Montag, 20. Februar 2017

Rezi: Oscar de Muriel - Die Schatten von Edinburgh

Klappentext:

Edinburgh, 1888. Der begnadete Ermittler Ian Frey wird von London nach Schottland zwangsversetzt. Für den kultivierten Engländer eine wahre Strafe. Als er seinen neuen Vorgesetzten, Inspector McGray, kennenlernt, findet er all seine Vorurteile bestätigt: Ungehobelt, abergläubisch und bärbeißig, hat der Schotte seinen ganz eigenen Ehrenkodex. Doch dann bringt ein schier unlösbarer Fall die beiden grundverschiedenen Männer zusammen: Ein Violinist wird grausam in seinem Heim ermordet. Sein aufgelöstes Dienstmädchen schwört, dass es in der Nacht drei Geiger im Musikzimmer gehört hat. Doch in dem von innen verschlossenen, fensterlosen Raum liegt nur die Leiche des Hausherren...



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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (20.02.2017)
als E-Book gelesen ~*~ 480 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3-442-48505-5
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Inhalt:

Es ist eine Höchststrafe für den Engländer Ian Frey, als er nach Schottland zwangsversetzt wird. Sein neuer Vorgesetzter ist ungehobelt, abergläubisch und hat ebenfalls seine Vorurteile gegenüber Engländern.  
Doch leider sind beide dazu gezwungen, zusammen zu arbeiten, ob sie wollen oder nicht. Und schon bald taucht der erste Fall auf. Ein bekannter Violinist wird in seinem Haus ermordet aufgefunden. Das bizarre daran ist, dass das Zimmer von innen verschlossen war und beide Schlüssel im Raum sich befanden. Wie also kam der Mörder in das Zimmer?

Ich muss sagen, mir haben beide Charaktere nicht ganz so gefallen, wie ich es mir eigentlich erhofft hatte. McGray der typische ungehobelte Schotte und im Gegensatz dazu der ziemlich nüchtern wirkende Engländer Frey. Klar das es bei beiden krachen wird, doch haben mir die Dialoge nicht wirklich so gefallen. Diverse Diskussionen zwischen den beiden waren ja noch witzig, doch nicht alles fand ich toll. So ging mir nach einer gewissen Zeit McGray auf den Keks, wenn er Frey als "Dandy" oder "Jungchen" oder so betitelt hat. Dieses überhebliche gefiel mir nicht so wirklich.

Der Fall hier war sehr gut vom Autor durchdacht und ausgeklügelt bis ins letzte Detail. Das gefiel mir sehr gut. Bis zu letzt habe ich gerätselt, wer sich denn hinter den Anschlägen verbergen könnte. Auch wenn ich an manchen Stellen gedacht habe, hier hätte man vielleicht das ganze abkürzen können, gefiel mir die Schreibweise des Autors.

Das Cover an sich finde ich toll. Relativ schlicht gehalten mit einer Violine und einem Schatten, der leicht an Sherlock Holmes erinnert. Könnte etwas irritierend wirken.

Mein Fazit:

Mag sein, das ich mit dem britischen Humor nicht soviel anfangen kann, doch ändern kann ich es nicht, wenn mir die Figuren nicht so sehr gefallen haben. Alles in allem gebe ich hier 3,5 Sterne für Oscar de Muriel und "Die Schatten von Edinburgh".

Ich bedanke mich bei dem Goldmann-Verlag, dass ich dieses Buch lesen und rezensieren durfte!

Dienstag, 14. Februar 2017

Gemeinsam Lesen #201

Moin zusammen!


Ja, eigentlich sagt man nur im hohen Norden "Moin" oder "Moin Moin", obwohl ich gelernt habe, dass es eigentlich nur reicht, "Moin" zu sagen, denn "Moin Moin" gilt bei manchen schon als zuviel Gesabbel*lach*

Ich habe gerade einen Link gefunden, und zwar bei Schlunzen-Bücher. Dort gibt es jede Woche ein Gemeinsames Lesen. Jede Woche kann man Fragen beantworten. Ich mach doch da einfach mal mit.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?




Ich bin bei diesem Buch auf Seite 154.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
 
"Das würde ich nicht so sagen."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
 
Federgrab ist schon das zweite Buch von Samuel Bjork aus Norwegen.  Der Autor konnte mich schon mit seinem ersten Buch "Engelskalt" fesseln und auch dieses Buch fesselt mich wieder. 
Ein Mädchen verschwindet aus einem Jugendheim. Einige Zeit später findet man sie - tot im Wald, auf Federn gebettet, nackt und eingerahmt von Blumen und Lichtern. Eine einzige weiße Blume klemmt zwischen ihren Lippen. Der Autor schafft es immer wieder, dass ich mir die Szenarien, die Tatorte, bildlich vorstelle. Und das, ohne das er großartig ins Detail geht. Ich bin gespannt, ob ich diesmal mehr mit Mia und Holger, dem Ermittlerteam, anfangen kann. Ich kam im letzten Buch noch nicht so richtig an sie beide ran. 

4.  Liest du heute zum Valentinstag eine besondere Liebesgeschichte?

Nein, niemals. Warum sollte? Ich lese das, was mir gerade in den Sinn kommt. Ich glaube, in der Adventszeit lese ich vermehrt mal das eine oder andere Weihnachtsbuch, aber ich muss nicht jedem Trend hinterher hecheln. Ich lese die Bücher, so wie sie mir "zufliegen" ;)
Wollt ihr auch mitmachen? Na, dann kopiert euch doch einfach die Fragen und füllt sie aus. Ich bin gespannt, welches Buch euch gerade fesselt.

Freitag, 10. Februar 2017

[Freitags-Füller] #408

Moin zusammen!


Es ist Freitag, ziemlich trübe draußen. Eigentlich genau das passende Wetter, um sich mit einem Tee unter die Decke auf der Couch einzukuscheln und ein spannendes Buch zu lesen.

Eigentlich, wäre da nicht der Haushalt, der laut ruft und darum bittet, erledigt zu werden. Ups, er bittet ja nicht, er steht einfach nur da und schaut dich vorwurfsvoll an, wenn du an ihm vorbei gehst. Sei es Küche, Bad oder dergleichen.
Also erst die Pflicht, dann der Spaß....



Aber ich dachte mir, ich mache mal wieder einen Freitags-Füller hier. Ich fand den immer total interessant, was sich die Barbara da immer ausgedacht hat.

Hier sind meine ausgefüllten Lücken:

1.  Unser Lied für Kiev ist so naja. Ich sehe uns wieder mal auf dem letzten Platz. Jedes Jahr heißt es, es soll was geändert werden, aber wirklich gute Lieder kommen dabei nicht rum. Schade eigentlich.
2.  Mit einem Einkaufszettel geht der Einkauf schnell und effektiv und man ist schnell wieder daheim.
3.  Ich lese gerne Bücher, die mich mitreißen, in dessen Geschichte ich ganz tief eintauchen kann, einfach Bücher bei denen alles stimmt!
4.  Handcreme und Handschuhe gegen rauhe Winterhände.
5.  Wenn mir richtig kalt ist, hilft eigentlich nur noch die Badewanne oder aber das Feuer im Kaminofen und ich stelle mich davor.
6.  Mit Musik bin ich sofort besser drauf.
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen entspannten Abend, morgen habe ich bisher noch nichts geplant außer Arbeiten und Sonntag möchte ich einfach ausspannen und den Tag mit der Familie genießen!


In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein super schönes Wochenende. Genießt die freie Zeit, wenn ihr könnt.



Donnerstag, 9. Februar 2017

Rezi: Susanne Goga - Das Haus in der Nebelgasse

Klappentext:

London 1900: Matilda Gray ist Lehrerin an einer Mädchenschule und führt das Leben einer unabhängigen Frau. Als ihre Lieblingsschülerin Laura nicht mehr zum Unterricht erscheint, ahnt Matilda, dass diese in Gefahr ist. Zu plötzlich ist ihr Verschwinden, zu fadenscheinig sind die Begründungen des Vormunds. Eine verschlüsselte Botschaft, die ihr Laura auf einer Postkarte schickt, bringt Matilda auf die Spur des Mädchens. Ihre Suche führt sie zu dem Historiker Stephen Fleming und mit ihm zu einem jahrhundertealten Geheimnis, tief hinein in die verborgensten Winkel der Stadt.

Quelle: Diana-Verlag 




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Veröffentlicht im Diana-Verlag (09.01.2017)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 448 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3453358850
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Inhalt:

Matilda Gray ist eine unabhängige Frau mit modernen Ansichten, die allerdings an ihrer Arbeitsstätte, einer Mädchenschule, nicht gern gesehen werden. Es gibt strenge Vorgaben, wie die Mädchen erzogen werden sollen. Keine der Lehrerinnen darf sich zu sehr um ein Mädchen allein kümmern. 
Als die Schülerin Laura nicht mehr zur Schule kommt, erscheint es für Matilda sehr komisch, zumal es sich um eine fadenscheinige Ausreden handelt, das Laura sehr krank sei. Matilda befürchtet, das diese begabte Schülerin nicht mehr wieder kommt.
Scheinbar hat sie recht, denn als eine Postkarte von Laura kommt, enthält diese einen versteckten Hinweis. Zu Laura willl gesagt sein, dass diese ihre Eltern bei einem Brand verlor und sie jetzt einen Anwalt als Vormund hat.

Matilda ist ein toller Charakter, der zu der Zeit schon weiß, was sie will und sich nicht unterkriegen lässt. Und auch Laura hat mich sehr beeindruckt, dazu möchte ich aber nicht vorweg greifen, warum sie mich beeindruckt hat.
Ein ganz toller Charakter war Matildas Vermieterin Mrs. Westlake. Sie zauberte mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht, denn irgendwie kam sie mir vor wie ein "Original". Ich glaube, ohne diesen Charakter wäre es nur halb so lustig gewesen an manchen Stellen.An anderen Stellen ist sie aber auch ernst und wäscht Matilda mal gehörig den Kopf oder hört ihr einfach nur zu. 

Den Schauplatz London um 1900 war auch sehr interessant. Ich konnte es mir bildlich vorstellen, wie die Droschken durch die Stadt gefahren sind, und wie sich Matilda auf die Suche begeben hat.
Ein tolles Buch zum Miträtseln, wie ich finde, auch wenn man vielleicht ab einer gewissen Stelle weiß, wie was gekommen ist, ist es doch interessant zu verfolgen, wie Matilda und ihr Freund dorthin gelangen. Denn heute sucht man einfach im Internet oder schwingt sich in ein Flugzeug oder dergleichen, um sem Rätsel auf die Spur zu kommen.

Ein tolles Cover, was mich sofort angesprochen hatte. Und beim öffnen des Buches stellte sich heraus, dass darin auch noch eine alte Karte Londons enthalten ist. Einfach klasse.

Mein Fazit:

Eine interessante Schnitzeljagd, die mich eigentlich fast ab der ersten Seite mitgezogen hat. Eine tolle Spannungskurve zum Ende hin und eine gute Aufklärung. Die Geschichte von Susanne Goga verdient definitiv 5 Sterne von mir!


Ich bedanke mich beim Diana-Verlag und beim Bloggerportal, dass ich das Buch lesen und bewerten durfte. Vielen Dank!


Mittwoch, 8. Februar 2017

Januar-Rückblick 2017

Hallo ihr lieben!


Lange ist es her, das ich hier gepostet habe. Tja, was soll man sagen? Das Berufs- und Familienleben hatte mich ordentlich im Griff.
Zum Lesen bin ich aber trotzdem gekommen und habe im Januar 5 Bücher geschafft.

Ich durfte von Yrsa Sigurdadóttir das Buch DNA rezensieren und ich war begeistert. Aber eigentlich haben mich alle Bücher im Januar unterhalten, so das ich keines habe, wo ich sagen könnte, davon bin ich mal mega enttäuscht oder so.

Insgesamt gelesene Seiten im Januar: 1.694 Seiten

Zwei Bücher waren aus dem Thriller-Genre, ein Buch Fantasy und zwei Romane.

Ich habe jetzt eigentlich vor, jetzt jeden Monat kurz zusammen zu fassen, welches Buch mir am meisten im Kopf geblieben ist. Das soll einfach für mich auch ein kleiner Rückblick sein, und natürlich auch für euch. Vielleicht möchtet ihr ja über das eine oder andere Buch mit mir reden oder habt Fragen oder dergleichen.

Ich hoffe, das ich jetzt auch wieder mehr hier verbringen kann, bzw. euch mehr zu berichten habe.