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Mittwoch, 31. Juli 2013

Montagsfrage #11

Guten Abend ihr lieben!


Mal zur späten Stunde die Montagsfrage beantworten, die ja eigentlich gestern schon Montag hier sein sollte, aber irgendwie hatte ich es vergessen.

Diesmal lautet die Montagsfrage:

 
Brichst du deinen Büchern den Rücken?

Manchmal, so muss ich sagen, ist es wirklich so, das ich meinen Büchern den Rücken breche, dies passiert aber total unabsichtlich. Ich schlage mein Buch nie weit auf, wenn ich es lese. Ich halte es immer in einer Hand und habe es im 90 Grad Winkel in der Hand. So dachte ich bisher immer, das so nix passiert, ja puste Kuchen.
Ich hab es zwar auch lieber, wenn im Rücken keine Knicke, Risse, etc. rein kommen, aber manchmal lässt es sich nicht ändern.
ABER, so muss ich sagen, wenn ich Bücher von anderen Leuten mir ausleihe, so gehe ich sehr sorgfältig damit um, denn ich möchte meine Bücher auch gut behandelt haben, so behandel ich fremde Bücher ebenfalls gut.
Früher habe ich ohne Lesezeichen gelesen und da hab ich das Buch falsch herum, also auf die Seiten, aufgeschlagen hingelegt. Das würde mir heute nicht mehr passieren, wo es doch so schöne Lesezeichen gibt.

So ihr lieben, das war meine Antwort zu dem Thema, wie sieht es denn bei euch aus? Knickt ihr eure Bücher? Brecht ihr euren Büchern den Rücken? Habt ihr regelmäßig Knicke im Buchrücken?

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Restabend, ich werd mich nun ins Bettchen begeben und noch etwas lesen. Aber bei diesem Buch kann nix passieren, ist ein gebundenes Buch ;)

Eure Lady


Dienstag, 30. Juli 2013

Rezi: Stef Penney - Was mit Rose geschah - langweilig

Klappentext:

Privatdetektiv Ray soll eine verschwundene junge Frau finden – Rose Janko. Doch verschwunden ist sie schon vor sechs Jahren. Warum hat damals niemand nach ihr gesucht? Warum jetzt? Die Familie schweigt, denn die Jankos sind eine Roma-Familie, die ganz unter sich bleibt – und vom Unglück verfolgt scheint, so sehr, dass man munkelt, es liege ein Fluch über der Familie ... Ray nimmt den Auftrag widerstrebend an.

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Erschienen im DTV-Verlag ~*~ 448 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 14,90 €
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Inhalt:
 
Ray ist Privatdetektiv und wird von einem besorgten Vater beauftragt, seine Tochter zu finden. Seine Tochter habe vor einigen Jahren in die Familie Janko eingeheiratet, eine echte Roma-Familie. Seit der Hochzeit hat er aber nichts mehr von ihr gehört oder gesehen. Nun will er wissen, was passiert ist.
Ray macht sich auf die Suche nach der Janko-Familie und findet diese auf einem privaten Stellplatz. Doch die Familie schweigt.Warum schweigt sie und warum hat Ray das Gefühl, das nur JJ, der 14jährige Junge, wirklich wissen will, was mit Rose geschehen ist?
Welches Geheimnis verbirgt die Familie? Alles dreht sich dort eigentlich um den erkrankten Christo, der eine Erbkrankheit hat, woran wohl nur die Jungen der Familie erkranken und auch sterben.
Als Ray dann eines Tages im Krankenhaus erwacht und gelähmt ist, wird er misstrauisch. Denn das Fazit der Ärzte lautet, dass er vergiftet wurde. Nach und nach erhält er das Gefühl über seinen gesamten Körper und auch über sein Sprachzentrum wieder.
Ray steckt seine Nase immer tiefer in die Familiengeschichte und als dann noch auf einem Gelände Knochen von einem Menschen gefunden werden, auf dem die Familie Janko mal wohnte, wird er misstrauisch. Wer liegt hier begraben?

Der andere Strang der Geschichte wird aus der Sicht von JJ erzählt, der eigentlich ein normaler Teenager ist, nur keine Freunde hat, denn er kann keine Freunde mit nach Hause bringen. Wenn er es doch tun würde, so würden sie sich dann schnell von ihm abwenden, denn JJ wohnt in einem Wohnwagen. Zigeuner sind in der feinen Gesellschaft nicht wirklich gern gesehen.
Doch JJ kann einem leid tun, nicht nur, das er keine Freunde hat, soo findet er auch Sachen heraus, die er besser nicht wissen sollte.

Die Geschichte klang vielversprechend vom Klappentext her und auch die Leseprobe war nicht schlecht. Doch leider hat mich das Buch auf keinster Weise wirklich mit sich gerissen, so das ich total in der Geschichte drin war. Ich konnte für mich keine Spannung aus machen. Die Geschichte hätte in meinen Augen von der Autorin noch viel spannender gestaltet werden können, aber es kam mir so vor, als hätte sie sie nur so runtergeschrieben, was ich sehr schade fand, denn es ist eindeutig noch Luft nach oben.
Auch vermutet man ziemlich schnell, wer was gewesen ist, etc. und das finde ich schade So könnte man eigentlich schon gut nach der Hälfte des Buches dieses zuklappen und ein nächstes lesen, denn einiges wird sehr schnell aufgeklärt.


Mein Fazit:

Alles in allem fand ich vieles bei den Haaren herbei gezogen, die fehlende Spannung trägt ebenfalls zum Punktabzug mit bei. Einige Handlungen fand ich ziemlich langatmig, so das ich am Ende froh war, dass ich das Buch zuklappen konnte. Mehr als 1 Stern kann ich definitiv nicht geben.

Freitag, 26. Juli 2013

Blogtour "Lilith - wunschlos glücklich" Auslosung

Guten Morgen meine Lieben!



Bevor ich zur Arbeit muss, dachte ich, ich spanne euch nicht länger auf die Folter. Ich habe die Namen ausgelost, die die richtigen Antworten niedergeschrieben haben.

Die Frage lautete:

Was braucht Tine alles, um ein Buch zu schreiben? Kleiner Tipp von mir: Es sind 3 bestimmte Sachen, die sie braucht, um vernünftig arbeiten zu können ;) 

Die richtigen Antworten lauteten:

- passende Bilder der Protas aus dem Internet
- eine Playlist passend zu den Szenen
- und ein Arbeitscover


Das sind die drei Dinge, die Tine braucht.

Nun kommen wir zu dem/die Gewinner/in.


Ich sage Herzlichen Glückwunsch Uwe Taechl. Ich leite deinen Namen an Tine weiter, denn sie lost aus, was ihr gewinnt.
Bitte lass mir deine E-Mail-Adresse und deine Adresse per E-Mail zukommen, damit ich es an Tine weiterleiten kann.

psp-jenny(at)gmx.net

Den anderen möchte ich sagen, seit bitte nicht traurig, aber es kann leider nur einer gewinnen.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wunderschönen Tag und lasst euch nicht so von der Hitze ärgern. 

Eure Lady

Dienstag, 23. Juli 2013

Blogtour "Lilith - Wunschlos glücklich" von Tine Armbruster



Heute ist es soweit, die Blogtour macht bei mir halt und ich darf euch das "Making Of" präsentieren.

Ich freue mich wahnsinnig darüber, ein Teil dieser Blogtour sein zu dürfen.

Ihr habt das Buch noch nicht gelesen und wisst nicht, worum es geht?
Na dann lies dich durch meine Rezi durch: Lilith 

Nun, ich möchte euch ein kleines Interview zum Thema "Making of" mit Tine Armbruster präsentieren:




Frage: Du hast sehr gefühlvoll geschrieben, zum Beispiel wie Lilith reagiert, als ihre Großmutter stirbt und auch die Wochen danach. Ich glaube, ein jeder hat schonmal einen geliebten Menschen verloren, hast du da aus besonderen Erinnerungen geschöpft?

Tine: Vor fünf Jahren ist mein Vater einem Herzstillstand erlegen, somit gibt es sehr wohl einige Parallelen zu Lilith. Es ist furchtbar, wenn ein geliebter Mensch so plötzlich aus deinem Leben gerissen wird, wenn man einfach keine zeit hat sich zu verabschieden …

Frage: Wie lange hast du gebraucht, um das Grundgerüst für Lilith am stehen zu haben, oder hattest du schon so das grobe alles im Kopf?

Tine: Das große hatte ich schon im Kopf. Für den feineren Plott brauchte ich ca. 3 – Wochen und habe immer wieder etwas verändert. An der ganzen Story habe ich 6 Monate geschrieben, dann kam noch die Nacharbeit.

Frage: Wie bist du auf die Idee gekommen, einen Dschinn in die Geschichte zu verarbeiten? Wünscht du dir auch ab und zu mal einen Dschinn, der dir Wünsche erfüllt?

Tine: Die Idee dazu kam aus einem anderen Roman heraus. Ich hatte Beastly gelesen, von Alex Flinn und habe das Buch geliebt. Es war wie Disney für junge Erwachsene ... Mein Sohn hat im TV früher immer gerne Aladin gesehen und ich war meist dabei. Also kann man sagen, dass ich mich von Disney und Alex Flinn gleichermaßen zu meiner Story um Lilith und Luc habe inspirieren lassen. Die beiden Zutaten vermengt mit meinen Worten wurde schlussendlich zu "Lilith - wunschlos glücklich".
Wer wünscht sich nicht einmal, dass ein Wunsch in Erfüllung geht? Wenn das dann noch ein gutaussehender Dschinn übernimmt … klar, ich hätte gerne einen ;)

Frage: Hast du Hilfsmittel um die deine Protas besser vorzustellen oder in die jeweilige Szene zu finden?

Tine:  Ja, wenn ich meine Protas so einigermaßen im Kopf habe, gehe ich im Internet auf die Suche nach passenden Bildern. Das hilft mir einfach sie plastischer vor Augen zu haben.
Um besser in die jeweiligen Szenen zu finden gibt es eine Playlist, die ich ganz genau passend zu den Szenen aussuche. Wer mal hören will, die befindet sich auf meiner Homepage. Dazu gönne ich mir jedes Mal ein Arbeitscover … ohne das geht es einfach nicht *lach*

Frage:  Wie hast du dir Lilith vorgestellt? Hat sie sich im Laufe des Schreibens weiter entwickelt?

Tine: Sie ist genau so geworden, wie ich es mit gewünscht habe. Sie ist ein normaler Teenager und wieder nicht, da sie ein gewisses Eigenleben entwickelt hat. Sie hat sich sehr gewandelt – von einem gebrochenen zu einem starken Charakter. Der Weg durch ihre Geschichte war holprig, aber sie ist da angekommen wo ich mit ihr Enden wollte, das ist schön.

Frage:  Hast du dir, wenn du unterwegs warst, Notizen gemacht zu der Geschichte von Lilith? Behältst du diese Zettel? Hast du sie noch?

Tine: Ich hab immer einen Kritzelblock bei mir – gute Ideen müssen festgehalten werden ehe sie verloren gehen. Mittlerweile habe ich meinen dritten Din A 5 Block. Ich habe die meisten Zettel daraus noch, ja. Darin muss ich ja auch immer wieder nachlesen (zumindest in der Entstehungsphase) um in der fortlaufenden Story ja keinen Logikfehler einzubauen ;)

Frage:  Den Ort, in dem Lilith lebt, gibt es ihn wirklich? Warst du schonmal vor Ort oder ist der Ort dir einfach so aus der Feder "gehüpft"?

Tine:  Jain. Es gab den „richtigen“ Ort wirklich. Leider muss ich gestehen, dass sich trotz aller Notizen ein kleiner Logikfehler in mein Set geschlichen hatte, der durch eine aufmerksame Testleserin aufgedeckt wurde. Somit wurde das Set geändert … Natürlich gibt es den neuen Ort auch, aber weder der darin erwähnte Plattenladen, die Schulen oder Straßen stimmen nun überein, aber das muss es ja bei dieser Art Story auch nicht.
Ich war aber weder an dem einen noch an dem anderen Ort – leider.

Liebe Tine, ich danke dir abschließend sehr, dass du uns hast einen Einblick in das "Making of" von Lilith und Luc gegeben hast. Es war interessant zu lesen, wie du arbeitest, bzw. was du brauchst, um eine Story fertig zu stellen. 


Und nun ihr lieben, könnt ihr auch noch etwas gewinnen!
Was müsst ihr dafür tun?
Ganz einfach:

Ihr beantwortet mir folgende Frage und unter allen Teilnehmern mit der richtigen Antwort, ziehe ich dann den Gewinner und werde diesen Namen dann an Tine weiterleiten. Ich werde die Antworten erst nach der Ziehung veröffentlichen!!

Zu gewinnen gibt es folgendes:
  • 2 Printexemplare von Lilith
  • 2 eSticks inklusive dem eBook von Lilith 
  • 2 Download Codes für den Bookshouse Shop für das eBook von Lilith 

Meine Frage lautet:

Was braucht Tine alles, um ein Buch zu schreiben? Kleiner Tipp von mir: Es sind 3 bestimmte Sachen, die sie braucht, um vernünftig arbeiten zu können ;)

 
Ihr habt Zeit bis Donnerstag, den 25.Juli 2013 12 Uhr, um mir diese Frage zu beantworten. Bitte beantwortet mir diese Frage in den Kommentaren. Diese werden nur mir angezeigt, nicht euch.
Ich freue mich schon auf eure Einsendungen und drücke euch die Daumen.

Und morgen zieht die Blogtour weiter. Dann macht sie halt bei Mandy´s Bücherecke



Eure Lady

Dienstag, 16. Juli 2013

[Ankündigung] Lilith - wunschlos glücklich - Blogtour



Guten Morgen ihr lieben!


Ich habe mich dazu entschlossen, mal bei einer Blogtour mitzumachen und ich freue mich schon wahnsinnig drauf.

Am Samstag, den 20.07.2013 beginnt die Tour und wir, das sind 7 Bloggerinnen, möchten euch den Roman "Lilith - wunschlos glücklich" näher bringen, sowie auch Tine Armbruster, die Autorin.

Und so sieht unsere Tour im Einzelnen aus:

20.07. http://manjasbuchregal.blogspot.de - Interview mit Tine

21.07. http://lilienlicht.de/ - Interview mit weiblichen Protagonistin + Rezension

22.07. http://lielan-reads.blogspot.de/ - Interview mit männlichen Protagonisten + Rezension

23.07. hier auf meinem Blog - Making Of 


25.07. http://www.fairy-book.blogspot.de/ - Vorschau neues Projekt

26.07. http://meinekleineweltoder.blogspot.de/- Autoren-Foto-Homestory
 
Wir haben einiges vor, um euch auf den Geschmack der Romane von Tine Armbruster zu bringen ;-)

Ach ja, und das wichtigste, es gibt etwas zu gewinnen. Was es ist und wie es abläuft, erfahrt ihr dann rechtzeitig auf den einzelnen Blogs.

Wir würden uns freuen, wenn ihr uns auf dieser tollen Tour begleitet.

Eure Lady

Montag, 15. Juli 2013

Montagsfrage #10

Guten Morgen ihr lieben!


Eine neue Woche bricht an und somit heißt es wieder, Zeit für die Montagsfrage.
Diesmal lautet sie wie folgt:


"Liest du mehrere Bücher paralell?"


Meine Antwort darauf siehst du eigentlich immer rechts im Kasten. Das heißt, ja, ich lese gern Bücher paralell. Das ich jetzt sagen würde, es kommt ein Buch zu kurz, nein. Definitiv versuche ich immer unterschiedliche Genres zu lesen, denn einmal ist es mir passiert, da habe ich zwei Thriller gelesen und da hab ich bei dem einen was untermischt, was eigentlich im anderen drin war. Das werde ich definitiv nicht mehr so machen.

Wie schaut es mit dir aus? Liest du mehrere Bücher paralell? Teile mir doch deine Meinung mit, ich bin gespannt. Oder sagst du, nee, ich kann nur eines lesen, weil entweder eines zu kurz kommt oder du dich nur auf eines konzentrieren kannst?

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Start in die neue Woche!

Eure Lady

Freitag, 12. Juli 2013

Rezi: Sina Beerwald - Mordsmöwen - Möwenspass

Klappentext:

Möwerich Ahoi, sein halbes Leben lang Späher einer Bande um die "Scheff"-Möwe Baron Silver de Luft, schlägt Alarm: Crêpes-Budenbesitzer Knut ist verschwunden. Entführt, ermordet, ertrunken? Wovon sollen die Möwen sich jetzt ernähren, wenn sie nicht mehr täglich von den Sylter Touristen ihre Crêpes-Ration erbeuten können? Auf der Suche nach Knut gerät die Möwenbande in aberwitzige Verwicklungen und turbulente Situationen und kommt einem makabren Mord auf die Spur, der die Insel Sylt erschüttert.

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Erschienen im Emons-Verlag ~*~ 9,90 €
Broschiert ~*~ 208 Seiten
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Inhalt:

Ahoi ist eine Möwe und zusammen mit seinen Kumpels, dem Scheff, Alki, Suzette und Co. leben sie davon, dass die Touristen fleißig Crêpes kaufen. Doch eines Morgens macht der Stand mit ihrem Dealer Knut nicht offen. Knut erscheint einfach nicht.
Die Möwen sind außer sich und machen sich auf die Suche nach Knut. Schlau wie die Möwen nunmal sind, machen sie sich auf den Weg zum Haus von Knut und entdecken, dass dort alles verwüstet ist. Allerdings ist der Crêpes-Teig für diesen Tag angerührt worden. Ist Knut nur mal kurz weggefahren? Aber niemals würde Knut seinen Stand nicht eröffnen.
Einen Abschiedsbrief finden die Möwen auch noch. Normal können Möwen ja nicht lesen, doch eine Möwe hat an der Unität 4 Silvester studiert und ist des Lesens und Schreibens der menschlichen Schrift mächtig. Balthasar ist immer die Möwe, die sich morgens eine Zeitung klaut, denn sonst ist sein Frühstück nicht perfekt.
Aber was ist nun mit Knut passiert? Hat er Suizid gemacht? Wurde er ermordet?
Alle Möwen bilden nun die Bande der Schoko-Crêpes und ermitteln auf eigener Faust... pardon... mit eigenen Flügeln und versuchen Knut zu finden.

Ein lustiger Sylt-Krimi, der erste Möwenkrimi, um genau zu sein.
Anfangs hatte ich ein paar Probleme, weil ich mich mit der Schrift etwas arrangieren musste, aber nach einer Weile ging es dann.
Super lustig geschrieben und mir ist es tatsächlich passiert, als ich ein Wochenende an der Nordsee war, das ich mir sämtliche Möwen genau beäugt hab. Allerdings haben diese nicht wirklich so ein Theater veranstaltet, weil sie den Menschen Vorträge halten wollten bezüglich Möwensterbens... oder ich habs einfach nicht verstanden ;-)
Wie dem auch sei, ich fand Ahoi einfach knuffig. Der arme kleine Kerl, der von einem Fettnäpfchen ins andere fliegt.
Aber in diesem Buch geht es nicht nur darum, Knut zu finden, sondern auch um Freundschaft und Zusammenhalt.
Ein toller Krimi, der mit viel Witz und Humor geschrieben wurde, aber auch mit viel Liebe.
Mal ehrlich, auf so eine Idee muss man mal kommen und Möwen wie Menschen ermitteln zu lassen. Aber ich glaube, das können wirklich nur Menschen, die an der Nordsee wohnen und womöglich für solche Ideen die Möwen genau beobachtet hat.

Mein Fazit:

Ich weiß nicht warum mir der Einstieg so schwer fiel und warum ich Schwierigkeiten mit der Schrift hatte, aber dennoch hat es mir gut gefallen und ich gebe dem Möwenkrimi von Sylt 4,5 Sterne!

Rezi: Karin Kehrer - Arunis

Klappentext:

Einst hatte Arunis sich gegen seinen Vater, dem Schöpfergott aufgelehnt und wurde zur Strafe in eine Flasche verbannt. Er muss nun jedem, der ihn findet und das Zauberwort ausspricht, einen Wunsch erfüllen. Verbittert über sein Schicksal und voller Verachtung für die Menschheit fristet er ein jämmerliches Dasein. Dann wird Arunis allerdings von der Magierin Robina gefunden, die weder das Zauberwort kennt noch einen Wunsch aussprechen will. Als Robina spürt, dass jemand mit aller Gewalt nach Arunis sucht, vertraut sie die kostbare Flasche ihrer Ziehtochter Ambra an. Die besitzt keine magischen Fähigkeiten und ist dem Sucher damit schutzlos ausgeliefert – und wurde ohne Stimme geboren, mit der sie andere um Hilfe bitten könnte …



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Erschienen bei CreateSpace. ~*~ 9,99 €
Taschenbuchausgabe ~*~ 194 Seiten
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Inhalt:

Arunis, so kann man sagen, ist eine Art Flaschengeist. Allerdings reibt man nicht die Flasche und der Geist kommt heraus, sondern man muss das Zauberwort herausfinden, damit der Geist erscheint und dieser dem Menschen einen Wunsch erfüllt.
Nun, Robina, eine Magierin, die sich auf die Heilkünste spezialsiert hat, findet diese Flasche und behält sie bei sich. Arunis tritt durch die Gedankenrede mit ihr in Kontakt, doch Robina ist wunschlos glücklich. Das Zauberwort kennt sie nicht und wirklich danach gesucht hat sie ebenfalls nicht.
Doch irgendwann merkt sie, das sie mitten in der Nacht von einem Lichtmagier heimgesucht wird in ihren Gedanken. Dieser Lichtmagier ist auf der Suche nach Arunis, um sich die Macht über ein ganzes Land zu verschaffen.
Robina setzt alles daran, das dieser Lichtmagier Kronuk die Flasche mit Arunis nicht bekommt und schickt ihre stumme Ziehtochter Ambra damit fort.
Arunis leitet Ambra in den Norden und dort rettet Ambra das Leben eines Menschen, den sie von nun an begleitet. Sie hat nur noch Augen für ihn, doch dieser gehört eigentlich schon jemand anderem.
Ambra glaubt sich in Sicherheit vor dem bösen Lichtmagier, doch dieser hat die Suche nicht aufgegeben. Kronuk trifft in dem Dorf ein, aus dem Ambra noch fliehen konnte. Doch der Lichtmagier ist nicht gewillt, das auf sich sitzen zu lassen und tötet kurzer Hand einige Menschen, darunter auch die Frau von Evlin, dem Mann, dem Ambra das Leben gerettet hat.
Wird Ambra die Flucht gelingen? Wird Arunis die Kraft besitzen, sie zu beschützen?

Es ist das erste Buch von Karin Kehrer, welches ich gelesen habe und ich muss sagen, es hat mir sehr gut gefallen.
Den Schluss fand ich persönlich jetzt etwas zu schnell, aber okay, das ist Geschmackssache. Habe mich mit der Autorin auch darüber unterhalten und was sie sagte, hatte natürlich Hand und Fuß. Ich möchte aber an dieser Stelle nicht zuviel verraten, denn ich finde, dieses Buch lohnt sich auf jeden Fall, gelesen zu werden.

Der Schreibstil der Autorin war super, einfach zu lesen. Und, was ich sagen muss, man hat nicht gemerkt, das da zwei Personen an dem Werk gearbeitet haben. Das ist bemerkenswert, denn jeder hat ja eigentlich seinen eigenen Schreibstil.

Lest es und taucht ein in die Welt von Ambra, Arunis und Co. Es lohnt sich wirklich.

Vielen Dank, dass ich dieses Buch lesen durfte!

Mein Fazit:

Alles in allem hat mir das Buch sehr gefallen, nur das Ende war ein wenig zu zügig in meinen Augen. Aber ich glaube, ich hätte es nicht besser hinbekommen. 4 Sterne auf jeden Fall für dieses Werk!

Mittwoch, 10. Juli 2013

Rezi: Tine Armbruster - Lilith - wunschlos glücklich

Klappentext:

Wie viele Wünsche benötigst du für ein wirklich glückliches Leben?

Nach dem Tod ihrer Großmutter ist Lilith untröstlich. Fast nichts ist ihr geblieben, einzig eine alte Kanne. Lilith staunt nicht schlecht, als dieser eines Nachts blaue Nebelschwaden entsteigen. Kurz darauf steht Luc vor ihr – ein Dschinn.

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Erschienen im bookshouse-verlag ~*~ 237 Seiten
Kindle-Edition ~*~ 4,99 €
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Inhalt:

Der Tod ihrer Großmutter, reißt Lilith in ein schwarzes Loch hinab. Von ihr bekommt Lilith eine alte Kanne vermacht. Doch in ihrer Trauer versunken, verbannt sie diese Kanne erstmal ins Regal, bis sie eines Nachts aufwacht, wieder gepeinigt von einem Albtraum, und die Kanne in die Hand nimmt. Sie weint hemmungslos, da sie ihre Großmutter vermisst. Sie vermisst die Gespräche mit ihr, die Wärme, etc.
Tränen fließen auf die Kanne und sie wischt sie ab. Plötzlich steigen Nebelschwaden aus dieser Kanne heraus und vor ihr steht... na was ist er eigentlich? Ein gut aussehender Mann, den man nicht anfassen kann.
Er stellt sich als Luc vor - Luc der Dschinn. Er hat es eilig ihr ihre 3 Wünsche zu erfüllen, damit er endlich wieder zurück nach Aslas gehen kann.
Doch Lilith ist wunschlos, denn den einen Wunsch, den sie hat, kann und darf Luc ihr nicht erfüllen.

Es stellte sich heraus, dass der Flaschengeist Luc über 800 Jahre alt war. Uff dachte ich, und dann ein so tolles, jugendliches Aussehen, gut gehalten der Kerl ;-)
Ich fand mich gut unterhalten, auch wenn Luc anfangs unnahbar war. Doch mit der Zeit wurde er mir immer sympatischer. Mehr an dieser Stelle möchte ich nicht verraten.
Auch der Charakter Lilith hat mir gefallen, auch wenn sie ein gutes Aussehen hatte, was ich eigentlich bei Protas echt verteufel, so gefiel sie mir.

Auch die Handlungsstränge gefielen mir sehr gut. Halt eine Geschichte, in der es nicht nur um Liebe geht, sondern auch um Freundschaft, um Wünsche und Erinnerungen.
Ich als Leserin bin sofort angefangen, darüber nachzudenken, welche Wünsche ich hätte. Viele Menschen wollen wirklich Geld, Macht, etc. haben, doch ich glaube, das einzige, was ich mir wünschen würde, wäre Gesundheit für meine Familie und mich. Und so fand ich die Wünsche, die Lilith im Laufe des Buches geäußert hat, einfach klasse, okay, vielleicht bis auf den ersten Wunsch.

Ein Urban-Fantasy-Roman von Tine Armbruster, der ihr echt gelungen ist. Auch wenn es ein eher ein Jugendbuch ist, muss ich gestehen, ich hatte ihn innerhalb weniger Stunden durch, denn der Roman lies sich flüssig lesen. Die Absätze waren nicht zu lang oder zu kurz, genau richtig. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen.

Ich freue mich schon auf den nächsten Roman von Tine Armbruster.

Mein Fazit:

Ich vergebe hier dem Buch und der Story 4,5 Sterne. Ich habe sie gern gelesen, ein tolles Thema, welches Tine Armbruster aufgegriffen und umgesetzt hat.

Rezi: Sebastian Willing - Bea geht - Ein Abschied auf Raten

Klappentext:

Dieses Buch beschreibt den Abschied von einem Kind, einem geliebten Menschen, einem Baby. Es begleitet drei Menschen auf einem Weg, dessen Ende bereits bekannt ist, dem Kampf zwischen Herz und Verstand, in dem Wissen, dass keiner von beiden gewinnen kann. Es gibt keinen Gewinner, wenn man sein Kind verabschieden, sich von seinem Baby trennen muss, selbst wenn es kein Abschied für immer ist.Dieses Buch enthält Gedanken, Gefühle, Belangloses und Interessantes, Höhen und Tiefen.

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Erschienen bei Books on Demand ~*~ 9,95 €
Taschenbuchausgabe ~*~ 160 Seiten
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Inhalt:

Vorweg möchte ich sagen, das ich dieses Buch eigentlich gar nicht lesen wollte, denn ich lese nicht gerne Bücher über Schicksalsschläge, etc. Und doch wollte ich wissen, was mit der kleinen Bea los ist. Ich wollte wissen, warum die Eltern so kämpfen müssen.
Doch Sebastian Willing hat mich auf den ersten Seiten in seinen Bann gezogen.

Jung werden er und seine Frau Eltern. Es sieht auch alles gut aus, denn die Schwangerschaft und die Geburt verliefen normal. Und doch stellen die Eltern fest, das Bea sich nicht zeitgerecht entwickelt. Sie krabbelt nicht, fängt nicht an zu laufen und sprechen tut sie erst recht nicht.
Jahrelang werden Tests mit Bea und auch mit den Eltern gemacht, um festzustellen, woran sie leidet. Und doch können die Ärzte es nicht spezifizieren, worunter Bea leidet.
Immer häufiger leidet sie unter Anfälle, in denen ihre Muskeln sich einfach entspannen und sie zusammen klappt. Nur mit einem Notfallmedikament, welches die Eltern immer zu Hause haben, können sie das Mädchen aus einem solchen Anfall heraus holen.
Das schlimmste jedoch ist, dass Bea die kleinen Fortschritte, die sie gemacht hat, nach einem solchen schlimmen Anfall nicht mehr beherrscht. Diese Sachen fallen aber auch erst mit der Zeit auf.

Ich selbst bewundere die Eltern für ihre Kraft, dass sie sich so lange um Bea gekümmert haben. Denn das ist sicherlich nicht leicht gewesen.
Und es zeigt mir, wie bürokratisch Deutschland doch ist. Entscheidungen, die eigentlich schnell gefällt werden sollten, brauchen teilweise Wochen, wenn nicht sogar Monate.

Ich werde Bea´s Weg weiterhin verfolgen, denn Sebastian Willing hat einen Blog, wo er ebenfalls niederschreibt. www.pal-blog.de

Mein Fazit:

Eine faszinierende, bewegende und zugleich schicksalshafte Geschichte, die zeigt, mit Zusammenhalt, Kraft und Mut kann man auch solche Situationen meistern. 5 Sterne für den Mut, dieses Buch zu schreiben und uns Leser in die kleine Familie eintauchen zu lassen.

Dienstag, 9. Juli 2013

Rezi: Kerstin Gier - Smaragdgrün - bezaubernd

Klappentext:

Gwendolyn ist am Boden zerstört. War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, um ihrem großen Gegenspieler, dem düsteren Graf von Saint Germain, in die Hände zu spielen? Fast sieht es für die junge Zeitreisende so aus. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Gwennys Weltbild einmal mehr auf den Kopf stellt. Für sie und Gideon beginnt eine atemberaubende Flucht in die Vergangenheit. Rauschende Ballnächte und wilde Verfolgungsjagden erwarten die Heldin wider Willen und über allem steht die Frage, ob man ein gebrochenes Herz wirklich heilen kann ...



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Erschienen im Arena-Verlag ~*~ 18,99 €
geb. Ausgabe ~*~ 487 Seiten
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Inhalt:

Gwen ist total aufgelöst, denn Gideons Liebesgeständnis war nur eine Farce. Warum hat er sie angelogen? Warum spielt er solche Spielchen mit ihr?
Sie spielt trotzdem das Spiel weiter, damit die Arbeit, die bisher erledigt wurde, nicht gefährdet wird. Es heißt ja, wenn alle 12 Zeitreisenden ihr Blut in den Chronografen einlesen, wird der Graf unsterblich, doch das wird aufgelöst, wenn der Rubin geboren wird, sprich Gwen.

Es werden in der ganzen Geschichte neue Fragen aufgeworfen. Ich als Leserin habe mich gefragt, wem ich noch trauen kann. Ich hatte diverse Leute im Verdacht, aber viele habe ich auch gleich wieder verworfen. Das hat die Autorin hier klasse gelöst, das der Leser mit rätselt, wer dahinter steckt.
Auch fand ich gut, das der kleine süsse Wasserspeier wieder mit von der Partie war. Ich fand seine Sprüche einfach nur total genial und sie hätten echt gefehlt, wäre die Figur nicht in diesem Band ebenfalls erwähnt worden.
Vieles konnte ich mir als Leserin auch schon während der Geschichte zusammen reimen, was jetzt aber nicht wirklich schlimm war.

Ich muss aber sagen, dass mich das Ende so gar nicht angesprochen hat. Das Ende fand ich einfach viel zu schnell dahin geschrieben, so als wolle die Autorin schnell fertig werden. Ich wurde dieses Gefühl einfach nicht mehr los, so leid es mir tut.
Dennoch hat mich die Geschichte gefesselt, wobei ich sagen muss, Band 2 - Saphirblau - hat mir noch am besten gefallen.

Mein Fazit:

Wegen des knappen und überaus schnellen Endes kann ich hier keine volle Punktzahl geben. Dieses Ende ist leider der Faktor, wo ich sage, dafür ziehe ich einen Punkt ab. Alles in allem gebe ich dem Buch gerne 4 Sterne und ich bin froh, das ich diese Trilogie gelesen habe und es wird sicherlich nicht das letzte Buch von Kerstin Gier gewesen sein.

Montag, 8. Juli 2013

Montagsfrage #9

Guten Morgen ihr lieben!


Es ist wieder Montag. Nur noch diese und nächste Woche, dann sind Sommerferien. Ich glaube, die Kinder machen alle 10 Kreuzzeichen, wenn die Schule vorbei ist.

Es ist auch mal wieder Zeit für die Montagsfrage, die da diese Woche lautet:



"Welche Dinge kannst du nicht mehr lesen?"

Ich kann es einfach nicht mehr lesen, wenn die Hauptprotagonisten, meist treten sie im Rudel von 6 oder 8 Leuten auf, alle super schön, blitzgescheit, super tolle Jobs haben, etc. 
Das geht mir gewaltig auf die Hörner. Ich denke, ein Autor wirkt noch authentischer, wenn er auch mal ein "Mauerblümchen" als Hauptprota wählen würde.


Ich glaube, das ist es, was nich in letzter Zeit so dermaßen aufgeregt hat, das ich eigentlich diese Bücher meide. 

Ihr lieben, ich wünsche euch allen einen schönen und sonnigen Start in die neue Woche. So sollte jede Woche beginnen, find ich mal so.

Eure Lady

Sonntag, 7. Juli 2013

Rezi: Ally Condie - Die Flucht - Cassia & Ky 2 - langatmig

Klappentext:

Wie durch ein Wunder gelingt Cassia die Flucht in die Äußeren Provinzen. Sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe. Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen brutalen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die wilden Canyons in den Grenzgebieten. Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensgefährlichen Weg.  Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky  –  sondern auch nach sich selbst.






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Erschienen im FJB-Verlag ~*~ 464 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~  9,99 €
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Inhalt:

Cassia und ihre Eltern werden von Central versetzt, näher an die äußeren Bezirke dran. Sie müssen hart auf den Feldern arbeiten. Aber dort bleiben sie nicht lange, sondern werden weiter versetzt.
Cassia kommt in eine Art Camp, wo auch andere Mädels sind. Doch wirkliche Freundschaften schließt sie dort nicht, auch wenn sie sich unterhalten. 
Sie schmuggelt sich in ein Transportschiff ein, wo die Mädchen in die äußeren Randbezirke geschickt werden, dorthin, wo auch die Aberationen hingeschickt werden und die Anomalien.
Cassia hat sich in den Kopf gesetzt, Ky zu finden, der ebenfalls mitgenommen wurde.
Ky selber geht von Lager zu Lager um dort zu kämpfen, denn es kommen immer wieder Luftangriffe und er sieht viele Menschen sterben. 
Ihm und zwei anderen Jungs gelingt die Flucht in die Canyons. Entkommt er so der Gesellschaft?

Immer wieder ist in diesem Buch von Gedichten und Büchern die Rede, die Handlung diesbezüglich zieht sich sehr in die Länge, was mich schon sehr gestört hat.
Die Erzählstränge von Cassia und Ky sind ebenfalls sehr sehr lang. Man liest seitenweise wie sie durch die Canyons laufen, klettern, Tote sehen, etc. Doch man hat das Gefühl, man stapft auf der Stelle und kommt nicht vorwärts.
Leider hat mich dieser Teil sehr enttäuscht, denn eigentlich fand ich Band 1 dieser Trilogie gut, aber hier muss ich sagen, wäre wesentlich mehr drin gewesen. Hier war meines Erachtens nach wenig bis gar keine Spannung enthalten.
Das Buch lies sich viel zu leicht lesen und im Enteffekt hab ich mich gefragt, und jetzt? Was hab ich eigentlich gelesen? 
Die Szenenwechsel haben mich persönlich gar nicht gestört, doch leider wirken die Figuren rund um Cassia und Ky überhaupt nicht mehr lebendig, wie sie eigentlich im ersten Band waren. Sie wirken farb- und gesichtslos.

Mein Fazit:

Ich bin froh, das ich mir diese Bücher nur ausgeliehen hab. Die Cover sehen zwar toll aus, aber das ist auch das einzigste. Ich kann dieser Fortsetzung leider nur 1 Stern geben.

Freitag, 5. Juli 2013

Rezi: Trudi Canavan - Sonea - Die Heilerin - einfach klasse

Klappentext:

Wenn Feinde zu Verbündeten werden....

Lorkin, der Sohn der Schwarzen Magierin Sonea, wird in Sachaka von einer Rebellengruppe gefangen gehalten. Seine Häscher hoffen von ihm die Kunst der Heilung durch Magie zu erlernen, die in Sachaka unbekannt ist. Lorkin ist fest entschlossen, das Geheimnis zu wahren. Doch dann verliebt er sich in eine der Rebellinnen...





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Erschienen im Penhaligon-Verlag ~*~ 576 Seiten
geb. Ausgabe ~*~ 19,99 €
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Inhalt:

Lorkin ist nach wie vor bei den Verräterinnen und hat sich eingelebt. Er wird in die Arbeiten mit einbezogen. Kalia, eine von denen, die Lorkin am liebsten tot sehen wollen, behält ihn gut im Auge, damit sie mitbekommt, falls er heilende Magie anwendet. 
Dannyl hat indes eine neue Gehilfin bekommen, die ihn bei den Botschaftertätigkeiten unterstützen soll. Er geht verschiedenen Hinweisen nach und versucht weitere Verbündete zu gewinnen. Und dann trifft ein neuer Botschafter ein. 
Lilia freundet sich mit Naki an. Beide stammen aus unterschiedlichen Häusern. Lilia ist in einer ärmeren Familie groß geworden, während Nakis Familie großes Ansehen genießt. Doch Freunde warnen Lilia vor Naki, die aber nicht hören will, denn sie fühlt sich in Nakis Anwesenheit einfach nur wohl. Liegt das an dem Feuel? 
Dorrien ist in der Stadt eingetroffen, zusammen mit seiner Frau und seinen Töchtern. Er hilft Sonea, einen Mord aufzuklären, bei dem schwarze Magie benutzt wurde. Die Schuldige wird schnell gefunden, doch war sie es wirklich? 
Die wilde Magierin ist gefangen genommen worden, doch sie bekommt Hilfe und kann fliehen. Sie ist die Mutter von Skellin, der Dieb, der Feuel nach Imardin importiert hat.

Hier spielen wieder die altbekannten Personen mit, aber es kommen auch wieder neue Personen hinzu. Das klingt fast so, als wären unzählige Personen da, die eine Hauptrolle spielen, was auch einerseits stimmt, aber die Handlungen sind in einzelne Abschnitte unterteilt.
Die Abschnitte innerhalb der Kapitel waren nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz. Die Autorin verstand es, an einer spannenden Stelle aufzuhören und mit einer anderen Gruppe von Personen weiter zu erzählen. Manchmal war es ärgerlich, weil ich ja doch wissen wollte, wie es weiter geht, aber dann hat sie mich mit dem anderen Erzählstrang ebenfalls wieder in ihren Bann gezogen, was dann den Ärger schnell wieder verfliegen ließ.

Überhaupt hat die australische Autorin es geschafft, mich immer wieder zu überraschen, in dem sie diverse Wendungen in die Geschichte hat einfließen lassen, wo man gar nicht mit gerechnet hat. Mit anderen Dingen rechnete man, aber es war interessant den Weg dahin mitzuerleben.

Mein Fazit:

Eine spannende Fortsetzung der Sonea-Reihe. Ich bin schon super gespannt auf das letzte Buch der Trilogie und bin ehrlich gesagt, jetzt schon traurig, wenn es dann wohl vorbei ist. Ich vergebe hier wieder 4,5 Sterne!

Mittwoch, 3. Juli 2013

Rezi: Trudi Canavan - Sonea - Die Hüterin - gelungene Fortsetzung

Klappentext:

Sonea ist die mächtigste Magierin von Kyralia. Dennoch ist sie nicht imstande, ihren eigenen Sohn zu beschützen.
Eigentlich wollte der junge Lorkin nicht mehr, als endlich aus dem Schatten seiner Mutter Sonea zu treten. Doch den Weg, den er dazu wählt, führt ihn in die Arme der Schwarzen Magier von Sachaka - Soneas schlimmsten Feinden.

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Erschienen im Penhaligon-Verlag ~*~ 576 Seiten
geb. Ausgabe ~*~ 19,95 €
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Inhalt:

Ein neuer Dieb - Skellin - treibt sein Unwesen in der Unterwelt von Imardin, der Stadt, in der einst Cery ein sehr großer Dieb war. Doch die Zeiten haben sich verändert. Skellin hat etwas neues nach Imardin importiert - Feuel. Es macht süchtig und abhängig. Nicht nur die niederen Leute von Imardin sind dem tückischen Zeugs verfallen, sondern auch Magier.
Cery stellt sich Skellin vor und teilt ihm unterdes auch mit, das eine wilde Magierin ihr Unwesen in Imardin treibt. Zusammen mit Sonea versucht er diese wilde Magierin zu fangen, denn ein jeder weiß, dass es keine wilden Magier in den verbündeten Ländern geben darf. Entweder sie schließen sich der Gilde an oder aber es werden deren Kräfte blockiert.
Unterdes unterbreitet Lorkin seiner Mutter Sonea, dass er mit Lord Dannyl nach Sachaka reisen wird um Dannyl in seiner Botschaftertätigkeit zu unterstützen. Dannyl ist weiterhin auf der Suche nach Daten und Fakten aus der Zeit, als Imardin zerstört wurde. 
Doch es bleibt nicht dabei, denn Lorkin soll getötet werden, denn er ist der Sohn von dem ehemaligen Hohen Lord Akkarin und ist nicht gern dort gesehen. 
Tyvara schützt ihn vor einer Frau, die ihm während des Beischlafs sämtliche Magie entziehen wollte. Sie nimmt ihn mit zu dem Versteck der Verräterinnen. 
Sonea ist alles andere als einverstanden damit, das ihr Sohn freiwillig mitgeht, aber ihr bleibt nichts anderes übrig, denn sie darf Imardin, noch Kyralia überhaupt verlassen.

Die Geschichte wird viele Jahre nach der Invasion von Imardin weiter erzählt. Sonea hat einen erwachsenen Sohn, der aber im Schatten seiner Mutter steht. Er ist der Sohn von Akkarin, Soneas einstige große Liebe. 
Ich finde, die Autorin hat hier sehr gut an die letzten Bände angeknüpft. Ein paar kleine Rückblenden gab es, aber nicht zuviel, als das es sich in die Länge gezogen hätte.
Gut fand ich, dass wieder altbekannte Figuren eine Hauptrolle spielten und das neue Figuren hinzu kamen.
Der Erzählstil ist wieder so, wie man es aus der Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier" kennt. 
Neue Probleme und Rätsel gibt es zu lösen und diese sind nicht gerade einfach.

Wer die vorherige Trilogie geliebt hat, wird den Anfang dieser Sonea-Trilogie ebenfalls lieben, denn auch diesmal hat die Autorin wieder mit sehr viel Liebe zum Detail gearbeitet. 
In jedem Absatz spielte eine andere Person die Hauptrolle und ich hatte überhaupt keine Probleme, mich sofort zurecht zu finden.

Ich muss sagen, mir hat es auch geholfen, das Buch "Magie" zu lesen, auch wenn ich nicht so begeistert davon war. Aber man verstand noch einiges besser in der Geschichte, als es vorher der Fall war. 

Lest das Buch und taucht ein in die Welt von Kyralia und Sachaka. In eine Welt voll Feuel, Magie und Zweifel.

Mein Fazit:

Ein toller Beginn für eine Fortsetzung. Ich vergebe hier 4,5 Sterne!

Montag, 1. Juli 2013

Montagsfrage #8

Huhu ihr lieben!


Ich wünsche euch allen einen schönen Start in die neue Arbeitswoche. Oder denjenigen, die schon Ferien haben, bzw. Urlaub, eben einen schönen Urlaub, schöne Ferien.
Bei uns dauert es noch ganze 3 Wochen, bis wir Ferien haben. Bzw. ich sollte sagen, bis mein Sohnemann Ferien hat. 

Diese Woche lautet von Paperthin die Frage:


Welches Buch ist dein Halbjahresfavorit 2013?

Hmm, ganz ehrlich, das ist schwer zu sagen. Ich habe in diesem Halbjahr viele tolle Bücher gelesen, aber ich glaube, diese Bücher könnte ich als meine Highlights sehen:

- Kimberly Wilkins - Der Wind der Erinnerung

- Alex Berg - Dein totes Mädchen

- Lars Kepler - Flammenkinder

- Arthur Golden - Die Geisha

Ich denke, diese vier Bücher sind definitiv meine Halbjahres-Highlights. Heißt nicht, das die anderen alle schlecht waren, aber diese vier sind mir arg in Erinnerung geblieben.

Ich wünsche euch allen noch eine schöne Woche. Ich arbeite derzeit an gut 3 Rezis, die ich euch präsentieren möchte.

Eure Lady