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Donnerstag, 16. Mai 2013

Buch-Rezi: Arnaldur Indridason - Todeshauch - Island-Krimi

Klappentext:

In einer Baugrube am Stadtrand von Reykjavik werden menschliche Knochen gefundne. Wer ist der Tote, der hier verscharrt wurde? Wurde er tatsächlich lebendig begraben? Erlendur und seine Kollegen von der Kripo Reykjavik rollen Stück für Stück brutale Ereignisse aus der Vergangenheit auf und bringen Licht in eine menschliche Tragödie, die bis in die Gegenwart hineinreicht. Während Erlendur mit Schrecknissen früherer Zeiten beschäftigt ist, kämpft seine Tochter Eva Lind auf der Intensivstation um ihr Leben....

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Erschienen bei Bastei-Lübbe ~*~ 368 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 7,99 €
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Inhalt:

Ein kleiner Junge findet beim Spielen auf einem Berg einen Knochen und gibt ihn seiner kleinen Schwester zum spielen. Durch Zufall wird erkannt, das es sich um einen menschlichen Knochen handelt, der gebrochen wurde.
Der kleine Junge muss der Mutter zeigen, wo er diesen Knochen gefunden hat und diese alarmiert gleich die Polizei. Die Ausgrabungen beginnen, denn wie sich heraus stellt, liegt die Leiche dort nicht erst seit ein paar Wochen. Wer ist der Tote? Warum wurde er dort verscharrt?

Es war mein erster isländischer Krimi, den ich gelesen habe. Mein erster Krimi von diesem Autor. Ich war angenehm überrascht, als ich feststellte, dass es sich um einen 4. Fall rund um Erlendur handelte, dennoch kann ich im Nachhinein sagen, das es mich nicht gestört hat. Ich kam sehr gut rein in das Buch und auch die Figuren waren mir sympatisch.
Allerdings haperte es dann bei mir mit der Aussprache, wo ich dann anfangs desöfteren bei den diversen Namen ins Stocken geriet.
Positiv überraschte mich, dass sich dort auf der Insel wohl alle Leute duzen, selbst diejenigen, die sich fremd sind.
Etwas langatmig fand ich die Ausgrabung der Knochen. Es zog sich über das ganze Buch hinweg und irgendwie hatte ich das Gefühl, es ging nicht wirklich vorwärts.

Der Autor wählte zwei Erzählstränge, die sich gut von einander unterschieden, denn es wurde eine andere Schriftart gewählt. Ich war allerdings mehr auf die zweite Geschichte erpicht, als auf die Ermittlungsarbeit von Erlendur und seine Kollegen. Ich fing früh an zu rätseln, wer wohl die Leiche sein konnte. War es eine Frau oder doch ein Mann?

Schade, das so wenig von der isländischen Landschaft beschrieben wurde, das fehlte mir doch etwas. 

Mein Fazit:

Es wird sicherlich nicht mein letzter Krimi von dem Autor gewesen sein, doch die schwere der Namen fand bei mir einen Punktabzug. Auch die etwas langatmige Ausgrabung fand ich persönlich nicht so toll. Dennoch gebe ich dem Buch 3,5 Sterne.

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