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Samstag, 1. September 2012

Rezi: Nora Roberts - Zeit des Glücks

Klappentext:


Eine geheimnisvolle Einladung führte die drei Freundinnen Malory, Dana und Zoe zusammen. Sie stürzte die drei in das größte Abenteuer ihres Lebens.
Nun ist Zoe McCourt an der Reihe, den Schlüssel zu finden. Einen Monat Zeit hat sie dafür. Doch sie ist bei der Suche leider nicht mit voller Aufmerksamkeit dabei, denn Brad lenkt sie mehr und mehr ab. Sie fühlt sich zwar zu ihm hingezogen, doch möchte sie sich von einem reichen Typen nicht um den Finger wickeln lassen, zu groß die Angst vor Verletzungen....

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Erschienen im Blanvalet-Verlag ~*~ 384 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~  8,99 €
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Inhalt:


Zoe ist an der Reihe, den Schlüssel zu finden, der die keltischen Prinzessinnen aus ihrem gläsernen Sarg befreit. Gemeinsam mit ihren Freundinnen und deren Verlobten machen sie sich auf die Suche.
Sie geht zurück in die Vergangenheit um dort einiges aufzuarbeiten. Zunehmende Angst um ihren Sohn behindert sie ebenfalls ein wenig bei ihrer Suche. Aber auch das Umwerben von Brad.

So temporeich der 1. Band begonnen hat, so mehr flaute dieses in Band 2 ab, bis ich es in Band 3 total vermisste. Spannung war fehl am Platze, es sei denn, die letzten 50 Seiten reichen einem. Mir haben sie nicht gereicht.
Ich hatte eher das Gefühl, das die Autorin das Buch mit viel überflüssigem Zeugs das Buch füllen musste, statt mit wichtigeren Dingen.
Spektakuläre Szenen waren in den ersten zwei Teilen da, doch hier vermisste ich sie gänzlich.
Ich denke, hier hat die Autorin ihr Pulver schon in den ersten zwei Büchern verschossen. Sie hat sich nicht viel fürs letzte Buch aufgehoben, was ich sehr schade finde. Bücher wurden schon zu Anfang zum Thema keltische Prinzessinnen und keltische Sagen durchgewälzt. Irgendwie mussten sie doch mal sämtliche Bücher zu diesem Thema durch haben.
Brad kam in meinen Augen auch nicht sehr gut an. Er wollte Zoe immer alles abnehmen, weil er meinte, es wäre zu schwer für sie. Doch Zoe hat einen Sohn, der 9 ist. Sie ist alleinerziehend und kam die ganzen Jahre ohne irgendwelche männliche Hilfe aus. Zoe ist da ziemlich stur und Brad doch arg besitzergreifend, wenn man es so nennen möchte. Keiner von beiden möchte nachgeben. Dieses Gezanke und Gezicke fiel mir schnell auf die Nerven.
Auch Simon, Zoe´s Sohn, war mir eine Spur zu brav. War mit 9 schon super aufgeklärt, frech und vorlaut, so das man meinte, er wäre bereits wesentlich älter.
Die Autorin hat viel über die Renovierung von "Luxus", dem gemeinsamen Geschäft von Mal, Zoe und Dana, einfließen lassen. Hier kam es mir so vor, als würde "Luxus" im Vordergrund stehen, statt die Suche, die immer nur nebenbei erwähnt wurde.

Mein Fazit:

Schade, ich habe von dem Buch eigentlich mehr erwartet. So kann ich hier leider nur 2 1/2 Sterne vergeben.

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