Dienstag, 5. Juni 2018

Rezi: Sandra Aslund - Mord in der Provence

Die junge Kommissarin Hannah Richter wird im Rahmen eines Austauschprogramms nach Vaison-la-Romaine, in ein idyllisches Touristenstädtchen in der Provence, versetzt. Damit geht ein Traum für sie in Erfüllung, denn hier kann Hannah neben der Arbeit ihrer Leidenschaft für die römische Geschichte nachgehen. Als ein Toter im römischen Theater in Orange gefunden wird, ist ihr Fachwissen gefragt. Allem Anschein nach handelt es sich um einen Selbstmord, doch Hannah entdeckt Hinweise, die auf einen Mord hindeuten. Da ihre ortsansässigen Kollegen, allen voran ihr Vorgesetzter Claude-Jean Bernard, ihre Beobachtungen jedoch als Hirngespinste abtun, beginnt Hannah, auf eigene Faust zu ermitteln. Und macht schon bald eine grausige Entdeckung …

Quelle Text: midnight-Verlag 
Quelle Bild: amazon




************************************************************
Veröffentlicht im Midnight-Verlag (17.11.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 400 Seiten
Taschenbuch: 16,00 € ~*~ E-Book: 4,99 €
ISBN: 978-3-95819-092-4
************************************************************



Ich mochte den Charakter Hannah Richter eigentlich von Anfang an. Sie ist eine Frau, die ihren eigenen Willen hat und sich nicht unter kriegen lässt, auch wenn in ihrem Privatleben nicht alles nach "Vorschrift" läuft, da sie gerade eine Trennung hinter sich hat.

Aufgrund eines EU-Polizei-Austauschprogrammes, an dem sie teilnimmt, verschlägt es sie in die Provence nach Frankreich. Das kleine Städtchen Vaison-la-Romaine bietet ihr nicht nur einen Arbeitsplatz für die nächsten Monate, sondern dort kann sie auch ihren Interessen nachgehen, der römischen Geschichte.
Als sie dann zufällig an den Schauplatz eines Selbstmordes kommt, wird ihr schnell klar, dass die französische Polizei zu vorschnell urteilt, denn für sie handelt es sich um Mord. 
Schauplatz dieses Selbstmordes ist ein römisches Theater in Orange. 
Doch als sie mit ihrem Vorgesetzten darüber spricht, tut er es sofort als Hirngespinst ab und sie solle sich nicht einmischen. 
Doch sie wäre nicht Hannah, wenn sie sich nicht davon abhalten lassen würde, auf eigene Faust Ermittlungen anzustellen. 

Die Autorin hat eine wunderbare Atmosphäre geschaffen. Sie hat die Wege, die Landschaft, und diverse Dinge so lebhaft beschrieben, dass ich sie förmlich vor mir sehen konnte. Das fand ich total gut. Auch fand ich die Charakterausarbeitung der diversen Figuren sehr gut. Klar, die eine oder andere Figur blieb noch etwas dezent im  Hintergrund, tat der ganzen Geschichte aber keinen Abbruch. 
Allerdings muss ich auch sagen, dass sich manche Szenen doch etwas hingezogen haben. Sie wirkten langatmig, wo ich dachte, hey, komm doch mal  zum Punkt. 
Trotzdem hat mir das Buch sehr gut gefallen.


Ein paar kleinere Dinge haben mich schon gestört, dennoch kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Ich vergebe gute 4 Sterne für ein gelungenes Debut.

Ich danke der NetGalley und dem Midnight-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Bewertung.


Die Fälle um Hannah Richter von Sandra Åslund:

- Mord in der Provence
- Tödliche Provence 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Mit dem Abschicken des Kommentars akzeptiere ich die Datenschutzbedingungen.