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Samstag, 16. Dezember 2023

Rezi: Elli Stern - Eine Prise Weihnachtsglück


Auf Umwegen zum Happy End
Ein gefühlvoller Weihnachtsroman über Verlust, Neuanfänge und die große Liebe

Weihnachten steht vor der Tür und Miriam hat nur einen Wunsch: Dieser Dezember soll bitte schnell vorübergehen. Statt sich an Lichterglanz und Tannenduft der Dresdner Altstadt zu erfreuen, überrollen sie vergessen geglaubte Erinnerungen an Trauer und Verlust. Da kommt der Auftrag ihrer Chefredakteurin, über Weihnachten nach New York zu fliegen, wie gerufen. Kaum in der glitzernden Metropole angekommen, landet sie ungewollt bei einer verrückten Christmas Party und anschließend bei Vincent, dem anziehenden Typ aus dem Flugzeug. Die beiden verbringen romantische Tage im winterlichen Manhattan und Miriam verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Doch dann erreicht sie eine folgenschwere Nachricht aus ihrer Vergangenheit und zwingt sie zurück in ihre Heimat zu fliegen. Wird sie ihre große Liebe Vincent dadurch verlieren?

Quelle Text: Digital Publisher; Bild: amazon.de
 
 
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Veröffentlicht bei digital publishers (01.12.2023)
als E-Book gelesen ~*~ 254 Seiten.
E-Book: 2,99 €
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Miriam lebt und arbeitet in Dresden. Es geht auf die Weihnachtsszeit zu und die mag Miriam überhaupt nicht. Sie versucht jedes Jahr aufs neue irgendwie den Dezember rumzubekommen, ohne von der Trauer und den Erinnerungen überrollt zu werden. Da kommt der Auftrag ihrer Chefin gerade recht, denn die ist gehandicapt und kann nicht nach New York fliegen. 

Auf dem Weg dorthin begegnet sie im Flieger Vincent, der panische Flugangst hat und dem sie aus einer Panikattacke hilft. Ihre Wege trennen sich am Flughafen in New York. 
Sie landet auf einer Weihnachtsfeier, wo sie eigentlich gar nicht landen wollte und begegnet dort überraschend Vincent wieder. Beide verbringen zwei romantische Tage zusammen, bevor Miriam Hals über Kopf aus New York verschwindet. Doch sie kann Vincent nicht vergessen und Vincent kann Miriam nicht vergessen. 

Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte, die nicht zu kitschig rüber kommt. Sie vermittelt vielmehr eine Botschaft, dass eigentlich die Familie an erster Stelle stehen sollte, statt Glitzer und Geschenke. Sie lädt zum nachdenken ein, wie ich finde und bleibt im Kopf.

Die Charaktere hingegen waren etwas blass. Ich hätte sie mir mit etwas mehr Tiefe gewünscht, gerade Vincent kam für mich etwas zu kurz. 
Die Umgebung hat die Autorin allerdings super dargestellt, so dass ich mich jedesmal fühlte, als wäre ich vor Ort. Auch ihr Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. 
 


Ein tolles Weihnachtsbuch, welches die Weihnachtsstimmung sehr gut rüber transportiert hat und auch die Gefühle der Hauptfigur. Ein tolles Buch, welches einen in Weihnachtslaune versetzt.
Ich vergebe dem Buch gerne 4 Sterne.

Ich danke dem Digital Publishers Team für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keine Auswirkung auf meine Meinung.

Montag, 21. Oktober 2019

Rezi: Dorothea Stiller - Tödliche Zeilen

Nach Jahren kehrt die pensionierte Lehrerin Agnes Munro in das malerische schottische Küstenstädtchen Tobermory zurück, um ihrer Freundin Effy in dieser schweren Zeit beizustehen. Denn die Kleinstadt wird von einem tragischen Todesfall überschattet: Effys Sohn Neil kam bei einem Autounglück ums Leben. Ein Unfall? Doch dann kommt es zu einem zweiten mysteriösen Todesfall und die Ereignisse überschlagen sich …
Die polizeilichen Ermittlungen können die resolute Agnes nicht überzeugen, also beginnt sie, auf eigene Faust nachzuforschen. Tatsächlich stößt sie auf Ungereimtheiten. Der Dame mit dem extravaganten Modegeschmack gelingt es, den Inselpolizisten auf ihre Seite zu ziehen. Und weiß der Gemeindepfarrer vielleicht mehr als er zugibt? Agnes stürzt sich in ihre Nachforschungen und muss sich eingestehen, dass sie auch mit ihrer eigenen Vergangenheit in Tobermory noch nicht ganz abgeschlossen hat.



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Veröffentlicht im digital publisher-Verlag (03.01.2019)
als E-Book gelesen ~*~ 354 Seiten
TB: 10,80 € ~*~ E-Book 4,99 €
ISBN: 9783960874652
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Agnes Munro kehrt nach vielen Jahren zurück an den Ort, wo sie einst so glücklich war. Nie hätte sie gedacht, dass sie jemals wieder nach Tobermory zurückkehren würde. Zuviele schmerzliche Erinnerungen hängen mit der Insel zusammen. 
Doch ihrer besten Freundin muss sie einfach beistehen, hat sie doch gerade ihren Sohn auf tragische Weise verloren. 
Als dann ein zweiter Todesfall sich ereignet, glaubt Agnes nicht an einen Unfall. Sie glaubt, dass da jemand für verantwortlich war, doch die Polizei glaubt ihr nicht. Agnes allerdings lässt sich nicht davon abbringen, eigene Ermittlungen anzustellen. Sie stößt auf Ungereimtheiten, die schließlich auch der Polizei sehr zu denken geben. 

Agnes Munro wird als eine Dame bezeichnet, die einen extravaganten Modegeschmack hat. Allerdings verliert die Autorin nicht viele Worte um das Aussehen des Hauptcharakters. Ich konnte für mich kein Bild im Kopf zeichnen, wie die Dame aussieht. Man erfährt nur vage, dass sie im Pensionsalter ist bzw. schon pensioniert is.t. Für den Leser, der es mag, wenn man sich die Figur selber so ausmalen möchte, wie man sie sich vorstellt, ist das sicherlich gut, doch für mich fehlte etwas. Klar hatte ich meine eigenen Vorstellungen, aber ich hätte mir gewünscht, dass diese Extravaganz etwas mehr ausgelebt würde, gerade weil das im Klappentext erwähnt wird. Einzig die Hartnäckigkeit von Agnes wurde sehr gut an ihrem Charakter beschrieben. Das hat mir sehr gut gefallen.
Auch die anderen Charaktere bleiben eher vage.

Die Story fand ich gut. Die Autorin hat sie gut ausgearbeitet und auch wenn es zwei Todesfälle gibt, finde ich schon, dass es ein Cosy-Crime ist. Auch für mich war es glaubhaft dargestellt, wie sich der zweite Todesfall ereignet hat, sprechen doch sämtliche Indizien für sich. Die Auflösung hinterher war in meinen Augen sehr schlüssig und glaubhaft, gerade das ist schließlich sehr wichtig, dass die Auflösung glaubhaft ist. Was nützt einem einen tollen Krimi, bei dem man am Ende denkt, das hätte man auch anders machen können.



Man sagt ja immer, weniger ist manchmal mehr, doch hier wäre genau das Gegenteil gut gewesen, gerade was die Personenbeschreibung angeht. Ich würde mir wünschen, dass im nächsten Teil etwas mehr zu der Hauptprotagonistin zu erfahren ist. Ich vergebe 4 Sterne für "Tödliche Zeilen" von Dorothea Stiller. Das Cover ist super schön und passt zum Ort des Geschehens.