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Freitag, 6. Juli 2018

Rezi: Frida Gronover - Ein dänisches Verbrechen

Der Tod lauert am schönsten Strand Dänemarks
Als Bestatterin ist Gitte Madsen darauf vorbereitet, dem Tod ins Auge zu blicken. Doch eine Leiche auf der Terrasse ihres gemütlichen Ferienhauses bringt selbst die patente Halbdänin aus dem Konzept. Schon auf der Fähre von Puttgarden ist ihr ein junger Mann aufgefallen, der sich offenbar bedroht fühlte. Dass er noch am selben Abend tot vor Gittes Tür liegt, kann kein Zufall sein. Was hat es mit den Wikingerrunen auf sich, die dem Toten in die Haut geritzt wurden? Und welche Rolle spielt Gittes Vater, der zwanzig Jahre zuvor in Marielyst verschwunden ist? Zusammen mit Ole Ansgaard, dem einheimischen Kommissar, geht Gitte den Geheimnissen des idyllischen Urlaubsortes auf den Grund. 
Quelle Text und Bild: NetGalley.de




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Veröffentlicht im ullstein-Verlag (08.06.2018)
als E-Book gelesen ~*~ 320 Seiten
Taschenbuch: 10,00 € ~*~ E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3548289670
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Mein erster Krimi von Frida Gronover. Habe bei der Recherche zu der Autorin festgestellt, dass sie auch diverse Münsterland-Krimis veröffentlicht hat. Somit wandern schon wieder neue Bücher auf meine Wunschliste. 

Gitte Madsen gibt ihr Leben in Deutschland auf und will von nun an in Dänemark leben. Ihr Vater war Däne und ihre Mutter Deutsche. Der Vater ist vor vielen Jahren verschwunden und ihre Mutter vor kurzem gestorben.
Nichts hält sie mehr in ihrer alten Heimat und sie möchte neu beginnen.

Doch so wirklich toll ist ihr Start in ein neues Leben in Marielyst nicht wirklich, denn kaum ist sie angekommen und verbringt ihre erste Nacht dort, wird sie durch ein Poltern wach und findet eine Leiche vor ihrem Ferienhaus.

Ich fand die Figuren in dem Krimi eigentlich recht gut ausgearbeitet, und trotzdem fehlte mir das gewisse Etwas. Ich konnte sie nicht greifen, auch wenn Gitte irgendwie sympathisch rüber kam. Doch manchmal ging sie mir mit ihrer forschen Art etwas auf die Nerven. Man hat schon das eine oder andere Ermittler-Team gehabt, in denen eine Person nicht bei der Polizei arbeitete, und trotzdem in den Ermittlungen eingriff. Doch hier empfand ich es manchmal als sehr penetrant. Vielleicht war es auch deshalb so, dass ich die Figur Gitte Madsen nicht wirklich zu fassen bekam. Auch diverse andere Figuren konnte ich nicht so recht greifen während des Lesens. Schade eigentlich.
Den Beruf, den sich Gitte ausgesucht hat um in Dänemark ihren Lebensunterhalt zu verdienen, ist durchaus sehr interessant. Ich fand es toll, wie Frida Gronover hier auf ein paar kleine Details eingegangen ist, die Alltag eines Bestatters sind. 
Die Gestaltung des Krimis war sehr interessant. Die Fäden, die die Autorin hier gesponnen hat, waren interessant verwebt und kamen am Ende auf ein logisches und gut nachvollziehbares Ende. Es gab einen leichten Spannungsbogen, den die Autorin zum Ende hin sehr nach oben getrieben hat, was mir gefiel.
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er war einfach zu lesen und doch hat sie es geschafft, die Gefühle, die in bestimmten Momenten entstanden sind, gut rüber zu bringen.

Ich hoffe sehr, dass ich nochmal einen Krimi der Autorin lesen darf, in der ich vielleicht etwas mehr von Gitte erfahren darf. 

 
Der Autorin ist hier ein toller Auftakt gelungen, rund um Gitte Madsen, einem sympathischen Schweden und dem Ermittler Ole Ansgaard. Ich vergebe 4 Sterne für "Ein dänisches Verbrechen" von Frida Gronover.

Vielen Dank an NetGalley für das Rezensionsexemplar, welches mir zur Verfügung gestellt wurde. Dies hatte keinerlei Einfluss auf meine Bewertung.

Freitag, 29. Juni 2018

Freitags-Füller #478

Guten Morgen ihr Lieben!


Die Sonne strahlt vom klarblauen Himmel, die Laune ist gut, was will man mehr? Ja, eigentlich Urlaub, oder? Aber der dauert bei mir noch ein wenig.

Dafür habe ich euch heute wieder einen Freitags-Füller mitgebracht. Barbara denkt sich ja jede Woche die Lücken aus und stellt sie auf ihrer Seite online. Schaut doch mal bei ihr vorbei.





1. Aus die Maus, tja, die deutsche Mannschaft hat es sich nicht anders verdient, und auch der Bundestrainer nicht. Er sollte zurück treten, genauso wie zwei, drei andere Spieler. Sie haben ausgedient in meinen Augen.
2.  Paprika kann man warm oder kalt essen.
3.  Ich würde heute lieber zu Hause bleiben, als zu arbeiten, aber es ist nur heute vormittag wo ich los muss..
4. Ich liebe Pulled Pork vom Grill.
5.  Die Sommerferien rücken in greifbarer Nähe.
6.  Jeder hat so geheime Wünsche. Auch ich habe sie.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Feierabend meines Mannes und auf Lecker Essen vom Grill, morgen habe ich den Einkauf geplant, den meine Männer erledigen müssen, da ich arbeiten muss und den Rest des Tages lassen wir ruhig angehen, und Sonntag möchte ich mich auch nicht stressen lassen!

So ihr Lieben, ich wünsche euch einen tollen Freitag, ein tolles Wochenende. Genießt die Sonne, wenn ihr könnt. Lest, wenn ihr die Zeit habt oder verbringt die Zeit mit der Familie.

Eure Jenny

Freitag, 15. Juni 2018

Freitags-Füller #475

Guten Morgen zusammen!


Es ist Freitag und was habt ihr heute so vor? 
Ich muss heute Nachmittag arbeiten, vorher werde ich das Haus noch ein wenig auf Vordermann bringen, Wäsche machen, etc. Halt so das, was man immer so macht.



Barbara hat den Umzug mit ihrer Website geschafft und nun gibt es endlich wieder einen Freitags-Füller *freu*
Also dann mach ich mich mal ans Ausfüllen der Lücken und das hier sind die Ergebnisse:

1. Heute kann ich endlich wieder einen Freitags-Füller posten und ausfüllen.
2.  ________ auch wenn es nervt.
3.  Die Fußball-Weltmeisterschaft interessiert mich dieses Jahr auf jeden Fall wieder. Ich habe so meine drei Favoriten. Einmal ist da Schweden, zumal wir dieses Jahr wieder nach Schweden reisen. Dann gönne ich es von Herzen den Isländern. Naja und ganz patriotisch Deutschland.
4.  Bei Muskelkater wird sich ganz langsam ausgezogen. Schneller geht es manchmal nicht, weil es so weh tut *lach*
5.   Es dauert keine 10 Minuten bis ich mit Duschen und anziehen fertig bin.
6.  Ich esse mit Genuss.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf meinen Feierabend, morgen habe ich den Wochenendeinkauf geplant, und wir müssen noch nach Holland, und Sonntag möchte ich mich mit meinen Nachbarn bei der Geburtstagsparty von unseren Nachbarn amüsieren!

So ihr Lieben, so schnell kann es gehen. Der Freitags-Füller ist ausgefüllt und mir bleibt jetzt nur noch zu sagen:

Ich wünsche euch ein ganz tolles Wochenende, und falls ihr Fußball schaut, dann drückt eurer Mannschaft gut die Daumen!


Eure Jenny

Donnerstag, 14. Juni 2018

Rezi: Sandra Aslund - Tödliche Provence

Ein neuer Fall für Kommissarin Hannah Richter

Endlich Urlaub! Kommissarin Hannah Richter reist in die Provence, um ihre Freundin Penelope zu besuchen. Doch die Idylle trügt. Als Penelopes Nachbar tot in seinem Haus gefunden wird, übernimmt Hannahs ehemalige Kollegin die Ermittlungen. Sie bittet Hannah, Augen und Ohren in der Nachbarschaft offen zu halten. Penelope erinnert sich indes, dass der Tote vor seinem Ableben Andeutungen über ein düsteres Geheimnis in seiner Vergangenheit gemacht hatte. Hannahs Neugier ist geweckt und sie verfolgt die Spur ihrer Freundin. Dabei ahnt die junge Kommissarin nicht, dass der Täter ihr bereits auf den Fersen ist … 
Quelle Bild und Text: Netgalley.de



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Veröffentlicht im Midnight-Verlag (08.06.2018)
als E-Book gelesen ~*~ 360 Seiten
Taschenbuch: 16,00 € ~*~ E-Book: 4,99 €
ISBN: 978-3958199217
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Der zweite Fall für Hannah Richter, und das, wo sie doch eigentlich Urlaub machen wollte. Ihre Freundin Penelope bittet sie, ihren Nachbarn Louis Prinderre an ihrer Statt zu besuchen, da Penelope etwas dazwischen gekommen ist.
Hannah besucht ihn, doch sie findet ihn tot auf. 
Emma, die ehemalige Kollegin von Hannah, übernimmt den Fall und gemeinsam mit Hannah begeben sie sich auf Spurensuche.

In diesem Buch haben mir diesmal die landschaftlichen Beschreibungen gefehlt, die die Autorin im ersten Band ein wenig hervorgehoben hatte. Es wäre schön gewesen, wieder ein wenig davon zu lesen. Das gibt definitiv keinen Punktabzug, denn man merkte klar und deutlich, in diesem Buch lagen die Schwerpunkte eher auf die Ermittlungen rund um den Tod von Louis Prinderre, aber auch auf die Beziehung zwischen Hannah und Serge.
Und hier ist der Knackpunkt der Geschichte. Hannah und Serge führen eine Fernbeziehung, die bis dato auch soweit gut funktioniert hat, oder auch nicht? Daraus wurde ich nicht wirklich schlau, denn wenn man den Gedanken von Hannah folgt, ist gar nicht klar, ob sie eine Beziehung haben oder nicht. Zwischendurch kam mir dann die Frage in den Sinn "Ja, was denn nu?"
Auch das Ende in diesem Buch, ließ mich doch etwas irritiert zurück. Ich werde nicht näher darauf eingehen, denn ich möchte nicht zuviel verraten. Dennoch war ich irritiert und habe den Kopf geschüttelt. In der Hinsicht war mir der Charakter Hannah auch ein wenig zu sprunghaft. Mir fehlte definitiv etwas.

Die Story hat die Autorin sehr gut eingefädelt und auch das Ende sehr gut aufgelöst. Zwischendurch kam mir schon die Lösung in den Kopf, wie es eventuell gelaufen sein könnte, trotzdem wollte ich wieder wissen, wie es weiter geht, wie es aufgelöst wird und was das Geheimnis war.


Ein paar unlogische Dinge, die mich störten, was Hannah, Serge, Penelope, etc. anging, und dass die Beziehung zwischen Hannah und Serge nebst den Mordermittlungen so sehr im Vordergrund standen. Ich vergebe 3,5 Sterne für den zweiten Fall von Hannah Richter.

Ich danke dem Midnight-Verlag, sowie Netgalley für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung.


Die Reihenfolge der Kommissarin Hannah Richter:

  • Mord in der Provence
  • Tödliche Provence

Mittwoch, 13. Juni 2018

Rezi: Louisa Leaman - Sommersturm über Cornwall

Nina Munroe ist eine Karrierefrau mit einem attraktiven Verlobten und einer exakt geplanten Zukunft. Bis der Tod ihres Vaters alles verändert: Bei der Testamentseröffnung erfährt Nina, dass ihre Eltern ein Strandhaus an der Küste von Cornwall besaßen, das sie nun erbt: Snare Cove. Als sie das Cottage besucht, entdeckt Nina, dass das Haus den Schlüssel zu einem Geheimnis birgt, das mit dem frühen Tod ihrer Mutter zu tun hat. Unterstützt von dem Lebenskünstler Danny kommt sie allmählich ihrer Familiengeschichte auf die Spur. Nina ahnt allerdings nicht, welche Geister der Vergangenheit sie mit ihren Nachforschungen geweckt hat ...
Quelle Bild und Text: Goldmann-Verlag

 


 
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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (21.05.2018)
als TB gelesen ~*~ 352 Seiten
Taschenbuch: 10,- € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3-442-48649-6
Original-Titel:  Last night I dreamt of you
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Der Klappentext hat mich gleich sehr angesprochen. Auch Cornwall finde ich eine interessante Gegend in England, so wild und rau manchmal. Auch das Cover sprach mich sehr an. Es ist wirklich sehr schön gestaltet.

Nina ist nach außen hin eine toughe Karrierefrau. Sie plant alles bis ins kleinste Detail, führt Listen. Doch wenn man hinter die Fassade blickt, erlebt man eine Nina, die klein und ängstlich wirkt und dennoch unnahbar, so habe ich sie beim lesen empfunden. Je mehr ich Nina kennen lernte, desto mehr fragte ich mich, ob das schon alles gewesen ist.
Sie lernt Danny kennen. Er ist ein Mensch, der sich Lebenskünstler nennt und in den Tag hinein lebt. Das genaue Gegenteil von Nina. Doch genau da treten die Probleme auf, die ich mit dem Charakter Nina hatte. Sie war mir zu sprunghaft. Das ging mir beim Lesen echt auf den Keks. Seine Meinung zu ändern ist vollkommen okay, aber so sprunghaft zu sein, fand ich nicht in Ordnung. Genau aus diesem Grund fand ich auch keinen Bezug zu Nina. Danny, der viel weniger auf der Bildfläche erschien, war mir wesentlich sympathischer, weil er genau wusste, was er wollte und was nicht. 
Aber Nina war nicht die einzige Figur, zu der ich keinen Zugang gefunden habe. Es gab noch andere Figuren, die mir einfach viel zu oberflächlich gehalten wurden. 
Das fand ich sehr schade und ist ein sehr großer Kritikpunkt von mir.

Die Story an sich klingt spannend und wäre sicherlich auch sehr spannend geworden, hätte die Autorin mehr Wert auf eine gute Konversation gelegt, die zwischen den Figuren statt fand. Die Gespräche waren in manchen Situationen schon sehr einfach gehalten, sehr oberflächlich.

Mir war schnell klar, wer hinter gewissen Dingen steckt, was ich aber persönlich gar nicht so schlimm fand, denn ich wollte ja wissen, wie und warum. 


Dies ist ein Buch, welches man ruhig zwischendurch lesen kann. Wer es gern ein wenig mysteriös mag, fühlt sich hier aufgehoben. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass mir die Tiefe in den Charakteren und der Story gefehlt hat. Ich vergebe daher 3 Sterne.
Ich würde mir wünschen, wenn die Autorin weiterhin Romane schreiben würde, denn es waren definitiv gute Ansätze da.  Dass sie vorher Kinderbücher geschrieben hat, konnte man an den einfachen Sätzen teilweise schon merken.