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Mittwoch, 12. September 2012

Rezi: Corina Bomann - Die Schmetterlingsinsel

Klappentext:

Die Ehe von Diana Wagenbach ist am Ende. Sie zerbricht, denn Diana findet heraus, das ihr Mann fremdgeht.
Die junge Anwältin aus Berlin erhält auch noch einen Anruf vom Butler ihrer Tante aus England und dieser teilt ihr mit, das ihre Tante im Krankenhaus liegt. Schnell eilt Diana herbei um mit ihrer Tante noch mal zu sprechen, denn es sieht nicht gut aus.
Diese nimmt Diana das Versprechen ab, das Geheimnis ihrer Familie zu lösen.
Im Haus ihrer Tante findet sie ein uraltes, vergilbtes Foto. Zeigt es ihre Ururgroßmutter Grace? Wo befindet sie sich da?
Diana macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln in einem fremden Land.

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                                             Erschienen im ullstein-Verlag ~*~ 556 Seiten
                                             Taschenbuchausgabe ~*~ 9,99 €
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Inhalt:

Normal mag ich solche Bücher nicht, in denen ständig die Zeiten gewechselt werden, wo es um diverse Personen und so geht. Ich habe da schon das eine oder andere Buch gelesen, was mir so gar nicht gefiel. Aber hier hat die Autorin es geschafft, mich zu fesseln.

Die Geschichte brauchte etwas Zeit um in Gang zu kommen, aber ich denke, hier wäre es nicht sonderlich geschickt gewesen, wenn man mitten drin im Geschehen gewesen wäre und irgendwie zahlreiche Rückblenden auch noch von Diana´s Leben gehabt hätte. So hatte man etwas mehr Zeit, Diana besser kennen zu lernen. Und selbst wenn man sagen muss, halt bis Seite 250 oder so durch, es lohnt sich definitiv!

Es ist interessant, wie Diana die gut platzierten Hinweise findet und was dahinter sich verbirgt. Ich habe mich dabei ertappt, wie ich selber mitgerätselt habe. Vor allen Dingen, was hat es mit dem Engel bzw. der Statue auf dem Grab auf sich? Und noch viele Dinge mehr.

Die Autorin erzählt hier auf zwei Zeitebenen. Einmal ist da Diana selbst und dann ist da Grace, ihre Urahnin. Beide entdecken die Schmetterlingsinsel für sich. Toll finde ich die Erklärung, was es mit der Schmetterlingsinsel auf sich hat. Da merkt man sehr schön, wie die Autorin recherchiert hat. Sie hat das Land farbenprächtig beschrieben, so das man sich als Leser vieles vorstellen konnte, die Landschaft, die Eindrücke und wie es vor vielen Jahren dort gewesen ist.
Die Suche nach des Rätsels Lösung gestaltet sich in meinen Augen überhaupt nicht als zu lang. Diana findet immer mal wieder geschickt platzierte Puzzleteilchen. Und was hat es mit dieser Statue auf dem Friedhof auf sich?

Mein Fazit:

Die Geschichte von Grace gefällt mir sehr gut. Ich als Leserin habe sehr mit ihr mitgefiebert, mitgelitten. Es ging nicht anders. Und das war richtig gut so.

Alles in allem sage ich zu diesem Buch... WOW.... dieses Buch hat 5 Sterne verdient!!!!

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