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Donnerstag, 24. August 2023

Rezi: Liz Fenwick - Der Himmel über Cornwall


Theodora hat ein altes Haus im idyllischen Cornwall gekauft, um nach ihrer gescheiterten Ehe einen Neuanfang zu wagen. Doch als sie zum ersten Mal vor dem Boatman’s Cottage steht, muss sie feststellen, dass ihr neues Heim seine besten Zeiten hinter sich hat. Entschlossen krempelt Theo die Ärmel hoch, beginnt mit der Renovierung des Hauses und verhilft dem verwilderten Garten zu alter Pracht. Dabei stößt sie auf geheimnisvolle, hundert Jahre alte Briefe, die von einer tragischen Liebe erzählen. Während Theo immer tiefer in die Geschichte der Liebenden eintaucht, öffnet sich auch für sie selbst ein Weg zu neuem Glück …
 
Quelle Text und Bild: amazon.de
 
 
 
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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (21.06.2023)
als TB gelesen ~*~ 561 Seiten.
Taschenbuch: 12,00 € ~*~ E-Book: 6,99 €
ISBN:  ‎ 978-3442493180
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Theo wagt einen Neuanfang, nach ihre Ehe gescheitert ist. Sie kauft sich ein Haus in Cornwall und stürzt sich voller Tatendrang in die Renovierung des alten Boatman´s Cottage. Sie lernt viele neue Leute kennen, die sie gern haben und fängt auch wieder mit ihrer Leidenschaft, den Blumen, an, in dem sie beim Hotel aushilft, als jemand krank wird. Sie gestaltet dort die Blumengestecke, Sträuße, etc.

Dann plötzlich landet man in der Vergangenheit im Jahr 1914. Dort ist Alice die Hauptfigur, die sehr eigenwillig ist und sich für ihre Interessen einsetzen möchte, sowie dem Wahlrecht der Frauen. Als sie das Königspaar anspricht, entwickelt sich ein Skandal und sie wird aufs Land abgeschoben. Sie soll wieder "zur Vernunft" kommen.

Dies war nicht das erste Buch der Autorin Liz Fenwick. Allerdings hatte ich einige Schwierigkeiten um Zugang zu den Figuren zu finden, sowohl zu Theo fiel es mir schwer, wie auch zu Alice. Obwohl ich sagen muss, das Alice mir später dann sehr sympathisch wurde. Allerdings dauerte dies sehr lange. Ich war zwischendurch kurz davor, aufzugeben und das Buch zur Seite zu legen.  

Dieses Buch hatte sowohl in der Gegenwart, wie auch in der Vergangenheit einige Längen. Dann hatte ich das Gefühl, dass bei vielen Szenen etwas gestrichen wurde. Sie wurden schnell "abgehandelt", wobei andere Szenen dann wieder länger waren. Gerade in diesen Szenen wurde es mir als Leserin leicht gemacht, mit den Figuren mitzufühlen, denn ich wurde in die Welt des ersten Weltkrieges mitgenommen. Habe "miterlebt" wie es ist, einen Menschen zu verlieren, der viel zu jung war um zu sterben. 



Hier fand ich es sehr schade, dass ich lange keinen Zugang zu den Figuren gefunden habe und dadurch auch keinen Zugang zur Geschichte. Es ist mir schwer gefallen, an der Geschichte dran zu bleiben, die meiner Meinung nach sehr viel mehr Potenzial gehabt hätte um einige Längen auszumerzen und anderes spannender zu gestalten.
Leider kann ich diesem Buch nur 3 Sterne geben. 

Ich danke dem Bloggerportal und dem Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine ehrliche Meinung.

Freitag, 30. September 2022

Rezi: Jana Paradigi - Kitty Carter - Dämonenkuss


England 1862, das Jahr der Weltausstellung in London. Die 49-jährige Kitty Carter hat in ihrem Leben auf Liebe und Familie verzichtet, um als Frau einem Beruf nachgehen zu können. Sie arbeitet als unscheinbare Bürokraft bei der City of London Police. Ihr Talent für treffgenaue Vorahnungen ist das Einzige, was ihr den öden Alltag versüßt - bis sie das erste Mal stirbt und überraschend von Gott persönlich einen Auftrag erhält. Durch die Chance auf ein zweites Leben beginnt Kitty nachzuholen, was sie im ersten Anlauf verpasst hat. Ihre neu gewonnene Abenteuerlust und ungeahnte Begierden lenken sie bald von der eigentlichen Aufgabe ab: der Jagd nach einem mörderischen Dämon. Während Kitty der immer länger werdenden Spur aus Leichen folgt, geraten die Grundfesten ihres Seins weiter ins Schwanken und sie muss sich fragen: Wie göttlich ist ihre Mission wirklich?
 
Quelle Bild und Text: amazon.de 

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Veröffentlicht im Novel-Arc Verlag (26.07.2022)
als geb. Version gelesen ~*~ 312 Seiten.
Paperback: 16,00 € ~*~ E-Book: 4,99 €
ISBN: 978-3985951123
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Kitty Carter ist eine Frau, die mit einer Gabe versehen ist, die der örtlichen Polizei bei Ermittlungen hilft. Sie hat Vorahnungen und kann so Hinweise auf den Täter geben. 
Sie ist mit ihrer besten Freundin verabredet, als sie plötzlich stirbt und sich im Himmel trifft überraschend auf Gott. Die beiden schließen einen Deal und sie gelangt auf die Erde zurück. Doch ist die Mission wirklich so göttlich, wie sie denkt?

Kitty Carter ist ein Charakter, der sich mitte des 19. Jahrhunderts nicht gerne in ihr Leben reinreden lassen möchte, auch nicht von ihrem Vater. Sie lebt in einer eigenen Wohnung, hat ein Dienstmädchen und arbeitet in einem Büro der City of London Police. Sie führt ein eher unscheinbares Leben, gibt sich aber stark und eigenständig und doch hatte ich manchmal das Gefühl, dass ich keinen Charakter von fast 50 Jahren vor mir habe, sondern eher eine Frau in den Zwanzigern, also wesentlich jünger. Sie ist nicht wirklich skeptisch anderen Menschen gegenüber. Sie schenkt zu schnell Vertrauen, was mich sehr irritiert hat. 
 
Ich hatte an manchen Stellen Schwierigkeiten, Kitty zu folgen, sei es gedanklich oder aber in den Handlungen.  Ich stand ihr schnell skeptisch gegenüber, auch wenn ich sie am Anfang total mochte. Ich dachte gleich, endlich mal ein Charakter, der älter ist, als die "gewöhnlichen" Charaktere. 
 
Ich hatte das Gefühl, dass die Handlung ab einer gewissen Zeit  auf der Stelle trat, statt vorwärts zu gehen. Das hat mich doch ein wenig enttäuscht. Ich hatte Schwierigkeiten der Handlung zu folgen, den Taten von Kitty Carter. Das Buch konnte mich ca. ab der Mitte nicht mehr richtig fesseln, obwohl ich mich nach dem Klappentext sehr auf das Buch gefreut hatte. Ich lese gerne Krimis, gerne auch historisch, aber auch zu Fantasy sage ich nicht nein. Die Idee der Autorin fand ich grandios, leider fand ich die Umsetzung nicht ganz so gelungen, auch wenn der Anfang vielversprechend war. 

Kitty reagierte für mich mit der Zeit ziemlich oberflächlich und irgendwie immer gleich. Auch die anderen Charaktere blieben eher blass in der Geschichte. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Der Schauplatz der Geschichte widerum fand ich interessant. 
 

Der Schreibstil der Autorin hat mir von Anfang an gefallen. Auch die Idee an sich konnte mich fesseln, allerdings fehlte mir der gewisse Pepp bei der Umsetzung. Ein Charakter, der eher durchdacht handelt, statt ein wenig kopflos zu wirken. 
Ich vergebe hier gerne 3 Sterne für "Kitty Carter - Dämonenkuss" von Jana Paradigi.

Ich danke dem Novel-Arc Verlag, sowie dem Literaturtest für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keine Auswirkung auf meine Meinung.


Montag, 30. Mai 2022

Rezi: Megan Devos - Ruins of Love - Gefangen (Grace & Hayden - Band 1)


Seit die Welt, in der er aufgewachsen ist, in Schutt und Asche liegt, kämpft der 21-jährige Hayden wie der Rest der Menschheit ums Überleben – doch als Anführer des Blackwings-Camps trägt er mehr Verantwortung als jeder andere. Eines Nachts geht er auf einen Beutezug in das verfeindete Greystone-Lager und blickt plötzlich in den Lauf einer Pistole und die blitzend grünen Augen einer jungen Frau namens Grace. Hayden kann es nicht glauben, als sie ihn verschont – aber noch mehr stört es ihn, nun in ihrer Schuld zu stehen. Als er Grace, verletzt und verlassen, beim nächsten Mal begegnet, muss er ihr einfach helfen – und nimmt sie als Gefangene mit. Obwohl es für Hayden nichts Wichtigeres als die Sicherheit der Blackwing-Bewohner gibt, holt er sich mit Grace den Feind in sein Zuhause. Doch sein inneres Bedürfnis, Grace mit allen Mitteln zu beschützen, ist mächtiger als jeder Zweifel ...
 
Quelle Bild und Text: amazon.de
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Veröffentlicht im Penguin-Verlag (01.05.2022)
als E-Book gelesen ~*~ 424 Seiten.
E-Book: 2,49 €
ISBN:  ‎ 978-2496711233
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Die Welt, die die Menschen kennen, gibt es nicht mehr, denn sie liegt in Schutt und Asche. Es gibt verschiedene verfeindete Camps, gegenseitige Plünderungen und auch Kämpfe sind an der Tagesordnung. Der Tod ist ebenfalls ein ständiger Begleiter, denn bei den Plünderungen kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Hayden ist auf einer solchen Plünderung mit seinen zwei Freunden unterwegs, als er von Grace, eine Bewohnerin eines verfeindeten Clans, erwischt wird. Doch statt ihn zu töten, lässt sie ihn laufen. Er will aber nicht in ihrer Schuld stehen und gerade das nagt an ihn. Als er Grace allerdings beim nächsten Mal über den Weg läuft, ist sie verletzt und allein. Er muss ihr einfach helfen und setzt sie dann in seinem Camp, dessen Anführer er ist, fest. 

Dies ist mein erstes Buch der Autorin Megan Devos. Ansich hat der Plott viel Potenzial um daraus das Maximum herauszuholen, doch nicht immer ist es ihr gelungen.
 
Gerade der Krieg ist in der realen Welt ja mehr als aktuell. Das Leben der Bewohner des Blackwing-Camps wird relativ real dargestellt. Sie benötigen Benzin um Generatoren am Laufen zu halten, die die Stromversorgung, etc. sicherstellen. Sie brauchen alltägliche Versorgungsgüter, Nahrung und auch Medikamente. 
Mir fehlte hier ein wenig der Spannungsbogen, der noch mehr hätte ausgereizt werden können. Die Autorin hat definitiv einen Spannungsbogen in ihrer Story, doch manches lief in meinen Augen einfach zu glatt. Nicht jede Szene hätte bis aufs äußerste ausgereizt werden müssen. Die Autorin möchte hier eine Welt darstellen, in der es gegenseitigen Krieg gibt, in der es um Plünderungen geht, ums nackte Überleben. Gerade bei den Plünderungen ging mir vieles zu glatt, als dass es in meinen Augen real gewesen wäre. 

Es mag an der deutschen Übersetzung liegen, aber ich kam mit dem Schreibstil überhaupt nicht klar. Ich habe das Buch bis zum Ende gelesen, dennoch bin ich über viele Dinge gestolpert, die meinen Lesefluss beeinflusst haben. Dinge, Szenen, die anders hätten ausgedrückt werden können, als in einer einfachen alltäglichen Sprache. 

Die Charaktere von Hayden und Grace hat die Autorin ganz ordentlich herausgearbeitet, wohingegen ich die anderen Nebendarsteller, die eigentlich auch eine wichtige Rolle haben,  wie Dax und Kit, ziemlich blass fand. 

Der Erzählstrang, den die Autorin hier verwendet hat, hat mir durchaus gefallen. Sie hat mal aus der Sicht von Hayden in der Ich-Perspektive erzählt, mal aus Grace´ Sicht, ebenfalls in der Ich-Perspektive. Jedes Kapitel war mit der jeweiligen Person, die gerade erzählt, überschrieben. 


Ich bin sicher, dass ich die Reihe, bestehend aus vier Bänden insgesamt, nicht weiter verfolgen werde, auch wenn ich irgendwie wissen möchte, wie es weiter geht. Doch hat mich dieses Buch nicht so sehr in seinen Bann gezogen, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Story an sich hatte sehr viel Potenzial, welches nicht komplett ausgenutzt wurde. Der Schreibstil hat für mich zum Teil einiges kaputt gemacht, so dass ich hier leider nur 3 Sterne vergeben kann. 

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Penguin-Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keine Auswirkung auf meine ehrliche Meinung.

Mittwoch, 18. September 2019

Rezi: Joanna Courtney - Der rubinrote Thron

Matilda wächst behütet mit ihrer geliebten Cousine Judith in Flandern auf. Doch als sie ins heiratsfähige Alter kommen, wird Judith mit dem illustren, englischen Grafen Torr vermählt, während Matilda William, den Herzog der Normandie, ehelichen soll. William ist als machthungriger, unerbittlicher Herrscher bekannt, aber Matilda entdeckt bald auch einen Mann von unerwarteter Güte, der ihr sein Herz schenkt. Unablässig verfolgt er jedoch ein Ziel: den englischen Thron zu erobern. Und so stehen Matilda und Judith plötzlich auf gegnerischen Seiten in einem erbarmungslosen Krieg um die Krone ...
Quelle Bild und Text: Goldmann-Verlag







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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (15.07.2019)
als TB gelesen ~*~ 560 Seiten
Taschenbuch: 11,00 € ~*~ E-Book 9,99 €
ISBN: 978-3-442-48739-4
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Matilda ist in Flandern groß geworden und als es an der Zeit ist, sie zu verheiraten, hat sie ihr Herz bereits schon fast an jemand anderen verloren, jemanden, der tanzen kann. 
Doch dann kommt William, Herzog der Normandie, daher und erobert ihr Herz im Sturm, auch wenn sie es nicht wirklich wahr haben will. Doch ihre Verbindung steht unter keinem guten Stern, denn der Papst hat dieser Verbindung nicht zugestimmt. 
Ihre Cousine Judith allerdings, steht immer im Schatten Matildas. Judith ist eifersüchtig, denn Matilda erhält immer die hübscheren und besseren Kleider. Bei Gesellschaften ist es immer Matilda, die im Mittelpunkt steht, nie Judith selber. Nun soll auch sie verheiratet werden, mit einem englischen Earl. Matilda jedoch warnt Judith davor, diese Verbindung einzugehen, diese jedoch will davon nichts hören. Und so stehen beide plötzlich nicht mehr auf einer Seite, sondern auf zwei unterschiedlichen Seiten. Und beide Ehemänner kämpfen um die Krone...

Auch wenn dieses Buch das dritte einer Reihe ist, so kann man es getrost ohne das Vorwissen der anderen Bücher lesen. 
Jedoch muss ich sagen, dass ich die Charaktere zum Teil sehr oberflächlich fand. Keiner ist so richtig herausgestochen, bei dem ich gesagt hätte, das ist jetzt mein Lieblingscharakter. Ich fand sie sehr oberflächlich dargestellt.
Matilda, zum Beispiel, war gefühlt, das ganze Buch über schwanger. Klar, sie hat insgesamt 9 Kinder bekommen, aber je länger ich darüber nachdenke, desto weniger ist sie mir in anderen Dingen wirklich aufgefallen. 
Aber auch die Charaktere von Judith, William und Torr wirkten sehr blass und oberflächlich. Sehr schade, wie ich finde.

Die Schauplätze, die die Autorin hier dargestellt hat, waren nicht zu übertrieben dargestellt. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr gewünscht. 
Ich habe allerdings lange gebraucht, um Zugang zu dem Buch zu finden. Erst ab der Hälfte wurde es in meinen Augen spannender. Davor waren viele Passagen, die sehr langatmig dargestellt wurden. Da fehlte mir der Pepp, der mich am Lesen gehalten hätte. 

Soweit ich informiert bin, sollte es nur drei Bücher geben, doch die Autorin hat das Ende hier sehr offen gestaltet, was bedeuten könnte, dass es noch ein weiteres Buch geben könnte. 



Leider konnte mich das Buch nicht so überzeugen, auch wenn die eigentliche Geschichte gut dargestellt und auch gut recherchiert wurde. Dennoch stört es mein Lesevergnügen, wenn ich keine Bindung zu den Figuren aufbauen kann, auch wenn das rundherum eigentlich stimmig ist. Ich vergebe 3 Sterne für den dritten Teil der Königinnen-Saga von Joanna Courtney.


Die drei Königinnen-Saga:

Das purpurne Herz
Das goldene Meer
Der rubinrote Thron

Am Winterhof (gibt es nur als E-Book, Kurzgeschichte)

Montag, 9. September 2019

Rezi: Ursula Poznanski - Erebos 2

Als Nick auf seinem Smartphone ein vertrautes Icon in Gestalt eines roten E entdeckt, glaubt er zuerst an einen Zufall. Aber dann wird ihm klar: Erebos hat ihn wiedergefunden … Der sechzehnjährige Derek hingegen ist nur kurz misstrauisch, als das rote E auf seinem Handy aufleuchtet. Zu spät begreift er, dass er selbst zu einer Spielfigur geworden ist. Und es um viel mehr geht, als er sich je hätte vorstellen können …
Wo würde Erebos in unserer allseits vernetzten Gegenwart wieder auftauchen? Auf dem Smartphone, auf Facebook, auf Twitter? Was würde es über WhatsApp, Youtube oder Instagram anrichten? Ursula Poznanski fand, die Zeit war reif für Erebos 2.
Quelle Bild und Text: Loewe-Verlag




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Veröffentlicht im Loewe-Verlag (14.08.2019)
als geb. Buch gelesen ~*~ 512 Seiten
geb. Sonderausgabe: 19,95 € ~*~ E-Book 14,99 €
ISBN: 978-3-7432-0049-4
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Nicks Handy verselbstständigt sich, denn ohne Vorwarnung taucht ein altbekanntes Symbol auf, welches er eigentlich nicht mehr wiedersehen wollte. Das rote E! 
Nick glaubt zwar, er könne es löschen, doch als es dann auch noch auf seinem Rechner auftaucht, glaubt er nicht mehr an Zufall. Erebos ist zurück. Aber nicht nur das, das Programm hat dazu gelernt und belauscht dich jetzt.

Knapp 10 Jahre sind vergangen, als Erebos damals per CD an jeden weitergereicht wurde, dem man das Spiel geben wollte. Fast 10 Jahre liegen sämtliche Ereignisse zurück, doch warum wurde Erebos wieder zum Leben erweckt? Wer steckt diesmal dahinter?
Altbekannte Charaktere tauchen auf, was ich sehr gut fand. 
Man merkt, dass Nick erwachsener geworden ist, reagiert er nicht mehr so übereifrig, wie noch knapp 10 Jahre zuvor. Ich erfuhr als Leserin, wie es Nick in den letzten knapp 10 Jahren ergangen ist, aber auch den anderen Figuren, die noch auftauchen. Obwohl die Spielfigur von Nick im ersten Band nicht überlebt hat, taucht sie in dieser Version wieder auf.  Muss sich aber wieder hochleveln, um stärker und ausdauernder zu werden.
Aber nicht nur Nick spielt eine Hauptrolle. Da ist auch noch Derek, 16 Jahre jung, und auch er wird zum Spielball von Erebos. Derek allerdings sieht es am Anfang erst noch als Spiel, reagiert erst auch noch wütend, weil er denkt, seine Schwester habe ihm eine App installiert, ohne ihn vorher zu fragen. Derek ist generell sehr schnell wütend, aber die Hintergründe dazu erfährt man nach und nach beim Lesen. 

Nun mal zum Inhalt des ganzen: Erebos scheint wirklich alles im Leben eines Spielers mitzubekommen. Es erfährt sogar, wenn du dich mit anderen Leuten über das Spiel austauschen willst. Genau dann vibriert das Telefon und warnt dich als Spieler. Schon sehr kurios. 
Dieses Mal gibt es allerdings weniger Spielszenen, und wenn es welche gibt, sind sie anders. Ich muss sagen, bei mir kam im ersten Band gerade dann die Spannung aufkam, wenn die Figuren im Spiel unterwegs waren. Hier fehlte sie mir irgendwie. Klar, auch diesmal steckte ein Muster dahinter, doch irgendwie war es etwas anderes. Vielleicht lag es auch daran, dass für mich die Spielsequenzen einfach viel zu kurz kamen. Ich hatte ja nun den richtigen Vergleich, weil ich kurz vorher das andere Buch noch beendet hatte. Mag sein, dass ich meine Erwartungen an das Buch viel zu hoch geschraubt hatte, doch mir fehlte die Spannung. Erst gen Ende des Buches, als die Auflösung nahe war, kam die Spannung auf. Es ging rasant zu, so wie ich es eigentlich das ganze Buch über erwartet hatte. 

Ein Spiel, egal, welches Genre, wird immer eher verbessert, als das es sich verschlechtert. Und leider war es meine Empfindung, dass sich das Spiel eher verschlechtert hatte. Ja, der Hintergedanke, das alles überwacht wird, weil das Smartphone ferngesteuert wird, ist schon sehr erschreckend, wenn nicht gar gruselig, aber ich hatte hier einfach mehr erwartet. Mir fehlte die Aufregung und die Spannung wie im ersten Teil.

Dann ist da das Ende. Es war nicht vorhersehbar, zumindest nicht für mich. Aber dennoch fand ich es sehr unspektakulär


Puuh, gar nicht so einfach, ein Fazit zu verfassen, wenn man als Leser gewisse Erwartungen hatte. Ich hatte mir einfach mehr erwartet. Klar ist das immer sehr einfach zu sagen, ich kann es nicht besser. Doch glaube ich, dass die Autorin Ursula Poznanski, viel mehr aus der Geschichte hätte machen können. Viel mehr Spannung einarbeiten, den Reiz des Neuen ausreizen. Ja, es ist ja neu, dass Erebos den Spieler überwacht. Da hätte sie noch viel mehr rausholen können.
So sitze ich nun doch etwas enttäuscht über der Rezension dieses Buches. Ich hatte mich sehr gefreut, gehört Erebos doch zu den Favoriten von mir. Doch leider ist mir die neue Geschichte nur 3 Sterne wert, weil das Potenzial nicht zur Gänze ausgenutzt wurde.


Sonntag, 4. August 2019

Rezi: Lee Child - Keine Kompromisse

Eine Kleinstadt im Nirgendwo. Ein unvorstellbares Verbrechen. Nur Jack Reacher nimmt den Kampf auf.
Jack Reacher folgt einem plötzlichen Impuls, als er in der Kleinstadt Mother's Rest irgendwo im Mittleren Westen aus dem Zug steigt. Die Privatermittlerin Michelle Chang wartete dort vergeblich auf ihren Partner und kommt mit Reacher ins Gespräch. Allein durch die wenigen beiläufig geäußerten Worte gerät dieser ins Visier einer skrupellosen Bande, die bereits Changs Partner auf dem Gewissen hat. Doch die Verbrecher unterschätzen, worauf sie sich einlassen, als sie auch Reacher ermorden wollen – denn niemand ist härter als Jack Reacher!

Text: Blanvalet-Verlag
Bild: amazon



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Veröffentlicht im Blanvalet-Verlag (24.06.2019)
als HC gelesen ~*~ 448 Seiten
Hardcover: 22,00 € ~*~ E-Book 16,99 €
ISBN: 978-3-7645-0637-7
Originaltitel: Make me
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Reacher, wie er immer genannt wird, macht auf seinem Weg quer durch die USA einen Stop in Mother´s Rest. Ein Ort im mittleren Westen, irgendwo im Nirgendwo. Er lernt die Privatermittlerin Michelle Chang kennen, die sich am Bahnhof aufhielt um dort auf ihren Partner Keever zu treffen. Doch der taucht nicht auf. 
Als Reacher in dem örtlichen Hotel eincheckt, gerät er schon ins Visier einer skrupellosen Bande, die denkt, Reacher wäre ein neuer Partner von Chang und sie befürchten, dass beide weiter schnüffeln und die Arbeit, die Keever begonnen hat, beenden. 
Doch wie es am Anfang so ist, tappen beide im Dunkeln. 

Wie immer, wenn ich lese, Lee Child hat ein neues Buch heraus gebracht, oder es ist eine Neuauflage, freue ich mich darüber, denn ich mag die Figur Reacher sehr gern. Und auch seine Abenteuer, die er erlebt, finde ich gut.
Doch diesmal konnte mich Lee Child mit seiner Story nicht wirklich abholen bzw. überzeugen. 
Schnell ist klar, das Keever ermordet wurde, doch das Warum ist nicht so leicht zu lösen. 
Auch wenn es ein wenig Action gab, so war es mir zu wenig. Ich bin Bücher von Lee Child gewohnt, in denen es mehr "zur Sache" geht, als in diesem Band.
Da kommen Gedanken in mir auf, ob Lee Child seinen Helden womöglich in den Ruhestand schicken möchte? Fühlt sich Reacher mittlerweile zu alt, um viel Action zu erleben? 

Die Figuren, die in diesem Roman mitspielen, waren für mich ziemlich schwach gezeichnet. Auch die Bösewichte waren in meinen Augen nicht so ausgearbeitet, wie man es von dem Autor kennt.

Die Geschichte an sich war eigentlich gut durchdacht und doch fehlte das gewisse Etwas um zu sagen, hey, das konnte mich jetzt überzeugen, der Autor hat mich abgeholt und auf eine Reise mitgenommen. 



Band 20 der Reihe um Jack Reacher konnte mich nicht wirklich überzeugen. Mir hat die übliche Jack-Reacher-Action gefehlt. Diese kam nur an einigen wenigen Stellen im Buch vor. Ich mache ein Buch sicherlich nicht an der Action fest, doch man merkt als Leser schnell, wenn etwas fehlt. 3 Sterne von mir für "Keine Kompromisse". 


Die Jack-Reacher-Reihenfolge:

  • Größenwahn
  • Ausgeliefert
  • Sein wahres Gesicht
  • Zeit der Rache
  • In letzter Sekunde
  • Tödliche Absicht
  • Der Janusmann
  • Die Abschussliste
  • Sniper
  • Way Out
  • Trouble
  • Outlaw
  • Underground
  • 61 Stunden
  • Wespennest
  • Der Anhalter
  • Die Gejagten
  • Der letzte Befehl
  • Keine Kompromisse

Mittwoch, 12. Juni 2019

Rezi: Sue Roberts - Blaues Meer und Sommerküsse

Mandy hatte immer gedacht, ihre Ehe würde ewig halten. Doch nun hat Danny sie betrogen, und Mandy steht mit Anfang dreißig vor den Scherben ihres Glücks. Hals über Kopf flieht sie auf eine griechische Insel, wo sie als Kind wunderbare Sommertage verlebt hatte. Nun sind Sonne, Meer und bunte Cocktails Balsam für ihr gebrochenes Herz. Mandy schließt auch neue Freundschaften und erobert sich langsam ihre Lebensfreude zurück. Nicht zuletzt dank des charmanten Costas, Sohn des Hotelbesitzers. Aber kann ein Ferienflirt die große Liebe ersetzen? Und will sie Danny wirklich aufgeben? Vor Mandy liegt ein turbulenter Sommer ...
Quelle Text: Goldmann-Verlag
Quelle Bild: Bloggerportal




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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (15.04.2019)
als TB gelesen ~*~ 336 Seiten
Taschenbuch: 10,00 € ~*~ E-Book 9,99 €
ISBN: 978-3442489220
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Mandy und Danny führen eine normale Ehe, zumindest hat es den Anschein, wenn man als Leserin das Buch beginnt. Doch schnell wird klar, dass jeder von beiden irgendwie sein eigenes Leben lebt und weniger am Leben des anderen teilnimmt.
So kommt es, wie es kommen muss, Danny geht fremd, doch irgendwann kommt er wieder angekrochen. Nach wochenlanger Funkstille, in denen es Mandy sehr schlecht ging. Während ihres Urlaubs in Griechenland meldet er sich allerdings wieder, doch sie möchte sich erholen und Abstand erhalten.
In Griechenland lernt sie Costas kennen. Er zeigt ihr ein wenig die Umgebung und sie verbringt dort einen tollen Urlaub. Als er ihr ein unbebautes Land zeigt, hat sie die Idee, ein Festival zu organisieren, bei dem einheimische Bands auftreten und als Highlight ein oder zwei Bands aus dem Ausland, die bei den Jugendlichen angesagt sind.
Wie der Teufel es so will, hat Mandy, als sie noch in England war, eine ehemalige Schulkollegin wiedergetroffen, die Eventmanagerin ist. Doch Mandy hat Skrupel, Janet anzusprechen. Bekommt sie trotzdem ein Festival auf die Beine gestellt?
Als sie nach Hause zurück kehrt, steht Danny vor ihrer Tür und ist sehr reumütig. Doch meint er es diesmal ernst mit ihr?

Ich finde es schwer, die Charaktere zu bewerten. Einerseits finde ich Mandy doch ziemlich einfältig. Andererseits will sie ihre Ehe retten.Trotzdem hatte ich während des Lesens nicht das Gefühl, dass ich eine Bindung zu Mandy oder anderen Charakteren aufbauen konnte. 
Die Autorin hat Landschaft und diverse andere Dinge hervorragend beschrieben. Ich konnte mir alles super vorstellen, allerdings blieben trotz der tollen Landschaft die Figuren schwarz-weiß. 



An sich ist die Geschichte super, allerdings haben die Charaktere definitiv ein Potenzial, um tiefgründiger zu wirken. Eine Geschichte steht und fällt mit den Charakteren, natürlich auch mit allem anderen. Leider konnte mich dieses Buch nicht zur Gänze überzeugen, was ich sehr schade finde. 3 Sterne für Sue Roberts und "Blaues Meer und Sommerküsse".

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Einfluss auf meine Entscheidung.

Dienstag, 21. Mai 2019

Rezi: Gabriella Engelmann - Schäfchenwolkenhimmel

Der neue Urlaubs-Roman von Bestseller-Autorin Gabriella Engelmann. Wyk auf der Insel Föhr - die Möwen kreischen im Wind und die Luft schmeckt nach Salz. Willkommen an der Nordsee. Als Minnie die Gangway des Wyker Fähranlegers hinunter geht, ist es, als würde sie eine verflossene Liebe wiedertreffen. So viele Erinnerungen an ihre alte Heimat auf Föhr, bittersüß und auch ein wenig schmerzhaft. Denn die Ruhe auf Föhr ist bedroht, und Minnie hat den Auftrag, für eine Fernsehsendung über die Veränderungen auf der Insel zu recherchieren. Doch dann kreuzt ein hilfloses Lämmchen Minnies Weg, und ihr Aufenthalt auf der Nordsee-Insel nimmt eine gänzlich andere Wendung. Denn: »Föhr ist ein Ort der großen und kleinen Wunder ...«
Quelle Bild und Text: droemer-knaur


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Veröffentlicht im Droemer-Knaur-Verlag (01.04.2019)
als TB gelesen ~*~ 320 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 9,99 €
ISBN: 978-3-426-52216-5
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Minnie lebt in Bamberg, muss aber beruflich nach Föhr, um dort eine Fernsehreportage vorzubereiten. Sie ist kaum auf der Insel, schon hat sie das Gefühl "nach Hause gekommen zu sein". Ihre Großmutter lebte einst hier auf der Insel und starb auch hier, doch ihre Mutter verkaufte nach dem Tod der Oma das Haus. Minnie verstand es nie, warum sie dies getan hatte. 
Minnie macht sich an die Arbeit und recherchiert für die Fernsehreportage, doch weit kommt sie nicht, denn ein hilfloses Lämmchen benötigt ihre Hilfe, wird es doch von einem Bussard angegriffen. Minnie hat eigentlich sehr große Angst vor Vögel, doch sie will das Lämmchen auch nicht seinem Schicksal überlassen und so jagt sie den großen Vogel in die Flucht. 
Von da an begleitet das kleine Lämmchen mit dem Namen Emmi den Weg von Minnie.

Dies war mein erstes Buch der Autorin Gabriella Engelmann. Es wird sicherlich nicht das letzte gewesen sein, obwohl mir dieses Buch nicht so sehr gefallen hat.
Ich kam schwer in die Geschichte rein. Ich kann es nicht mal genau beziffern, woran es gelegen hat. Vielleicht an den Charakteren, die in meinen Augen recht blass gehalten waren. Ich konnte keine Bindung zu Minnie oder anderen Charakteren aufbauen.
Vielleicht aber auch an der Geschichte selbst, die zwar gut aufgebaut war, aber an manchen Stellen einfach zu konstruiert war. Zum Schluss fehlte mir etwas. 
Ich glaube, es hat bei dem Buch einfach nicht "Klick" gemacht, auch wenn ich das Lämmchen total süss fand und so Einblick erhielt, wie oft man ein Lämmchen mit der Hand füttern muss, wie schnell es wächst, etc. Diesen Einblick fand ich toll. 

Auch die Einblicke auf die Insel Föhr fand ich total interessant. Ich war noch nie auf der Insel, geschweige denn auf Sylt. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass es viele Investoren gibt, die in große Bettenburgen investieren wollen. 
Aber ich schweife ab. Die Autorin hat es geschafft, dass ich die Landschaft vor mir sehe und auch die salzige Nordseeluft rieche. 


Auch wenn dieses Buch mein erstes der Autorin war, so wird es nicht mein letztes gewesen sein. Ich möchte definitiv noch die anderen von ihr lesen, um einen Vergleich zu bekommen. Diesem Buch aber kann ich leider nur 3 Sterne geben, da es mich nicht umgehauen hat und ich nicht in die Geschichte so richtig rein kam. Das gewisse Etwas hat leider gefehlt.

Ich danke dem Droemer-Knaur-Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Einfluss auf meine Bewertung!


Weitere Bücher der Autorin:


Die Büchernest-Serie:
  • Inselzauber
  • Inselsommer
  • Wintersonnenglanz
  • Strandkorbträume

Insel-Föhr-Romane:
  •  Sommerwind
  • Schäfchenwolkenhimmel

Die Villa-Reihe:
  •  Eine Villa zum verlieben
  • Apfelblütenzauber

Die Einzeltitel:

  • Die Promijägerin
  • Jagdsaison für Märchenprinzen
  • Nur Liebe ist schöner
  • Wolkenspiele
  • Wildrosensommer
  • Strandfliederblüten 

Mittwoch, 1. Mai 2019

Rezi: Jen Gilroy - Dort wo ich dich finde

Die Journalistin Charlie kehrt mit ihrer Schwester Mia nach Firefly Lake zurück, um dort schweren Herzens das Cottage zu verkaufen, in dem sie viele glückliche Sommer ihrer Jugend verbracht hat. Charlie weiß, dass sie die Vergangenheit endlich hinter sich lassen muss. Doch dann trifft sie ihre große Jugendliebe Sean wieder – und sofort sind die Erinnerungen an die schönste Zeit ihres Lebens wieder da. An glühend heiße Tage, heimliche Küsse am Seeufer und den Zauber von Glühwürmchen in lauen Sommernächten ...

Sean weiß nicht, warum Charlie ihn vor achtzehn Jahren verlassen hat – doch er hat sie nie vergessen. Kann er sie diesmal überzeugen zu bleiben?





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Veröffentlicht im Penguin-Verlag (08.04.2019)
als TB gelesen ~*~ 448 Seiten
Taschenbuch: 10,00 € ~*~ E-Book 3,99 €
ISBN: 978-3-641-24291-6
Original-Titel: The cottage at Firefly Lake
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Charlie kehrt mit ihrer Schwester an den Ort zurück, an dem sie viele Sommer mit ihren Eltern verbracht haben. Dorthin zurück, wo sie einst ihre große Liebe hat sitzen lassen. Ohne weitere Erklärungen hat sie damals Sean verlassen.
Doch als sie ihn nun wieder sieht, nach all den Jahren, sind da immer noch die alten Gefühle, die in ihr hochkommen, die sie eigentlich erfolgreich verdrängt hatte. Doch wirklich dagegen wehren kann sie sich nicht.
Allerdings hat sie vor, nicht lange zu bleiben, denn sie und ihre Schwester Mia wollen das Cottage ihrer Eltern verkaufen und haben auch schon ein Angebot von einem großen Immobilienhai. Doch der Verkauf ist nicht so einfach, weil Sean davon Wind bekommt, dass der Immobilienhai aus dem Grundstück eine große Hotelanlage machen will. 

Dies ist das Romandebüt der Autorin Jen Gilroy. Mich hatte das Cover angesprochen, aber auch der Klappentext. 
Allerdings hatte ich ein paar Schwierigkeiten, den Figuren folgen zu können, zumindest am Anfang, bis ich dann alles den passenden Figuren zuordnen konnte. Das hat definitiv aber nicht sehr lange gedauert.
Was ich hingegen total schade fand, dass ich keine Beziehung zu Charlie oder den anderen Figuren aufbauen konnte. Ich empfand sie als ziemlich oberflächlich gestaltet, kaum Tiefgang. Das hat mir sehr gefehlt, denn wenn einem die Figuren sympatisch sind, mag man auch gern mehr von ihnen erfahren und weiterlesen. 

Die Autorin hat sich hier hauptsächlich auf die Geschichte konzentriert und jegliche Ortsbeschreibungen weggelassen. Das fand ich überhaupt nicht schlimm, denn so wurde man als Leser nicht zu sehr abgelenkt. Das eine oder andere Mal hätte ich mir schon eine etwas detailliertere Beschreibung gewünscht, aber okay, man kann nicht alles haben. 

Die Geschichte, um eine Jugendliebe, die eigentlich nie geendet hat, trotz der verschiedenen Leben die beide Hauptfiguren geführt haben, fand ich interessant. Auch wie die Autorin das ganze aufgebaut hat. Allerdings war es mir manchesmal zu viel hin und her. Einerseits können sie nicht voneinander lassen, streiten sich aber auch sehr oft. Charlie zieht sich immer mal wieder zurück, und wenn man denkt, jetzt wird es etwas, kommt wieder etwas, was die Geschichte nicht wirklich vorwärts treibt. 


Eine schöne Geschichte, die an der einen Stelle vielleicht etwas weniger und an anderer Stelle etwas mehr gebraucht hätte, um mich komplett zu überzeugen. Ich wünsche mir für das nächste Band etwas mehr Tiefe bei den Figuren. 3 Sterne für das Debüt der Autorin Jen Gilroy. 

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Penguinverlag, für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung. 


Die Firefly-Lake-Serie:

  • Dort wo ich dich finde
  • Wenn ich dir nahe bin (erscheint 10.06.2019)
  • Du bist mein Zuhause (erscheint 12.08.2019)

Montag, 11. März 2019

Rezi: Sebastian Niedlich - Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens

„Meine Gabe, den Tod anderer Leute voraussehen zu können, hat schon was. Gibt ein prima Partyspiel. ‚Hey, ich sage euch, wer als Nächstes stirbt!‘ Spaß für die ganze Familie!“

Freunde sind etwas Wunderbares. Und manchmal findet man sie an den ungewöhnlichsten Orten. Martin hätte allerdings darauf verzichten können, am Sterbebett seiner Großmutter die Bekanntschaft des leibhaftigen Todes zu machen. Dieser hat sich eingefunden, um die Seele der alten Dame sicher ins Jenseits zu befördern – und ist begeistert, dass ihn endlich jemand sehen und hören kann. Für ihn steht fest: Martin und er sind dazu bestimmt, beste Freunde zu werden. Schließlich ist er ein echt netter Typ! Und hey: Niemand kann so glaubhaft versichern, dass man weder an Langeweile, noch an einem gebrochenen Herzen sterben kann … Im Laufe der Zeit gewöhnt Martin sich daran, dass der Leibhaftige stets bei ihm auftaucht, wenn er es am wenigsten gebrauchen kann. Doch als er eine ganz besondere Frau kennenlernt, muss er sich eine entscheidende Frage stellen: Macht es überhaupt Sinn zu leben, zu lieben und nach dem Glück zu suchen, wenn am Ende doch immer der Tod wartet?
Quelle Bild und Text: dotbooks.de 

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Veröffentlicht im dotbooks-Verlag (30.12.2013)
als E-Book gelesen  ~*~ 328 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 5,99 €
ISBN: 9783955204501
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Ich bin ganz unbedarft an dieses Buch heran gegangen, da ich so überhaupt nicht wusste, worum es eventuell geht, bzw. ob das Buch eher lustig ist, oder doch eher ernster behaftet. 

Das Cover ist ja total süss gestaltet mit dem Tod als kleiner Sensenmann, allerdings nicht mit einer Sense, sondern mit einem Kescher. Damit fängt er Schmetterlinge ein, die aus den Toten aufsteigen. 

Alles fängt damit an, dass Martin noch ein kleiner Junge ist und am Krankenbett seiner Oma sitzt. Damals begreift er noch nicht, was der Tod ist bzw. warum er Tod sehen kann. Tod jedoch ist total begeistert, dass ihn endlich mal wieder jemand sehen und hören kann und so entwickelt sich mit der Zeit eine Art Freundschaft zwischen den beiden. 
Doch nicht immer ist alles Friede, Freude, Eierkuchen, denn je älter Martin wird, desto mehr bekommt er mit, wie es ist, einen Menschen sterben zu sehen und so versucht er dem Tod ein Schnippchen zu schlagen, in dem er so vielen Menschen das Leben rettet, wie es nur eben geht. Das passt dem Tod natürlich überhaupt nicht. Ihr Freundschaft gerät ins Stocken und doch raufen sich beide immer wieder zusammen.

Der Charakter Martin wächst eigentlich mit jeder Seite mehr. Ich lernte ihn ja als kleines Kind kennen und am Ende des Buches ist er ein erwachsener Mann, der sein ganzes Leben noch vor sich hat. Er ist eher ein Einzelgänger, da ihn alle für komisch erachten. Naja, wer Selbstgespräche führt, zumindest sieht es so für die anderen Menschen aus, gilt als Sonderbar. 

Auch Tod ist ein interessant gestalteter Charakter. Einerseits hatte ich ihn als normalen Menschen angesehen, andererseits, wenn ich mir das Cover betrachte, auch wieder nicht. 

Es ist durchaus schwer, dieses Buch zu bewerten, denn einerseits möchte der Autor das Thema Tod witzig rüber bringen, andererseits geht es doch um ein ernstes Thema. Das eine oder andere Mal musste ich doch recht viel schmunzeln, an anderen Stellen verirrte sich ein Tränchen im Augenwinkel. Und doch hat mir irgendwo noch etwas mehr Pep gefehlt. Der Witz war zwar da, aber ich hätte ihn mir etwas ausgeprägter gewünscht. 
Manche Stellen des Buches haben sich dann in meinen Augen etwas in die Länge gezogen. 


Da ich nichts erwartet hatte von dem Buch, konnte ich auch nicht enttäuscht werden. Allerdings hätte ich mir doch etwas mehr Pep gewünscht und an der einen oder anderen Stelle noch etwas mehr Witz. Die ernsten Stellen des Themas hat der Autor hier sehr gut rüber gebracht. Alles in allem gebe ich dem Buch "Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens" von Sebastian Niedlich 3 Sterne!

Ich bedanke mich herzlich beim dotbooks-Verlag, für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung.

Weitere Bücher des Autors Sebastian Niedlich:

  • Der Tod und andere Höhepunkte meines Lebens
  • Der Tod ist schwer zu überleben
  • Dicker Teufel umständehalber in liebevolle Hände abzugeben
  • Am Ende der Welt gibt es Kaffee und Kuchen
  • Und Gott sprach: Es werde Jonas
  • Das Ende der Welt ist auch nicht mehr das, was es mal war
  • Ein Gott, drei Könige und zwei Milliarden Verrückte
  • Der Tod, der Hase, die Unsinkbare und ich

Dienstag, 15. Januar 2019

Rezi: Rosie M. Clark - Das Salzmädchen

Die 24-jährige Ella arbeitet in einem kleinen Feinkostladen in Heidelberg und führt ein einsames Leben mit ihrer geliebten Adoptiv-Oma. Als Oma Margret plötzlich stirbt, werfen ihre letzten Worte Rätsel über Ellas Herkunft auf. »Du musst nach Mallorca... Deine Mama..« Hals über Kopf reist Ella auf die Insel, um dem Geheimnis auf die Spur zu gehen. Als plötzlich eine alte Frau auf dem Markt »Sie lebt! Das Salzmädchen lebt!« schreit und der charmante Miguel sie mit auf die Casa Emilia nimmt, wird Ellas Leben komplett durcheinandergewirbelt. Das schmerzhafte Geheimnis um ihre Mutter, eine hoffnungslose Liebe, Mut und Leidenschaft führen Ella in eine spannende, aber ungewisse Zukunft an der mallorquinischen Küste.
Quelle Text und Bild: NetGalley.de


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Veröffentlicht bei Amazon (15.01.2019)
als E-Book gelesen  ~*~ 320 Seiten
Klappenbroschur: 9,99 € ~*~ E-Book: 3,99 €
ISBN:  9782919807291
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Oma Margret stirbt plötzlich, doch ihre letzten Worte lauten "Mallorca und deine Mama". Ella ist total entsetzt, denn ihr wurde bisher erzählt, sie sei ein Adoptivkind von einer toten Frau gewesen. Hals über Kopf reist sie nach Mallorca um etwas heraus zu finden.
Dort angekommen gibt ihr die nächste Begegnung Rätsel auf. Eine alte Frau schreit auf dem Markt "Sie lebt! Das Salzmädchen lebt!". Verwirrt von dieser ganzen Szene läuft Ella in Miguel hinein, der sich um sie kümmert und mit zu sich auf die Casa Emilia nimmt. Dort verbringt sie eine tolle Zeit, in der sie aber ihr Ziel nicht aus den Augen verliert. Sie will wissen, was das für ein Grundstück ist, welches sie geerbt hat und wer ihre Mutter ist.

Ella ist durchaus ein interessanter Charakter, der im Laufe des Buches stärker und glaubwürdiger geworden ist, auch wenn sie manchmal impulsiv wirkt und an anderer Stelle wieder sehr schüchtern rüber kommt. Dennoch hat mir noch das gewisse Etwas gefehlt, um sie ins Herz zu schließen.
Auch die anderen Charaktere blieben etwas blass. 
Die Geschichte, die die Autorin hier erschaffen hat, war wunderbar. Sie hat mich gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Allerdings fand ich es mega schade, dass das Hauptaugenmerk, worum es eigentlich in der Geschichte gehen sollte - nämlich um "Das Salzmädchen" - etwas in den Hintergrund rückte, denn erst zum Ende hin wurde sich wieder mehr um das "gekümmert". Die Auflösung, wie was zusammen gehörte, fand ich doch etwas sehr oberflächlich und konnte mich nicht begeistern. Ich empfand es so, als ob die Autorin hier hatte kürzen müssen, um im Rahmen der Buchseiten zu bleiben, was ich sehr schade finde. Ich hätte mir etwas mehr Ruhe in diesem Roman gewünscht, denn es passiert sehr viel auf einmal, was mich als Leser manchmal doch etwas verwirrt hatte. Ich hatte kaum Zeit, gerade am Anfang, durchzuatmen. 


Dies ist das Debüt der Autorin und dafür war es gar nicht schlecht geschrieben. Ich hätte mir gewünscht, den Charakteren zum Teil noch mehr Glaubwürdigkeit einzuhauchen. Die Geschichte hätte nicht so abrupt enden dürfen, auch wenn sie mich gefesselt hat. Manchmal ist etwas weniger dann doch mehr! Alles in allem ein gelungenes Debüt mit der einen oder anderen Schwäche. 3 Sterne für "Das Salzmädchen" von Rosie M. Clark.

Ich danke NetGalley, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung!

Sonntag, 25. November 2018

Rezi: Kate Morton - Die Tochter des Uhrmachers

Birchwood Manor 1862: Der talentierte Edward Radcliffe lädt Künstlerfreunde in sein Landhaus am Ufer der Themse ein. Doch der verheißungsvolle Sommer endet in einer Tragödie – eine Frau verschwindet, eine andere stirbt …

Über hundertfünfzig Jahre später entdeckt Elodie Winslow, eine junge Archivarin aus London, die Sepiafotografie einer atemberaubend schönen Frau und die Zeichnung eines Hauses an einer Flussbiegung. Warum kommt Elodie das Haus so bekannt vor? Und wird die faszinierende Frau auf dem Foto ihr Geheimnis jemals preisgeben?
Quelle Bild und Klappentext: Diana-Verlag 


 


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Veröffentlicht im Diana-Verlag (08.10.2018)
als geb. Ausgabe gelesen  ~*~ 608 Seiten
geb. Ausgabe: 22,00 € ~*~ E-Book: 14,99 €
ISBN: 978-3-453-29138-6
Original-Titel: The Clockmaker's Daughter
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Elodie ist Archivarin und entdeckt eine wunderschöne Ledertasche, die gut verarbeitet wurde. Darin befinden sich ein Foto und die Zeichnung eines Hauses, welches sie aus ihrer Kindheit zu kennen glaubt. Auf dem Foto ist eine wunderschöne Frau abgebildet. Doch wer ist sie? Es scheint sich alles um den talentierten Maler Edward Radcliffe zu drehen. Dieser lädt im Sommer 1862 seine Künstlerfreunde und seine Muse in sein Landhaus an der Themse ein. Doch bleibt nicht alles so friedlich, wie es sich alle gewünscht haben, denn eine Frau verschwindet spurlos und eine andere stirbt. Wo ist die verschwunde Frau hin? Und was ist mit dem blauen Stein, der von jedem gesucht wird?

Kate Morton hat hier sehr viele Figuren in die Geschichte eingewoben. Zuviele Figuren meines Erachtens, denn alle wirken sehr blass, haben in meinen Augen kaum wirklich eine Charaktertiefe, was ich sehr schade fand. Einige Figuren weniger, die anderen besser ausgearbeitet und alles wäre schön gewesen.

Es waren mir auch zuviele Handlungsstränge. Manche Handlungen haben mich gar nicht wirklich interessiert, weil sie für mich irgendwie unwichtig waren oder sie nicht interessant genug gestaltet wurden. 
Ich hatte zwischendrin immer wieder das Gefühl, dass ich eher der Handlung aus der Vergangenheit folgen wollte, als der Gegenwart. Dann war es wieder umgekehrt. Sehr verwirrend war für mich auch die Gestaltung der Kapitel. Man musste schon aufpassen, welche Zahlenformen zu welchem Erzählstrang gehörten. Da gibt es die römischen Zahlen und die arabischen. 
Dies Buch ist definitiv keines, was man mit viel Unterbrechungen lesen sollte. Ich hatte das Problem, dass ich manchmal zurück blättern musste, um zu sehen, in welchem Jahr ich mich befinde. Manchmal schon sehr verwirrend.

Dann hatte das Buch für mich kein vernünftiges Ende. Es endete irgendwie mittendrin. Es ging um die Hochzeit von Elodie in der Gegenwart. Ich hatte immer mehr das Gefühl, dass sie den Menschen nicht heiraten möchte. Doch auch dies war irgendwie bis zum Ende nicht aufgelöst worden. Ist das Buch hier womöglich gekürzt worden? Wäre ja völlig unsinnig, aber ein solches Ende ist es ebenfalls.



Ich kenne definitiv bessere Bücher von Kate Morton. Der Schreibstil war zwar gut, aber es waren mir zuviele Figuren, zuviele Handlungsstränge, als das ich es entspannt hätte lesen können. Schade eigentlich, denn das Cover und auch der Titel des Buches versprechen eine ganze Menge mehr. Manchmal ist weniger einfach definitiv mehr. 3 Sterne für Kate Morton´s - Die Tochter des Uhrmachers.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Diana-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine ehrliche Meinung!

Mittwoch, 14. November 2018

Rezi: Wendy K. Harris - Das Lied der Insel

Drei Frauen verschiedener Generationen, durch das Schicksal miteinander verbunden … Die alte Fran hat einst das Glück kennengelernt, doch mittlerweile ist alles, was ihr geblieben ist, ihre abgelegene Farm – und der Wunsch, einen Menschen zu finden, der ihr Wärme und Hoffnung geben kann. Rachel hingegen hat auf die große Liebe gesetzt und alles verloren: ihren Lebensmut, ihr Selbstbewusstsein, ihr Café. Doch dann kommt Clare, fast noch ein Kind, an einem eisig kalten Wintertag auf der Isle of Wight an – erschöpft, verzweifelt und mit einem Geheimnis im Herzen, das auch die Leben der anderen Frauen für immer verändern wird.






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Veröffentlicht bei dotbooks - E-Book-Verlag (August 2018)
als E-Book gelesen ~*~ 448 Seiten
Book: 5,99 €
ISBN: 9783961482535
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Rachel war mit Sandro zusammen. Ihre große Liebe, wie sie dachte, doch dieser hat sie sehr schwer enttäuscht und sitzen gelassen. Sitzen gelassen auf einem komplett umgestalteten Café, was zu "Sandros italienisches Restaurant" umgetauft werden sollte. Mit einer Speisekarte, die utopische Gerichte aufwies. Doch von heute auf Morgen ist Sandro verschwunden. 
Eine dubiose Gestalt taucht bei Rachel auf und versucht sie einzuschüchtern. Dieser Mensch möchte etwas über Sandro heraus finden, doch auch Rachel kann ihm nicht helfen. Äußerlich gibt sie sich stark, doch innerlich ist sie zerrissen und unglücklich.

Und dann ist da Clare. Ein minderjähriges Mädchen, welches ein schreckliches Geheimnis mit sich trägt, auf der Suche nach Rose, der Tochter von Jill. Doch Rose ist nicht da und so ist Clare komplett allein. Sie findet Unterschlupf bei den Leuten, die am Garten des ehemaligen Hotels arbeiten. Doch erst als Rose auf der Insel erscheint, öffnet sich das Mädchen und erzählt ihre Geschichte. Eine Geschichte, die ans Herz geht und man sich fragt, warum das ganze?
Ich möchte hier nicht ins Detail gehen, denn dann müsste ich spoilern. Lest das Buch einfach selber und macht euch ein Bild.

Auch in Teil 3 der "Isle-of-Wight" Reihe hatte ich wieder das Gefühl, dass mir Clare nicht wirklich ans Herz wachsen kann. Sie war bis zum Ende des Buches eine Fremde, trotz ihrer rührenden Geschichte. Aber sie war für mich komplett unnahbar. Auch Rachel bekam ich in diesem Teil nicht wirklich komplett zu fassen. Sie entglitt mir immer wieder. Total schade, denn Rachel war eine Person, die ich im letzten Teil sehr mochte.
Mir ist eher Fran ans Herz gewachsen, oder Ted. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin mehr Zeit in diese beiden Charaktere investiert hatte, als in den anderen. 
Auch zog sich die Geschichte dieses Mal wieder um einiges in die Länge.


Zusammenfassend will gesagt sein, dass es ein toller Abschluss dieser Reihe war, ich die Personen aber dennoch nicht wirklich zu fassen bekam. Sie waren mir zum Teil viel zu oberflächlich ausgearbeitet. Auch die Story dehnte sich an manchen Stellen zu sehr in die Länge, was meinen Lesegenuss trübte.
3 Sterne für "Das Lied der Insel". Schade, aber es waren einfach zuviele Faktoren, die mir nicht gefallen haben. 

Ich danke dem dotbooks-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung!

Dienstag, 4. September 2018

Rezi: Viveca Sten - Beim ersten Schärenlicht

Nora ist endlich wieder glücklich. In Jonas hat sie nach der Trennung von ihrem Mann einen neuen Partner gefunden. Dessen frühreife Tochter Wilma wiederum macht ihr Kopfzerbrechen – wie gut, dass sie für das Mädchen nicht verantwortlich ist. Wie alle schwedischen Jugendlichen möchte Wilma lieber mit ihren Freunden als mit der Familie Mittsommer feiern. Doch das Fest endet nicht gut, ein toter Jugendlicher am Strand bereitet der lustigsten Nacht des Jahres ein grausames Ende, und Wilma ist verschwunden. Thomas Andreasson muss einmal mehr nach Sandhamn, um die Ermittlungen aufzunehmen … Viveca Stens Roman hat alles, was das Fan-Herz begehrt: ein spannender, lebensnaher Fall, den Thomas Andreasson übernimmt, der gerade privat auf Wolke Sieben schwebt; dazu Sonne, Wasser, Wind und Sandhamn zur schönsten Jahreszeit, aber auch voller Touristen, die nicht nur Gutes im Schilde führen.


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Veröffentlicht im KiWi-Verlag (02.04.2015)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3462047585
Original-Titel: I stundens hetta
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Dies ist der fünfte Fall für Thomas Andreasson. Und auch diesmal ist der Fall nicht einfach, denn es ist Midsommer und viele Jugendliche feiern diesen Tag auf Sandhamn. Wilma, die Tochter von Jonas, möchte lieber mit ihren zwielichten Freunden feiern, als mit der neuen Freundin ihres Vaters. So wirklich kann sie sich nicht mit Nora anfreunden.
Doch Wilma taucht nicht zu der vereinbarten Zeit wieder auf. Was ist passiert?
Und dann taucht auch noch eine Leiche auf. 

Ich muss sagen, Viveca Sten bleibt ihrem Stil treu, dass sie den Fall sehr mit den privaten Dingen der Hauptcharaktere mischt. Allerdings finde ich, dass diesmal der Fall etwas mehr in den Hintergrund rückt. Ich hatte leider als Leser nicht das Gefühl, als das dieser wichtig wäre. Ja, es taucht eine Leiche auf, aber irgendwie spielen gerade die privaten Probleme von Nora eher im Vordergrund. Das fand ich diesmal nicht so schön. 
Desweiteren fand ich die generelle Stimmung in dem Buch ziemlich bedrückend. In gewisserweise passte sie zu manchen Szenen im Buch, aber ich wurde dieses Gefühl das komplette Buch über nicht los. Die Autorin versuchte zwar, falsche Spuren zu legen, um den Leser, also mich, auf die falsche Spur zu bringen, dennoch fehlte mir dieser Spannungsbogen, den sie in ihren anderen Büchern durchaus recht hoch gehalten hatte. 
Das Thema an sich ist brisant und ich finde es gut, dass sie da ihre eigenen Erfahrungen mit eingebracht hat. Und dennoch hat es mich nicht ganz so mitgenommen, wie ich es mir gewünscht hätte.
Was ich gut fand, die Autorin verlor sich nicht in detailverliebte Beschreibungen. Sie beschrieb zwar die Umgebung der Schären, die Insel, etc. aber sie hielt sich nicht lange damit auf. 



Meiner Meinung nach ist "Beim ersten Schärenlicht" das bisher schwächste Buch der Reihe rund um Thomas Andreasson und Nora. Daher gibt es auch nur 3 Sterne.

Die Reihe:


  • Tödlicher Mittsommer
  • Tod im Schärengarten
  • Die Toten von Sandhamn
  • Mörderische Schärennächte
  • Beim ersten Schärenlicht
  • Tod in stiller Nacht
  • Tödliche Nachbarschaft
  • Mörderisches Ufer