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Donnerstag, 28. März 2013

Rezi: Klaus-Peter Wolf - Ostfriesenmoor - Genial

Klappentext:

Ein Kind wird entführt - eine Moorleiche gefunden: Für Ann Kathrin Klaasen und ihr Team beginnt die fieberhafte Jagd nach einem Mörder und Entführer.

Den Anblick der perfekt ausgestopften Moorleiche würde Ann Kathrin Klaasen nie vergessen. Wer tut so etwas? Und vor allem: Wer kann so etwas?
Kunstvoll hatte der Mörder mit Hilfe eines Maschendrahtes den Körper nachgeformt und darüber die Haut gespannt. Wie bei einem Fliegengitter, nur viel stabiler und beweglicher. Doch warum hat er sein Werk im Moor versenkt? Während Ann Kathrin Klaasen ersten Hinweisen nachgeht, wird in Norddeich ein Kind entführt. Hat sich der Moor-Mörder ein neues Opfer geholt?

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Erschienen im Fischer-Verlag ~*~ 512 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,99 €
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Inhalt:

Ein interessantes Thema hat der Autor hier dem Leser näher gebracht. Ausgestopfte Menschen. Okay, normal kennt man es von Tieren, dass die präpariert werden, aber hier wurde eine Kinderleiche präpariert und dann im Moor versenkt. Eine präzise Naht führt zu einem Doktor, doch ist es wirklich der wahre Täter? 
Und dann wird auch noch aus dem Kinderwagen ein Mädchen entführt, auf die Lucy, ihre große Schwester, aufpassen soll. Schnell gerät der Exmann von Gundula in Verdacht. Aber ist ihr neuer Ehemann wirklich so unschuldig, wie er tut?

Es war mein erster Roman von Klaus-Peter Wolf und ich bin sicher, dass es nicht der letzte gewesen ist. Da es sich um den 7. Fall für Ann Kathrin Klaasen handelt, war ich mir zuerst nicht sicher, ob ich es wirklich lesen sollte, oder lieber vorher andere Bände lesen. Bei vielen Autoren ist es ja leider so, das man die Personen nicht wirklich versteht, wenn man nicht die vorherigen Bände gelesen hat. Hier gelang mir als neue Leserin des Autors sehr schnell der Einstieg. Ich hatte sofort ein paar Figuren, wo mir sympatisch waren, andere widerum so gar nicht.
Wo ich allerdings die Hauptkommissarin Ann Kathrin einordnen soll, weiß ich noch nicht. Ich denke, da sollte ich dann wirklich die vorherigen lesen. 
Der Autor hat langsam die Spannung steigen lassen und hat mich als Leserin auf die falsche Fährte gelockt, was den Täter angeht. Eigentlich war mein Verdacht zu offensichtlich, aber manchmal sind es ja auch die offensichtlichen Leute, die dann kriminell sind.
Einige Sachen haben mich an diesem Krimi aber extremst gestört, zum einen, dass so oft von Liedern, berühmten Leuten, etc. die Rede war, wo ich mich fragte, sind die jetzt überhaupt wichtig gewesen für den Krimi?

Vielen Dank an Lovelybooks.de bei denen ich das Buch zu einer Leserunde/Lesechallenge gewonnen habe. Es hat mir sehr viel spass gemacht.

Mein Fazit:

Es ist sicherlich mein letzter Krimi des Autors gewesen. Ich denke, ausbaufähig wäre hier noch einiges gewesen, oder aber hätte weglassen können. 4 Sterne gebe ich dem Buch aber gerne!

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