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Mittwoch, 3. April 2013

Rezi: Andrea Schacht - Hexenkatze - mysteriös

Klappentext:

Magie auf vier Pfoten.

Deba McMillen hat es nach der Trennung von ihrem Mann geschafft, sich mit ihrer vierzehnjährigen Tochter Micki eine neue Existenz aufzubauen. Dazu gehört auch der Einzug in ein eigenes Haus. Kaum haben sie sich eingerichtet, läuft ihnen eine trächtige Katze über den Weg, die beschließt, ihre Jungen in ihrem Heim zu bekommen. Doch dann entdeckt Deba, dass sie, wann immer sie wütend wird, mysteriöse Kräfte freisetzt, die nicht nur ihren attraktiven Nachbarn abschrecken.


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Erschienen im Aufbau-Verlag ~*~ 309 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,95 €
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Inhalt:

Micki und Deba haben geheimnisvolle Kräfte, wie sich im Laufe des Buches immer wieder zeigt. Sie sitzen im Auto und fahren etwas schneller, als Micki meinte, da läuft gleich eine Katze über die Straße und im nächsten Augenblick geschieht es auch so. Ein kleiner Unfall führt dazu, dass die Katze zu sich nach Hause bringen, um sie zu pflegen und es ihr zu ermöglichen, ihre Jungen zur Welt zu bringen.
Doch kaum ist die Katze im Haus, geschehen merkwürdige Dinge. Immer dann, wenn Deba wütend ist.
Aber Deba weiß, dass sie nicht die einzige ist, die mysteriöse Kräfte besitzt. Auch ihre Freundin Agnes besitzt welche, ebenso Katharina, die Leiterin des Fitnessclubs, in dem Deba arbeitet.

Erschreckend für alle ist, dass es immer mehr Berichte über misshandelte schwarze Katzen gibt. Was steckt dahinter? Wirklich nur ein paar Jugendliche, die sich fiese Scherze erlauben?

Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich muss sagen, es gefällt mir.
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Die Figuren sind ebenfalls super beschrieben, man kann sich als Leserin oder Leser sofort in die Figuren hinein versetzen. Ich habe mit ihnen gefühlt und gelitten oder auch gelacht.
Mutter und Tochter haben hier ein wunderbar lockeres Verhältnis, mit ein paar tollen Sprüchen auf den Lippen. Das eine oder andere Mal musste ich echt lachen und schmunzeln.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht zu lesen, und doch nicht zu einfach, weil sie geschickt ein paar Fremdworte mit einfließen lässt, die dann aber sofort im nächsten Satz erklärt werden.

Allerdings muss ich sagen, dass hier es einen Punkt Abzug gibt, denn das Cover gefällt mir so gar nicht. Es ist nur eine schwarze Katze abgebildet, aber bei dem Thema, wenn es auch mit einer Liebesgeschichte gespickt ist, so hätte ich mir das Cover doch etwas mysteriöser vorgestellt. Schade eigentlich.

Was mich ebenfalls ein wenig störte, war, dass die Katze eigentlich nur eine klitzekleine Nebenrolle gespielt hat. Die Jungen werden immer mal wieder erwähnt, aber nicht, wie man es eigentlich vom Titel her vermutet. Ich hätte mir da auch noch etwas mehr Mystery gewünscht. 

Mein Fazit:

Ich habe das Buch gern gelesen und ist bestimmt nicht das letzte der Autorin gewesen, welches ich lesen werde. Ich vergebe dem Buch 3,5 Sterne.

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