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Montag, 29. Februar 2016

Rezi: B.C. Schiller - Der Hundeflüsterer

Klappentext:


David Stein, lebt auf Mallorca, trainiert Hunde und nennt sich selbst einen Hundeflüsterer. Was niemand weiß: Er hat als ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter eine neue Identität angenommen, um nach dem Tod seiner Frau weit weg von Gewalt, Tod und Lügen ein neues Leben zu beginnen. Doch bald holt ihn die Vergangenheit wieder ein: Mit dem Hinweis, dass man den Mörder seiner Frau ausfindig gemacht hat, überreden ihn seine früheren Partner zu einem letzten gefährlichen Einsatz ..






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Als E-Book gelesen ~*~ 274 Seiten
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Inhalt:

David Stein hat sich eine neue Identität zugelegt, nachdem er als Geheimdienstmitarbeiter ausgestiegen ist. Ausgestiegen deshalb, weil er bei einem Anschlag seine Frau verlor.  Nun lebt er auf Mallorca und pflegt gequälte Hunde gesund und gibt ihnen das Vertrauen zu den Menschen zurück. Er nennt sich selbst "Der Hundeflüsterer".
Sein Leben mit seiner neuen Freundin gerät jedoch ins Wanken, als jemand aus seiner Vergangenheit wieder in sein Leben tritt und ihn darum bittet, als Hundeflüsterer bei einer Operation zu helfen.  
In Berlin angekommen, entgehen er und sein ehemaliger Kollege nur knapp einem Anschlag. 
Davids Auftrag lautet, nach Frankreich zu reisen und dort einem Präsidenten, der dort seinen Urlaub verbringt, zu helfen, mit seinem Hund klar zu kommen, der völlig verängstigt in einem Käfig hockt und jeden anbellt und anknurrt, der nur in die Nähe kommt. 

Die Charaktere waren für mich sehr oberflächlich gestaltet, hatten keinen Tiefgang. David Stein, der seiner Frau nachtrauert, aber in einer neuen Beziehung steckt, die in meinen Augen auch nur eine Farce ist, denn er kann ihr einfach nicht seine Liebe gestehen.
Die Killerin, die nie wieder arm sein will.

Auch die Sache mit den Hunden war für mich nicht nachvollziehbar. Ich bin eine ehemalige Hundebesitzerin und weiß, dass man viel Geduld mit Hunden haben muss, gerade mit gequälten. Aber ein mentales Band zu spinnen, um dem Hund zu sagen, was er zu tun hat, finde ich schon weit her geholt. Dieser Prozess, in der der Hund das Vertrauen zu den Menschen wieder findet, ist bei dem Hund, um den es geht, ziemlich schnell von statten gegangen, während der Hund, den der Hauptprota daheim auf Mallorca hat, langwierig ist.  Das passt so gar nicht zusammen.
Dann war das Ende so ziemlich vorhersehbar. Eigentlich nicht schlecht, aber der Weg dorthin war nicht schön gelöst.

Mein Fazit:

Ich denke, etwas mehr Tiefgang bei den Figuren, nicht nur das oberflächliche, hätten dem Thriller gut getan. Mehr Recherche in Sachen Hundetraining. Einfach von allem mehr und es hätte etwas werden können. 2 Sterne für den Thriller des Autoren-Duos.


Reihenfolge:

Der Hundeflüsterer
Schwarzer Skorpion
Rote Wüstenblume
Russisches Mädchen

Dienstag, 9. Februar 2016

Rezi: Ann-Merit Blum - Meister der Zeit 1

Klappentext:

Endlich ist es soweit: Leona heiratet ihre Liebe seit Kindertagen: Alexander, den brillantesten Studenten ihres Vaters. Während der Hochzeitsfeier wird ihr eine silberne Taschenuhr zugespielt. Als Leona den Deckel der Uhr öffnet, erscheint Leutnant Teck, gekleidet wie ein Offizier des 18. Jahrhunderts und mit dem Charme einer längst versunkenen Zeit. Er behauptet, ein Uhrmacher habe seine Seele an die Uhr gebunden.
Während ihr frischgebackener Ehemann zunehmend misstrauisch wird, versucht Leona, mehr über Uhren herauszufinden und Leutnant Teck aus seiner misslichen Lage zu befreien. Sie lernt den geheimnisvollen Meister Fabrizius kennen, unter dessen Anleitung sie schließlich selbst eine Uhr konstruiert. Sie ahnt nicht, dass sie damit ihr Schicksal besiegelt.


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Als E-Book gelesen ~*~ 230 Seiten
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Inhalt:

Ihre eigene Hochzeitsfeier wird durch einen kleinen Zwischenfall unterbrochen, bei dem Leona eine Taschenuhr zugespielt wird. Leona nimmt diese an sich und schließt den Deckel.
Als sie diese dann später wieder öffnet, sieht sie in der Uhr einen Menschen, der ihr durch Zeichen zu verstehen gibt, gewisse Handlungen an der Uhr vorzunehmen. Und plötzlich steht ein Mann vor ihr, der wie ein Offizier aus dem 18. Jahrhundert gekleidet ist. Er stellt sich als Leutnant Teck vor und behauptet, von einem Uhrmacher an die Uhr gebunden zu sein und bittet sie, die Uhr immer am Laufen zu halten, in dem sie diese aufzieht.
Leonas Mann Alexander ist Mathematiker und ist erstaunt, als Leona etwas über Uhren und Zeit wissen möchte. Er versucht sie abzuwimmeln, doch er wird immer misstrauischer.
Leona lernt unterdessen Meister Fabrizius kennen, einen angesehenen Uhrmacher. Unter seiner Anleitung, stellt sie eine Uhr her, doch ist es nicht immer einfach, zu ihm zu gelangen. Immer wieder macht sie sich mit einer Kutsche auf den Weg und Meister Josef begleitet sie zu dem aktuellen Standort von Meister Fabrizius.

Die Geschichte rund um Leona und den Uhren, der Zeit und auch rund um Leutnant Teck ist total klasse. Sie ist spannend. Toll geschrieben und der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen, wären da nicht die vielen Rechtschreibfehler, diverse Verwechslungen, etc. Hier wäre es von Vorteil, wenn die Autorin nochmal einen Lektor drüber schauen ließe, denn die vielen Fehler und diversen Verwechslungen machen einem das Lesen doch ziemlich schwer.

Die Figuren konnte die Autorin aber sehr gut darstellen. Sie hat ihnen Leben eingehaucht. Ich bin mit Leona in der Kutsche gesessen und konnte ihren Weg verfolgen, so als würde ich direkt neben ihr sitzen. Aber nicht nur die Hauptprotagonistin war wunderbar dargestellt, auch viele Nebenfiguren, wie die Eltern Leonas, oder gar die Eltern ihres Ehemannes. In meinen Augen gehört vieles dazu, viele Charaktere in einer Geschichte zu haben, die dann aber auch alle interessant dargestellt wurden.

Mein Fazit:

Mein erstes Buch aus dem Genre Steampunk. Wären die Rechtschreibfehler nicht, so würde ich der Geschichte gerne 5 Sterne geben, aber es waren einfach zuviele, als das ich es mit einem Augenzwinkern abtun könnte. Es war zum Teil echt schwer, sich auf die Geschichte zu konzentrieren. So gibt es hier leider nur 4 Sterne. 

Montag, 8. Februar 2016

Rezi: Derek Landy - Skulduggery Pleasant - Sabotage im Sanktuarium

Klappentext:

Seit der großen Schlacht ist Skulduggery in der Welt der Gesichtslosen verschwunden. Nur ein Wunder kann ihn jetzt noch retten – oder Walküre: Sie muss ganz schnell seinen Kopf finden, der ihm einst von drei Kobolden in Irland gestohlen wurde.
Während Walküre um die halbe Welt reist, wird der Magier Skarabäus nach 200 Jahren Gefängnis entlassen. Zwar hat er seine Zauberkräfte eingebüßt, doch seine Rachelust ist ungebrochen. Sofort schart er einen Kreis der schlimmsten Übeltäter um sich, unter ihnen auch Remus Crux, der die Seiten gewechselt hat.
Sie alle können Skulduggerys Rückkehr kaum erwarten – denn jeder Einzelne von ihnen hat noch eine Rechnung mit ihm offen.


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Erschienen im Loewe-Verlag (01.06.2012)
Als Taschenbuch gelesen ~*~ 384 Seiten
Taschenbuch: 9,95 €
gebundene Ausgabe: 16,90 € 
ISBN: 978-3785575338
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Inhalt:

Walküre hat sich in den Kopf gesetzt, Skulduggery aus der Welt der Gesichtslosen zurück zu holen, egal wie. Sie braucht nur seinen "Original Kopf". Doch daran zu kommen, stellt sich als schwierig heraus. 11 Monate ist Walküre bereits dabei, ihn zu suchen. Immer wieder sie auf die falsche Spur geleitet. Doch so schnell gibt sie nicht auf.
Magier Skarabäus wird nach 200 Jahren Gefängnis endlich entlassen. Ihm wurden zwar seine Zauberkräfte genommen, aber seine Rachlust nicht. Kaum entlassen, hat er diverse Kreaturen um sich geschart, um Rache zu üben, nicht nur an Skulduggery.

Auch nach längerer Pause von Band 3 zu diesem Band, war ich relativ schnell wieder im Geschehen drin. Kleine Rückblenden, die dem Lesevergnügen aber keineswegs hinderlich waren, halfen mir dabei, mich zu erinnern, was im letzten Band geschehen war.
Der Schreibstil des Autors war wie gewohnt, leicht und locker. Und doch hatte ich das Gefühl, dass es hier an Spannung fehlte. Mir fehlte das rasante Tempo, welches ich aus den vorherigen Bänden gewohnt war.

Mein Fazit:

Mir fehlte es definitiv am Tempo und an Spannung. Es war nicht das, was ich aus den vorherigen Bänden gewohnt war. 3,5 Sterne für Band 4.


Die Reihenfolge der Skulduggery Pleasant - Reihe:


1. Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand
2. Skulduggery Pleasant - Das Groteskerium kehrt zurück
3. Skulduggery Pleasant - Die Diablerie bittet zum sterben
4. Skulduggery Pleasant - Sabotage im Sanktuarium
5. Skulduggery Pleasant - Rebellion der Restanten
6. Skulduggery Pleasant - Passage der Totenbeschwörer
7. Skulduggery Pleasant - Duell der Dimensionen
7 1/2. Skulduggery Pleasant - Tanith Low - Die ruchlosen 7
8. Skulduggery Pleasant - Die Rückkehr der toten Männer
9. Skulduggery Pleasant - Das Sterben des Lichts


Über den Autor:

Derek Landy ist ein irischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Er hat mit seiner Reihe rund um Skulduggery Pleasant einige Auszeichnungen abgeräumt.
Unter anderem wurde Band 1 der Reihe im Jaher 2010 zum irischen Buch des Jahrzehnts gewählt.
Es hieß, er habe die Rechte zur Verfilmung an Warner Bros. verkauft. 2013 ging dann das Gerücht herum, dass der 1. Band verfilmt werden solle, doch Landy zog die Rechte zurück. Dies erklärte er auf seinem Blog.