Freitag, 21. September 2018

Freitags-Füller #490

Guten Morgen zusammen!



Das Wochenende wird ja sehr wechselhaft. Es fängt schon fleißig an zu winden, mal sehen, wie windig es heute noch wird.

Müde bin ich heute auch sehr. Ich hoffe, der Tag auf der Arbeit zieht sich dadurch nicht wie Kaugummi. Ist ja irgendwie immer so, wenn man müde ist, dann dauert alles gefühlt ewig lange. Kennt ihr das Gefühl, oder?



Barbara hat wieder mal einen tollen Freitags-Füller sich ausgedacht. Macht einfach mal mit. Die Lücken findet ihr, wenn ihr auf ihren Namen klickt.

1. Ach du je, warum muss es immer so Wetterextreme geben? Erst wochenlang heiß und ohne Regen und jetzt kommt der erste heftige Herbststurm auf uns zu.
2. Es gibt immer mehr sinkendes Niveau.
3. Nebeneinkünfte habe ich nicht, wären sicherlich aber toll.
4.  Eine schnelle Renovierung des Schlafzimmers meines Sohnes ist vielleicht doch möglich.
5. Aufpassen, es wird arg windig bis stürmisch draußen .
6. Ich kaufe jetzt noch keine Weihnachtsgeschenke.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend, morgen habe ich eventuell einen Ausflug nach Goch geplant, und Sonntag möchte ich mal wieder mit meiner Familie einen Spielenachmittag machen!

So ihr Lieben, ich muss jetzt gleich los zur Arbeit. Habt ein tolles Wochenende, schnallt eure Gartenmöbel fest, denn es wird arg windig.
Genießt es trotzdem, das Wochenende, wenn ihr könnt.

Eure Jenny

Freitag, 14. September 2018

Freitags-Füller #489

Guten Morgen zusammen!


Kennt ihr das Phänomen, dass man etwas fertig macht und es eigentlich in der Mittagspause abschicken will, aber man gar nicht mehr dazu kommt? So erging es mir letzte Woche mit dem Freitags-Füller. Ich hatte fast alles fertig, musste nur noch den einen oder anderen Satz vervollständigen und ich habs vergessen.... Unfassbar. Aber okay, kann auch mal vorkommen. Sollte aber nicht unbedingt.

Heute schaffe ich es aber auch, ihn abzuschicken, weil ich heute mal nicht arbeiten muss.


Barbara hat sich wieder tolle Ideen und Lücken ausgedacht. Es ist mir jedes mal eine Freude, sie auszufüllen, auch wenn nicht immer alle einfach sind.


1.   Es gibt Menschen , da könnte man ausrasten, was sie so von sich geben. Ich finde es traurig, wie viele Menschen reagiert haben, als es um Herrn Kübelböck ging. Nein, ich fand ihn nicht gut, aber gibt es mir denn dann das Recht, über ihn herzuziehen und zu lästern und noch nachzutreten? Kann man nicht einfach sein Hirn einschalten und es bleiben lassen? Sorry, aber das regt mich echt auf.
2.   Bis es fertig durchdacht war, dauerte es manchmal sehr lang.
3.   Mit meiner Familie wird viel gelacht. Es ist mir wichtig, auch mal albern sein zu dürfen, ohne das man blöd angesehen wird.
4.   Meine Mutter hat mir einfache Worte beigebracht: Bitte und Danke! Sehr einfache Worte, sollte man zumindest meinen. Aber leider kennen viele diese Worte kaum noch, bzw. benutzen sie.
5.   Ich hasse kalte Füße. Und jetzt fängt die Zeit wieder an, in der es kalte Füße gibt!
6.   Die (erste) Kürbissuppe habe ich noch nie gegessen. Ich möchte sie aber gern mal probieren.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend mit einem guten Buch auf der Couch unter der Decke, morgen habe ich nach der Arbeit den Einkauf geplant, und Sonntag möchte ich mit meinem Mann zu einem WoMo-Händler fahren, der eine Hausmesse hat!

So ihr Lieben, diesmal schicke ich den Post gleich weg, damit ich es nicht wieder vergesse, denn das könnte passieren. Muss jetzt gleich Fenster putzen und habe eigentlich keine Lust. Aber das Gute Wetter will ausgenutzt werden.
Habt ein tolles Wochenende und entspannt euch, wenn ihr könnt.

Lieben Gruß


Jenny

Dienstag, 11. September 2018

Kurz-Rezi: Elizabeth Chadwick - Der Ritter der Königin

England im 12. Jahrhundert: Für den jungen Adeligen William Marshal nimmt das Leben eine entscheidende Wende, als er der faszinierenden Eleonore von Aquitanien das Leben rettet. Fortan ist er Ritter in ihrem persönlichen Gefolge und Tutor des Thronfolgers. Doch in der Gunst der Königin zu stehen, ruft auch viele Neider auf den Plan. Und so muss einer der edelsten und loyalsten Ritter der englischen Geschichte im bewegten 12. Jahrhundert hässliche Intrigen erleiden, viele Kämpfe überstehen und mehreren Herren dienen – bis er endlich die Liebe seines Lebens finden kann ...







************************************************************
Veröffentlicht im Blanvalet-Verlag (13.05.2008)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 608 Seiten
TB: 8,95 € ~*~ E-Book: 7,99 €
ISBN: 978-3-641-14982-6
************************************************************



Dies ist der Auftakt der William-Marshal-Reihe, jenem sehr erfolgreichen Ritter, der 5 Königen in England nacheinander diente. 
Elizabeth Chadwick ist es gelungen, mir diese Figur ein wenig näher zu bringen. Ich hatte zuvor noch nie etwas von diesem berühmten Ritter gehört, weil ich mich nicht so sehr mit der englischen Geschichte auseinander gesetzt hatte.
Die Autorin hat es geschafft, William Marshal für mich als eine authentische Figur zu zeichnen, die eine gewisse Tiefe hat und sympathisch rüber kam.
Der Schreibstil der Autorin war wunderbar. Ich kam schnell in die Geschichte rein und sah um mich herum all die Leute in ihren Kleidern, Gewändern, etc. 
Allerdings hätte ich mir gewünscht, wenn die Autorin weniger gemacht hätte, denn weniger ist manchmal mehr. Gerade in jungen Jahren ist William Marshal als ein guter Turnierritter bekannt geworden. Und gerade dieser Zeit hat sie einen sehr großen Teil des Buches gewidmet. Ich hätte mir da sehr gewünscht, wenn es mal "schneller" gegangen wäre. 
Elizabeth Chadwick hat in meinen Augen sehr gut recherchiert, wie es zur damaligen Zeit wohl gewesen ist. Auch die Überlegungen, die der Ritter zwangsläufig im Laufe des Buches zu führen hat, kamen für mich sehr echt rüber. Ich konnte mich in diese Figur hineinversetzen, aber auch alle anderen Figuren hatten eine gewisse Tiefe, so dass sie mir nicht fremd waren. Gerade bei einem historischen Roman finde ich das sehr wichtig, obwohl es eigentlich immer wichtig sein sollte.



Manchmal ist weniger mehr. Und das hätte diesem Buch gut getan. Ich glaube, dieses Buch wäre genauso spannend zu lesen gewesen, wenn es ca. 100-150 Seiten weniger gehabt hätte. Ich gebe dem Buch 3,5 Sterne.

Weitere Bücher der Autorin:


Die William Marshal-Reihe:

  • Der Ritter der Königin
  • Der scharlachrote Löwe
  • Das Banner der Königin

Die Eleonore von Aquitannien-Trilogie:

  • Das Lied der Königin
  • Das Herz der Königin
  • Das Vermächtnis der Königin

Die Ravenstowe-Reihe:

Die wilde Jagd
Die Füchsin
Die Leopardin


Elizabeth Chadwick begann schon im jungen Alter von 15 Jahren historische Romane zu schreiben. Doch sämtliche Verlage lehnten ihre Romane ab.1990 wurde das Buch "Die wilde Jagd" veröffentlicht und im Jahr darauf gewann sie den Betty Trask Award. Dies ist ein Preis für junge Autoren unter 35 Jahren. Überreicht wurde ihr dieser Preis von Prinz Charles.
Sie schrieb unter anderem auch den Roman "Der erste Ritter", den sie nach dem Drehbuch verfasste. Richard Gere und Sir Sean Connery spielten darin mit.

Donnerstag, 6. September 2018

Rezi: Ursula Poznanski - Thalamus

Eine abgelegene Rehaklinik ist Schauplatz des neuesten Thrillers von Bestseller-Autorin Ursula Poznanski. Diesmal denkt die ehemalige Medizinjournalistin Chancen und Gefahren der modernen Hirnforschung konsequent weiter und trifft wieder einmal einen Nerv – buchstäblich!

Ein schwerer Motorradunfall katapultiert den siebzehnjährigen Timo aus seinem normalen Leben und fesselt ihn für Monate ans Krankenbett. Auf dem Markwaldhof, einem Rehabilitationszentrum, soll er sich von seinen Knochenbrüchen und dem Schädelhirntrauma erholen. Aber schnell stellt Timo fest, dass sich merkwürdige Dinge im Haus abspielen: Der Junge, mit dem er sich das Zimmer teilt, gilt als Wachkomapatient und hoffnungsloser Fall, doch nachts läuft er herum, spricht – und droht Timo damit, ihn zu töten, falls er anderen davon erzählt.

Eine Sorge, die unbegründet ist, denn Timos Sprachzentrum ist schwer beeinträchtigt, seine Feinmotorik erlaubt ihm noch nicht niederzuschreiben, was er erlebt. Und allmählich entdeckt er an sich selbst Fähigkeiten, die neu sind. Er kann Dinge, die er nicht können dürfte. Weiß von Sachen, die er nicht wissen sollte … 
Quelle Bild und Text: Löwe-Verlag

************************************************************
Veröffentlicht im Loewe-Verlag (01.08.2018)
als Klappenbroschur gelesen ~*~ 448 Seiten
Klappenbroschur: 16,95 € ~*~ E-Book: 12,99 €
ISBN: 978-3-7855-8614-3
************************************************************

 


Ich stand dem Buch anfänglich echt skeptisch gegenüber.  Ich wusste noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Es gab ja auch schon ein Buch, welches mir von der Autorin gar nicht gefallen hat. Deswegen hat es gedauert, bis ich mir das Buch dann doch gekauft habe.

Es fängt damit an, dass man als Zuschauer dabei ist, wie Timo seinen Motorroller-Unfall hat. Im Buch leider als Motorrad beschrieben, aber es doch nur ein Roller war. Es regnete, es war windig, Timo, die Hauptperson, ist auf dem Weg zu seiner Freundin und möchte dabei einen Trecker überholen. Und dann passiert es. Er übersieht ein entgegenkommendes Auto und erleidet einen schweren Unfall mit Schädelhirntrauma, vielen Knochenbrüchen und muss operiert werden. Anschließend soll er in die Rehaklinik Markwaldhof. 
Anfänglich kann er sich kaum bewegen, sprechen erst recht nicht. Doch was dann auf einmal mit ihm in der Nacht passiert, ist fast zu schräg um wahr zu sein, daher glaubt Timo auch zunächst an Albträume bzw. ans Schlafwandeln.

Ich habe in vielen Rezensionen über ständige Wiederholungen gelesen, die irgendwann nervig werden. Doch wenn man das große Ganze sieht, ist das alles in sich stimmig, denn es dauert nunmal eine längere Zeit, bis sich ein Körper regnerieren kann. 
Frau Poznanski hat zwar auch hier die Zeiten extrem verkürzt, weil sonst ausufern würde, doch das macht so gar nichts. Das Thema, mit dem sie sich hier auseinander gesetzt hat, hat sie sehr auf die Spitze getrieben und doch ist es aktueller denn je. 

Die Figuren, die die Autorin hier geschaffen hat, waren für mich authentisch und lebhaft. Sie waren gut beschrieben. Die Gefühle, die sie durchlebten, waren für mich authentisch und real.  
Das Ende des Buches, bei dem alle Fäden zusammen laufen, ist sehr realistisch aufgeführt. Schnell bekommt man als Leser einen gewissen Eindruck von "Thalamus". 


Ich möchte hier eine klare Leseempfehlung aussprechen. Ich war von diesem Buch so gefesselt, dass es mir manchesmal sehr schwer gefallen ist, dieses aus der Hand zu legen, weil ich nur noch ein Kapitel lesen wollte. 5 Sterne für "Thalamus" von Ursula Poznanski.


Jugendbücher der Autorin:

  • Erebos
  • Saeculum
  • Die Verratenen
  • Die Verschworenen
  • Die Vernichteten
  • Layers
  • Elanus
  • Aquila

Thriller der Autorin: 

  • Fünf
  • Blinde Vögel
  • Stimmen
  • Schatten 

Thriller zusammen mit Arno Strobl:

  • Fremd

Buchholz - Salomon-Reihe

  • Anonym
  • Invisible

Dienstag, 4. September 2018

Rezi: Viveca Sten - Beim ersten Schärenlicht

Nora ist endlich wieder glücklich. In Jonas hat sie nach der Trennung von ihrem Mann einen neuen Partner gefunden. Dessen frühreife Tochter Wilma wiederum macht ihr Kopfzerbrechen – wie gut, dass sie für das Mädchen nicht verantwortlich ist. Wie alle schwedischen Jugendlichen möchte Wilma lieber mit ihren Freunden als mit der Familie Mittsommer feiern. Doch das Fest endet nicht gut, ein toter Jugendlicher am Strand bereitet der lustigsten Nacht des Jahres ein grausames Ende, und Wilma ist verschwunden. Thomas Andreasson muss einmal mehr nach Sandhamn, um die Ermittlungen aufzunehmen … Viveca Stens Roman hat alles, was das Fan-Herz begehrt: ein spannender, lebensnaher Fall, den Thomas Andreasson übernimmt, der gerade privat auf Wolke Sieben schwebt; dazu Sonne, Wasser, Wind und Sandhamn zur schönsten Jahreszeit, aber auch voller Touristen, die nicht nur Gutes im Schilde führen.


************************************************************
Veröffentlicht im KiWi-Verlag (02.04.2015)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3462047585
Original-Titel: I stundens hetta
************************************************************

 



Dies ist der fünfte Fall für Thomas Andreasson. Und auch diesmal ist der Fall nicht einfach, denn es ist Midsommer und viele Jugendliche feiern diesen Tag auf Sandhamn. Wilma, die Tochter von Jonas, möchte lieber mit ihren zwielichten Freunden feiern, als mit der neuen Freundin ihres Vaters. So wirklich kann sie sich nicht mit Nora anfreunden.
Doch Wilma taucht nicht zu der vereinbarten Zeit wieder auf. Was ist passiert?
Und dann taucht auch noch eine Leiche auf. 

Ich muss sagen, Viveca Sten bleibt ihrem Stil treu, dass sie den Fall sehr mit den privaten Dingen der Hauptcharaktere mischt. Allerdings finde ich, dass diesmal der Fall etwas mehr in den Hintergrund rückt. Ich hatte leider als Leser nicht das Gefühl, als das dieser wichtig wäre. Ja, es taucht eine Leiche auf, aber irgendwie spielen gerade die privaten Probleme von Nora eher im Vordergrund. Das fand ich diesmal nicht so schön. 
Desweiteren fand ich die generelle Stimmung in dem Buch ziemlich bedrückend. In gewisserweise passte sie zu manchen Szenen im Buch, aber ich wurde dieses Gefühl das komplette Buch über nicht los. Die Autorin versuchte zwar, falsche Spuren zu legen, um den Leser, also mich, auf die falsche Spur zu bringen, dennoch fehlte mir dieser Spannungsbogen, den sie in ihren anderen Büchern durchaus recht hoch gehalten hatte. 
Das Thema an sich ist brisant und ich finde es gut, dass sie da ihre eigenen Erfahrungen mit eingebracht hat. Und dennoch hat es mich nicht ganz so mitgenommen, wie ich es mir gewünscht hätte.
Was ich gut fand, die Autorin verlor sich nicht in detailverliebte Beschreibungen. Sie beschrieb zwar die Umgebung der Schären, die Insel, etc. aber sie hielt sich nicht lange damit auf. 



Meiner Meinung nach ist "Beim ersten Schärenlicht" das bisher schwächste Buch der Reihe rund um Thomas Andreasson und Nora. Daher gibt es auch nur 3 Sterne.

Die Reihe:


  • Tödlicher Mittsommer
  • Tod im Schärengarten
  • Die Toten von Sandhamn
  • Mörderische Schärennächte
  • Beim ersten Schärenlicht
  • Tod in stiller Nacht
  • Tödliche Nachbarschaft
  • Mörderisches Ufer