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Mittwoch, 6. März 2013

Rezi: Luca Di Fulvio - Der Junge, der Träume schenkte

Klappentext:

New York, 1909: Aus Italiens tiefstem Süden kommt Natale mit seiner Mutter in die USA. Doch in der Lower East Side gelten die Gesetze der Gangs. Nicht jeder kann sich hier behaupten, doch Natale verzaubert die Menschen mit seinem ganz besonderen Charisma. 

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Erschienen im Bastei-Lübbe Verlag ~*~ 783 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,99 €
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Inhalt:

Es wird eine Geschichte über 2 Personen erzählt, da ist zum einen Cetta, die am Anfang des Buches eine große Hauptrolle spielt und dann diese später an Christmas, ihrem Sohn, übergibt.

Cetta lebt in Italien, wird von einem Farmarbeiter vergewaltigt und daraus entsteht ein Kind, den sie Natale nennt. Doch Cetta hat in ihrem Leben schon soviel mitgemacht, dass sie sich entschließt, nach Amerika auszuwandern.
Doch auch die Schiffsübersetzung wird nicht sehr einfach. Sie ist schwerer als erwartet.
Als sie dann endlich einen Fuß an Land setzt, wird sie von Sal mitgenommen. Er gibt ihr einen Job, ein Dach über dem Kopf und lässt sie ihr Kind behalten, was nicht wirklich selbstverständlich ist, in dem Job, in dem Cetta von nun an arbeitet.
Sie muss die Sprache lernen, aber sie gibt nicht auf.
Sie erzieht Christmas allein und erzählt ihm immer wieder, er sei Amerikaner.

Als Christmas größer wird, gründet er eine Gang - die Diamond Dogs -. Er versuchte immer einer der guten zu sein, denn das hatte ihm seine Mutter immer wieder beigebracht und ebenso diverse andere Personen, die ihn davon abhalten wollten, auf der Straße zu leben. Sie sagten ihm immer wieder, komm runter von der Straße.

Ruth ist ebenfalls ein Charakter in diesem Buch. Christmas lernt sie kennen, als er sie blutend irgendwo findet. Sie wurde brutal vergewaltigt und misshandelt. Er bringt sie zusammen mit einem Freund ins Krankenhaus. Ihre Wege kreuzen sich immer mal wieder in diesem Buch.

Mehr werde ich zu dem Inhalt nicht schreiben, denn ich denke, man sollte es schon selbst lesen.

Es hat mir spass gemacht, das Buch  zu lesen, konnte jetzt aber nicht wirklich den Hype um dieses Buch verstehen. An manchen Stellen ist es echt brutal, wo schon so mancher aufgegeben hat. Gott sei dank wurden diese weniger im Laufe des Buches und mir wuchsen die Hauptprotagonisten Cetta und Christmas ans Herz. Ich wollte wissen, wie es mit Christmas` Geschichte weiter geht, was er aus seinem Leben macht. Und vor allen Dingen was mit Cetta passiert oder gar Ruth.

Ich war allerdings sehr oft verwirrt, als der Autor den Schauplatz und die Jahreszahl zu den einzelnen Kapiteln änderte, mal war er 3 Jahre zurück, dann schrieb er wieder in der Gegenwart. Das hatte mich etwas gestört.


Mein Fazit:

Mein Fazit zu diesem Buch fällt eher bescheiden aus. Die Geschichte an sich hat mich nicht so sehr mitgerissen, wie ich es mir erhofft hätte, auch wenn ich wissen wollte, was mit den Charakteren passiert. Aber in meinen Augen reicht es nicht mehr als für 3 Sterne.

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