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Sonntag, 4. August 2019

Rezi: Lee Child - Keine Kompromisse

Eine Kleinstadt im Nirgendwo. Ein unvorstellbares Verbrechen. Nur Jack Reacher nimmt den Kampf auf.
Jack Reacher folgt einem plötzlichen Impuls, als er in der Kleinstadt Mother's Rest irgendwo im Mittleren Westen aus dem Zug steigt. Die Privatermittlerin Michelle Chang wartete dort vergeblich auf ihren Partner und kommt mit Reacher ins Gespräch. Allein durch die wenigen beiläufig geäußerten Worte gerät dieser ins Visier einer skrupellosen Bande, die bereits Changs Partner auf dem Gewissen hat. Doch die Verbrecher unterschätzen, worauf sie sich einlassen, als sie auch Reacher ermorden wollen – denn niemand ist härter als Jack Reacher!

Text: Blanvalet-Verlag
Bild: amazon



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Veröffentlicht im Blanvalet-Verlag (24.06.2019)
als HC gelesen ~*~ 448 Seiten
Hardcover: 22,00 € ~*~ E-Book 16,99 €
ISBN: 978-3-7645-0637-7
Originaltitel: Make me
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Reacher, wie er immer genannt wird, macht auf seinem Weg quer durch die USA einen Stop in Mother´s Rest. Ein Ort im mittleren Westen, irgendwo im Nirgendwo. Er lernt die Privatermittlerin Michelle Chang kennen, die sich am Bahnhof aufhielt um dort auf ihren Partner Keever zu treffen. Doch der taucht nicht auf. 
Als Reacher in dem örtlichen Hotel eincheckt, gerät er schon ins Visier einer skrupellosen Bande, die denkt, Reacher wäre ein neuer Partner von Chang und sie befürchten, dass beide weiter schnüffeln und die Arbeit, die Keever begonnen hat, beenden. 
Doch wie es am Anfang so ist, tappen beide im Dunkeln. 

Wie immer, wenn ich lese, Lee Child hat ein neues Buch heraus gebracht, oder es ist eine Neuauflage, freue ich mich darüber, denn ich mag die Figur Reacher sehr gern. Und auch seine Abenteuer, die er erlebt, finde ich gut.
Doch diesmal konnte mich Lee Child mit seiner Story nicht wirklich abholen bzw. überzeugen. 
Schnell ist klar, das Keever ermordet wurde, doch das Warum ist nicht so leicht zu lösen. 
Auch wenn es ein wenig Action gab, so war es mir zu wenig. Ich bin Bücher von Lee Child gewohnt, in denen es mehr "zur Sache" geht, als in diesem Band.
Da kommen Gedanken in mir auf, ob Lee Child seinen Helden womöglich in den Ruhestand schicken möchte? Fühlt sich Reacher mittlerweile zu alt, um viel Action zu erleben? 

Die Figuren, die in diesem Roman mitspielen, waren für mich ziemlich schwach gezeichnet. Auch die Bösewichte waren in meinen Augen nicht so ausgearbeitet, wie man es von dem Autor kennt.

Die Geschichte an sich war eigentlich gut durchdacht und doch fehlte das gewisse Etwas um zu sagen, hey, das konnte mich jetzt überzeugen, der Autor hat mich abgeholt und auf eine Reise mitgenommen. 



Band 20 der Reihe um Jack Reacher konnte mich nicht wirklich überzeugen. Mir hat die übliche Jack-Reacher-Action gefehlt. Diese kam nur an einigen wenigen Stellen im Buch vor. Ich mache ein Buch sicherlich nicht an der Action fest, doch man merkt als Leser schnell, wenn etwas fehlt. 3 Sterne von mir für "Keine Kompromisse". 


Die Jack-Reacher-Reihenfolge:

  • Größenwahn
  • Ausgeliefert
  • Sein wahres Gesicht
  • Zeit der Rache
  • In letzter Sekunde
  • Tödliche Absicht
  • Der Janusmann
  • Die Abschussliste
  • Sniper
  • Way Out
  • Trouble
  • Outlaw
  • Underground
  • 61 Stunden
  • Wespennest
  • Der Anhalter
  • Die Gejagten
  • Der letzte Befehl
  • Keine Kompromisse

Montag, 27. Mai 2019

Rezi: Debbie Macomber - Das kleine Cottage am Meer

Annie Marlow hat das Schlimmste erlebt, denn sie hat ihre ganze Familie durch ein tragisches Unglück verloren. Als ihre beste Freundin ihr rät, an den Ort zurückzukehren, an dem sie immer glücklich war, fällt ihr Oceanside ein, eine kleine Stadt am Meer, in der sie viele fröhliche Sommer mit ihrer Familie verbrachte. Annie mietet ein winziges Cottage und schließt auch bald neue Freundschaften – vor allem mit Keaton, der für sie der Fels in der Brandung wird. Während sie langsam zurück ins Leben findet, muss Annie sich schon bald fragen, ob da nicht doch mehr als nur Freundschaft zwischen ihnen ist …







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Veröffentlicht im blanvalet-Verlag (15.04.2019)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3-7341-0726-9
Originaltitel: Cottage by the Sea
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Oceanside soll der Ort sein, an dem Annie glücklich war. Ihr sogenannter Glücksort. Sie möchte raus aus der Depression, in die sie verfallen ist, nachdem ihre Familie bei einem Erdrutsch in Seattle ums Leben gekommen ist. Doch leichter gesagt als getan. Ihre Cousine Gabby versucht ihr zu helfen, doch fühlt sich Annie von ihr erdrückt und möchte am liebsten flüchten. Doch sie will ihr nicht vor den Kopf stoßen.

Annie kehrt nach Oceanside zurück und merkt, wie sie loslassen kann. Sie fühlt sich befreit von einer unsichtbaren Last, die ihr auf den Schultern gelegen hat. Sie findet das alte Cottage, in dem sie mit ihrer Familie früher immer eine Woche lang in den Sommerferien Urlaub machte. Sie ist sich sicher, ihren Glücksort gefunden zu haben Sie macht sich im Internet auf die Suche nach einer Arbeit und findet prompt im örtlichen Krankenhaus von Oceanside eine Stelle. Doch ihre Cousine hält nichts davon, dass Annie nach Oceanside ziehen will und versucht es ihr erst auszureden. 
Doch ihr bleibt nichts anderes übrigt, als Annie ziehen zu lassen.
Und wie der Zufall es will, ist es ihr möglich, mit ein klein wenig Hilfe, das Cottage zu mieten, welches sie als Kind mit ihrer Familie immer gemietet hatte.
Nach und nach freundet sie sich mit ihrer Vermieterin an, auch wenn diese das nicht will.
Eine große Hilfe bei den ganzen Projekten, die Annie umsetzen möchte, ihr ihr Keaton. Er erkennt in ihr das Mädchen von früher, welches ihn mal vor ein paar Junges verteidigt hatte. 

Annie ist ein Charakter, bei dem ich als Leserin gemerkt habe, welch schwere Zeit hinter ihr liegt und wie ihr die Kraft fehlte, sich da alleine herauszuarbeiten. 
Ich konnte mit ihr mitfühlen und miterleben, wie sie neue Kraft schöpfte, als sie in Oceanside ankam. 
Aber nicht nur Annie wurde von der Autorin hervorragend herausgearbeitet, sondern auch die anderen Charaktere, wie Keaton, Preston oder auch Mellie, die Vermieterin. Sie wirkten auf mich authentisch.
Was ich auch sehr gut fand, die Autorin hat sich nicht zu lange in landschaftliche Beschreibungen ausgelassen. Manchmal muss das sein, wenn es besondere Orte sind. Doch die Debbie Macomber hat es geschafft, durch wenige Worte dem Leser zu vermitteln, dass dieser Ort Ruhe und Harmonie ausstrahlt. 
Ich kann gar nicht sagen, welcher Charakter mir besonders gut gefallen hat oder welcher mir sehr ans Herz gewachsen ist. Manchmal hat man ja Figuren, die man lieber mag als andere. Doch hier konnte ich das nicht sagen, weil jeder Charakter seine Eigenheiten hatte und selber ein kleines Päckchen mit sich herumtrug.


 



Ein absoluter Wohlfühlroman, wie man sie von Debbie Macomber kennt und liebt.  Sie hat mich in einen Ort voller Wärme entführt, hat mich den Sand unter den Füßen spüren lassen, die salzige Luft riechen lassen, wenn Annie ihre Strandspaziergänge gemacht hat. 5 Sterne für "Das kleine Cottage am Meer".

Mittwoch, 1. Mai 2019

Rezi: Jen Gilroy - Dort wo ich dich finde

Die Journalistin Charlie kehrt mit ihrer Schwester Mia nach Firefly Lake zurück, um dort schweren Herzens das Cottage zu verkaufen, in dem sie viele glückliche Sommer ihrer Jugend verbracht hat. Charlie weiß, dass sie die Vergangenheit endlich hinter sich lassen muss. Doch dann trifft sie ihre große Jugendliebe Sean wieder – und sofort sind die Erinnerungen an die schönste Zeit ihres Lebens wieder da. An glühend heiße Tage, heimliche Küsse am Seeufer und den Zauber von Glühwürmchen in lauen Sommernächten ...

Sean weiß nicht, warum Charlie ihn vor achtzehn Jahren verlassen hat – doch er hat sie nie vergessen. Kann er sie diesmal überzeugen zu bleiben?





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Veröffentlicht im Penguin-Verlag (08.04.2019)
als TB gelesen ~*~ 448 Seiten
Taschenbuch: 10,00 € ~*~ E-Book 3,99 €
ISBN: 978-3-641-24291-6
Original-Titel: The cottage at Firefly Lake
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Charlie kehrt mit ihrer Schwester an den Ort zurück, an dem sie viele Sommer mit ihren Eltern verbracht haben. Dorthin zurück, wo sie einst ihre große Liebe hat sitzen lassen. Ohne weitere Erklärungen hat sie damals Sean verlassen.
Doch als sie ihn nun wieder sieht, nach all den Jahren, sind da immer noch die alten Gefühle, die in ihr hochkommen, die sie eigentlich erfolgreich verdrängt hatte. Doch wirklich dagegen wehren kann sie sich nicht.
Allerdings hat sie vor, nicht lange zu bleiben, denn sie und ihre Schwester Mia wollen das Cottage ihrer Eltern verkaufen und haben auch schon ein Angebot von einem großen Immobilienhai. Doch der Verkauf ist nicht so einfach, weil Sean davon Wind bekommt, dass der Immobilienhai aus dem Grundstück eine große Hotelanlage machen will. 

Dies ist das Romandebüt der Autorin Jen Gilroy. Mich hatte das Cover angesprochen, aber auch der Klappentext. 
Allerdings hatte ich ein paar Schwierigkeiten, den Figuren folgen zu können, zumindest am Anfang, bis ich dann alles den passenden Figuren zuordnen konnte. Das hat definitiv aber nicht sehr lange gedauert.
Was ich hingegen total schade fand, dass ich keine Beziehung zu Charlie oder den anderen Figuren aufbauen konnte. Ich empfand sie als ziemlich oberflächlich gestaltet, kaum Tiefgang. Das hat mir sehr gefehlt, denn wenn einem die Figuren sympatisch sind, mag man auch gern mehr von ihnen erfahren und weiterlesen. 

Die Autorin hat sich hier hauptsächlich auf die Geschichte konzentriert und jegliche Ortsbeschreibungen weggelassen. Das fand ich überhaupt nicht schlimm, denn so wurde man als Leser nicht zu sehr abgelenkt. Das eine oder andere Mal hätte ich mir schon eine etwas detailliertere Beschreibung gewünscht, aber okay, man kann nicht alles haben. 

Die Geschichte, um eine Jugendliebe, die eigentlich nie geendet hat, trotz der verschiedenen Leben die beide Hauptfiguren geführt haben, fand ich interessant. Auch wie die Autorin das ganze aufgebaut hat. Allerdings war es mir manchesmal zu viel hin und her. Einerseits können sie nicht voneinander lassen, streiten sich aber auch sehr oft. Charlie zieht sich immer mal wieder zurück, und wenn man denkt, jetzt wird es etwas, kommt wieder etwas, was die Geschichte nicht wirklich vorwärts treibt. 


Eine schöne Geschichte, die an der einen Stelle vielleicht etwas weniger und an anderer Stelle etwas mehr gebraucht hätte, um mich komplett zu überzeugen. Ich wünsche mir für das nächste Band etwas mehr Tiefe bei den Figuren. 3 Sterne für das Debüt der Autorin Jen Gilroy. 

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Penguinverlag, für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung. 


Die Firefly-Lake-Serie:

  • Dort wo ich dich finde
  • Wenn ich dir nahe bin (erscheint 10.06.2019)
  • Du bist mein Zuhause (erscheint 12.08.2019)

Montag, 11. Februar 2019

Rezi: Jessi Kirby - Offline ist es nass, wenn es regnet

Stell dir vor, du öffnest an deinem 18. Geburtstag die Haustür und dort liegt ein Geschenk: ein riesiger Wanderrucksack, ein Paar Wanderschuhe und ein Trailtagebuch für den Yosemite Nationalpark. Würdest du loslaufen?

Mari entscheidet sich genau dafür, obwohl sie noch nie mehr als zehn Schritte zu Fuß getan hat. Von heute auf morgen tauscht sie Smartphone und Social Media gegen schneebedeckte Berge, reißende Flüsse und Blasen an den Füßen, aber auch gegen Sonnenaufgänge wie aus dem Bilderbuch, warmherzige Begegnungen und mutige Entscheidungen – denn der Yosemite verändert jeden.
Quelle Text und Bild: Loewe-Verlag




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Veröffentlicht im Loewe-Verlag (14.01.2019)
als broschierte Ausgabe gelesen  ~*~ 336 Seiten
Taschenbuch: 14,95 € ~*~ E-Book: 11,99 €
ISBN: 978-3-7432-0377-8
Original-Titel: The Other Side of Lost
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Dieses Buch hat mich vom Titel her total angesprochen. Wir leben in einer immer schnelllebigeren Welt und deswegen wollte ich die Geschichte rund um Mari lesen und wissen, was es mit dem Titel auf sich hat.
Dieses Buch hat mich dazu angeregt, selber über meine "Online-Zeiten" nachzudenken. Wir sind alle zuviele "Smobies" geworden, Menschen, die ständig nur noch auf ihr Smartphone blicken. Geht man durch die Stadt, sieht man viele Menschen, die mit dem Ding durch die Gegend laufen. Manchmal doch schade, wenn man bedenkt, was einem dadurch entgehen kann.
Aber nun zurück zum Buch.

Mari erkennt erst an ihrem 18. Geburtstag so wirklich, was das Online-Leben mit ihr gemacht hat. Jedes Foto für Instagram muss perfekt sein, sie setzt sich selber perfekt in Szene, alles, damit die Follower mehr werden und die Likes in die Höhe schießen. Ihr Leben fand nur online statt, was sie an ihrem Ehrentag resümmiert. In einem emotionalen Video macht sie schluss mit der Onlinewelt. 

Am nächsten Tag erhält sie ein großes Paket von ihrer Tante. Ihre Tochter Bri hatte am gleichen Tag Geburtstag wie Mari und beide wurden immer "die Zwillingssterne" genannt. Nur, wie Mari an Hand des Paketes erkennt, hat Bri ihr kurzes Leben aber gelebt. In dem Paket findet sie einen großen Wanderrucksack, Wanderstiefel und ein Wandertagebuch. Bri hatte vor, an ihrem 18. Geburtstag den John-Muir-Trail zu wandern. Diese Wanderung umfasst 211 Meilen. 
Mari tritt die Wanderung für ihre Cousine Bri an. Allerdings hat Mari überhaupt keine Ahnung, warum Bri den Rucksack so gepackt hat, wie er war und so merkt sie schnell, dass der Rucksack doch sehr zerbeult aussieht und nicht bequem auf dem Rücken sitzt. 

Je weiter sie kommt, desto mehr Widrigkeiten tauchen auf. Sie hat Schmerzen, Blasen an den Füßen, etc. Die Autorin hat das hier so wunderbar authentisch geschrieben, dass ich es mir vorstellen konnte. Gleichzeitig hatte ich immer wieder die Gedanken im Kopf: würdest du eine solche Wanderung machen? Ich kann sie bis jetzt noch nicht beantworten. 
Mari beginnt an sich zu zweifeln. Doch die Begegnungen mit anderen Wanderern muntert sie auf und so nimmt sie die nächste Strecke auf sich. Sie begegnet irgendwann einer Gruppe von jungen Leuten, die sie in ihrer Mitte aufnehmen. Doch Mari sagt ihnen nicht die ganze Wahrheit, warum sie diese Wanderung überhaupt macht.

Jessi Kirby hat die Geschichte in den buntesten Farben geschildert, so dass ich irgendwie bei der Wanderung mit dabei war, allerdings ohne Blasen an den Füßen, ohne Schmerzen. Aber ich sah die Landschaft vor mir, die verschiedenen Seen und Berge. 
Auch die Figuren hat die Autorin in meinen Augen sehr authentisch beschrieben und wirkten echt, auch wenn die eine oder andere Figur im Hintergrund blieb. 

Das Nachwort der Autorin fand ich besonders interessant. Sie beschreibt dort, wie die Idee zu dem Buch eigentlich entstanden ist und wie es sich dann doch geändert hatte. 


Mich hat das Buch zum nachdenken gebracht. "Was habe ich nur früher ohne Internet gemacht? Wie konnte ich da "überleben?" Das ging mir wirklich durch den Kopf. Ich spreche hier eine klare Leseempfehlung aus, denn mir hat es wieder gezeigt, dass das Leben sich nicht online abspielt, sondern in der Welt da draußen. 5 Sterne für "Offline ist es nass, wenn es regnet" von Jessi Kirby!

Samstag, 22. Dezember 2018

Rezi: Jeffrey Archer - Traum des Lebens

1968: Am Hafen von Leningrad müssen der junge Alexander Karpenko und seine Mutter auf der Flucht vor dem KGB entscheiden, auf welches Schiff sie sich als blinde Passagiere schleichen. Eines fährt nach Großbritannien, eines in die USA. Der Wurf einer Münze soll das Schicksal von Alexander und Elena besiegeln ... Über eine Zeitspanne von dreißig Jahren und auf zwei Kontinenten entfaltet sich in Jeffrey Archers neuem Roman eine Geschichte von einmaliger Spannung und Dramatik - eine Geschichte, die man nicht wieder vergisst.








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Veröffentlicht im Heyne-Verlag (12.11.2018)
als geb. Ausgabe gelesen  ~*~ 704 Seiten
geb. Ausgabe: 24,00 € ~*~ E-Book: 18,99 €
ISBN: 978-3-453-27187-6
Original-Titel: Heads You Win
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Alexander wächst in Leningrad auf. Leicht hat er es nicht und vor allen Dingen muss er vorsichtig sein, was er sagt, was er macht. 
Doch dann kommt es zu einem Schicksalsschlag und die Alex und seine Mutter müssen sich entscheiden, ob sie als blinde Passagiere nach England reisen, oder ob sie nach Amerika reisen.

Im Verlauf der Geschichte wechselt der Autor immer wieder die Kontinente. Was für mich als Leserin erst sehr verwirrend war, hat dennoch Sinn. Er schreibt, wie das Leben von Alex und Elena in Amerika verlaufen wäre, oder aber eben in England. Manchmal war es schon sehr verwirrend, die einzelnen Geschehnisse auseinander zu halten, wo jetzt genau welches Restaurant eröffnet wurde, welche Ambitionen Alex hat. Und doch hat die Geschichte etwas an sich, was mich an dieses Buch gefesselt hat.
Ich habe ja auch erst vor kurzem Jeffrey Archer für mich entdeckt. Ich bin mit der Clifton-Saga angefangen, habe sie aber noch nicht beendet. Und doch ist es so, dass ich bisher fast jedes Buch mit dieser Reihe verglichen habe. So auch mit "Traum des Lebens". Es gibt ein paar Paralellen zu der Clifton-Saga, aber auch zu "Kain und Abel". Und dennoch hat mir in diesem Buch etwas gefehlt. Ich glaube, mir hat der "Biss" von Alexander, dem Hauptprotagonisten, gefehlt. Er hatte zwar Biss, aber es war noch nicht so überzeugend, als das ich ihm das abgenommen hätte. Etwas positives konnte ich ihm aber abgewinnen, so blieb er sich selber treu und hat sich, weder in Amerika, noch in England verändert bzw. hatte einen Höhenflug. 



Ich habe mich immer wieder dabei ertappt, wie ich Alexander mit Harry Clifton verglichen habe, oder aber die Story mit Kain und Abel. Dennoch muss ich sagen, ist dieses Buch kein Fehlgriff, denn ich habe mich mitgenommen gefühlt, in eine Welt der Politik, aber auch in die Welt der Bänker. 4 Sterne für "Traum des Lebens" von Jeffrey Archer.

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Heyne-Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Einfluss auf meine Bewertung!



Weitere Bücher des Autors:


Die Kain-Serie:


  • Kain und Abel
  • Abels Tochter
  • Kains Erbe

Die Clifton Saga:

  • Spiel der Zeit
  • Das Vermächtnis des Vaters 
  • Erbe und Schicksal
  • Im Schatten unserer Wünsche
  • Die Wege der Macht
  • Möge die Stunde kommen
  • Winter eines Lebens

Mittwoch, 26. September 2018

Kurz-Rezi: Poppy J. Anderson - Geheimzutat Liebe - Taste of Love

Eine Prise davon macht jedes Essen besser – Geheimzutat Liebe
Andrew Knight ist neuer Stern am Bostoner Gastrohimmel – doch mittlerweile total ausgebrannt. Beim spontanen Kurzurlaub in Maine trifft er auf Brooke Day, die den lokalen kulinarischen Geheimtipp leitet und nicht ahnt, wer sich da bei ihr einquartiert. Gemeinsam machen sie aus dem bisher erfolglosen Geheimtipp eine In-Location, und Andrew hat zum ersten Mal seit Jahren wieder Spaß beim Kochen. Doch kann Brooke ihm verzeihen, dass er ihr nicht die Wahrheit gesagt hat?
Quelle Bild: amazon.de
Quelle Text: luebbe.de
 
 
 
 
 
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Veröffentlicht im Bastei-Lübbe-Verlag (10.09.2018)
als Paperback gelesen ~*~ 380 Seiten
TB: 12,90 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3-404-17468-3
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Ich muss sagen, dass ich eigentlich mit einer etwas anderen Erwartung an das Buch heran gegangen bin. Ich hatte einen unterhaltsamen Roman erwartet, der sich rund ums Thema Kochen, die Liebe und diversen Kleinigkeiten beschäftigt. Soweit so gut. 
Doch womit ich nicht gerechnet habe, waren die beiden Hauptcharaktere, die mir schon im ersten Kapitel ziemlich auf den Keks gegangen sind, um es mal freundlich zu formulieren.
 
Da ist ein Koch, Andrew - Drew genannt - der Starkoch ist mit einem eigenen Restaurant. Allerdings hat er in meinen Augen so wenig Durchsetzungsvermögen gegenüber seinem Personal, oder gegen seine Tante. Alle wollen das beste von ihm und er fühlt sich in allem übergangen, weil er nicht in der Lage ist, eine für sich akzeptable Lösung zu kreieren.
 
Dann ist da Brooke. Sie hat es nicht leicht, weil ihre Mutter schwer erkrankt ist und alle Einnahmen vom Restaurant für die Behandlung drauf gehen. Das Restaurant ist ziemlich herunter gekommen von außen. Auch eine Renovierung der Innenräume würden dem ganzen gut tun. Doch ihr Vater sträubt sich gegen Veränderungen. 
Brooke ist ständig gereizt, ist innerhalb von wenigen Sekunden von 0 auf 180 und kommt schwer wieder runter. 
Es hat für mich keinen Spaß gemacht, etwas über beide Charaktere zu lesen, da ich zu beiden keine wirkliche "Verbindung" aufbauen konnte.

Auch die ständigen Wortwiederholungen der Autorin fand ich ziemlich nervig. Ständig wurde beim Essen gestöhnt. Wenn es gut schmeckt, kommt schonmal der eine oder andere Seufzer über die Lippen, aber nicht gefühlt zweimal pro Seite. 
Die Geschichte hat in meinen Augen sehr viel mehr Potenzial, als die Autorin hier heraus geholt hat. Schade drum.
 
 
Das Cover macht eine ganze Menge her, doch was nutzt ein tolles Cover, wenn die Charaktere schlecht ausgearbeitet wurden und der Geschichte etwas mehr Pepp fehlt? Ich gebe dem Buch hier 2 Sterne, da ich finde, dass dort viel Luft nach oben war. Die Geschichte hätte so einiges rausreißen können.
Ob ich nun die Folgebände lesen werde, weiß ich noch nicht. 


Mittwoch, 6. Juni 2018

Rezi: Jeffrey Archer - Kains Erbe (Kain & Abel 3)

Florentyna Kane, die Tochter des legendären Hotelmagnaten Abel Rosnovski, hat es in einer beispiellosen Karriere bis zum Weißen Haus geschafft. Sie ist die erste amerikanische Präsidentin und fest entschlossen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Doch das Schicksal hält schwere Prüfungen bereit. Durch puren Zufall erfährt das FBI von einem perfiden Mordanschlag auf Florentyna Kane. Fünf Personen wissen alle Details – eine Stunde später sind vier von ihnen tot. Nur der Agent Mark Andrews bleibt übrig. Er hat sieben Tage Zeit, das Attentat zu verhindern. Andrews kann sich niemandem anvertrauen ... und die Frau, die er liebt, ist die Tochter des hauptverdächtigen Senators.





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Veröffentlicht im Heyne-Verlag (14.05.2018) (überarb. Neuauflage)
als TB gelesen ~*~ 368 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3-453-42205-6
Original-Titel: Shall we tell the President?
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Ich habe mich schon sehr auf den dritten Band der Kain & Abel-Reihe gefreut, so wollte ich wissen, was in Band 3 passiert und wie es weiter geht. 
Allerdings hätte ich nicht damit gerechnet, dass "Kains Erbe", dessen Titel so gar nicht zu diesem Buch passt, fast gar nichts mehr mit den eigentlichen Darstellern zu tun hat. Florentyna taucht immer nur in ein paar kurzen Sequenzen auf, was mich schon etwas gestört hat.
Der englische Titel passt viel besser dazu, zu dem, was in dem Buch passiert.

Der eigentliche Hauptdarsteller ist diesma Mark Andrews, ein FBI-Agent, der Undercover ermitteln soll, wer einen Anschlag auf die Präsidentin  plant. 
Er muss miterleben, wie 2 FBI-Agenten und 2 weitere Personen ermordet werden, weil das FBI durch Zufall erfahren hat, dass es einen Anschlag auf die Präsidentin geben soll.
Nun hat Mark Andrews 7 Tage Zeit um herauszufinden, wer dahinter steckt.

Mir bliebt der Charakter Mark Andrews etwas zu schwach. Er war zwar die Hauptperson, aber dennoch bekam ich nicht so einen richtigen Bezug zu ihm. Auch diverse andere Personen gefielen mir gar nicht, bzw. ich konnte nichts mit ihnen anfangen.
Die Atmosphäre, die es in den ersten zwei Büchern gab, war in diesem gar nicht mehr zu finden, weil es eben nichts mehr wirklich mit Kain & Abel zu tun hatte und nur noch im Entferntesten mit Florentyna Kane. 

Ich bin wirklich zwiegespalten, denn die Story an sich war gut. Sie erinnerte mich an einen Thriller und die Spannung war auch da.
Allerdings fehlte mir die eigentliche Hauptfigur sehr.


Ich finde, ein Buch, welches vor 20 Jahren den Titel "Attentat" trug, bei der Überarbeitung als Teil 3 der Reihe rund um Kain & Abel zu verkaufen, verwirrt den Leser sehr. Dieser Titel hätte weit besser gepasst, als "Kains Erbe". Leider kann ich durch diese Täuschung und durch diverse andere Dinge dem Buch nur 2 Sterne geben. Die Geschichte an sich war gut, allerdings sollte man diese Geschichte nicht als Teil 3 der Familiensaga deklarieren! Ich muss sagen, ich war echt enttäuscht!

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Heyne-Verlag, für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Einfluss auf meine Entscheidung.


Die Kain&Abel-Serie:


  • Kain und Abel
  • Abels Tochter
  • Kains Erbe

Die Clifton Saga:

  • Spiel der Zeit
  • Das Vermächtnis des Vaters 
  • Erbe und Schicksal
  • Im Schatten unserer Wünsche
  • Die Wege der Macht
  • Möge die Stunde kommen
  • Winter eines Lebens

Mittwoch, 11. April 2018

Rezi: Jeffrey Archer - Das Vermächtnis des Vaters

Harry Clifton, aufgewachsen bei den Hafendocks in Bristol, und Giles Barrington, Nachkömmling einer großen Schifffahrt-Dynastie, verbindet seit ihrer Jugend eine tiefe Freundschaft. Aus der Enge des Arbeitermilieus hat Harry es auf eine Eliteschule geschafft und steht als junger Mann jetzt an der Seite seiner großen Liebe Emma, der Schwester von Giles. Mit dem Eintritt Englands in den Zweiten Weltkrieg 1939 werden die Schicksale beider Familien erschüttert. Giles gerät in Kriegsgefangenschaft und Harry verschlägt es von Bristol nach New York, wo er eines Mordes angeklagt und verhaftet wird. Emma, macht sich auf, um den Mann zu retten, den sie liebt ...
Quelle Text und Bild: Heyne-Verlag






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Veröffentlicht im Heyne-Verlag (09.11.2015)
als TB gelesen ~*~ 480 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 9,99 €
ISBN: 978-3-453-47135-1
Original-Titel: The sin of the father (The Clifton Chronicles 2)
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Der zweite Teil der Clifton-Saga hat mich wieder von der ersten Seite an gefangen genommen. Es lagen zwischen dem ersten und zweiten Teil noch andere Bücher des Autors dazwischen, doch ich wusste gleich wieder, worum es ging. Der Autor hat direkt dort angeknüpft, wo er im ersten Band aufgehört hat. 

Harry wird direkt nach seiner Überfahrt nach Amerika festgenommen, weil er sich als Tom Bradshaw ausgegeben hatte. Dieser war mit ihm an Bord des Schiffes, starb jedoch, als dieses im Krieg attakiert wurde und sank. 
Wie sich herausstellt, war Tom Bradshaw kein unbeschriebenes Blatt, denn gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Leider wusste Harry davon nichts. 
Während seiner Haft schreibt er alles auf, was er in der Zeit erlebt hat. Nicht jeder ist im freundlich gesinnt.
Emma Barrington hingegen glaubt nicht an dem Tod ihres Geliebten Harry. Sie klammert sich an jeden Strohhalm, den sie ergreifen kann.
Giles Barrington meldet sich freiwillig zum Dienst. Doch leider gerät er in Kriegsgefangenschaft.
Und dann ist da noch Hugo Barrington. Er versucht sich, nach der Scheidung von seiner Frau, irgendwie über Wasser zu halten, denn auch sein Vater ist ihm nicht mehr wohlgesinnt. 

Die Kapitel haben mir wieder sehr gut gefallen. Alle Charaktere waren in meinen Augen sehr authentisch und wirkten lebendig. Ich mochte sie alle, auch Hugo Barrington, auch wenn er ein Scheusal ist.
Die Geschichte war sehr gut aufgebaut und ich konnte sie gut nachvollziehen. Was ich mich allerdings gefragt habe, ob es wirklich so "schicklich" war, zu der Zeit als Frau komplett allein zu reisen. Emma reiste von England nach Amerika. Das war so das einzige, worüber ich ein wenig gestolpert bin.
Naja, und über den Cliffhanger, den der Autor gekonnt am Ende des Buches einsetzt. 


Teil 2 der Clifton-Saga hat mich abgeholt und mitgenommen. Ich habe diese Geschichte sehr genossen und ich freue mich schon auf Teil 3 der Saga. Ich mag den Schreibstil des Autors total gern, obwohl er sich doch etwas zu den anderen Büchern von "Kain & Abel" unterscheidet. 5 Sterne für "Das Vermächtnis des Vaters".

Die Bücher der Clifton-Saga:

  • Spiel der Zeit
  • Das Vermächtnis des Vaters
  • Erbe und Schicksal
  • Im Schatten unserer Wünsche
  • Die Wege der Macht
  • Möge die Stunde kommen
  • Winter eines Lebens

Die Kain und Abel-Serie:
  • Kain und Abel 1
  • Abels Tochter
  • Kains Erbe (erscheint am 14.05.2018)

Mittwoch, 4. April 2018

Rezi: Jeffrey Archer - Abels Tochter - Kain und Abel 2

Der Gigantenkampf zwischen Abel Rosnovski und seinem Feind William Lowell Kane, den Jeffrey Archer in »Kain und Abel« schilderte, setzt sich in der nächsten Generation fort. Florentyna, die Tochter Abels, des legendären »Chicago-Barons«, ist bildschön, hochbegabt, ehrgeizig und die Erbin einer der größten Hotelketten der Welt. Wie ihr Vater geht sie ihren eigenen Weg mit eisernem Willen. Abel liebt sie abgöttisch, und sie vergöttert ihn – aber Florentyna begeht eine Todsünde: sie liebt und heiratet den Sohn seines Todfeindes.

Quelle Bild und Text: Heyne-Verlag




 

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Veröffentlicht im Heyne-Verlag (12.03.2018) (überarb. Neuauflage)
als TB gelesen ~*~ 592 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3-453-42204-9
Original-Titel: The Prodigal Daughter
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Teil 2 der Reihe von Kain & Abel hat mir persönlich wesentlich besser gefallen, als Teil 1. Hier ging es um Florentyna. Erst dachte ich, es wird viel wiederholt aus Band 1, aber dem war nicht so. 
Ich konnte Florentyna aufwachsen "sehen" und habe miterlebt, was für ein aufgewecktes und ergeiziges Kind sie ist.
Auch später im Erwachsenenalter ist sie sehr ehrgeizig und hat aus ihren Fehlern in der Vergangenheit gelernt und wiederholt sie nicht noch einmal. 
Allerdings hat sie auch Schwächen gezeigt. Machte sie einerseits realer und glaubwürdiger, andererseits war sie mir manchmal zu ehrgeizig und machte sie dann an einigen Stellen für mich nicht mehr liebenswert. 

Ich fand es sehr wichtig, eine Verbindung zu Florentyna aufzubauen, daher empfand ich es als nicht störend, diverse Dinge aus Teil 1 der Saga nochmal zu lesen. 
Ich fand es toll, liebgewonnene Charaktere, auch wenn sie schon gestorben waren, nochmal zu lesen, auch wenn sie diesmal eher die Nebenrolle gespielt haben.

Was ich wirklich störend fand, waren viele Längen in diesem Buch. Ich möchte hier gar nicht so sehr ins Detail gehen, denn dann würde ich unweigerlich spoilern. Es hätte an sich ein wenig eingekürzt werden können, um der Geschichte ein wenig mehr Spannung zu geben, die in meinen Augen unter den Längen doch etwas gelitten hatte.

Ich für meinen Teil habe das Buch gern gelesen, weil ich mich auf Florentyna freute. Ich werde natürlich auch Band 3 der Reihe lesen. Ich glaube, man muss es als Leser mögen, dass diverse Dinge noch einmal wiederholt werden. Man muss die Figuren schon mögen und sich im Klaren sein, dass dieses Buch von Florentyna nicht dort anschließt, wo "Kain und Abel 1" aufgehört hat.
Ich, für meinen Teil, kann sagen, dass ich irgendwie ein wenig damit gerechnet hatte, einiges nochmal zu lesen. Und ich denke, das wird auch in Teil 3 zu lesen sein, obwohl wir in Teil 1 ja wenig über Richard Kane erfahren haben.




Das Buch wies einige Längen auf, so dass sich die Geschichte manchmal echt gezogen hat, und dennoch kann ich sagen, ich habe es gern gelesen. Lieber als Teil 1. Ich vergebe dem Buch 4 Sterne, eben wegen den Längen.

Ich danke dem Bloggerportal sowie dem Heyne Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte jedoch keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung!


Die Kain&Abel-Serie:


  • Kain und Abel
  • Abels Tochter
  • Kains Erbe

Die Clifton Saga:

  • Spiel der Zeit
  • Das Vermächtnis des Vaters 
  • Erbe und Schicksal
  • Im Schatten unserer Wünsche
  • Die Wege der Macht
  • Möge die Stunde kommen
  • Winter eines Lebens

Dienstag, 20. Februar 2018

Rezi: Jeffrey Archer - Kain und Abel

Nach russischer Kriegsgefangenschaft gelangt Abel Rosnovski, unehelicher Sohn eines polnischen Adligen, mit einem Auswandererschiff nach Amerika. Dort arbeitet er sich zum Hotelmanager hoch. Sein Schicksal kreuzt sich dramatisch mit dem von William Lowell Kane, Erbe eines gigantischen Vermögens, der zum Bankpräsidenten werden soll. Abel hatte ihn einst bewundert - doch dann nimmt, zurzeit der großen Wirtschaftskrise, ein lebenslänglicher Hass seinen Anfang.
Quelle Text und Bild: Heyne-Verlag









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Veröffentlicht im Heyne-Verlag (09.01.2018) (überarb. Neuauflage)
als TB gelesen ~*~ 736 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3453422032
Original-Titel: Kane and Abel
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 Mein zweites Buch von Jeffrey Archer. Ich bin da ziemlich unvoreingenommen ran gegangen, denn ich wusste ja ungefähr, was auf mich zukommt, zumindest vom Schreibstil her.
Der gefiel mir wieder ausgesprochen gut.
Allerdings gibt es doch einen Kritikpunkt, denn manchmal tat ich mich echt schwer, weiterzulesen, denn ich empfand in dem Buch durchaus sehr viele Längen, aber mich überkam auch immer öfter das Gefühl, dass einfach nur etwas runtergeschrieben wurde. Eine sehr grobe Zusammenfassung diverser Dinge.
Dann an anderen Stellen wurde wieder mehr auf die Geschichte eingegangen, wo es wieder Spaß machte zu lesen.

William Kane und Abel Rosnovski sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, was ich persönlich natürlich gut finde. Der eine ist ein gebürtiger Amerikaner, der andere ein gebürtiger Pole. Jeffrey Archer hat diese beiden Charaktere sehr gut in Szene gesetzt. Sind sie beide auch von Geburt an unterschiedlich - der eine muss sich sein Leben hart erkämpfen, während der andere dieses wohlhabende Leben in die Wiege gelegt bekommen hat - so starrköpfig sind sie beide. Und zwar so starrköpfig, wie es nur zwei Männer sein können, die sich irgendwie in ihrer Ehre verletzt sehen.

Mit Kain und Abel hat der Autor seinen Durchbruch gefeiert. Nach der Clifton-Saga, deren erstes Buch ich gelesen habe, wurde jetzt "Kain und Abel" nochmal neu aufgelegt. Der Autor hat diese Bücher nochmal komplett überarbeitet. Sie sind in der Kernaussage gleich geblieben, wurden aber in einigen Punkten überarbeitet.
Doch irgendwie fehlte mir während des Lesens irgendwie dieser flotte Stil aus der Clifton-Saga, auch wenn man diese Bücher definitiv nicht vergleichen kann. Mir fehlte es in diesem Buch einfach an Spannung. Dieser Spannungsbogen kam leider erst ganz am Ende für mich auf.



Wenn ich so überlege, ist mir dieses Buch 3 Sterne wert. Denn eigentlich hatte die Geschichte der beiden Kontrahenten etwas an sich, was ausgebaut werden konnte. Ich freue mich nun auf "Abels Tochter", den zweiten Teil der Trilogie. Florentyna ist ein interessanter Charakter gewesen, den ich mochte. Sie weiß, was sie will und ist dennoch gutherzig.


Die Kain-Serie:

  • Kain und Abel
  • Abels Tochter
  • Kains Erbe

Die Clifton Saga:

  • Spiel der Zeit
  • Das Vermächtnis des Vaters 
  • Erbe und Schicksal
  • Im Schatten unserer Wünsche
  • Die Wege der Macht
  • Möge die Stunde kommen
  • Winter eines Lebens

Donnerstag, 25. Januar 2018

Rezi: Consuelo Saah Baehr - Schwestern des Schicksals

New York an der Schwelle zum 20. Jahrhundert: Auf Faith Celeste Simpson, Tochter eines Finanzgenies, wartet ein goldenes Leben. Nur eins fehlt der jungen Millionenerbin auf dem schlossähnlichen Anwesen vor den Toren New Yorks: die Liebe ihrer Eltern.
Keine fünfzig Kilometer entfernt, im Elend von Lower Manhattan, erblickt Hope Lee das Licht der Welt. Früh lernt sie, für sich allein zu kämpfen. Nach einem schweren Schicksalsschlag findet sie sich überraschend in Faiths privilegierter Welt wieder. Dass deren Vater ausgerechnet Hope als Protegé erwählt und sie und Faith sich in denselben Mann verlieben, bedroht ihre ungewöhnliche Freundschaft.
Im Schatten des ersten Weltkriegs und eines drohenden Börsencrashs müssen die beiden jungen Frauen erkennen, dass vieles käuflich ist – aber nicht ihr Glück.
Quelle Text und Bild: Amazon


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Veröffentlicht im Tinte & Feder-Verlag (12.12.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 382 Seiten
TB-Ausgabe: 9,99 € ~*~ E-Book: 4,99 €
ISBN: 978-1503937413
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Ich muss sagen, der Anfang dieses Buches war durchaus verwirrend. Ich musste richtig aufpassen, bei welcher Familie ich gerade leserisch war.
Nach einiger Zeit legte sich aber das wirrwarr und ich war in der Geschichte "drin". Ich mochte Hope direkt von Anfang an. Sie war ein Mädchen, welches sich durchs Leben beißen musste und nicht alles hinterher geworfen bekam. Sie war mir sofort sympatisch. Sie zeigte Biss, ohne dabei verbissen zu wirken, weil sie für jeden Penny kämpfen musste.

Faith hingegen, eigentlich als Kind mit sehr reichen Eltern aufgewachsen, hatte durchaus auch ein schweres Leben, weil ihr Vater sie nicht wahrnahm, sie keine Liebe von ihren Eltern bekam. Sie wirkte auf mich sehr unzufrieden mit sich selbst. Sie überlegte selten, was ihre Handlungen eventuell mit sich ziehen könnten. Das störte mich sehr an dieser Figur, machte sie für mich sehr unsympathisch. Und doch war es genau richtig, wie die Autorin diese Figur gestaltet hat, denn sonst wäre es sicherlich kein Buch zum nachdenken gewesen.
Asa, der Vater von Faith, war mir auch sehr sympathisch und das, obwohl er seine leibliche Tochter vernachlässigte und Hope ihr vorzog.

Das waren so die drei Hauptfiguren, die mir sehr im Kopf geblieben sind. Die anderen waren eher Nebenfiguren, auch wenn sie einen großen Platz im Buch eingeräumt bekamen.

Ich finde, die Geschichte regt zum denken an. Denn es ist auch heute noch so, dass einige Kinder und Leute von Hause aus reich geboren werden und eigentlich um nichts kämpfen müssen, es sei denn, sie wollen es. Und dann gibt es die Kinder und Leute, die in ärmlichen Verhältnissen geboren werden, so wie Hope, die dann um jeden Penny, um jeden Cent kämpfen müssen. Umso mehr freut man sich mit ihnen, wenn sie etwas aus eigener Kraft erreicht haben. Ich finde, hier hat die Autorin sehr gut recherchiert, wie es zur damaligen Zeit im 20. Jahrhundert gewesen ist, wie sich die Leute gefühlt haben. Sie hat die Gefühle der Menschen sehr gut rüber gebracht. 



Puuuh, ich habe schon ewig nicht mehr so lange gebraucht, um eine Rezension zu verfassen, denn das Buch spiegelte widersprüchliche Gefühle in mir. Die gingen von "Oje, was ist das für ein Buch", bis hin "Super, sie hat es den Leuten aber gezeigt." Auch am Ende habe ich lange überlegt, was ich dazu schreiben könnte. Und je mehr ich überlegte, desto besser fand ich das Buch. Ich gebe dem Buch gerne 5 Sterne, denn die hat es sich verdient.


Ich möchte mich noch herzlich bei dem Tinte & Feder-Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken, sowie bei NetGalley.

Donnerstag, 3. August 2017

Rezi: Lee Child - Der letzte Befehl

Ein knallharter Soldat, ein illegaler Befehl, eine folgenschwere Entscheidung.

Der Einsatzbefehl für den Militärpolizisten Jack Reacher ist eindeutig: Er soll verdeckt und ohne offizielle Unterstützung den Mord an einer jungen Frau aufklären – und anschließend, falls nötig, seine Ergebnisse vertuschen! Denn der Hauptverdächtige ist ein hoch dekorierter Offizier, der gerade von einer geheimen Mission zurückgekehrt ist, und – schlimmer noch – der Sohn eines Senators. Reacher soll niemanden auf die Zehen treten und verhindern, dass die Presse den Fall aufbauscht. Doch was er entdeckt, lässt ihn an der Rechtmäßigkeit seines Auftrags zweifeln – und macht aus Reacher einen Mann, den man fürchten muss.
Quelle Text und Bild: Blanvalet-Verlag



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Veröffentlicht im blanvalet-Verlag (17.07.2017)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3734104497
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Es hatte etwas länger bei mir gedauert, bis ich begriffen hatte, dass das Buch schon in der richtigen Reihenfolge erschienen ist, nämlich als Band 16 der Jack-Reacher-Reihe, aber irgendwie hätte ich es auch gut und gerne so ziemlich an den Anfang setzen können.
Fakt ist aber, dass ich in diesem Buch so einiges über Jack Reacher erfahren habe, nämlich wie es dazu kam, dass er aus der Army ausschied.

In diesem Buch geht es nicht so rasant zu, wie man es von Lee Child gewohnt ist. Es ging eher gemächlich zu und an manchen Stellen fragte ich mich, wann es denn weiter gehen würde, denn irgendwie hatte ich das Gefühl, nicht nur Reacher tritt auf der Stelle, sondern auch ich als Leser. Irgendwie wollten die Seitenzahlen nicht vergehen.
Dann widerum gab es viele Seiten, die sich so schnell lasen, das ich dachte, wow, das war jetzt echt viel und das war gut.

Ich habe Jack Reacher nun schon in einigen Büchern kennen gelernt und ich finde diese Figur einfach nur klasse. Es macht Spaß, ihn zu begleiten und diverse Situationen mit ihm zu erleben und durchzustehen.
Seine Gedankengänge sind für mich nicht immer so nachvollziehbar, liegt aber vielleicht daran, dass er ein Mitglied der Army war. An andere Sachen habe ich mich gewöhnt, wie z.B. die Sache mit seiner inneren Uhr, dass er eigentlich fast immer weiß, wie spät es ist.  

Der Schreibstil ist wie immer sehr leicht zu lesen und somit hatte ich keine Probleme, allem zu folgen. Bis auf die Stellen, die ich oben schon beschrieben habe. 

Jack Reacher ist und bleibt für mich ein Unikat in Sachen Ermittler, etc. Er bleibt sich selbst treu und das zeichnet ihn für mich aus. Er verstellt sich nicht im Laufe der Bücher und das macht ihn glaubhaft.

Endlich weiß ich als Leserin, wie es vor dem Vagabundenleben des Jack Reacher ausgesehen hat. Wie er gelebt hat, wie er aus der Army ausgeschieden ist. Es wurde vorher immer nur angedeutet, aber nie wirklich näher erörtert. Dennoch konnte mich das Buch nicht so sehr vom Hocker reißen, als das ich volle Punktzahl geben könnte. Ich vergebe hiermit 4 Sterne für "Der letzte Befehl" von Lee Child.

Ich bedanke mich ganz herzlich beim Bloggerportal, sowie beim blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar. Vielen Dank, dass ich es lesen und rezensieren durfte!


Die Reihenfolge der Jack-Reacher-Reihe:

  • Größenwahn
  • Ausgeliefert
  • Sein wahres Gesicht
  • Zeit der Rache
  • In letzter Sekunde
  • Tödliche Absicht
  • Der Janusmann
  • Die Abschussliste
  • Sniper
  • Way Out
  • Trouble
  • Outlaw
  • Underground
  • 61 Stunden
  • Wespennest
  • Der Anhalter
  • Die Gejagten
  • Der letzte Befehl


Etwas über den Autor:

Lee Child ist das Pseudonym des in den Midlands - England - geborenen Jim Grant. Er studierte Jura und war über 20 Jahre beim Fernsehen beschäftigt. Irgendwann kehrte er dem Fernsehen den Rücken und fing an zu Schreiben. In Interviews gibt er immer wieder zu, dass ihn die kommerzielle Gründe zum Schreiben brachten.
Schon in der Schule lernte er, seine Texte kurz und knapp zu verfassen. Auch als er fürs Fernsehen arbeitete, musste er präzise schreiben, schnell auf den Punkt kommen, damit die Zuschauer die Pointe verstanden. Das habe seinen Schreibstil geprägt, den die Leser aus den Jack-Reacher-Romanen kennen.
Zwei seiner Bücher wurden bisher verfilmt. Jack Reacher wird in den Filmen von Tom Cruise verkörpert. Die erste Verfilmung basiert auf das Buch "Sniper", welcher im Jahr 2012 erschien. Im Herbst 2016 kam der zweite Film in die Kinos, basierend auf dem Buch "Die Gejagten".


Dienstag, 25. Juli 2017

Rezi: Debbie Macomber - Rosenstunden

Alte Leidenschaften, neues Glück ...

Vor neun Monaten gestand Mark Taylor Jo Marie Rose seine Liebe. Und verließ sie und das Städtchen Cedar Cove danach Hals über Kopf. Doch Jo Marie will sich nicht ein weiteres Mal in Trauer um einen Mann verlieren – sie ist fest entschlossen, ihr Glück wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Auch Emily Gaffney, ihr neuester Gast, hat Pläne für die Zukunft: Sie sucht in Cedar Cove nach ihrem Traumhaus – und hat auch schon eines im Auge. Der Besitzer, Nick Schwartz, ist allerdings alles andere als begeistert, als sie ihn kontaktiert. Doch Emily gibt nicht auf, und aus einem holprigen Start wird bald eine enge Freundschaft – oder sogar mehr …
Quelle Bild und Text: Blanvalet-Verlag

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Veröffentlicht im blanvalet-Verlag (17.07.2017)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3734104497
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Man merkt erst sehr spät, wie sehr einem die Charaktere ans Herz gewachsen sind, wenn ein Buch beendet ist. Schweren Herzens nehme ich nun Abschied von Jo Marie, Mark, Rover und dem Rose Harbor Inn. Ich glaube, besser kann ich es nicht ausdrücken.

In diesem Buch gibt es gleich 4 Personen, aus deren Sicht erzählt wurde: Jo Marie, Emily, Nick und Mark. Die Geschichte von Nick und Emily ist mir manchmal ziemlich auf die Nerven gegangen, denn es ist irgendwo klar, das ein rumgeeiere umeinander dazu gehört, doch das war irgendwie zuviel des Guten.

Von diesem Buch ging während der gesamten Seiten eine traurige Stimmung aus. Liegt womöglich daran, dass Jo Marie sehr traurig war. Ich habe bei weitem nicht soviel geschmunzelt und gelacht, wie in den vorherigen Bänden. Ja, ich habe mitgefiebert und mit Jo Marie mitgelitten, aber es hat etwas gefehlt. Ich glaube wirklich, dass es das Gekabbel zwischen ihr und Mark war, welches mir sehr gefehlt hat.
Manchesmal kam ich mir auch vor, als wäre ich in einem schlechten Western gelandet. Es hätte nur noch gefehlt, dass die beiden Kontrahenten auf einer Linie jeweils 10 Schritte sich von einander entfernen und wer als erstes seine Pistole zieht, hat gewonnen.

Die Charaktere haben sich beide sehr weiter entwickelt. Gerade bei Mark kann man diese Veränderung sehr deutlich spüren. Aber es wäre auch unwirklich gewesen, wenn er sich nicht verändert hätte. Diverse Erfahrungen verändern die Menschen nunmal. 
Erst zum Ende hin löste sich die traurige Stimmung und es wurde besser.


Einerseits schade, dass die Geschichten rund um Jo Marie und Mark vorbei sind, aber dafür hat der Leser nun Zeit, sich selber seine Geschichte von den beiden auszudenken. Es bleibt ja jedem selber überlassen, wie er es weiter denkt. Es wäre unwirklich geworden und hätte dem Leser das Denken abgenommen bzw. das sich vorstellen, wie es hätte weiter gehen können. Das Ende war super schön und ich gebe dem Buch 4 Sterne, denn ganz für 5 hat es nicht gereicht.
Ich habe die Reihe sehr gern gelesen.


Vielen Dank an das Bloggerportal sowie an den blanvalet-Verlag, dass ich dieses Buch lesen und rezensieren durfte!


Die Rose-Harbor-Inn-Reihe:
  • Winterglück
  • Frühlingsnächte
  • Sommersterne
  • Kurzgeschichte "Wolkenküsse" - Mark erzählt
  • Herbstleuchten
  • Rosenstunden

Die Blossom-Street-Reihe:

  • Das Muster der Liebe
  • Die Maschen des Schicksals
  • Der Garten des Lebens
  • Die Farben der Herzen  

Montag, 10. Juli 2017

Rezi: Debbie Macomber - Herbstleuchten

Hinter jeder Herbstwolke wartet ein hoffnungsvoller Silberstreif …

Jo Marie Rose hat ihr Glück endlich gefunden. Ihr kleines Rose Harbor Inn läuft sehr gut, und in Mark Taylor, der sie in Haus und Garten unterstützt, hat sie einen Freund gefunden, dem sie vertrauen kann. Doch sie spürt, dass Mark etwas vor ihr verheimlicht. Als er ihr eines Tages aus heiterem Himmel erzählt, dass er Cedar Cove verlassen wird, ist Jo Marie mehr als verwirrt. Gerade jetzt, als sie es endlich wieder geschafft hat, einem Mann ihr Herz zu öffnen, verliert sie ihn wieder. Als sie hinter Marks Geheimnis kommt, muss sie sich allerdings erstmal um zwei neue Gäste kümmern, die ihre ganz eigenen Antworten suchen …
Quelle Text und Bild: Blanvalet-Verlag




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Veröffentlicht im blanvalet-Verlag (15.08.2016)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ASIN: 978-3734102943
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Diesmal sind es eigentlich neuen Jo Marie nur zwei Gäste, von denen ich die Geschichte dieses Mal erfahren durfte. Coco und Katie, die eigentlich in Seattle wohnen, aber sich zu dem Highschool-Treffen bei Jo Marie einmieten.
Jede von beiden hat so mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, denn nicht alles, was sie damals machten, empfinden sie heute noch als richtig.
Ich kann nicht sagen, welcher Charakter mir besser gefallen hat, denn irgendwie fehlte mir bei den beiden wieder etwas. Ich habe beiden ihre Wut, Enttäuschung und diverse andere Gefühle voll abgenommen und dennoch hatte ich das Gefühl, dass etwas fehlt, irgendwie das entscheidende Etwas, um sie noch interessanter werden zu lassen.

Die Nebendarsteller in diesem Buch fand ich ein wenig blass, auch wenn sie etwas mehr mit Coco und Katie zu tun hatten, so fand ich sie nicht sehr interessant. Ich denke, da hätte man den einen oder anderen Charakter noch interessanter gestalten können, ohne dem Buch noch mehr Seiten zu verpassen.

Jo Marie hingegen versucht alles, damit Mark in Cedar Cove bleibt und doch gelingt es ihr nicht. Und so fällt sie in ein tiefes Loch, aus dem sie sich aber mit allen Mitteln wieder befreien will. Ich habe es ihr abgenommen, dass sie Mark vermisst, ich habe mit ihr gelitten. Was mir aber sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, das ihre Mutter ihr immer wieder den einen oder anderen Rat gegeben hat, bzw. sie versucht hat, Jo Marie etwas klar zu machen, was ihr selber schon länger klar war.

Die Umgebung war wieder herrlich. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie die Gäste den Berg hoch fahren um zum Rose Harbor Inn zu gelangen. Das Meer konnte ich mir vorstellen, sowie den Hafen.  


 
Ich fand diesen Band eigentlich besser als den vorherigen Band Sommersterne und doch fehlte mir hier auch etwas. Ich liebe die Reihe um Jo Marie und finde es durchaus interessant, welche Geschichten sich Debbie Macomber für die Gäste sich ausgedacht hat. Aber diesmal ist der Funke nicht richtig übergesprungen, obwohl ich die Geschichte wieder richtig toll fand. Es lag eher an den Charakteren. 4 Sterne für "Herbstleuchten".


Die Rose-Harbor-Inn-Reihe:
  • Winterglück
  • Frühlingsnächte
  • Sommersterne
  • Kurzgeschichte "Wolkenküsse" - Mark erzählt
  • Herbstleuchten
  • Rosenstunden

Die Blossom-Street-Reihe:

  • Das Muster der Liebe
  • Die Maschen des Schicksals
  • Der Garten des Lebens
  • Die Farben der Herzen 

Mittwoch, 5. Juli 2017

Rezi: Debbie Macomber - Sommersterne

Es ist Sommer geworden im Städtchen Cedar Cove. Jo Marie Rose, die Besitzerin des Rose Harbor Inn, verbringt die meiste Zeit im Garten – zusammen mit Mark Taylor, der ihr bei der Instandhaltung zur Hand geht. Und obwohl sie allen, und auch sich selbst, versichert, dass Mark nur ein Freund ist – sie muss ständig an ihn denken. Auch ihre Gäste haben mit ihren Gefühlen zu kämpfen: Ellie Reynolds ist in Cedar Cove, um sich mit einem Mann zu treffen, der ihr gehörig den Kopf verdreht hat. Maggie und Roy Porter wollen ihren Urlaub nutzen, den Funken zurück in ihre Ehe zu bringen. Was werden die lauen Nächte für sie alle bereithalten?
Quelle Text und Bild: Blanvalet-Verlag




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Veröffentlicht im blanvalet-Verlag (16.05.2016)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ASIN: 978-3734101908
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Weiter geht es mit Jo Marie Rose und Mark Taylor. Oder auch irgendwie nicht. Die beiden zoffen sich in diesem Band sehr viel, liegt aber auch daran, dass Jo Marie ihre Nase in Angelegenheit steckt, die sie eigentlich nichts angehen, unter anderem in die Privatangelegenheiten von Mark. Ich kann da durchaus nachvollziehen, dass Mark das nicht gefällt. Er hat zwar seine Geheimnisse, aber wenn jemand so aufdringlich ist, wie Jo Marie, würde ich auch dicht machen.
Das hat mir in diesem Band nicht ganz so gut gefallen.

Ansonsten ist der Band wiedermal richtig toll geworden. Diesmal sind es nur drei Leute, die im Rose Harbor Inn für ein Wochenende übernachten. Ein Pärchen, Maggie und Roy, die diverse Eheprobleme hat und sie eigentlich möchten, dass sie diese in den Griff bekommen. Doch es sieht nicht wirklich nach einer ordentlichen Versöhnung aus.

Und dann Ellie, die sich mit Tom treffen möchte. Sie verbringt mit ihm einen sehr schönen Tag, doch am Ende des Tages wird sie bitter enttäuscht. 

Der Sinn, der hinter diesen vielen einzelnen Geschichten steckt, lässt mich wieder sehr nachdenklich zurück. So ist es für mich logisch, dass ich eine Ehe nicht wegwerfe, gerade dann, wenn es mal schwierig wird und nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Man muss gemeinsam jeden Tag an sich arbeiten und für die Ehe kämpfen.
Die Wahrheit spielt in einer Beziehung eine sehr große Rolle. Doch es hinterlässt einen faden Beigeschmack, wenn man zu Anfang einer Beziehung nicht gleich mit offenen Karten spielt.

Die Charaktere fand ich fast alle sehr gut herausgearbeitet. Ich sage fast, denn der eine oder andere wirkte für mich sehr oberflächlich. Eher als ein ungeliebter Darsteller in dem Buch. Schade eigentlich. 


Eigentlich ein tolles Buch, aber das eine oder andere hat mich diesmal doch etwas gestört, so dass ich nur 4 Sterne geben kann.


Die Rose-Harbor-Inn-Reihe:

  • Winterglück
  • Frühlingsnächte
  • Sommersterne
  • Kurzgeschichte "Wolkenküsse" - Mark erzählt
  • Herbstleuchten
  • Rosenstunden

Die Blossom-Street-Reihe:

  • Das Muster der Liebe
  • Die Maschen des Schicksals
  • Der Garten des Lebens
  • Die Farben der Herzen