nick nicht wirklich ans Herz gewachsen waren, wie Jane, Maguerite oder Neptun, die hier eher eine Nebenrolle spielen. Es hat mir etwas gefehlt, als das ich sie hätte in mein Herz schließen können. Sehr schade, wie ich finde.

Diesmal konnte mich die Autorin hier nicht so sehr mitnehmen, wie in dem vorherigen Buch. Manchmal hatte ich das Gefühl, die ganze Story zieht sich ein wenig in die Länge. Viel schlimmer fand ich allerdings die vielen Rechtschreibfehler, die hier nicht korrigiert wurden. Das liegt natürlich nicht an der Autorin, dennoch trübte es meinen Lesegenuss sehr.


Ich hoffe sehr, dass die Lektoren vom dotbooks-Verlag nochmal über dieses Buch drüber schauen und die Fehler korrigieren. 
Zum Buch allgemein, kann ich sagen, dass es zwar zu einer Reihe gehört, aber alle Bände in sich abgeschlossen sind, das heißt, sie können unabhängig von einander gelesen werden. Aber um die Personen besser kennen zu lernen, empfehle ich, mit Band 1 - Das Erbe der Insel zu beginnen. "Das Flüstern der Insel" erhält von mir 4 Sterne.

Ich danke dem Dotbooks-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung!

Die Isle-of-Wight-Reihe:

  • Das Erbe der Insel
  • Das Flüstern der Insel
  • Das Lied der Insel

Rezi: Wendy K. Harris - Das Erbe der Insel

Die Schriftstellerin Jane erbt ein altes Cottage auf der Isle of Wight – von Lilly, der stets totgeschwiegenen Schwester ihrer Mutter. Auf der Suche nach Antworten fährt Jane auf die Insel und lernt Lillys Familie und Freunde kennen: den schweigsamen Fischer Neptun, die kauzige, aber warmherzige Emmeline und Marguerite, Lillys verträumte Tochter. Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt Jane sich willkommen und geliebt und lauscht begeistert Emmelines Erzählungen von der wilden Zeit vor vierzig Jahren … Doch die drängendsten Fragen bleiben unbeantwortet: Warum haben Janes Eltern die Insel damals Hals über Kopf verlassen? Warum wurden aus vier Freunden Feinde fürs Leben? Und warum hüllen sich alle in Schweigen? Jane ahnt, die Antworten werden ihr Leben verändern.
Quelle Text und Bild: dotbooks.de


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Veröffentlicht bei dotbooks - E-Book-Verlag (Mai 2018)
als E-Book gelesen ~*~ 442 Seiten
Book: 5,99 €
ISBN: 9783961481705
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Jane erhält ein Anwaltsschreiben, in dem sie erfährt, dass sie eine totgeschwiegene Tante hatte, die aber nun leider auch verstorben ist. Aber warum wurde sie jahrelang totgeschwiegen? Janes Vater hält sich da sehr bedeckt. Er will sie sogar davon abhalten, auf die Isle of Wight zu fahren, wo sie ein Cottage geerbt hat.
Auf der Insel begegnet sie Emmeline, Marguerite und Neptun. Schnell schließt Jane diese Personen in ihr Herz. 
Doch warum verließen ihr Vater und ihre Mutter damals ziemlich schnell die Insel? Was steckt dahinter?

Dies ist das erste Buch der Isle-of-Wight-Reihe der Autorin Wendy K. Harris. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, hat er mich auf eine Reise mitgenommen, die so voller Wendungen war, dass ich das Buch fast nicht beiseite legen konnte.
Die Charaktere, die die Autorin hier geschaffen hat, wachsen einem mit jeder Seite mehr und mehr ans Herz. Jeder einzelne von ihnen ist wunderbar ausgearbeitet worden, sei es der kauzige und stille Neptun oder aber Marguerite, die in ihrer ganz eigenen Welt zu leben scheint.
Ich sah alle vor mir, aber auch die Insel, die Landschaft, die Ruinen des Hotels, etc. Die Autorin hat hier mit ihren Worten eine wunderbare Welt erschaffen, in die es zu Reisen lohnt.

Ab einem gewissen Punkt habe ich geahnt, was hinter der Geschichte steckt. Es tat der Geschichte allerdings keinen Abbruch, denn ich wollte das Wie und Warum wissen.

Die Autorin hat den Spannungsbogen kontinuierlich hoch gehalten, so dass es schwer war, das Buch mal aus der Hand zu legen. Sie hat es geschafft, mich mit ihren Worten an das Buch zu binden. Sie hat eine Welt erschaffen, die ich mir vorstellen konnte, in der ich alles gesehen habe. 


Der Autorin ist hier ein toller Auftakt gelungen. Sie nimmt den Leser mit auf eine Reise, voller Freundschaft, Liebe, aber auch Hass und Neid. "Das Erbe der Insel" erhält von mir 5 Sterne!


Ich danke dem dotbooks-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Meinung.

Die Isle-of-Wight-Reihe:

  • Das Erbe der Insel
  • Das Flüstern der Insel
  • Das Lied der Insel 

Freitag, 9. November 2018

Freitags-Füller #497

Guten Morgen meine Lieben!


Ja, ich weiß, ich habe den Blog hier schändlich vernachlässigt. Aber die letzten Wochen waren echt arbeitsreich und sehr intensiv und dann hatte ich noch diverse Termine, Arzt, etc. so dass ich nicht wirklich den Kopf dafür hatte, hier am Blog etwas zu machen.
Ich schäme mich, aber manchmal geht es nicht anders.

Dafür habe ich jetzt aber meinen Hausflur wieder richtig schön. Ein paar kleinere Dinge fehlen noch. Dieser Flur hat uns aber auch echt Nerven gekostet, wo ich manchesmal kurz davor war, alles hinzuschmeißen. Immer wieder gab es etwas, was uns zurück geworfen hat. Aber gemeinsam ist man stärker und so haben wir es dann doch geschafft und wir sind stolz auf uns.
Noch stolzer sind wir auf unseren Sohnemann, der nebenbei sein Zimmer von Tapeten befreit hatte, 50% wieder neu tapeziert und dann allein gestrichen hatte. Das hat er zum ersten Mal gemacht und das ist echt verdammt gut geworden.
Zum Ende des Monats erhält er noch seinen neuen Kleiderschrank und dann ist sein Weihnachtsgeschenk von uns an ihn komplett. 



Nun aber nicht lang schnacken.... nech? Der Freitags-Füller wartet. Barbara hat sich wieder einen ausgedacht.

1.  Der Geruch von Fisch, ich kann ihn nicht leiden.
2.  Wir müssen unsere Beete vorne neu gestalten, aber bitte erst im nächsten Jahr.
3.  Nein, wir werden nicht über Weihnachten verreisen.
4.  Das meine Familie und ich gesund sind, dafür bin ich dankbar .
5.  Gestern war es nach Feierabend doch nicht so hektisch, wie es erst angedacht war. Die Frau zum ausmessen unserer neuen Plissee´s kam schon in meiner Mittagspause.
6.   Das, was auf dem weltweiten Pakett der Politik abgeht, ist einfach nur noch lächerlich.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend, morgen habe ich den Einkauf und den Haushalt geplant, und Sonntag möchte ich viel lesen und Zeit mit der Familie verbringen!


So ihr Lieben, ich glaube, diesmal dauert es nicht wieder 4 Wochen, bevor ich mich wieder melde. Ich habe definitiv noch 3 Rezensionen vor der Brust, die getippt werden wollen, ein anderes Buch muss ich noch beenden für die letzte Rezi dann. Es gibt viel zu tun... *lach*

Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende!


Eure Jenny

Freitag, 12. Oktober 2018

Freitags-Füller #493

Hallöchen ihr lieben!



Heute mal zu einer etwas ungewohnteren Zeit von mir. Liegt aber daran, dass ich heute früh noch einen Arzttermin hatte. 

Renovierungstechnisch sind wir auch schon gut voran geschritten... okay gut im Sinne von, dass, was wir bisher immer nur an freien Tagen leisten konnten. Wir wollen ja unseren Flur neu streichen und der geht vom Dachgeschoss bis hinunter ins Erdgeschoss ins eins durch. Fast alle Wände sind jetzt geschliffen. Nun müssen wir die Wände noch spachteln, aber das ist ja keine Arbeit und dann grundieren. Vorher noch Decke schleifen und spachteln, zumindest hier unten im Flur, denn im 1. OG ist sie schon fertig. 
Nächste Woche habe ich Urlaub und da wird richtig rangeklotzt, denn bis zum Ende der Ferien möchte ich gerne den Flur, sowie das Schlafzimmer unseres Sohnes fertig haben. 

Nun aber genug erzählt, denn es ist ja Freitag, und somit Zeit für Barbara´s Freitags-Füller.


Macht einfach mal mit, denn ich finde, es macht soviel Spaß, die Lücken von ihr zu füllen.

1.  Mein altes Ich war faul und unsportlich, mein neues Ich versucht jetzt gesünder zu leben und ein paar Ziele zu erreichen.
2.  Mein Sohn und ich hatten gestern eine Diskussion über ein Fach, welches er fürs Abi abwählen will und was er behalten will. Ich bin da ehrlich nicht mit einverstanden. Aber es ist an der Zeit, dass ich Verantwortung ablege und er muss lernen, Verantwortung übernehmen. Ich hoffe, dass er es schafft!
3. Ja nun, ich sollte nicht immer für ihn alles erledigen, dass muss er schon selber machen.
4. Ich will in den Urlaub! Jetzt sofort .
5. Der große Unterschied zum letzten Jahr ist, dass heute die Sonne scheint und es brüllewarm draußen ist. Letztes Jahr um diese Zeit, war es, so glaube ich, schon nicht mehr so sonnig.
6.  Lesen und Zeit mit meiner Familie macht mich glücklich.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend, morgen habe ich nach der Arbeit den Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich den Nachmittag mit Freunden genießen!

Ich wünsche euch nun ein wundervolles Wochenende. Genießt es, wenn ihr könnt, vor allen Dingen genießt nochmal das schöne Wetter.

Eure Jenny

Freitag, 28. September 2018

Freitags-Füller #491

Guten Morgen ihr Lieben!


Es ist Freitag. Etwas trübe draußen und windig, aber nicht weiter schlimm. Ich hatte eh heute nicht vor, vor die Tür zu gehen, zumindest noch nicht heute früh.

Ich bin dabei, den Schuhschrank, den wir im Flur stehen haben, in eine andere Farbe zu streichen. Der ist in Buche und ich möchte den Schrank nicht wegwerfen, da er noch gut ist. Jetzt habe ich erst auf der Rückseite einer Schranktür getestet, wie es sich streichen lässt und das funktioniert wunderbar. Gleich kommt der zweite Anstrich und dann will ich es mir nochmal richtig anschauen. Eventuell streiche ich zweifarbig, die Seitenwände und oben drauf eventuell in einem schwarz-grau, den rest in weiß. Mal sehen, was mein Mann dazu sagt.


Jetzt ist aber erstmal Zeit für den Freitags-Füller. Barbara hat mal wieder interessante Lücken sich ausgedacht. Vielen Dank dafür.

1. Ein Wohnzimmer ist für mich der Mittelpunkt der Wohnung bzw. des Hauses. Dort treffen wir uns alle und führen Gespräche oder sehen fern oder haben tolle Abende mit der Familie oder Freunden.
2. Auf manche Leute kann man neidisch sein. Muss man aber nicht. Denn man weiß nicht, ob sie glücklicher sind, nur weil sie etwas haben, was man selber nicht hat.
3. Ich würde fast vermuten, dass die Ära Merkel bald vorbei ist.
4.  Gespräche zu führen ist wichtig, denn dann sind Probleme schnell aufgeklärt.
5. Wir erleben jeden Tag auf deutschen Straßen, wie sehr die Menschheit zu verrohen droht. Erst letztens noch gehört im Radio, da ist ein Autofahrer gewesen, der über 20!!!!!! KM einem Rettungswagen keinen Platz gemacht hat auf der Autobahn. Unfassbar, oder? Ich frage mich, was in solchen kranken Köpfen vor sich geht. Sowas macht mich echt furchtbar wütend und ich muss aufpassen, in solchen Situationen nicht ausfallend zu werden.
6. Sonnenblumen und Dahlien sind meine Lieblingsblumen im Herbst. Leider habe ich davon keine in meinem Garten. Die Dahlien müssen ja immer wieder ausgegraben werden und irgendwie vergesse ich die immer im Herbst aus der Erde zu holen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Abend voller Ruhe und Entspannung, morgen habe ich geplant, meinen Sohn zum Erste-Hilfe-Kurs zu fahren und später wieder abzuholen, abends möchte er dann sich mit Freunden treffen und dort übernachten, und Sonntag möchte ich einfach einen netten Tag mit meiner Familie verbringen!

So ihr Lieben, so schnell ist der Freitags-Füller ausgefüllt und ich werde mich jetzt meinem Schuhschrank widmen.
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende. Genießt es im Kreise eurer Lieben, wenn ihr könnt, falls ihr nicht arbeiten müsst.

Eure Jenny

Rezi: Romy Fölck - Bluthaus

Nach ihrem letzten Fall erholt sich Frida Paulsen in der Elbmarsch, als sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Jo erreicht. Vergangene Nacht fand diese in der Marsch die Leiche einer Frau und ist nun überzeugt, dass man sie des Mordes verdächtigt. Kurz darauf verschwindet Jo spurlos. Besorgt begibt sich Frida auf die Suche nach ihrer Freundin. Die Spur führt auf die Halbinsel Holnis zu einem einsam gelegenen Haus, das die Inselbewohner nur das Bluthus nennen. Vor vielen Jahren wurde dort eine Familie grausam hingerichtet – den Täter hat man nie gefunden …
Quelle Bild: amazon.de
Quelle Text: Luebbe.de








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Veröffentlicht im Bastei-Lübbe-Verlag (28.09.2018)
als geb. Buch gelesen ~*~ 319 Seiten
geb. Ausgabe: 20,00 € ~*~ E-Book: 15,99 €
ISBN: 978-3-431-04111-8
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Es regnete und dennoch war Jo mit dem Motorrad unterwegs. Also lag ihr irgendetwas auf dem Herzen, doch Frida glaubt der Aussage der Freundin nicht, sie habe ihr gefehlt. Sie sprechen über alte Zeiten und dann verschwindet Jo wieder. 
Was Frida nicht weiß, Jo fand die Leiche einer Frau auf einem verlassenen Hof. Doch fand sie sie wirklich, oder hat sie nachgeholfen? Die Indizien sprechen gegen Jo, zumal sie auch noch vor der Polizei geflohen ist. 
Frida begibt sich auf die Spur. Sie will ihre Freundin finden und ihr helfen. Eine Spur führt sie bis auf die Halbinsel Holnis, zum "Bluthus", wie es von allen Bewohnern genannt wird. 
Bjarne Haverkorn indes beschäftigt sich zwar auch mit dem Fall, hat aber noch mit etwas ganz anderem zu kämpfen. Hier möchte ich nicht zuviel verraten. Neugierig geworden? Dann definitiv lesen.

Frida und Bjarne haben sich wieder ein wenig weiter entwickelt. Nach wie vor haben beide ihre Eigenheiten und das macht sie so sympathisch. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen, gerade Frida, die sich eine Auszeit bei ihren Eltern gönnt. Sie weiß nicht, wie es mit ihr und dem Polizeijob weiter geht. Der letzte Fall hatte es in sich. Und auch im zweiten Band gilt, die Probleme der Hauptcharaktere stehen auch hier wieder nicht im Vordergrund und das finde ich sehr gut. 
Romy Fölck versteht es, den Spannungsbogen immer relativ weit oben zu halten. Und wenn sie dem Leser eine Atempause gönnt, so ist diese aber nie sehr lang. Es wird also definitiv nicht langweilig. 

Auch die Orte, an denen Frida ermittelt oder an denen Bjarne sich herumtreibt, beschreibt sie super. Das "Bluthus" zum Beispiel ist ein toller Ort, den ich mir in meiner Fantasie ordentlich ausgemalt habe. 
Die Kapitel sind relativ kurz gestaltet. Gerade dann, wenn man mitten in dem Kapitel drin ist, fängt ein neues an und ein anderer Charakter tritt in den Vordergrund. So hatte ich immer einen Grund "noch ein Kapitel" zu lesen, denn ich wollte ja wissen, was nun Frida gefunden hat oder aber was Bjarne nun macht. 


Auch Teil 2 rund um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn lohnt sich zu lesen. Die Autorin hat mich mit auf eine Reise genommen, in der es Fragen über Fragen gibt, die immer neue Fragen aufwerfen. Sie hat falsche Fährten gestreut nur um am Ende dann eine super Auflösung für den Fall zu haben! 5 Sterne für "Bluthaus" von Romy Fölck. 
Stellt sich mir jetzt nur noch die Frage, wann kommt Band 3? ;)

Ich bedanke mich recht herzlich beim Bastei-Lübbe-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Meinung und meine Bewertung. 


Die Paulsen-Haverkorn-Reihe:

  • Totenweg
  • Bluthaus

Die Raik-Winter-Reihe:

  • Täubchenjagd
  • Duell im Schatten


Romy Fölck hat sich den Traum vom Schreiben mitte 30 erfüllt. Sie arbeitete zehn Jahre in einem großen Unternehmen in Leipzig. Während dieser Zeit veröffentlichte sie aber schon Kurzgeschichten für Zeitschriften und Anthologien. 2006 veröffentlichte sie ihren ersten Dresden-Krimi.  Doch sie wollte mehr und so kündigte sie den Job und die Wohnung und zog in den Norden. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Ehemann in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg.

Donnerstag, 27. September 2018

Rezi: Tamina Kallert - Mit kleinem Gepäck

Skurriles und Persönliches, manchmal Trauriges, vor allem aber viel Reiselustiges – in diesem Buch erzählt Tamina Kallert von den Dingen, die in ihren Filmberichten so nicht zu sehen sind. Für ihre Sendung »Wunderschön« hat die erfolgreiche Reisejournalistin über 70 Länder und Regionen bereist. Sie wandert, fährt Rad, Auto, Zug, klettert auf Vulkane, reitet auf Kamelen, sie besucht abgelegene Dörfer, einsame Inseln und pulsierende Städte. Reisen ist ihre Leidenschaft, und sie liebt es, in Welten einzutauchen, die sie noch nicht kennt. Mit ihrer warmherzigen und lebensfrohen Art öffnet sie die Herzen der unterschiedlichsten Menschen.
Quelle Bild und Text: Gütersloher Verlagshaus






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Veröffentlicht im Gütersloher Verlagshaus (24.09.2018)
als gebundene Version gelesen ~*~ 224 Seiten
geb. Ausgabe: 20,00 € ~*~ E-Book: 15,99 €
ISBN: 978-3-579-08720-7
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Tamina Kallert ist die Moderatorin der WDR-Sendung Wunderschön. Sie entführt fast jeden Sonntag in ein anderes Land, oder in eine andere Stadt und bringt den Zuschauern die Menschen, die dort zu Hause sind, näher. 
In ihrem Buch erzählt sie, wie sie damals in die Medienwelt gekommen ist, denn eigentlich wollte sie Lehrerin werden und studierte dafür.
Ich sehe gerne selber die Fernsehsendungen, die jeden Sonntag bei uns in NRW laufen. Ich habe Frau Tamina Kallert dort als eine sehr lebenslustige Frau erlebt. Klar, sagt man jetzt, ist ja auch Fernsehen, da muss das so sein. Doch über einen so langen Zeitraum kann man diese Fassade einfach nicht aufrecht erhalten. 
In ihrem Buch habe ich Geschichten gelesen, die mich als Leserin ein wenig in die Medienwelt mitnahm und mir zeigte, dass nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. 
Ich erlebte auch eine Autorin, die sehr nachdenkliche Sätze von sich gab. Sie hat mit ihren Aussagen recht, wenn sie sagt, man sollte jeglichen "Ballast" von sich werfen, wenn man ihn nicht mehr braucht. Oder aber mal fünf Minuten inne halten. Wann macht man das schonmal? Wir stehen alle jeden Tag unter Strom. Aber wann nimmt man sich mal Zeit für sich und schaut sich mal genauer in der Welt um, die wir bewohnen? Ich merke es an mir selber. Wirklich richtig innehalten ist selten bei mir. Nicht, weil ich soviel zu tun habe oder so. Aber dieses ständige Karussell an Gedanken im Kopf lässt es nicht immer zu, dass man innehält. Verfrachte mich aber ans Meer, gib mir einen Sonnenuntergang, eine Kamera und ich halte inne. Ich ruhe in diesen Momenten echt in mir. Und genau das ist eine Sache, die die Autorin ihren beiden Kindern auch versucht beizubringen. 

Ich fand es auch toll zu lesen, wie nervig es schonmal sein kann, wenn man die gleiche Szene 4-5 mal neu drehen muss, weil immer irgendetwas den Weg gekreuzt hat oder aber der Ton nicht passte oder sonstige Widrigkeiten einen Strich durch die Szene machten. 

Allerdings, wer jetzt denkt, dass dieses Buch hier ein kleiner Reiseführer ist, der irrt. Sie gibt nur einige Szenen ihrer Reisen zum besten, erzählt dabei aber auch, was sie dabei besonders berührt hat oder aber was sie besonders gestört hat.

Ich finde es auch wahnsinnig toll, wie sehr ihre Familie hinter ihr steht, denn ohne diese Menschen könnte sie die Familie und ihren Job nicht unter einen Hut bringen. Geht sie auf Reisen, ist ihr Mann, ebenfalls Journalist, für die Kinder da, aber auch die Großeltern, Freunde, Verwandte unterstützen die Autorin hier nach Kräften. 
Sie zeigt mir damit, dass man, wenn man etwas möchte, seine Comfort-Zone auch mal verlassen muss, damit man etwas erreicht. 


Ich habe es nicht bereut, dieses Buch zu lesen, denn normal bin ich nicht unbedingt der Freund von Biografien. Aber dieses Buch ist keine richtige Biografie in meinen Augen. Sie erzählt hier nicht von frühester Kindheit an alles auf, was sie erlebt hat. Ihr Buch vermittelt eine Message, die bei mir als Leserin definitiv angekommen ist. 5 Sterne für "Mit kleinem Gepäck" von Tamina Kallert.

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Gütersloher Verlagshaus, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte jedoch keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung!

Mittwoch, 26. September 2018

Kurz-Rezi: Poppy J. Anderson - Geheimzutat Liebe - Taste of Love

Eine Prise davon macht jedes Essen besser – Geheimzutat Liebe
Andrew Knight ist neuer Stern am Bostoner Gastrohimmel – doch mittlerweile total ausgebrannt. Beim spontanen Kurzurlaub in Maine trifft er auf Brooke Day, die den lokalen kulinarischen Geheimtipp leitet und nicht ahnt, wer sich da bei ihr einquartiert. Gemeinsam machen sie aus dem bisher erfolglosen Geheimtipp eine In-Location, und Andrew hat zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch kann Brooke ihm verzeihen, dass er ihr nicht die Wahrheit gesagt hat?
Quelle Bild: amazon.de
Quelle Text: luebbe.de
 
 
 
 
 
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Veröffentlicht im Bastei-Lübbe-Verlag (10.09.2018)
als Paperback gelesen ~*~ 380 Seiten
TB: 12,90 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3-404-17468-3
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Ich muss sagen, dass ich eigentlich mit einer etwas anderen Erwartung an das Buch heran gegangen bin. Ich hatte einen unterhaltsamen Roman erwartet, der sich rund ums Thema Kochen, die Liebe und diversen Kleinigkeiten beschäftigt. Soweit so gut. 
Doch womit ich nicht gerechnet habe, waren die beiden Hauptcharaktere, die mir schon im ersten Kapitel ziemlich auf den Keks gegangen sind, um es mal freundlich zu formulieren.
 
Da ist ein Koch, Andrew - Drew genannt - der Starkoch ist mit einem eigenen Restaurant. Allerdings hat er in meinen Augen so wenig Durchsetzungsvermögen gegenüber seinem Personal, oder gegen seine Tante. Alle wollen das beste von ihm und er fühlt sich in allem übergangen, weil er nicht in der Lage ist, eine für sich akzeptable Lösung zu kreieren.
 
Dann ist da Brooke. Sie hat es nicht leicht, weil ihre Mutter schwer erkrankt ist und alle Einnahmen vom Restaurant für die Behandlung drauf gehen. Das Restaurant ist ziemlich herunter gekommen von außen. Auch eine Renovierung der Innenräume würden dem ganzen gut tun. Doch ihr Vater sträubt sich gegen Veränderungen. 
Brooke ist ständig gereizt, ist innerhalb von wenigen Sekunden von 0 auf 180 und kommt schwer wieder runter. 
Es hat für mich keinen Spaß gemacht, etwas über beide Charaktere zu lesen, da ich zu beiden keine wirkliche "Verbindung" aufbauen konnte.

Auch die ständigen Wortwiederholungen der Autorin fand ich ziemlich nervig. Ständig wurde beim Essen gestöhnt. Wenn es gut schmeckt, kommt schonmal der eine oder andere Seufzer über die Lippen, aber nicht gefühlt zweimal pro Seite. 
Die Geschichte hat in meinen Augen sehr viel mehr Potenzial, als die Autorin hier heraus geholt hat. Schade drum.
 
 
Das Cover macht eine ganze Menge her, doch was nutzt ein tolles Cover, wenn die Charaktere schlecht ausgearbeitet wurden und der Geschichte etwas mehr Pepp fehlt? Ich gebe dem Buch hier 2 Sterne, da ich finde, dass dort viel Luft nach oben war. Die Geschichte hätte so einiges rausreißen können.
Ob ich nun die Folgebände lesen werde, weiß ich noch nicht. 


Dienstag, 25. September 2018

Rezi: Susanne Goga - Die vergessene Burg

1868. Paula Cooper führt ein zurückgezogenes Leben, bis sie einen unerwarteten Brief erhält. Ihr schwer kranker Onkel Rudy bittet eindringlich um ihren Besuch – im fernen Bonn. Voller Neugier reist Paula von England an den Rhein. Fasziniert von der malerischen Landschaft entdeckt sie eine fremde Welt und lernt den Fotografen Benjamin Trevor kennen. Aber sie ahnt, dass ihr Onkel etwas verheimlicht, und auch die Widersprüche um das Schicksal ihres verstorbenen Vaters mehren sich. Welcher dunklen Wahrheit über ihre Familie muss sich Paula stellen?
Quelle Cover und Text: Diana-Verlag









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Veröffentlicht im Diana-Verlag (10.09.2018)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 448 Seiten
TB: 10,99 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3-453-35972-7
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Mein zweites Buch von Susanne Goga, und wieder war ich sofort von ihrem Schreibstil gefesselt. Auch wenn er in meinen Augen recht einfach gehalten ist, wirkte der Schreibstil nicht langweilig und langatmig. Susanne Goga hat mich mit diesem Stil mitgerissen.

Sie erzählt die Geschichte der jungen Paula Cooper, die bisher recht klein gehalten wurde. Durch einen  Zufall erfährt sie von einem Brief, über dessen Existenz sie niemals hätte erfahren dürfen.
Der Brief stammt aus Deutschland, von ihrem kranken Onkel Rudy, von dem sie keinerlei Erinnerungen hat, noch von dessen Existenz wusste. 
Paula setzt sich gegen Harriet, aber vor allem gegen ihre Mutter durch, die beide verhindern wollen, dass sie nach Deutschland reist. 
Kurz vor ihrer Abreise erfährt Paula, dass das Grab ihres Vaters eigentlich leer ist. Aber warum? Was ist wirklich mit ihrem Vater passiert? 
Mit diesen Informationen begibt sich Paula auf die Reise nach Deutschland und lernt dort Rudy kennen, der aber scheinbar auch Geheimnisse hat.

Der Charakter Paula hat mir sehr gefallen, auch wenn ich manchmal daran gezweifelt habe, ob es zu der Zeit auch schon so starke Frauen gab, die sich gegen ihre Familie stellten. Auch fragte ich ich, ob es schicklich war, allein zu reisen. 
Dennoch hatte Paula etwas bestimmtes an sich, dass ich weiterverfolgen wollte, wie sie an den Aufgaben wächst, was aus ihr wird, wie sie sich weiterentwickelt. Und im Laufe des Buches hat sie sich von einer grauen Maus zu einem sehr odentlichen Menschen entwickelt, der sich etwas zutraut und nicht klein beigibt.
Rudy hingegen war für mich erst ein wenig undurchsichtig. Diverse Fragen kamen auf, meint er es ehrlich mit Paula oder ist er jemand, dem man nicht trauen sollte? Ich war hin- und hergerissen und das fand ich sehr gut.

Die Geschichte, die Susanne Goga geschrieben hat, hat mich auf ein Abenteuer mitgenommen. Ein Abenteuer voller Rätsel und Spannung. Ich wollte wissen, was diverse Charaktere zu verbergen haben. Das ist der Autorin definitiv gelungen!


Ein tolles Buch der Autorin, die mit ihrem Schreibstil, aber auch mit ihrer Geschichte überzeugt. Möchtest du mit auf eine Reise über den Rhein? Dann solltest du dir dieses Buch nicht entgehen lassen. 5 Sterne für "Die vergessene Burg" von Susanne Goga.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Diana-Verlag, für das Rezensionsexemplar, welches mir zur Verfügung gestellt wurde. Dies hatte jedoch keinerlei Auswirkung auf meine Meinung und Bewertung.

Freitag, 21. September 2018

Freitags-Füller #490

Guten Morgen zusammen!



Das Wochenende wird ja sehr wechselhaft. Es fängt schon fleißig an zu winden, mal sehen, wie windig es heute noch wird.

Müde bin ich heute auch sehr. Ich hoffe, der Tag auf der Arbeit zieht sich dadurch nicht wie Kaugummi. Ist ja irgendwie immer so, wenn man müde ist, dann dauert alles gefühlt ewig lange. Kennt ihr das Gefühl, oder?



Barbara hat wieder mal einen tollen Freitags-Füller sich ausgedacht. Macht einfach mal mit. Die Lücken findet ihr, wenn ihr auf ihren Namen klickt.

1. Ach du je, warum muss es immer so Wetterextreme geben? Erst wochenlang heiß und ohne Regen und jetzt kommt der erste heftige Herbststurm auf uns zu.
2. Es gibt immer mehr sinkendes Niveau.
3. Nebeneinkünfte habe ich nicht, wären sicherlich aber toll.
4.  Eine schnelle Renovierung des Schlafzimmers meines Sohnes ist vielleicht doch möglich.
5. Aufpassen, es wird arg windig bis stürmisch draußen .
6. Ich kaufe jetzt noch keine Weihnachtsgeschenke.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend, morgen habe ich eventuell einen Ausflug nach Goch geplant, und Sonntag möchte ich mal wieder mit meiner Familie einen Spielenachmittag machen!

So ihr Lieben, ich muss jetzt gleich los zur Arbeit. Habt ein tolles Wochenende, schnallt eure Gartenmöbel fest, denn es wird arg windig.
Genießt es trotzdem, das Wochenende, wenn ihr könnt.

Eure Jenny

Freitag, 14. September 2018

Freitags-Füller #489

Guten Morgen zusammen!


Kennt ihr das Phänomen, dass man etwas fertig macht und es eigentlich in der Mittagspause abschicken will, aber man gar nicht mehr dazu kommt? So erging es mir letzte Woche mit dem Freitags-Füller. Ich hatte fast alles fertig, musste nur noch den einen oder anderen Satz vervollständigen und ich habs vergessen.... Unfassbar. Aber okay, kann auch mal vorkommen. Sollte aber nicht unbedingt.

Heute schaffe ich es aber auch, ihn abzuschicken, weil ich heute mal nicht arbeiten muss.


Barbara hat sich wieder tolle Ideen und Lücken ausgedacht. Es ist mir jedes mal eine Freude, sie auszufüllen, auch wenn nicht immer alle einfach sind.


1.   Es gibt Menschen , da könnte man ausrasten, was sie so von sich geben. Ich finde es traurig, wie viele Menschen reagiert haben, als es um Herrn Kübelböck ging. Nein, ich fand ihn nicht gut, aber gibt es mir denn dann das Recht, über ihn herzuziehen und zu lästern und noch nachzutreten? Kann man nicht einfach sein Hirn einschalten und es bleiben lassen? Sorry, aber das regt mich echt auf.
2.   Bis es fertig durchdacht war, dauerte es manchmal sehr lang.
3.   Mit meiner Familie wird viel gelacht. Es ist mir wichtig, auch mal albern sein zu dürfen, ohne das man blöd angesehen wird.
4.   Meine Mutter hat mir einfache Worte beigebracht: Bitte und Danke! Sehr einfache Worte, sollte man zumindest meinen. Aber leider kennen viele diese Worte kaum noch, bzw. benutzen sie.
5.   Ich hasse kalte Füße. Und jetzt fängt die Zeit wieder an, in der es kalte Füße gibt!
6.   Die (erste) Kürbissuppe habe ich noch nie gegessen. Ich möchte sie aber gern mal probieren.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend mit einem guten Buch auf der Couch unter der Decke, morgen habe ich nach der Arbeit den Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich mit meinem Mann zu einem WoMo-Händler fahren, der eine Hausmesse hat!

So ihr Lieben, diesmal schicke ich den Post gleich weg, damit ich es nicht wieder vergesse, denn das könnte passieren. Muss jetzt gleich Fenster putzen und habe eigentlich keine Lust. Aber das Gute Wetter will ausgenutzt werden.
Habt ein tolles Wochenende und entspannt euch, wenn ihr könnt.

Lieben Gruß


Jenny

Dienstag, 11. September 2018

Kurz-Rezi: Elizabeth Chadwick - Der Ritter der Königin

England im 12. Jahrhundert: Für den jungen Adeligen William Marshal nimmt das Leben eine entscheidende Wende, als er der faszinierenden Eleonore von Aquitanien das Leben rettet. Fortan ist er Ritter in ihrem persönlichen Gefolge und Tutor des Thronfolgers. Doch in der Gunst der Königin zu stehen, ruft auch viele Neider auf den Plan. Und so muss einer der edelsten und loyalsten Ritter der englischen Geschichte im bewegten 12. Jahrhundert hässliche Intrigen erleiden, viele Kämpfe überstehen und mehreren Herren dienen – bis er endlich die Liebe seines Lebens finden kann ...
Quelle Cover und Text: blanvalet-Verlag







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Veröffentlicht im Blanvalet-Verlag (13.05.2008)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 608 Seiten
TB: 8,95 € ~*~ E-Book: 7,99 €
ISBN: 978-3-641-14982-6
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Dies ist der Auftakt der William-Marshal-Reihe, jenem sehr erfolgreichen Ritter, der 5 Königen in England nacheinander diente. 
Elizabeth Chadwick ist es gelungen, mir diese Figur ein wenig näher zu bringen. Ich hatte zuvor noch nie etwas von diesem berühmten Ritter gehört, weil ich mich nicht so sehr mit der englischen Geschichte auseinander gesetzt hatte.
Die Autorin hat es geschafft, William Marshal für mich als eine authentische Figur zu zeichnen, die eine gewisse Tiefe hat und sympathisch rüber kam.
Der Schreibstil der Autorin war wunderbar. Ich kam schnell in die Geschichte rein und sah um mich herum all die Leute in ihren Kleidern, Gewändern, etc. 
Allerdings hätte ich mir gewünscht, wenn die Autorin weniger gemacht hätte, denn weniger ist manchmal mehr. Gerade in jungen Jahren ist William Marshal als ein guter Turnierritter bekannt geworden. Und gerade dieser Zeit hat sie einen sehr großen Teil des Buches gewidmet. Ich hätte mir da sehr gewünscht, wenn es mal "schneller" gegangen wäre. 
Elizabeth Chadwick hat in meinen Augen sehr gut recherchiert, wie es zur damaligen Zeit wohl gewesen ist. Auch die Überlegungen, die der Ritter zwangsläufig im Laufe des Buches zu führen hat, kamen für mich sehr echt rüber. Ich konnte mich in diese Figur hineinversetzen, aber auch alle anderen Figuren hatten eine gewisse Tiefe, so dass sie mir nicht fremd waren. Gerade bei einem historischen Roman finde ich das sehr wichtig, obwohl es eigentlich immer wichtig sein sollte.



Manchmal ist weniger mehr. Und das hätte diesem Buch gut getan. Ich glaube, dieses Buch wäre genauso spannend zu lesen gewesen, wenn es ca. 100-150 Seiten weniger gehabt hätte. Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne.

Weitere Bücher der Autorin:


Die William Marshal-Reihe:

  • Der Ritter der Königin
  • Der scharlachrote Löwe
  • Das Banner der Königin

Die Eleonore von Aquitannien-Trilogie:

  • Das Lied der Königin
  • Das Herz der Königin
  • Das Vermächtnis der Königin

Die Ravenstowe-Reihe:

Die wilde Jagd
Die Füchsin
Die Leopardin


Elizabeth Chadwick begann schon im jungen Alter von 15 Jahren historische Romane zu schreiben. Doch sämtliche Verlage lehnten ihre Romane ab.1990 wurde das Buch "Die wilde Jagd" veröffentlicht und im Jahr darauf gewann sie den Betty Trask Award. Dies ist ein Preis für junge Autoren unter 35 Jahren. Überreicht wurde ihr dieser Preis von Prinz Charles.
Sie schrieb unter anderem auch den Roman "Der erste Ritter", den sie nach dem Drehbuch verfasste. Richard Gere und Sir Sean Connery spielten darin mit.

Donnerstag, 6. September 2018

Rezi: Ursula Poznanski - Thalamus

Eine abgelegene Rehaklinik ist Schauplatz des neuesten Thrillers von Bestseller-Autorin Ursula Poznanski. Diesmal denkt die ehemalige Medizinjournalistin Chancen und Gefahren der modernen Hirnforschung konsequent weiter und trifft wieder einmal einen Nerv – buchstäblich!

Ein schwerer Motorradunfall katapultiert den siebzehnjährigen Timo aus seinem normalen Leben und fesselt ihn für Monate ans Krankenbett. Auf dem Markwaldhof, einem Rehabilitationszentrum, soll er sich von seinen Knochenbrüchen und dem Schädelhirntrauma erholen. Aber schnell stellt Timo fest, dass sich merkwürdige Dinge im Haus abspielen: Der Junge, mit dem er sich das Zimmer teilt, gilt als Wachkomapatient und hoffnungsloser Fall, doch nachts läuft er herum, spricht – und droht Timo damit, ihn zu töten, falls er anderen davon erzählt.

Eine Sorge, die unbegründet ist, denn Timos Sprachzentrum ist schwer beeinträchtigt, seine Feinmotorik erlaubt ihm noch nicht niederzuschreiben, was er erlebt. Und allmählich entdeckt er an sich selbst Fähigkeiten, die neu sind. Er kann Dinge, die er nicht können dürfte. Weiß von Sachen, die er nicht wissen sollte … 
Quelle Bild und Text: Löwe-Verlag

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Veröffentlicht im Loewe-Verlag (01.08.2018)
als Klappenbroschur gelesen ~*~ 448 Seiten
Klappenbroschur: 16,95 € ~*~ E-Book: 12,99 €
ISBN: 978-3-7855-8614-3
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Ich stand dem Buch anfänglich echt skeptisch gegenüber.  Ich wusste noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Es gab ja auch schon ein Buch, welches mir von der Autorin gar nicht gefallen hat. Deswegen hat es gedauert, bis ich mir das Buch dann doch gekauft habe.

Es fängt damit an, dass man als Zuschauer dabei ist, wie Timo seinen Motorroller-Unfall hat. Im Buch leider als Motorrad beschrieben, aber es doch nur ein Roller war. Es regnete, es war windig, Timo, die Hauptperson, ist auf dem Weg zu seiner Freundin und möchte dabei einen Trecker überholen. Und dann passiert es. Er übersieht ein entgegenkommendes Auto und erleidet einen schweren Unfall mit Schädelhirntrauma, vielen Knochenbrüchen und muss operiert werden. Anschließend soll er in die Rehaklinik Markwaldhof. 
Anfänglich kann er sich kaum bewegen, sprechen erst recht nicht. Doch was dann auf einmal mit ihm in der Nacht passiert, ist fast zu schräg um wahr zu sein, daher glaubt Timo auch zunächst an Albträume bzw. ans Schlafwandeln.

Ich habe in vielen Rezensionen über ständige Wiederholungen gelesen, die irgendwann nervig werden. Doch wenn man das große Ganze sieht, ist das alles in sich stimmig, denn es dauert nunmal eine längere Zeit, bis sich ein Körper regnerieren kann. 
Frau Poznanski hat zwar auch hier die Zeiten extrem verkürzt, weil sonst ausufern würde, doch das macht so gar nichts. Das Thema, mit dem sie sich hier auseinander gesetzt hat, hat sie sehr auf die Spitze getrieben und doch ist es aktueller denn je. 

Die Figuren, die die Autorin hier geschaffen hat, waren für mich authentisch und lebhaft. Sie waren gut beschrieben. Die Gefühle, die sie durchlebten, waren für mich authentisch und real.  
Das Ende des Buches, bei dem alle Fäden zusammen laufen, ist sehr realistisch aufgeführt. Schnell bekommt man als Leser einen gewissen Eindruck von "Thalamus". 


Ich möchte hier eine klare Leseempfehlung aussprechen. Ich war von diesem Buch so gefesselt, dass es mir manchesmal sehr schwer gefallen ist, dieses aus der Hand zu legen, weil ich nur noch ein Kapitel lesen wollte. 5 Sterne für "Thalamus" von Ursula Poznanski.


Jugendbücher der Autorin:

  • Erebos
  • Saeculum
  • Die Verratenen
  • Die Verschworenen
  • Die Vernichteten
  • Layers
  • Elanus
  • Aquila

Thriller der Autorin: 

  • Fünf
  • Blinde Vögel
  • Stimmen
  • Schatten 

Thriller zusammen mit Arno Strobl:

  • Fremd

Buchholz - Salomon-Reihe

  • Anonym
  • Invisible