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Dienstag, 4. September 2018

Rezi: Viveca Sten - Beim ersten Schärenlicht

Nora ist endlich wieder glücklich. In Jonas hat sie nach der Trennung von ihrem Mann einen neuen Partner gefunden. Dessen frühreife Tochter Wilma wiederum macht ihr Kopfzerbrechen – wie gut, dass sie für das Mädchen nicht verantwortlich ist. Wie alle schwedischen Jugendlichen möchte Wilma lieber mit ihren Freunden als mit der Familie Mittsommer feiern. Doch das Fest endet nicht gut, ein toter Jugendlicher am Strand bereitet der lustigsten Nacht des Jahres ein grausames Ende, und Wilma ist verschwunden. Thomas Andreasson muss einmal mehr nach Sandhamn, um die Ermittlungen aufzunehmen … Viveca Stens Roman hat alles, was das Fan-Herz begehrt: ein spannender, lebensnaher Fall, den Thomas Andreasson übernimmt, der gerade privat auf Wolke Sieben schwebt; dazu Sonne, Wasser, Wind und Sandhamn zur schönsten Jahreszeit, aber auch voller Touristen, die nicht nur Gutes im Schilde führen.


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Veröffentlicht im KiWi-Verlag (02.04.2015)
als TB gelesen ~*~ 416 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3462047585
Original-Titel: I stundens hetta
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Dies ist der fünfte Fall für Thomas Andreasson. Und auch diesmal ist der Fall nicht einfach, denn es ist Midsommer und viele Jugendliche feiern diesen Tag auf Sandhamn. Wilma, die Tochter von Jonas, möchte lieber mit ihren zwielichten Freunden feiern, als mit der neuen Freundin ihres Vaters. So wirklich kann sie sich nicht mit Nora anfreunden.
Doch Wilma taucht nicht zu der vereinbarten Zeit wieder auf. Was ist passiert?
Und dann taucht auch noch eine Leiche auf. 

Ich muss sagen, Viveca Sten bleibt ihrem Stil treu, dass sie den Fall sehr mit den privaten Dingen der Hauptcharaktere mischt. Allerdings finde ich, dass diesmal der Fall etwas mehr in den Hintergrund rückt. Ich hatte leider als Leser nicht das Gefühl, als das dieser wichtig wäre. Ja, es taucht eine Leiche auf, aber irgendwie spielen gerade die privaten Probleme von Nora eher im Vordergrund. Das fand ich diesmal nicht so schön. 
Desweiteren fand ich die generelle Stimmung in dem Buch ziemlich bedrückend. In gewisserweise passte sie zu manchen Szenen im Buch, aber ich wurde dieses Gefühl das komplette Buch über nicht los. Die Autorin versuchte zwar, falsche Spuren zu legen, um den Leser, also mich, auf die falsche Spur zu bringen, dennoch fehlte mir dieser Spannungsbogen, den sie in ihren anderen Büchern durchaus recht hoch gehalten hatte. 
Das Thema an sich ist brisant und ich finde es gut, dass sie da ihre eigenen Erfahrungen mit eingebracht hat. Und dennoch hat es mich nicht ganz so mitgenommen, wie ich es mir gewünscht hätte.
Was ich gut fand, die Autorin verlor sich nicht in detailverliebte Beschreibungen. Sie beschrieb zwar die Umgebung der Schären, die Insel, etc. aber sie hielt sich nicht lange damit auf. 



Meiner Meinung nach ist "Beim ersten Schärenlicht" das bisher schwächste Buch der Reihe rund um Thomas Andreasson und Nora. Daher gibt es auch nur 3 Sterne.

Die Reihe:


  • Tödlicher Mittsommer
  • Tod im Schärengarten
  • Die Toten von Sandhamn
  • Mörderische Schärennächte
  • Beim ersten Schärenlicht
  • Tod in stiller Nacht
  • Tödliche Nachbarschaft
  • Mörderisches Ufer 

Dienstag, 30. Januar 2018

Rezi: Camilla Läckberg - Die Eishexe

Ganz Fjällbacka ist auf den Beinen, denn ein kleines Mädchen wird vermisst. Vor 30 Jahren ist in den Wäldern des beschaulichen Küstenorts schon einmal ein Mädchen verschwunden und kurze Zeit später tot aufgefunden worden. Der Fall wurde jedoch nie geklärt, und nun ist die Unruhe groß. Bei seinen Ermittlungen stößt Hauptkommissar Patrik Hedström auf eine alte Legende aus dem 17. Jahrhundert. Sind andere Kinder auch in Gefahr? Dem bodenständigen Familienvater lässt dieser Fall keine Ruhe. Nur seine Frau, die Schriftstellerin Erica Falck, bewahrt einen kühlen Kopf. Schon lange recherchiert sie in dem alten Fall. Nun versuchen sie gemeinsam Licht in das Dickicht aus Geschichten und Gerüchten zu bringen.
Quelle Text und Bild:  List-Verlag





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Veröffentlicht im List-Verlag (02.01.2018)
als gebundene Ausgabe gelesen ~*~ 752 Seiten
geb. Ausgabe: 22,00 € ~*~ E-Book: 16,99 €
ISBN: 978-3471351079
Original-Titel: Häxan
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Dies ist mein erstes Buch der Autorin Camilla Läckberg gewesen, und ich muss sagen, sie hat mich gleich in ihren Band gezogen.
"Die Eishexe" ist Band 10 der Reihe um Erica Falck, der Journalistin, sowie Patrik Hedström, ihrem Mann und Polizist von Fjällbacka.

Für mich als Neueinsteigerin in diese Serie war es am Anfang etwas schwierig, aber das hatte nichts mit der Serie an sich etwas zu tun. Vielmehr hatte ich ein Problem, die vielen Figuren auseinander zu halten. Denn es wird nicht nur in der Vergangenheit im Jahre 1671/72 erzählt, sondern auch in der Gegenwart und 30 Jahre eher, als die kleine Stella verschwand. 
Ich habe mir eine Liste gemacht mit den Figuren, die irgendwie zusammen hängen. Einmal die Vergangenheit, einmal die Gegenwart und einmal die Figuren, die damals mit dem Fall Stella zu tun hatten. Das hat mir ein wenig geholfen, aber je mehr ich gelesen habe, desto besser konnte ich die Figuren auseinander halten.

Der Schreibstil der Autorin hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Ich habe es genossen, eine Lesereise nach Schweden zu unternehmen. Wer weiß, wenn ich im Sommer Schweden besuche, vielleicht komme ich ja auch nach Fjällbacka....

Ich möchte gar nicht groß auf die Geschichte eingehen, nur ein paar Worte. Mich hat es total beeindruckt, wie die Autorin hier das Thema der Flüchtlinge mit aufgenommen hat, und wie sie absolut glaubhaft beschrieben hat, wie sich diese Menschen fühlen, was sie durchgemacht haben, auch wenn sie da nicht zu sehr ins Detail gegangen ist.

Mit dem Thema an sich kann nicht jeder umgehen, das ist mir bewusst gewesen, als ich mir den Klappentext durchgelesen habe. 

Ein kleiner Kritikpunkt habe ich aber dennoch anzubringen. Dieses Cover passt so rein gar nicht zu dem Buch, wobei ich auch sagen muss, das Original Cover wirkt bei weitem beängstigender.





 Definitiv ein Buch, das mich mitgerissen hat. Das meinen Atem zum stocken gebracht hat. Die Autorin versteht es definitiv, den Leser zu unterhalten und diesen mitzunehmen. Camilla Läckberg versteht es, authentische Figuren zu zeichnen und denen Leben einzuhauchen. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung von mir!!

Ich habe dieses Buch bei Lovelybooks gewonnen und habe an der Leserunde dort teilgenommen. Ich bedanke mich herzlich bei Lovelybooks, sowie beim List-Verlag für das Rezensionsexemplar!


Die Reihenfolge der Falck & Hedström-Reihe:


  • Die Eisprinzessin schläft (2003)
  • Der Prediger von Fjällbacka (2004)
  • Die Töchter der Kälte (2005)
  • Die Totgesagten (2006)
  • Engel aus Eis (2007)
  • Meerjungfrau (2008)
  • Der Leuchtturmwärte (2009)
  • Die Engelmacherin (2011)
  • Die Schneelöwin (2014)
  • Die Eishexe (2017)

Dienstag, 18. April 2017

Rezi: Viveca Sten - Die Toten von Sandhamn

Klappentext:

Als Thomas’ Jugendfreundin Nora durch einen Zufall herausfindet, dass ihr Mann sie hintergeht, fährt sie trotz Eis und Schnee mit ihren Söhnen nach Sandhamn, um in Ruhe nachdenken zu können. Die Inselbewohner sind erschüttert, denn gerade ist ein Mädchen verschwunden – noch geben die Eltern die Hoffnung nicht auf, dass sie ihre Tochter lebend zurückbekommen. Doch dann machen ausgerechnet Noras Söhne beim Spielen eine schreckliche Entdeckung ...
Knapp 100 Jahre zuvor: Der kleine Thorwald leidet unter den brutalen Ausbrüchen seines Vaters. Dieser vergöttert die Tochter, misshandelt aber den Sohn; die Mutter schaut untätig zu. Thorwald möchte von der Insel fliehen.
Geschickt flicht Viveca Sten aus diesen beiden Erzählsträngen einen Roman, der jeden sofort in Bann zieht und viel über das Leben auf der Schäreninsel im Lauf der Zeiten erzählt.

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Veröffentlicht im KiWi-Verlag (18.04.2013)
als TB gelesen ~*~ 368 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3462044942
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Inhalt:

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen beschrieben. Einmal in der Gegenwart, in der ein Mädchen verschwindet und bis dato keine Leiche aufgetaucht ist. 
Doch als die Kinder von Nora beim spielen in ein Loch fallen und etwas schreckliches entdecken, ist allen fast sehr schnell klar, um wen es sich dabei handeln muss.
Knapp 100 Jahre früher muss Thorwald die Gewalt seines Vaters über sich ergehen lassen. Nichts kann er seinem Vater recht machen. In der Schule ist er auch nicht gerade eine Leuchte. Am schlimmsten leidet er, als seine Mutter noch ein Kind bekommt und der Vater das Mädchen vergöttert. 
Doch als Leser fragt man sich, was hat diese Geschichte 100 Jahre zuvor mit der Gegenwart zu tun? Wie hat die Autorin all das zusammen verstrickt? Wo läuft der rote Faden lang?
Erst nach und nach wird klar, wie alles zusammen hängt und ich finde die Lösung sehr gut. Ich bin nicht so richtig darauf gekommen, wie alles zusammen hängen könnte. In gewisser Weise hat man vielleicht eine Ahnung, aber ich gestehe, ich hatte sie nicht.
Thomas Andreasson ermittelt wieder, doch irgendwie kam er mir dieses Mal etwas blass vor. Ich fand keinen richtigen "Draht" zu ihm, wie schonmal in den Büchern zuvor. 
Ich hatte beim lesen das Gefühl, es dreht sich hauptsächlich um die Vergangenheit und dann um Nora in der Gegenwart, die ihre eigenen Probleme lösen muss. Da rückt die Aufklärungsarbeit irgendwie in den Hintergrund, wahrscheinlich fand ich auch deswegen keinen Draht zu dem Ermittler.

Der Schreibstil ist wie gewohnt locker flockig. Ich hatte keine Probleme, in die Geschichte zu finden, auch wenn es etwas verwirrend war, da ich diese Zeitsprünge von der Autorin nicht kannte. Etwas weniger Probleme, etwas mehr Ermittlungsarbeit, weniger privates... ich glaube, das hätte dieser Geschichte etwas besser getan.

Mein Fazit:

Ich vergebe für den dritten Fall von Thomas Andreasson 3,5 Sterne. Mehr kann ich nicht geben, da mich doch das eine oder andere arg gestört hatte. Ich für meinen Teil hoffe einfach, dass der nächste Band wieder besser wird.


Reihenfolge der Thomas Andreasson-Reihe von Viveca Sten:

- Tödlicher Mittsommer
- Tod im Schärengarten
- Die Toten von Sandhamn
- Mörderische Schärennächte
- Beim ersten Schärenlicht
- Tod in stiller Nacht
- Tödliche Nachbarschaft
- Mörderisches Ufer


Dienstag, 13. Dezember 2016

Rezi: Arne Dahl - Sieben minus Eins

Klappentext:

Als er die Blutspuren in dem labyrinthischen Kellerverlies findet, ist sich Kriminalkommissar Sam Berger sicher: Das unerklärliche Verschwinden der jungen Frau steht mit früheren Fällen in Verbindung, es muss weitere Opfer desselben Täters geben. Nur fehlt von denen jede Spur. Mit seiner waghalsigen Theorie von einem Serientäter steht Sam Berger alleine da und gerät bald von mehreren Seiten unter Beschuss. Allan Gudmundsson, sein Chef, hat wenig Verständnis für Bergers riskante Alleingänge und droht, ihn zu feuern. Dann entdeckt Sam Berger Spuren. Spuren, die nur er lesen kann, gelegt von einem Menschen, der ihn allzu gut zu kennen scheint. Sie führen ihn zu einem verlassenen alten Bootshaus und von dort zu einer längst verloren geglaubten Erinnerung. Tief verborgen in Bergers Vergangenheit gibt es etwas, das ihn mit den brutalen Verbrechen verbindet. Etwas, das lange Zeit keine Bedeutung zu haben schien, und das der Täter jetzt mit gutem Grund ans Licht holt. „Sieben minus eins“ ist der Beginn einer neuen Krimiserie um das Ermittlerduo Sam Berger und Molly Blom – psychologisch raffiniert, voller abgründiger Wendungen und unerhört spannend.

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Veröffentlicht im Piper-Verlag (01.09.2016)
als broschierte Ausgabe gelesen ~*~ 416 Seiten
broschierte Ausgabe: 19,99 € ~*~ E-Book 14,99 €
ISBN: 978-3492057707
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Inhalt:

Sam Berger, ein Polizist, der gern Alleingänge tätigt, hat eine Theorie: Das junge 15jährige Mädchen, welches seit Wochen unauffindbar ist, gehört einer Serie von entführte Mädchen an. Doch sein Chef hat ihm verboten, überhaupt das Wort "Serie" in den Mund zu nehmen. Doch Sam hält an seiner Theorie fest. Denn was die anderen nicht wissen, an jedem "Tatort" wird ihm ein Hinweis hinterlassen. Winzig kleine Zahnräder, bei denen nur er weiß, von wem sie sein könnten. Nur er und Molly Blom. 
Doch bis die beiden zusammen arbeiten, vergeht einige Zeit, die auf Misstrauen und Missverständnisse aufbaut.

Dieses neue Buch von Arne Dahl wurde ziemlich beworben, hat auch einige gute Kritiken erhalten, die ich im Laufe des Buches immer mal wieder gelesen habe. Doch fragte ich mich, wofür???

Ich habe elendig lange gebraucht, um dieses Buch zu lesen, immer wieder habe ich ein anderes Buch vorgezogen, denn ich konnte keinerlei Beziehung zu Sam Berger oder aber Molly Blom aufbauen. Beide Charaktere waren für mich eintönig, nicht greifbar. Ich konnte sie mir nicht vorstellen, weil sie für mich als schwarz-weiße Silouette agierte. Selbst die Landschaft Schwedens war für mich eher eintönig beschrieben, was ich sehr schade fand, denn Schweden ist ein wunderschönes Land.

Die Story an sich war sehr gut, doch auch hier finde ich, hätte der Autor mehr rausholen können. Mehr mit Spannung arbeiten, denn die hat mir fast gänzlich gefehlt.

Mein Fazit:

Leider konnte mein erster Arne Dahl mich überhaupt nicht überzeugen. Story an sich sehr gut, doch fehlten wichtige Sachen für mich. Ich habe auch das ganze Schreiben von Herrn Dahl als ziemlich sprunghaft empfunden. 2 Sterne, mehr kann ich nicht geben, und eigentlich wäre es noch weniger, aber es waren gute Ansätze da...

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Rezi: Hjorth & Rosenfeldt - Die Frauen, die er kannte

Klappentext:

Sebastian Bergman, Kriminalpsychologe: SEIN GEGNER IST IHM EBENBÜRTIG. Wieder wurde in Stockholm eine Frau ermordet, es ist bereits das dritte Opfer. Auch sie trug ein hellblaues Nachthemd, wurde brutal vergewaltigt, ihre Kehle aufgeschlitzt. Kommissar Höglund und seine Kollegen stehen unter großem Druck, denn die Abstände zwischen den Taten werden kürzer. Und die Handschrift deutet auf einen berüchtigten Serienmörder: Edward Hinde, manipulativ, grausam, hochintelligent. Doch Hinde sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt. Höglund bleibt nichts anderes übrig, als jenen Mann ins Team zu holen, der Hinde einst hinter Gitter brachte – Kriminalpsychologe Sebastian Bergman. Für den Kommissar und sein Team ist der arrogante Einzelgänger eine Zumutung, für Bergman wird der Fall zum Albtraum: Denn der Name des vierten Opfers ist ihm nicht unbekannt...

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Erschienen im Rowohlt-Verlag ~*~ 752 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,99 €
ISBN: 978-3-499-25671-4
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Inhalt:

Sebastian Bergmann befindet sich nach wie vor in einem dunklen Loch, knabbert er nach wie vor daran, dass er Frau und Kind beim Tsunami verloren hat. Doch auch die Neuigkeit über die Identität seiner schon erwachsene Tochter holt ihn nicht aus dem dunklen Loch heraus. 
Erst als er aus den Medien erfährt, dass es drei Frauenleichen gab und er mehr Details darüber erfährt, beginnt er sich aufzurappeln. Er weiß, wer dahinter steckt. Und er will dem Team rund um Torkel, Vanja, Ursula und Billy helfen, doch durch ihren letzten Einsatz sind alle nicht wirklich begeistert. Und doch erhält Sebastian eine Chance.
Ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen einen Mörder, der eigentlich hinter Gittern sitzt.

Dieser Thriller hat mich von Anfang an in seinen Bann gerissen und nur selten wieder los gelassen. Ich war fasziniert von der Geschichte, von dem Ablauf und wie die Autoren die Spannung über einen so langen Zeitraum halten konnten.
Was soll ich sagen? Ich als Leserin durfte mehr über Ursula erfahren, mehr über Sebastian, mehr über Torkel, Billy und Vanja. Ich wurde nicht zugebombt mit Informationen sondern bekam sie Häppchenweise serviert und das fand ich total gut.
Die Figuren, egal ob gut oder böse, waren allesamt sehr gut ausgearbeitet und interessant. 

Das Autorenduo hat die Spannungskurve sehr weit oben gehalten über die gesamten 752 Seiten und sowas hat man selten, bzw. erlebt man als Leser doch selten. 

Ich bin schon super gespannt, wie es in Band 3 weiter geht und freue mich schon darauf, wenn es als Taschenbuch verfügbar ist.

Fazit:

Alles in allem ein super Buch, das Gesamtpaket hat gestimmt, mehr kann man nicht sagen! 5 Sterne!!!!

Samstag, 12. Oktober 2013

Rezi: Lars Kepler - Der Hypnotiseur

Klappentext:

Vor den Toren Stockholms wird an einem Sportplatz die Leiche eines brutal ermordeten Mannes entdeckt. Kurz darauf werden Frau und Tochter ebenso bestialisch getötet aufgefunden. Offenbar wollte der Täter die ganze Familie auslöschen. Doch der Sohn überlebt schwer verletzt. Als Kriminalkommissar Joona Linna erfährt, dass es ein weiteres Familienmitglied gibt, eine Schwester, wird ihm klar, dass er sie vor dem Mörder finden muss.





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Erschienen im Bastei-Lübbe-Verlag ~*~ 656 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,99 €
ISBN: 978-3-404-16343-4
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Inhalt:

Eine mit zahlreichen Messerstichen übersäte Leiche wird gefunden, doch das ist noch nicht alles. Sie ist bestialisch zugerichtet, zerstückelt.
Joona Linna mischt sich in die Ermittlungen ein und erfährt so, dass die Familie des Familienvaters ebenfalls ermordet wurde, bis auf den Sohn.
Dieser wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.
Joona setzt sich mit dem Hypnotiseur Eric Maria Bark in Verbindung und veranlasst, dass der Junge hypnotisiert wird. Während dieser Hypnose, so Eric Maria Bark, kann der Patient nicht lügen und so kommt heraus, dass der Junge der Mörder ist. Doch Joona glaubt nicht wirklich daran.
Er macht sich auf die Suche nach der Schwester, denn der Junge verschwindet aus dem Krankenhaus. Die Schwester schwebt in Gefahr und so wird sie in einer geheimen Wohnung untergebracht.
Wer ist nun der Mörder? Wer hat die Familie so bestialisch zugerichtet?
Als die Medien davon erfahren, dass sich der Hypnotiseur in den Fall eingemischt hat, geht die Presse auf ihn los. Kurze Zeit später wird sein Sohn entführt, der schwer krank ist. Es beginnt eine Suche auf Leben und Tod....

Dieses Buch ist der Anfang einer Reihe rund um den Kriminalkommissar Joona Linna. Er ermittelt mit seinen eigenen Methoden und setzt diese ebenfalls sehr erfolgreich durch. Ebenfalls sucht er immer wieder die Bestätigung, dass er Recht hatte.
Allerdings, so muss ich gestehen, habe ich mir vom ersten Band viel mehr erhofft, denn die Figuren sind grau in grau, wenig ausgemalt, wenig charakterlich dargestellt. Vielleicht war es deshalb so, weil es einfach zuviele Hauptfiguren in diesem Thriller vorhanden waren.
Diverse Handlungsstränge konnte ich absolut nicht nachvollziehen, so dass ich die eine oder andere Szene nochmal durchgelesen habe, um eventuell dahinter zukommen, was das Autoren-Duo damit meinte. Ebenso waren ein paar unlogische Szenen in dem Buch enthalten - jeder, der das Buch gelesen hat, wird eventuell wissen, was ich meine,
Der Thriller startete echt super spannend. Ich wollte wissen, wie es weiter geht, wer der Mörder sein könnte, ob es wirklich derjenige war, der zu Anfang erwähnt wurde. Doch leider ließ die Spannungskurve nach geraumer Zeit deutlich nach. 
Mir persönlich war der zähe und langatmige Rückblick in die Welt des Hypnotiseurs zu lang. Er wollte nicht enden.

Ich hatte ja schon ein Buch von Lars Kepler gelesen, nämlich Flammenkinder. Und ich dachte mir, jetzt möchte ich die Geschichte rund um Joona Linna mal von Anfang an lesen.
Ich muss gestehen, ich habe vorher gar nicht gewusst, dass es sich hier um ein Autoren-Duo handelt, auch wenn das jetzt unlogisch klingen mag. Normal fällt es auch nicht wirklich auf, wenn 2 Autoren an einem Buch arbeiten.  Ich habe mir auch keinerlei Rezensionen vorher zu dem Buch durchgelesen.

Mein Fazit:

Ich habe mir wesentlich mehr von dem Buch versprochen, als ich im Nachhinein bekommen habe. Es war zwar gut, aber dennoch irgendwie nicht gut genug, als das es mich vom Hocker gehauen hätte. Wahrscheinlich hat es deshalb so lange gedauert, bis ich es durch hatte. Ich vergebe dem Buch .
2,5 Sterne