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Dienstag, 5. Februar 2013

Rezi: Jussi Adler Olsen - Erlösung

Klappentext:

"Was wird er mit uns machen, wenn er zurückkommt?" Die Angst flackerte auf in den Augen des kleinen Bruders. Sie wussten, dass bald alles vorbei sein würde. Aus diesem Bootshaus gab es kein Entrinnen.

Kinder verschwinden spurlos. Niemand meldet sie vermisst. Der dritte Fall für Carl Morck.

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Erschienen im dtv-Verlag ~*~ 14,90 €
Taschenbuchausgabe ~*~588 Seiten
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Inhalt:


Carl Morck kommt aus dem Urlaub zurück und vieles läuft anders. Eine Aufsichtsbehörde erscheint, weil von der Decke Asbest rieselt.
Assad wird immer mehr zum Rätsel für Carl und auch Rose verändert sich. Dann verschwindet sie und an ihrer Stelle erscheint die Schwester Yrsa.
Der Fall, an dem sie arbeiten, kostet sie jede Menge Kraft. Taucht nach Jahren eine Flaschenpost auf, die sie erstmal entschlüsseln müssen, denn viele Buchstaben sind einfach nicht mehr leserlich. Nach und nach tauchen immer mehr Details auf, die für den Fall wichtig sind.

Das war der dritte Fall für Carl Morck und ich liebte dieses Buch. Ich habe so manches mal laut lachen müssen, denn die trockenen Sprüche von Assad, seinem Helfer, sind einfach nur zu genial gewesen:


Seite 423:
"Schizophren? Da, wo ich herkomme, sagen wir das von jemanden, der auf einer Kanzel steht und einen anlächelt, während sein Ars**loch auf einen scheißt."
 
Seite 549:

"Liegen Sie still", mahnte der Sanitäter. "Sie haben eine Rauchvergiftung, und das kann lebensgefährlich sein."

"Rauchvergiftung, so´n Quatsch. Ich bin auf der Treppe gestürzt und hab mir den Kopf angeschlagen. Bei dem Rauch konnte man ja auf zwei Meter keinen Elefantenarsch erkennen."

Das waren mal zwei nette Auszüge, wo ich mich echt weggeschmissen habe vor lachen.

Der Autor hat hier die Geschichte wunderbar eingefädelt und auch hat er, wie in den Fällen zuvor, das Dezernat A rund um Marcus Jacobsen mit eingebunden, was mir sehr gut gefallen hat.
Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, das Hardy, der verunfallte Kollege von Carl, nun bei Carl daheim wohnen darf. Es passt zwar nicht jedem, aber dort geht es ihm doch wesentlich besser als in der Klinik.

Zuviel möchte ich aber nicht verraten, es lohnt sich definitiv dieses Buch zu lesen!

Mein Fazit:

Punktabzug gibt es hier für das etwas lasche Ende. Das gefiel mir nicht so ganz, aber okay, es kann nicht immer ein tolles Finale geben. Dennoch gebe ich gut und gerne 4 Sterne.

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