Freitag, 12. Oktober 2018

Freitags-Füller #493

Hallöchen ihr lieben!



Heute mal zu einer etwas ungewohnteren Zeit von mir. Liegt aber daran, dass ich heute früh noch einen Arzttermin hatte. 

Renovierungstechnisch sind wir auch schon gut voran geschritten... okay gut im Sinne von, dass, was wir bisher immer nur an freien Tagen leisten konnten. Wir wollen ja unseren Flur neu streichen und der geht vom Dachgeschoss bis hinunter ins Erdgeschoss ins eins durch. Fast alle Wände sind jetzt geschliffen. Nun müssen wir die Wände noch spachteln, aber das ist ja keine Arbeit und dann grundieren. Vorher noch Decke schleifen und spachteln, zumindest hier unten im Flur, denn im 1. OG ist sie schon fertig. 
Nächste Woche habe ich Urlaub und da wird richtig rangeklotzt, denn bis zum Ende der Ferien möchte ich gerne den Flur, sowie das Schlafzimmer unseres Sohnes fertig haben. 

Nun aber genug erzählt, denn es ist ja Freitag, und somit Zeit für Barbara´s Freitags-Füller.


Macht einfach mal mit, denn ich finde, es macht soviel Spaß, die Lücken von ihr zu füllen.

1.  Mein altes Ich war faul und unsportlich, mein neues Ich versucht jetzt gesünder zu leben und ein paar Ziele zu erreichen.
2.  Mein Sohn und ich hatten gestern eine Diskussion über ein Fach, welches er fürs Abi abwählen will und was er behalten will. Ich bin da ehrlich nicht mit einverstanden. Aber es ist an der Zeit, dass ich Verantwortung ablege und er muss lernen, Verantwortung übernehmen. Ich hoffe, dass er es schafft!
3. Ja nun, ich sollte nicht immer für ihn alles erledigen, dass muss er schon selber machen.
4. Ich will in den Urlaub! Jetzt sofort .
5. Der große Unterschied zum letzten Jahr ist, dass heute die Sonne scheint und es brüllewarm draußen ist. Letztes Jahr um diese Zeit, war es, so glaube ich, schon nicht mehr so sonnig.
6.  Lesen und Zeit mit meiner Familie macht mich glücklich.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend, morgen habe ich nach der Arbeit den Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich den Nachmittag mit Freunden genießen!

Ich wünsche euch nun ein wundervolles Wochenende. Genießt es, wenn ihr könnt, vor allen Dingen genießt nochmal das schöne Wetter.

Eure Jenny

Freitag, 28. September 2018

Freitags-Füller #491

Guten Morgen ihr Lieben!


Es ist Freitag. Etwas trübe draußen und windig, aber nicht weiter schlimm. Ich hatte eh heute nicht vor, vor die Tür zu gehen, zumindest noch nicht heute früh.

Ich bin dabei, den Schuhschrank, den wir im Flur stehen haben, in eine andere Farbe zu streichen. Der ist in Buche und ich möchte den Schrank nicht wegwerfen, da er noch gut ist. Jetzt habe ich erst auf der Rückseite einer Schranktür getestet, wie es sich streichen lässt und das funktioniert wunderbar. Gleich kommt der zweite Anstrich und dann will ich es mir nochmal richtig anschauen. Eventuell streiche ich zweifarbig, die Seitenwände und oben drauf eventuell in einem schwarz-grau, den rest in weiß. Mal sehen, was mein Mann dazu sagt.


Jetzt ist aber erstmal Zeit für den Freitags-Füller. Barbara hat mal wieder interessante Lücken sich ausgedacht. Vielen Dank dafür.

1. Ein Wohnzimmer ist für mich der Mittelpunkt der Wohnung bzw. des Hauses. Dort treffen wir uns alle und führen Gespräche oder sehen fern oder haben tolle Abende mit der Familie oder Freunden.
2. Auf manche Leute kann man neidisch sein. Muss man aber nicht. Denn man weiß nicht, ob sie glücklicher sind, nur weil sie etwas haben, was man selber nicht hat.
3. Ich würde fast vermuten, dass die Ära Merkel bald vorbei ist.
4.  Gespräche zu führen ist wichtig, denn dann sind Probleme schnell aufgeklärt.
5. Wir erleben jeden Tag auf deutschen Straßen, wie sehr die Menschheit zu verrohen droht. Erst letztens noch gehört im Radio, da ist ein Autofahrer gewesen, der über 20!!!!!! KM einem Rettungswagen keinen Platz gemacht hat auf der Autobahn. Unfassbar, oder? Ich frage mich, was in solchen kranken Köpfen vor sich geht. Sowas macht mich echt furchtbar wütend und ich muss aufpassen, in solchen Situationen nicht ausfallend zu werden.
6. Sonnenblumen und Dahlien sind meine Lieblingsblumen im Herbst. Leider habe ich davon keine in meinem Garten. Die Dahlien müssen ja immer wieder ausgegraben werden und irgendwie vergesse ich die immer im Herbst aus der Erde zu holen.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Abend voller Ruhe und Entspannung, morgen habe ich geplant, meinen Sohn zum Erste-Hilfe-Kurs zu fahren und später wieder abzuholen, abends möchte er dann sich mit Freunden treffen und dort übernachten, und Sonntag möchte ich einfach einen netten Tag mit meiner Familie verbringen!

So ihr Lieben, so schnell ist der Freitags-Füller ausgefüllt und ich werde mich jetzt meinem Schuhschrank widmen.
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende. Genießt es im Kreise eurer Lieben, wenn ihr könnt, falls ihr nicht arbeiten müsst.

Eure Jenny

Rezi: Romy Fölck - Bluthaus

Nach ihrem letzten Fall erholt sich Frida Paulsen in der Elbmarsch, als sie der Hilferuf ihrer alten Freundin Jo erreicht. Vergangene Nacht fand diese in der Marsch die Leiche einer Frau und ist nun überzeugt, dass man sie des Mordes verdächtigt. Kurz darauf verschwindet Jo spurlos. Besorgt begibt sich Frida auf die Suche nach ihrer Freundin. Die Spur führt auf die Halbinsel Holnis zu einem einsam gelegenen Haus, das die Inselbewohner nur das Bluthus nennen. Vor vielen Jahren wurde dort eine Familie grausam hingerichtet – den Täter hat man nie gefunden …
Quelle Bild: amazon.de
Quelle Text: Luebbe.de








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Veröffentlicht im Bastei-Lübbe-Verlag (28.09.2018)
als geb. Buch gelesen ~*~ 319 Seiten
geb. Ausgabe: 20,00 € ~*~ E-Book: 15,99 €
ISBN: 978-3-431-04111-8
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Es regnete und dennoch war Jo mit dem Motorrad unterwegs. Also lag ihr irgendetwas auf dem Herzen, doch Frida glaubt der Aussage der Freundin nicht, sie habe ihr gefehlt. Sie sprechen über alte Zeiten und dann verschwindet Jo wieder. 
Was Frida nicht weiß, Jo fand die Leiche einer Frau auf einem verlassenen Hof. Doch fand sie sie wirklich, oder hat sie nachgeholfen? Die Indizien sprechen gegen Jo, zumal sie auch noch vor der Polizei geflohen ist. 
Frida begibt sich auf die Spur. Sie will ihre Freundin finden und ihr helfen. Eine Spur führt sie bis auf die Halbinsel Holnis, zum "Bluthus", wie es von allen Bewohnern genannt wird. 
Bjarne Haverkorn indes beschäftigt sich zwar auch mit dem Fall, hat aber noch mit etwas ganz anderem zu kämpfen. Hier möchte ich nicht zuviel verraten. Neugierig geworden? Dann definitiv lesen.

Frida und Bjarne haben sich wieder ein wenig weiter entwickelt. Nach wie vor haben beide ihre Eigenheiten und das macht sie so sympathisch. Jeder hat sein eigenes Päckchen zu tragen, gerade Frida, die sich eine Auszeit bei ihren Eltern gönnt. Sie weiß nicht, wie es mit ihr und dem Polizeijob weiter geht. Der letzte Fall hatte es in sich. Und auch im zweiten Band gilt, die Probleme der Hauptcharaktere stehen auch hier wieder nicht im Vordergrund und das finde ich sehr gut. 
Romy Fölck versteht es, den Spannungsbogen immer relativ weit oben zu halten. Und wenn sie dem Leser eine Atempause gönnt, so ist diese aber nie sehr lang. Es wird also definitiv nicht langweilig. 

Auch die Orte, an denen Frida ermittelt oder an denen Bjarne sich herumtreibt, beschreibt sie super. Das "Bluthus" zum Beispiel ist ein toller Ort, den ich mir in meiner Fantasie ordentlich ausgemalt habe. 
Die Kapitel sind relativ kurz gestaltet. Gerade dann, wenn man mitten in dem Kapitel drin ist, fängt ein neues an und ein anderer Charakter tritt in den Vordergrund. So hatte ich immer einen Grund "noch ein Kapitel" zu lesen, denn ich wollte ja wissen, was nun Frida gefunden hat oder aber was Bjarne nun macht. 


Auch Teil 2 rund um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn lohnt sich zu lesen. Die Autorin hat mich mit auf eine Reise genommen, in der es Fragen über Fragen gibt, die immer neue Fragen aufwerfen. Sie hat falsche Fährten gestreut nur um am Ende dann eine super Auflösung für den Fall zu haben! 5 Sterne für "Bluthaus" von Romy Fölck. 
Stellt sich mir jetzt nur noch die Frage, wann kommt Band 3? ;)

Ich bedanke mich recht herzlich beim Bastei-Lübbe-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Meinung und meine Bewertung. 


Die Paulsen-Haverkorn-Reihe:

  • Totenweg
  • Bluthaus

Die Raik-Winter-Reihe:

  • Täubchenjagd
  • Duell im Schatten


Romy Fölck hat sich den Traum vom Schreiben mitte 30 erfüllt. Sie arbeitete zehn Jahre in einem großen Unternehmen in Leipzig. Während dieser Zeit veröffentlichte sie aber schon Kurzgeschichten für Zeitschriften und Anthologien. 2006 veröffentlichte sie ihren ersten Dresden-Krimi.  Doch sie wollte mehr und so kündigte sie den Job und die Wohnung und zog in den Norden. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Ehemann in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg.

Donnerstag, 27. September 2018

Rezi: Tamina Kallert - Mit kleinem Gepäck

Skurriles und Persönliches, manchmal Trauriges, vor allem aber viel Reiselustiges – in diesem Buch erzählt Tamina Kallert von den Dingen, die in ihren Filmberichten so nicht zu sehen sind. Für ihre Sendung »Wunderschön« hat die erfolgreiche Reisejournalistin über 70 Länder und Regionen bereist. Sie wandert, fährt Rad, Auto, Zug, klettert auf Vulkane, reitet auf Kamelen, sie besucht abgelegene Dörfer, einsame Inseln und pulsierende Städte. Reisen ist ihre Leidenschaft, und sie liebt es, in Welten einzutauchen, die sie noch nicht kennt. Mit ihrer warmherzigen und lebensfrohen Art öffnet sie die Herzen der unterschiedlichsten Menschen.
Quelle Bild und Text: Gütersloher Verlagshaus






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Veröffentlicht im Gütersloher Verlagshaus (24.09.2018)
als gebundene Version gelesen ~*~ 224 Seiten
geb. Ausgabe: 20,00 € ~*~ E-Book: 15,99 €
ISBN: 978-3-579-08720-7
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Tamina Kallert ist die Moderatorin der WDR-Sendung Wunderschön. Sie entführt fast jeden Sonntag in ein anderes Land, oder in eine andere Stadt und bringt den Zuschauern die Menschen, die dort zu Hause sind, näher. 
In ihrem Buch erzählt sie, wie sie damals in die Medienwelt gekommen ist, denn eigentlich wollte sie Lehrerin werden und studierte dafür.
Ich sehe gerne selber die Fernsehsendungen, die jeden Sonntag bei uns in NRW laufen. Ich habe Frau Tamina Kallert dort als eine sehr lebenslustige Frau erlebt. Klar, sagt man jetzt, ist ja auch Fernsehen, da muss das so sein. Doch über einen so langen Zeitraum kann man diese Fassade einfach nicht aufrecht erhalten. 
In ihrem Buch habe ich Geschichten gelesen, die mich als Leserin ein wenig in die Medienwelt mitnahm und mir zeigte, dass nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. 
Ich erlebte auch eine Autorin, die sehr nachdenkliche Sätze von sich gab. Sie hat mit ihren Aussagen recht, wenn sie sagt, man sollte jeglichen "Ballast" von sich werfen, wenn man ihn nicht mehr braucht. Oder aber mal fünf Minuten inne halten. Wann macht man das schonmal? Wir stehen alle jeden Tag unter Strom. Aber wann nimmt man sich mal Zeit für sich und schaut sich mal genauer in der Welt um, die wir bewohnen? Ich merke es an mir selber. Wirklich richtig innehalten ist selten bei mir. Nicht, weil ich soviel zu tun habe oder so. Aber dieses ständige Karussell an Gedanken im Kopf lässt es nicht immer zu, dass man innehält. Verfrachte mich aber ans Meer, gib mir einen Sonnenuntergang, eine Kamera und ich halte inne. Ich ruhe in diesen Momenten echt in mir. Und genau das ist eine Sache, die die Autorin ihren beiden Kindern auch versucht beizubringen. 

Ich fand es auch toll zu lesen, wie nervig es schonmal sein kann, wenn man die gleiche Szene 4-5 mal neu drehen muss, weil immer irgendetwas den Weg gekreuzt hat oder aber der Ton nicht passte oder sonstige Widrigkeiten einen Strich durch die Szene machten. 

Allerdings, wer jetzt denkt, dass dieses Buch hier ein kleiner Reiseführer ist, der irrt. Sie gibt nur einige Szenen ihrer Reisen zum besten, erzählt dabei aber auch, was sie dabei besonders berührt hat oder aber was sie besonders gestört hat.

Ich finde es auch wahnsinnig toll, wie sehr ihre Familie hinter ihr steht, denn ohne diese Menschen könnte sie die Familie und ihren Job nicht unter einen Hut bringen. Geht sie auf Reisen, ist ihr Mann, ebenfalls Journalist, für die Kinder da, aber auch die Großeltern, Freunde, Verwandte unterstützen die Autorin hier nach Kräften. 
Sie zeigt mir damit, dass man, wenn man etwas möchte, seine Comfort-Zone auch mal verlassen muss, damit man etwas erreicht. 


Ich habe es nicht bereut, dieses Buch zu lesen, denn normal bin ich nicht unbedingt der Freund von Biografien. Aber dieses Buch ist keine richtige Biografie in meinen Augen. Sie erzählt hier nicht von frühester Kindheit an alles auf, was sie erlebt hat. Ihr Buch vermittelt eine Message, die bei mir als Leserin definitiv angekommen ist. 5 Sterne für "Mit kleinem Gepäck" von Tamina Kallert.

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Gütersloher Verlagshaus, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte jedoch keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung!

Mittwoch, 26. September 2018

Kurz-Rezi: Poppy J. Anderson - Geheimzutat Liebe - Taste of Love

Eine Prise davon macht jedes Essen besser – Geheimzutat Liebe
Andrew Knight ist neuer Stern am Bostoner Gastrohimmel – doch mittlerweile total ausgebrannt. Beim spontanen Kurzurlaub in Maine trifft er auf Brooke Day, die den lokalen kulinarischen Geheimtipp leitet und nicht ahnt, wer sich da bei ihr einquartiert. Gemeinsam machen sie aus dem bisher erfolglosen Geheimtipp eine In-Location, und Andrew hat zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch kann Brooke ihm verzeihen, dass er ihr nicht die Wahrheit gesagt hat?
Quelle Bild: amazon.de
Quelle Text: luebbe.de
 
 
 
 
 
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Veröffentlicht im Bastei-Lübbe-Verlag (10.09.2018)
als Paperback gelesen ~*~ 380 Seiten
TB: 12,90 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3-404-17468-3
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Ich muss sagen, dass ich eigentlich mit einer etwas anderen Erwartung an das Buch heran gegangen bin. Ich hatte einen unterhaltsamen Roman erwartet, der sich rund ums Thema Kochen, die Liebe und diversen Kleinigkeiten beschäftigt. Soweit so gut. 
Doch womit ich nicht gerechnet habe, waren die beiden Hauptcharaktere, die mir schon im ersten Kapitel ziemlich auf den Keks gegangen sind, um es mal freundlich zu formulieren.
 
Da ist ein Koch, Andrew - Drew genannt - der Starkoch ist mit einem eigenen Restaurant. Allerdings hat er in meinen Augen so wenig Durchsetzungsvermögen gegenüber seinem Personal, oder gegen seine Tante. Alle wollen das beste von ihm und er fühlt sich in allem übergangen, weil er nicht in der Lage ist, eine für sich akzeptable Lösung zu kreieren.
 
Dann ist da Brooke. Sie hat es nicht leicht, weil ihre Mutter schwer erkrankt ist und alle Einnahmen vom Restaurant für die Behandlung drauf gehen. Das Restaurant ist ziemlich herunter gekommen von außen. Auch eine Renovierung der Innenräume würden dem ganzen gut tun. Doch ihr Vater sträubt sich gegen Veränderungen. 
Brooke ist ständig gereizt, ist innerhalb von wenigen Sekunden von 0 auf 180 und kommt schwer wieder runter. 
Es hat für mich keinen Spaß gemacht, etwas über beide Charaktere zu lesen, da ich zu beiden keine wirkliche "Verbindung" aufbauen konnte.

Auch die ständigen Wortwiederholungen der Autorin fand ich ziemlich nervig. Ständig wurde beim Essen gestöhnt. Wenn es gut schmeckt, kommt schonmal der eine oder andere Seufzer über die Lippen, aber nicht gefühlt zweimal pro Seite. 
Die Geschichte hat in meinen Augen sehr viel mehr Potenzial, als die Autorin hier heraus geholt hat. Schade drum.
 
 
Das Cover macht eine ganze Menge her, doch was nutzt ein tolles Cover, wenn die Charaktere schlecht ausgearbeitet wurden und der Geschichte etwas mehr Pepp fehlt? Ich gebe dem Buch hier 2 Sterne, da ich finde, dass dort viel Luft nach oben war. Die Geschichte hätte so einiges rausreißen können.
Ob ich nun die Folgebände lesen werde, weiß ich noch nicht. 


Dienstag, 25. September 2018

Rezi: Susanne Goga - Die vergessene Burg

1868. Paula Cooper führt ein zurückgezogenes Leben, bis sie einen unerwarteten Brief erhält. Ihr schwer kranker Onkel Rudy bittet eindringlich um ihren Besuch – im fernen Bonn. Voller Neugier reist Paula von England an den Rhein. Fasziniert von der malerischen Landschaft entdeckt sie eine fremde Welt und lernt den Fotografen Benjamin Trevor kennen. Aber sie ahnt, dass ihr Onkel etwas verheimlicht, und auch die Widersprüche um das Schicksal ihres verstorbenen Vaters mehren sich. Welcher dunklen Wahrheit über ihre Familie muss sich Paula stellen?
Quelle Cover und Text: Diana-Verlag









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Veröffentlicht im Diana-Verlag (10.09.2018)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 448 Seiten
TB: 10,99 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3-453-35972-7
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Mein zweites Buch von Susanne Goga, und wieder war ich sofort von ihrem Schreibstil gefesselt. Auch wenn er in meinen Augen recht einfach gehalten ist, wirkte der Schreibstil nicht langweilig und langatmig. Susanne Goga hat mich mit diesem Stil mitgerissen.

Sie erzählt die Geschichte der jungen Paula Cooper, die bisher recht klein gehalten wurde. Durch einen  Zufall erfährt sie von einem Brief, über dessen Existenz sie niemals hätte erfahren dürfen.
Der Brief stammt aus Deutschland, von ihrem kranken Onkel Rudy, von dem sie keinerlei Erinnerungen hat, noch von dessen Existenz wusste. 
Paula setzt sich gegen Harriet, aber vor allem gegen ihre Mutter durch, die beide verhindern wollen, dass sie nach Deutschland reist. 
Kurz vor ihrer Abreise erfährt Paula, dass das Grab ihres Vaters eigentlich leer ist. Aber warum? Was ist wirklich mit ihrem Vater passiert? 
Mit diesen Informationen begibt sich Paula auf die Reise nach Deutschland und lernt dort Rudy kennen, der aber scheinbar auch Geheimnisse hat.

Der Charakter Paula hat mir sehr gefallen, auch wenn ich manchmal daran gezweifelt habe, ob es zu der Zeit auch schon so starke Frauen gab, die sich gegen ihre Familie stellten. Auch fragte ich ich, ob es schicklich war, allein zu reisen. 
Dennoch hatte Paula etwas bestimmtes an sich, dass ich weiterverfolgen wollte, wie sie an den Aufgaben wächst, was aus ihr wird, wie sie sich weiterentwickelt. Und im Laufe des Buches hat sie sich von einer grauen Maus zu einem sehr odentlichen Menschen entwickelt, der sich etwas zutraut und nicht klein beigibt.
Rudy hingegen war für mich erst ein wenig undurchsichtig. Diverse Fragen kamen auf, meint er es ehrlich mit Paula oder ist er jemand, dem man nicht trauen sollte? Ich war hin- und hergerissen und das fand ich sehr gut.

Die Geschichte, die Susanne Goga geschrieben hat, hat mich auf ein Abenteuer mitgenommen. Ein Abenteuer voller Rätsel und Spannung. Ich wollte wissen, was diverse Charaktere zu verbergen haben. Das ist der Autorin definitiv gelungen!


Ein tolles Buch der Autorin, die mit ihrem Schreibstil, aber auch mit ihrer Geschichte überzeugt. Möchtest du mit auf eine Reise über den Rhein? Dann solltest du dir dieses Buch nicht entgehen lassen. 5 Sterne für "Die vergessene Burg" von Susanne Goga.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Diana-Verlag, für das Rezensionsexemplar, welches mir zur Verfügung gestellt wurde. Dies hatte jedoch keinerlei Auswirkung auf meine Meinung und Bewertung.

Freitag, 21. September 2018

Freitags-Füller #490

Guten Morgen zusammen!



Das Wochenende wird ja sehr wechselhaft. Es fängt schon fleißig an zu winden, mal sehen, wie windig es heute noch wird.

Müde bin ich heute auch sehr. Ich hoffe, der Tag auf der Arbeit zieht sich dadurch nicht wie Kaugummi. Ist ja irgendwie immer so, wenn man müde ist, dann dauert alles gefühlt ewig lange. Kennt ihr das Gefühl, oder?



Barbara hat wieder mal einen tollen Freitags-Füller sich ausgedacht. Macht einfach mal mit. Die Lücken findet ihr, wenn ihr auf ihren Namen klickt.

1. Ach du je, warum muss es immer so Wetterextreme geben? Erst wochenlang heiß und ohne Regen und jetzt kommt der erste heftige Herbststurm auf uns zu.
2. Es gibt immer mehr sinkendes Niveau.
3. Nebeneinkünfte habe ich nicht, wären sicherlich aber toll.
4.  Eine schnelle Renovierung des Schlafzimmers meines Sohnes ist vielleicht doch möglich.
5. Aufpassen, es wird arg windig bis stürmisch draußen .
6. Ich kaufe jetzt noch keine Weihnachtsgeschenke.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend, morgen habe ich eventuell einen Ausflug nach Goch geplant, und Sonntag möchte ich mal wieder mit meiner Familie einen Spielenachmittag machen!

So ihr Lieben, ich muss jetzt gleich los zur Arbeit. Habt ein tolles Wochenende, schnallt eure Gartenmöbel fest, denn es wird arg windig.
Genießt es trotzdem, das Wochenende, wenn ihr könnt.

Eure Jenny

Freitag, 14. September 2018

Freitags-Füller #489

Guten Morgen zusammen!


Kennt ihr das Phänomen, dass man etwas fertig macht und es eigentlich in der Mittagspause abschicken will, aber man gar nicht mehr dazu kommt? So erging es mir letzte Woche mit dem Freitags-Füller. Ich hatte fast alles fertig, musste nur noch den einen oder anderen Satz vervollständigen und ich habs vergessen.... Unfassbar. Aber okay, kann auch mal vorkommen. Sollte aber nicht unbedingt.

Heute schaffe ich es aber auch, ihn abzuschicken, weil ich heute mal nicht arbeiten muss.


Barbara hat sich wieder tolle Ideen und Lücken ausgedacht. Es ist mir jedes mal eine Freude, sie auszufüllen, auch wenn nicht immer alle einfach sind.


1.   Es gibt Menschen , da könnte man ausrasten, was sie so von sich geben. Ich finde es traurig, wie viele Menschen reagiert haben, als es um Herrn Kübelböck ging. Nein, ich fand ihn nicht gut, aber gibt es mir denn dann das Recht, über ihn herzuziehen und zu lästern und noch nachzutreten? Kann man nicht einfach sein Hirn einschalten und es bleiben lassen? Sorry, aber das regt mich echt auf.
2.   Bis es fertig durchdacht war, dauerte es manchmal sehr lang.
3.   Mit meiner Familie wird viel gelacht. Es ist mir wichtig, auch mal albern sein zu dürfen, ohne das man blöd angesehen wird.
4.   Meine Mutter hat mir einfache Worte beigebracht: Bitte und Danke! Sehr einfache Worte, sollte man zumindest meinen. Aber leider kennen viele diese Worte kaum noch, bzw. benutzen sie.
5.   Ich hasse kalte Füße. Und jetzt fängt die Zeit wieder an, in der es kalte Füße gibt!
6.   Die (erste) Kürbissuppe habe ich noch nie gegessen. Ich möchte sie aber gern mal probieren.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend mit einem guten Buch auf der Couch unter der Decke, morgen habe ich nach der Arbeit den Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich mit meinem Mann zu einem WoMo-Händler fahren, der eine Hausmesse hat!

So ihr Lieben, diesmal schicke ich den Post gleich weg, damit ich es nicht wieder vergesse, denn das könnte passieren. Muss jetzt gleich Fenster putzen und habe eigentlich keine Lust. Aber das Gute Wetter will ausgenutzt werden.
Habt ein tolles Wochenende und entspannt euch, wenn ihr könnt.

Lieben Gruß


Jenny

Dienstag, 11. September 2018

Kurz-Rezi: Elizabeth Chadwick - Der Ritter der Königin

England im 12. Jahrhundert: Für den jungen Adeligen William Marshal nimmt das Leben eine entscheidende Wende, als er der faszinierenden Eleonore von Aquitanien das Leben rettet. Fortan ist er Ritter in ihrem persönlichen Gefolge und Tutor des Thronfolgers. Doch in der Gunst der Königin zu stehen, ruft auch viele Neider auf den Plan. Und so muss einer der edelsten und loyalsten Ritter der englischen Geschichte im bewegten 12. Jahrhundert hässliche Intrigen erleiden, viele Kämpfe überstehen und mehreren Herren dienen – bis er endlich die Liebe seines Lebens finden kann ...
Quelle Cover und Text: blanvalet-Verlag







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Veröffentlicht im Blanvalet-Verlag (13.05.2008)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 608 Seiten
TB: 8,95 € ~*~ E-Book: 7,99 €
ISBN: 978-3-641-14982-6
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Dies ist der Auftakt der William-Marshal-Reihe, jenem sehr erfolgreichen Ritter, der 5 Königen in England nacheinander diente. 
Elizabeth Chadwick ist es gelungen, mir diese Figur ein wenig näher zu bringen. Ich hatte zuvor noch nie etwas von diesem berühmten Ritter gehört, weil ich mich nicht so sehr mit der englischen Geschichte auseinander gesetzt hatte.
Die Autorin hat es geschafft, William Marshal für mich als eine authentische Figur zu zeichnen, die eine gewisse Tiefe hat und sympathisch rüber kam.
Der Schreibstil der Autorin war wunderbar. Ich kam schnell in die Geschichte rein und sah um mich herum all die Leute in ihren Kleidern, Gewändern, etc. 
Allerdings hätte ich mir gewünscht, wenn die Autorin weniger gemacht hätte, denn weniger ist manchmal mehr. Gerade in jungen Jahren ist William Marshal als ein guter Turnierritter bekannt geworden. Und gerade dieser Zeit hat sie einen sehr großen Teil des Buches gewidmet. Ich hätte mir da sehr gewünscht, wenn es mal "schneller" gegangen wäre. 
Elizabeth Chadwick hat in meinen Augen sehr gut recherchiert, wie es zur damaligen Zeit wohl gewesen ist. Auch die Überlegungen, die der Ritter zwangsläufig im Laufe des Buches zu führen hat, kamen für mich sehr echt rüber. Ich konnte mich in diese Figur hineinversetzen, aber auch alle anderen Figuren hatten eine gewisse Tiefe, so dass sie mir nicht fremd waren. Gerade bei einem historischen Roman finde ich das sehr wichtig, obwohl es eigentlich immer wichtig sein sollte.



Manchmal ist weniger mehr. Und das hätte diesem Buch gut getan. Ich glaube, dieses Buch wäre genauso spannend zu lesen gewesen, wenn es ca. 100-150 Seiten weniger gehabt hätte. Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne.

Weitere Bücher der Autorin:


Die William Marshal-Reihe:

  • Der Ritter der Königin
  • Der scharlachrote Löwe
  • Das Banner der Königin

Die Eleonore von Aquitannien-Trilogie:

  • Das Lied der Königin
  • Das Herz der Königin
  • Das Vermächtnis der Königin

Die Ravenstowe-Reihe:

Die wilde Jagd
Die Füchsin
Die Leopardin


Elizabeth Chadwick begann schon im jungen Alter von 15 Jahren historische Romane zu schreiben. Doch sämtliche Verlage lehnten ihre Romane ab.1990 wurde das Buch "Die wilde Jagd" veröffentlicht und im Jahr darauf gewann sie den Betty Trask Award. Dies ist ein Preis für junge Autoren unter 35 Jahren. Überreicht wurde ihr dieser Preis von Prinz Charles.
Sie schrieb unter anderem auch den Roman "Der erste Ritter", den sie nach dem Drehbuch verfasste. Richard Gere und Sir Sean Connery spielten darin mit.

Donnerstag, 6. September 2018

Rezi: Ursula Poznanski - Thalamus

Eine abgelegene Rehaklinik ist Schauplatz des neuesten Thrillers von Bestseller-Autorin Ursula Poznanski. Diesmal denkt die ehemalige Medizinjournalistin Chancen und Gefahren der modernen Hirnforschung konsequent weiter und trifft wieder einmal einen Nerv – buchstäblich!

Ein schwerer Motorradunfall katapultiert den siebzehnjährigen Timo aus seinem normalen Leben und fesselt ihn für Monate ans Krankenbett. Auf dem Markwaldhof, einem Rehabilitationszentrum, soll er sich von seinen Knochenbrüchen und dem Schädelhirntrauma erholen. Aber schnell stellt Timo fest, dass sich merkwürdige Dinge im Haus abspielen: Der Junge, mit dem er sich das Zimmer teilt, gilt als Wachkomapatient und hoffnungsloser Fall, doch nachts läuft er herum, spricht – und droht Timo damit, ihn zu töten, falls er anderen davon erzählt.

Eine Sorge, die unbegründet ist, denn Timos Sprachzentrum ist schwer beeinträchtigt, seine Feinmotorik erlaubt ihm noch nicht niederzuschreiben, was er erlebt. Und allmählich entdeckt er an sich selbst Fähigkeiten, die neu sind. Er kann Dinge, die er nicht können dürfte. Weiß von Sachen, die er nicht wissen sollte … 
Quelle Bild und Text: Löwe-Verlag

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Veröffentlicht im Loewe-Verlag (01.08.2018)
als Klappenbroschur gelesen ~*~ 448 Seiten
Klappenbroschur: 16,95 € ~*~ E-Book: 12,99 €
ISBN: 978-3-7855-8614-3
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Ich stand dem Buch anfänglich echt skeptisch gegenüber.  Ich wusste noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Es gab ja auch schon ein Buch, welches mir von der Autorin gar nicht gefallen hat. Deswegen hat es gedauert, bis ich mir das Buch dann doch gekauft habe.

Es fängt damit an, dass man als Zuschauer dabei ist, wie Timo seinen Motorroller-Unfall hat. Im Buch leider als Motorrad beschrieben, aber es doch nur ein Roller war. Es regnete, es war windig, Timo, die Hauptperson, ist auf dem Weg zu seiner Freundin und möchte dabei einen Trecker überholen. Und dann passiert es. Er übersieht ein entgegenkommendes Auto und erleidet einen schweren Unfall mit Schädelhirntrauma, vielen Knochenbrüchen und muss operiert werden. Anschließend soll er in die Rehaklinik Markwaldhof. 
Anfänglich kann er sich kaum bewegen, sprechen erst recht nicht. Doch was dann auf einmal mit ihm in der Nacht passiert, ist fast zu schräg um wahr zu sein, daher glaubt Timo auch zunächst an Albträume bzw. ans Schlafwandeln.

Ich habe in vielen Rezensionen über ständige Wiederholungen gelesen, die irgendwann nervig werden. Doch wenn man das große Ganze sieht, ist das alles in sich stimmig, denn es dauert nunmal eine längere Zeit, bis sich ein Körper regnerieren kann. 
Frau Poznanski hat zwar auch hier die Zeiten extrem verkürzt, weil sonst ausufern würde, doch das macht so gar nichts. Das Thema, mit dem sie sich hier auseinander gesetzt hat, hat sie sehr auf die Spitze getrieben und doch ist es aktueller denn je. 

Die Figuren, die die Autorin hier geschaffen hat, waren für mich authentisch und lebhaft. Sie waren gut beschrieben. Die Gefühle, die sie durchlebten, waren für mich authentisch und real.  
Das Ende des Buches, bei dem alle Fäden zusammen laufen, ist sehr realistisch aufgeführt. Schnell bekommt man als Leser einen gewissen Eindruck von "Thalamus". 


Ich möchte hier eine klare Leseempfehlung aussprechen. Ich war von diesem Buch so gefesselt, dass es mir manchesmal sehr schwer gefallen ist, dieses aus der Hand zu legen, weil ich nur noch ein Kapitel lesen wollte. 5 Sterne für "Thalamus" von Ursula Poznanski.


Jugendbücher der Autorin:

  • Erebos
  • Saeculum
  • Die Verratenen
  • Die Verschworenen
  • Die Vernichteten
  • Layers
  • Elanus
  • Aquila

Thriller der Autorin: 

  • Fünf
  • Blinde Vögel
  • Stimmen
  • Schatten 

Thriller zusammen mit Arno Strobl:

  • Fremd

Buchholz - Salomon-Reihe

  • Anonym
  • Invisible

Dienstag, 4. September 2018

Rezi: Viveca Sten - Beim ersten Schärenlicht

Nora ist endlich wieder glücklich. In Jonas hat sie nach der Trennung von ihrem Mann einen neuen Partner gefunden. Dessen frühreife Tochter Wilma wiederum macht ihr Kopfzerbrechen – wie gut, dass sie für das Mädchen nicht verantwortlich ist. Wie alle schwedischen Jugendlichen möchte Wilma lieber mit ihren Freunden als mit der Familie Mittsommer feiern. Doch das Fest endet nicht gut, ein toter Jugendlicher am Strand bereitet der lustigsten Nacht des Jahres ein grausames Ende, und Wilma ist verschwunden. Thomas Andreasson muss einmal mehr nach Sandhamn, um die Ermittlungen aufzunehmen … Viveca Stens Roman hat alles, was das Fan-Herz begehrt: ein spannender, lebensnaher Fall, den Thomas Andreasson übernimmt, der gerade privat auf Wolke Sieben schwebt; dazu Sonne, Wasser, Wind und Sandhamn zur schönsten Jahreszeit, aber auch voller Touristen, die nicht nur Gutes im Schilde führen.


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Veröffentlicht im KiWi-Verlag (02.04.2015)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3462047585
Original-Titel: I stundens hetta
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Dies ist der fünfte Fall für Thomas Andreasson. Und auch diesmal ist der Fall nicht einfach, denn es ist Midsommer und viele Jugendliche feiern diesen Tag auf Sandhamn. Wilma, die Tochter von Jonas, möchte lieber mit ihren zwielichten Freunden feiern, als mit der neuen Freundin ihres Vaters. So wirklich kann sie sich nicht mit Nora anfreunden.
Doch Wilma taucht nicht zu der vereinbarten Zeit wieder auf. Was ist passiert?
Und dann taucht auch noch eine Leiche auf. 

Ich muss sagen, Viveca Sten bleibt ihrem Stil treu, dass sie den Fall sehr mit den privaten Dingen der Hauptcharaktere mischt. Allerdings finde ich, dass diesmal der Fall etwas mehr in den Hintergrund rückt. Ich hatte leider als Leser nicht das Gefühl, als das dieser wichtig wäre. Ja, es taucht eine Leiche auf, aber irgendwie spielen gerade die privaten Probleme von Nora eher im Vordergrund. Das fand ich diesmal nicht so schön. 
Desweiteren fand ich die generelle Stimmung in dem Buch ziemlich bedrückend. In gewisserweise passte sie zu manchen Szenen im Buch, aber ich wurde dieses Gefühl das komplette Buch über nicht los. Die Autorin versuchte zwar, falsche Spuren zu legen, um den Leser, also mich, auf die falsche Spur zu bringen, dennoch fehlte mir dieser Spannungsbogen, den sie in ihren anderen Büchern durchaus recht hoch gehalten hatte. 
Das Thema an sich ist brisant und ich finde es gut, dass sie da ihre eigenen Erfahrungen mit eingebracht hat. Und dennoch hat es mich nicht ganz so mitgenommen, wie ich es mir gewünscht hätte.
Was ich gut fand, die Autorin verlor sich nicht in detailverliebte Beschreibungen. Sie beschrieb zwar die Umgebung der Schären, die Insel, etc. aber sie hielt sich nicht lange damit auf. 



Meiner Meinung nach ist "Beim ersten Schärenlicht" das bisher schwächste Buch der Reihe rund um Thomas Andreasson und Nora. Daher gibt es auch nur 3 Sterne.

Die Reihe:


  • Tödlicher Mittsommer
  • Tod im Schärengarten
  • Die Toten von Sandhamn
  • Mörderische Schärennächte
  • Beim ersten Schärenlicht
  • Tod in stiller Nacht
  • Tödliche Nachbarschaft
  • Mörderisches Ufer 

Freitag, 31. August 2018

Freitags-Füller #487

Guten Morgen ihr Lieben!


Es ist Freitag. Endlich steht das Wochenende wieder vor der Türe. Naja, für mich noch nicht, denn ich muss heute arbeiten und morgen früh auch noch.  Meine Kollegin hat es da schlimmer erwischt, die darf morgen den ganzen Tag machen.

Ich habe euch mal wieder den Freitags-Füller von Barbara mitgebracht. Jede Woche denkt sie sich Sätze aus, die wir vervollständigen müssen. 

1.  Warum werde ich im Moment Nachts immer wach?
2.  Es darf gerne noch ein bisschen warm bleiben.
3.  Es ist bei weitem zuviel fettiges Zeugs auf meinem Speiseplan. Das rächt sich im Moment.
4.  Ich habe kürzlich die Wohnmobile für mich entdeckt.
5.  Was es so für ältere Modelle an Wohnmobilen gibt, werde ich am Sonntag sehen.
6.  Kugelschreiber sind Sachen die ich gerne horte.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend, morgen habe ich nach der Arbeit den Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich mit der Familie genießen, eventuell ein wenig durch die Gegend fahren und Wohnmobile ansehen!

So ihr Lieben, das war´s schon wieder. Ich muss jetzt gleich ab zur Arbeit, vorher noch frisch machen und dann habe ich keine Zeit mehr. In der Mittagspause will ich entspannen und runter kommen.

Habt ein tolles Wochenende!

Eure Jenny

Donnerstag, 30. August 2018

Rezi: Petra Hülsmann - Wenns einfach wär, würds jeder machen

Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind - die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.






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Veröffentlicht im Bastei-Lübbe-Verlag (09.07.2018)
als TB gelesen ~*~ 576 Seiten
Taschenbuch: 11,00 € ~*~ E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3-404-17690-8
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Annika ist mit die jüngste Lehrerin an einer Schule, an der nur gute Schüler sind. Sie arbeitet nach Vorschrift und macht nicht wirklich mehr, als sie könnte. Sie liebt es, einen geregelten Ablauf zu haben und alles, was ihr außerplanmäßig vor die Füße geworfen wird, bringt sie aus dem Gleichgewicht.
Als sie dann an die Problemschule in Hamburg kommt, passiert genau das, was sie nicht möchte. Sie muss sich mit den Schülern mehr auseinander setzen. Sie muss noch mehr Interesse für ihre Arbeit zeigen, für die Schüler, etc.
Sie gründet die Musical-AG, denn sie musste einsehen, dass sie ihren Plan - zurück an ihre geliebte Schule - nur dann umsetzen kann, wenn sie mehr Engagement zeigt.  Und so reift ihr Plan, doch sie rechnet nicht damit, dass ihr die Schüler ans Herz wachsen.

Annika war mir am Anfang sehr unsympathisch. Sie war eine Figur, bei der ich in der Realität schnell die Augen verdreht und mich umgedreht hätte. Sie war eingebildet in meinen Augen, weil sie an einer Schule war, an der es keine Probleme gab. Alle Schüler und Kollegen mochten sie. Erst andere Leute mussten sie darauf aufmerksam machen, warum sie versetzt wurde.
Im Laufe des Buches allerdings merkte man den Wandel spürbar. Ihre neuen Schüler wuchsen ihr ans Herz, auch wenn sie es eigentlich nicht wollte.
In ihrem Privatleben geht es auch noch drunter und drüber. Tritt ihre alte große Liebe doch wieder in ihr Leben. Aber auch ihr Nachbar ist ihr nicht völlig egal. 

Je weiter ich allerdings in dem Buch fortschritt, desto mehr bekam ich das Gefühl, bei "SisterAct" gelandet zu sein. Ist nicht negativ gemeint, aber auch in dem Film geht es um Problemkinder, die anschließend in einem Chor auftreten und gewinnen. Hier ist es eine Musical-AG. Ich weiß nicht, ob die Autorin das so gewollt hat, oder ob der Vergleich Zufall ist. 

Da dieses Buch mein erstes der Autorin war, bin ich ziemlich unvoreingenommen heran gegangen. Der Schreibstil allerdings hat mir sehr gut gefallen. Er war locker, flockig. Ich konnte zwischendurch lachen, hätte der Hauptprotagonistin gerne so manchesmal den Hals umgedreht und habe mitgefiebert. Die Schüler hingegen blieben für meinen Geschmack etwas sehr blass, denn es stand mehr das Privatleben im Vordergrund, als die AG. 


Dies war sicherlich nicht das letzte Buch von Petra Hülsmann, welches ich gelesen habe. Ich werde sicherlich auch noch die anderen Bücher von ihr lesen.
Für "Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen" gebe ich 4 Sterne, weil mich doch ein paar Sachen leicht gestört hatten. 


Die Hamburg-Reihe von Petra Hülsmann:

  • Hummeln im Herzen 
  • Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen
  • Glück ist, wenn man trotzdem liebt
  • Das Leben fällt, wohin es will
  • Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen

Montag, 27. August 2018

Rezi: Julia Corbin - Das Gift der Wahrheit

Am Mannheimer Klärwerk wird eine Leiche angespült. Um den Hals der Toten hängt ein Medaillon mit einer in Harz gegossenen Kreuzspinne. Die Ermittlungen führen Hauptkommissarin Alexis Hall und Kriminalbiologin Karen Hellstern zu der Freundin der Getöteten. Sind die Frau und deren Tochter ebenfalls in Gefahr? Oder handelt es sich um ein perfides Eifersuchtsspiel? Erst als Alexis die Verbindung zu einer Serie von Morden in Kolumbien herstellt, wird klar: Das nächste Opfer ist bereits ausgewählt, und das Gift einer Spinne wird ihm langsam das Leben nehmen ...








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Veröffentlicht im Diana-Verlag (09.07.2018)
als TB gelesen ~*~ 432 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3-453-35977-2
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Ich sage es gleich vorweg, dieses Buch ist nichts für Spinnenphobiker. Und das sage ich, die eine echte Panik vor den Tieren hat. Mir war nicht ganz klar, dass es sich so sehr um Spinnen in diesem Buch drehen wird. Ich habe trotzdem durchgehalten. Das soll jetzt nicht negativ klingen, denn die Story ist genial. Aber man muss schon echt ein hartes Fell haben, um die einzelnen Szenen zu verkraften.

Ich bin froh, dass die Autorin dieses Mal wirklich darauf verzichtet hat, zu sehr in die Biologie einzutauchen. Im ersten Band ist sie ziemlich in die Kriminialbiologie eingetaucht und hat sich sehr in Details verloren. Das war diesmal hier nicht der Fall. Klar, sie ist das eine oder andere Mal ins Detail gegangen, damit der Leser versteht, was die Kriminalbiologin da gerade macht und wofür das gut ist, aber es ist nicht ausgeartet und hat sich über zig Seiten hingezogen.
Auch die einzelnen Charaktere haben sich in diesem Band weiter entwickelt. Jeder Charakter führt ein gewisses Päckchen mit sich, der eine mehr, sowie Alexis, der andere weniger. Und dennoch stehen die Mordfälle hier im Vordergrund und nicht die privaten Probleme. Das fand ich auch sehr gut.
Auch wenn die privaten Probleme der einzelnen Charaktere nicht im Vordergrund stehen, werden sie doch erwähnt. So geht es diesmal bei Alexis um ihre Karriere, die bedroht wird. Aber auch ihre Freundschaft zu Karen wird auf eine harte Probe gestellt.
Die Autorin hat in meinen Augen den Spannungsbogen fast durchgängig oben gehalten. Es wurden falsche Fährten gelegt, die mich als Leser verwirren sollten. Doch ich hatte irgendwann einen gewissen Verdacht, der sich dann zum Schluss bestätigt hatte, obwohl ich manchmal noch etwas zweifelte, ob mein Verdacht richtig war.


Verträgst du einiges? Hast du keine Angst vor Spinnen? Dann sollte dich dieses Buch auch nicht unbedingt abschrecken können. Die Story war gut durchdacht, die Charaktere haben sich weiter entwickelt und das Ende des Buches war in sich total schlüssig, auch wenn man vielleicht schon den einen oder anderen Gedanken daran verschwendet hatte. 5 Sterne für "Das Gift der Wahrheit".

Ich bedanke mich bei dem Bloggerportal sowie beim Diana-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Das hatte jedoch keinerlei Auswirkungen auf meine Bewertung.


Weitere Bücher der Autorin:

- Die Bestimmung des Bösen

Montag, 20. August 2018

Rezi: Rhys Bowen - Tödliches Idyll

Ruhe und Beschaulichkeit sind alles, was sich Constable Evan Evans wünscht, als er sich in das kleine walisische Dorf Llanfair versetzen lässt. Das schlimmste Verbrechen, das dort jemals begangen wurde: der Raub eines Apfelkuchens. Doch dann verunglücken zwei Touristen in den malerischen Bergen tödlich. Während alle an einen Unfall glauben, ist sich Constable Evans sicher, dass die beiden ermordet wurden. Nur von wem?
Milchmann-Evans, Tankwart-Roberts und Mrs Powell-Jones haben es manchmal faustdick hinter den Ohren. Genau wie Betsy, die im Pub Red Dragon arbeitet und dem Constable schöne Augen macht. Obwohl Evan nicht glauben möchte, dass jemand von den liebenswert-kauzigen Bewohnern Llanfairs der Mörder ist, nimmt er seine Ermittlungen auf ...




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Veröffentlicht bei Digital Publishers (02.08.2018)
als E-Book gelesen ~*~ 254 Seiten
E-Book: 2,99 €
ISBN: 9783960874614
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Evan Evans, Constable von Beruf, möchte die Ruhe und die Beschaulichkeit in Llanfair genießen. Doch die Ruhe trügt, denn auch die Dorfbewohner haben es Faustdick hinter den Ohren. Es wird ein Apfelkuchen geklaut, Blumen und Gemüse nieder getreten. Verdächtige gibt es da allerdings nur eine Nachbarin, die beiden sind schon immer irgendwie Konkurrentinnen gewesen, was diverse Veranstaltungen angeht. 
Und urplötzlich stolpert Evan Evans über eine Leiche in "seinen" Bergen. Doch bei einer Leiche soll es nicht bleiben. Gerne möchte Sergeant  Watkins den Fall schnell zu den Akten führen, doch schnell wird klar, dass war kein Unfall, sondern Mord. Und dann das kuriose, bei der Untersuchung des Tatorts wird eine zweite Leiche gefunden. Auch diese Leiche entpuppt sich nicht als Unfallopfer.
Doch der Sergeant hat andere Fälle im Kopf, als das er sich darum kümmern könnte, denn es gibt noch einen Kinderschänder, der frei herum läuft.
Evans führt Ermittlungen an, die er mit Watkins abspricht und schnell wird auch jemand festgenommen....

Ich fand die Charaktere, die Rhys Bowen hier erschaffen hat, allesamt echt amüsant. Nicht, weil sie so witzig waren, sondern weil sie richtig menschliche Charakterzüge an sich hatten, die man vielleicht von Nachbarn, Arbeitskollegen, Freunden oder so kennt. Jeder Charakter war auf seine Art sympathisch.
Die Autorin hat im Laufe des Buches diverse falsche Fährten gelegt, denen man entweder folgen konnte oder aber man selbst weiter überlegt hat, wer der Täter sein könnte.
Die Autorin beschreibt die Landschaft zwar als schön und interessant, aber sie hat es nicht zu sehr ausgeschmückt. Es wirkte auf mich echt. Die Berge wirkten auf mich gefährlich, gerade dann, wenn das Wetter umschlägt. 

Auch wenn das Buch zum Genre Krimi gehört, so hätte ich es persönlich eher in die Kategorie Cosy-Crime gesehen. Die Charaktere sind genau passend angelegt für einen schönen Cosy-Crime-Roman und der Humor fehlt definitiv nicht.


Ein Krimi, der mich definitiv an einigen Stellen zum Schmunzeln gebracht hat, der aber auch fordert, das man seinen Kopf nicht abschaltet. Ich mochte Constable Evans und die Bewohner von Llanfair sehr gern und ich hoffe auf weitere Bände. Ich vergebe dem Auftakt der Serie 5 Sterne.

Ich danke Digital Publischers für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkungen auf meine Bewertung!


Die Autorin:

Rhys Bowen ist das Pseudonym von Janet Quin-Harkin. Geboren wurde sie im Jahre 1941 in England. Sie lebte lange Zeit in Bath, ging in England, Deutschland und Österreich zur Schule.
Seit 1966 lebt sie mit ihrem Ehemann in San Francisco. 

Insgesamt 3 Serien hat die Autorin schon veröffentlicht, doch bisher wurden nur zwei Bücher der Constable-Evans-Reihe in Deutsch veröffentlicht. Dieses Buch bildet den Anfang. Band 3 der Reihe heißt "Tod eines Tenors". 
Ich würde mir wünschen, wenn auch die anderen Bände ins deutsche übersetzt werden würden.

Sommerpause beendet

 

Guten Morgen ihr Lieben!


Ihr habt ja sicherlich gemerkt, dass es hier ziemlich ruhig geworden ist. Ich habe zwar meine Sommerpause nicht angekündigt, denke aber, dass sich das viele denken konnten.
Zukünftig werde ich es aber ankündigen.

6 Wochen Ferien sind hier bald vorbei. Nächste Woche Mittwoch geht die Schule wieder los und dann hat der Alltag mich auch wieder. Ich bin froh drum, denn dann läuft alles wieder in geregelten Bahnen.

Meine Familie und ich waren in den ersten Wochen in Schweden. Dort haben wir unsere Seele baumeln lassen und kamen von dem ganzen Alltags- und Berufsstress mal wieder so richtig runter. Mein Sohn hatte ja auch die Prüfungen der 10. Klasse hinter sich und dann seine Abschlussfeier. Das war auch Stress pur, irgendwie für uns alle, obwohl er derjenige war, der die Prüfungen geschrieben hat. Ich bin nun gespannt, wie es weiter geht in der 11.

Also ihr Lieben, ihr könnt euch wieder auf mehr Rezensionen einstellen, von Büchern, die ich lesen durfte.
Ich hoffe, ihr nehmt mir meine kleine Auszeit nicht all zu übel.

Eure Jenny

Freitag, 10. August 2018

Freitags-Füller #484

Guten Morgen allerseits.


Ich hoffe, ihr habt alle unbeschadet den Sturm von gestern überstanden. Sollte doch etwas gewesen sein, so hoffe ich sehr, dass die Schäden sich in Maßen halten.
Hier ist leider sehr wenig Regen runter gekommen. Wir hatten auch weniger Wind, als anderswo.

Für mich geht es gleich wieder ab zur Arbeit. Meine Kollegin ist noch bis Dienstag weg und ich vertrete sie. Die andere Kollegin geht dann ab Samstag nachmittag in den Urlaub. Ist schon hammer, wenn man ein kleiner Betrieb ist und eigentlich alle noch Kids in der Schule haben. Wir drei Mädels teilen uns die Sommerferien dann auf, jeder bekommt 2 Wochen. Nicht wirklich viel aber immerhin frei.
Irgendwann ist die Zeit ja auch vorbei und die Kids fahren nicht mehr mit in den Urlaub.



Es ist wieder Freitag und somit ist es wieder Zeit für den Freitags-Füller von Barbara.

1. Jetzt kann wieder ordentlich gelüftet werden, bevor es wieder heiß wird am Wochenende.
2. Die Hitze machte das Klardenken einfach unmöglich.
3. Es macht Spaß andere Leute zu beobachten, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.
4. Die Fertigstellung unseres Flurs wird mein Highlight der 2. Jahreshälfte. Wir haben ja in diesem Jahr schon neue Türen erhalten, eine Wand mit Steinen versehen. Jetzt fehlt nur noch der Spiegel und die neue Farbe.
5. Ich frage mich, ob es dann wirklich so gut aussieht, wie ich es mir in meinen Gedanken ausmale.
6. Wieder nach Schweden zu fahren ,das war es  wert.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend, morgen habe ich bisher noch nichts geplant, das machen wir dann eher kurzfristig und Sonntag möchte ich ein paar Dinge im Haushalt erledigen, die bei der Hitze liegen geblieben sind und eventuell fahren wir Minigolfen!

So ihr Lieben, die Arbeit ruft schon fast bei mir. Ich wünsche euch ein tolles Wochenende. Kommt gut rein, genießt die Zeit.

Eure Jenny

Freitag, 3. August 2018

Freitags-Füller #483

Guten Morgen ihr Lieben!


Lange ist es her, dass ich hier gepostet habe. Ich war im Urlaub. Anfang Juli hatte mein Sohn seinen Abschluss der Klasse 10, der ordentlich gefeiert wurde. Nach den Ferien geht es dann ab in die Oberstufe.
Und ein paar Tage später waren wir dann schon auf der Autobahn mit unserem Wohnwagen, in Richtung Schweden. Es waren wunderschöne 2 1/2 Wochen, die wir dort verbringen durften. Ganz anderes Klima, zumindest an den Küsten. Im Inland, wo wir die ersten 6 Tage waren, war es schon ziemlich drückend, so, wie man es hier in Deutschland auch kennt. 
Leider war die Waldbrandgefahr dort sehr hoch, so das es im Enteffekt hieß, Grillen jeglicher Art ist verboten, also Gasgrill, Kohlegrill, etc. alles was mit offener Flamme zu tun hatte. Ich fand es richtig so. Viele bei uns auf dem Campingplatz haben sich dran gehalten und doch auch wieder einige nicht. 
Definitiv ist Schweden mein Land. Wir waren jetzt zum zweiten Mal dort. Es war die Hauptreisezeit der Schweden und das hat man gemerkt. Es war nicht so schön leer auf den Straßen, wie vor zwei Jahren, als wir Ende Juli bis Anfang August dort waren. 


Es ist mal wieder Zeit für den Freitags-Füller von Barbara. Sie macht sich ja jede Woche Gedanken, welche Lücken sie uns dieses Mal zum ausfüllen gibt. 

Schon wieder Freitag? Echt jetzt?  Willkommen beim wöchentlichen Freitags-Füller Lückentext!

1. Nach welchen Kriterien manche Campingplätze 5 Sterne erhalten, ist mir echt Schleierhaft.
2. Morgens um 6 Uhr ist es noch schön kühl und ich habe die Fenster weit aufgerissen, mein Sohn macht sie nachher dann zu.
3.  In meinem Bett halte ich es noch gut aus, da es noch relativ kühl in unserem Schlafzimmer ist.
4.  Der Kauf meines aktuellen Buches, hat sich wieder mal richtig gelohnt.
5.  Anstatt sich auf das Schöne, Positive zu konzentrieren meckern die Leute in einer Tour. Es wäre ja auch zu einfach, mal mit dem Gegebenen zufrieden zu sein.
6.  Das letzte Restaurant in dem wir waren, war echt heftig teuer.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend, morgen habe ich wie immer den Einkauf geplant, aber erst nach der Arbeit, und Sonntag möchte ich einfach den Tag genießen und einfach nix machen!

So ihr Lieben, für mich heißt es jetzt, auf zur Arbeit, langer Tag heute und das bei der Wärme, die bei uns im Laden herrscht *seufz*
Habt ein tolles Wochenende, passt auf euch auf. Ich wünsche euch eine tolle Lesezeit und entspannt euch.

Eure Jenny

Donnerstag, 2. August 2018

Rezi: Liz Fenwick - Das Leuchten des Meeres

Cornwall 1943: Als sich die Schwestern Adele und Amelia im Schatten des Krieges Lebewohl sagen, ahnen sie nicht, dass eine folgenschwere Tat ihr Schicksal für immer bestimmen wird. – Cape Cod 2015: Vor seinem Tod spricht Laras geliebter Urgroßvater nur ein Wort: »Adele«. Die junge Starköchin steht vor einem Rätsel, denn dies ist nicht der Name seiner früh verstorbenen Frau. Mitten in einer persönlichen Krise macht sie sich auf nach Cornwall, in die Heimat ihrer Urgroßmutter Amelia. Lara hofft, dort ihre Wurzeln zu finden, und stößt auf ein tragisches Geheimnis, das die Geschicke der Familie über Generationen geprägt hat …






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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (08.06.2018)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 608 Seiten
Taschenbuch: 10,00 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3-442-48757-8
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Dieses Buch spielt mitten im zweiten Weltkrieg. Ich als Leser bekomme mit, wie die Ausbildung der beiden Zwillingsschwestern Adele und Amelia beginnt und wie unterschiedlich sie doch sind. Und doch sind die beiden sehr stark miteinander verbunden, wie sich immer wieder im Laufe des Buches zeigt.
Adele wird zur Funkerin ausgebildet und so erlebte ich auch das Militärmanöver Operation Tiger. Dieses Manöver hat es tatsächlich gegeben, wie die Autorin später im Nachwort erzählt. 
Die Autorin hat es geschafft, dass ich diese verschlüsselten Nachrichten wirklich hörte, denn sie hat es so lebhaft und so gut beschrieben, dass es nicht schwer war, sich diese Töne vorzustellen.  
Amelia beginnt eine Ausbildung zur Fahrerin und lebt ein völlig anderes Leben als ihre Schwester.

Unterteilt ist das Buch in zwei Erzählsträngen. Im zweiten Erzählstrang lerne ich Lara kennen. Die Gegenwart spielt im Jahre 2015. Lara hat sich gerade von ihrem Freund getrennt und flüchtet aus den USA nach Cornwall, denn auch ihren Job hat sie verloren und ihren Urgroßvater. Sie braucht dringend eine Auszeit, möchte aber auch heraus finden, was die letzten Worte ihres Urgroßvaters zu bedeuten haben. 

Mir wurde relativ schnell klar, was eventuell geschehen sein könnte, aber ich wollte wissen, wie die Autorin das gelöst hat.
Mit ihrem tollen Schreibstil hat sie mich sofort in ihren Bann gezogen. Auch wenn die Autorin sehr lange braucht, um das Geheimnis zu lösen, fand ich es jetzt nicht als zu lang. Vielleicht hätte man das eine oder andere einkürzen können, doch das müsste nicht sein.


Ich habe das Buch sehr gern gelesen, habe mich sehr gern in eine andere Zeit hineinversetzen lassen. Ich fühlte mich gut unterhalten und auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Ich gebe dem Buch gerne 5 Sterne.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Goldmann-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf mein Urteil über das Buch.


Weitere Bücher von Liz Fenwick:

  • Sterne über Cornwall
  • Ein Sommer in Cornwall
  • Ein Garten in Cornwall