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Freitag, 21. April 2017

Freitags-Füller #418

Guten Morgen zusammen!


Mein Urlaub ist schon wieder rum. Ich habe ihn sehr genossen. Leider hat mich aber auch schon der Arbeitsalltag wieder. Wie schnell das doch immer rumgeht oder?
Ich habe im Urlaub aber drei Bücher lesen können, eines hatte ich angefangen und fast beendet. Soviel schaffe ich sonst nie.

Nun ja, es wird mal wieder Zeit für den Freitags-Füller von Barbara.



1. Ich lese sehr gerne und sehr viel. Es entspannt mich und ich kann einfach mal abschalten!
2.  Ständig gibt es bei uns Resteverwertung. Ist  doch auch alles viel zu teuer, um etwas wegzuschmeißen.
3. Am Montag fängt eine neue Woche an und meist ist der Montag nicht so entspannt, wie die restlichen Tage der Woche.
4. Eine Rundfahrt durch Schweden und Norwegen, das ist so ein Traum von mir und meinem Mann, allerdings mit einem eigenen Wohnmobil.
5.  Im übrigen ist heute Freitag und somit WOCHENENDE!!!!! Zumindest für mich.
6. Es ist schwer, anderen Leuten genügend Vertrauen entgegen zu bringen, besonders für mich.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf  einen Mädelsabend im Weinkeller (lets dance wird aufgenommen ;) ), morgen habe ich einen Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich Zeit mit meiner Familie verbringen!

So ihr lieben, für mich heißt es gleich, auf zur Arbeit. Ich wünsche euch allen ein entspanntes Wochenende mit vielleicht viel Zeit zum Lesen.

 

Mittwoch, 19. April 2017

Rezi: Sabrina Qunaj - Die Tochter des letzten Königs

Klappentext:

Sie ist vom Blute der alten Könige, und sie ist der Schlüssel zur Macht.

Wales 1093: Als die Normannen in ihre Heimat einfallen, gerät die junge Fürstentochter Nesta in Gefangenschaft. Ihr königliches Blut macht sie zu einer wertvollen Geisel, und so bringt man sie an den Englischen Hof. Ihre unvergleichliche Schönheit bleibt auch Henry, dem zukünftigen König von England, nicht verborgen. Doch Nesta ist der Schlüssel zur Macht in Wales und wird schließlich gegen ihren Willen an den dortigen Kommandanten, einen Feind aus ihrer Kindheit, verheiratet. Was als Zwang beginnt, entwickelt sich langsam zu einer großen Liebe. Aber auch die walisischen Rebellen haben nicht vergessen, wer Nesta ist ...

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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (19.05.2014)
als TB gelesen ~*~ 704 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3442479887
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Inhalt:

Ich habe Nesta als eine freiheitsliebende, starke Frau kennen gelernt. Eine Frau, die an den Schicksalsschlägen ihrer Kindheit gewachsen ist. So musste sie miterleben, wie ihr Bruder fliehen musste, ihrem jüngeren Bruder die Hand abgehackt und die Mutter vergewaltigt wurde. 
Sie ist ein interessanter Charakter, den ich eigentlich direkt von Beginn an mochte. Klar hatte ich auch einige Stellen, wo ich Nesta am liebsten geschüttelt und angeschrien hätte, sie möge doch endlich mal nachdenken, aber es war jetzt nicht so, dass es nervte. Sie ist ein interessanter Charakter, den die Autorin Sabrina Qunaj sehr gut herausgearbeitet hat.
Aber nicht nur Nesta ist eine tolle Figur. Eigentlich allen Figuren wurde Leben eingehaucht. Sie kamen authentisch rüber, was ich gerade in historischen Romane doch sehr bevorzuge. 

Super fand ich ebenfalls zu Anfang, dass die Autorin einen kleinen Einblick in die walisische Sprache gewährt hat, damit einem das Lesen leichter fiel. Das eine oder andere Wort konnte ich so ableiten, bzw. in meinem Kopf richtig aussprechen. Dementsprechend empfand ich den Schreibstil der Autorin als sehr angenehm.

Ich hätte am Ende des Buches nicht gedacht, dass es sich bei Nesta um eine historische Persönlichkeit handelt, doch direkt am Anfang war der Stammbaum angegeben und fast hinter jedem Namen war ein Sternchen, welches die historische Persönlichkeit signalisieren sollte. 
Im Nachwort ging die Autorin sehr auf die Figur Nesta ein, und auch diverse andere Dinge hat sie da sehr gut erklärt. Es lohnt sich definitiv, dieses zu lesen.

Mein Fazit:

Keine langen Stellen, keine langweiligen Passagen. Ein wirklich toller historischer Roman, den ich innerhalb von 3 Tagen durch hatte. Das ganze Buch hat mich begeistert, so dass ich 5 Sterne geben möchte. Gerne auch mehr.


Die Geraldine-Reihe von Sabrina Qunaj:

- Die Tochter des letzten Königs
- Das Blut der Rebellin
- Der Ritter der Könige

Die Elvion-Reihe:

- Elfenmagie
- Elfenkrieg
- Elfenmeer
- Elfenmeer - Der Korallenfürst 


Weitere Bücher:

- Sternensommer
- Teufelsherz
- Teufelstod
- Von einem anderen Stern


Dienstag, 18. April 2017

Rezi: Viveca Sten - Die Toten von Sandhamn

Klappentext:

Als Thomas’ Jugendfreundin Nora durch einen Zufall herausfindet, dass ihr Mann sie hintergeht, fährt sie trotz Eis und Schnee mit ihren Söhnen nach Sandhamn, um in Ruhe nachdenken zu können. Die Inselbewohner sind erschüttert, denn gerade ist ein Mädchen verschwunden – noch geben die Eltern die Hoffnung nicht auf, dass sie ihre Tochter lebend zurückbekommen. Doch dann machen ausgerechnet Noras Söhne beim Spielen eine schreckliche Entdeckung ...
Knapp 100 Jahre zuvor: Der kleine Thorwald leidet unter den brutalen Ausbrüchen seines Vaters. Dieser vergöttert die Tochter, misshandelt aber den Sohn; die Mutter schaut untätig zu. Thorwald möchte von der Insel fliehen.
Geschickt flicht Viveca Sten aus diesen beiden Erzählsträngen einen Roman, der jeden sofort in Bann zieht und viel über das Leben auf der Schäreninsel im Lauf der Zeiten erzählt.

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Veröffentlicht im KiWi-Verlag (18.04.2013)
als TB gelesen ~*~ 368 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3462044942
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Inhalt:

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen beschrieben. Einmal in der Gegenwart, in der ein Mädchen verschwindet und bis dato keine Leiche aufgetaucht ist. 
Doch als die Kinder von Nora beim spielen in ein Loch fallen und etwas schreckliches entdecken, ist allen fast sehr schnell klar, um wen es sich dabei handeln muss.
Knapp 100 Jahre früher muss Thorwald die Gewalt seines Vaters über sich ergehen lassen. Nichts kann er seinem Vater recht machen. In der Schule ist er auch nicht gerade eine Leuchte. Am schlimmsten leidet er, als seine Mutter noch ein Kind bekommt und der Vater das Mädchen vergöttert. 
Doch als Leser fragt man sich, was hat diese Geschichte 100 Jahre zuvor mit der Gegenwart zu tun? Wie hat die Autorin all das zusammen verstrickt? Wo läuft der rote Faden lang?
Erst nach und nach wird klar, wie alles zusammen hängt und ich finde die Lösung sehr gut. Ich bin nicht so richtig darauf gekommen, wie alles zusammen hängen könnte. In gewisser Weise hat man vielleicht eine Ahnung, aber ich gestehe, ich hatte sie nicht.
Thomas Andreasson ermittelt wieder, doch irgendwie kam er mir dieses Mal etwas blass vor. Ich fand keinen richtigen "Draht" zu ihm, wie schonmal in den Büchern zuvor. 
Ich hatte beim lesen das Gefühl, es dreht sich hauptsächlich um die Vergangenheit und dann um Nora in der Gegenwart, die ihre eigenen Probleme lösen muss. Da rückt die Aufklärungsarbeit irgendwie in den Hintergrund, wahrscheinlich fand ich auch deswegen keinen Draht zu dem Ermittler.

Der Schreibstil ist wie gewohnt locker flockig. Ich hatte keine Probleme, in die Geschichte zu finden, auch wenn es etwas verwirrend war, da ich diese Zeitsprünge von der Autorin nicht kannte. Etwas weniger Probleme, etwas mehr Ermittlungsarbeit, weniger privates... ich glaube, das hätte dieser Geschichte etwas besser getan.

Mein Fazit:

Ich vergebe für den dritten Fall von Thomas Andreasson 3,5 Sterne. Mehr kann ich nicht geben, da mich doch das eine oder andere arg gestört hatte. Ich für meinen Teil hoffe einfach, dass der nächste Band wieder besser wird.


Reihenfolge der Thomas Andreasson-Reihe von Viveca Sten:

- Tödlicher Mittsommer
- Tod im Schärengarten
- Die Toten von Sandhamn
- Mörderische Schärennächte
- Beim ersten Schärenlicht
- Tod in stiller Nacht
- Tödliche Nachbarschaft
- Mörderisches Ufer


Freitag, 7. April 2017

Freitags-Füller #416

Guten Morgen zusammen!


Es ist wieder Freitag. Für mich heißt es heute ein wenig Stress. 
Muss jetzt gleich in die Stadt, ein paar Dinge umtauschen, hab ja sonst nix zu tun. Aber fehlerhafte Ware kann ich nicht auf mir sitzen lassen. Zumal es schon das zweite Mal ist, dass wir das umtauschen müssen *grml*

Trotzdem bringe ich euch den Freitags-Füller von Barbara vorbei


1.  Ich finde es schade, das viele Menschen einfach nur noch an sich denken. Die Menschheit mutiert leider gottes immer mehr zu reinsten Egoisten und da wundert es mich nicht, dass es auf der Welt soviel kracht. Religion mal hin oder her, aber ist es nicht wirklich so, das wir erst an uns denken, bevor dann lange nichts kommt und dann irgendwann mal wer anders?
2.  Auch mal anderen Leuten ein Lächeln schenken, bleibt oft auf der Strecke, dabei ist es nicht so schwer wie man denkt. 
3.  Man merkt, dass Frühling ist. Viele Menschen sind jetzt viel besser drauf, wenn die Sonne scheint. Ich allerdings auch :)
4.  Bei uns auf der Arbeit gibt es immer was zu lachen.
5.  Ohne Socken, gäbe es kalte Füße und kalte Füße bedeutet schlechte Laune.
6.  Süßstoff statt Zucker geht gar nicht....
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Lets Dance, morgen habe ich  so einiges geplant,  und Sonntag möchte ich mal wieder einfach nur ausspannen!


Ich wünsche euch allen ein entspanntes Wochenende. Habt eine tolle Woche und vielleicht kommt ihr ja zum lesen.

Rezi: Christiane Lind - Im Land des ewigen Frühlings

Klappentext:

1902: Auf der Reise nach Guatemala kreuzen sich schicksalhaft die Wege der selbstbewussten Margarete und der zaghaften Elise. Während Margarete es kaum erwarten kann, zu ihrer heimlichen Liebe Juan zurückzukehren, fürchtet Elise sich vor dem Unbekannten. Gemeinsam entdecken die jungen Frauen auf den Pfaden der Maya, was im Leben wirklich zählt: Der Mut, ihrem Herzen zu folgen.

Über 100 Jahre später: Nach dem bitteren Scheitern ihrer Ehe findet Isabell Trost in den bewegenden Tagebüchern ihrer Ururgroßmutter. Ihre Spurensuche führt sie zu Fabian, dem Chef einer Bremer Kaffeerösterei. Ist auch er bereit, sich den Geheimnissen der Vergangenheit zu stellen?

Eine emotionale Familiensaga vor der mystischen Kulisse des Maya-Landes, die von der Kraft der Liebe und der Schönheit des eigenen, mutigen Lebens erzählt.

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Veröffentlicht über Amazon (29.11.2016)
als E-Book gelesen ~*~ 408 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 3,99 €
ISBN: 978-1539826743
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Inhalt:

Elise und Margarete begegnen sich auf dem Schiff, das beide nach Guatemala bringen soll. Elise mag eigentlich viel lieber in Bremen bei ihren Großeltern bleiben, denn zu ihren Eltern hat sie nicht so einen guten Draht. Ihre Eltern wandern auf den Pfaden der Maya und wollen noch unentdeckte Tempel und Schätze heben. 
Margarete hingegen freut sich sehr auf ihre Rückkehr in das Land, in dem sie aufgewachsen ist und natürlich auf ihre große Liebe Juan, von dem sie aber ein Jahr lang nichts gehört hat.
Als sie ankommen, trennen sich die Wege von Margarete und Elise. Während Margarete verheiratet werden soll, muss Elise ihre Eltern begleiten.
In der Gegenwart hat Isabell gerade eine Scheidung hinter sich. Gemeinsam mit ihrer Großmutter begeben sie sich auf die Spuren ihrer Ururgroßmutter. Sie hat damals fleißig Tagebuch geschrieben.
Und dann tritt auch noch Fabian in das Leben von Isabell.

Die Charaktere Elise und Margarete haben mir sehr gut gefallen. Die eine ein bisschen weniger forsch und vielleicht auch ängstlich, die andere hingegen voller Selbstbewusstsein. Eine Mischung, die mir sehr gut gefallen hat. 
Isabell hingegen, und auch ihre Großmutter und Fabian, blieb ein wenig schwach, wie ich fand. Ich konnte zu ihr keine richtige Bindung aufbauen. Soll aber nicht heißen, dass ich den Part in der Gegenwart nicht gern gelesen habe. Ich habe alle Parts sehr gern gelesen, nur konnte ich mit Elise und Margarete wesentlich mehr anfangen. 

Die Geschichte ist toll erzählt, auch wenn ich am Ende mit dem Gefühl zurück gelassen wurde "Wie das wars jetzt?" Das fand ich jetzt nicht ganz so toll. Trotzdem aber hatte ich immer wieder das Gefühl, ich will wissen, wie es weiter geht. 
Ein paar kleinere Längen empfand ich jetzt während des Parts auf Guatemala, gerade als es um Elise ging. Aber das war eher minimal.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Gestaltung des Covers hat mich auch sofort angesprochen.

Mein Fazit:

Meine Lesereise nach Guatemala hat sich definitiv gelohnt. 4 Sterne gebe ich Christiane Lind mit dem Roman "Im Land des ewigen Frühlings".

Mittwoch, 5. April 2017

Gemeinsam Lesen #208

Guten Morgen am Mittwoch!


Wahnsinn, wie die Zeit doch vergeht. Schon ist April und die ersten vier Tage sind vorbei. Geht es nur mir so, oder habt ihr auch das Gefühl, dass die Zeit nur so dahin rast?
Wenn ich an früher denke, waren die Tage einfach nicht tot zu kriegen. 

Ich habe mir gedacht, dass ich mal wieder beim Gemeinsam Lesen von Schlunzenbücher mitzumachen.



Und das sind die Fragen:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade dieses Buch 

und bin auf bei 82%. 
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Nach anfänglichem Zögern erwiderte er ihre Umarmung und einen Augenblick standen sie schweigend da und gaben einander Halt."
 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Es ist mein erstes Buch von Christiane Lind. Es gefällt mir sehr gut, und ich bin gespannt, wie es ausgehen wird.
4. Auf welche Neuerscheinung/en 2017 freust du dich besonders? (Giselas Bücher)
Auf welches Buch ich mich freue?

Ganz klar, das ich mich auf Rebecca Gablé freue. Ich bin mit der Waringham-Saga von ihr angefangen und damit hat sie mich in ihren Bann gezogen. Ich werde nun bald Teil 1 von Otto der Große lesen, damit ich dann auch bald dieses tolle Buch in meinem Schrank habe.
Und wie ist das bei euch so? Auf welche Bücher freut ihr euch 2017 am meisten? 
Habt einen schönen Tag und genießt die Zeit, die ihr in euren Büchern abtauchen könnt.