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Dienstag, 30. Juli 2013

Rezi: Stef Penney - Was mit Rose geschah - langweilig

Klappentext:

Privatdetektiv Ray soll eine verschwundene junge Frau finden – Rose Janko. Doch verschwunden ist sie schon vor sechs Jahren. Warum hat damals niemand nach ihr gesucht? Warum jetzt? Die Familie schweigt, denn die Jankos sind eine Roma-Familie, die ganz unter sich bleibt – und vom Unglück verfolgt scheint, so sehr, dass man munkelt, es liege ein Fluch über der Familie ... Ray nimmt den Auftrag widerstrebend an.

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Erschienen im DTV-Verlag ~*~ 448 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 14,90 €
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Inhalt:
 
Ray ist Privatdetektiv und wird von einem besorgten Vater beauftragt, seine Tochter zu finden. Seine Tochter habe vor einigen Jahren in die Familie Janko eingeheiratet, eine echte Roma-Familie. Seit der Hochzeit hat er aber nichts mehr von ihr gehört oder gesehen. Nun will er wissen, was passiert ist.
Ray macht sich auf die Suche nach der Janko-Familie und findet diese auf einem privaten Stellplatz. Doch die Familie schweigt.Warum schweigt sie und warum hat Ray das Gefühl, das nur JJ, der 14jährige Junge, wirklich wissen will, was mit Rose geschehen ist?
Welches Geheimnis verbirgt die Familie? Alles dreht sich dort eigentlich um den erkrankten Christo, der eine Erbkrankheit hat, woran wohl nur die Jungen der Familie erkranken und auch sterben.
Als Ray dann eines Tages im Krankenhaus erwacht und gelähmt ist, wird er misstrauisch. Denn das Fazit der Ärzte lautet, dass er vergiftet wurde. Nach und nach erhält er das Gefühl über seinen gesamten Körper und auch über sein Sprachzentrum wieder.
Ray steckt seine Nase immer tiefer in die Familiengeschichte und als dann noch auf einem Gelände Knochen von einem Menschen gefunden werden, auf dem die Familie Janko mal wohnte, wird er misstrauisch. Wer liegt hier begraben?

Der andere Strang der Geschichte wird aus der Sicht von JJ erzählt, der eigentlich ein normaler Teenager ist, nur keine Freunde hat, denn er kann keine Freunde mit nach Hause bringen. Wenn er es doch tun würde, so würden sie sich dann schnell von ihm abwenden, denn JJ wohnt in einem Wohnwagen. Zigeuner sind in der feinen Gesellschaft nicht wirklich gern gesehen.
Doch JJ kann einem leid tun, nicht nur, das er keine Freunde hat, soo findet er auch Sachen heraus, die er besser nicht wissen sollte.

Die Geschichte klang vielversprechend vom Klappentext her und auch die Leseprobe war nicht schlecht. Doch leider hat mich das Buch auf keinster Weise wirklich mit sich gerissen, so das ich total in der Geschichte drin war. Ich konnte für mich keine Spannung aus machen. Die Geschichte hätte in meinen Augen von der Autorin noch viel spannender gestaltet werden können, aber es kam mir so vor, als hätte sie sie nur so runtergeschrieben, was ich sehr schade fand, denn es ist eindeutig noch Luft nach oben.
Auch vermutet man ziemlich schnell, wer was gewesen ist, etc. und das finde ich schade So könnte man eigentlich schon gut nach der Hälfte des Buches dieses zuklappen und ein nächstes lesen, denn einiges wird sehr schnell aufgeklärt.


Mein Fazit:

Alles in allem fand ich vieles bei den Haaren herbei gezogen, die fehlende Spannung trägt ebenfalls zum Punktabzug mit bei. Einige Handlungen fand ich ziemlich langatmig, so das ich am Ende froh war, dass ich das Buch zuklappen konnte. Mehr als 1 Stern kann ich definitiv nicht geben.

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