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Donnerstag, 24. Januar 2013

Rezi: Rick Boyer - Sherlock Holmes und die Riesenratte von Sumatra

Klappentext:

"Kann es ein schlimmeres Monster als den Hund von Baskerville geben?

Als im Hafen von London eine grausam zugerichtete Leiche gefunden wird, steht die Polizei vor einem Rätsel. Gleichzeitig tauchen Gerüchte über ein monsterhaftes Wesen auf, das mit einem Schiff von Sumatra nach England verfrachtet wurde und einer riesigen Ratte gleicht. Hier ist die Hilfe von Sherlock Holmes gefragt. Doch dieser ist mit einem spektakulären Enführungsfall beschäftigt: Die junge Lady Allistair  wurde entführt. Eine Spur führt Watson und Holmes auf den Landsitz der Allistairs nach Strathcombe. Auch dort kommt es zu mysteriösen Vorfällen. In den Wäldern um Strathcombe scheint eine Bestie ihr Unwesen zu treiben. Hängt die Entführung der jungen Lady Allistair mit dem Mord im Londoner Hafen zusammen? Bald schweben Watson und Holmes in größter Gefahr...."

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Erschienen im Bastei-Lübbe-Verlag ~*~ 3,99 €
Taschenbuchausgabe ~*~ 268 Seiten
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Inhalt:

Eine grausam zugerichtete Leiche wird in der Nähe der Baker Street 221b gefunden. Holmes und Watson nehmen zusammen mit Lestrade die Ermittlungen auf, doch tappen sie im Dunklen.
Holmes hat auch noch einen anderen Fall im Kopf, denn die Tochter eines Freundes wurde in Indien entführt. Hängen die beiden Fälle etwa zusammen?
Holmes bittet seinen Freund Watson darum, dass dieser zu dem Landsitz der Allistairs fährt und dort auf die Lady und den Lord aufpasst, ohne zuviel Infos zu verraten. Er soll sich ein Bild der Umgebung machen aber immer auf der Hut sein.
Holmes indes will sich um den Fall in London weiter kümmern und kommt nach, sobald er kann.
Watson ist nicht ganz wohl bei der Tatsache, dass er allein ohne seinen Freund fahren soll, aber er macht es und bald darauf passieren verschiedene mysteriöse Dinge, die Watson in Alarmbereitschaft versetzen.
Als Holmes dann erscheint, wissen auf mal die Entführer, dass dieser ebenfalls vor Ort ist, obwohl niemand ein Wort gesagt hat. Gibt es einen Verräter auf dem Landsitz der Allistairs?

Dieser Krimi rund um Holmes und Watson war mein zweiter dieser Art. Wie meine fleißigen Leser vielleicht wissen, habe ich vor Kurzem diverse Kurzgeschichten von Sherlock Holmes gelesen.
Ich muss sagen, es war diesmal was anderes, ein ganzes Buch nur mit einem Fall zu lesen und doch wurde es nicht langweilig. Die Spannung baute der Autor langsam aber sicher auf, ohne das es zu langatmig wurde. Das fand ich richtig gut.
Was mir ebenfalls gut gefallen hat, war die Tatsache, dass in dieser Geschichte einmal Watson mehr im Vordergrund stand, als Holmes. Die Geschichte wird ja aus der Sicht von Watson erzählt und so konnte er dem Leser mal "zeigen" das er auch etwas drauf hat.
Die Auflösung des Falls zum Schluss war toll. Holmes war eigentlich nie weit weg, was dem Leser auch irgendwann klar wurde, und doch meinte man, Watson wäre immer allein. Dieser verzwickte und schwierige Fall am Schluss zu einem passenden Ende zu bringen, wurde hier sehr gut gelöst.

Mein Fazit:

Ich gebe dem Buch gerne 4 Sterne, denn die Geschichte war super. Nichts langatmiges oder langweiliges an den beiden Fällen.

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