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Samstag, 1. Juni 2019

Rezi: Rosa Schmidt - Mein Mann, der Rentner auf Tour statt Kur

Zwei Rentner wollen mehr: die Schmidts auf großer Fahrt
Die Schmidts sind im Ruhestand – und nun packt sie das Fernweh. Doch ihre Vorstellungen, wie ein perfekter Urlaub aussieht, gehen komplett auseinander. Während Günther von einem Campingurlaub träumt, will sich Rosa an Bord eines Kreuzfahrtschiffes verwöhnen lassen. Beide beharren auf ihrem lang ersehnten Traumurlaub – bis Tochter Julia die rettende Idee hat und eine Urlaubswette vorschlägt: Erst geht’s im Wohnmobil an den Gardasee, danach mit der Queen Mary auf Kreuzfahrt. Und am Ende entscheiden sie, auf welcher Reise sie mehr Spaß hatten. Dosenravioli treffen auf Galadinner – auf ins Abenteuer!




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Veröffentlicht im Penguin-Verlag (15.04.2019)
als TB gelesen ~*~ 368 Seiten
Taschenbuch: 10,00 € ~*~ E-Book 9,99 €
ISBN: 978-3328102403
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Rosa und Günther Schmidt sind Rentner. Durchaus mussten sie sich an diesen "Status", wie Rosa das Rentnerdasein liebevoll nennt, gewöhnen. Doch nun wollen sie in den Urlaub. Während Günther sich Kataloge über Camping, Wildniswandern und Co. zulegt, schwebt Rosa eigentlich das komplette Gegenteil vor. Sie möchte Luxusurlaub, mit Massage und allem drum und dran.
Beide können sich nicht auf einen Urlaub einigen. Es gibt immer wieder Diskussionen, welcher Urlaub denn jetzt der bessere wäre.
Ihre Tochter Julia bringt die beiden auf eine Idee: wie wäre es mit zwei Urlauben? Jeder der beiden plant seinen Urlaub so, wie er es für richtig hält. Und am Ende gibt es eine Bewertung, welcher Urlaub denn jetzt besser gewesen ist.

Es kommt, wie es kommt und Günther plant einen dreiwöchigen Campingurlaub, der bis zum Gardasee geht. Sie mieten sich ein Hymer-Mobil und dann geht es los. Unterwegs treffen sie viele Leute und schließen schnell Freundschaften.
Während des Urlaubs ist Rosa aber nicht immer guter Stimmung. Ist sie doch gezwungen, in die öffentlichen Duschen des Campingplatzes zu gehen. 
Und Günther führt immer wieder Diskussionen über Auffahrkeile, seien sie stufenförmig oder zum aufblasen. 
Als beide wieder daheim sind, plant Rosa den Urlaub, auf den sie sich freut. Eine Reise mit der Queeny Mary 2 vom Hamburger Hafen bis Oslo und zurück. Mit an Board David Garrett. 
Auch wenn alles wunderbar scheint, so hat Günther doch viel zu meckern. Alles viel zu pompös und so.  
Beide Urlaube haben so ihre Eigenheiten und jeder kämpft für seinen Urlaub, um am Ende dann seinen Urlaub auf Platz 1 zu sehen.

Ich habe mich beim Lesen sehr amüsiert, denn ich bin auch Camperin und weiß, wie es mir als Frischling ergangen ist. Ich bin noch nicht lange dabei, doch ich konnte Rosas Bedenken absolut nachvollziehen. Auch was den Platz angeht, der in einem Wohnmobil wirklich noch begrenzter ist, als in einem Wohnwagen, mit dem meine Familie und ich unterwegs sind. 

Und dann kam Günther mit seinen Bedenken und seinen Gedanken bezüglich der Reise mit der Queen Mary 2. Ich glaube, ich hätte auch Bedenken, Vorurteile, etc. 

Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen. Und auch die Kapitel hat sie selten sehr lang gehalten. 


Alles in allem kann ich sagen, dass ich mich sehr unterhalten gefühlt habe. Dieses Buch hat mir sehr viel Freude beim lesen bereitet, was mich dazu bewegt, das erste Buch der Autorin auch noch zu lesen. Ich vergebe aber für die Reise der beiden Rentner 5 Sterne.

Ich danke dem Bloggerportal sowie dem Penguinverlag, für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Meinung!


Die Rentner-Tagebücher:

Mein Mann, der Rentner und dieses Internet
Mein Mann, der Rentner auf Tour statt Kur


Montag, 24. April 2017

Rezi: Christiane Lind - Weiße Rosen und die Titanic

Klappentext:

Berlin, im Frühjahr 1912: Der Schauspielerin Paula und der Kostümbildnerin Luise steht eine glänzende Theaterkarriere bevor. Doch von einem Tag auf den anderen zerplatzen ihre Zukunftsträume. Die jungen Frauen verlieren Arbeitsplatz und Wohnung, ein gefälschter Schuldschein treibt sie zur Flucht. Letzte Rettung ist das großzügige Geschenk eines amerikanischen Verehrers: ein Erste-Klasse-Ticket für die Titanic. An Bord des eleganten Luxusdampfers findet Luise ihr Glück mit dem Steward Leonard, während Paulas Verehrer Ferdinand von Fahlbusch einen perfiden Plan verfolgt …


 
 
 
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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (19.05.2014)
als TB gelesen ~*~ 704 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3442479887
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Inhalt:

Paula verliert von einem Tag auf den anderen alles. Aber wirklich alles. Sie verliert ihren Job als Theater-Schauspielerin. Ihre Vermieterin kündigt ihr. Zusammen mit ihrer Freundin Luises steht sie nun vor dem Nichts. 
Geschockt von den ganzen Ereignissen, die sie sich überhaupt nicht erklären können, erhält Paula ein großzügiges Geschenk von einem heimlichen Verehrer. Ein Erste-Klasse-Ticket auf der Titanic. Doch wie sollen sie die Fahrt von Berlin dorthin bezahlen? Mit Mühe und Not klauben die beiden ihr letztes Geld zusammen und reisen im Zug zur Titanic. 
Paula kann sich nicht zusammen reimen, wer hinter diesen Tickets steckt. Und zu guter Letzt gibt es auch an Board jemanden, der ihr weiße Rosen schenkt. Genauso wie in Berlin am Theater. Wer ist das?

Im Großen und Ganzen hat mir die Story an sich sehr gut gefallen, doch irgend etwas fehlte in meinen Augen noch. Ich hätte mehr Spannung erwartet, wie ich es eigentlich fast immer erwarte. Doch gerade am Anfang plätscherte die Handlung nur so ganz seicht dahin, drehte sich teilweise zu oft im Kreis. Dadurch wirkten manche Passagen etwas zu lang.

Auch konnte ich keine richtige Beziehung zu den einzelnen Charakteren aufbauen, was ich total schade fand. Das fehlte mir doch etwas beim lesen.

Allerdings hat mir die Atmosphäre gefallen, die Christiane Lind auf der Titanic geschaffen hat. Es war, als wäre man selber auf dem Schiff. Das hat mir sehr gut gefallen.
Auch die Recherche der Autorin hat mir sehr gut gefallen. 

Mein Fazit:

Mehr Tiefe in der Story aber auch in den Charakteren hätten mich definitiv mehr fesseln können. Schade, das dies nicht so sehr gelungen ist. 3 Sterne für die "Weißen Rosen und die Titanic" von Christiane Lind.