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Dienstag, 10. April 2012

Rezi: S.J. Watson - Ich.darf.nicht.schlafen

Klappentext:

Ohne Erinnerungen sind wir nichts...
Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, du liebst - alles ist weg, einfach ausradiert.
Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie auch die Wahrheit?

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Erschienen im Fischer-Verlag ~*~ 397 Seiten
Taschenbuchausgabe ~*~ 9,99 €
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Inhalt:

Christine wacht eines Morgens in einem ihr völlig fremden Bett auf, neben einem ihr völlig fremden Mann. Sie weiß nicht, wer sie ist. Sie hält sich für eine noch sehr junge Frau. Sie stolpert ins Bad und findet dort Fotos am Spiegel geklebt, die ihr sagen, wer sie ist, wer der Mann ist, etc.
Jeder Morgen ist für sie neu. Jeder Morgen für ihren Mann aufs neue eine Qual.

Christine trifft sich mit einem Arzt. Sie ist schon länger bei ihm in Therapie, erinnert sich aber nicht daran. Er gibt ihr ein Handy und ein Tagebuch, in dem sie schreiben soll.
Als er es ihr aushändigt, findet sie dort schon einige Eintragungen vor, die sie liest und die sie zuerst verstören.
Jeden Tag soll sie nun dort nieder schreiben und es an einem Ort verstecken, den nur ihr Arzt kennt. Er ruft sie jeden Tag an und erinnert sie an das Tagebuch, damit sie alles nieder schreiben kann, was sie am Tag erlebt hat.

Irgendwann geht sie wie von selbst zu dem Versteck hin und liest ihr Buch.
Nach und nach erinnert sie sich, kleine Erinnerungsblitze kehren zurück.

Die Kapitel des Buches sind nicht sehr lang, und selbst darin sind noch einige Absätze zu finden, um dort zu pausieren.
Das Buch lässt sich flüssig lesen, man kommt gut rein und man fühlt gleich zu Anfang mit der Protagonistin mit.
Ich malte mir zu Anfang diverse Szenerien aus, was in dem Buch passieren könnte, da es sich ja laut Aufschrift um einen Thriller handeln sollte.
Ich persönlich habe dieses Genre aber doch sehr vermisst. Am Ende deutete es vielleicht etwas auf einen Thriller hin, doch irgendwas fehlte, um es ganz als Thriller sehen zu können.

Ich war nach Beendigung des Buches doch ziemlich vom Cover irritiert, da das Cover so rein gar nicht dazu passte. Es macht zwar neugierig, es fällt auf, wenn man es im Buchladen sieht, aber das wars auch. Manchmal bin ich neugierig, was sich die Designer der Cover dabei denken, wenn sie diese aussuchen, gestalten, etc.
Das Buch an sich hat eine absolut unpassende Größe. Es ist nicht gebunden, trotzdem groß. Dadurch ist es unhandlich und selbst wenn man noch so vorsichtig mit dem Buch umgeht, man kommt nicht drum herum, das es Leseknicke erhält und das ist sehr schade.
Desweiteren passt diese Größe überhaupt nicht anderen Büchern. Die Taschenbücher sind kleiner, die gebunden zum Teil größer.

Mein Fazit:

Mein Fazit was dieses Buch betrifft: Ich habe definitiv den Thriller vermisst. Das hätte dem Buch wahrscheinlich noch das Tüpfelchen auf dem I drauf gesetzt. So erhält das Buch von mir nur 3,5 Sterne von möglichen 5.

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