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Sonntag, 18. November 2012

Rezi: Ursula Poznanski - Die Verratenen

Klappentext:

"Vertraue niemandem. Denn jemand will deinen Tod. Es könnte jeder sein.

Eine Welt, die perfekt und gerecht erscheint. Sechs Studenten, die dachten, sie kennen die Wahrheit. Doch plötzlich sind sie auf der Flucht, verraten, verfolgt und dem Schicksal ausgeliefert."

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Erschienen im Loewe-Verlag    ~*~ 520 Seiten
Hardcover ~*~ 19,99 €
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Inhalt:

Ria erzählt von ihrem Leben in den Sphären. Ein sogenanntes Leben unter Glaskuppeln, ohne wirklich jemals mit der Sonne in Berührung zu kommen.
Viele von ihnen, die auf diese Akademie gehen, auf die auch Ria geht, sind Vitros. Sie zählen zu den Besten, genauso wie ihr Freund Aureljo, der die Reihung anführt. Ria ist auf Platz 7 geführt.
Ihr Leben ist perfekt, ausgefüllt mit Lernerei, Vorträgen, etc. Und dennoch stehen sie ständig unter Beobachtung. Sie tragen einen Salvator am Handgelenk, der ihnen vorschreibt, wann sie zu essen haben, und vor allen Dingen was. Sie müssen alle auf ihre Ernährung achten. Ebenso dürfen sie sich nicht aufregen, denn selbst die Pulsfrequenz wird aufgezeichnet. Auch werden sie belauscht. Nichts ist privat.
Ria ist auf das Lesen der Gesichter der anderen Sphärenbewohner spezialisiert. Sie kann die Gefühle ihrer Freunde und der anderen Bewohner erkennen. Und doch gibt es Bewohner, die es gelernt haben, ihre Mimik und Gefühle unter Kontrolle zu halten.

Ria erfährt durch Zufall in einem Gespräch, welches sie belauscht, das 6 Studenten getötet werden sollen, denn man befürchtet, das sich gerade die 6 einem Verschwörungskommando angeschlossen haben. Darunter ist sie und ihr Freund Aureljo, sowie die Freundin Tomma.
Als sie es mit ihrem Freund bespricht, glaubt dieser es nicht.
Doch als alle 6 Studenten, die getötet werden sollen, zu einer Reise aufbrechen sollen, um den Präsidenten zu treffen, zweifelt auch Ria zum ersten Mal an dem, was sie gehört hat.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht zu dem Buch schreiben, denn sonst nimmt es die Spannung weg.

Die Autorin hatte mich schon nach wenigen Kapiteln an dieses Buch gefesselt. Es war schwer, es aus der Hand zu legen.
Ursula Poznanski beschreibt die Welt so real, ich konnte sie mir sehr gut vorstellen, so lebendig, voller Farben.
Ich war hin- und hergerissen. Die Welt so gut beschrieben, so sicher für die Sphärenbewohner und doch habe ich immer wieder den Kopf geschüttelt, denn ich könnte mir ein solches Leben unter ständiger Beobachtung nicht vorstellen. Alles wird auf diesem Salvator aufgezeichnet, und kommt es zu Unregelmäßigkeiten, so mussten die Bewohner gleich zum Arzt marschieren. Auch über andere Dinge habe ich den Kopf geschüttelt, aber das alles hier wieder zu geben, würde den Rahmen sprengen und es wäre für euch Leser nicht mehr interessant.

Mein Fazit:

Das Buch habe ich als absoluten Pageturner empfunden. Ich wollte wissen, wie es mit den 6 Bewohnern weiter geht, welche Abenteuer auf sie zukommen, etc.
Für mich war dieses Buch ein gelungener Auftakt einer Trilogie und ich freue mich schon auf das nächste Buch, worauf wir allerdings 1 Jahr warten müssen, denn soweit ich erfahren habe, gibt es den nächsten Band erst im Oktober 2013 zu kaufen.
Das Buch ist ganz schön teuer, deshalb gibt es da einen halben Stern Abzug. 4 1/2 Sterne gebe ich dem Buch aber dennoch sehr gerne!

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