Freitag, 17. Juli 2020

Rezi: Martin Kintrup - Food for Future



Kochen mit gutem Gewissen: Mit diesem bebilderten und liebevoll illustrierten Kochbuch gelingt der Umstieg auf die nachhaltige Küche ganz mühelos und macht jede Menge Spaß. Neben den 100 kreativen und verführerischen Rezepten bietet dieses Buch noch eine ganze Menge mehr: Der leidenschaftliche Koch Martin Kintrup verrät zunächst seine vegetarischen Lieblingsrezepte für Klassiker wie Spaghetti Bolognese oder Quiche Lorraine. Dann zeigt er, wie vielfältig Reste vom Vortag erneut verwertet werden können. Überraschende Verwendungsmöglichkeiten für Karottengrün und Brokkolistrunk dürfen ebenfalls nicht fehlen. Zero Waste Alternativen für typische Supermarktprodukte wie Saucen, Dips und Knabberzeug helfen dabei, viel weniger Müll zu erzeugen.

Ergänzend verrät der Autor seine besten Tipps rund um plastikfreie Einkäufe, Meal Prep, die richtige Lagerung der Lebensmittel, Obst- und Gemüseanbau im eigenen Garten sowie wertvolle Infos über den ökologischen Fußabdruck von Lebensmitteln. Eine wahre Fundgrube an Inspirationen und ein Fest für alle Genießer!






Dieses Buch hat mich total interessiert, da es sich um nachhaltige Küche dreht. Zudem klimafreundlich und auch noch lecker. Was ich nur total schade finde, aber das hat so gar nichts mit dem Buch zu tun, dass es "Unverpacktläden" eher in größeren Städten gibt, als in kleinen Dörfern. Man muss immer sehr weit fahren, um solche Läden aufzusuchen, oder auch Metzger findet man heute nur noch sehr selten.

Der Autor Martin Kintrup hat auf Seite 28 bis 31 einen Saisonkalender abgebildet, in dem er sämtliche Gemüse-, Pilz-, Kräuter- und Obstsorten auflistet, die dann Saison haben. Es ist interessant zu lesen, welche Salat das ganze Jahr über zu bekommen sind, welche Gemüsesorten wann wachsen, bzw. zum Kauf in dem Supermarkt oder Bioladen angeboten werden.
Er gibt einen Einblick darin, wie man am besten nachhaltig einkaufen geht. Da kann ich mir durchaus auch mal eine Scheibe von "abschneiden", in dem ich öfter mal das Auto stehen lasse. Meiste zeit gehe ich aber direkt nach der Arbeit einkaufen, so dass ich das Auto nicht noch einmal extra hervor holen muss, um zum Supermarkt zu kommen.
Die Sache mit dem Wochenmarkt finde ich auch total interessant. In der Stadt, in der ich arbeite, ist zweimal in der Woche ein Markt. Leider öffnet der immer dann, wenn ich arbeiten bin. Und sobald ich Feierabend habe, ist der Wochenmarkt auch geschlossen. Dennoch habe ich es schon mal ausprobiert und habe wunderbaren Grünkohl erstanden, der richtig lecker war.

Martin Kintrup gibt auch noch Tipps für einen eigenen Gemüsegarten. Man kennt es ja, dass man den Kaffeesatz jeden Morgen in die Biotonne gibt. Getrocknet hat er immer noch reichlich Nährstoffe, die diversen Pflanzen zugute kommen könnten. Heidelbeeren zum Beispiel, oder aber normale Gartenpflanzen, wie Rhododendren, die einen sauren Boden mögen.

Leckere Rezepte hat er ebenfalls in dem Buch, und das nicht zu wenige. Ein leckerer Zwiebelkuchen mit Gemüse, den ich schon ausprobiert habe, oder aber eine Smoothie-Bowl. Lecker, das muss ich sagen.
Irgendwann in nächster Zeit werde ich auch mal die gekörnte Gemüsebrühe ausprobieren, bei der man Schalen und Reste vom typischen Suppengemüse und Kräutern und im Backofen trocknen kann. Man muss nicht unbedingt einen Dörrofen besitzen. So weiß man genau, was sich in der Brühe befindet und hat keine unerwünschten Inhaltsstoffe.


Nicht nur ein Rezeptbuch, sondern ein rundum gelungenes Buch über nachhaltiges Kochen und einkaufen. Ebenfalls sagt er, dass es wichtig ist, auf seine Küchengeräte zu achten. Je älter die Geräte sind, desto mehr Strom verbrauchen sie auch. Dem kann ich zustimmen, aber deswegen werde ich meine noch funktionierende Gefriertruhe nicht entsorgen, erst dann, wenn sie wirklich kaputt ist.
Ich gebe dem Buch gerne 5 Sterne, denn der Autor gibt nicht nur die Tipps und Anregungen, die man eh schon kennt, sondern gibt weitere Tipps, die man sich verinnerlichen kann.

Ich danke dem Bloggerportal, sowie dem SüdWest-Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies hatte keinerlei Auswirkung auf meine Meinung!

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