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Freitag, 19. April 2013

Rezi: Ursula Poznanski - Blinde Vögel - etwas enttäuschend

Klappentext:

"Zwei Tote in Salzburg. Sie stranguliert, er erschossen. Die Tat eines zurückgewiesenen Liebhabers? Aber die beiden scheinen zu Lebzeiten keinerlei Kontakt miteinander gehabt zu haben. Oder täuscht der erste Blick? Das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ist ratlos. Aber Beatrice mag die Sache nicht auf sich beruhen lassen und verfolgt die Spuren, die die Toten im Internet hinterlassen haben. Auf Facebook wird Beatrice fündig: Beide waren dort Mitglieder in einem Forum, das sich ausgerechnet mit Lyrik befasst. Gedichte werden hier mit stimmungsvollen Fotos kombiniert und gepostet. Ganz harmlos. Ganz harmlos? Bald ahnt Beatrice, dass die Gedichte Botschaften enthalten, die nur wenige Teilnehmer verstehen. Düstere Botschaften, in denen es um Angst und Tod geht. Und dann stirbt eine der Lyrik-Liebhaberinnen..."
Quelle: amazon.de

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Erschienen im Wunderlich-Verlag ~*~ 16,95 €
Broschierte Ausgabe ~*~ 480 Seiten
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Inhalt:

Die zwei sympatischen Ermittler Beatrice Kaspary und Florin Wenninger ermitteln wieder und gleich zu Anfang werden sie gerufen, es werden auf einem Camping Platz 2 Leichen gefunden. Wer steckt dahinter? Oder war es doch Mord und Selbstmord? 

Beatrice lässt sich sehr von ihrem Gefühl leiten und fängt an, auf Facebook zu ermitteln, denn wie sich heraus stellt, waren die beiden Toten Mitglieder einer Lyrik Gruppe auf Facebook. Sie meldet sich unter falschem Namen an und die Wellen schlagen hoch, als die Gruppe erfährt, das eines ihrer Mitglieder der Tote war, der gefunden wurde.
Einige Personen geraten ins Visier der Ermittlerin.  Und auch Florin steckt sie langsam mit ihrem Verdacht an, obwohl der meist mit seinem Kopf woanders zu sein scheint, als bei der Arbeit.

Im ersten Band "Fünf" fand ich das Ermittler-Duo sehr sympatisch. Und auch in diesem Band freute ich mich auf die beiden. 
Doch die Handlung riss mich dieses Mal überhaupt nicht wirklich mit. Ein Teil der Handlung spielte sich auf Facebook ab, und man durfte diverse Postings in unterschiedlicher Länge lesen. Ich persönlich fand es nicht so gut, denn irgendwie plätscherte die Handlung eh schon nur so dahin und diese Postings trugen nicht so zur Spannung bei.

Die Autorin hat hier die Spannungskurve ganz langsam aufgebaut und auf den letzten 50 Seiten hat sie es zum finalen Showdown gebracht. Doch für einen guten Thriller braucht es in meinen Augen mehr als eine Story und einen Showdown. Es fehlte mit zwischendurch absolut an Spannung, so das ich gesagt hätte, ich kann das Buch nicht mehr aus den Händen legen.
Ich kenne da die anderen Bücher der Autorin - gut, die Jugendbuchromane kann man nicht mit den Thrillern vergleichen - aber ich war doch etwas enttäuscht.

Dennoch muss man sagen, die Nebenhandlung zwischen Bea und Florin hat einen doch fasziniert. Warum war Florin schlecht drauf? Was passiert noch mit Bea und ihrem Ex-Mann? Äzt Hoffmann wieder so rum? 

Ich hoffe sehr, dass der nächste Thriller rund um Bea, Florin, Stefan und Hoffmann mich wieder mehr mitreist.

Mein Fazit:

Enttäuscht war ich von dem Buch, und dennoch faszinieren mich die Charaktere in dem Buch. 3 Sterne, mehr kann ich leider nicht geben.

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