Seiten

Montag, 24. April 2017

Rezi: Christiane Lind - Weiße Rosen und die Titanic

Klappentext:

Berlin, im Frühjahr 1912: Der Schauspielerin Paula und der Kostümbildnerin Luise steht eine glänzende Theaterkarriere bevor. Doch von einem Tag auf den anderen zerplatzen ihre Zukunftsträume. Die jungen Frauen verlieren Arbeitsplatz und Wohnung, ein gefälschter Schuldschein treibt sie zur Flucht. Letzte Rettung ist das großzügige Geschenk eines amerikanischen Verehrers: ein Erste-Klasse-Ticket für die Titanic. An Bord des eleganten Luxusdampfers findet Luise ihr Glück mit dem Steward Leonard, während Paulas Verehrer Ferdinand von Fahlbusch einen perfiden Plan verfolgt …


 
 
 
************************************************************
Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (19.05.2014)
als TB gelesen ~*~ 704 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3442479887
************************************************************

Inhalt:

Paula verliert von einem Tag auf den anderen alles. Aber wirklich alles. Sie verliert ihren Job als Theater-Schauspielerin. Ihre Vermieterin kündigt ihr. Zusammen mit ihrer Freundin Luises steht sie nun vor dem Nichts. 
Geschockt von den ganzen Ereignissen, die sie sich überhaupt nicht erklären können, erhält Paula ein großzügiges Geschenk von einem heimlichen Verehrer. Ein Erste-Klasse-Ticket auf der Titanic. Doch wie sollen sie die Fahrt von Berlin dorthin bezahlen? Mit Mühe und Not klauben die beiden ihr letztes Geld zusammen und reisen im Zug zur Titanic. 
Paula kann sich nicht zusammen reimen, wer hinter diesen Tickets steckt. Und zu guter Letzt gibt es auch an Board jemanden, der ihr weiße Rosen schenkt. Genauso wie in Berlin am Theater. Wer ist das?

Im Großen und Ganzen hat mir die Story an sich sehr gut gefallen, doch irgend etwas fehlte in meinen Augen noch. Ich hätte mehr Spannung erwartet, wie ich es eigentlich fast immer erwarte. Doch gerade am Anfang plätscherte die Handlung nur so ganz seicht dahin, drehte sich teilweise zu oft im Kreis. Dadurch wirkten manche Passagen etwas zu lang.

Auch konnte ich keine richtige Beziehung zu den einzelnen Charakteren aufbauen, was ich total schade fand. Das fehlte mir doch etwas beim lesen.

Allerdings hat mir die Atmosphäre gefallen, die Christiane Lind auf der Titanic geschaffen hat. Es war, als wäre man selber auf dem Schiff. Das hat mir sehr gut gefallen.
Auch die Recherche der Autorin hat mir sehr gut gefallen. 

Mein Fazit:

Mehr Tiefe in der Story aber auch in den Charakteren hätten mich definitiv mehr fesseln können. Schade, das dies nicht so sehr gelungen ist. 3 Sterne für die "Weißen Rosen und die Titanic" von Christiane Lind.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen