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Samstag, 12. Oktober 2013

Rezi: Lars Kepler - Der Hypnotiseur

Klappentext:

Vor den Toren Stockholms wird an einem Sportplatz die Leiche eines brutal ermordeten Mannes entdeckt. Kurz darauf werden Frau und Tochter ebenso bestialisch getötet aufgefunden. Offenbar wollte der Täter die ganze Familie auslöschen. Doch der Sohn überlebt schwer verletzt. Als Kriminalkommissar Joona Linna erfährt, dass es ein weiteres Familienmitglied gibt, eine Schwester, wird ihm klar, dass er sie vor dem Mörder finden muss.





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Erschienen im Bastei-Lübbe-Verlag ~*~ 656 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,99 €
ISBN: 978-3-404-16343-4
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Inhalt:

Eine mit zahlreichen Messerstichen übersäte Leiche wird gefunden, doch das ist noch nicht alles. Sie ist bestialisch zugerichtet, zerstückelt.
Joona Linna mischt sich in die Ermittlungen ein und erfährt so, dass die Familie des Familienvaters ebenfalls ermordet wurde, bis auf den Sohn.
Dieser wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.
Joona setzt sich mit dem Hypnotiseur Eric Maria Bark in Verbindung und veranlasst, dass der Junge hypnotisiert wird. Während dieser Hypnose, so Eric Maria Bark, kann der Patient nicht lügen und so kommt heraus, dass der Junge der Mörder ist. Doch Joona glaubt nicht wirklich daran.
Er macht sich auf die Suche nach der Schwester, denn der Junge verschwindet aus dem Krankenhaus. Die Schwester schwebt in Gefahr und so wird sie in einer geheimen Wohnung untergebracht.
Wer ist nun der Mörder? Wer hat die Familie so bestialisch zugerichtet?
Als die Medien davon erfahren, dass sich der Hypnotiseur in den Fall eingemischt hat, geht die Presse auf ihn los. Kurze Zeit später wird sein Sohn entführt, der schwer krank ist. Es beginnt eine Suche auf Leben und Tod....

Dieses Buch ist der Anfang einer Reihe rund um den Kriminalkommissar Joona Linna. Er ermittelt mit seinen eigenen Methoden und setzt diese ebenfalls sehr erfolgreich durch. Ebenfalls sucht er immer wieder die Bestätigung, dass er Recht hatte.
Allerdings, so muss ich gestehen, habe ich mir vom ersten Band viel mehr erhofft, denn die Figuren sind grau in grau, wenig ausgemalt, wenig charakterlich dargestellt. Vielleicht war es deshalb so, weil es einfach zuviele Hauptfiguren in diesem Thriller vorhanden waren.
Diverse Handlungsstränge konnte ich absolut nicht nachvollziehen, so dass ich die eine oder andere Szene nochmal durchgelesen habe, um eventuell dahinter zukommen, was das Autoren-Duo damit meinte. Ebenso waren ein paar unlogische Szenen in dem Buch enthalten - jeder, der das Buch gelesen hat, wird eventuell wissen, was ich meine,
Der Thriller startete echt super spannend. Ich wollte wissen, wie es weiter geht, wer der Mörder sein könnte, ob es wirklich derjenige war, der zu Anfang erwähnt wurde. Doch leider ließ die Spannungskurve nach geraumer Zeit deutlich nach. 
Mir persönlich war der zähe und langatmige Rückblick in die Welt des Hypnotiseurs zu lang. Er wollte nicht enden.

Ich hatte ja schon ein Buch von Lars Kepler gelesen, nämlich Flammenkinder. Und ich dachte mir, jetzt möchte ich die Geschichte rund um Joona Linna mal von Anfang an lesen.
Ich muss gestehen, ich habe vorher gar nicht gewusst, dass es sich hier um ein Autoren-Duo handelt, auch wenn das jetzt unlogisch klingen mag. Normal fällt es auch nicht wirklich auf, wenn 2 Autoren an einem Buch arbeiten.  Ich habe mir auch keinerlei Rezensionen vorher zu dem Buch durchgelesen.

Mein Fazit:

Ich habe mir wesentlich mehr von dem Buch versprochen, als ich im Nachhinein bekommen habe. Es war zwar gut, aber dennoch irgendwie nicht gut genug, als das es mich vom Hocker gehauen hätte. Wahrscheinlich hat es deshalb so lange gedauert, bis ich es durch hatte. Ich vergebe dem Buch .
2,5 Sterne

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