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Freitag, 15. November 2013

Rezi: Sina Beerwald - Die Goldschmiedin

Klappentext:

"Eine mutige Frau, ein finsterer Gegenspieler, ein Wettlauf gegen die Zeit."

Augsburg im Jahre 1742: Zur Krönung Kaiser Karls VII. soll der berühmte Goldschmied Drentwett binnen kürzester Frist die Hauskrone erschaffen. Doch eine heimtückische Krankheit raubt ihm sein Augenlicht. Die junge Magd Juliane ist seine einzige Rettung. Im Verborgenen lehrt er sie die Kunst des Goldschmiedens. Aber schon bald bekommt sie die Drohungen eines unbekannten Widersachers zu spüren.





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Erschienen im Heyne-Verlag ~*~ 8,95 €
Taschenbuchausgabe ~*~ 464 Seiten
ISBN: 978-3-453-26542-4
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Inhalt:

Juliane ist eine Magd bei Drentwett. Er ist Goldschmied in Augsburg. Als ihn eine wichtige Nachricht erreicht, dass er innerhalb von 19 Tagen die Hauskrone erschaffen soll, geht ein Traum für ihn in Erfüllung, wäre da nicht die Krankheit an der er leidet. Er verliert immer mehr sein Augenlicht. Sieht nur noch einen schwarzen Punkt vor sich, aus den Augenwinkeln kann er noch Schemen erkennen.
Juliane ist seine einzige Hoffnung, die Krone, und somit seinen Traum, wahr werden zu lassen. Doch im 18. Jahrhundert ist es den Frauen verboten, Männerarbeit zu erlernen. Und so ist Juliane gezwungen, im verborgenen zu arbeiten. Doch wer ist der Widersacher, der es auf sie abgesehen hat?

Eines meiner ersten historischen Romane, muss ich gestehen. Ich hatte mal einen historischen Roman, mit dem ich aber nicht viel anfangen konnte. Hier war jetzt das komplette Gegenteil. Dieser Roman hat mir sehr gefallen. Ein junges Mädchen, was um seine Träume kämpft und es doch nicht leicht hat.
Aber dennoch fehlte mir irgendetwas an dem Roman. Kaiser Karl VII., die Krönung, das alles wurde nur etwas angekratzt, wo ich mir vielleicht gewünscht hätte, das da ein wenig weiter ausgeholt werden würde.

Besonders toll fand ich die Erklärungen, die sich am Ende des Buches fanden. Die Benutzung des Blutsteines, etc. dadurch war man nochmal in der Geschichte drin und sah Juliane mit dem Blutstein arbeiten und wusste nun, wofür es war, bzw. warum genau dieser Stein dafür richtig ist.


Mein Fazit:

Ein toller historischer Roman, auf jeden Fall gedacht zum Einstieg. Ich werde definitiv noch einen weiteren von Sina Beerwald lesen. Ich gebe hier gerne 4 Sterne.

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