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Mittwoch, 3. Juli 2013

Rezi: Trudi Canavan - Sonea - Die Hüterin - gelungene Fortsetzung

Klappentext:

Sonea ist die mächtigste Magierin von Kyralia. Dennoch ist sie nicht imstande, ihren eigenen Sohn zu beschützen.
Eigentlich wollte der junge Lorkin nicht mehr, als endlich aus dem Schatten seiner Mutter Sonea zu treten. Doch den Weg, den er dazu wählt, führt ihn in die Arme der Schwarzen Magier von Sachaka - Soneas schlimmsten Feinden.

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Erschienen im Penhaligon-Verlag ~*~ 576 Seiten
geb. Ausgabe ~*~ 19,95 €
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Inhalt:

Ein neuer Dieb - Skellin - treibt sein Unwesen in der Unterwelt von Imardin, der Stadt, in der einst Cery ein sehr großer Dieb war. Doch die Zeiten haben sich verändert. Skellin hat etwas neues nach Imardin importiert - Feuel. Es macht süchtig und abhängig. Nicht nur die niederen Leute von Imardin sind dem tückischen Zeugs verfallen, sondern auch Magier.
Cery stellt sich Skellin vor und teilt ihm unterdes auch mit, das eine wilde Magierin ihr Unwesen in Imardin treibt. Zusammen mit Sonea versucht er diese wilde Magierin zu fangen, denn ein jeder weiß, dass es keine wilden Magier in den verbündeten Ländern geben darf. Entweder sie schließen sich der Gilde an oder aber es werden deren Kräfte blockiert.
Unterdes unterbreitet Lorkin seiner Mutter Sonea, dass er mit Lord Dannyl nach Sachaka reisen wird um Dannyl in seiner Botschaftertätigkeit zu unterstützen. Dannyl ist weiterhin auf der Suche nach Daten und Fakten aus der Zeit, als Imardin zerstört wurde. 
Doch es bleibt nicht dabei, denn Lorkin soll getötet werden, denn er ist der Sohn von dem ehemaligen Hohen Lord Akkarin und ist nicht gern dort gesehen. 
Tyvara schützt ihn vor einer Frau, die ihm während des Beischlafs sämtliche Magie entziehen wollte. Sie nimmt ihn mit zu dem Versteck der Verräterinnen. 
Sonea ist alles andere als einverstanden damit, das ihr Sohn freiwillig mitgeht, aber ihr bleibt nichts anderes übrig, denn sie darf Imardin, noch Kyralia überhaupt verlassen.

Die Geschichte wird viele Jahre nach der Invasion von Imardin weiter erzählt. Sonea hat einen erwachsenen Sohn, der aber im Schatten seiner Mutter steht. Er ist der Sohn von Akkarin, Soneas einstige große Liebe. 
Ich finde, die Autorin hat hier sehr gut an die letzten Bände angeknüpft. Ein paar kleine Rückblenden gab es, aber nicht zuviel, als das es sich in die Länge gezogen hätte.
Gut fand ich, dass wieder altbekannte Figuren eine Hauptrolle spielten und das neue Figuren hinzu kamen.
Der Erzählstil ist wieder so, wie man es aus der Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier" kennt. 
Neue Probleme und Rätsel gibt es zu lösen und diese sind nicht gerade einfach.

Wer die vorherige Trilogie geliebt hat, wird den Anfang dieser Sonea-Trilogie ebenfalls lieben, denn auch diesmal hat die Autorin wieder mit sehr viel Liebe zum Detail gearbeitet. 
In jedem Absatz spielte eine andere Person die Hauptrolle und ich hatte überhaupt keine Probleme, mich sofort zurecht zu finden.

Ich muss sagen, mir hat es auch geholfen, das Buch "Magie" zu lesen, auch wenn ich nicht so begeistert davon war. Aber man verstand noch einiges besser in der Geschichte, als es vorher der Fall war. 

Lest das Buch und taucht ein in die Welt von Kyralia und Sachaka. In eine Welt voll Feuel, Magie und Zweifel.

Mein Fazit:

Ein toller Beginn für eine Fortsetzung. Ich vergebe hier 4,5 Sterne!

1 Kommentar:

  1. Hast du die Reihen direkt nacheinander gelesen? Bei mir lagen dazwischen ca. 4 Jahren, sodass mir der Einstieg bei Sonea etwas schwerfiel, weil es für mich zu wenige Rückblenden gab. Man könnte natürlich sagen, eigene Schuld, aber ich finde, es wurde vieles angedeutet, aber nicht nochmal sauber erklärt für Leute, die ein bisschen Pause zwischen den Reihen gelassen haben oder gar mit der Sonea-Reihe begonnen haben.

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