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Freitag, 31. März 2017

Freitags-Füller #415

Guten Morgen zusammen!


Es ist wieder Freitag, ich habe frei. Mein Auto ist schon in der Werkstatt zur Inspektion, nachher schmeiß ich den Grill an und werde meinem Mann einen schönen Braten heute abend servieren können. Ich freue mich natürlich auch schon sehr darauf.

Aber es ist natürlich auch wieder Zeit für den Freitags-Füller von Barbara.



1.  Tief durchatmen und die Sonne genießen, das ist heute angesagt.
2.  Es kommt doch immer ganz anders, als man denkt und darum sagt man : "sag niemals nie"!
3.  Was ist, wenn der Frost zurück kommt? Dann sind die ganzen Blüten von unserem Kirschbaum hin.....
4.  Im Moment habe ich keinerlei Gelüste .
5. Mein Fernseher läuft Abends mal für eine Stunde oder zwei, ansonsten bleibt der aus, bei dem dämlichen Programm, was da manchmal läuft... da muss man echt Angst haben, zu verblöden.
6. Der sonnige Montag war wie ein Kurzurlaub.
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Let´s Dance, ich freue mich auf die Tänze und auf die Musik der 90er, morgen habe ich einkaufen geplant und Bettwäsche shoppen gehen,  und Sonntag möchte ich mal wieder einfach nur genießen !

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein wundervolles Wochenende. Genießt den sonnigen Freitag, wenn ihr könnt, ich werde es auf jeden Fall machen. 

 

Donnerstag, 30. März 2017

Rezi: Samuel Bjork - Federgrab

Klappentext:

Aus einem Jugendheim bei Oslo verschwindet ein siebzehnjähriges Mädchen. Einige Zeit später wird sie tot im Wald gefunden – gebettet auf Federn, umkränzt von einem Pentagramm aus Lichtern und mit einer weißen Blume zwischen den Lippen. Die Ermittlungen des Teams um Kommissar Holger Munch und seine Kollegin Mia Krüger drehen sich im Kreis, bis sie von einem mysteriösen Hacker kontaktiert werden. Er zeigt ihnen ein verstörendes Video, das neue Details über das Schicksal des Mädchens enthüllt. Und am Rande der Aufnahmen ist der Mörder zu sehen, verkleidet als Eule – der Vogel des Todes …

 
 
 
 
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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (17.10.2016)
als broschierte Ausgabe gelesen ~*~ 480 Seiten
broschierte Ausgabe: 12,99 € ~*~ E-Book 9,99 €
ISBN: 978-3442205257
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Inhalt:

Gebettet auf Federn, mitten im Wald, umgeben von einem Pentagram aus Kerzen und einer weißen Blume im Mund, so wird ein siebzehnjähriges Mädchen gefunden. Sie galt einige Zeit als vermisst, bis sie sich gemeldet hatte, dass sie okay ist, danach wurde die Vermisstenanzeige von dem Jugendheim in Oslo zurück gezogen. 
Holger Munch und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf, doch irgendwie treten sie auf der Stelle. Als dann noch ein verstörendes Video auftaucht, wird klar, warum bei dem Mädchen dieser Mageninhalt gefunden wurde. Doch nicht nur das, am Rand des Videos sieht man einen Menschen, der sich als Eule verkleidet hat....

Ich muss sagen, ich bin diesmal echt schwer in diesen Thriller reingekommen. Irgendwie fehlte mir die Spannung, die ich im ersten Teil gespürt habe. Ziemlich genervt war ich von Mia Krüger diesesmal. Sie will sich eigentlich umbringen, und dann wieder nicht. Nimmt Tabletten, säuft wie ein Loch und keiner sagt wirklich etwas. Sie bekommt nur schiefe Blicke zugeworfen, aber das wars. Dann diese ständigen Wiederholungen, Mia säuft, kritzelt auf ihren Block, wenn sie dann halbwegs nüchtern ist, die ständige Stimme in ihrem Kopf "Komm Mia, komm."

Dann das Ende.... irgendwie fand ich es so ziemlich aus dem Rahmen gezerrt. Als ob einige Seiten fehlen würden. 

Die Beziehung, die ich noch zu Munch und Krüger während des ersten Bandes aufbauen konnte, kam dieses Mal überhaupt nicht zu Stande. Sehr schade, denn eigentlich war die Story interessant, auch wenn es wieder mal um verschwundene Kinder bzw. Jugendliche geht. Das hatten wir ja schon im ersten Band.

Mein Fazit:

Leider war das mal so gar nicht mein Ding. Ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen und bin ein wenig enttäuscht. 2 Sterne, mehr kann ich nicht geben, denn eigentlich war die Story gut, aber ich habe keine Weiterentwicklung bei den Personen gesehen, höchstens Rückschritte....  


Die Holger-Munch-Reihe:

- Engelskalt
- Federgrab


Mittwoch, 29. März 2017

Rezi: Petra Durst-Benning - Die Blütensammlerin

Klappentext:

Die Träume des Winters sind die Blumen des Frühlings ...

Nach ihrer Trennung soll Christine entweder aus ihrem Haus ausziehen oder ihren Mann auszahlen. Wer aber gewährt einer Hausfrau Ende vierzig ein Darlehen oder stellt sie ein? Doch die Maierhofener Frauen halten zusammen und helfen Christine, ihr Haus in ein Bed & Breakfast umzuwandeln. Und sie wird Single-Wochenenden ausrichten, an denen man nicht nur das Landleben, sondern auch neue Menschen kennenlernt. Sogar Marketingexpertin Greta ist begeistert: Im Juni findet doch der große Kochwettbewerb statt – und wie wäre es, wenn Christine ein Team zusammenstellte, das daran teilnimmt? So könnte jeder Topf seinen Deckel finden …


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Veröffentlicht im Blanvalet-Verlag (20.03.2016)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 512 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3734100123
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Inhalt:

Ihr Noch-Ehemann Herbert setzt Christine die Pistole auf die Brust. Sie soll für den Unterhalt des Hauses aufkommen, oder einem Verkauf zustimmen. Doch wie soll sie das machen? Wie soll sie an soviel Geld kommen?
Gemeinsam mit ihren Freundinnen hat sie die Idee, ihr Haus in ein Bed&Breakfast umzuwandeln. Es steht ein Kochwettbewerb an und Christine will ebenfalls ein Team ins Rennen schicken. Gemeinsam suchen die drei nun die Bewerber für den Wettbewerb aus. Singles sollen alle sein. 
Doch wäre es ja langweilig, würde alles glatt laufen. So muss sich schon einer der Bewerber kurz vor der Woche krank melden. Wen jetzt als Ersatz einplanen? Christine fragt ihren Nachbarn Reinhard, ob er nicht Lust hätte, auszuhelfen. Und so treffen 8 interessantere Charaktere aufeinander.

Ich muss sagen, ich wusste gar nicht, dass es sich hierbei um eine Reihe handelt. Doch dieses Buch kann man getrost außerhalb der Reihe lesen.
Mir haben besonders die vielen herausgearbeiteten, unterschiedlichen Charaktere sehr gut gefallen. Sie wirkten authentisch auf mich. Ich saß wirklich das eine oder andere Mal vor dem Buch und hätte den einen oder anderen Charakter gern mal kräftig geschüttelt. Herrlich, einfach nur herrlich.
Auch die Schauplätze hat die Autorin hier sehr gut beschrieben, richtig schön idyllisch. 

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, so dass ich das Buch relativ schnell durchgelesen habe. Liegt natürlich nicht nur am Schreibstil, sondern auch am Inhalt der Geschichte, und die war sehr gut durchdacht. 
Das Cover sieht wunderschön aus und passt definitiv zum Titel.

Mein Fazit:

Auch wenn es der dritte Teil der Maierhofen-Reihe ist, machte das überhaupt nichts aus. Ich habe das Buch mit seinen vielen verschiedenen Charakteren und seiner Geschichte geliebt. 5 Sterne daher für "Die Blütensammlerin" von Petra Durst-Benning.


Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag sowie dem Bloggerportal, dass ich das Buch rezensieren durfte!


Die Maierhofen-Reihe:

- Kräuter der Provinz
- Das Weihnachtsdorf
- Die Blütensammlerin



Freitag, 24. März 2017

Freitags-Füller #414

Moin zusammen!


Das Wochenende hat uns fast wieder. Juhuuuuu. Naja, okay, nicht für mich, denn ich muss heute den ganzen Tag arbeiten, morgen frei, aber dafür dann Sonntag 3,5 Stunden arbeiten. Tja, so ist das halt, aber kommt auch nicht ständig vor.



Ich habe euch mal den neuen Freitags-Füller von Barbara mitgebracht.

1. Das Leben könnte einfacher sein, wenn ein jeder nicht immer nur an sich denken würde.
2. Das erste Eis schmeckt für mich nach Frühling.
3.  Meine Osterdeko brauche ich dieses Jahr nicht. Ich überlege gerade, ob ich überhaupt welche habe :D
4.  Mein Badezimmer, wird es jemals fertig werden? Irgendwann möchte ich ein neues Badezimmer haben, ohne ewig klettern zu müssen, um auch im hintersten Winkel der riesengroßen Eck-Badewanne sauber machen zu können.
5. Ich könnte jetzt gerade so wieder ins Bett gehen und schlafen.
6. Meine Turnschuhe oder meine Stiefel sind meine bequemsten Schuhe.
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Feierabend , morgen habe ich einen Kinobesuch mit Sohnemann geplant - er mit seinen Freunden versteht sich, und Sonntag möchte ich eigentlich das schöne Wetter genießen, werde aber am Nachmittag arbeiten müssen!


Also ihr Lieben, lasst euch die Laune nicht verderben. Geht bei dem schönen Wetter ja auch gar nicht. Hier scheint die Sonne schon so richtig schön vom blauen Himmel herunter. 

Habt ein tolles Wochenende!

Donnerstag, 23. März 2017

Rezi: B.A. Paris - Saving Grace

Klappentext:

Niemand glaubt dir. Niemand hilft dir. Du gehörst ihm …

Grace und Jack Angel sind das perfekte Paar. Die dreiunddreißigjährige Grace ist warmherzig, liebevoll, bildhübsch. Jack sieht gut aus, ist charmant und kämpft als renommierter Anwalt für die Rechte misshandelter Frauen. Aber sollte man Perfektion jemals trauen? Warum zum Beispiel kann Grace auf Dinnerpartys so viel essen und nimmt doch niemals zu? Warum umgibt ein hoher Zaun Jacks und Graces wunderschönes Haus? Doch wenn man Grace danach fragen möchte, stellt man fest, dass sie nie allein ist. Denn Jack ist immer – wirklich immer – an ihrer Seite …


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Veröffentlicht im Blanvalet-Verlag (21.11.2016)
als E-Book gelesen ~*~ 352 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3734102639
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Inhalt:

Grace sieht Jack das erste Mal in einem Park. Er ist gutaussehend, aber scheint sich nicht wirklich für sie zu interessieren.
Als sie eine Woche später wieder mit ihrer Schwester, die am Down-Syndrom leidet,  in dem Park ist, passiert etwas seltsames. Millie, Grace´ Schwester, springt von der Bank auf und fängt an zu tanzen. Sie hat gerade Walzer gelernt und tut so, als habe sie einen Partner im Arm und tanzt. Andere Leute um sie herum fangen an zu flüstern und am liebsten hätte Grace Millie zurück geholt, doch da steht der gutaussehende Mann, Jack, von seiner Bank auf und bittet Millie um einen Tanz. Diese Geste lässt das Herz von Grace schmelzen und auch von Millie. 
Daraufhin beginnt die Geschichte von Jack und Grace. Er macht ihr einen Antrag, und möchte aber, dass sie, sobald sie verheiratet sind, mit dem Job aufhört. Sie soll nur für ihn da sein, wenn er von einem schweren Tag vor Gericht heim kommt, soll sie auf ihn warten. 
Grace stimmt dem zu und kündigt ihren Job bei Harrods. Ihr ist alles recht, solange sie für Millie sorgen kann.

Ich hatte ja erst so meine Zweifel, ob mich dieses Buch wirklich mitreißen würde. Zuviel habe ich schon gelesen, was als Psycho-Thriller deklariert wurde, und bei denen ich nicht wirklich mitgerissen wurde.
Doch ich muss sagen, dieses Buch hat mich wirklich gepackt. Ich bin gestern Abend damit angefangen und habe es jetzt durch. Ich musste mich dazu zwingen, gestern aufzuhören. Und kaum hatte ich meinen Reader ausgemacht, ging mein Gedankenkarussell los. Wie wird es weiter gehen? Wie verhält sich Grace? Wie verhält sich Jack?

Erzählt wird aus der Sicht von Grace, einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit. Die Kapitel wechseln sich immer ab, so das man der Handlung sehr gut folgen kann.
Die beiden Hauptcharaktere, Jack und Grace, sind meines Erachtens nach sehr gut herausgearbeitet worden. Die Autorin hat es verstanden, ihnen eine gewisse Tiefe zu verleihen, dass sie authentisch wirken. Ich möchte jetzt aber nicht näher auf Jack und Grace eingehen, aus Angst, zuviel zu verraten.

Der Schreibstil ist recht einfach, aber flott. Die Kapitel sind nicht zu lang gehalten, aber auch nicht zu kurz. Und wahrscheinlich war es genau das, was mich so flott hat lesen lassen, oder einfach der Wille, heraus zu finden, wie es weiter geht, wie die Geschichte von Jack und Grace endet.

Schade finde ich, dass man den englischen Titel nicht einfach übersetzt hat, statt da etwas eigenes raus zu machen. "Behind closed Doors" sagt eigentlich alles. Ich würde kaputt gehen, wenn ich in einem solchen Haus leben möchte. Und auch hier laufe ich Gefahr, zuviel zu verraten.

Mein Fazit:

Ein Psycho-Thriller, der noch lange nachwirkt. Die Story war sehr gut durchdacht und das Ende schlüssig. Die Spannung wurde durchweg gehalten. 5 Sterne vergebe ich!


Ich bedanke mich herzlich beim Blanvalet-Verlag und beim Bloggerportal, dass ich dieses Buch lesen und rezensieren durfte.

 

Mittwoch, 22. März 2017

Rezi: Arthur Philipp - Die Dunkelmagierin Teil 1

Klappentext:

Eine junge Magierin, ein uralter düsterer Orden, eine fast vergessene Prophezeiung

Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen – und Feja soll ihr Werkzeug sein …


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Veröffentlicht im Blanvalet-Verlag (20.02.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 576 Seiten
broschierte Ausgabe: 14,99 € ~*~ E-Book 11,99 €
ISBN: 978-3734160790
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Inhalt:

Feja nimmt eine weitere Reise auf sich. Sie ist auf der Suche nach ihrem Vater, der wegen der Hungersnot sich nach Braake aufgemacht hat. Auf ihrer Reise ist die junge Frau komplett auf sich allein gestellt und gelangt dann zu einem alten Tempel, in dem man ihr großes Vorhersagt.  In ihr schlummert etwas großes. Doch allein kann sie ihre Magie nicht beherrschen und so kommt es, dass sie jemandem vom Grauorden "in die Hände fällt". In der Feste des Grauordens lernt sie mit ihrer Magie umzugehen, doch schon bald wird ihr klar, dass sie eigentlich der Spielball der verschiedenen Parteien sein soll. Jeder versucht sie auf seine Seite zu ziehen. Da ist es schwer zu unterscheiden, wer gut und böse ist.

Feja war eigentlich ein interessanter Charakter, so ließ sie sich nicht wirklich etwas gefallen. Sie hörte wenig auf ihre innere Stimme und hatte Probleme damit, jemandes Anweisungen zu folgen, doch eine wirkliche Bindung konnte ich zu ihr nicht aufbauen. Und das, wo ich Magiergeschichten eigentlich gern lese. 
Vielleicht lag es auch daran, dass man sich an so viele Charaktere gewöhnen musste. Anfangs hatte ich echte Schwierigkeiten, diese auseinander zu halten. Viele davon waren auch sehr komplex.

Oder aber es lag an den vielen Fäden, die rund um Feja gesponnen wurden vom Autor. Es passiert sehr viel außen herum, weil jeder Charakter irgendwie seinen eigenen Faden bekommen hat und irgendwie alles zusammen hängt und auch wieder nicht, zumindest hatte ich so das Gefühl beim lesen.
Es fiel mir schwer, mich in der Geschichte zurecht zu finden. Innerhalb eines Kapitels wechselten die Personen sehr schnell, zwar durch einen Absatz getrennt, aber trotzdem konnte ich nicht immer so schnell folgen, wie ich es gern wollte. Das hat mir den Lesespaß etwas genommen, vielleicht kam ich auch deswegen nicht wirklich in die Geschichte rein.

Die Optik des Buches gefällt mir hingegen sehr gut. Es ist schlicht gehalten und doch wirkt es mystisch und interessant.

Mein Fazit:

Eigentlich hätte es eine tolle Geschichte sein können, doch ich kam nicht rein und wenn mir der Lesespaß abhanden kommt, mag ich nicht so gern weiterlesen. Deswegen vergebe ich 3 Sterne für das Buch.

Ich bedanke mich beim Bloggerportal und beim Blanvalet-Verlag für das Rezi-Exemplar.

Freitag, 17. März 2017

Rezi: Ursula Poznanski - Schatten

Klappentext:

Der vierte Fall für das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger: Anspruchsvolle Thrillerkost auf höchstem Niveau

Eine Entführung. Drei Morde. Und ein Täter aus der Vergangenheit...

Ein Mann, grausam zugerichtet in seiner Wohnung. Eine Hebamme, ertränkt in einem Bach - zwei Fälle, die Beatrice Kaspary als Ermittlerin im Dezernat Leib und Leben der Polizei Salzburg lösen muss. Schnell erkennt Beatrice, dass die beiden Morde zusammenhängen - und dass sie etwas mit ihr zu tun haben müssen. Denn sie kannte beide Toten. Sie konnte sie nicht leiden. Und sie weiß: Wenn sie nicht handelt, wird es weitere Opfer geben...


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Veröffentlicht im Wunderlich-Verlag (10.03.2017)
als broschierte Ausgabe gelesen ~*~ 416 Seiten
broschierte Ausgabe: 14,99 € ~*~ E-Book 12,99 €
ISBN: 978-3805250634
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Inhalt:

Ein Mord wird gemeldet. Ein Mann grausam zugerichtet, fast unkennbar. Doch als Beatrice den Namen hört, klingelt etwas bei ihr. Sie kennt diesen Mann aus der Vergangenheit. Sie mochte ihn nicht. 
Dann kurze Zeit später eine tote Hebamme, ebenfalls grausam zugerichtet. Und spätestens hier erkennt Beatrice, dass beide Fälle mit ihrer Vergangenheit zusammen hängen. Doch wie? Und vor allen Dingen WER steckt dahinter?

Ich muss sagen, ich habe sehnsüchtig auf Teil 4 der Serie gewartet. Und irgendwie kam mir die Wartezeit länger vor, als sie eigentlich war. Ich habe eben nochmal nachgesehen, wann Teil 3 erschienen war und das ist gerade mal ein Jahr her... Ich war echt erstaunt, denn Frau Poznanski war in der Zwischenzeit sehr beschäftigt, das Projekt mit Arno Strobel, dann ihr Jugendbuch, etc. viele Lesungen... Respekt mal an dieser Stelle.

Nun habe ich die beiden Hauptfiguren aus den letzten drei Büchern echt lieb gewonnen. Ich mag die beiden, auch wenn es ein Ermittlerduo ist, welches mal wieder private Probleme hat, ganz klar vorne, Beatrice. Ihr Ex-Mann Achim macht ihr die Hölle heiß, ihre Tochter Mina steckt gerade in der Pubertät und macht ihr eigenes Ding und verschließt sich immer mehr. Und dann der kleine Sohn. Kein leichtes Los, was Beatrice da bekommen hat.
Wenigstens ist sie glücklich, doch warum agiert sie sehr oft egoistisch? Sie redet sehr wenig, so hatte ich dieses Mal das Gefühl.
Florin Wenninger wurde mir dieses Mal immer sympathischer. Er gefiel mir weit besser, als Beatrice. Ich erhoffe mir vom nächsten Wenninger/Kaspary-Fall, dass Beatrice endlich mehr Florin einbindet in ihr Leben und da nicht soviel nachdenkt. Das macht sie mir ein wenig unsympatisch.

Die Story war gut durchdacht, allerdings war nichts neues zu lesen. Und ab ca. der Hälfte war mir klar, wer der Mörder sein könnte. Ob es sich bestätigt hat, werde ich nicht sagen, denn das würde die Spannung nehmen. Ich hatte halt meinen Verdacht, aber es gab mehrere Spuren, mehrere Verdachtsmomente, wo ich gesagt habe, okay, der könnte es auch sein.

Ursula Poznanski versteht es in all ihren Büchern die Spannungskurve kontinuierlich hoch zu halten und das gefällt mir so sehr an ihrem Schreibstil. 
Ich musste mir extra einen Wecker stellen, damit ich nicht zu spät zur Arbeit komme, aber ich wollte das Buch noch ganz dringend zu Ende lesen und ich wurde püntklich fertig. Das sagt doch eigentlich alles, oder?

Einen Kritikpunkt muss ich aber äußern, der geht allerdings an den Verlag. Bisher waren alle Bücher mit einem weißen Buchrücken versehen und nun ist dieser schwarz. Passt zwar zum Titel, aber irgendwie nicht zu den restlichen drei Büchern. Mag man jetzt vielleicht als Meckern auf hohem Niveau betrachten, aber irgendwie tanzt das Buch da gerade total aus der Reihe.

Mein Fazit:

Der 4. Teil dieser Serie hat mir sehr gut gefallen und wieder einmal hat sich bestätigt, dass Frau Poznanski zu meinen Lieblings-Autorinnen gehört. 5 Sterne für "Schatten".


Die Kaspary & Wenninger-Reihe:

Stimmen
Schatten


Mittwoch, 15. März 2017

Rezi: Peter Beck - Korrosion

Klappentext:

Eine vereinsamte alte Frau wird an Weihnachten erschlagen. Sie hinterlässt nicht nur ein Millionenerbe, sondern auch eine bittere Anklage: Eines ihrer Kinder soll für den Tod ihres Mannes verantwortlich sein. Tom Winter, wortkarger Sicherheitschef ihrer Bank, reist um die halbe Welt, um die drei Nachkommen aufzustöbern – und gerät in ein verstörendes Geflecht aus Missbrauch, Ausbeutung und Rache.
 
 
 
 
 
 
 
 
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Veröffentlicht im emons-Verlag (13.02.2017)
als TB gelesen ~*~ 352 Seiten
Taschenbuch: 11,90 € ~*~ E-Book 9,49 €
ISBN: 978-3740800406
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Inhalt:

Als Bernadette Berger nicht, wie vereinbart, zu ihrem alljährlichen Termin erscheint, kommt es dem Sachbearbeiter der großen Bank in der Schweiz schon sehr seltsam vor, hat die Kundin bisher nie einen Termin verschwitzt oder vergessen. 
Tom Winter, der Sicherheitschef der Bank, wird gebeten, bei ihr mal nach dem Rechten zu sehen.  Doch eigentlich sollte Tom sich noch schonen, hat er doch gerade ein Lawinenunglück überlebt und rennt nun mit einem gebrochenen Arm herum, aus dem noch Schrauben und Stangen herausschauen.
Doch was Tom Winter und seine Kollegin in der Wohnung der alten Dame vorfinden, ist jenseits von gut und Böse. Erschlagen sitzt die Frau auf ihrer Couch. Doch was ist der Grund dafür?
In ihrem Testament, das dann bald vollstreckt werden soll, sagt die Frau allerdings, dass es erst vollstreckt werden darf, wenn geklärt ist, wer der Mörder ihres zweiten Ehemannes ist. 

Tom Winter macht sich nun auf die Suche und sucht auf den Azoren, in Deutschland und in England die Kinder der Verstorbenen auf um heraus zu bekommen, wer ihn damals umgebracht hat. Doch ganz so einfach wie gedacht, gestaltet sich die Suche definitiv nicht. Er deckt Mauscheleien auf, gerät selber ins Visier einiger fieser Gestalten und doch gibt er nicht auf.

Der Charakter Tom Winter ist sehr gut herausgearbeitet worden. Er ist kein Super-Ermittler, hat seine Schwächen und zeigt definitiv Charakter bei einer Sache, die ihm schwer an die Nieren geht. Das macht ihn für mich sehr authentisch und sympatisch. 
Seine Assistentin hingegen fand ich ziemlich schwach. Klar, sie spielte nur eine Nebenrolle, und trotzdem hätte ich mir etwas mehr von ihr gewünscht.

Der Flüchtling Tijo, dessen Geschichte in Kursiv erzählt wird, erlebt während seiner Flucht viele Dinge, die echt schrecklich sind. Von Gewalt, über Bestechung, etc. Ich finde, diese Geschichte hat Peter Beck hier sehr gut rüber gebracht. Auch eine Geschichte, die mich nachdenklich zurück gelassen hat. Warum und weswegen möchte ich hier jetzt nicht näher erläutern, denn das würde ja die Spannung nehmen.

Der Schreibstil des Autors hat mich in seinen Bann gezogen. So spürte ich die gleichen Beklemmungen, wie Tom Winter, als er von der Lawine verschüttet wurde. Locker und flüssig kam ich durch das Buch durch. Die Schauplätze waren klar abgegrenzt und ich konnte unterscheiden, wessen Geschichte gerade erzählt wird. Auch waren die Kapitel nie zu lang, was ich auch sehr mag.

Zu der Buchgestaltung muss ich sagen, dass sich die Buchstaben echt klasse anfühlen. Das war das erste, was mir auffiel, als ich das Buch in den Händen hielt. Ein tolles Cover, wie ich finde!

Mein Fazit:

Tom Winter wird gern mal als der Schweizer "James Bond" betitelt. Ich muss allerdings sagen, dafür fehlt mir doch noch ein wenig was, als das ich mich da anschließen würde. Trotzdem konnte Tom Winter mich überzeugen und natürlich auch der Autor Peter Beck. Ich spreche hier eine ganz klare Leseempfehlung für "Korrosion" aus und gebe 5 Sterne!


Ich möchte mich zudem bei Peter Beck und dem emons-Verlag bedanken, dass ich das Buch lesen und rezensieren durfte.

Band 1 der Tom-Winter-Reihe:

Söldner des Geldes


Donnerstag, 9. März 2017

Rezi: Debbie Macomber - Winterglück

Klappentext:

Nach einem schweren Schicksalsschlag beschließt Jo Marie Rose, noch einmal neu zu beginnen um endlich ihren Frieden zu finden. Sie zieht in das beschauliche Küstenörtchen Cedar Cove und eröffnet ein gemütliches kleines Bed&Breakfast – das Rose Harbor Inn. Bald schon kann sie ihre ersten Gäste begrüßen, die beide aus Cedar Cove stammen – Abby Kincaid und Joshua Weaver. Dass beide nicht ganz freiwillig in ihre Heimatstadt zurückkehrten, merkt Jo Marie sehr schnell. Ein turbulentes Wochenende steht ihnen bevor, doch am Ende schöpfen alle drei neue Hoffnung für die Zukunft …

Quelle: blanvalet.de



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Veröffentlicht im Blanvalet-Verlag (12.09.2015)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3734102493
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Inhalt:

Jo Marie Rose erleidet einen furchbaren Schicksalsschlag. Kurz nach ihrer Hochzeit verunglückt ihr Mann tödlich bei einem Einsatz in Afghanistan. Jo Marie kann es lange nicht glauben was ihr passiert ist und glaubt lange nicht daran, das ihr Mann tot ist. 
Ihre Familie und auch ihre Freunde und Verwandten meinen es nur gut mit ihr und geben ihr tolle Ratschläge. Die sind für Jo Marie aber zu viel.
Und so kommt es, wie es kommen muss, Jo Marie findet eine Anzeige in der Zeitung, das eine Bed&Breakfast-Pension verkauft werden soll.
Sie zögert nicht lange und schlägt zu. Sie benennt die Pension in Rose Harbor Inn um. Schon bald begrüsst sie ihre ersten Gäste, Abby und Joshua. Doch sie bekommt mit, wie widerwillig die beiden in Cedar Cove sind. Eigentlich schade, denn der Ort ist einfach nur wunderschön .
Es ist zwar nur ein Wochenende, aber dennoch stehen ihnen allen turbulente Tage ins Haus.

Der Charakter der Jo Marie ist sehr authentisch beschrieben. Sie ist vorsichtig, und nach und nach bekommt sie ihr Leben wieder in den Griff. Zu sehr war sie mit der Trauer um ihren Mann beschäftigt. Doch das heißt nicht, das sie ihn vergessen hat, im Gegenteil, sie hat das Gefühl, er ist immer bei ihr und hilft ihr.
Abby und Joshua kamen in dem Buch sehr authentisch rüber. Ich konnte ihre Gefühle nachempfinden, aber auch die von Jo Marie konnte ich nachempfinden.
Nicht jeder Charakter konnte mich überzeugen, so ist da Mark, der neue Bekannte von Jo Marie. Er wirkte noch etwas fad, war sehr wortkarg. Ich hoffe, das dieser Charakter sich in den nächsten Bänden noch entwickeln wird.

Mein Fazit:

Ich habe das Buch innerhalb von 3 Tagen durchgehabt. Der Schreibstil der Autorin war flüssig, spannend und interessant. Ich vergebe gerne 5 Sterne für dieses Buch, welches mich wirklich sehr unterhalten hat.


Die Rose-Harbor-Inn-Reihenfolge:

- Winterglück
- Frühlingsnächte
- Sommersterne
- Wolkenküsse
- Herbstleuchten
- Rosenstunden


Rezi: Debbie Macomber - Frühlingsnächte Rose Harbor Reihe Teil 2

Klappentext:

Jo Marie Rose hat nach einem schweren Schicksalsschlag in dem beschaulichen Küstenstädtchen Cedar Cove einen Neuanfang gewagt. Mit ihrem Bed & Breakfast, dem Rose Harbor Inn, steht sie nun vor einer neuen Herausforderung: Als Erinnerung an ihren verstorbenen Mann will sie einen weitläufigen, üppigen Rosengarten anlegen. Hilfe erhält sie dabei von Mark, einem begabten Handwerker, in dessen Gesellschaft sie sich fast schon gefährlich wohl fühlt. Doch auch ihre neuen Gäste halten Jo Marie in Atem, denn Mary und Annie tragen beide ein Geheimnis mit sich herum, dessen Grundsteine in Cedar Cove liegen …

 
 
 
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Veröffentlicht im Blanvalet-Verlag (15.02.2016)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3734101915
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Inhalt:

Jo Marie erhält wieder Gäste in ihrer kleinen Pension. Mary Smith verbringt ein paar Tage in Cedar Cove, doch es ist ihr anzusehen, dass es ihr nicht gut geht.
Annie hingegen ist das blühende Leben. Sie plant die Goldhochzeit ihrer Großeltern und versinkt in Arbeit, doch auch das tut ihr gut, versucht sie doch über die Trennung von ihrem Ex-Freund hinwegzukommen. Und auch bei dem Gold-Paar ist nicht immer alles eiteler Sonnenschein.

Der Teil 2 dieser Reihe hat mich wieder von Anfang an in seinen Bann gezogen. Eigentlich direkt von der ersten Seite an, denn Debbie Macomber hat eine Art zu schreiben, die muss einen sofort in den Bann ziehen. Es scheint, als seien ihr die Worte locker flockig aus den Händen in den Computer geflossen. 
Ich kann jetzt nicht unbedingt sagen, dass sich der Charakter von Jo Marie weiter entwickelt hat, doch sie fängt an, den Tod ihres Mannes zu verarbeiten und ihn zu akzeptieren. Wäre da nicht ein gewisser Anruf.
Mark hingegen ist nach wie vor verschlossen, macht er doch deutlich, das er nicht unbedingt auf die Hilfe anderer angewiesen ist, außer, als ihm in seiner Werkstatt ein schwerer Tisch auf die Beine fällt und der Hund von Jo Marie ein gewisses Gespür hat und unbedingt mit ihr raus will. Sie findet ihn und auch jetzt noch, in seiner Notlage, ist er nicht unbedingt freundlich zu ihr.

Die anderen Charaktere finde ich ebenfalls bemerkenswert und ich kann nur sagen, wenn ich, sollten mein Mann und ich das schaffen, eine so lange Zeit zusammen zu bleiben, wie das Goldhochzeitspaar, dann möchte ich auch so mit meinem Mann umgehen können. 

Mein Fazit:

Innerhalb kürzester Zeit hatte ich das Buch wieder durch. Und ich freue mich auf das nächste Band, welches ich mir bald zulegen werde, denn ich möchte wissen, wie es mit Jo Marie, aber auch mit Mark weiter geht. 5 Sterne für Teil 2.


Die Rose-Harbor-Inn-Reihenfolge:
- Frühlingsnächte
- Sommersterne
- Wolkenküsse
- Herbstleuchten
- Rosenstunden

Sonntag, 5. März 2017

Rezi: Constanze Wilken - Das Erbe von Carreg Cottage

Klappentext:

Die 35-jährige Lili Gray steht vor dem Nichts, als sie ihr Café in einem kleinen schottischen Küstenort schließen muss. Doch dann vermacht ihr ein Unbekannter ein altes Haus auf der Halbinsel Llyn in Nordwales. Die leicht verfallene Pilgerraststätte und der Garten an den Klippen ziehen Lili sofort in ihren Bann. Von dort blickt sie auf die Insel Bardsey, die eine unerklärliche Faszination auf sie ausübt. Aber Lilis Anwesenheit scheint jemanden zu stören, und die junge Frau ahnt nicht, wie sehr die Geschichte des Pilgerortes mit ihrer eigenen – und der des unbekannten Gönners verbunden ist ...
 
 
 
 
 
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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (13.02.2017)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 480 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3442484768
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Inhalt:

Lili hat alles verloren. Ihr kleines Café in Schottland musste sie schließen. Und auch mit ihren Großeltern versteht sie sich nicht wirklich.
Sie erhält eine Nachricht, dass sie nach Wales kommen soll. Auf der Halbinsel Llyn liegt eine verfallene Pilgerstätte. Der Anwalt, der sie kontaktiert hatte, erklärt ihr, dass sie diese Pilgerstätte geerbt habe. Sie muss dieses Haus wieder herrichten, allerdings so, dass es mit den Regeln des Denkmalschutzes konform geht. Ihr unbekannter Wohltäter stellte ihr ebenfalls das Geld zur Verfügung. Erst nach einem Jahr soll Lili den Namen ihres Wohltäters gesagt bekommen.
Doch ihre Ankunft ist nicht bei allen Bewohnern gut angekommen. Es gibt Menschen, die sich an ihrer Anwesenheit stören. Nach und nach begibt sich Lili auf die Suche nach dem Geheimnis hinter dem Cottage.

Lili ist eine durchaus schwierige Person, die eigentlich alles mit sich allein ausmacht. Sie ist es nicht gewohnt, Hilfe zu bekommen, geschweige denn Zuneigung zuzulassen. Viele ihrer Handlungen verstand ich erst viel später, so dass ich sehr lange Zeit brauchte, um mit diesem Charakter "warm" zu werden. 

Der Schreibstil der Autorin hat mir in einem ihrer vorherigen Bücher schon sehr gefallen, so war es hier auch. Allerdings hätte ich mir gewünscht, wie es manche Verlage oder gar Autoren machen, im hinteren Teil des Buches eine Zusammenfassung zu geben, wie manche Orte, Namen, etc. ausgesprochen werden. Gerade die walisischen Ortsnamen oder auch Geschichtsnamen waren echt schwer, so das ich diese teilweise übersprungen habe.
Die Autorin erzählt hier auf zwei Zeitebenen, was aber aus dem Klappentext nicht hervorgeht. Und gerade dieser Teil aus dem Jahre 614 n.Chr. nimmt einen sehr großen Teil des Buches ein. Es wird erst sehr spät klar, wie diese Teile zusammen hängen. Ich hatte immer das Gefühl, gerade aus der Geschichte, in der ich mich wieder zurecht gefunden habe, wieder herausgerissen zu werden, denn es folgte die Gegenwart, oder gar andersherum.
Eine gewisse Spannung konnte ich merken, so wurde sie aber immer wieder ein wenig kaputt gemacht, wenn die Zeitebenen gewechselt wurden.

Was mir sehr gut gefallen hat, war die Stimmung in den jeweiligen Zeitebenen. Die hat die Autorin sehr gut rüber gebracht. Sei es die der Personen, oder aber die Natur. Ich konnte das aufgewühlte Meer direkt vor mir sehen. Ich konnte beinahe das Salzwasser riechen. Und das fand ich total toll.

Ich hatte mich eigentlich total auf das Buch gefreut und habe Freudensprünge gemacht, als ich es endlich in den Händen hielt. Doch im Nachhinein bin ich ein wenig enttäuscht. Das Ende fand ich dann auch etwas zu holperig und zu schnell.

Mein Fazit:

Ich hätte mir gewünscht, wenn einige Charaktere etwas mehr Tiefe erhalten hätten. Einige kamen mir doch etwas oberflächlich vor. Und auch einige Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen, da ging mir manches echt viel zu schnell. 3 Sterne

Ich möchte ich herzlich beim Bloggerportal sowie beim Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Weitere Bücher von Constanze Wilken:

- Ein Sommer in Wales
- Der Duft der Wildrose
- Was von einem Sommer blieb
- Die vergessene Sonate
- Die Frau aus Martinique
- Die Malerin von Fontainebleau
- Die Lautenspielerin
- Die Tochter des Tuchhändlers
- Blut und Kupfer
- Das Licht von Shenmoray


Freitag, 3. März 2017

Freitags-Füller #411

Moin zusammen!


Schon wieder eine Woche rum, wahnsinn oder? Die Zeit fliegt.... früher als Kind ging die Zeit nie um. Immer wenn meine Freunde im Urlaub waren und wir nicht, kroch die Zeit nur so daher. Manchmal total langweilig und mittlerweile.... aufwachen und zack ist der Tag auch schon wieder rum.

Es ist mal wieder Zeit für den Freitags-Füller von Barbara. Ihr könnt auch gern mitmachen. Auf eurem Blog oder kopiert euch einfach den Lückentext und füllt ihn in den Kommentaren aus.

1.  Der blaue Himmel ist im Moment eine Seltenheit. Man sollte den wenigen Sonnenschein echt genießen.
2. Ich hasse es, Sachen zu suchen, die man ewig nicht mehr gebraucht hat und nicht mehr weiß, wo man sie hingelegt hat.
3. Freitags bedeutet auch Haushalt machen, wenn ich nicht arbeiten muss.
4. Es ist doch echt unglaublich, was da momentan in der Politik los ist. Ich frage mich echt, ob die sich da auch mal selber zu hören, wenn die diesen Mist von sich geben.
5.  Meine Haare sind mein ein und alles. Nächste Woche werden sie wieder schön gemacht, da habe ich einen Friseur-Termin.
6.  Jetzt machen oder soll ich das verschieben? Eigentlich ein Satz, den ich nicht gern sage, kommt aber schonmal vor.
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Leseabend, denn mein Mann muss morgen arbeiten. Morgen habe ich noch nix geplant, und Sonntag möchte ich die Zeit einfach mit der Familie genießen!

Ich werde jetzt gleich erstmal den Haushalt erledigen und dann muss ich noch Urlaubsfotos raussuchen. Ich mache meine Galerie an meiner Treppe neu und da sind jetzt schöne Schwedenfotos reingekommen. Aber wie das nunmal so ist, wir haben wenig Fotos, die wir aufrecht fotografiert haben. Also müssen dann andere Fotos rausgesucht werden. Mal sehen, was wir da finden.

Auf in den Freitag....

Donnerstag, 2. März 2017

Februar Rückblick 2017

Moin ihr Lieben!


Tja, der Februar ist auch schon wieder rum, aber ich muss gestehen, irgendwie habe ich diesen Monat gar nicht so viele Bücher geschafft, wie ich es eigentlich wollte. Aber, lesen soll ja auch Spaß machen und nicht zur Pflicht werden.

Ich habe im Februar 

- 1 Histo-Krimi
- 1 Roman
- 1 Fantasy-Roman

gelesen.

Insgesamt gelesene Seiten: 1.195 Seiten

Ein Buch habe ich abgebrochen.

Magere Ausbeute, aber nun ja, was will man machen?

Welches Buch mir am besten gefallen hat? Das kann ich eigentlich gar nicht so genau sagen, weil mir alle 3 gut gefallen haben.

Dafür habe ich 3 Rezi-Exemplare bekommen, wofür ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchte.

Ich bin nun gespannt, was mir der März Lesetechnisch so bringen wird.

Einen schönen Tag wünsche ich euch allen!