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Mittwoch, 28. Februar 2018

Rezi: Anna Romer - Der Schattengarten

Nach einigen Jahren in London kehrt Lucy Briar wieder nach Melbourne zurück. Sie möchte ein ruhiges Leben führen, doch als ihr Vater Ron einen Unfall hat, holt sie ihre Vergangenheit ein. Lucys Vater bittet sie, in Bitterwood Park, dem mittlerweile halb verfallenen Anwesen der Familie, nach einem alten Fotoalbum zu suchen. Mit Bitterwood verbindet Lucy böse Erinnerungen und düstere Träume, die sie seit ihrer Kindheit quälen. Auf der Suche nach dem Album entdeckt sie schließlich ein schreckliches Geheimnis. Und sie muss sich endlich ihren Dämonen stellen ...
Quelle Bild und Text: Goldmann-Verlag








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Veröffentlicht im Goldmann-Verlag (22.01.2018)
als TB gelesen ~*~ 512 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book: 8,99 €
ISBN: 978-3442486847
Original-Titel: Beyond the Orchard
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Albträume plagen Lucy schon immer. Mal werden sie schlimmer, mal verschwinden sie für eine Weile und doch sind sie immer präsent. Was hat es mit diesen Träumen auf sich?

Der Klappentext dieses Buches hat mich aufmerken lassen. Auch das Cover des Buches ist so interessant gestaltet, dass man eine tolle Geschichte dahinter vermutet. 
Die Stimmung auf dem Cover wird düster dargestellt. Dunkle Wolken am Horizont. So kann man eigentlich auch das Buch beschreiben, sehr düster. 
Eine sehr bedrückende Stimmung, die sich auch auf das Lesen auswirkt, zumindest bei mir. Ich war manchesmal froh, wenn ich das Buch zur Seite legen konnte. Es stimmte mich einfach traurig und da brauchte ich das eine oder andere Mal durchaus eine kleine Ablenkung.

An manchen Stellen zog sich auch die Geschichte ein wenig in die Länge. Die Autorin, die hier eigentlich eine echt tolle Geschichte erschaffen hat, hat an manchen Stellen zuviel Wert auf Beschreibungen gelegt, die eigentlich für das Buch nicht wirklich relevant waren. Ich hätte es mir gewünscht, wenn sie den Personen mehr Tiefe gegeben hätte. Doch so wirkten Lucy, Ron und viele andere Charaktere sehr oberflächlich. Es ist sehr schade, dass ich das schreibe, denn die Autorin hat sich definitiv schon sehr viel Mühe mit dem Buch gegeben, doch leider den Schwerpunkt auf zuviele unwichtige Dinge gelegt.



Das Buch hat toll angefangen, der Schreibstil der Autorin ist klasse, leicht lesbar und gut verständlich. Und auch wenn die Geschichte ein sehr hohes Potenzial aufweist, so wurde dieses leider nicht genutzt. 3 Sterne vergebe ich für Anna Romers "Der Schattengarten".

Vielen Dank an das Bloggerportal, sowie dem Goldmann-Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hat mich nicht in meiner Entscheidung beeinflusst!

Weitere Bücher der Autorin:


  • Das Rosenholzzimmer
  • Am dunklen Fluss

Dienstag, 21. Februar 2017

[Abgebrochen] Colleen McCullough - Land der Dornen

Klappentext:

Schottland, 1872. Elizabeth Drummond kann der bitteren Armut nur entfliehen, wenn sie ihren Cousin Alexander Kinross heiratet. Am Ende der langen Reise ins unvorstellbar ferne Australien erwartet sie in Sydney ein Bräutigam, der ihr noch mehr Furcht einflößt als das heiße, wilde Land. Dennoch kann sie sich als seine Frau glücklich schätzen, denn unter der kargen roten Erde seiner Ländereien verbirgt sich eine der reichsten Goldminen der Welt. Doch es sollen Jahre voller schicksalhafter und dramatischer Begebenheiten vergehen, bis Elizabeth in ihrer neuen Heimat etwas völlig Unerwartetes entdeckt – die Liebe …




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Veröffentlicht im Blanvalet-Verlag (20.02.2017)
als Taschenbuch gelesen ~*~ 576 Seiten
Taschenbuch: 9,99 € ~*~ E-Book 8,99 €
ISBN: 978-3734104077
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Inhalt:

Zum Inhalt kann ich eigentlich sehr wenig sagen, denn ich bin nicht sehr weit gekommen. Ich habe Elizabeth kennen gelernt, die ein kleines verschrecktes Huhn zu sein scheint, zumindest am Anfang ihrer Beziehung zu Alexander. Sie lebt in Schottland und wird vom Vater an Alexander Kinross "verhökert". Denn dieser wollte eigentlich ihre Schwester haben, aber der Vater machte ihm da einen Strich durch die Rechnung.
Der Vater streicht einen Batzen Geld ein und gibt seiner Tochter nur einen kleinen Anteil, damit sie sich einkleiden kann.
Ihre Reise nach Australien muss sie ohne Familie bestreiten, auch wenn sie Bekannte hat, die auf sie aufpassen.
Dann lernte ich Alexander kennen. Eigentlich ab dem Alter von 15 Jahren. Und eigentlich ziemlich beeindruckend, wie er sich durch das Leben geschlagen hat, nachdem er von zu Hause abgehauen ist. Doch sein eigener Vergleich mit Alexander dem Großen... puuuh, da hatte ich dran zu knabbern.

Nach über 150 Seiten konnte ich weder zu Alexander eine Beziehung aufbauen, noch zu Elizabeth, die gerade mal auf den ersten Seiten auftauchte.
Desweiteren fiel mir auf, dass die Seiten ziemlich eng und klein beschrieben sind, also nicht der normale Standart in den Büchern, sondern kleiner. Die Absätze waren teilweise so lang, das man immer gezwungen war, zu schauen, wie weit geht dieser Absatz, damit ich dann mal unterbrechen kann oder so.
Bei meiner weiteren Recherche fand ich auch heraus, dass es dieses Buch schonmal gab, und dies jetzt eine Neuauflage ist.

Mein Fazit:

576 Seiten ziemlich eng und klein beschrieben sind nicht unbedingt problematisch, doch wenn die Geschichte keine Fahrt aufnimmt, und die Story nur so vor sich hindümpelt, ist das schon echt ein Problem. Ich habe mich leider durch die etwas über 150 Seiten gequält. Bei mir ist leider kein Lesegenuss aufgekommen. Schade, denn eigentlich hatte mich das Cover total angesprochen.... 1 Stern