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Sonntag, 9. September 2012

Rezi: Anjali Banerjee - Die Herzleserin

Klappentext:

Die Inderin Lina ist eine talentierte Heiratsvermittlerin, denn sie verfügt über die magische Gabe, Seelenverwandte zu erkennen. Was jedoch ihr eigenes Liebesleben betrifft, so will sie seit dem Tod ihres Verlobten nicht mehr auf ihren sechsten Sinn hören. Das ändert sich aber, als ihre Eltern sie mit einem Mann verheiraten wollen, der ihr auf Anhieb zuwider ist.

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Erschienen im Knaur-Verlag ~*~ 304 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 7,95 €
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Inhalt:

Ich habe mir das Buch ausgeliehen, weil es recht spannend geklungen hatte.
Nun, das Buch habe ich innerhalb von 24 Stunden durch gelesen. Einerseits wars spannend, aber andererseits brauchte man nicht viel mit dem Kopf dabei zu sein, um dem Buch zu folgen. Für zwischendurch auf jeden Fall eine empfehlenswerte Lektüre.

Die Autorin hat hier sehr viel Humor einfließen lassen. Ich habe so manches mal doch arg lachen müssen, was mir sehr gut gefallen hat.
Lina sorgte unter anderem mit ihren Selbstgesprächen immer wieder für die Lacher, aber auch andere Situationen waren doch arg komisch.

Da die Autorin selbst in Kalkutta geboren ist, konnte sie sehr viel von der Umgebung beschreiben und das typische indisches Feeling von überfüllten Straßen, Smog usw. Man fühlte sich so, als wäre man Lina selbst. Mir kam es manchmal zumindest so vor.
Sie hat ebenfalls die schönen Saris beschrieben oder hat indische Worte einfließen lassen, die sie dann aber auch übersetzt bzw. beschrieben hat, zum Beispiel die Hochzeitsmode der Männer.

Lina ist also auf der Hochzeit ihrer Schwester, und erfindet nun ihren Verlobten.
Später sucht sie dann frische Luft um dem aufdringlichen Pee Wee zu entkommen. Dabei trifft sie auf einen Unbekannten, der sich ihr als Raja vorstellt.
Sie unterhalten sich kurz und dann gehen sie wieder getrennte Wege.
Doch Raja schmuggelt sich unterdessen immer mal wieder in die Gedanken von Lina ein.
Da der Geburtstag von Linas Dad immer näher rückt, so begibt sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Verlobten, der ihren Ansprüchen genügt und vor allen Dingen viel reist und viel Geld hat.

Wie der Zufall es so will, taucht Raja in Amerika auf, um für seinen Bruder eine Verlobte zu suchen. Dabei lernen sie sich immer näher kennen.

Nach wie vor haben ihre Eltern und ihre Tante Kiki keine Ahnung, das sie ihren Verlobten bloß erfunden hat. Diese Lüge macht ihr auch immer mehr zu schaffen.

Fazit:

Ich kann soviel sagen, das Ende hat mich arg enttäuscht, was bei mir einen absoluten Punktabzug gibt. Ich ahbe mit einem anderen Ende gerechnet, aber irgendwie wurden die Seiten immer weniger und es war kein Licht am Ende des Tunnels.
Dennoch war es sehr lesenswert. Wer weiß, vielleicht plant die Autorin eine Fortsetzung dieses Romans?! Es wäre schön.

Ich gebe diesem Buch 4 Sterne.

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