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Freitag, 12. Juli 2013

Rezi: Sina Beerwald - Mordsmöwen - Möwenspass

Klappentext:

Möwerich Ahoi, sein halbes Leben lang Späher einer Bande um die "Scheff"-Möwe Baron Silver de Luft, schlägt Alarm: Crêpes-Budenbesitzer Knut ist verschwunden. Entführt, ermordet, ertrunken? Wovon sollen die Möwen sich jetzt ernähren, wenn sie nicht mehr täglich von den Sylter Touristen ihre Crêpes-Ration erbeuten können? Auf der Suche nach Knut gerät die Möwenbande in aberwitzige Verwicklungen und turbulente Situationen und kommt einem makabren Mord auf die Spur, der die Insel Sylt erschüttert.

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Erschienen im Emons-Verlag ~*~ 9,90 €
Broschiert ~*~ 208 Seiten
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Inhalt:

Ahoi ist eine Möwe und zusammen mit seinen Kumpels, dem Scheff, Alki, Suzette und Co. leben sie davon, dass die Touristen fleißig Crêpes kaufen. Doch eines Morgens macht der Stand mit ihrem Dealer Knut nicht offen. Knut erscheint einfach nicht.
Die Möwen sind außer sich und machen sich auf die Suche nach Knut. Schlau wie die Möwen nunmal sind, machen sie sich auf den Weg zum Haus von Knut und entdecken, dass dort alles verwüstet ist. Allerdings ist der Crêpes-Teig für diesen Tag angerührt worden. Ist Knut nur mal kurz weggefahren? Aber niemals würde Knut seinen Stand nicht eröffnen.
Einen Abschiedsbrief finden die Möwen auch noch. Normal können Möwen ja nicht lesen, doch eine Möwe hat an der Unität 4 Silvester studiert und ist des Lesens und Schreibens der menschlichen Schrift mächtig. Balthasar ist immer die Möwe, die sich morgens eine Zeitung klaut, denn sonst ist sein Frühstück nicht perfekt.
Aber was ist nun mit Knut passiert? Hat er Suizid gemacht? Wurde er ermordet?
Alle Möwen bilden nun die Bande der Schoko-Crêpes und ermitteln auf eigener Faust... pardon... mit eigenen Flügeln und versuchen Knut zu finden.

Ein lustiger Sylt-Krimi, der erste Möwenkrimi, um genau zu sein.
Anfangs hatte ich ein paar Probleme, weil ich mich mit der Schrift etwas arrangieren musste, aber nach einer Weile ging es dann.
Super lustig geschrieben und mir ist es tatsächlich passiert, als ich ein Wochenende an der Nordsee war, das ich mir sämtliche Möwen genau beäugt hab. Allerdings haben diese nicht wirklich so ein Theater veranstaltet, weil sie den Menschen Vorträge halten wollten bezüglich Möwensterbens... oder ich habs einfach nicht verstanden ;-)
Wie dem auch sei, ich fand Ahoi einfach knuffig. Der arme kleine Kerl, der von einem Fettnäpfchen ins andere fliegt.
Aber in diesem Buch geht es nicht nur darum, Knut zu finden, sondern auch um Freundschaft und Zusammenhalt.
Ein toller Krimi, der mit viel Witz und Humor geschrieben wurde, aber auch mit viel Liebe.
Mal ehrlich, auf so eine Idee muss man mal kommen und Möwen wie Menschen ermitteln zu lassen. Aber ich glaube, das können wirklich nur Menschen, die an der Nordsee wohnen und womöglich für solche Ideen die Möwen genau beobachtet hat.

Mein Fazit:

Ich weiß nicht warum mir der Einstieg so schwer fiel und warum ich Schwierigkeiten mit der Schrift hatte, aber dennoch hat es mir gut gefallen und ich gebe dem Möwenkrimi von Sylt 4,5 Sterne!

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