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Montag, 27. Juni 2016

Rezi: Lee Child - Die Gejagten

Klappentext:


Jack Reacher betritt den Stützpunkt seiner ehemaligen Einheit bei der Militärpolizei, und ahnt nicht, was ihm bevorsteht. Er ist nach Virginia gereist, um seine Nachfolgerin Major Susan Turner kennenzulernen. Doch wenig später wird klar, was für ein großer Fehler es war, einen Militärstützpunkt zu betreten. Denn wie jeder ehemalige Soldat der USA ist Reacher Reservist. Prompt erhält er seinen Einberufungsbefehl und wird außerdem des Mordes angeklagt und verhaftet. Reacher gelingt die Flucht aus dem Gefängnis, doch seine wichtigste Frage bleibt zunächst ungeklärt: Wer versucht ihn auf diese Weise kaltzustellen?




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Veröffentlicht über Blanvalet (27.06.2016)
 Geb. Ausgabe gelesen ~*~ 448 Seiten
TB-Ausgabe: 9,99 € ~*~ E-Book 15,99 €
ISBN: 978-3764505424
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Inhalt:

Nachfolgerin auf dem Stützpunkt der 110th MP Special Unit ist Major Susan Turner, die Jack Reacher über das Telefon kennen lernt. Da sie eine angenehme Stimme hat, möchte er sie kennen lernen und macht sich auf den Weg nach Virginia.

Als er den Stützpunkt betritt, weiß er noch nicht, das er nicht auf Major Turner treffen wird. Statt dessen trifft er auf Colonel Morgan. Und dieser teilt ihm mit, das Reacher wieder in den Dienst berufen wurde. Das geht ziemlich einfach, wenn man Reservist ist. Doch das ist nicht das einzige, was ihm mitgeteilt wird.
Ihm wird mitgeteilt, das ihm eine Vaterschaftsklage angehängt wurde. Komisch ist aber, dass Reacher sich an die Frau nicht erinnern kann, mit der er ein Kind haben soll.
Ein weiteres Verfahren wird ihm angehängt, in dem es um eine eidesstattliche Versicherung geht, die das tote Opfer unterschrieben haben soll. An diesen Fall allerdings erinnert er sich, doch gibt er an, es nicht gewesen zu sein.
Er findet heraus, dass Major Turner festgenommen wurde, denn sie habe Informationen zu lange zurück gehalten und war bestechlich.

Jack Reacher ist eine Figur, die ich liebe. Auch wenn ich nicht alle Bücher gelesen habe, so muss ich sagen, entweder man mag Jack Reacher, oder eben nicht. Ein Dazwischen gibt es nicht.
Er ist verschroben, er ist nicht perfekt. Genauso wie es sein muss. Er hat keine Vergangenheit, die ihn sehr quält. Er ist nicht sesshaft.
Seine Art und Weise, wie er arbeitet, wie er kombiniert, gefällt mir einfach. So stelle ich mir einen richtig guten Major bei der Army vor.
Es geht nicht immer alles so aus, wie er es gern hätte, denn sonst würde es auch langweilig werden.

Aber auch die anderen Figuren wirken sehr authentisch, was ich als Pluspunkt werte. Ich habe die ganze Zeit gerätselt, wer "Romeo und Julia" sind, welche Charaktere dahinter stecken könnten. Auch wenn ab einer gewissen Zeit ich mir denken konnte, wer noch in die Machenschaften verwickelt ist, dass Jack Reacher soviel Mist am laufen hat.

Der Schreibstil ist einfach zu lesen, was das Buch in meinen Augen zu einem echten Page-Turner mutieren lässt.

Mein Fazit:

Mein zweiter Jack-Reacher-Thriller, den ich von Lee Child gelesen habe. Und wieder war ich begeistert. Und doch fehlte mir ein kleiner Tick, um volle Sterne zu geben. 4 Sterne für Lee Child und "Die Gejagten".


Das ist die Reihenfolge der Jack-Reacher-Thriller:

- Größenwahn
- Ausgeliefert
- Sein wahres Gesicht
- Zeit der Rache
- In letzter Sekunde
- Tödliche Absicht
- Der Janusmann
- Die Abschussliste
- Sniper
- Way out
- Trouble
- Outlaw
- Underground
- 61 Stunden
- Wespennest
- Der Anhalter
- Die Gejagten

Ich bedanke mich herzlich bei dem Blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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