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Dienstag, 17. Dezember 2013

Rezi: Patrick Satters - Der Gott des Todes - Im Reich der Götter 1

Klappentext:

Azur wird nach seinem Selbstmord als Todesengel wiedergeboren, dazu verdammt für alle Ewigkeit in den Einöden der Unterwelt die Seelen der Menschen einzusammeln. Fast aller Erinnerungen an sein menschliches Dasein beraubt, ist Azur nur noch eines geblieben: Die Sehnsucht nach seiner geliebten Frau. Um zu ihr zurückzukehren, muss er der Unterwelt entkommen und das Geheimnis seines Selbstmords offenbaren. Azur begibt sich auf eine Reise voller Mysterien und Gefahren, die ihn mehr kosten könnte, als nur sein Leben. Der Gott des Todes ist der erste Band der „Reich der Götter“-Trilogie.





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Erschienen im CSIPP ~*~ 322 Seiten
E-Book ~*~ 2,99 €
ISBN: 978-1475111309
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Inhalt:

Es beginnt mit der Szene, in der Azur in der Unterwelt ist und eine Szene beobachtet, die in der normalen Welt statt findet. Je länger man in der Unterwelt als Todesengel verbringt, desto weniger weiß man irgendwann aus der Zeit als Mensch. Doch Azur weiß, er muss dringend wieder in die Welt der Menschen.

Azur begibt sich mit einem Gefährten auf den Weg zum Gott des Todes und geht eine Wette mit ihm ein. Gewinnt er diese, darf er in die Welt der Menschen zurück. Verliert er, so ereilt ihn ein Schicksal, welches vor ihm schon einige ereilt hat.
Mit viel Glück und auch Geschick gewinnt Azur diese Wette und gelangt in die Welt der Menschen zurück. Dort muss er sich erst zurecht finden und es warten diverse Abenteuer, Rätsel, etc. auf ihn. Wird er seinen Selbstmord aufklären können?

Azur begibt sich also auf die Reise nach seiner Geliebten und muss zwischendrin immer wieder kniffelige Rätsel lösen oder aus brenzligen Situationen sich und treuen Begleiter Numenez befreien. Doch irgendwann ging mir die Figur Azur echt auf den Keks. Immer gewann er, er drehte sich aus allen unmöglichen Situationen heraus und hatte mehr Glück als Verstand, und vor allen Dingen löste er sie viel zu schnell in meinen Augen.
Leider bleibt die Figur Numenez doch arg im dunklen, wirkt recht blass in der gesamten Geschichte. Aber so ging es mir auch mit den anderen Charakteren, die in dem Buch vor kamen. Da hätte ich mir mehr "Farbe" gewünscht.
Die Kapitel waren zum Teil recht lang und man erfuhr während der Leserunde, um wieviele Worte es sich in dem Kapitel drehte. Dennoch muss ich sagen, dass ich mir manchmal zu manchen Themen mehr Infos gewünscht hätte, zum Beispiel die Alchemie. Diverse Szenen waren mir persönlich doch etwas zu kurz geraten. Die Vorgeschichte dazu ging teils über mehrere Seiten, die schlussendliche Handlung war dann aber meist mit ca. 1-2 Seiten abgetan. Eigentlich schade, denn aus mehreren Szenen hätte man mehr raus holen können.

Das erste Kapitel dieses Buches hat mich total mitgerissen. Habe mich gefreut, weiter zu lesen, doch musste ich feststellen, dass der Hauch Dunkelheit und der Humor nicht weiter fortgeführt wurden. Da hätte ich mir mehr von versprochen.
Und dennoch muss ich sagen, dass ich gespannt bin, auf den zweiten Band der Trilogie. Wer weiß, vielleicht setzt da der Autor einige Dinge um, die ihm die Leser mit auf den Weg gaben.

Das Cover, welches der Autor selbst entworfen hat, ist zwar schlicht gehalten und doch bleibt es einem im Gedächtnis. Ich bin schon auf das zweite Cover gespannt.

Ich möchte mich bei Patrick Satters ganz herzlich bedanken, dass ich sein Debüt lesen durfte.

Mein Fazit:

Zum Teil zu schnell gelöste Abenteuer und wenig Farbe bei den weiteren Charakteren. Wer weiß, vielleicht braucht Azur bei seinen nächsten Abenteuern ja doch etwas mehr Zeit für die Rätsel und die Abenteuer. 3 Sterne für das Buch.

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