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Donnerstag, 2. März 2023

Rezi: Nadine Feger, C.K. Zille - Heimkehr nach Sunset Rock (Small Town-Romance Teil 2)


Neues Jahr, neues Leben! Das denkt sich die quirlige Jane, als sie einen Neustart in New York wagt. Schon lange wollte sie ihrer Heimatstadt Stowe den Rücken kehren und Großstadtluft schnuppern. Da kommt der neue Job bei der Hotelkette Woods Luxury gerade recht. Als sich zwischen ihr und ihrem Chef Ben Gefühle entwickeln, scheint das Glück perfekt! Doch plötzlich übermannt Jane das Heimweh, und sie spielt mit dem Gedanken, nach Stowe zurückzukehren. Ben zeigt sich absolut verständnislos. Schweren Herzens lässt sie ihn allein in New York zurück. Hat die Liebe der beiden dennoch eine Chance?
Text und Bild: amazon.de 
 
 

 
 
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Veröffentlicht im be-heartbeat-Verlag (01.03.2023)
als E-Book gelesen ~*~ 266 Seiten.
E-Book: 6,99 €
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Jane hegt schon lange den Traum nach New York zu gehen, dort zu arbeiten, dort zu leben. Sie wagt den Schritt und fängt in der Hotelkette Woods Luxury an, ihr Vorgesetzter ist Ben, den sie schon kennt, denn Janes Bruder heiratet die Schwester von Ben. 
Sie findet ihn anziehend, es knistert wenn die beiden zusammen in einem Raum sind. 
Sie reist ein paar Tage eher nach New York und Ben zeigt ihr verschiedene Dinge, die sie noch nicht kennt, geht mit ihr auf das Empire State Building, macht einen Escape Room mit ihr unsicher. Ben ist glücklich, wäre da nicht das kleine Geheimnis, welches er in sich trägt. 
Als dieses Geheimnis ans Licht kommt, hat Jane genug und reist nach Stowe, ihrem Heimatort, zurück. Dort stürzt sie sich in ein Abenteuer von einem eigenen Haus mit angeschlossenem Cafe. Die Renovierungsarbeiten dauern an, doch sie hat viel Hilfe. 
Ein Zwischenfall, der sich in Stowe ereignet, bringt Ben und Jane wieder näher zusammen, oder nicht?

Dies ist der zweite Teil der "Small-Town-Romance-Reihe" der beiden Autorinnen. Ich kannte den ersten Teil nicht, kann aber definitiv sagen, dass alle Bücher in sich abgeschlossen sind. Ich brauchte das Vorwissen aus Band 1 nicht, um in Band 2 einzusteigen. 

Ich fand es gut, dass die Geschichte aus der Sicht beider Hauptpersonen geschrieben wurde. Ich fand beide Perspektiven erfrischend und schlüssig dargestellt. So konnte ich als Leserin in beide Köpfe eintauchen und ihre Charaktere verstehen. Ebenfalls toll fand ich die Zeit, in der die beiden Autorinnen geschrieben haben. Ich lese nicht oft Bücher in der Gegenwartsperspektive, doch hier fand ich es richtig gut. Ich konnte mich in beide Charaktere gut hineinversetzen, hätte sicherlich gerne dem einen oder anderen Charakter gern mal einen Nackenschlag verpasst. 

Meiner Meinung nach sind alle Charaktere sehr gut ausgearbeitet worden, selbst die Nebendarsteller waren super. Eine Nebendarstellerin habe ich besonders lieb gewonnen, das war Abbi. Ich kann es nicht genau sagen, woran es lag, aber sie mochte ich fast am liebsten. 


Definitiv werde ich Band 1 auch noch lesen, um die jetzigen Nebendarsteller besser kennen zu lernen. Ich warte auch schon sehnsüchtig auf Band 3 der Reihe und freue mich auf ein Wiedersehen in Stowe. 

Ich vergebe diesem Buch gerne 5 Sterne, denn für mich hat alles gepasst. Die Autorinnen haben hier eine tolle Stimmung aufgezeichnet. Nicht nur das quirlige Leben in New York, sondern auch das ruhige Leben in Stowe habe ich mir genau so vorgestellt. Ein Ort, der niemals schläft gegen ein Ort, der einen erdet. 
 
Ich danke be-heartbeat für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkungen auf meine ehrliche Meinung.
 

Donnerstag, 2. Juni 2022

Rezi: Rena Rosenthal - Die Hofgärtnerin - Sommerleuchten


Oldenburg, 1893: Marleene und ihr Verlobter träumen davon, eine eigene Gärtnerei aufzubauen, in der sie duftenden Flieder und prachtvolle Rhododendren züchten. Als sich ihnen die Gelegenheit bietet, ein Stück Land zu bewirtschaften, können sie ihr Glück kaum fassen. Eine Auszeichnung auf der Hamburger Gartenschau könnte ihnen außerdem die begehrte Auszeichnung als »Hofgärtnerei« einbringen. Doch innerhalb von kürzester Zeit aus dem Nichts eine Gärtnerei aufzubauen verlangt ihnen und ihrer Liebe alles ab – sogar die Hochzeitspläne müssen zu Marleenes Kummer auf Eis gelegt werden. Und auch ihre Konkurrenten schrecken vor nichts zurück, um die beiden von ihrem Ziel abzubringen. Können sie es dennoch schaffen, ihren großen Traum wahrzumachen?
 
Dieser Sommer duftet nach bunten Blumen. Die wundervolle Hofgärtnerinnen-Saga geht weiter. In hochwertig veredelter, liebevoller Ausstattung.
 
Quelle Bild und Text: amazon.de
 
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Veröffentlicht im Penguin-Verlag (26.04.2022)
als TB gelesen ~*~ 424 Seiten.
Taschenbuch: 11,00 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3328106814
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Marleene hat im letzten Band vor allen Menschen einen Heiratsantrag von Julius bekommen. Sie ist überglücklich. Und doch liegt ein Schatten über der Beziehung der beiden. Marleene ist immer noch dazu gezwungen, dass sie im Hotel arbeitet, während Julius bei seinem Onkel wohnt und dort Stecklinge anpflanzt. 

Der Großherzog gibt ihnen einen Anreiz zu kämpfen. Er stellt ihnen ein Grundstück zur Verfügung, auf dem sie ihre eigene Gärtnerei eröffnen können und sie könnten den Titel "Hofgärtnerei" erhalten. Allerdings vergeht die Euphorie ganz schnell, denn das Haus auf dem Grundstück ist heruntergekommen, es gibt keine Gewächshäuser und Geld haben die beiden auch nicht wirklich. 
Und dennoch wartet Marleene auf die Hochzeit mit ihrem Julius. 
 
Endlich geht es mit der Saga weiter. Ein Jahr ist es her, seit ich den ersten Band gelesen habe. Dennoch kam ich schnell wieder in die Geschichte hinein. Die Charaktere waren mir noch genauso lieb, wie im ersten Band.
In diesem Band merkt man auf jeden Fall, dass die Charaktere sich weiterentwickelt haben. Es kommen auch andere Charaktere, die in den Vordergrund gerückt werden, während andere in den Hintergrund rücken. Dies ist aber nicht schlimm, denn egal um welchen Charakter es geht, man mag sie einfach. 
 
Ich habe mit Julius und Marleene mitgefiebert, ob sie es schaffen, dass sie ihre eigene Gärtnerei eröffnen können. Ich habe mitgelitten, wenn ihnen Steine zwischen die Füße geworfen ist.
Ich habe mich gefreut, wenn etwas gelungen ist. 

Der Schreibstil hat mich sofort wieder von der ersten Seite gefangen genommen. Und auch das Ambiente, welches die Autorin geschaffen hat, hat mich gefangen genommen. Die Bilder, die in meinem Kopf entstanden sind, waren grandios.


Ein tolles Buch, dessen Plot sehr gut ausgearbeitet ist und auch die Charaktere, die sich weiterentwickelt haben runden die ganze Sache ab. Ich vergebe gerne 5 Sterne für "Die Hofgärtnerin - Sommerleuchten". 

Ich freue mich schon auf den Abschluss der Saga. Dieser soll im Winter 2022/2023 erscheinen. 
 
Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Penguin-Verlag für das Rezensionsexemplar. Das hat keinerlei Auswirkungen auf meine ehrliche Meinung.

Donnerstag, 20. Januar 2022

Rezi: Penny Vincenzi - Das Haus Morell - Glanz und Sünde


London 1985: Als Sir Julian Morell stirbt – legendärer Gründer des luxuriösen Kosmetikimperiums »Morell’s« –, versammelt sich die ganze Familie zur Testamentseröffnung. Allen voran Julians junge, ehrgeizige Tochter Roz und seine zweite Ehefrau, die schöne, ambitionierte Phaedria. Jede der beiden hofft, das Unternehmen künftig zu führen. Doch die Testamentsverlesung endet im Eklat: Julian hat einen bedeutenden Teil des Geschäfts einem völlig Fremden vermacht. Sein Erbe ist mit einer großen Geschichte voller Glanz und Glamour, aber auch Macht und dunklen Geheimnissen verbunden, die ihren Anfang in den Vierzigerjahren nimmt …
 
 
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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (15.11.2021.)
als TB gelesen ~*~ 1.072 Seiten.
Taschenbuch: 13,00 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN:  ‎ 978-3442490851
Original-Titel: Old sins
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Julian Morell hinterlässt ein riesiges Firmenimperium, zu dem eine luxuriöse Kosmetikbereich, ein Hotelbereich und vieles mehr gehört. Zur Testamentseröffnung reist die ganze Familie an und erlebt eine heftige Überraschung. Es geht um schlichte 2% seines Unternehmens, denn seiner eigenen Tochter hat er nur 49% des Unternehmens vermacht, ebenso wie seiner zweiten Ehefrau. Unerklärlich für alle, denn niemand kennt diesen Menschen, der über die Zukunft des Unternehmens entscheiden kann. Eine lange Suche beginnt...

Das Buch fängt mit der Zusammenkunft der Familie an. Man lernt nach und nach die einzelnen Charaktere kennen. Da sind zum einen seine Mutter Letitia, seine erste Ehefrau Eliza, seine zweite Ehefrau Phaedria, seine Tochter Roz, seine ewige Geliebte Camilla und noch weitere schillernde Charaktere.

Nachdem Prolog geht die Geschichte in die Vergangenheit und beginnt mit den Jahren 1939 bis 1948 in Frankreich und London. Mit seiner Mutter zusammen gründet er das Unternehmen Morells und entwickelt es zu einer eigenen Marke. Juliana wird in der Kosmetikbranche groß geschrieben und macht sich schnell einen Namen. 

Er lernt Eliza kennen, heiratet sie und zusammen bekommen sie ihr einzig gemeinsames Kind: Rosamund, kurz Roz genannt. Doch die Ehe hält nicht lang und Julian Morell versucht auch in den Staaten sein Glück und baut dort ebenfalls Geschäfte auf. Dort lernt er Camilla kennen und lieben. Sie bleibt aber seine ewige Geliebte. 
 
Zwischendurch gibt es Kapitel, die eine Verbindung zu demjenigen widerspiegeln, der später die zwei Prozent an dem Unternehmen erben soll. 

Die Geschichte spielt in einer Zeit, in der die Menschen gerade erst die Flugzeuge entdeckten und so mobiler wurden. Es gab noch keine richtige Telefonverbindung, keine Handys und erst recht kein Internet. Und doch hat es der Geschichte keinen Abbruch getan. Die Charaktere haben sich alle weiterentwickelt und diese Entwicklung war schlüssig, ebenso die Geschichte. Ich hätte sie womöglich an manchen Stellen eingekürzt, denn es waren für mein Empfinden schon einige Längen enthalten, trotzdem habe ich das Buch mit Freuden gelesen, auch wenn ich große Augen bekommen habe, als ich die Dicke des Buches sah und dann über 1000 Seiten in den Händen hielt. 

Diese Geschichte ist gespickt von Liebe, Leidenschaft, Intrigen und einem Menschen, der nur sich selbst vertraut. Ich fühlte mich in eine Zeit versetzt, als das Fernsehen mit Dallas, Springfield Story, Denver Clan und California Clan zugepflastert war. Julian Morell als Clan-Oberhaupt hielt immer selbst die Fäden in der Hand. Er gab sie nie aus den Händen, selbst nach seinem Tod nicht. 
 
 

Ein Buch, welches durchaus im Mittelteil Längen aufwies, trotzdem habe ich die Familie gern kennen gelernt, habe mit ihr gelitten und geliebt. Ich fand es schade, als ich die letzte Seite gelesen hatte. Ich vergebe hier gerne 4 Sterne. 

Dies war mein erstes Buch der Autorin und habe mit Schrecken festgestellt, dass die Autorin leider im Februar 2018 verstorben ist. Dies war sicherlich nicht das letzte Buch, welches ich von ihr gelesen habe.

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine ehrliche Meinung.

Donnerstag, 2. Dezember 2021

Rezi: Ulrike Sosnitz - Die Glücksschneiderin


Clara hat sich ihren Traum erfüllt und in Würzburg ein Nähcafé eröffnet. Dort gibt sie Nähkurse, verwandelt alte Kleidungsstücke in neue und macht die Menschen mit maßgeschneiderten Röcken, Jacken und Hosen glücklich. Auf einem Flohmarkt findet sie eines Tages ein ganz besonderes Vintage-Kleid aus den Zwanzigerjahren. Als sie es anprobiert, steht plötzlich Finn, ihre erste große Liebe, vor ihr und behauptet, dass dieses Kleid ein Familienerbstück von ihm sei. Mit einem Schlag kehrt das Gefühlschaos von damals wieder. Was will er mit diesem Kleid? Und warum hat er sie vor vielen Jahren ohne ein Wort verlassen? Fragen, die Claras Leben vonn Jetzt auf Gleich völlig durcheinanderwirbeln.
Quelle Bild und Klappentext: amazon.de
 
 
 
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Veröffentlicht im Heyne-Verlag (14.06.2021.)
als TB gelesen ~*~ 384 Seiten.
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3453424890
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Clara hat sich einen Traum erfüllt. Zusammen mit ihrer Tante Sonja hat sie ein Nähcafe eröffnet. Dieses Nähcafe lädt zum verweilen ein, aber auch um Änderungen an der eigenen Kleidung vornehmen zu lassen oder aber aus alten, abgetragenen Sachen etwas ganz neues zu machen. 
Doch die erste Zeit läuft es nicht so rund, zumindest nicht im Bereich von Clara. 
Als sie dann allerdings ein altes Vintage-Kleid auf dem Flohmarkt rettet und dieses in ihr Schaufenster stellt, werden die Kunden neugierig. 
Aber erst ein Zeitungsartikel in der hiesigen Zeitung beschert den beiden große Kundschaft. Doch dass ausgerechnet Finn diesen Zeitungsartikel schreibt, ist für Clara alles andere als einfach. Denn die beiden waren vor ein paar Jahren noch ein Paar, bis Finn sich von jetzt auf gleich zurück gezogen hat ohne ein Wort zu erwähnen. Wochenlang hat Clara gelitten, denn sie wusste nicht, was mit Finn los war, warum er einfach gegangen ist. Clara nimmt es Finn immer noch übel, sie ohne ein Wort verlassen zu haben. 
Und dann ist da ja auch noch das Kleid aus dem Schaufenster, wovon Finn behauptet, es hätte einer Verwandten von ihm gehört. Doch warum ist es auf dem Flohmarkt gelandet? Und was steckt hinter diesem Kleid?

Die Story der Glücksschneiderin hat mir im großen und ganzen echt gut gefallen. Man hat immer eine zweite Chance verdient, ein ganz großer Aufhänger in dieser Story, ohne das jetzt negativ zu meinen. Clara hat sich auf die Fahne geschrieben, mehr für die Umwelt zu tun und nicht ständig neue Kleidung zu kaufen, sondern ihre alte Kleidung zu recyclen bzw. Upcycling damit zu betreiben. Eine wunderbare Idee, die allerdings nicht bei jedem gut ankommt in der Geschichte. Merle zum Beispiel. Allerdings hat sie ihre Gründe dafür, die ich hier nicht näher betiteln möchte. 

Aber neben der Kleidung hat manchmal auch die Liebe eine zweite Chance verdient. Allerdings ging es mir hier doch ziemlich schnell, dass die alte Liebe wieder hochkochte, auch wenn sie nie richtig abgekühlt war, zumindest hatte ich schnell als Leserin dieses Gefühl. Was ich aber gut fand, dass am Schluss die Gründe heraus kamen, warum die Beziehung damals so abrupt geendet hat. 
 
Auch haben mir einzelne Sequenzen gut gefallen, in denen die Autorin die Hauptdarstellerin ein Kleid maßgeschneidert hat oder ihren Schülerinnen das Nähen beigebracht hat. Es war schön mitzuerleben, wie ein Kleid entsteht, oder aber wie jemand die Angst vor der Nähmaschine verliert. Ich konnte mir auch sehr gut den Duft vom Zimtkaffee vorstellen, dessen Rezept sich am Ende des Buches befindet. 
 
Ich finde, die Autorin hat sich hier einige Gedanken um die Story und ihre Charaktere gemacht. Die Charaktere wirkten alle gut durchdacht, selbst die Nebendarsteller hatten ihre Rolle, die sie gut verkörperten. 
 
 
Eine zweite Chance hat jeder verdient. Die Autorin hat hier aber noch ein Thema verarbeitet, welches in der heutigen Gesellschaft leider immer noch tabuisiert wird. Spricht man drüber, wirkt man schwach. Ich möchte dazu nicht viel verraten, doch auch das hat sie am Ende gut gelöst. 
Ich vergebe dem Buch gerne 4 Sterne. 

Ich danke dem Bloggerportal und dem Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkungen auf meine ehrliche Meinung.

Donnerstag, 11. November 2021

Rezi: Emilia Schilling - Winterglück und Nelkenduft


Es ist Winter in Wien, als die reiselustige Romi nach einem Auslandsaufenthalt in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Dort übernimmt sie zusammen mit ihrer Schwester Steffi den Teeladen ihrer Großtante Leopoldine. Steffis Angst, Romi könnte schon bald wieder in die weite Welt aufbrechen und sie mit der Arbeit allein lassen, entpuppt sich als unbegründet. Romi hat gar nicht vor, Wien wieder zu verlassen. Schließlich hat sie sich in den charmanten Restaurator Niko verliebt, und auch der Teeladen läuft in der Adventzeit blendend. Dann allerdings erfährt Romi, dass Steffi und Niko ihr etwas verschweigen ... 
Quelle Text und Bild: amazon.de  
 
 
 
 
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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (20.09.2021)
als TB gelesen ~*~ 336 Seiten.
Taschenbuch: 10,00 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN:  ‎ 978-3442490493
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Romi stammt gebürtig aus Wien, ist aber schon viel in der Welt herum gekommen. Sie hat unter anderem in München gearbeitet und zuletzt in Irland. 
Als sie nach Wien zurück kehrt, ist ihre Schwester alles andere als begeistert, nimmt sie ihr das immern noch übel, dass Romi damals schon etwas versprochen und es nicht gehalten. So glaubt Steffi auch diesmal nicht, dass Romi bleiben wird um mit ihr das Teehaus der Großtante zu übernehmen. Es dauert lange, bis Steffi überzeugt ist, dass Romi Wien nicht wieder verlassen wird. Daran ist die Großtante auch nicht ganz unschuldig. Sie weiß, wie sie Romi dazu bringen kann, Tee und den Teeladen zu lieben.

Schon im Zug vom Flughafen Wien in die Stadt hinein lernt sie Niko kennen. Er ist ihr von Anfang an sympatisch obwohl er ihr Handy zerstört hatte. Sie steckt zwar seine Visitenkarte ein, glaubt aber nicht an ein Wiedersehen, bei dem er ihr einen Kaffee und einen Kuchen ausgibt für das zerstörte Handy.
 
Dann trifft sie unerwartet Niko wieder und nach und nach verliebt sie sich in ihn. Sie findet heraus, dass er Restaurator ist und eine eigene Werkstatt betreibt. Sie nimmt dieses Wissen zum Anlass ihm einen Auftrag aus dem Teehaus zu verschaffen. In Absprache mit Steffi und der Großtante soll Niko das Mobiliar restaurieren. Allerdings soll der Charme des Teehauses dabei nicht verloren gehen. 
Doch Niko hat ein Geheimnis, was mit Steffi zu tun hat. 

Die Charaktere waren in meinen Augen glaubhaft dargestellt worden. Allerdings hätte ich mir in manchen Situationen gewünscht, wenn Romi etwas deutlicher geworden wäre, bzw. deutlicher gesagt hätte, was sie will, gerade dann, als ihr Ex-Chef angerufen hat. Die Großtante Leopoldine fand ich großartig. Sie hatte etwas an sich, dass mich sofort hatte schmunzeln lassen. Ich mochte sie direkt. 

Die Autorin hat mich als Leserin auf eine Reise in die Welt des Tees mitgenommen, die mir sehr gut gefallen hat. Hier und da hat sie historische Informationen einfließen lassen, die aber nicht überladen oder überflüssig wirkten. Sie waren gut platziert. 
Ebenfalls gut gefallen haben mir die kleinen Informationen, die zwischendurch immer wieder kamen. So wird erklärt, was der Afternoon-Tea ist, der hier in Deutschland als 5 o´clock Tea bekannt ist. 

Die Geschichte an sich dreht sich hauptsächlich um den kleinen Teeladen. Eine Romanze wurde mit eingebaut, die allerdings doch recht vorhersehbar gewesen ist. Ich hätte es hier schöner gefunden, wenn die Romanze noch etwas mehr Platz bekommen hätte. Sie war mehr Nebenschauplatz.
Doch alles in allem war diese Geschichte eine schöne Einstimmung auf die Weihnachtszeit.
 


Ein wunderbares Buch, welches in die Geschichte des Tees blickt, gespickt mit ein paar kleinen Rezepten (z.B. Vanille-Kipferl, etc.), die ich sicherlich bald ausprobieren werde. Ich vergebe für dieses Lesevergnügen 4 Sterne. Auch das Glossar am Ende fand ich toll. So habe ich dann noch ein paar Wörter besser verstanden, die die Autorin mit hat einfließen lassen.

Ich danke dem Bloggerportal randomhouse und dem Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine ehrliche Meinung.



Mittwoch, 18. September 2019

Rezi: Joanna Courtney - Der rubinrote Thron

Matilda wächst behütet mit ihrer geliebten Cousine Judith in Flandern auf. Doch als sie ins heiratsfähige Alter kommen, wird Judith mit dem illustren, englischen Grafen Torr vermählt, während Matilda William, den Herzog der Normandie, ehelichen soll. William ist als machthungriger, unerbittlicher Herrscher bekannt, aber Matilda entdeckt bald auch einen Mann von unerwarteter Güte, der ihr sein Herz schenkt. Unablässig verfolgt er jedoch ein Ziel: den englischen Thron zu erobern. Und so stehen Matilda und Judith plötzlich auf gegnerischen Seiten in einem erbarmungslosen Krieg um die Krone ...
Quelle Bild und Text: Goldmann-Verlag







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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (15.07.2019)
als TB gelesen ~*~ 560 Seiten
Taschenbuch: 11,00 € ~*~ E-Book 9,99 €
ISBN: 978-3-442-48739-4
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Matilda ist in Flandern groß geworden und als es an der Zeit ist, sie zu verheiraten, hat sie ihr Herz bereits schon fast an jemand anderen verloren, jemanden, der tanzen kann. 
Doch dann kommt William, Herzog der Normandie, daher und erobert ihr Herz im Sturm, auch wenn sie es nicht wirklich wahr haben will. Doch ihre Verbindung steht unter keinem guten Stern, denn der Papst hat dieser Verbindung nicht zugestimmt. 
Ihre Cousine Judith allerdings, steht immer im Schatten Matildas. Judith ist eifersüchtig, denn Matilda erhält immer die hübscheren und besseren Kleider. Bei Gesellschaften ist es immer Matilda, die im Mittelpunkt steht, nie Judith selber. Nun soll auch sie verheiratet werden, mit einem englischen Earl. Matilda jedoch warnt Judith davor, diese Verbindung einzugehen, diese jedoch will davon nichts hören. Und so stehen beide plötzlich nicht mehr auf einer Seite, sondern auf zwei unterschiedlichen Seiten. Und beide Ehemänner kämpfen um die Krone...

Auch wenn dieses Buch das dritte einer Reihe ist, so kann man es getrost ohne das Vorwissen der anderen Bücher lesen. 
Jedoch muss ich sagen, dass ich die Charaktere zum Teil sehr oberflächlich fand. Keiner ist so richtig herausgestochen, bei dem ich gesagt hätte, das ist jetzt mein Lieblingscharakter. Ich fand sie sehr oberflächlich dargestellt.
Matilda, zum Beispiel, war gefühlt, das ganze Buch über schwanger. Klar, sie hat insgesamt 9 Kinder bekommen, aber je länger ich darüber nachdenke, desto weniger ist sie mir in anderen Dingen wirklich aufgefallen. 
Aber auch die Charaktere von Judith, William und Torr wirkten sehr blass und oberflächlich. Sehr schade, wie ich finde.

Die Schauplätze, die die Autorin hier dargestellt hat, waren nicht zu übertrieben dargestellt. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr gewünscht. 
Ich habe allerdings lange gebraucht, um Zugang zu dem Buch zu finden. Erst ab der Hälfte wurde es in meinen Augen spannender. Davor waren viele Passagen, die sehr langatmig dargestellt wurden. Da fehlte mir der Pepp, der mich am Lesen gehalten hätte. 

Soweit ich informiert bin, sollte es nur drei Bücher geben, doch die Autorin hat das Ende hier sehr offen gestaltet, was bedeuten könnte, dass es noch ein weiteres Buch geben könnte. 



Leider konnte mich das Buch nicht so überzeugen, auch wenn die eigentliche Geschichte gut dargestellt und auch gut recherchiert wurde. Dennoch stört es mein Lesevergnügen, wenn ich keine Bindung zu den Figuren aufbauen kann, auch wenn das rundherum eigentlich stimmig ist. Ich vergebe 3 Sterne für den dritten Teil der Königinnen-Saga von Joanna Courtney.


Die drei Königinnen-Saga:

Das purpurne Herz
Das goldene Meer
Der rubinrote Thron

Am Winterhof (gibt es nur als E-Book, Kurzgeschichte)

Mittwoch, 12. Juni 2019

Rezi: Jenny Colgan - Hochzeit in der kleinen Sommerküche am Meer

Mit ihren hellrosa Wänden, der Theke voller duftender Scones, Kuchen und Quiches sowie den urigen Steingutbechern für den Tee ist Floras kleine Sommerküche auf der Insel Mure inzwischen ein beliebter Treffpunkt von Einheimischen und Touristen. Neben ihrem Café, ihrem Hof und der Wettervorhersage, gehört jedoch auch Joel, ihr ehemaliger Chef und heutiger Freund zu Floras Universum. Nur ist er beruflich allzu oft in der Welt unterwegs – und während Flora unter diesen ständigen Trennungen leidet, scheint er davon unberührt. Es braucht einen ganzen Sommer, eine Hochzeit und eine Beinahe-Katastrophe, bis er erkennt, dass er kurz davor ist, Flora zu verlieren.
Bild und Text: Piper-Verlag




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Veröffentlicht im Piper-Verlag (04.06.2019)
als TB gelesen ~*~ 464 Seiten
Taschenbuch: 11,00 € ~*~ E-Book 9,99 €
ISBN: 978-3-492-31363-6
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Flora leitet die kleine Sommerküche am Meer auf der Insel Mure, hoch im Norden von Schottland. Doch läuft diese Küche mehr schlecht als Recht. Auch in ihrer Beziehung zu ihrem ehemaligen Chef Joel läuft nicht alles rund, wie es laufen sollte. Er öffnet sich ihr nicht. Erzählt ihr nur das nötigste aus seiner Vergangenheit, verschweigt ihr aber wichtige Dinge, die sie wissen sollte. Das fördert nicht gerade die Vertrauensbasis zwischen den beiden. Und dann ist da auch noch sein Beruf als Anwalt, der ihn ständig in der Welt rumgondeln lässt, aber kaum Zeit für sein Zuhause bzw. seiner Beziehung hat.
Neben ihren Sorgen, bereitet Flora zwei Hochzeiten vor. Zum einen heiratet ihre Erzfeindin den Mann, mit dem sie vor einem Jahr kurz zusammen war. Zum anderen wird  ihr Bruder heiraten. Wird sie das alles unter einen Hut bringen oder steht die Sommerküche vor dem Aus?

Es hat lange gedauert, bis ich mal alle Figuren zusammen hatte und ich das Gefühl hatte, einigermaßen hinter die Geschichte zu steigen. Doch immer wieder kamen Dinge zur Sprache, die eine Vorkenntnis des ersten Bandes nötig werden lies. Doch dieses hatte ich nicht gelesen, so dass ich, wahrscheinlich genau aus diesem Grund, nicht wirklich in die Geschichte hinein gefunden habe.

Die Charaktere wirkten auf mich sehr oberflächlich. Auch das schreibe ich der fehlenden Vorgeschichte zu, die ich ja nicht gelesen habe. Ich kam einfach nicht an die Charaktere ran, konnte keine Bindung zu ihnen aufbauen. Aber auch die landschaftlichen Beschreibungen haben mir sehr gefehlt. Ich möchte nicht, dass ein Autor sich nur über die Landschaft auslässt, aber eine solche Insel ist sicherlich nicht nur trostlos und grau. Dieses Gefühl hatte ich immer beim lesen. 

Ich war manchesmal kurz davor, die Geschichte abzubrechen, weil sie mir zu langatmig war. Es waren viel zu viele Figuren, die eine eigene Geschichte zu erzählen hatte, die die Autorin aber alle in ein Buch gequetscht hat und somit die ausführliche Ausarbeitung ebendieser Figuren vernachlässigte. 


Ich habe schon zwei Bücher der Autorin gelesen und dieses hier gehörte definitiv nicht zu ihren Besten. Leider konnte mich weder die Geschichte überzeugen, noch die Charaktere. Dieses Buch hat soviel Potenzial, welches hier nicht ausgenutzt wurde. 2 Sterne für "Hochzeit in der kleinen Sommerküche am Meer". 

Weitere Bücher der Autorin:

Floras Küche:

Die kleine Sommerküche am Meer
Hochzeit in der kleinen Sommerküche am Meer
Begegnungen in der kleinen Sommerküche am Meer
Weihnachten in der kleinen Sommerküche am Meer


Die kleine Bäckerei am Strandweg:


Die kleine Bäckerei am Strandweg
Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg
Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg


Rezi: Sue Roberts - Blaues Meer und Sommerküsse

Mandy hatte immer gedacht, ihre Ehe würde ewig halten. Doch nun hat Danny sie betrogen, und Mandy steht mit Anfang dreißig vor den Scherben ihres Glücks. Hals über Kopf flieht sie auf eine griechische Insel, wo sie als Kind wunderbare Sommertage verlebt hatte. Nun sind Sonne, Meer und bunte Cocktails Balsam für ihr gebrochenes Herz. Mandy schließt auch neue Freundschaften und erobert sich langsam ihre Lebensfreude zurück. Nicht zuletzt dank des charmanten Costas, Sohn des Hotelbesitzers. Aber kann ein Ferienflirt die große Liebe ersetzen? Und will sie Danny wirklich aufgeben? Vor Mandy liegt ein turbulenter Sommer ...
Quelle Text: Goldmann-Verlag
Quelle Bild: Bloggerportal




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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (15.04.2019)
als TB gelesen ~*~ 336 Seiten
Taschenbuch: 10,00 € ~*~ E-Book 9,99 €
ISBN: 978-3442489220
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Mandy und Danny führen eine normale Ehe, zumindest hat es den Anschein, wenn man als Leserin das Buch beginnt. Doch schnell wird klar, dass jeder von beiden irgendwie sein eigenes Leben lebt und weniger am Leben des anderen teilnimmt.
So kommt es, wie es kommen muss, Danny geht fremd, doch irgendwann kommt er wieder angekrochen. Nach wochenlanger Funkstille, in denen es Mandy sehr schlecht ging. Während ihres Urlaubs in Griechenland meldet er sich allerdings wieder, doch sie möchte sich erholen und Abstand erhalten.
In Griechenland lernt sie Costas kennen. Er zeigt ihr ein wenig die Umgebung und sie verbringt dort einen tollen Urlaub. Als er ihr ein unbebautes Land zeigt, hat sie die Idee, ein Festival zu organisieren, bei dem einheimische Bands auftreten und als Highlight ein oder zwei Bands aus dem Ausland, die bei den Jugendlichen angesagt sind.
Wie der Teufel es so will, hat Mandy, als sie noch in England war, eine ehemalige Schulkollegin wiedergetroffen, die Eventmanagerin ist. Doch Mandy hat Skrupel, Janet anzusprechen. Bekommt sie trotzdem ein Festival auf die Beine gestellt?
Als sie nach Hause zurück kehrt, steht Danny vor ihrer Tür und ist sehr reumütig. Doch meint er es diesmal ernst mit ihr?

Ich finde es schwer, die Charaktere zu bewerten. Einerseits finde ich Mandy doch ziemlich einfältig. Andererseits will sie ihre Ehe retten.Trotzdem hatte ich während des Lesens nicht das Gefühl, dass ich eine Bindung zu Mandy oder anderen Charakteren aufbauen konnte. 
Die Autorin hat Landschaft und diverse andere Dinge hervorragend beschrieben. Ich konnte mir alles super vorstellen, allerdings blieben trotz der tollen Landschaft die Figuren schwarz-weiß. 



An sich ist die Geschichte super, allerdings haben die Charaktere definitiv ein Potenzial, um tiefgründiger zu wirken. Eine Geschichte steht und fällt mit den Charakteren, natürlich auch mit allem anderen. Leider konnte mich dieses Buch nicht zur Gänze überzeugen, was ich sehr schade finde. 3 Sterne für Sue Roberts und "Blaues Meer und Sommerküsse".

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Einfluss auf meine Entscheidung.

Freitag, 7. Juni 2019

Rezi: Kristina Günak - Glück ist meine Lieblingsfarbe

Donnerstag, 4. April 2019

Rezi: Ulrike Hartmann - Liebe geht durch den Garten

Mit den Händen in der Erde wühlen, die Sonne im Gesicht und als Belohnung eigenes Gemüse ernten: für Stadtpflanze Anna ein wundervoller Gedanke. Kurzerhand pachtet sie einen verwilderten Schrebergarten. Doch so idyllisch wie in Annas Träumen ist das Leben mit der Laube nicht. Das Häuschen im Grünen ist reparaturbedürftig, der Vereinsvorsitzende gibt sich kleinlich, und ihre Söhne spielen lieber am Computer als im Garten. Nur der wortkarge und bildschöne Nachbar Paul bietet seine Hilfe an. Wäre da nicht Dr. Sabine Rodenberg, Anwältin und ebenfalls Nachbarin, die Paul für sich beansprucht … Der Kampf um den Garten und die Liebe beginnt!
Text und Bild: Bloggerportal





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Veröffentlicht im Diana-Verlag (11.02.2019)
als TB gelesen ~*~ 320 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 9,99 €
ISBN: 978-3-453-35991-8
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Anna ist überarbeitet, knabbert sie doch immer noch an der Scheidung von ihrem Ex-Mann und auch die Erziehung ihrer Söhne fällt ihr nicht immer leicht. Einen Haushalt zu führen erst recht nicht. Aber genau das machte in meinen Augen diese Figur sehr sympathisch. Sie war jetzt nicht diese Figur, die immer schön aussieht, immer perfekt ist. Sie hat ihre Ecken und Kanten und ist gott sei dank nicht perfekt.
Erst trifft Anna auf ihre Hausverwalterin, die ihr von ihrem Garten erzählt, dann liest sie in einer Gartenzeitschrift von Schrebergärten und so reift langsam aber sicher die Idee von einem eigenen Garten, wird er doch in der Zeitschrift mit Ruhe und duftenden Blumen umworben.
Sie nimmt die Suche nach Kleingartenvereinen im Internet auf und trifft auf eine Anzeige mit einer Anlage in ihrer Nähe. Als sie sich dann den Garten anschauen kann, der alles andere als perfekt ist, verliebt sie sich sofort in den Garten und möchte diesen haben. Der Verpächter ist sehr kulant, denn der Garten wirkt verwahrlost. Die Hecke zu hoch, zuviel Unkraut in den Beeten, der Rasen unordentlich. 
Allerdings sind da noch ihre Kinder, die sie von ihrem Projekt Kleingarten überzeugen muss und die beiden, Anton und Max, sind alles andere als begeistert. Doch wie es immer so ist, sind da auch noch andere Leute in der Anlage, die ebenfalls Kinder bzw. Enkelkinder haben und schnell entwickelt sich eine Freundschaft unter den Kindern. Der nette Nachbar Paul, der hübsch anzuschauen ist, bietet seine Hilfe an, wäre da nicht die Nachbarin von Gegenüber, die Sabine....

Dieses Buch ist toll für zwischendurch. Ein toller Roman, der mich auf den Frühling und den Sommer freuen lässt. Mittlerweile erwacht die Natur ja schon da draußen und es fängt alles an zu blühen.
Die Autorin hat die Charaktere hervorragend ausgearbeitet. Da ist Lene, eine Gartennachbarin von Anna, der 1. Vorsitzende der Kleingartenanlage. Aber auch die Hausverwalterin, die mit im Haus wohnt und doch eher schrullig rüber kommt, ist toll. 
Allerdings muss ich sagen, das mir der Paul nicht wirklich so gut gefallen hat. Paul bediente das Klischee, blond, blauäugig, sehr gut aussehend, durchtrainiert. Es war mir schon fast zu klischeehaft. 

Ein wenig hat mich auch das "rumgeeiere" von Anna gestört. Sie wollte immer zu schnell aufgeben, hat vielleicht auch daran gelegen, das niemand so wirklich an sie glaubte. Trotzdem ging mir dieses pessimistische Getue doch irgendwann auf den Keks. Mit der Zeit ist sie ja an ihren Aufgaben gewachsen und doch blieb immer noch der Nachgeschmack des hilflosen "Mädchens" bei mir hängen. Ihre Söhne hingegen wirkten auf mich manches mal älter, als 8 und 10 Jahre. Da fragte ich mich manchmal, wer ist jetzt der Erwachsene? Das war aber auch nur dann der Fall, wenn die Söhne altkluge Sprüche zum besten gaben. Da musste ich manches mal echt schmunzeln.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen und auch, dass sie die Geschichte in der "Ich-Perspektive" erzählt hat, fand ich toll.
Dieses Buch ist ein gelungenes Debüt der Autorin. Ich freue mich auf weitere Bücher von ihr und hoffe ein wenig, dass sie nicht mehr soviele Figuren erschafft, die ständig an sich selbst zweifeln. Mit den Aufgaben wachsen und aus dem Schneckenhaus heraus kommen und aufblühen, das hätte Anna hier auch sehr gut gestanden.


Ein tolles Buch für zwischendurch, welches definitiv Lust auf Sommer macht. Hier spreche ich eine klare Leseempfehlung aus. 4 Sterne für "Liebe geht durch den Garten" von Ulrike Hartmann.

In dem  Umschlag des Buches erfährt man, dass die Autorin selber eine begeistertere Schrebergärtnerin ist und das ihr Schrebergarten am Anfang dem von Anna ähnlich war. 

Ich danke dem Bloggerportal sowie dem Diana-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung!

Mittwoch, 30. Januar 2019

Rezi: Kate Field - Der Zauber des Hauses Ramblings

Ein stolzes Herrenhaus und eine liebenswerte Dorfgemeinschaft stellen Cassies Leben auf den Kopf.
Als Cassie Bancroft auf dem englischen Land eine Stelle als Gesellschafterin antritt, will sie ihr altes Leben hinter sich lassen. Bei Frances Smallwood, Eigentümerin von »Ramblings«, einem stolzen Herrenhaus, wagt sie einen Neuanfang. Die Bewohner des nahen Ortes Ribblemill schließen die junge Frau sofort in ihr Herz, nur Barney, Frances’ Neffe, misstraut Cassie. Er glaubt, sie habe es auf das Geld seiner Tante abgesehen. Doch dann sieht er, wie Frances unter Cassies Fürsorge aufblüht. Was aber ist mit Cassie selbst? Öffnen ihr Freundschaft, Liebe und der Zauber von Ramblings einen Weg in die Zukunft?
Quelle Bild und Text: Bloggerportal.de


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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (14.01.2019)
als TB gelesen  ~*~ 464 Seiten
Taschenbuch: 10,00 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3442488155
Original-Titel: The Magic of Ramblings
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Cassie findet in einer Zeitung eine Stelle zur Gesellschafterin. Heimlich schreibt sie die Anzeige ab und erstellt sich Referenzen, die sie eigentlich nicht vorweisen kann.
Sie macht sich auf den Weg nach Ribblemill, um dort Mrs. Smallwood gegenüber zu treten und sich auf die Stelle zu bewerben. Sie hat alles hinter sich gelassen und hofft dort auf einen Neuanfang. 
Leider ist ihr Neuanfang sehr holperig, denn der Neffe von Mrs. Smallwood misstraut Cassie an allen Ecken und Enden. Doch Cassie lässt nicht locker und kümmert sich liebevoll um ihre Arbeitgeberin. Sie erstellt Listen auf ihren Wunsch hin, und auch die Dorfbewohner schließen sie in ihr Herz. Spätestens nach ihrem Einsatz bei einem heftigen Unwetter. Sie rettet nicht nur Barney das Leben, sondern räumt auch die Straße frei, mit Hilfe eines Traktors.
Auch Frances blüht unter Cassie immer mehr auf und es kommt nach und nach wieder Leben in Ramblings, denn bei dem Unwetter wurde das Gemeindehaus sehr stark beschädigt. Frances ist mit dem Vorschlag von Cassie einverstanden, die Gruppen im "Ballsaal" unterzubringen, so dass wieder mehr Leben in das Haus eingehaucht wird. 
Doch leider versuchen die Kinder von Frances ihr immer wieder Steine in den Weg zu legen. Auch sie befürchten, dass Cassie es auf das Erbe der alten Dame abgesehen hat.

Ich muss sagen, ich konnte dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin hatte mich von der ersten Seite an gefesselt und ich konnte mir dieses überdimensional große Haus sehr gut vorstellen. Aber auch die Landschaft war authentisch beschrieben. Der Schreibstil war klar und einfach zu lesen. Der Spannungsbogen stieg mit jeder Seite in die Höhe, bekam ab und an ein paar Höhepunkte, bevor es kurz wieder abflaute.

Die Charaktere allerdings hoben sich hier definitiv hervor. Jeder einzelne noch so kleine Dorfbewohner wurde mit viel Herz gestaltet, so dass alle Figuren sehr authentisch und real wirkten. Ich litt mit Cassie mit, musste bei Frances schmunzeln, die kein "großes Tamtam" um sich haben wollte. Mir sind die Charaktere sehr ans Herz gewachsen.


Ein grandioses Buch, wie ich finde. Ich habe mich in einer Geschichte vertieft, die einfach mehr war, als nur eine Geschichte. Hier geht es um Vertrauen, Missgunst, beides Dinge, die sehr nah bei einander liegen, aber auch um Liebe und Hass. Und um die langsam entstehende innige Freundschaft zwischen Frances und Cassie. Ich gebe dem Buch 5 Sterne, denn es hat mich mitgerissen.
Ein sehr gelungenes Debüt der Autorin.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Goldmannverlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung!

Donnerstag, 30. August 2018

Rezi: Petra Hülsmann - Wenns einfach wär, würds jeder machen

Damit hatte die beliebte Musiklehrerin Annika nicht gerechnet: Aus heiterem Himmel wird sie von ihrer Traumschule im Hamburger Elbvorort an eine Albtraumschule im absoluten Problembezirk versetzt. Nicht nur, dass die Schüler dort mehr an YouTube als an Hausaufgaben interessiert sind - die Musical-AG, die Annika gründet, stellt sich auch noch als völlig talentfrei heraus. Aber wenn's einfach wär, würd's schließlich jeder machen. Annika gibt nicht auf und wendet sich hilfesuchend an Tristan, ihre erste große Liebe und inzwischen Regisseur. Von nun an spielt sich das Theater jedoch mehr vor als auf der Bühne ab, und das Chaos geht erst richtig los.






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Veröffentlicht im Bastei-Lübbe-Verlag (09.07.2018)
als TB gelesen ~*~ 576 Seiten
Taschenbuch: 11,00 € ~*~ E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3-404-17690-8
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Annika ist mit die jüngste Lehrerin an einer Schule, an der nur gute Schüler sind. Sie arbeitet nach Vorschrift und macht nicht wirklich mehr, als sie könnte. Sie liebt es, einen geregelten Ablauf zu haben und alles, was ihr außerplanmäßig vor die Füße geworfen wird, bringt sie aus dem Gleichgewicht.
Als sie dann an die Problemschule in Hamburg kommt, passiert genau das, was sie nicht möchte. Sie muss sich mit den Schülern mehr auseinander setzen. Sie muss noch mehr Interesse für ihre Arbeit zeigen, für die Schüler, etc.
Sie gründet die Musical-AG, denn sie musste einsehen, dass sie ihren Plan - zurück an ihre geliebte Schule - nur dann umsetzen kann, wenn sie mehr Engagement zeigt.  Und so reift ihr Plan, doch sie rechnet nicht damit, dass ihr die Schüler ans Herz wachsen.

Annika war mir am Anfang sehr unsympathisch. Sie war eine Figur, bei der ich in der Realität schnell die Augen verdreht und mich umgedreht hätte. Sie war eingebildet in meinen Augen, weil sie an einer Schule war, an der es keine Probleme gab. Alle Schüler und Kollegen mochten sie. Erst andere Leute mussten sie darauf aufmerksam machen, warum sie versetzt wurde.
Im Laufe des Buches allerdings merkte man den Wandel spürbar. Ihre neuen Schüler wuchsen ihr ans Herz, auch wenn sie es eigentlich nicht wollte.
In ihrem Privatleben geht es auch noch drunter und drüber. Tritt ihre alte große Liebe doch wieder in ihr Leben. Aber auch ihr Nachbar ist ihr nicht völlig egal. 

Je weiter ich allerdings in dem Buch fortschritt, desto mehr bekam ich das Gefühl, bei "SisterAct" gelandet zu sein. Ist nicht negativ gemeint, aber auch in dem Film geht es um Problemkinder, die anschließend in einem Chor auftreten und gewinnen. Hier ist es eine Musical-AG. Ich weiß nicht, ob die Autorin das so gewollt hat, oder ob der Vergleich Zufall ist. 

Da dieses Buch mein erstes der Autorin war, bin ich ziemlich unvoreingenommen heran gegangen. Der Schreibstil allerdings hat mir sehr gut gefallen. Er war locker, flockig. Ich konnte zwischendurch lachen, hätte der Hauptprotagonistin gerne so manchesmal den Hals umgedreht und habe mitgefiebert. Die Schüler hingegen blieben für meinen Geschmack etwas sehr blass, denn es stand mehr das Privatleben im Vordergrund, als die AG. 


Dies war sicherlich nicht das letzte Buch von Petra Hülsmann, welches ich gelesen habe. Ich werde sicherlich auch noch die anderen Bücher von ihr lesen.
Für "Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen" gebe ich 4 Sterne, weil mich doch ein paar Sachen leicht gestört hatten. 


Die Hamburg-Reihe von Petra Hülsmann:

  • Hummeln im Herzen 
  • Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen
  • Glück ist, wenn man trotzdem liebt
  • Das Leben fällt, wohin es will
  • Wenn´s einfach wär, würd´s jeder machen

Mittwoch, 13. Juni 2018

Rezi: Louisa Leaman - Sommersturm über Cornwall

Nina Munroe ist eine Karrierefrau mit einem attraktiven Verlobten und einer exakt geplanten Zukunft. Bis der Tod ihres Vaters alles verändert: Bei der Testamentseröffnung erfährt Nina, dass ihre Eltern ein Strandhaus an der Küste von Cornwall besaßen, das sie nun erbt: Snare Cove. Als sie das Cottage besucht, entdeckt Nina, dass das Haus den Schlüssel zu einem Geheimnis birgt, das mit dem frühen Tod ihrer Mutter zu tun hat. Unterstützt von dem Lebenskünstler Danny kommt sie allmählich ihrer Familiengeschichte auf die Spur. Nina ahnt allerdings nicht, welche Geister der Vergangenheit sie mit ihren Nachforschungen geweckt hat ...
Quelle Bild und Text: Goldmann-Verlag

 


 
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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (21.05.2018)
als TB gelesen ~*~ 352 Seiten
Taschenbuch: 10,- € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3-442-48649-6
Original-Titel:  Last night I dreamt of you
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Der Klappentext hat mich gleich sehr angesprochen. Auch Cornwall finde ich eine interessante Gegend in England, so wild und rau manchmal. Auch das Cover sprach mich sehr an. Es ist wirklich sehr schön gestaltet.

Nina ist nach außen hin eine toughe Karrierefrau. Sie plant alles bis ins kleinste Detail, führt Listen. Doch wenn man hinter die Fassade blickt, erlebt man eine Nina, die klein und ängstlich wirkt und dennoch unnahbar, so habe ich sie beim lesen empfunden. Je mehr ich Nina kennen lernte, desto mehr fragte ich mich, ob das schon alles gewesen ist.
Sie lernt Danny kennen. Er ist ein Mensch, der sich Lebenskünstler nennt und in den Tag hinein lebt. Das genaue Gegenteil von Nina. Doch genau da treten die Probleme auf, die ich mit dem Charakter Nina hatte. Sie war mir zu sprunghaft. Das ging mir beim Lesen echt auf den Keks. Seine Meinung zu ändern ist vollkommen okay, aber so sprunghaft zu sein, fand ich nicht in Ordnung. Genau aus diesem Grund fand ich auch keinen Bezug zu Nina. Danny, der viel weniger auf der Bildfläche erschien, war mir wesentlich sympathischer, weil er genau wusste, was er wollte und was nicht. 
Aber Nina war nicht die einzige Figur, zu der ich keinen Zugang gefunden habe. Es gab noch andere Figuren, die mir einfach viel zu oberflächlich gehalten wurden. 
Das fand ich sehr schade und ist ein sehr großer Kritikpunkt von mir.

Die Story an sich klingt spannend und wäre sicherlich auch sehr spannend geworden, hätte die Autorin mehr Wert auf eine gute Konversation gelegt, die zwischen den Figuren statt fand. Die Gespräche waren in manchen Situationen schon sehr einfach gehalten, sehr oberflächlich.

Mir war schnell klar, wer hinter gewissen Dingen steckt, was ich aber persönlich gar nicht so schlimm fand, denn ich wollte ja wissen, wie und warum. 


Dies ist ein Buch, welches man ruhig zwischendurch lesen kann. Wer es gern ein wenig mysteriös mag, fühlt sich hier aufgehoben. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass mir die Tiefe in den Charakteren und der Story gefehlt hat. Ich vergebe daher 3 Sterne.
Ich würde mir wünschen, wenn die Autorin weiterhin Romane schreiben würde, denn es waren definitiv gute Ansätze da.  Dass sie vorher Kinderbücher geschrieben hat, konnte man an den einfachen Sätzen teilweise schon merken.