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Mittwoch, 2. Mai 2012

Rezi: Wolfgang Burger - Die Falsche Frau

Klappentext:

Die Heidelberger Polizeidirektion ist in Aufruhr: Im Vorfeld einer internationalen Wirtschaftstagung verdichten sich die Hinweise auf einen drohenden Terroranschlag. Kripochef Alexander Gerlach versucht fieberhaft, den Tätern zuvorzukommen. Eine Zielfahnderin vom BKA, die auf eine untergetauchte Terroristin angesetzt ist, soll sich das Büro mit Gerlach teilen. Und während in der Bevölkerung der Unmut wächst und sich Gerlachs Töchter mit den Globalisierungsgegnern solidarisieren, meint seine Geliebte Theresa, ernsthaft Grund zur Eifersucht zu haben...

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Erschienen im  Piper-Verlag ~*~ 320 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,99 €
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Inhalt:

Dies war mein erster Wolfgang Burger Roman und zugleich auch mein erster Deutscher Krimi. Ich stand diesem Roman bzw. Krimi anfangs sehr skeptisch gegenüber. Denn wie ich herausfand, war dies das 8. Buch einer Reihe rund um Alexander Gerlach, der Hauptfigur.
Ich dachte zuerst, oje, das kann ja was werden. Aber ich wurde eines besseren belehrt und war total erstaunt, wie gut ich in den Krimi hinein fand. Ich konnte mir die Figuren vorstellen, die mitwirkten, auch wenn es zum Teil sehr viele waren. Allerdings wurden diverse Nebenfiguren arg vernachlässigt, was ich nicht so toll fand. Sie waren für mich in der Hinsicht nicht greifbar.
Um aber die Hauptfigur, Alexander Gerlach kennen zu lernen, brauchte ich nicht erst die ersten 7 Bände zu lesen, was von mir einen Pluspunkt bekam.

Der Krimi ist mit Witz und Humor gespickt, so das ich einigemale echt schmunzeln musste.
Das Ende dieses Krimis war irgendwie vorherzusehen, und doch riet man die ganze Zeit mit, ob es nicht vielleicht doch anders ist, als es zum Schluss ein könnte.
Die Handlungen sind gut durchdacht gewesen von dem Autor. Und ich fand es toll, "hinter" die Kulissen der deutschen Polizeiarbeit blicken zu können.
Gefesselt hat mich der Roman zeitweise schon sehr, aber dann wurde irgendwie viel um den heißen Brei herum geredet.

Fazit:

Alles in allem hat mir noch das gewisse Etwas gefehlt und mehr Fesselung des Romans, so das ich ihn nicht mehr hätte aus den Händen legen können! 3 Sterne

Rezi: John Grisham - Die Liste

Klappentext: 

Ein junger Zeitungsreporter trägt mit exklusivem Material zur Aufklärung eines grausamen Mordes bei, woraufhin der Jubel groß ist. Doch als der mächtige Verurteilte in aller Öffentlichkeit das Leben der Geschworenen bedroht und Rache schwört, verstummen die Jubelrufe. Neun Jahre später kommt der Mörder frei und macht sich daran, seine Drohung in die Tat umzusetzen.

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Erschienen im Heyne-Verlag ~*~ 479 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,95 €
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Inhalt:

Das Buch lag nun schon länger auf meinem SuB. Früher war ich ein totaler Grisham-Fan. Bücher wie "Die Jury" oder "Die Akte", um nur ein paar zu nennen, habe ich super gern gelesen.
Nach diesem Buch allerdings frage ich mich, was Grisham sich dabei gedacht hat, als er dieses Buch schrieb.

Willie Traynor ist ein junger Zeitungsreporter, bekommt von einer Verwandten Geld um das Provinzblatt Ford County Times zu kaufen.
Es geschieht ein Mord und Willie macht ihn öffentlich. Der Prozess beginnt und er verfolgt jeden Gerichtstag und berichtet immer wieder davon in seiner Zeitung.
Wer an dieser Stelle einen typischen Gerichtsthriller a la Grisham erwartet, der wird enttäuscht sein. Denn bei mir kam es so rüber, als wollte Grisham die Seiten vollbekommen, die ihm womöglich vorgegeben wurden. Es wirkte alles wie ein schlechter Kaffee und Kuchen Roman, wo Familiengeschichten erzählt werden, die eigentlich keinen wirklich interessieren.

Fazit:

In diesem Buch habe ich wirklich mehr Familiengeschichte gelesen, als alles andere. Ich war sehr enttäuscht und ärgere mich ein wenig darüber, das ich mir dieses Buch gekauft habe.

Alles in allem kann ich hier leider nur 1 1/2 Sterne geben!