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Sonntag, 10. November 2019

Kurz-Rezi: Debbie Macomber - Schneeflocken Träume

Josie Avery hat ihren großen Traum wahr gemacht: Sie hat einen Job als Köchin in einem von Seattles angesagtesten Restaurants ergattert! Doch zuerst geht sie für eine Saison nach Alaska, um im Örtchen Ponder in einer Lodge zu arbeiten. Dort verliert Josie ihr Herz – an die wilde, schöne Landschaft Alaskas, und auch Palmer, ein Kunstschmied, mit dem sie sich angefreundet hat, schleicht sich immer wieder in ihre Gedanken, und es fällt ihr nicht leicht, Abschied zu nehmen. Trotzdem reist sie schließlich zurück nach Seattle. Gerade in der Weihnachtszeit jedoch merkt sie, dass ihre Entscheidung vielleicht nicht die beste war. Und dann steht Palmer auf einmal vor ihrer Tür …
Quelle Bild und Text:Bloggerportal





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Veröffentlicht im blanvalet-Verlag (16.09.2019)
als TB gelesen ~*~ 272 Seiten
TB: 8,99 € ~*~ E-Book 7,99 €
ISBN: 978-3-7341-0799-3
Original-Titel: Alaskan Holiday
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Die Geschichte spielt im hohen Norden von Alaska, kurz über dem Polarkreis. Palmer lebt dort seit er geboren wurde und kann sich nicht vorstellen, in einer Großstadt zu wohnen und zu arbeiten. Er ist ein Naturbursche, wie er im Buche steht. Er trägt gern Karohemden, kann kräftig zupacken. Das hat auch Josie bemerkt, die ein halbes Jahr dort in einem Restaurant gearbeitet hat, bevor sie jetzt eigentlich wieder nach Seattle gehen wollte, weil dort ihre neue Stelle auf sie wartet. Josie weiß, was sie will, und dafür kämpft sie auch mit allen Mitteln, dabei ist es ihr egal, ob sie mit ihrem Verhalten jemanden verletzt oder nicht. Erst viel später denkt sie über ihr Verhalten nach, bereut es eigentlich, fühlt sich aber andererseits doch im Recht. Josie hat ihr Herz an Palmer verloren und umgekehrt auch, doch es passt ihr so gar nicht in den Kram, als Palmer ihr einen Heiratsantrag macht, will er sie doch auf der Insel halten, die im Winter von der Außenwelt abgeschnitten ist. Josie ist so überrumpelt, das sie die letzte Fähre am nächsten Tag verpasst und gibt Palmer die Schuld.

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt: einmal von Palmers Seite her und dann von Josies Seite. Trotz das die Perspektiven wechseln, konnte ich so gar nichts mit den Charakteren anfangen. Sie waren für mich, gerade Josie, viel zu oberflächlich und hatten für mich keine Tiefe. 
Ich hatte mich auf einen schönen Roman gefreut, der kurzweilig ist. Die Umgebung stimmte schonmal. Aber ich habe nach 120 Seiten das Buch abgebrochen, denn ich hatte echt Schwierigkeiten, der Geschichte zu folgen. Ich wollte sie nicht weiter verfolgen, wenn ich das Buch mal aus der Hand legte. Schade eigentlich, denn eigentlich schreibt Debbie Macomber sehr gute Bücher.



Leider gibt es hier wirklich nur 1 Stern, denn nur die Landschaft konnte es nicht rausreißen.

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Blanvalet-Verlag, für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Meinung!

Montag, 27. Mai 2019

Rezi: Debbie Macomber - Das kleine Cottage am Meer

Annie Marlow hat das Schlimmste erlebt, denn sie hat ihre ganze Familie durch ein tragisches Unglück verloren. Als ihre beste Freundin ihr rät, an den Ort zurückzukehren, an dem sie immer glücklich war, fällt ihr Oceanside ein, eine kleine Stadt am Meer, in der sie viele fröhliche Sommer mit ihrer Familie verbrachte. Annie mietet ein winziges Cottage und schließt auch bald neue Freundschaften – vor allem mit Keaton, der für sie der Fels in der Brandung wird. Während sie langsam zurück ins Leben findet, muss Annie sich schon bald fragen, ob da nicht doch mehr als nur Freundschaft zwischen ihnen ist …







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Veröffentlicht im blanvalet-Verlag (15.04.2019)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3-7341-0726-9
Originaltitel: Cottage by the Sea
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Oceanside soll der Ort sein, an dem Annie glücklich war. Ihr sogenannter Glücksort. Sie möchte raus aus der Depression, in die sie verfallen ist, nachdem ihre Familie bei einem Erdrutsch in Seattle ums Leben gekommen ist. Doch leichter gesagt als getan. Ihre Cousine Gabby versucht ihr zu helfen, doch fühlt sich Annie von ihr erdrückt und möchte am liebsten flüchten. Doch sie will ihr nicht vor den Kopf stoßen.

Annie kehrt nach Oceanside zurück und merkt, wie sie loslassen kann. Sie fühlt sich befreit von einer unsichtbaren Last, die ihr auf den Schultern gelegen hat. Sie findet das alte Cottage, in dem sie mit ihrer Familie früher immer eine Woche lang in den Sommerferien Urlaub machte. Sie ist sich sicher, ihren Glücksort gefunden zu haben Sie macht sich im Internet auf die Suche nach einer Arbeit und findet prompt im örtlichen Krankenhaus von Oceanside eine Stelle. Doch ihre Cousine hält nichts davon, dass Annie nach Oceanside ziehen will und versucht es ihr erst auszureden. 
Doch ihr bleibt nichts anderes übrigt, als Annie ziehen zu lassen.
Und wie der Zufall es will, ist es ihr möglich, mit ein klein wenig Hilfe, das Cottage zu mieten, welches sie als Kind mit ihrer Familie immer gemietet hatte.
Nach und nach freundet sie sich mit ihrer Vermieterin an, auch wenn diese das nicht will.
Eine große Hilfe bei den ganzen Projekten, die Annie umsetzen möchte, ihr ihr Keaton. Er erkennt in ihr das Mädchen von früher, welches ihn mal vor ein paar Junges verteidigt hatte. 

Annie ist ein Charakter, bei dem ich als Leserin gemerkt habe, welch schwere Zeit hinter ihr liegt und wie ihr die Kraft fehlte, sich da alleine herauszuarbeiten. 
Ich konnte mit ihr mitfühlen und miterleben, wie sie neue Kraft schöpfte, als sie in Oceanside ankam. 
Aber nicht nur Annie wurde von der Autorin hervorragend herausgearbeitet, sondern auch die anderen Charaktere, wie Keaton, Preston oder auch Mellie, die Vermieterin. Sie wirkten auf mich authentisch.
Was ich auch sehr gut fand, die Autorin hat sich nicht zu lange in landschaftliche Beschreibungen ausgelassen. Manchmal muss das sein, wenn es besondere Orte sind. Doch die Debbie Macomber hat es geschafft, durch wenige Worte dem Leser zu vermitteln, dass dieser Ort Ruhe und Harmonie ausstrahlt. 
Ich kann gar nicht sagen, welcher Charakter mir besonders gut gefallen hat oder welcher mir sehr ans Herz gewachsen ist. Manchmal hat man ja Figuren, die man lieber mag als andere. Doch hier konnte ich das nicht sagen, weil jeder Charakter seine Eigenheiten hatte und selber ein kleines Päckchen mit sich herumtrug.


 



Ein absoluter Wohlfühlroman, wie man sie von Debbie Macomber kennt und liebt.  Sie hat mich in einen Ort voller Wärme entführt, hat mich den Sand unter den Füßen spüren lassen, die salzige Luft riechen lassen, wenn Annie ihre Strandspaziergänge gemacht hat. 5 Sterne für "Das kleine Cottage am Meer".

Mittwoch, 1. Mai 2019

Rezi: Jen Gilroy - Dort wo ich dich finde

Die Journalistin Charlie kehrt mit ihrer Schwester Mia nach Firefly Lake zurück, um dort schweren Herzens das Cottage zu verkaufen, in dem sie viele glückliche Sommer ihrer Jugend verbracht hat. Charlie weiß, dass sie die Vergangenheit endlich hinter sich lassen muss. Doch dann trifft sie ihre große Jugendliebe Sean wieder – und sofort sind die Erinnerungen an die schönste Zeit ihres Lebens wieder da. An glühend heiße Tage, heimliche Küsse am Seeufer und den Zauber von Glühwürmchen in lauen Sommernächten ...

Sean weiß nicht, warum Charlie ihn vor achtzehn Jahren verlassen hat – doch er hat sie nie vergessen. Kann er sie diesmal überzeugen zu bleiben?





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Veröffentlicht im Penguin-Verlag (08.04.2019)
als TB gelesen ~*~ 448 Seiten
Taschenbuch: 10,00 € ~*~ E-Book 3,99 €
ISBN: 978-3-641-24291-6
Original-Titel: The cottage at Firefly Lake
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Charlie kehrt mit ihrer Schwester an den Ort zurück, an dem sie viele Sommer mit ihren Eltern verbracht haben. Dorthin zurück, wo sie einst ihre große Liebe hat sitzen lassen. Ohne weitere Erklärungen hat sie damals Sean verlassen.
Doch als sie ihn nun wieder sieht, nach all den Jahren, sind da immer noch die alten Gefühle, die in ihr hochkommen, die sie eigentlich erfolgreich verdrängt hatte. Doch wirklich dagegen wehren kann sie sich nicht.
Allerdings hat sie vor, nicht lange zu bleiben, denn sie und ihre Schwester Mia wollen das Cottage ihrer Eltern verkaufen und haben auch schon ein Angebot von einem großen Immobilienhai. Doch der Verkauf ist nicht so einfach, weil Sean davon Wind bekommt, dass der Immobilienhai aus dem Grundstück eine große Hotelanlage machen will. 

Dies ist das Romandebüt der Autorin Jen Gilroy. Mich hatte das Cover angesprochen, aber auch der Klappentext. 
Allerdings hatte ich ein paar Schwierigkeiten, den Figuren folgen zu können, zumindest am Anfang, bis ich dann alles den passenden Figuren zuordnen konnte. Das hat definitiv aber nicht sehr lange gedauert.
Was ich hingegen total schade fand, dass ich keine Beziehung zu Charlie oder den anderen Figuren aufbauen konnte. Ich empfand sie als ziemlich oberflächlich gestaltet, kaum Tiefgang. Das hat mir sehr gefehlt, denn wenn einem die Figuren sympatisch sind, mag man auch gern mehr von ihnen erfahren und weiterlesen. 

Die Autorin hat sich hier hauptsächlich auf die Geschichte konzentriert und jegliche Ortsbeschreibungen weggelassen. Das fand ich überhaupt nicht schlimm, denn so wurde man als Leser nicht zu sehr abgelenkt. Das eine oder andere Mal hätte ich mir schon eine etwas detailliertere Beschreibung gewünscht, aber okay, man kann nicht alles haben. 

Die Geschichte, um eine Jugendliebe, die eigentlich nie geendet hat, trotz der verschiedenen Leben die beide Hauptfiguren geführt haben, fand ich interessant. Auch wie die Autorin das ganze aufgebaut hat. Allerdings war es mir manchesmal zu viel hin und her. Einerseits können sie nicht voneinander lassen, streiten sich aber auch sehr oft. Charlie zieht sich immer mal wieder zurück, und wenn man denkt, jetzt wird es etwas, kommt wieder etwas, was die Geschichte nicht wirklich vorwärts treibt. 


Eine schöne Geschichte, die an der einen Stelle vielleicht etwas weniger und an anderer Stelle etwas mehr gebraucht hätte, um mich komplett zu überzeugen. Ich wünsche mir für das nächste Band etwas mehr Tiefe bei den Figuren. 3 Sterne für das Debüt der Autorin Jen Gilroy. 

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem Penguinverlag, für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung. 


Die Firefly-Lake-Serie:

  • Dort wo ich dich finde
  • Wenn ich dir nahe bin (erscheint 10.06.2019)
  • Du bist mein Zuhause (erscheint 12.08.2019)

Mittwoch, 5. Juli 2017

Rezi: Debbie Macomber - Sommersterne

Es ist Sommer geworden im Städtchen Cedar Cove. Jo Marie Rose, die Besitzerin des Rose Harbor Inn, verbringt die meiste Zeit im Garten – zusammen mit Mark Taylor, der ihr bei der Instandhaltung zur Hand geht. Und obwohl sie allen, und auch sich selbst, versichert, dass Mark nur ein Freund ist – sie muss ständig an ihn denken. Auch ihre Gäste haben mit ihren Gefühlen zu kämpfen: Ellie Reynolds ist in Cedar Cove, um sich mit einem Mann zu treffen, der ihr gehörig den Kopf verdreht hat. Maggie und Roy Porter wollen ihren Urlaub nutzen, den Funken zurück in ihre Ehe zu bringen. Was werden die lauen Nächte für sie alle bereithalten?
Quelle Text und Bild: Blanvalet-Verlag




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Veröffentlicht im blanvalet-Verlag (16.05.2016)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ASIN: 978-3734101908
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Weiter geht es mit Jo Marie Rose und Mark Taylor. Oder auch irgendwie nicht. Die beiden zoffen sich in diesem Band sehr viel, liegt aber auch daran, dass Jo Marie ihre Nase in Angelegenheit steckt, die sie eigentlich nichts angehen, unter anderem in die Privatangelegenheiten von Mark. Ich kann da durchaus nachvollziehen, dass Mark das nicht gefällt. Er hat zwar seine Geheimnisse, aber wenn jemand so aufdringlich ist, wie Jo Marie, würde ich auch dicht machen.
Das hat mir in diesem Band nicht ganz so gut gefallen.

Ansonsten ist der Band wiedermal richtig toll geworden. Diesmal sind es nur drei Leute, die im Rose Harbor Inn für ein Wochenende übernachten. Ein Pärchen, Maggie und Roy, die diverse Eheprobleme hat und sie eigentlich möchten, dass sie diese in den Griff bekommen. Doch es sieht nicht wirklich nach einer ordentlichen Versöhnung aus.

Und dann Ellie, die sich mit Tom treffen möchte. Sie verbringt mit ihm einen sehr schönen Tag, doch am Ende des Tages wird sie bitter enttäuscht. 

Der Sinn, der hinter diesen vielen einzelnen Geschichten steckt, lässt mich wieder sehr nachdenklich zurück. So ist es für mich logisch, dass ich eine Ehe nicht wegwerfe, gerade dann, wenn es mal schwierig wird und nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Man muss gemeinsam jeden Tag an sich arbeiten und für die Ehe kämpfen.
Die Wahrheit spielt in einer Beziehung eine sehr große Rolle. Doch es hinterlässt einen faden Beigeschmack, wenn man zu Anfang einer Beziehung nicht gleich mit offenen Karten spielt.

Die Charaktere fand ich fast alle sehr gut herausgearbeitet. Ich sage fast, denn der eine oder andere wirkte für mich sehr oberflächlich. Eher als ein ungeliebter Darsteller in dem Buch. Schade eigentlich. 


Eigentlich ein tolles Buch, aber das eine oder andere hat mich diesmal doch etwas gestört, so dass ich nur 4 Sterne geben kann.


Die Rose-Harbor-Inn-Reihe:

  • Winterglück
  • Frühlingsnächte
  • Sommersterne
  • Kurzgeschichte "Wolkenküsse" - Mark erzählt
  • Herbstleuchten
  • Rosenstunden

Die Blossom-Street-Reihe:

  • Das Muster der Liebe
  • Die Maschen des Schicksals
  • Der Garten des Lebens
  • Die Farben der Herzen

Donnerstag, 9. März 2017

Rezi: Debbie Macomber - Winterglück

Klappentext:

Nach einem schweren Schicksalsschlag beschließt Jo Marie Rose, noch einmal neu zu beginnen um endlich ihren Frieden zu finden. Sie zieht in das beschauliche Küstenörtchen Cedar Cove und eröffnet ein gemütliches kleines Bed&Breakfast – das Rose Harbor Inn. Bald schon kann sie ihre ersten Gäste begrüßen, die beide aus Cedar Cove stammen – Abby Kincaid und Joshua Weaver. Dass beide nicht ganz freiwillig in ihre Heimatstadt zurückkehrten, merkt Jo Marie sehr schnell. Ein turbulentes Wochenende steht ihnen bevor, doch am Ende schöpfen alle drei neue Hoffnung für die Zukunft …

Quelle: blanvalet.de



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Veröffentlicht im Blanvalet-Verlag (12.09.2015)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3734102493
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Inhalt:

Jo Marie Rose erleidet einen furchbaren Schicksalsschlag. Kurz nach ihrer Hochzeit verunglückt ihr Mann tödlich bei einem Einsatz in Afghanistan. Jo Marie kann es lange nicht glauben was ihr passiert ist und glaubt lange nicht daran, das ihr Mann tot ist. 
Ihre Familie und auch ihre Freunde und Verwandten meinen es nur gut mit ihr und geben ihr tolle Ratschläge. Die sind für Jo Marie aber zu viel.
Und so kommt es, wie es kommen muss, Jo Marie findet eine Anzeige in der Zeitung, das eine Bed&Breakfast-Pension verkauft werden soll.
Sie zögert nicht lange und schlägt zu. Sie benennt die Pension in Rose Harbor Inn um. Schon bald begrüsst sie ihre ersten Gäste, Abby und Joshua. Doch sie bekommt mit, wie widerwillig die beiden in Cedar Cove sind. Eigentlich schade, denn der Ort ist einfach nur wunderschön .
Es ist zwar nur ein Wochenende, aber dennoch stehen ihnen allen turbulente Tage ins Haus.

Der Charakter der Jo Marie ist sehr authentisch beschrieben. Sie ist vorsichtig, und nach und nach bekommt sie ihr Leben wieder in den Griff. Zu sehr war sie mit der Trauer um ihren Mann beschäftigt. Doch das heißt nicht, das sie ihn vergessen hat, im Gegenteil, sie hat das Gefühl, er ist immer bei ihr und hilft ihr.
Abby und Joshua kamen in dem Buch sehr authentisch rüber. Ich konnte ihre Gefühle nachempfinden, aber auch die von Jo Marie konnte ich nachempfinden.
Nicht jeder Charakter konnte mich überzeugen, so ist da Mark, der neue Bekannte von Jo Marie. Er wirkte noch etwas fad, war sehr wortkarg. Ich hoffe, das dieser Charakter sich in den nächsten Bänden noch entwickeln wird.

Mein Fazit:

Ich habe das Buch innerhalb von 3 Tagen durchgehabt. Der Schreibstil der Autorin war flüssig, spannend und interessant. Ich vergebe gerne 5 Sterne für dieses Buch, welches mich wirklich sehr unterhalten hat.


Die Rose-Harbor-Inn-Reihenfolge:

- Winterglück
- Frühlingsnächte
- Sommersterne
- Wolkenküsse
- Herbstleuchten
- Rosenstunden


Rezi: Debbie Macomber - Frühlingsnächte Rose Harbor Reihe Teil 2

Klappentext:

Jo Marie Rose hat nach einem schweren Schicksalsschlag in dem beschaulichen Küstenstädtchen Cedar Cove einen Neuanfang gewagt. Mit ihrem Bed & Breakfast, dem Rose Harbor Inn, steht sie nun vor einer neuen Herausforderung: Als Erinnerung an ihren verstorbenen Mann will sie einen weitläufigen, üppigen Rosengarten anlegen. Hilfe erhält sie dabei von Mark, einem begabten Handwerker, in dessen Gesellschaft sie sich fast schon gefährlich wohl fühlt. Doch auch ihre neuen Gäste halten Jo Marie in Atem, denn Mary und Annie tragen beide ein Geheimnis mit sich herum, dessen Grundsteine in Cedar Cove liegen …

 
 
 
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Veröffentlicht im Blanvalet-Verlag (15.02.2016)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3734101915
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Inhalt:

Jo Marie erhält wieder Gäste in ihrer kleinen Pension. Mary Smith verbringt ein paar Tage in Cedar Cove, doch es ist ihr anzusehen, dass es ihr nicht gut geht.
Annie hingegen ist das blühende Leben. Sie plant die Goldhochzeit ihrer Großeltern und versinkt in Arbeit, doch auch das tut ihr gut, versucht sie doch über die Trennung von ihrem Ex-Freund hinwegzukommen. Und auch bei dem Gold-Paar ist nicht immer alles eiteler Sonnenschein.

Der Teil 2 dieser Reihe hat mich wieder von Anfang an in seinen Bann gezogen. Eigentlich direkt von der ersten Seite an, denn Debbie Macomber hat eine Art zu schreiben, die muss einen sofort in den Bann ziehen. Es scheint, als seien ihr die Worte locker flockig aus den Händen in den Computer geflossen. 
Ich kann jetzt nicht unbedingt sagen, dass sich der Charakter von Jo Marie weiter entwickelt hat, doch sie fängt an, den Tod ihres Mannes zu verarbeiten und ihn zu akzeptieren. Wäre da nicht ein gewisser Anruf.
Mark hingegen ist nach wie vor verschlossen, macht er doch deutlich, das er nicht unbedingt auf die Hilfe anderer angewiesen ist, außer, als ihm in seiner Werkstatt ein schwerer Tisch auf die Beine fällt und der Hund von Jo Marie ein gewisses Gespür hat und unbedingt mit ihr raus will. Sie findet ihn und auch jetzt noch, in seiner Notlage, ist er nicht unbedingt freundlich zu ihr.

Die anderen Charaktere finde ich ebenfalls bemerkenswert und ich kann nur sagen, wenn ich, sollten mein Mann und ich das schaffen, eine so lange Zeit zusammen zu bleiben, wie das Goldhochzeitspaar, dann möchte ich auch so mit meinem Mann umgehen können. 

Mein Fazit:

Innerhalb kürzester Zeit hatte ich das Buch wieder durch. Und ich freue mich auf das nächste Band, welches ich mir bald zulegen werde, denn ich möchte wissen, wie es mit Jo Marie, aber auch mit Mark weiter geht. 5 Sterne für Teil 2.


Die Rose-Harbor-Inn-Reihenfolge:
- Frühlingsnächte
- Sommersterne
- Wolkenküsse
- Herbstleuchten
- Rosenstunden

Donnerstag, 1. Mai 2014

Rezi: Emma Burstall - Do you yoga?

Klappentext:

Sonnengrüße, Beckenbodentraining und verrenkte Gliedmaßen – das regelmäßige Training macht Carmen, Patrice, Percy und Susanne zu engen Freundinnen, die auch außerhalb des Fitnessstudios viel gemeinsam haben: Sie wohnen in tollen Häusern, haben Familie und Vorzeige-Ehen. Doch noch ahnt keine von ihnen, dass die sorgsam gepflegten Fassaden bald einstürzen werden …
Quelle: amazon.de

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Erschienen im Droemer-Knaur-Verlag ~*~ 9,99 €
Taschenbuchausgabe ~*~ 544 Seiten
ISBN: 978-3-426-50556-4
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Inhalt:

4 Frauen lernen sich in einem Fitnessstudio kennen und werden zu den besten Freundinnen. Alle haben so ihre eigenen kleinen Problemchen, die eine verzockt das ganze Geld beim Onlinepoker und hat Stress mit ihrem Ehemann.  Die andere ist eine Karrierefrau während ihr Mann daheim sich um die 4 Kinder kümmert, wobei er auch immer unzufriedener wird.
Patrice ist reich verheiratet und wünscht sich immer mehr und öfter, dass ihr Mann sie wieder mehr beachtet, doch immer öfter weist er sie zurück. Was steckt dahinter?

Eigentlich haben alle 4 Frauen wunderbare Vorzeigeehen und doch brökelt es hier und dort an der Fassade. Es sind 4 verschiedenen Leben gespickt mit Intrigen, Liebe und Freundschaft und darüber hinaus noch einiges mehr.

Die Autorin schreibt hier über Themen, die eigentlich jeden betreffen könnten. Sie bringt Witz mit in die Story, aber auch den nötigen Ernst. Als Außenstehende - Leserin - möchte man sich die eine oder andere Person einfach mal nehmen und sie ein wenig schütteln, damit sie aufwacht und sieht, was gerade um sie herum passiert.
Allerdings hat es mich auch zum nachdenken angeregt. Es gibt ja doch immer noch Themen in unserer Gesellschaft, die verpönt sind und wo man schief angeschaut wird, wenn man nur eine andere Meinung dazu äußert, als eigentlich gewünscht wird.
Erinnert hat mich die Story aber schon ein wenig an die Fernsehsendung Desperate Housewifes oder an die "Dientagsfrauen". 

Ich kann das Buch eigentlich nur weiterempfehlen, auch wenn ich mich zwischendrin gefragt habe, wieso dieser Titel??? "Do you yoga?" hat eigentlich so gar nichts mit der Story zu tun, außer das die 4 Ladies mal ein Wochenende ein Yoga-WE machen, das wars aber auch schon.

Mein Fazit:

Alles in allem kann ich sagen, hat mir das Buch gefallen, es war ein Pageturner aber dennoch reicht es nicht für die volle Punktzahl. Ich vergebe hier 4 Sterne.