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Samstag, 28. März 2015

Rezi: Diana Gabaldon - Feuer und Stein

Klappentext:

Man schreibt das Jahr 1945. Claire Beauchamp Randall, die bis vor kurzem als Krankenschwester an der Front gearbeitet hat, verbringt die zweiten Flitterwochen mit ihrem Mann Frank in den schottischen Highlands. Als sie bei einem Spaziergang nichtsahnend einen magischen Steinkreis berührt, verliert sie das Bewusstsein – und erwacht mitten im Schlachtgetümmel schottischer Rebellen, im Jahr 1743...

Quelle: amazon.de






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Erschienen im Blanvalet-Verlag
Taschenbuch: 8,00 €
Seiten: 800 Seiten
ISBN: 978-3-442-36105-2
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Inhalt:

Claire lebt mit ihrem Mann Frank im Jahr 1945. Sie verbringen gerade ihre Flitterwochen in den Highlands. Als Claire zu einem Spaziergang aufbricht, kehrt sie nicht mehr zurück, denn als sie einen der Steine im Steinkreis berührt, wird sie ohnmächtig und erwacht im Jahr 1743. Fast wird sie in die Hände der englischen Soldaten, doch wird sie im letzten Moment von den Schotten gerettet und trifft dort zum ersten Mal auf Jamie. Dieser ist verwundet und Claire eilt ihm zur Hilfe und verartztet ihn, was ihr ziemlich merkwürdige Blicke zukommen lässt.
Mehr als einmal rettet Jamie Claire das Leben und umgekehrt verarztet Claire Jamie immer wieder. Und so kommt es, dass sie gezwungen werden, zu heiraten, damit Claire Schottin wird, denn so können die Engländer nicht ihre Herausgabe fordern. Doch es gibt immer wieder Hindernisse, die die beiden überwinden müssen.

Die Charaktere Jamie und Frank können unterschiedlicher nicht sein. Ist Frank eher der ruhige Typ, so ist Jamie ein richtiger Rebell und ziehrt sich nicht davor, in die Schlacht zu ziehen.

Ich habe dieses Buch vor Jahren schonmal gelesen, aber ehrlich gesagt, kann ich mittlerweile den Hype um diese Bücher gar nicht mehr verstehen.
Beim zweiten Lesen des Buches kamen mir die ersten 100 Seiten soooo langatmig vor, das ich beinahe abgebrochen hätte. Ich habe durchgehalten und musste das eine oder andere Mal die Zähne zusammen beißen und weiter lesen. Von den 800 Seiten hätte die Autorin gut und gerne 300 Seiten weglassen können, denn dann wäre auch das wichtigste in der Geschichte erzählt gewesen.

Es spielt sich leider immer nach dem gleichen Schema ab: Jamie wird verletzt, Claire heilt ihn. Jamie wird entführt, Claire setzt alles dran, ihn da heraus zu holen und umgekehrt. Irgendwie passiert nicht wirklich was spannendes, wo man sagen kann, hey, es lohnt sich wirklich, dieses Buch zu lesen. Ich weiß nicht, was ich vor Jahren an diesem Buch gefunden habe, aber jetzt sage ich, es gibt weit bessere historische Romane, als die Highland-Saga von Diana Gabaldon.

Ich konnte manche Handlungen überhaupt nicht nachvollziehen und wahrscheinlich habe ich deshalb sage und schreibe 1 1/2 Monate gebraucht, um dieses Buch auszulesen. Auch fehlte mir der Tiefgang in manchen Charakteren. Man wollte sie näher kennen lernen, aber es wurde nur an der Oberfläche gekratzt und mehr passierte nicht.
Diese ganzen blutigen Schlachten oder diverse Folterhandlungen, die detailgenau beschrieben wurden, da habe ich quer gelesen, weil es mir zu heftig war. Ich glaube, da spielte mein Kopfkino verrückt.

Mein Fazit:

Mein Fazit fällt dementsprechend ganz anders aus als damals. Damals hätte ich 5 Sterne gegeben, wenn ich da schon einen Buchblog besessen hätte. Heute sind es nur magere 2 Sterne!

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