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Donnerstag, 11. September 2014

Rezi: Rebecca Gablé - Das Lächeln der Fortuna

Klappentext:

England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft. Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...

Quelle: amazon.de

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Erschienen bei Bastei-Lübbe ~*~ 9,99 €
Taschenbuchausgabe ~*~ 1.196 Seiten
ISBN: 978-3-404-13917-0
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Inhalt:

Der junge Robin ist enttäuscht, als er erfährt, dass sein Vater sich umgebracht hat, nachdem er wegen Hochverrats angeklagt wurde. Robin verfügt über keine Besitztümer mehr, da es angeklagten Menschen nicht zusteht, etwas zu besitzen. Der Sohn des neuen Earl of Waringham - Robins ehemalige Heimat - schikaniert Robin wo er nur kann und keiner gebietete ihm Einhalt. Im laufe der Jahre wächst die Feindschaft zwischen den Beiden ins unermessliche. 
Doch Robin wäre kein Waringham, wenn er nicht seinen Weg gehen würde und dieser führt ihn an der Seite des Duke of Lancaster zu Aufständen, Feldzügen und auch zu schönen Frauen.
Nicht länger gehört er zu den Besitzlosen Menschen in England. Doch strebt er nach wie vor an, Waringham zurück zu erobern, koste es was es wolle.

Ich habe viel gelesen über Rebecca Gablé und als ich dann die Bücher in den Händen hielt, fand ich die Cover wunderschön. Ich habe fast direkt mit Band 1 um Robin of Waringham angefangen und war in einer Welt gefangen, in der Hass, Intrigen und Geld regiert. 
Ich war erst skeptisch, ob diese historischen Romane wirklich etwas für mich sind, doch die Autorin hat es geschafft, mich in ihrer Geschichte zu fesseln. Robin of Waringham ist eine erfundene Figur, und doch so sympatisch, das ich mit ihm mitlitt und mich mit freute, als ihm etwas gelungen war.
Die Autorin hat sämtlichen Figuren ein Eigenleben verschafft, so dass ich im Laufe des Buches festgestellt habe, wie sich jeder Charakter weiter entwickelt hatte, sei es diejenigen, die ich total in mein Herz geschlossen hatte, oder aber auch diejenigen, die ich nicht mochte. Auch die Schauplätze, an denen die Geschichte spielte, waren wunderbar beschrieben. Ich konnte mir die Umgebung sehr gut vorstellen.
 
Definitiv ist es aber kein Buch, welches man einfach so nebenbei lesen kann bzw. sollte. Der Leser sollte dieser Geschichte schon seine vollste Aufmerksamkeit entgegen bringen, denn sonst läuft man Gefahr, das man etwas verpasst.

Mein Fazit:

Ganz klare 5 Sterne für die Geschichte, für die Charaktere, für alles einfach. Es war stimmig, es passte einfach alles zusammen. Und es war in meinen Augen noch nichtmal langatmig, auch wenn 1.200 Seiten sicherlich kein Pappenstiel sind. Lesen lohnt sich!!!!

Kommentare:

  1. Ich habe Rebecca Gable auch erst vor kurzem entdeckt und mit dem ersten Band der Waringham-Reihe angefangen. Hat mir total gut gefallen und die anderen Bände folgen ganz bestimmt auch bald.

    VG
    Cat

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  2. Hi

    Dann bin ich jetzt wohl (mal wieder die Gegenstimme)

    Von fast jedem bekomme ich zu hören, Rebecca Gablé würde so tolle Bücher schreiben, also hab ich mir genau dieses Buch geholt und ich muss sagen ich war erschüttert.

    Erschüttert darüber, dass ein Buch das seine Figuren strickt in schwarz/weiß gut/böse aufteilt so erfolgreich sein kann.
    Für mich war "das Lächeln der Fortuna" eins der schlechtesten Bücher die ich jemals gelesen habe.

    Die Helden sind heldenhaft, schlau, gut, kühn, nett, gutaussehend, haben eine moderne Ansicht zu Hygiene (NATÜRLICH putzt der Held sich die Zähne), können alles (inklusive Pferdeflüstern) und yeah.

    Die Bösen sind scheiße, durchdrieben, pervers, hässlich, gemein, feige und was weiß ich.

    Total der Scherenschnitt.

    Die Handlung war so schlecht und lahm, dass ich weglaufen wollte. Die Guten sind immer gut, verhalten sich gut, sind total führsorglich, nett, diskutieren alles aus.
    Der Held hat ne "Gabe"; seine Schwester ist (als Teenager) schon besser, als Doctor House.
    Die Bösen sind böse und durchtrieben. Töten das Lieblingspferd des Protas um zu beweisen wie unsagbar sinister sie sind und so weiter und wo weiter.

    Ne. Also "das Lächeln der Fortuna" ist so ein Buch, bei dem ich ne verstehen werde, WAS genau die Leute daran finden können.

    lg
    Dina

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    1. Ui, so hat jeder seine Meinung liebe Dina. Im Gegensatz zu dir, fand ich die Helden und die Schergen nicht wirklich schwarz und weiß. Und was das "sonderbare" angeht, also das "pferdeflüstern"... gibt es nicht selbst in der heutigen Zeit "sonderbare" Leute?
      Ich denke, dass sind Kleinigkeiten, an denen man sich aufhängen kann. Mir ging es um die Geschichte im allgemeinen, um die Figuren, die definitiv sehr viel Charakter haben.
      Ich habe leider auf deinem Blog keine Rezi gefunden, bzw. konnte danach suchen. Diese hätte ich mir gern durchgelesen und meinen Kommentar dazu geschrieben.

      Schön, das du hier warst.

      LG

      Lady

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