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Donnerstag, 30. März 2017

Rezi: Samuel Bjork - Federgrab

Klappentext:

Aus einem Jugendheim bei Oslo verschwindet ein siebzehnjähriges Mädchen. Einige Zeit später wird sie tot im Wald gefunden – gebettet auf Federn, umkränzt von einem Pentagramm aus Lichtern und mit einer weißen Blume zwischen den Lippen. Die Ermittlungen des Teams um Kommissar Holger Munch und seine Kollegin Mia Krüger drehen sich im Kreis, bis sie von einem mysteriösen Hacker kontaktiert werden. Er zeigt ihnen ein verstörendes Video, das neue Details über das Schicksal des Mädchens enthüllt. Und am Rande der Aufnahmen ist der Mörder zu sehen, verkleidet als Eule – der Vogel des Todes …

 
 
 
 
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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (17.10.2016)
als broschierte Ausgabe gelesen ~*~ 480 Seiten
broschierte Ausgabe: 12,99 € ~*~ E-Book 9,99 €
ISBN: 978-3442205257
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Inhalt:

Gebettet auf Federn, mitten im Wald, umgeben von einem Pentagram aus Kerzen und einer weißen Blume im Mund, so wird ein siebzehnjähriges Mädchen gefunden. Sie galt einige Zeit als vermisst, bis sie sich gemeldet hatte, dass sie okay ist, danach wurde die Vermisstenanzeige von dem Jugendheim in Oslo zurück gezogen. 
Holger Munch und seine Kollegen nehmen die Ermittlungen auf, doch irgendwie treten sie auf der Stelle. Als dann noch ein verstörendes Video auftaucht, wird klar, warum bei dem Mädchen dieser Mageninhalt gefunden wurde. Doch nicht nur das, am Rand des Videos sieht man einen Menschen, der sich als Eule verkleidet hat....

Ich muss sagen, ich bin diesmal echt schwer in diesen Thriller reingekommen. Irgendwie fehlte mir die Spannung, die ich im ersten Teil gespürt habe. Ziemlich genervt war ich von Mia Krüger diesesmal. Sie will sich eigentlich umbringen, und dann wieder nicht. Nimmt Tabletten, säuft wie ein Loch und keiner sagt wirklich etwas. Sie bekommt nur schiefe Blicke zugeworfen, aber das wars. Dann diese ständigen Wiederholungen, Mia säuft, kritzelt auf ihren Block, wenn sie dann halbwegs nüchtern ist, die ständige Stimme in ihrem Kopf "Komm Mia, komm."

Dann das Ende.... irgendwie fand ich es so ziemlich aus dem Rahmen gezerrt. Als ob einige Seiten fehlen würden. 

Die Beziehung, die ich noch zu Munch und Krüger während des ersten Bandes aufbauen konnte, kam dieses Mal überhaupt nicht zu Stande. Sehr schade, denn eigentlich war die Story interessant, auch wenn es wieder mal um verschwundene Kinder bzw. Jugendliche geht. Das hatten wir ja schon im ersten Band.

Mein Fazit:

Leider war das mal so gar nicht mein Ding. Ich hatte mir mehr von dem Buch versprochen und bin ein wenig enttäuscht. 2 Sterne, mehr kann ich nicht geben, denn eigentlich war die Story gut, aber ich habe keine Weiterentwicklung bei den Personen gesehen, höchstens Rückschritte....  


Die Holger-Munch-Reihe:

- Engelskalt
- Federgrab


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