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Montag, 27. April 2015

Rezi: Trudi Canavan - Die Begabte

Klappentext:

Dieses Buch ist pure Magie!

Der junge Archäologe Tyen entdeckt ein magisches Buch, in dem seit vielen Jahrhunderten das Bewusstsein einer Frau gefangen ist: Pergama war einst eine talentierte Buchbinderin, bis ein mächtiger Magier sie mit einem Zauber belegte und dazu verfluchte, für alle Zeit das Wissen der Welt in sich aufzunehmen. Und so weiß Pergama, dass Tyens Heimat und allen, die ihm am Herzen liegen, eine schreckliche Katastrophe droht. Allerdings kann sie Tyen nur helfen, wenn es ihm gelingt, den Fluch des Buches zu brechen. Und tatsächlich hat Tyen keinen dringlicheren Wunsch, als Pergama zu befreien – der längst seine Liebe gehört.

Der Auftakt zur neuen Fantasy-Trilogie ...

Quelle: amazon.de

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Erschienen im Penhaligon-Verlag ~*~ 672 Seiten
geb. Ausgabe ~*~ 19,99 €
ISBN: 978-3764531058
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Inhalt:

Die Geschichte beginnt damit, dass ich als Leserin Tyen kennen lerne, der bei Grabungen einen ungewohnten Fund macht. Er findet in einem Grab ein Buch, ohne Inhalt, ohne Aufschrift, etc. 
Bald findet er heraus, dass das Buch Pergama heißt und von einem sehr starken Zauberer in ein Buch verwandelt wurde. Sie hat keinerlei Emotionen, sie ist nur dafür geschaffen worden, sämtliches Wissen der Menschheit in sich zu speichern. Jeder, der sie berührt, gibt sein Wissen automatisch an sie weiter.
Es gibt aber Menschen, die ihm Pergama abspenstig machen wollen und bestehlen ihn. Doch sein dringlister Wunsch besteht darin, Pergama zu retten.

Im zweiten Handlungsstrang lernte ich Rielle kennen, die ein "normales" Mädchen ist, was "Schwärze" sehen kann. Doch ihre Tante brachte ihr bei, das man darüber nicht spricht, wenn man Schwärze sehen kann. Mit der Schwärze wird die Magie bezeichnet, die aus der Umgebung der Menschen entzogen wird. Die Benutzung der Magie hinterlässt nichts als Schwärze, die erst nach einiger Zeit wieder verschwindet. Rielle ist aber im Laufe der Geschichte gezwungen, Magie einzusetzen, welches die Priester herausfinden. Und so muss sie sich auf den Weg in eine entlegene Gegend machen, mit der Verpflichtung, nie wieder Magie zu benutzen, es sei denn, ihr Leben hängt davon ab.

Zwei Handlungsstränge, die eigentlich so gar nichts miteinander zu tun haben. Der eine flüchtet von der Universität in Richtung fernen Süden, wo ihn die Professoren der Uni nicht aufgreifen können. Das Mädchen hingegen muss ihre Heimat verlassen, weil sie geächtet ist, denn Frauen ist es untersagt, Magie zu benutzen.

Der Titel des Buches "Die Begabte" war für mich irgendwie überhaupt nicht passend. Das hätte wahrscheinlich dann besser gepasst, wenn es sich nur um Rielle gedreht hätte und nicht auch noch um Tyen, der mir wesentlich sympatischer war, als Rielle, die ziemlich naiv daher kam. Im Original heißt es übrigens "Thief´s Magic - Book One of Millenium´s Rule".
 
Auch wenn mir Tyen sympatisch war, so konnte ich zu beiden Hauptcharakteren überhaupt keinen Bezug aufbauen. Mir fehlte die Lebendigkeit in den Personen, auch konnte ich mir die Welt nicht vorstellen, in denen beide leben.
Auch fand ich den ständigen Wechsel zwischen den beiden Personen nervig. Da hatte man sich gerade erst wieder in der Geschichte rund um Tyen zurecht gefunden, wurde schon wieder zu Rielle gewechselt. 

Ich hatte auch das Gefühl, dass hier jemand ganz anderes geschrieben hat und es nicht die Autorin Trudi Canavan persönlich gewesen ist. Diesen Kommentar habe ich schon öfters gelesen im Internet und der hatte mir, bevor ich das Buch überhaupt gelesen habe, unheimlich zu denken gegeben, denn ich habe die Bücher rund um Sonea echt verschlungen.

Dementsprechend enttäuscht war ich, als ich "Die Begabte" beendet hatte.

Mein Fazit:

Mein Fazit fällt dementsprechend schlecht aus. Ich bin arg enttäuscht von dem Buch, von den Charakteren, der erschaffenen Welt. Auch wenn die Naivität von Rielle gewollt war, so hätte die Autorin ihr trotzdem mehr Tiefe - Farbe - verleihen können.
Enttäuschende 2,5 Sterne!

Freitag, 16. August 2013

Rezi: Trudi Canavan - Sonea - Die Königin - wunderbares Ende

Klappentext:

Sonea, die Schwarze Magierin von Kyralia, ist überglücklich, als ihr Sohn Lorkin von den Sachakanischen Rebellen freigelassen wird. Endlich wird er nach Hause zurückkehren. Aber zuvor verlangt der König von Sachaka, dass der junge Mann alle Informationen preisgibt, die er über die Verräterinnen hat. Doch Lorkin hat sich in eine der Rebellinnen verliebt und ist nicht bereit, sie auszuliefern. Der Sachakanische König droht, Lorkin sein Wissen mit Gewalt zu entreißen. Da bricht Sonea das oberste Gesetz für Schwarze Magier und verlässt Kyralia. Sie wird ihren Sohn nicht im Stich lassen – und hofft, dass ihr Eingreifen keinen Krieg auslöst …





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Erschienen im Penhaligon-Verlag ~*~ 608 Seiten
geb. Ausgabe ~*~ 19,99 €
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Inhalt:

Die Verräterinnen haben Lorkin ziehen lassen, doch seine Freiheit währt nicht lange, denn der sachakanische König Amakira will wissen, wo sich die Verräterinnen aufhalten. Dieses Geheimnis will er Lorkin entlocken, doch wie will er es machen, wenn Lorkin sich keiner Gedankenlesung unterziehen will?

Cery ist mit Gol und Ayni auf der Flucht. Skellin, ein wilder Magier und Feuel-Händler, hat ihn in seinem alten Versteck aufgestöbert. Eine Flucht beginnt und sie müssen sich verstecken. Wo ist es da am besten? Natürlich unter der Gilde. Doch lange währt hier die Sicherheit sicherlich auch nicht und so wollen Gol und Cery eine Falle für Skellin vorbereiten. Lilia will ihnen dabei helfen.

Sonea ist zunächst erleichtert, dass Lorkin auf freiem Fuß ist. Doch als er dann wieder gefangen genommen wird, erlaubt ihr der Kyralische König, sowie der hohe Lord der Gilde, sich auf den Weg nach Sachaka zu machen, um dort für die Freilassung Lorkins zu sprechen. Regin begleitet sie.

Nun ich muss sagen, ich bin doch etwas mit Wehmut an das letzte Buch der Trilogie heran gegangen. Ich liebe die 6 Bücher über Sonea und ihr Leben in der Gilde.
Es sind Bücher, die man einfach immer wieder lesen kann, ähnlich wie Harry Potter, obwohl ich mir defnitiv nicht erlaube, die Bücher zu vergleichen.

Ich fand es gut, dass die Autorin im letzten Teil nicht noch mehr neue Figuren hat auftauchen lassen, sondern es bei den Figuren aus dem zweiten Band belassen hat.
Auch rätselt man, wer der Verräter in der Gilde ist und ich fand es gut, dass ich von der Autorin mehrfach auf die falsche Fährte gelockt wurde.
Die Geschichte an sich ist wieder gut durch dacht, allerdings, so muss ich sagen, die Kämpfe zum Schluss des Buches sind mir persönlich viel zu kurz geraten. Ich denke da nur an die Kämpfe aus dem Buch "Magie", die wirklich sehr schön geschildert wurden. Es hat mich daran erinnert, das eine Dampfwalze durchs Buch gerauscht ist und alles war platt. So kam es mir vor, dafür gibt es Punktabzug.

Schade, dass es vorbei ist, ich würde gern mehr lesen, aber wer weiß was noch kommt, denn die Autorin hat das Ende des Buches insoweit offen gelassen, als das man sagen könnte, es ist noch genug Stoff für ein paar weitere Bücher vorhanden.
Was passiert zum Beispiel mit Sachaka? Wird die neue Königin des Landes in Verhandlung mit den verbündeten Ländern treten?

Mein Fazit:

Am Ende wäre mehr besser gewesen, denn das war eindeutig zu wenig. Dennoch sage ich, 4,5 Sterne sind passend für das Buch. Schade, das es vorbei ist... ;(

Freitag, 5. Juli 2013

Rezi: Trudi Canavan - Sonea - Die Heilerin - einfach klasse

Klappentext:

Wenn Feinde zu Verbündeten werden....

Lorkin, der Sohn der Schwarzen Magierin Sonea, wird in Sachaka von einer Rebellengruppe gefangen gehalten. Seine Häscher hoffen von ihm die Kunst der Heilung durch Magie zu erlernen, die in Sachaka unbekannt ist. Lorkin ist fest entschlossen, das Geheimnis zu wahren. Doch dann verliebt er sich in eine der Rebellinnen...





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Erschienen im Penhaligon-Verlag ~*~ 576 Seiten
geb. Ausgabe ~*~ 19,99 €
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Inhalt:

Lorkin ist nach wie vor bei den Verräterinnen und hat sich eingelebt. Er wird in die Arbeiten mit einbezogen. Kalia, eine von denen, die Lorkin am liebsten tot sehen wollen, behält ihn gut im Auge, damit sie mitbekommt, falls er heilende Magie anwendet. 
Dannyl hat indes eine neue Gehilfin bekommen, die ihn bei den Botschaftertätigkeiten unterstützen soll. Er geht verschiedenen Hinweisen nach und versucht weitere Verbündete zu gewinnen. Und dann trifft ein neuer Botschafter ein. 
Lilia freundet sich mit Naki an. Beide stammen aus unterschiedlichen Häusern. Lilia ist in einer ärmeren Familie groß geworden, während Nakis Familie großes Ansehen genießt. Doch Freunde warnen Lilia vor Naki, die aber nicht hören will, denn sie fühlt sich in Nakis Anwesenheit einfach nur wohl. Liegt das an dem Feuel? 
Dorrien ist in der Stadt eingetroffen, zusammen mit seiner Frau und seinen Töchtern. Er hilft Sonea, einen Mord aufzuklären, bei dem schwarze Magie benutzt wurde. Die Schuldige wird schnell gefunden, doch war sie es wirklich? 
Die wilde Magierin ist gefangen genommen worden, doch sie bekommt Hilfe und kann fliehen. Sie ist die Mutter von Skellin, der Dieb, der Feuel nach Imardin importiert hat.

Hier spielen wieder die altbekannten Personen mit, aber es kommen auch wieder neue Personen hinzu. Das klingt fast so, als wären unzählige Personen da, die eine Hauptrolle spielen, was auch einerseits stimmt, aber die Handlungen sind in einzelne Abschnitte unterteilt.
Die Abschnitte innerhalb der Kapitel waren nicht zu lang, aber auch nicht zu kurz. Die Autorin verstand es, an einer spannenden Stelle aufzuhören und mit einer anderen Gruppe von Personen weiter zu erzählen. Manchmal war es ärgerlich, weil ich ja doch wissen wollte, wie es weiter geht, aber dann hat sie mich mit dem anderen Erzählstrang ebenfalls wieder in ihren Bann gezogen, was dann den Ärger schnell wieder verfliegen ließ.

Überhaupt hat die australische Autorin es geschafft, mich immer wieder zu überraschen, in dem sie diverse Wendungen in die Geschichte hat einfließen lassen, wo man gar nicht mit gerechnet hat. Mit anderen Dingen rechnete man, aber es war interessant den Weg dahin mitzuerleben.

Mein Fazit:

Eine spannende Fortsetzung der Sonea-Reihe. Ich bin schon super gespannt auf das letzte Buch der Trilogie und bin ehrlich gesagt, jetzt schon traurig, wenn es dann wohl vorbei ist. Ich vergebe hier wieder 4,5 Sterne!

Mittwoch, 3. Juli 2013

Rezi: Trudi Canavan - Sonea - Die Hüterin - gelungene Fortsetzung

Klappentext:

Sonea ist die mächtigste Magierin von Kyralia. Dennoch ist sie nicht imstande, ihren eigenen Sohn zu beschützen.
Eigentlich wollte der junge Lorkin nicht mehr, als endlich aus dem Schatten seiner Mutter Sonea zu treten. Doch den Weg, den er dazu wählt, führt ihn in die Arme der Schwarzen Magier von Sachaka - Soneas schlimmsten Feinden.

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Erschienen im Penhaligon-Verlag ~*~ 576 Seiten
geb. Ausgabe ~*~ 19,95 €
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Inhalt:

Ein neuer Dieb - Skellin - treibt sein Unwesen in der Unterwelt von Imardin, der Stadt, in der einst Cery ein sehr großer Dieb war. Doch die Zeiten haben sich verändert. Skellin hat etwas neues nach Imardin importiert - Feuel. Es macht süchtig und abhängig. Nicht nur die niederen Leute von Imardin sind dem tückischen Zeugs verfallen, sondern auch Magier.
Cery stellt sich Skellin vor und teilt ihm unterdes auch mit, das eine wilde Magierin ihr Unwesen in Imardin treibt. Zusammen mit Sonea versucht er diese wilde Magierin zu fangen, denn ein jeder weiß, dass es keine wilden Magier in den verbündeten Ländern geben darf. Entweder sie schließen sich der Gilde an oder aber es werden deren Kräfte blockiert.
Unterdes unterbreitet Lorkin seiner Mutter Sonea, dass er mit Lord Dannyl nach Sachaka reisen wird um Dannyl in seiner Botschaftertätigkeit zu unterstützen. Dannyl ist weiterhin auf der Suche nach Daten und Fakten aus der Zeit, als Imardin zerstört wurde. 
Doch es bleibt nicht dabei, denn Lorkin soll getötet werden, denn er ist der Sohn von dem ehemaligen Hohen Lord Akkarin und ist nicht gern dort gesehen. 
Tyvara schützt ihn vor einer Frau, die ihm während des Beischlafs sämtliche Magie entziehen wollte. Sie nimmt ihn mit zu dem Versteck der Verräterinnen. 
Sonea ist alles andere als einverstanden damit, das ihr Sohn freiwillig mitgeht, aber ihr bleibt nichts anderes übrig, denn sie darf Imardin, noch Kyralia überhaupt verlassen.

Die Geschichte wird viele Jahre nach der Invasion von Imardin weiter erzählt. Sonea hat einen erwachsenen Sohn, der aber im Schatten seiner Mutter steht. Er ist der Sohn von Akkarin, Soneas einstige große Liebe. 
Ich finde, die Autorin hat hier sehr gut an die letzten Bände angeknüpft. Ein paar kleine Rückblenden gab es, aber nicht zuviel, als das es sich in die Länge gezogen hätte.
Gut fand ich, dass wieder altbekannte Figuren eine Hauptrolle spielten und das neue Figuren hinzu kamen.
Der Erzählstil ist wieder so, wie man es aus der Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier" kennt. 
Neue Probleme und Rätsel gibt es zu lösen und diese sind nicht gerade einfach.

Wer die vorherige Trilogie geliebt hat, wird den Anfang dieser Sonea-Trilogie ebenfalls lieben, denn auch diesmal hat die Autorin wieder mit sehr viel Liebe zum Detail gearbeitet. 
In jedem Absatz spielte eine andere Person die Hauptrolle und ich hatte überhaupt keine Probleme, mich sofort zurecht zu finden.

Ich muss sagen, mir hat es auch geholfen, das Buch "Magie" zu lesen, auch wenn ich nicht so begeistert davon war. Aber man verstand noch einiges besser in der Geschichte, als es vorher der Fall war. 

Lest das Buch und taucht ein in die Welt von Kyralia und Sachaka. In eine Welt voll Feuel, Magie und Zweifel.

Mein Fazit:

Ein toller Beginn für eine Fortsetzung. Ich vergebe hier 4,5 Sterne!

Freitag, 15. März 2013

Rezi: Trudi Canavan - Magie

Klappentext:

"Tessia wünscht sich nichts mehr, als Heilerin zu werden. Eines Tages muss sie sich in der Burg des Magiers Lord Dakon gegen einen sachakanischen Zauberer erwehren - und gebraucht dabei instinktiv Magie. Doch schon bald merkt sie, dass ihre Gabe auch große Gefahren birgt."

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Erschienen im Penhaligon-Verlag ~*~ 10,99 €
Taschenbuchausgabe ~*~  733 Seiten
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Inhalt:

Tessia hilft ihrem Vater, der ein Dorfheiler ist. Er heilt die Leute, führt Operationen durch, das alles ohne Magie.
Als Tessia eines Tages bei Lord Dakon im Hause ist, wird sie von einem sachakanischen Magier angegriffen und sie wehrt sich automatisch mit Magie, die dadurch freigesetzt wird. Lord Dakon nimmt sich ihrer an und macht sie zu seiner Meisterschülerin.
Doch der sachakanische Magier war nicht umsonst in Kyralia, dort wo Lord Dakon und Tessia leben. Er wollte das Land ausspionieren um Angriffe zu planen, die er dann auch später anzettelt. Tessia muss nun schnell lernen, mit ihrer Magie umzugehen, obwohl sie für Lord Dakon nur eine Meisterschülerin ist, die ihm ihre Stärke gibt. Dennoch versteht sich Tessia nach und nach immer mehr auf die Heilkunst. Der andere Meisterschüler Jayan ist beeindruckt von Tessia.

Ein weiterer Erzählstrang handelt von Stara, die von Elyne nach Sachaka zurück kehrt, weil ihr Vater das gewünscht hat. Er möchte sie verheiraten, doch Stara ist von den Plänen nicht begeistert, denn sie dachte, ihr Vater würde sie wegen anderer Sachen zurück in die alte Heimat rufen.

Ich muss vorweg sagen, das ich die Bücher von Trudi Canavan eigentlich liebe. Ich liebe die Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier" rund um Sonea. Dieses Buch "Magie" ist die Vorgeschichte zu der Trilogie, kommt aber in meinen Augen bei weitem an Spannung, Erzählfreude und Handlung nicht an die Trilogie heran, was ich sehr schade fand. Ich hatte mich eigentlich gefreut, das Buch zu lesen, doch leider zog sich die Handlung teilweise sehr in die Länge, was mir als Leserin das Lesen doch etwas erschwert hat.
Es war zwar interessant zu verfolgen, wie Tessia sich entwickelt, aber einiges aus dem Buch fand ich schon merkwürdig. Zum Beispiel warum nicht schon andere Magier versucht haben, Heilkünste mit Magie zu vereinen, etc. 

Ich werde mich davon aber nicht abhalten lassen, weitere Bücher von Trudi Canavan zu lesen.

Mein Fazit:

Wie ich schon sagte, mit vielem kam ich nicht klar, was die Autorin in dem Buch geschrieben hat und fand doch, dass die Geschichte an sich arg gelitten hat. Deshalb gibt es hier nur 2,5 Sterne.

Samstag, 13. Oktober 2012

Rezi: Trudi Canavan - Die Meistern

Klappentext:

"Sonea hat viel gelernt, seit sie von der Magiergilde aufgenommen wurde. Doch einiges hätte sie lieber nie erfahren - Dinge, die sie im Gewölbe des Gildenmeisters Akkarin erblickt hat. Sonea fürchtet, dass seine Zuneigung bloß ein böses Spiel sein könnte, mit dem er ihre magischen Kräfte für finstere Ziele gewinnen will. Doch sie wagt nicht, ihm zu trotzen, denn sie ahnt, dass ihre Zukunft in seiner Hand liegt..."

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Erschienen im blanvalet-Verlag ~*~ 704 Seiten
Kartoniert (TB) ~*~ 9,95 €
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Inhalt:

Sonea lernt nun freiwillig schwarze Magie von Akkarin, der das eigentlich nicht will. Akkarin will es deshalb nicht, weil die Gilde die schwarze Magie verachtet. Wer sie vorsätzlich lernt, wird mit der Höchststrafe bestraft, und die heißt: Der Tod! Doch ist Akkarin der Meinung, das eine Person Bescheid wissen sollte über das, was auf die Gilde zukommt.
Es beginnt ein Wettlauf gegen das Böse.

Ich finde, dieses Band ist das beste Band der ganzen Reihe. Es ist ein krönender Abschluss  und doch sind viele Stellen einfach nur arg traurig und sehr emotional geschrieben.
Dieses Buch enthält mehrere Höhepunkte, wodurch die Story überhaupt nicht langweilig wird. Das hat die Autorin wirklich sehr gut hinbekommen.
Trudi Canavan hat es geschafft, mich als Leserin in das Buch zu ziehen und mir das Gefühl zu geben, ich sei ein Teil von der ganzen Geschichte und nicht "nur" Zuschauer. Sie hat alles sehr lebendig beschrieben: die Charaktere, die Landschaften und auch die Geschehnisse.
Die Charaktere waren durch die zwei vorhergehenden Bände einem schon sehr vertraut und man hat sie lieb gewonnen.
Da ist zum Beispiel Dannyl, der Botschafter der Gilde der in Elyne ist.
Lord Rothen ist nach Sonea meine absolute Lieblingsfigur und leider ist er der ehemalige Mentor von Sonea.
Aber auch Akkarin gefiel mir immer besser, Lorlen natürlich auch.

Mein Fazit:

Ich will nicht zuviel verraten, doch es passieren unvorhergesehene Dinge, die mich doch arg traurig gestimmt haben.
Dennoch vergebe ich diesem Buch zu Recht seine 5 Sterne, denn die hat es definitiv verdient!

Montag, 23. April 2012

Rezi: Trudi Canavan - Die Novizin - Die Gilde der Schwarzen Magier Teil 2

Soneas Ausbildung an der Universität der Magier beginnt. Während die anderen Zauberschüler aus vornehmen Familien stammen, kommt sie aus den Elendsvierteln von Imardin. So leidet Sonea unter ihren Mitschülern, die auf ihre magischen Talente neidisch sind. Doch als der Hohe Lord Akkarin sie unter seine Obhut nimmt, gerät sie in noch viel größere Probleme, denn er verbirgt ein düsteres Geheimnis...








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Erschienen im Blanvalet-Verlag ~*~ 608 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,95 €                         *********************************************************




Sonea ist ja nun in der Gilde aufgenommen worden und sie beginnt mit der Ausbildung zur Magierin. Zunächst wohnt sie noch bei Rothen, aber einer ihrer Widersacher setzt ein böses Gerücht in die Welt und daraufhin sieht sich Sonea gezwungen, doch in die Novizenquartiere umzuziehen. Dennoch hören die Schikanen nicht auf.

Die Autorin beschreibt diese Situationen mit Sonea so real, das man nachvollziehen kann, wie es ihr dabei geht.
Um den Schikanen zu entgehen, arbeitet Sonea sehr hart an sich um in die Klasse der Sommernovizen aufzusteigen. Gelingt es ihr?


Dieser Teil der Trilogie gefällt mir wesentlich besser als das erste Buch. Denn im ersten Buch wurde viel erklärt, vieles in die Länge gezogen, was diesmal nicht der Fall ist. Im ersten Teil hat man vielleicht ein paar Seiten quer gelesen, doch ich finde, das ist in diesem Buch besser gelöst worden.

Die Autorin erzählt aus mehreren Sichtweisen. Sie wechselt zu Lord Dannyl, der im Laufe des Buches zum Botschafter der Gilde wird, dann zu Lord Rothen oder gar zum Administrator Lorlen.
Lord Dannyl wird als Botschafter nach Elyne geschickt um diverse Nachforschungen zu betreiben. Dort trifft er auf Tayend, der ihm als Gehilfe zur Seite gestellt wird. Zusammen erleben die beiden einige Abenteuer, denn Tayend begleitet Dannyl auf seinen Reisen durch die Verbündeten Länder.

Das Buch umfasst über 600 Seiten, aber es wird auf keiner dieser Seiten langweilig. Man muss nicht quer lesen, weil etwas zu sehr in die Länge gezogen wurde. Das hat die Autorin sehr gut gelöst.
Sie hat die Spannung langsam aufgebaut und hat sie das ganze Buch über halten können, ohne irgendwie einzusacken. Es ist bereits das zweite mal, das ich dieses Buch gelesen habe und ich würde es jederzeit wieder lesen. Man wird beim lesen immer wieder aufs Neue in den Bann der Gilde gezogen. Man leidet mit der Hauptprotagonistin, wenn sie wieder diverse Schikanen über sich ergehen lassen muss.



Wenn ich 10 Sterne vergeben könnte, würde ich das wahrscheinlich tun, aber leider gibt es nur 5 Sterne, die ich auch voll ausschöpfe bei meiner Bewertung. Ich kann sie wirklich jedem nur ans Herz legen und ich habe es bei einigen Leuten schon geschafft, denn dieses und das vorherige Buch habe ich in einer Leserunde in einem Forum gelesen und die waren richtig begeistert von den Büchern.

5 Sterne *

Dienstag, 6. März 2012

Rezi: Trudi Canavan - Die Rebellin - Die Gilde der schwarzen Magier

Sonea lebt auf den Straßen der Stadt Imardin. Als sie eines Tages aus Zorn über die arrogante Gilde der Magier einen als unverwundbar geltenden Zauberer verletzt, werden die Meister der magischen Künste auf sie aufmerksam. Sie versuchen, das Mädchen zu finden, bevor ihre unkontrollierten Talente zur Gefahr werden - für die Gilde, die Stadt und für Sonea selbst.
Quelle Klappentext: blanvalet
Quelle Bild: blanvalet

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Erschienen im blanvalet-Verlag ~*~ 542 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,95 €
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Die Suche nach Sonea ist in meinen Augen ziemlich lang geworden. Knapp 300 Seiten für die Flucht, Suche, etc. zu verwenden, lässt das Buch etwas langatmig werden, zumindest auf den ersten 300 Seiten.
Aber nachdem die Suche dann beendet ist, legt die Autorin richtig los und man fiebert mit der Hauptfigur so richtig mit, ebenso mit den anderen Protagonisten, die ebenfalls in dem Buch erwähnt werden und immer mal einzeln wieder vorkommen.
Ich las das Buch jetzt zum zweiten Mal und ich muss sagen, ich bin nach wie vor begeistert von der Autorin sowie von der Geschichte rund um Sonea.
Ich kann euch dieses Buch nur ans Herz legen. Und verliert nicht den Mut oder gar die Lust am Lesen.
Ich werde auch die nachfolgenden Bücher lesen, die da wären "Die Novizin - Die Gilde der schwarzen Magier Teil 2" sowie "Die Meisterin - Die Gilde der schwarzen Magier Teil 3". 




Durch die etwas zu lange Flucht ziehe ich dem Buch einen halben Stern ab, so das ich bei einer Bewertung von 4 1/2 Sternen lande.