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Samstag, 20. September 2014

Rezi: Chris Carter - Der Kruzifixkiller

Klappentext:

Er kennt keine Gnade. Er tötet grausam. Und er ist teuflisch intelligent. Los Angeles: Die Leiche einer wunderschönen Frau wird gefunden, zu Tode gequält und bestialisch verstümmelt. Keinerlei Spuren. Bis auf ein in den Nacken geritztes Kreuz, ein Teufelsmal: das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective und Profiler Robert Hunter wird schnell klar, dass der Kruzifix-Killer lebt. Er mordet auf spektakuläre Weise weiter. Und er ist Hunter immer einen Schritt voraus - denn er kennt ihn gut. Zu gut.
Quelle: amazon.de







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Erschienen im Ullstein-Verlag ~*~ 480 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,95 €
ISBN: 978-3548281094
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Inhalt:

Hunters Partner Garcia wird entführt. Hunter erhält einen Anruf vom Kruzifix-Killer und schnell wird klar, dass ihm nur eine einzige Möglichkeit bleibt, seinen Partner da unversehrt wieder heraus zu bekommen.
Doch bevor alles wirklich richtig los geht, wird die eigentliche Geschichte erzählt, denn eigenltich sollte der Kruzifix-Killer längst tot sein. Irrtum, wie Hunter und Garcia schnell heraus finden müssen.
Eine bestialisch verstümmelte Leiche wird aufgefunden. Einziges Merkmal: im Nacken ein eingeritztes Kreuz.

Der Kruzifixkiller war Carters Erstlingswerk und ich war begeistert. Der Thriller las sich flüssig. Die Charaktere waren gut heraus gearbeitet und ich fand es gut, dass die Polizeiarbeit mal nicht zu kurz kam und Carter diese wirklich detailliert beschrieben hat.
Der Spannungsbogen war von der ersten Seite an wirklich sehr deutlich zu spüren. Ich konnte ihn förmlich spüren, wie er vibriert. Hört sich blöd an, ist aber wirklich so. Selten hab ich ein Buch, das mich wirklich von der ersten Seite an gefangen nimmt und mich erst am Ende wieder frei lässt. Da macht es auch keinen Unterschied, das man eigenltich erst fast das Ende der ganzen Geschichte liest und dann von vorne anfängt.

Definitiv ist dieser Thriller aber nichts für schwache Nerven, da der Autor sehr schnörkellos schreibt, was dann an vielen Stellen sehr brutal wirkt. Ich würde es mit Cody McFadyen vergleichen, der ja auch ziemlich brutal und blutig schreibt, auch wenn man beide Autoren definitiv nicht miteinander vergleichen sollte.
Wer also McFadyen vertragen hat, der wird auch nicht unbedingt Schwierigkeiten mit Carter bekommen. Zumindest sehe ich das so.

Mein Fazit:

Definitiv ein gelungener Auftakt einer tollen Reihe rund um Carlos Garcia und Robert Hunter. Ein Auftakt, der mich mitgenommen hat. 5 Sterne definitiv von mir!

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