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Mittwoch, 22. August 2012

Rezi: E.L. James - Shades of Grey - Geheimes Verlangen

Ana ist 21 Jahre jung und Literaturstudentin, die kurz vor ihren Abschlussprüfungen steht. In Sachen Liebe ist sie ziemlich unerfahren.
Sie soll ein Interview anstelle von Kate, ihrer besten Freundin, führen. Sie trifft auf den selbstbewussten und reichen Christian Grey und diese Begegnung verwirrt sie sehr.
Deshalb möchte sie ihn nach ihrer Rückkehr so schnell wie möglich vergessen.
Nach einiger Zeit aber steht er wieder vor ihr und die Gefühle für ihn sind stärker als je zuvor. Sie gibt ihren Gefühlen nach und trifft sich mit ihm in seiner Wohnung. Dort führt er sie in eine dunkle und gefährliche Welt der Liebe - in eine Welt, vor der sie zurückschreckt, die sie aber zugleich auch magisch anzieht...

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Erschienen im Goldmann-Verlag ~*~ 608 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 12,99 €
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Ana lernt Christian bei einem Interview für die Uni-Zeitung kennen. Kate, ihre beste Freundin, die es eigentlich machen sollte, ist krank geworden und so fährt Ana hin. Dort trifft sie auf den gutaussehenden und reichen Christian Grey. Das Interview verläuft nicht so, wie Ana es gern gehabt hätte, denn sie hat nur die Fragen, die Kate ihr aufgeschrieben hat und nichts weiter. Sie kennt nicht den Lebenslauf von Christian Grey und so kommt sie in die eine oder andere peinliche Situation.
Nach dem Interview versucht sie ihn zu vergessen, doch irgendwie kommt sie nicht von ihm los.
Auf einmal steht er wieder vor ihr und die Gefühle lodern erneut in ihr auf. Er lädt sie zu sich nach Hause ein und zeigt ihr seine Welt. Schnell wird einem klar, das sowohl die Büroräume als auch sein Zuhause so ziemlich steril sind, alles ist in weiß gestrichen.
Ana reagiert geschockt, als sie seine Leidenschaft kennen lernt, bzw. sein Spielzimmer sieht.
Als sie dann noch seinen Vertrag zu lesen bekommt, ist ihre Verwirrung noch größer und sie muss einiges recherchieren. Und das ist noch nicht alles.


Hmm, was soll ich sagen? Irgendwo ist es doch schwerer, dieses Buch zu rezensieren, als ich dachte.

Ich hatte mir geschworen, ich werde mir dieses Buch nicht kaufen, denn ich wollte diesem Hype stand halten.
Nun gut, gekauft habe ich es mir auch nicht, aber ich habe es von einer lieben Nachbarin ausgeliehen. Innerhalb von 24 Stunden hatte ich es durch. Jojo, ich weiß, für das ich es eigentlich nicht lesen wollte, war es schnell.
Aber ich habe schnell gemerkt, das ich das Buch lesen kann, ohne mein Hirn groß anzustrengen. Und so habe ich es gelesen und was muss ich sagen? Ich hing die meiste Zeit über über das Buch gebeugt und schüttelte mit dem Kopf. Hätte Ana vor mir gestanden, ich hätte sie bestimmt erstmal geschüttelt vor soviel Naivität muss die Welt geschützt werden. Wie kann man etwas ungelesen unterzeichnen? *am Kopf pack* Das war so die erste Situation, wo ich dachte, Mensch Mädel, so dumm kannst du nicht sein.
Ich habe ja nun auch schon einige Romane gelesen, in denen viel Sex vorkam und viele Höhepunkte. Aber hier bei diesem Buch habe ich aufgehört zu zählen, denn irgendwann geht es nicht mehr. Ich kann hier echt behaupten, das Mädel kommt, trotz ihrer Unerfahrenheit, IMMER!!!! Ihre Orgasmen erschüttern Ana geradezu oder lassen sie gar explodieren.
Ach ja, was mir noch einfällt, Christian hat dafür gesorgt, das sie mal nicht kommt. Sie durfte einfach nicht. Zack, Hose runter, Rein Raus, Micky Maus, Fertig. Ach ja, vorher hat er ihr gesagt "Du darfst nicht kommen".
Der nächste Aufreger meinerseits war, das sie ewig erötete.. Ja himmel, so prüde und unerfahren kann doch kein Mensch sein. Das wirft gleich die nächste Frage auf: Hat sie es sich jemals selbst gemacht? Auch diese Frage wird im Buch beantwortet.
Die Autorin hat der Hauptfigur nicht wirklich viel Hirn eingeflößt... ob das auf das mangelnde Talent der Autorin hinweist? Das sei dahin gestellt. "Seine Hand ist bei mir... da... UNTEN... da unten... "

Ihre "Innere Göttin" ging mir so ziemlich auf den Keks, die eine Mischung aus Cheerleader und Hochstabspringerin war. Entweder war die "Innere Göttin" dabei, über die nächste Hürde zu überspringen, oder aber sie saß mit einer Decke über dem Kopf hinter der Couch. Sorry Mädel, aber du gehörst eindeutig eingeliefert... das war das erste, was ich gedacht habe, als dieses Etwas zum ersten mal erwähnt wurde. Meine Meinung hielt bis zum Ende an.

Erzählt wird es in der Gegenwart und Ich-Form.
Am Anfang hatte ich schnell das Gefühl, das ich irgendwie in einer Fortsetzung von Twilight gelandet bin. Ana ist ziemlich an Bella angelehnt, denn sie ist tollpatschig, trotzdem hübsch und noch Jungfrau. Christian wird stark an Edward angelehnt, okay, das Geschimmer und Gefunkel fehlt. Aber er sieht verteufelt gut aus, hat Geld wie Heu und raubt den Frauen den Verstand.
Ich habe so einiges über das Buch gelesen gehabt, allerdings habe ich nicht mitbekommen, das die Autorin ein Twilight-Fan ist. Tja, deshalb wohl die Ähnlichkeiten.



Verstehen kann ich es aber so gar nicht, warum dieses Buch aus vielen amerikanischen Bibliotheken heraus genommen wurde. Ich empfand beim lesen nun nicht wirklich etwas anstößiges.
Ich hatte ehrlich gesagt mehr von dem Buch erwartet. Ich meine, es war schon klar, das dieses Buch die Nation wieder in 2 Lager teilt, die einen finden es gut, die anderen richtig grottig. Aber wie ich schon schrieb, wenn ich mein Hirn nicht wirklich anstrengen muss, kann das Buch nicht wirklich ein Hit sein. Und so war es dann auch.
Ob ich die anderen zwei Bände lesen werde, weiß ich noch nicht. Einerseits möchte ich wissen, wie es weiter geht, aber andererseits sage ich auch, wenn die genauso schlecht sind, wie Band 1, so wäre es rausgeschmissenes Geld.

Ich glaube, mehr als 2 Sterne kann ich dem Buch einfach nicht geben. Mehr ist es mir nicht wert. Der Hype darum war größer, als er hätte sein dürfen.

Rezi: Susannah Kells - Das Hexenamulett

England, im 17. Jahrhundert: Die junge Dorcas wächst in einem so frommen, wie strengen Elternhaus auf. Als sie heimlich nackt ein Band im Fluss nimmt, wird sie von dem jungen Adeligen Toby Lazen überrascht. Doch auch ihr missgünstiger Bruder Ebenezer hat alles mitverfolgt. Als Dorcas daraufhin an einen ältlichen Glaubensbruder verheiratet werden soll, sucht sie ihr Heil in der Flucht. Im Studierzimmer des Vaters hat sie zuvor ein seltsames Amulett gefunden. Und einen Brief: Das Schmuckstück sei der Schlüssel zu ihrer Vergangenheit. Als sie Toby wieder trifft, brennt ihr Herz bald lichterloh für ihn. So lichterloh wie die Scheiterhaufen vor dem Tower von London...




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Erschienen im rororo-Verlag ~*~ 592 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 8,95 €
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Ich habe mir das Buch von einer netten Bekannten ausgeliehen. Vielen lieben Dank liebe Fluse, das ich es lesen durfte.

Tja, was kann ich sagen? Das war mein erstes historisches Buch. Es war gar nicht so schlecht kann ich sagen, trotzdem habe ich mich schwer getan, dieses Buch zu lesen. Bzw. erstmal damit anzufangen.

Dorcas wächst im laufe des Buches einem sehr ans Herz und ich habe mit ihr mitgelitten. Dorcas ist ein sehr hübsches Mädchen und bald darauf stellt sich heraus, das sie gar nicht die Tochter von Matthew Slythe. Dorcas wurde dort aufgenommen, weil sie die Tochter seiner Schwägerin war. Diese starb allerdings kurz nach der Geburt im Kindbett.
Nach dem Tod ihres Stiefvaters findet sie im Studierzimmer von ihm ein seltsames Amulett, welches sie an sich nimmt. In dem Brief geht es um einen Bund, bei dem es um viel Geld geht.
Sie flüchtet, als sie mit dem Glaubensbruder verheiratet werden soll. Sie macht sich auf den Weg um Toby zu finden.
Mit ihm flüchtet sie nach der Zwangsverheiratung und wird bei Lady Lazender aufgenommen, der Mutter von Toby.
Sie hat dort eine schöne Zeit, doch der Frieden währt nicht lange.

Das Buch war zum Teil sehr spannend geschrieben, andere Sachen waren für mich sehr unrealistisch, so das ich sie nicht wirklich nachvollziehen konnte.
An anderen Stellen hat sich das Buch doch arg hingezogen wie Kaugummi, wo ich teils schon drauf und dran war, das Buch beiseite zu legen.
Ich wollte aber doch immer noch wissen, wie es mit Campion alias Dorcas weiter geht.
Zum Ende hin wurde es wieder spannend und auch sehr schön. Aber ich möchte euch nicht die Leselust verderben, indem ich einiges vorweg nehme.
Das Buch 591 Seiten, was mich ebenfalls ein wenig abschreckte. Gut und gerne hätten aber bestimmt 100-200 Seiten weniger in dem Buch sein können, wo man die langweiligeren Passagen hätte rausnehmen können.



Meine Meinung zu diesem Buch beläuft sich auf 3,5 Sterne. Warum nur 3,5 Sterne, wenn es mir im groben und ganzen doch gefallen hat?
Das Cover, so wie ihr es oben seht, hat mir gar nicht gefallen und passt in meinen Augen so gar nicht zu dem Buch, dann das langgezogenen in dem Buch.

Dienstag, 14. August 2012

Rezi: Nora Roberts - Zeit der Hoffnung

Eine geheimnisvolle Einladung führte die drei Freundinnen Mallory, Dana und Zoe zusammen und stürzt sie in das größte Abenteuer ihres Lebens. Nach Mallory ist es jetzt auch an Dana mithilfe eines alten Bildes und eines Gedichts das Rätsel um die drei verschwundenen keltischen Prinzessinnen zu lösen. Keine leichte Aufgabe, denn Dana gerät nicht nur plötzlich in Lebensgefahr, es tritt auch noch ein Mann wieder in ihr Leben, den sie am liebsten für immer vergessen hätte: Jordan Hawke, der Mann der ihr einst das Herz brach...






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Erschienen im Blanvalet-Verlag ~*~ 384 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 8,99 €
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Teil 2 der Zeit-Trilogie von Nora Roberts.
Vom ersten Ban war ich angetan und habe das zweite ebenfalls gelesen. Nun, im zweiten Band ist meines Erachtens weniger passiert.
Mal, Dana und Zoe haben viel renoviert in dem Haus, welches sie gekauft haben, um dort ihre eigenen Läden zu eröffnen.
Dana trat für mich nicht in den Mittelpunkt wie es Mal im ersten Band getan hat. Dana war für mich auch eine Nebenrolle, wie alle anderen Figuren, es hatte keiner groß eine Hauptrolle. Und das fand ich schade. Im ersten Band wurde Mal sehr hervorgehoben, ihre Gemütsstimmung wurde mehr beschrieben.
In diesem Band wurde diese zwar auch von Dana beschrieben, aber ein gewisses Etwas fehlte. Ich denke, ein jeder kennt das, wenn man das Gefühl hat, das etwas fehlt. So ging es mir leider das ganze Buch über.
Zum Schluss wurde es spannend, als es darum ging, den Schlüssel zu finden.
Interessant waren auch einige Wendungen, die eigentlich gegen die Spielregeln waren, aber der Gegner der Mädels hielt sich auch nicht mehr an die Spielregeln. An dieser Stelle möchte ich nicht mehr verraten. Lest es einfach selber.



Ich bin nun gespannt auf das dritte Band und hoffe, das die Autorin da wieder etwas mehr Spannung, etwas mehr Person einfließen lässt. Ich hoffe, das da Zoe nicht ebenfalls in den Hintergrund tritt, bzw. zur Nebenperson wird.

Das Cover fand ich super schön und beim Kauf damals hatte es mich sehr angesprochen. Es gibt ja mittlerweile eine Neuauflage der Zeit-Trilogie. Am 20.8. erscheint die Neuauflage zu Zeit des Glücks.

Das Buch habe ich mit 3,5 Sternen bewertet.

Sonntag, 12. August 2012

Rezi: Nora Roberts - Zeit der Träume

Mithilfe eines Gedichtes und eines Bildes soll Malory Price, eine junge Galeristin, das Rätsel um drei verschwundene keltische Prinzessinnen lösen. Als Lohn dafür soll sie 1 Million Dollar erhalten.
Sie erhält eine mysteriöse Einladung und soll nach Warrior´s Peak kommen, einer alten Villa hoch oben über Pleasant Valley, dem Ort, in dem sie nun lebt.
Vor Ort lernt sie Zoe und Dana kennen, die ebenfalls diese Einladung erhalten haben.
Außerdem lernt sie den Journalisten Flynn kennen und Malory muss sich entscheiden, zwischen der Erfüllung ihrer Träume und Flynn, ihrer großen Liebe....



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Erschienen im Blanvalet-Verlag ~*~ 384 Seiten
Taschenbuchausgabe 8,95 €
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Das ist der erste Band der Zeit-Trilogie der Autorin Nora Roberts.
Ein gelungener Auftakt, wie ich finde.

Malory lernt dank einer Einladung die beiden Frauen Dana und Zoe kennen, die ebenfalls auf Warriors Peak warten. Alle drei sollen gemeinsam das Rätsel der verschwundenen keltischen Prinzessinnen lösen. Allerdings hat jeder dafür nur eine Mondphase Zeit, von Neumond bis Neumond.
Als erstes ist Malory an der Reihe und als Hilfe erhält sie ein Gedicht und ein Bild. Auf diesem Bild sind die drei keltischen Prinzessinnen zu sehen, die allerdings den drei Frauen total gleichen.
Mal recherchiert in der Galerie in der sie arbeitet, nach dem Künstler des Bildes.
Dana und Zoe wälzen Bücher um des Rätsels Lösung näher zu kommen. Bei der Recherche lernt Malory auch Flynn kennen. Er ist der Bruder von Dana und sie verliebt sich in ihn.
Er klinkt sich ebenfalls in die Suche mit ein und wird in seinen Träumen heimgesucht. Aber an dieser Stelle mag ich einfach nicht mehr erzählen, denn sonst geht es zu sehr ins Detail und dann wäre die Spannung für die Leser weg. ;)

Die Autorin hat hier einen tollen Auftakt geschaffen, ein Buch, das mitreißt, wenn man sich auf die Geschichte einlässt.
Was mir nicht so gut gefällt an den Geschichten der Autorin ist, das die Protagonisten immer wunderschön sind, und die tollsten Talente haben. Aber gut, da kann man drüber hinweg sehen, wenn die Geschichte stimmt. Und hier stimmt sie.
Die Autorin hat die einzelnen Fäden der Geschichte wunderbar gesponnen. Die Spannung stieg langsam aber stetig an und am Ende gab es den Showdown.

Das Cover hat mir hier sehr gut gefallen. Ich habe noch die ältere Ausgabe, denn mittlerweile gibt es eine Neuauflage der Zeit-Trilogie mit anderen Covern, die mir persönlich aber nicht so gut gefallen.



Meine Meinung ist, das die Geschichte gelungen ist. Punktabzug gibt es aber wegen der Charaktere, die doch immer hübsch und super talentiert sind. Mag vielleicht nicht nachvollziehbar sein, doch ich habe schon viele Bücher der Autorin gelesen und das fällt einem doch immer wieder ins Auge.

Alles in allem kann ich sagen, das ich hier gerne 4 Sterne vergebe.

Donnerstag, 9. August 2012

Rezi: Hallgrimur Helgason - Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen

Der 67. Auftragsmord geht schief. Killer Toxic wird von seinem Boss raus aus New York und sogar raus aus dem Land geschickt.
Am Flughafen ist die Präsenz der Polizei aber doch sehr hoch und so gerät Toxic in Panik und tötet einen Mann auf der Herrentoilette. Er nimmt dessen Pass und Bordkarte. Er stellt fest, das er nun als Father Friendly nach Island reist, einem amerikanischen Fernsehprediger.
Die Maskerade fliegt allerdings nach kürzester Zeit auf und das Versteckspiel beginnt von neuem. Es wird ungemütlich für Toxic.






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Erschienen im dtv-Verlag ~*~ 272 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,95 €
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Als erstes dachte ich, wow, was für ein Titel. Man braucht schon gefühlte 5 Minuten um diesen Titel auszusprechen und zu lesen. Nun denn, ich war glücklich, als das Wanderbuch bei mir ankam. Es lag dann noch eine Weile bis ich es dann mit einem Forum zusammen als Leserunde gelesen habe.

Nun, die ersten 7 Kapitel waren unterhaltsam, Spannung fehl am Platze und der gepriesene schwarze Humor suchte ich vergebens.
Ziemlich grinsen musste ich bei einer Szene, als Toxic nun als Father Friendly im isländischen Fernsehen vor der Kamera stand und so einiges los gelassen hat.
Ich glaube, das war somit mein kleines persönliches Highlight in dem Buch, denn danach ging es in meinen Augen wieder bergab.
Einiges habe ich quer gelesen, anderes widerum sehr genau, dennoch hat mich das Buch nicht wirklich vom Hocker gehauen.



Der Titel ist eindeutig zu lang, hat wenig mit dem Buch gemein und der schwarze Humor fehlte gänzlich. Ich verstehe eindeutig mehr unter einem Krimi des Monats, so der Aufkleber auf dem Buch vorne.

Das Cover gefiel mir auch nicht sonderlich. Wie oben auf dem Bild zu sehen, sind dort schwarze Schuhe im Schnee. 

Ich bin froh, das ich mir das Buch nur ausgeliehen und nicht gekauft habe, denn ich hätte mich schwarz geärgert. Denn mehr als 1 Stern ist mir dieses Buch echt nicht wert!

Montag, 6. August 2012

Rezi: Michael Kurfer - Die toten Bücher

Der Münchener Italiener Andrea interessiert sich nur für Bier und Bücher, die er in seinem gleichnamigen Laden verkauft. Als dort eingebrochen wird, muss er sich wider Willen auf die Suche nach zwei geheimnisvollen Büchern begeben. Mit Hilfe der durchtriebenen Melitta und des Verschwörungsfreaks Martin sowie dank des Wissens eines rätselhaften Eremiten aus dem Englischen Garten kommt Andrea den dunklen Machenschaften einer internationalen Verlagskette in die Quere und begibt sich dabei auf sehr dünnes Eis...






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Erschienen im dot-books-Verlag ~*~ 295 Seiten
Kindle-Edition ~*~ 7,99 €
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Ich habe das Buch bei einer Verlosung von "Lovelybooks" gewonnen und durfte es lesen, wofür ich hier an dieser Stelle nochmal ein großes Danke sagen möchte.

Ich fand an diesem Buch den Titel sehr interessant. Was hat es damit auf sich? Warum die "toten" Bücher?

Nun, der Krimi spielt in München. Bei dem Italiener Andrea wird im Laden eingebrochen und es sieht erst so aus, als seien ein paar Penner daran Schuld gewesen, zumindest glaubt es die Polizei.
Als er jedoch merkt, das ein bestimmtes Buch verschwunden ist, welches er zuvor von seinem Freund Martin bekommen hat, wird er stutzig, zumal Martin an etwas großes glaubt, was mit dem Buch zusammen hängt, denn es gibt noch ein solches Buch. Das Buch, um das es geht, hat einen sonderbaren Einband und die Suche geht los. In diesem Buch sind versteckte Hinweise gegeben, es werden aber beide Bücher gebraucht. Das eine gestohlen, das andere noch im Besitz der Freunde.
Später taucht dann noch Nikki, Andreas Ex-Freundin, auf und bändelt wieder mit ihm an.

Dann stellen Martin und Andrea fest, das auch bei ihnen privat in den Wohnungen eingebrochen wurde. Andrea wurde eine kostbare Erinnerung an seine Kindheit geraubt. Diese Einbrüche bewegen nun auch Andrea dazu, endlich heraus zu finden, warum diese Bücher so interessant sind.

Andrea findet aber heraus, das einer der Penner das Buch hat mitgehen lassen und nicht diejenigen, die hinter dem eigentlichen "Schatz" hinterher sind, die von der internationalen Verlagskette.

Der Autor hat hier die Spannung sehr langsam aufgebaut, was mir ein wenig zu schleppend ging. Es wurde viel um den heißen Brei herum geredet, Spannung war kaum da. Das ging leider das ganze Buch so über, bis auf die letzten Seiten, wo es dann um des Rätsels Lösung ging.
Ich hatte allerdings nie das Gefühl, das ich das Buch würde abbrechen müssen, weil es mir doch zu langweilig war, denn ich wollte nun wissen, was es mit den toten Büchern auf sich hat.
Toll fand ich, das genau erklärt wurde, wie es dazu kam, das es die toten Bücher gab.
Neben den Hauptfiguren, die der Autor sehr gut beschrieb, gefiel mir Gust am besten. Gust ist in meinen Augen ein guter Freund von Andrea, mit dem man Pferde stehlen könnte. So kam es dann auch, das Gust den Freunden geholfen hat, mit seinen trickreichen Ideen der Lösung näher zu kommen. Auch ihn hat er detalliert beschrieben, so das man sich ihn total gut vorstellen konnte. Man konnte sich in die Gefühlswelt jedes einzelnen Charakters einleben.


Alles in allem bleibt mir zu sagen, das ich dem Buch trotzdem nur 3 Sterne geben kann. Es fehlte mir eindeutig an Spannung. In meinen Augen hätte auch mehr die Polizei mit einbezogen werden sollen, denn da war jetzt der Einbruch und der war recht am Anfang des Buches und die Polizei kam nur da vor, sonst überhaupt nicht mehr.