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Montag, 23. April 2012

Rezi: Trudi Canavan - Die Novizin - Die Gilde der Schwarzen Magier Teil 2

Klappentext:

Soneas Ausbildung an der Universität der Magier beginnt. Während die anderen Zauberschüler aus vornehmen Familien stammen, kommt sie aus den Elendsvierteln von Imardin. So leidet Sonea unter ihren Mitschülern, die auf ihre magischen Talente neidisch sind. Doch als der Hohe Lord Akkarin sie unter seine Obhut nimmt, gerät sie in noch viel größere Probleme, denn er verbirgt ein düsteres Geheimnis...


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Erschienen im Blanvalet-Verlag ~*~ 608 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,95 €                         *********************************************************

Inhalt:


Sonea ist ja nun in der Gilde aufgenommen worden und sie beginnt mit der Ausbildung zur Magierin. Zunächst wohnt sie noch bei Rothen, aber einer ihrer Widersacher setzt ein böses Gerücht in die Welt und daraufhin sieht sich Sonea gezwungen, doch in die Novizenquartiere umzuziehen. Dennoch hören die Schikanen nicht auf.

Die Autorin beschreibt diese Situationen mit Sonea so real, das man nachvollziehen kann, wie es ihr dabei geht.
Um den Schikanen zu entgehen, arbeitet Sonea sehr hart an sich um in die Klasse der Sommernovizen aufzusteigen. Gelingt es ihr?


Dieser Teil der Trilogie gefällt mir wesentlich besser als das erste Buch. Denn im ersten Buch wurde viel erklärt, vieles in die Länge gezogen, was diesmal nicht der Fall ist. Im ersten Teil hat man vielleicht ein paar Seiten quer gelesen, doch ich finde, das ist in diesem Buch besser gelöst worden.

Die Autorin erzählt aus mehreren Sichtweisen. Sie wechselt zu Lord Dannyl, der im Laufe des Buches zum Botschafter der Gilde wird, dann zu Lord Rothen oder gar zum Administrator Lorlen.
Lord Dannyl wird als Botschafter nach Elyne geschickt um diverse Nachforschungen zu betreiben. Dort trifft er auf Tayend, der ihm als Gehilfe zur Seite gestellt wird. Zusammen erleben die beiden einige Abenteuer, denn Tayend begleitet Dannyl auf seinen Reisen durch die Verbündeten Länder.

Das Buch umfasst über 600 Seiten, aber es wird auf keiner dieser Seiten langweilig. Man muss nicht quer lesen, weil etwas zu sehr in die Länge gezogen wurde. Das hat die Autorin sehr gut gelöst.
Sie hat die Spannung langsam aufgebaut und hat sie das ganze Buch über halten können, ohne irgendwie einzusacken. Es ist bereits das zweite mal, das ich dieses Buch gelesen habe und ich würde es jederzeit wieder lesen. Man wird beim lesen immer wieder aufs Neue in den Bann der Gilde gezogen. Man leidet mit der Hauptprotagonistin, wenn sie wieder diverse Schikanen über sich ergehen lassen muss.

Mein Fazit:

Wenn ich 10 Sterne vergeben könnte, würde ich das wahrscheinlich tun, aber leider gibt es nur 5 Sterne, die ich auch voll ausschöpfe bei meiner Bewertung. Ich kann sie wirklich jedem nur ans Herz legen und ich habe es bei einigen Leuten schon geschafft, denn dieses und das vorherige Buch habe ich in einer Leserunde in einem Forum gelesen und die waren richtig begeistert von den Büchern.

5 Sterne *

Dienstag, 10. April 2012

Rezi: S.J. Watson - Ich.darf.nicht.schlafen

Klappentext:

Ohne Erinnerungen sind wir nichts...
Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, du liebst - alles ist weg, einfach ausradiert.
Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie auch die Wahrheit?

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Erschienen im Fischer-Verlag ~*~ 397 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,99 €
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Inhalt:

Christine wacht eines Morgens in einem ihr völlig fremden Bett auf, neben einem ihr völlig fremden Mann. Sie weiß nicht, wer sie ist. Sie hält sich für eine noch sehr junge Frau. Sie stolpert ins Bad und findet dort Fotos am Spiegel geklebt, die ihr sagen, wer sie ist, wer der Mann ist, etc.
Jeder Morgen ist für sie neu. Jeder Morgen für ihren Mann aufs neue eine Qual.

Christine trifft sich mit einem Arzt. Sie ist schon länger bei ihm in Therapie, erinnert sich aber nicht daran. Er gibt ihr ein Handy und ein Tagebuch, in dem sie schreiben soll.
Als er es ihr aushändigt, findet sie dort schon einige Eintragungen vor, die sie liest und die sie zuerst verstören.
Jeden Tag soll sie nun dort nieder schreiben und es an einem Ort verstecken, den nur ihr Arzt kennt. Er ruft sie jeden Tag an und erinnert sie an das Tagebuch, damit sie alles nieder schreiben kann, was sie am Tag erlebt hat.

Irgendwann geht sie wie von selbst zu dem Versteck hin und liest ihr Buch.
Nach und nach erinnert sie sich, kleine Erinnerungsblitze kehren zurück.

Die Kapitel des Buches sind nicht sehr lang, und selbst darin sind noch einige Absätze zu finden, um dort zu pausieren.
Das Buch lässt sich flüssig lesen, man kommt gut rein und man fühlt gleich zu Anfang mit der Protagonistin mit.
Ich malte mir zu Anfang diverse Szenerien aus, was in dem Buch passieren könnte, da es sich ja laut Aufschrift um einen Thriller handeln sollte.
Ich persönlich habe dieses Genre aber doch sehr vermisst. Am Ende deutete es vielleicht etwas auf einen Thriller hin, doch irgendwas fehlte, um es ganz als Thriller sehen zu können.

Ich war nach Beendigung des Buches doch ziemlich vom Cover irritiert, da das Cover so rein gar nicht dazu passte. Es macht zwar neugierig, es fällt auf, wenn man es im Buchladen sieht, aber das wars auch. Manchmal bin ich neugierig, was sich die Designer der Cover dabei denken, wenn sie diese aussuchen, gestalten, etc.
Das Buch an sich hat eine absolut unpassende Größe. Es ist nicht gebunden, trotzdem groß. Dadurch ist es unhandlich und selbst wenn man noch so vorsichtig mit dem Buch umgeht, man kommt nicht drum herum, das es Leseknicke erhält und das ist sehr schade.
Desweiteren passt diese Größe überhaupt nicht anderen Büchern. Die Taschenbücher sind kleiner, die gebunden zum Teil größer.

Mein Fazit:

Mein Fazit was dieses Buch betrifft: Ich habe definitiv den Thriller vermisst. Das hätte dem Buch wahrscheinlich noch das Tüpfelchen auf dem I drauf gesetzt. So erhält das Buch von mir nur 3,5 Sterne von möglichen 5.

Montag, 9. April 2012

Rezi: Maxime Chattam - Alterra - Die Gemeinschaft der Drei

Klappentext:

Ein Sturm bricht über die Stadt New York herein. Innerhalb weniger Stunden ist nichts mehr so wie es einmal war. Die Stadt versinkt in Eis und Schnee. Blaue Blitze schießen aus der Dunkelheit.
Als die Dunkelheit verschwindet, ist die Welt eine andere geworden. Sie ist gefährlich und wild, ohne jegliche Technik, kein Strom, Elektrizität gibt es nicht und auch keine Erwachsenen.
Matt, Tobias und Ambre erleben zusammen ein unglaubliches Abenteuer.

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Erschienen im PAN-Verlag ~*~ 400 Seiten
Gebundene Ausgabe ~*~ 16,95 €
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Inhalt:

Am Anfang nahm mich das Buch so gar nicht wirklich in seinen Bann hinein. Andere berichteten mir, das sie schon ab Kapitel 6 im Bann des Buches waren, aber ich hatte echt Schwierigkeiten. Leicht ist es geschrieben, man kann sich auch in die Personen gut hinein versetzen, aber ich kann es auch schlecht in Worte fassen, was mich störte.
Je weiter ich in dem Buch kam, desto mehr wollte ich wissen, wie es zu Ende geht. Ich wollte wissen, was Alteration bedeutet, ein tolles Thema, was die Kinder heraus gefunden haben und eine der Hauptfiguren es auch sehr gut erklären kann.
Die Kinder müssen immer wieder von ihrer gut bewachten Insel herunter, um an Lebensmittel zu kommen, die in den verschneiten und verwaisten Städten zu finden sind. Dabei müssen sie gut acht geben, denn da draußen lauern Mutanten. Was es mit diesen Mutanten auf sich hat, wurde auch gut erklärt.

Einer der Hauptprotagonisten findet gemeinsam mit seinen 2 Freunden heraus, das es unter der Gemeinschaft der Pan - so nennen sich die einzelnen Gruppen der Kinder - noch einen Verräter gibt. Dieser Verräter arbeitet mit den Mutanten zusammen und will die Insel zerstören, Zwietracht sähen, etc.

Eine interessante Fantasygeschichte gepaart mit Abenteuer, sowie dem aktuellen Thema der Welt: Umwelteinflüsse, Bequemlichkeit im Alltag. Ist man einmal in dem Bann des Buches gefangen, kommt man auch so schnell nicht mehr davon los. Ich hatte es innerhalb von 3 Tagen durch.

Die Kapitel sind sehr gut aufgebaut, nicht zu lang, nicht zur kurz. Man schafft es definitiv immer ein Kapitel zu Ende zu lesen, selbst wenn man nicht viel Zeit haben sollte.
Das Cover ist toll gestaltet. Es spiegelt ein wenig den Inhalt des Buches wider. 
Was mich allerdings arg gestört hat, waren die verwirrenden Titel der Kapitel. Deren Überschriften haben zum Teil gar nicht gepasst oder aber verwirrten mich als Leser sehr, denn am Ende des Kapitels überlegte ich, was genau mir jetzt diese Überschrift sagten wollte.

Mein Fazit:

Alles in allem muss ich sagen, trotz einiger kleiner Kritikpunkte gebe ich dem Buch noch 3,5 Sterne.  Für mehr hat es in meinen Augen einfach nicht gereicht.